Runde #299: Cyberpunk 2077

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Voigt
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Voigt »

Es gibt drei Arten von Keysellern soweit ich weiß.
Key Marketplaces wo jeder sein Key einstellen kann, wo dann oft Betrüger Gamekeys mit geklauten Kreditkarten kafuen und dort einstellen, um Geld zu waschen. Das sind die ganz billigen Anbieter.
Asia Händler, die ihre Keys in Südostasien/Indien kaufen, entweder direkt oder indem die Retailboxen vor Ort kaufen und Key abfotografiern und dann über ihren Shop wieder neu verkaufen. Das ist abhängig vom Gelocking der Keys, kann um einiges günstiger sein, oder eventuell nur minimal. Je nach regionellem Preising und ob es extra EU Keys gibt, oder sowas.
Zuletzt offizielle Reseller wie etwa GreenManGaming, die direkt mit den Spielehersteller verhandeln, und Keys in großen Mengen kaufen. Die sind oft nur so ca. 5% günstiger als auf Steam, weil die mit dünnen Margen arbeiten. Bei älteren Spielen kann man Glück haben, wenn offizieller Preis noch 40€ ist, aber in jedem möglichen Sale immer 75% rabattiert ist auf Steam, dass man dann dauerhaft bei diesen offiziellen Resellern das Spiel für 12€ oder so bekommt.
Das ist der Standard mit Steam, weiß nicht ob GoG da bissel anders ist, keine Ahnung ob die beispielsweise geolocking haben, und ob die überhaupt GoG-Keys offiziell irgendwo resellen.

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Jon Zen
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Jon Zen »

Die Standard Cyberpunk Keys werden für GOG verkauft, im Moment ab ca. 24€. Der historisch niedrigste Preis 17,70€, den ich auf mydealz für die PC Version finden konnte, war die russische GOG Version direkt von GOG, die man zwar über VPN kaufen musste, aber auf seinem deutschen Account installieren konnte.

Also könnten theoretisch alle Keys über diesem Preis legit sein.

Gerade die Sache mit den "Diebstahl-Keys" ist so eine Sache: Natürlich möchten die klassischen Spieleverkäufer, Publisher und Entwickler den Eindruck erwecken, dass der Anteil dieser Keys möglich groß ist, um den Käufer zu verunsichern und so mehr zahlen zu lassen. Ich wüsste nicht, ob unabhängig geprüfte Zahlen zu diesem Thema jemals veröffentlicht worden sind.
Das hatten wir ja schon genauso mit den sogenannten "Raubkopien", wo absurde Umsatzverluste dadurch vorgerechnet wurden. Ich kann niemandem verübeln, wenn er sich Cyberpunk über einen Keyseller kauft, anstatt über GOG.
Manchmal lässt sich der Konsument auch zu stark über die Ethik und Moral überzeugen, von Firmen, die selbst darauf einen Sch**ß geben.

Voigt
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Voigt »

Ich kaufen ja auch hin und wieder auf GreenManGaming und Play Asia (Punkte 2 und 3 meiner Liste), ich mache bloß einen Bogen um Seiten die Marketplace haben, wie etwa MMOGA, Kinguin und Kram.
Sobald eine Firma selbst direkt verkauft, haftet die zumindest auch selber, sobald die aber nur Marketplace Vermittler ist, kann die sich eher noch aus Affäre ziehen.
Sicher gibt es auch legit Kleinhändler die solche Marketplaces nutzen aber meist muss es echt nicht soo günstig sein.
Was ansonsten auch wohl öfter bei solchen Marketplaces gemacht wird, was mehr scummy als illegal ist, dass Influencer nach kostenloses Keys beim Hersteller fragen, für Verlosungen oder einfach sich selber. Und solche Keys dann einfach kostenlos bei Marketplace anbieten als Nebeneinnahmequelle.
Ein Hersteller (ok war nur kleines Indiestudio) hat ja sogar mal gesagt: Holt euch lieber eine Schwarzkopie unseres Spiel, als auf solchen Marketplaces zu kaufen.

Rick Wertz
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Rick Wertz »

Ich kaufe häufig bei CDkeys, da erhält man oft Keys die gescannt wurden (was wohl für Keys aus anderen Regionen spricht)

Inkognito
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Inkognito »

Jon Zen hat geschrieben:
23. Apr 2021, 00:56
Die Standard Cyberpunk Keys werden für GOG verkauft, im Moment ab ca. 24€. Der historisch niedrigste Preis 17,70€, den ich auf mydealz für die PC Version finden konnte, war die russische GOG Version direkt von GOG, die man zwar über VPN kaufen musste, aber auf seinem deutschen Account installieren konnte.

Also könnten theoretisch alle Keys über diesem Preis legit sein.
Genau den Fall meinte ich, dass jemand professionell und legal Keys gekauft hat, und die nun weiterverkauft.
In dem Fall geht der Zähler beim Weiterverkauf an den tatsächlichen Endkonsumentenn bei CDPR nicht hoch.
Macht er ja bei jedem privatem Weiterverkauf auch nicht.

Der Umfang dürfte aber überschaubar sein, oder?
Also maximal 6-stellig, wie die Refunds, nicht in Millionenhöhe.

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Jon Zen
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Jon Zen »

Inkognito hat geschrieben:
23. Apr 2021, 09:12
Jon Zen hat geschrieben:
23. Apr 2021, 00:56
Die Standard Cyberpunk Keys werden für GOG verkauft, im Moment ab ca. 24€. Der historisch niedrigste Preis 17,70€, den ich auf mydealz für die PC Version finden konnte, war die russische GOG Version direkt von GOG, die man zwar über VPN kaufen musste, aber auf seinem deutschen Account installieren konnte.

Also könnten theoretisch alle Keys über diesem Preis legit sein.
Genau den Fall meinte ich, dass jemand professionell und legal Keys gekauft hat, und die nun weiterverkauft.
In dem Fall geht der Zähler beim Weiterverkauf an den tatsächlichen Endkonsumentenn bei CDPR nicht hoch.
Macht er ja bei jedem privatem Weiterverkauf auch nicht.

Der Umfang dürfte aber überschaubar sein, oder?
Also maximal 6-stellig, wie die Refunds, nicht in Millionenhöhe.
Über Umfang habe ich keine Ahnung. Doppelt zählen dürften sie nicht.

In diesem Beispiel würde CDPR einen Umsatz von 17,70 machen (bzw. etwas weniger wenn man die Kosten für den Zahlungsdienstleister vor dem Umsatz und die MwSt. abzieht), der Keyseller verkauft es für 24€. Das würde bedeuten CDPR hätte eine Marge von fast 75% am Verkauf gehabt.

CDPR denkt sich intern nur, dass sie die Keys in Deutschland noch nicht für 24€ verkaufen wollten. Deswegen bieten sie die PC Version bisher im Sale nur für 48€ an und werden es in Schritten senken, um immer wieder neue Käufergruppen zu erschließen.
Würden jetzt alle potenziellen Käufer von Cyberpunk, die bereit sind, zwischen 24€ und <48€ dafür zu zahlen, beim Keyseller kaufen, würde CDPR zwar eine Marge von 75% haben, aber sehr viel potenzielles Geld verlieren (z.B. von allen, denen das Spiel 45€ Wert ist, würden sie auch nur 17,70€ erhalten).

Hier ist noch ein guter Artikel von Golem über das Thema: https://www.golem.de/news/key-reseller- ... 37919.html
In dem verlinkten Erklärvideo von g2a, wie sie an ihre Keys kommen, sagen sie, sie würden die Keys zum großen Teil von Großhändlern beziehen.
G2A habe ich aber hauptsächlich als Zahlungsdienstleister für andere Dinge verwendet.

Inkognito
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Re: Cyberpunk 2077

Beitrag von Inkognito »

Inkognito hat geschrieben:
28. Dez 2020, 13:40
Bei Cyberpunk war der ursprüngliche Punkt von Dr_Hasenbein, dass ein technischer Award sehr fraglich sei bei dem technischen Zustand des Spiels.

Cyberpunk 2077 ist und wird auf vielen GOTY Listen vertreten sein.

Auch wenn es technisch brilliant gepolished sei, zeigt das wieder sehr gut, wie weit die Branche anderen Kunstzweigen hinterherhinken.
Ihr habt vielleicht Mank, den Frontrunner der diesjährigen Award Season gesehen? Der Film hat den Eindruck einer stark beanspruchten Kinokopie der 30er/40er. Schwarz-weiß, Kratzer, Projektorenlöcher, unterlichtetes Bild, Helligkeitsschwankungen, verwackelte Standkamera. Kurz der Film ist voller gewollter Fehler und Unzulänglichkeiten. Was sagt wohl Digigal Foundry oder die Game Awards dazu?!?!?
Q.e.d.
Academy Award for Best Cinematography.

Sagt mir Bescheid, wann das erste Spiel für eine Super Mario Bros Optik durchzogen mit Bugs und Glitches einen Award als Beste Grafik bei einer wichtigen Preisverleihung erhält.

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Lurtz
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Re: Cyberpunk 2077

Beitrag von Lurtz »

Inkognito hat geschrieben:
26. Apr 2021, 12:00
Q.e.d.
Academy Award for Best Cinematography.

Sagt mir Bescheid, wann das erste Spiel für eine Super Mario Bros Optik durchzogen mit Bugs und Glitches einen Award als Beste Grafik bei einer wichtigen Preisverleihung erhält.
Hat es doch bekommen, Cyberpunk 2077 ist Gamestars Spiel des Jahres geworden.

:ugly:

Was auch immer der Vergleich zwischen einem absichtlich entstellen Film, um einen bestimmten gewollten Look zu erreichen, mit einem kaputt veröffentlichten Spiel, das in einem Jahr weit weniger dieser unabsichtlich entstandenen Fehler haben wird, zu tun hat.
Mank soll wie ein zeitgenössischer Film aussehen. Um dies zu erreichen, drehte Fincher den Film zwar digital in hoher Auflösung. Anschließend wurden die Aufnahmen jedoch in einem absurden Ausmaß bearbeitet, um dem Material das weichere Aussehen von Film zu geben. Hierbei gingen nach Finchers Schätzung rund zwei Drittel der Auflösung verloren. Zudem wurden kleine Kratzer sowie Überblendungszeichen hinzugefügt. Diese kleinen Stellen in der oberen rechten Bildecke signalisierten früher den Filmvorführern, wann beim Vorführen mit zwei Projektoren auf die andere Maschine umgeschaltet musste. Fincher hatte solche „Cue Marks“ bereits in seinem Film Fight Club populär gemacht.

Inkognito
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Inkognito »

😄
Es ging darum, dass in dieser Branche Auszeichnungen fast ausschließlich nach Production Value vergeben werden, während in anderen Bereichen der Kultur die Kunst im Vordergrund steht.

Die Awards für CP2077 (als ein unabsichtlich kaputtes Game) vs. die Kunstfertigkeit von Mank (als ein absichtlich visuell qualitativ sehr schlechten Film) sind sehr passende Beispiele.

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Lurtz
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Lurtz »

Finde das Beispiel wäre überzeugender, wenn man da jetzt irgendein unbekanntes Bühnenstück nominiert hätte. Mank mag zwar offensichtlich Kunst sein, ist aber eben trotzdem von Hollywood-Größen inszeniert und umgesetzt worden. Also selbst wenn der Film qualitativ sehr schlecht aussieht, saß da ein preisgekrönter Cinematographer davor, um das Ergebnis zu erreichen. In dem Sinne wurde da also doch Cyberpunk ausgezeichnet, nicht das unbekannte Indie-Game von itch.io, das niemand kennt.

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Heretic
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Heretic »

Inkognito hat geschrieben:
26. Apr 2021, 22:30
😄
Es ging darum, dass in dieser Branche Auszeichnungen fast ausschließlich nach Production Value vergeben werden, während in anderen Bereichen der Kultur die Kunst im Vordergrund steht.
Müsste dann CP nicht erst recht und trotz der technischen Mängel ausgezeichnet werden? Story, Welt und Questdesign haben ja bekanntermaßen vielen Leuten hervorragend gefallen.

Ist beispielsweise auch ein erstklassig komponiertes Musikalbum nicht auszeichnungswürdig, wenn die Produktion versemmelt wurde?

Inkognito
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Inkognito »

Heretic hat geschrieben:
27. Apr 2021, 10:41
Inkognito hat geschrieben:
26. Apr 2021, 22:30
😄
Es ging darum, dass in dieser Branche Auszeichnungen fast ausschließlich nach Production Value vergeben werden, während in anderen Bereichen der Kultur die Kunst im Vordergrund steht.
Müsste dann CP nicht erst recht und trotz der technischen Mängel ausgezeichnet werden? Story, Welt und Questdesign haben ja bekanntermaßen vielen Leuten hervorragend gefallen.

Ist beispielsweise auch ein erstklassig komponiertes Musikalbum nicht auszeichnungswürdig, wenn die Produktion versemmelt wurde?
Wenn ich mich an Runde 299 richtig erinnere, war da nicht die Rede von großer Kunst.
CP2077 hat seine vielen Auszeichnungen nicht wegen der Story oder dem Questdesign ( :lol: ) erhalten. Sondern weil es $300m gekostet hat. Und man das einigermaßen sieht.

Klar ist das Musikalbum auszeichnungswürdig.
Das ist ja genau der Punkt: Ein mieses Game hat Chancen auf Auszeichnungen, wenn nur die Production Values gut genug sind. Ein hervorragendes Spiel wird nur geringe Chancen habe ohne die Production Values.

In anderen Bereichen sind die Production Values kein Factor.
Die 8 nominierten Best Picture Filme bei den Oscars kosten jeweils nur den Bruchteil eines "durchschnittlichen" Films.
Wie ist das Games???

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Jon Zen
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Jon Zen »

Da widerspreche ich dir. Ich finde, dass das Core-Gameplay von Cyberpunk ausgezeichnet ist. Viel besser, als alles, was ich in letzter Zeit bei anderen Open World Spielen gesehen habe.

Cyberpunk als mies zu bezeichnen, geht nachvollziehbar nur, wenn man härteste Bugs [zum Release] hat/hatte. Ich hatte vor ein paar Tagen das Ende von Cyberpunk mit dem neuesten Patch gespielt (und neuem Computer), 0 Bugs.

Das Gameplay von Witcher war übrigens ebenfalls sehr gut und hatte das gleiche Problem, wie Cyberpunk: Wenn man es gut beherrschte, war das Spiel selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad viel zu leicht.

Btw: Beim DCP sind Production Values offensichtlich nicht entscheidend (Through the Darkest of Times, Trüberbrook, Witch it, etc.) und das mag auch keiner. :P
Und dieses Jahr hat Hades ebenfalls einige internationale Auszeichnungen gewonnen. Bei den Steam Awards 2020 hat Ori and the Will of the Wisps den Preis für "Herausragender visueller Stil " gewonnen, im Jahr 2019 Gris.

DaFrenz
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von DaFrenz »

Beim DCP spielt so einiges keine Rolle...

Inkognito hat schon recht; allerdings sind auch in Filmen und anderen Medien Produktionswerte sehr ausschlaggebend für den Erfolg. Nur die bekannteren verliehenen Preise unterscheiden sich in ihrer Gewichtung, aber denen würde ich keine zu hohe Bedeutung beimessen.
Letztlich gibt es in allen Medien Preise und Gremien, die Kunstfertigkeit auszeichnen. Und in allen Medien werden die Preisträger zu Gunsten größeren Bombasts vom Mainstream ignoriert.

Inkognito
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Inkognito »

CDPR, the gift that keeps on giving:
https://mobile.twitter.com/jasonschreie ... 8350875658
5 Manager erhalten USD 28m Cash Bonus.
Alle anderen (865 Angestellte) zusammen USD 29,8m.

Ist auch nur fair, nachdem das Topmanagagement den perfekten Releasezeitpunkt gefunden haben.... und alle anderen Angestellten ein mies verbuggtes Spiel abgeliefert haben....😉

JanTenner
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von JanTenner »

Naja es hat sich ja offensichtlich trotz allem sehr gut verkauft. Lektion: Hauptsache der Hype ist groß genug, dann ist die Qualität des Produkts völlig egal.

Ich hatte mich vorher auch sehr auf Cyberpunkt gefreut, aber gerade deshalb habe ich es mir noch nicht gekauft - weil ich es nicht in diesem Zustand spielen möchte, sondern erst wenn (falls?) es irgendwann einmal fertig und nicht mehr so kaputt ist.

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Smutje187
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Smutje187 »

Employees said their bonuses ranged from $5k to $20k. A CDPR spokesman said the average was ~$34k. Staff had expected more for their first big game in 5 years
Ist für mich als Außenstehenden natürlich leicht zu sagen, aber wer sich niedrige Gehälter mit der Aussicht auf Boni schönredet, ist leider auch selbst schuld. Und dann „im Schnitt“ 34k/5=ca. 6800$ pro Jahr als Bonus ist jetzt auch kein Geld, vom dem man sich mal eben ein Haus kaufen kann, nach all dem crunch...

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Lurtz
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Lurtz »

Smutje187 hat geschrieben:
30. Apr 2021, 15:01
Ist für mich als Außenstehenden natürlich leicht zu sagen, aber wer sich niedrige Gehälter mit der Aussicht auf Boni schönredet, ist leider auch selbst schuld. Und dann „im Schnitt“ 34k/5=ca. 6800$ pro Jahr als Bonus ist jetzt auch kein Geld, vom dem man sich mal eben ein Haus kaufen kann, nach all dem crunch...
Ja, solche Modelle lohnen sich für Angestellte eigentlich nie.

Ansonsten halt Business as usual, dass die Lohnentwicklung zwischen Managern und Mitarbeitern immer weiter auseinander geht, ist ja nichts Neues.

Rince81
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Rince81 »

Smutje187 hat geschrieben:
30. Apr 2021, 15:01
Ist für mich als Außenstehenden natürlich leicht zu sagen, aber wer sich niedrige Gehälter mit der Aussicht auf Boni schönredet, ist leider auch selbst schuld.
Scheint aber "Branchenüblich" zu sein. Die Diskussion gab es ja vor nicht so langer Zeit erst bei Borderlands nachdem Gearbox die Boni massiv gekürzt hatte...
https://www.eurogamer.net/articles/2020 ... en-slashed
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Wudan
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Re: Runde #299: Cyberpunk 2077

Beitrag von Wudan »

Smutje187 hat geschrieben:
30. Apr 2021, 15:01
Ist für mich als Außenstehenden natürlich leicht zu sagen, aber wer sich niedrige Gehälter mit der Aussicht auf Boni schönredet, ist leider auch selbst schuld. Und dann „im Schnitt“ 34k/5=ca. 6800$ pro Jahr als Bonus ist jetzt auch kein Geld, vom dem man sich mal eben ein Haus kaufen kann, nach all dem crunch...
Haus kaufen vielleicht nicht, aber ich find schon dass das ganz gutes Geld ist für einen Angestellten so als Bonus obendrauf. Können die meisten Berufstätigen nur von träumen.

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