Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

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bluttrinker13
Beiträge: 2847
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von bluttrinker13 »

Frage an Jochen: Gibt es schon Pläne das Crossover Format "Heft in die Hand" mit Christian Schmidt wieder zu beleben?

(Die zwei gelaufenen Folgen waren sehr gelungen, und neue würden sicherlich viele Interessierte finden, auch wenn ich es mir rechercheintensiv vorstelle)

Mastertronic
Beiträge: 144
Registriert: 18. Nov 2019, 16:54

Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Mastertronic »

Was ist eigentlich mit Wolfgang ? Der letzte Walkthrough war ja im Dez, wenn ich nicht irre. Habt Ihr das Format eingestellt oder pausiert das nur ?

Floki
Beiträge: 326
Registriert: 25. Dez 2019, 15:41

Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Floki »

Frage in die Runde:
Angenommen als Hypothese, das spielen eines Games hat als Kern-Triebfeder das Empfinden von Glück bzw. Befriedigung: Welches Spiel setzt bei euch ein solches Gefühl frei und warum? Bzw. was muss ein Spiel haben, damit dieser Zustand erreicht wird und woran scheitern Spiele so häufig?

Kaputtnick
Beiträge: 24
Registriert: 21. Jun 2019, 02:20

Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Kaputtnick »

Ich vermute mal, ihr schaut nur in den aktuellen Thread, also wiederhole ich mich einfach nochmal:

An alle: Ich habe den Eindruck, dass die Konsumenten bei digitalen Spielen viel stärker auf Neuheiten fokussiert sind als das bei Brettspielen, Büchern, Filmen und Serien der Fall ist. Seht ihr das auch so und falls ja: Was denkt ihr, warum das auch heute noch so ist?


Zur näheren Erklärung: Die meisten Menschen scheinen damit zufrieden zu sein, Filme und Serien erst zu schauen, wenn sie im Free-TV oder bei Netflix/Amazon Prime erscheinen. Einige gehen zwar auch noch ins Kino, aber erstens ist das ein anderes Erlebnis als vorm kleinen Bildschirm und zweitens eine soziale Geschichte. Zumindest kenne ich niemanden, der allein ins Kino gehen würde, damit er einen Film so früh wie möglich sehen kann. Und Filme zu kaufen, scheint auch eher eine Sache von wenigen Hardcore-Fans zu sein. Bei Büchern spielt meinem Empfinden nach das Erscheinungsdatum eine noch geringere Rolle, mit Ausnahme von Buchreihen, die noch fortgesetzt werden.

Auf der anderen Seite stehen Computer- und Videospiele, die sich scheinbar immer noch am Besten zum Release verkaufen, obwohl sie erwartbar sehr bald im Preis fallen und eine Bereitschaft der Spieler, sogar viel Geld für unfertige Spiele (early access, Alpha/Beta-Zugänge für Vorbesteller) auszugeben, anstatt das gigantische Angebot an günstig(er)en und ausgereift(er)en Spielen zu nutzen. Vor 20 Jahren hätte man ja noch mit der rasanten technischen Weiterentwicklung argumentieren können, aber die ist schon bei AAA heute deutlich langsamer und bei Indiegames mit Pixeloptik greift dieses Argument gar nicht mehr. Und am Gesamtmarkt gemessen, dürfte der Prozentsatz an Spielern, die bereits alle guten Spiele ihres Lieblingsgenres gespielt haben, auch eher gering sein.

Tridurz
Beiträge: 11
Registriert: 8. Feb 2018, 09:17

Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Tridurz »

Wieviel Aufwand macht eigentlich so ein Tagebuchformat wie Dark Souls im Vergleich zu anderen Formaten. Habt ihr vor diese Reihe weiterzuführen? Vielleicht in anderer Besetzung und/oder andere Spiele. Imho bietet sich ja nicht jedes Spiel dafür an,DS ist schon ziemlich perfekt dafür.

lovecraftFTW
Beiträge: 94
Registriert: 26. Jun 2017, 20:23

Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von lovecraftFTW »

Ihr sagt immer mal wieder, dass euch vieles nicht gefällt wie sich die Games-Branche entwickelt und in welche Richtung es geht. Um einige Stichworte zu nennen: Ingame-Käufe, Streaming, Sevices, Franchisierung, Gleichförmigkeit, Risiko-Minimierung, Börsenfokus.
wenn ihr darüber sprecht, sagt ihr zwar in einem Nebensatz, dass es euch persönlich nicht zusagt, aber es nun mal so sei und man es sowieso nicht ändern könne. Eine klare Haltung kann ich da nicht erkennen. Zum Beispiel hat Jochen in einem der letzten Sonntagscasts ausgeführt wie genial es doch von Ubisoft wäre, ein übergreifendes Erfahrungssystem in das Assassins Creeds-Franchise einzubauen, nur es im Anschluss wieder zu relativieren und zu sagen, dass er es persönlich ja gar nicht so toll finden würde.... also was jetzt? :think: Ich will das auch keinesfalls auf euch reduzieren, die Gamestar macht das beispielsweise noch viel deutlicher.


Ich frage mich generell ob sich viele Spielejournalisten nicht doch eher als Wirtschaftsjournalisten oder Servicejournalisten verstehen und ihre oft geäußerte integre Haltung gegenüber Videospielen (Spiele sind Kunst blabla) dann doch nur eine Fassade ist. Entwicklungen scheinen als natürlicher Lauf der Dinge gesehen werden und Veränderungen passieren nicht aus dem Spielejournalismus selbst heraus, sondern höchstens wenn es shitstormartige Einwände aus der Community gibt.
Hat dieser Fokus auf Wirtschaftlichkeit der Spieleunternehmen im Spielejournalismus dem Medium in der Rückschau nicht ausnahmslos geschadet?
Ich will jetzt eigentlich nicht mit irgendwelchen Film-Vergleichen kommen. Aber gerade dort kamen gerade aus dem Journalismus bzw. aus der Kritik immer wieder neue Impulse. Nicht umsonst kamen die Gründer der "French new Wave" genau aus dieser Richtung. namentlich Truffaut und Godard mit ihrer Pariser Zeitschrift "Cahiers du Cinéma".
man hört ja immer mal wieder dass Spiele ein Kulturgut sind und gleichbedeutend zu Filmen seien, aber davon ist der Spielejournalismus doch meilenweit entfernt?!

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LegendaryAndre
Beiträge: 838
Registriert: 19. Feb 2017, 09:06
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Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von LegendaryAndre »

Lest ihr auch Comics? Falls ja, welche?

Feschpa-Willi
Beiträge: 4
Registriert: 31. Mär 2017, 01:15

Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Feschpa-Willi »

Jetzt wo das neue Nier raus ist. Hat Joachen eigentlich jemals Nier: Automat fertig gespielt und wie fand er es? Habt ihr jetzt Lust die Neuauflage des ersten Niers zu spielen?

McDubarry
Beiträge: 4
Registriert: 9. Aug 2019, 21:14

Muss ein Spiel immer Spaß machen?

Beitrag von McDubarry »

Gerade TLOU2 beendet und dann euer dreiteiliges Review dazu angehört. Dabei hattet ihr angemerkt oder auch zitiert, dass ein Spiel nur dann ein gutes Spiel sei, wenn es dem Spieler durchgängig Spaß bereite. Wenn ich TLOU2 auf dieser Basis bewerte, wäre es mit all seinem unangenehmen Survival-Horror-Charakter, seiner tragischen Geschichte und seiner unbequemen Brutalität kein gutes Spiel. Stattdessen bewerte ich TLOU2 als die beste Erfahrung, die ich bisher durch ein Story-getriebenes Actionspiel gemacht hatte.

Das führt mich zu der Frage, ob Spiele immer Spaß machen müssen, um zu gefallen. Naughty Dog hat hier etwas umgesetzt, was ich so bisher nicht kannte, als würde man ein neues Genre zementieren, was Indies wie "This War of Mine" oder auch "Hellblade" bereits erprobten. Nicht der Spaß, sondern eine Aussage stand im Vordergrund. Genau wie auch Filme nicht zwingend unterhalten wollen, sondern eine Aussage treffen und den Fokus auf unbequeme Themen legen und dafür auch die ein oder andere Auszeichnung erhalten.

Spoiler: So war es in TLOU2 Ellie, deren Schmerz ich als Spieler verstehen konnte und mit der ich mich auf eine Jagd begab, die ich von Stunde zu Stunde mehr hinterfragte. Und als ich Abbys Position einnahm, erschien mir Ellies Motivation umso abstrakter. Hatte ich hier einen Killer gespielt, war ich der Böse, der vorher dachte, für die gute Sache einzustehen?

Ist es nicht an der Zeit, dass statt des Spaßes die Frage nach der Auseinandersetzung mit kritischen Themen und im Zuge dessen das Auslösen von Emotionen und Empathie im Vordergrund steht, damit ein Spiel potentiell als gut gilt? Gameplay, Grafik, Level-Design, KI etc. wären dann nur die Instrumente, die es dem Spieler ermöglichen sollen, durch einen hohen Grad an Immersion Situationen zu erleben, zu verstehen und zu reflektieren. Das ist erstmal nur so ein Gedanke. Letztendlich sind es auch hier wieder persönliche Genre-Vorlieben. Vielleicht teilt ihr den Gedanken und könnt ihn weiter ausführen.

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Gaunter_o_Dim
Beiträge: 26
Registriert: 27. Jan 2021, 00:22

Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Gaunter_o_Dim »

Da ja bald wieder e3 ist, zumindest in digitaler Form: Freut ihr euch darauf? Und was erwartet ihr euch davon (generell, nicht auf bestimmte Spiele bezogen)?

Ich kann mir irgendwie noch nicht so recht vorstellen, wie das dieses Jahr ablaufen soll... Werden da einfach nacheinander die Streams der teilnehmenden Publisher abgespult und das war's? Da fehlt mir irgendwie der Event-Charakter... Andererseits begrüße ich es, dass es wieder 3-4 Tage geben wird, an denen die die Publisher um die Gunst der Spieler "kämpfen". Wie seht ihr das?

Trombonix
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Registriert: 10. Nov 2016, 23:09

Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Trombonix »

In diversen Podcasts wurde andeutungsweise erwähnt, dass Zelda Ocarina of Time nicht das beste Videospiel aller Zeiten sei, obwohl es den höchsten Metacriticscore habe. Jetzt ist ein Metascore natürlich nicht gerade aussagekräftig, aber da sich meine persönliche Einschätzung in diesem Fall Metacritic deckt, kann es nur richtig sein.😁

Neben diesem Faktum hat Ocarina of Time zahlreiche 3D erfolgreiche Gameplay Elemente eingeführt, eine für damalige Verhältnisse schöne Konsolengrafik, einen Topsoundtrack und lässt sich heute noch gut spielen.

Kurz gefragt: Warum ist Zelda OoT nicht das beste Spiel (oder eines der besten Spiele) aller Zeiten) ?

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Smutje187
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Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Smutje187 »

Vielleicht auch mal ein nettes Thema für einen Sonntagscast (mit Wolfgang! Ja, keine Zeit, ich weiß): Best practices und anti-patterns fragmentarischen Erzählens. Auf der einen Seite gibt es Spiele aus der FromSoftware-Ecke, die fast die komplette Lore nur über Vignetten aus Itembeschreibungen und einer Handvoll Cutscenes befüllen und damit einen riesigen „Eisberg“ erschaffen, auf der anderen Seite gibt es die moderne Unart (mein letztes Beispiel: Ghost of Tsushima), Lore in collectibles zu packen, die 0 spielrelevant sind und ich meistens daher nicht mal lese.

Gibt es weitere gute Beispiele für fragmentarische Erzählweisen, die nicht als billiger Ersatz für Videos oder exposition dumps herhalten, sondern idealerweise tatsächlich spielerisch relevant sind? :)

JackRider
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Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von JackRider »

Ich spiele gerade "Days Gone" und frage mich: was hat dazu geführt, dass inzwischen sogar Sony einige Spiele auf dem PC veröffentlich?

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StHubi
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Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von StHubi »

Was macht ein gutes Strategiespiel für euch zu einem herausragenden Stratagiespiel? Bzw. allgemeiner: Was ist euch besonders wichtig bei Strategiespielen?

Marine4ever
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Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Marine4ever »

Was macht euch in Spielen süchtig? Also bei welchen Spielen habt ihr Suchterscheinungen gezeigt und was glaubt ihr war es, was euch da so reingezogen hat? Und gibt es Spiele, die ihr extra meidet weil Ihr wisst, dass das nicht gut endet?

Blyton1
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Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Blyton1 »

Eine Frage die mich interessiert wie ihr über die aktuelle Entwicklung des FoMo denkt

Wer es nicht weiß: FoMo ist die Abkürzung von Fear of missing out - kurz gesagt die Angst etwas zu verpassen

Grade Nintendo hat mitbekommen wie lukrativ das sein kann

Mir kam die Frage auf als ich das neue altbier hörte und André erzählte wie aufgrund von FoMo tatsächlich die (absolute Freche) mario Allstars Collection gekauft hatte

Und dabei ist die Collection nichtmal das einzige Beispiel
Bei SNES und NES Mini wurden von Anfang an der Produktionsstopp kommuniziert was darin endete das die Leute wie bekloppt gekauft haben

Aktuell wieder bei de Fire Emblem rerelease

Das Produkte nicht ewig produziert werden ist klar - das aber direkt bei Ankündigung mitgeteilt wird wann die Produktion stoppt finde ich nicht in Ordnung. Vorallem der zeitgleich verkaufsstopp im Online Store

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Tattus
Beiträge: 44
Registriert: 14. Nov 2017, 08:40

Re: Mailbag #37: Bei diesen Fragen mussten wir weinen und die 10. überraschte uns!

Beitrag von Tattus »

Das neue Pokemon Snap wurde ja gerader erst von Dom und Andre besprochen. Dabei kam ja durchaus Häme nicht nur berichtet von Seiten Jochens und Sebastians. Auch im Forum wurde vielfach sich ziemlich abwertend über das Spiel bzw. das Franchise generell geäußert. Da wollte ich Jochen und Sebastian glatt mal selber zu Wort kommen lassen. Warum habt ihr genau gelacht? Oder hat Andre das nur falsch wiedergegeben?

Mich hat dieser negative Ton nur überrascht. Klar ist der im Forum auch zum Teil von Andres Intro in der Folge provoziert worden. Allerdings stellt sich mir schon die Frage, woher das kommt. Weil's Kinderkram ist? Weil die Spiele so schlecht sind? Weils es ein so erfolgreiches Franchise ist, dass auch Nicht-Core-Gamer die Spiele spielen und ihr es eher in die Kategorie Candycrush einsortiert? Selbst bei Fortnite hatte ich nicht das Gefühl, dass der Blick darauf so abwertend war. Woran glaubt ihr liegt das?

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