"nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

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Ubique
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Ubique » 20. Jan 2017, 11:21

derFuchsi hat geschrieben:Schwer tun kenn ich aber schwierig tun?
Und wöllte ist wie es jedes mal betont wird wohl eine absichtlich falsche Verballhornung.
Ich hoffe, dass nur eine solche ist. Ein Konjunktiv ist nämlich nicht.

Jochen

Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Jochen » 20. Jan 2017, 11:44

Ubique hat geschrieben:Ich hoffe, dass nur eine solche ist. Ein Konjunktiv ist nämlich nicht.
"Wöllte" stammt noch aus meiner Schulzeit. Da haben wir im Freundeskreis - aus einem mir heute längst entfallenen Grund - einen fiktiven Konjunktiv gesucht, der so albern wie möglich klingt.

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Dr. Zoidberg [np]
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 20. Jan 2017, 11:49

Wöllte ist doch heutzutage ein bundesweit akzeptiert Spaßkonjunktiv :D

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Blaight
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Blaight » 20. Jan 2017, 14:26

Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:Wöllte ist doch heutzutage ein bundesweit akzeptiert Spaßkonjunktiv :D
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Golophin
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Golophin » 18. Feb 2017, 22:29

Ubique hat geschrieben:Alter Thread, sorry. Aber das folgende muß leider aus mir raus.

Jochen sagt immer mal wieder im Podcast das er sich mit unterschiedlichen Dingen "schwierig tut" mit der Bedeutung das Ihm etwas schwer fällt.
Da rollt sich bei mir alles auf. Ist das etwas Regionales? Schwierig tun bedeutet doch es anderen umständlicher oder schwerer als nötig zu machen. Und das auch noch mit einer sehr schwerfälligen Formulierung.
Bitte klärt mich auf.
Dem muss ich mich anschließen. Ich habe es sowohl schon mehrfach im Podcast gehört als auch gerade eben hier im Forum gelesen.
*Das fällt mir schwierig ist ebenso problematisch wie *Er/sie/es tut sich damit schwierig oder ähnliche Konstruktionen. Nach momentanem Stand der gültigen Standardvarietät des Deutschen sind diese unzulässig.

Daher auch meine Bitte: Nich mehr so sagen! :roll:

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monkeypunch87
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von monkeypunch87 » 18. Feb 2017, 22:39

Sprache ändert sich durchgehend und bei "schwierig tun" versteht man die Bedeutung. Es gibt keine zentral vorgeschriebene, deutsche Sprache. Von daher, red wie dir der Schnabel passt.

Ist zwar etwas unhöflich und ich meine das jetzt auch nicht auf dich persönlich, sondern auf dem gesamten Thread bezogen, aber warum kommt jetzt nach dem "Grammar-Nazi" die "Sprach-Stasi"? Kommt doch bitte mal runter bei solchen Sachen. Gerade diese ungezwungenes, auf ein Bier, macht diesen Podcast doch interessant.
Ich drücke mich durchgehend unpräzise aus.
Dies ist ein Forum, welches ich in meiner Freizeit besuche, und nicht der wissenschaftliche Nabel der Welt.
Danke für das Verständnis, Goldwaagen bitte bei der Arbeit lassen. :mrgreen:

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toxic_garden
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von toxic_garden » 19. Feb 2017, 18:09

monkeypunch87 hat geschrieben:Ist zwar etwas unhöflich und ich meine das jetzt auch nicht auf dich persönlich, sondern auf dem gesamten Thread bezogen, aber warum kommt jetzt nach dem "Grammar-Nazi" die "Sprach-Stasi"? Kommt doch bitte mal runter bei solchen Sachen. Gerade diese ungezwungenes, auf ein Bier, macht diesen Podcast doch interessant.
Ich glaube kaum, dass jemand diese sprachlichen Kapriolen tatsächlich so ernst nimmt, wie es hier teilweise den Anschein erweckt. An einem realen Stammtisch würde ich schon längst meinen Axe-Clicker ausgepackt haben und bei jedem "nen" subtil klicken. Einfach weil's Spaß macht. :D

Auf die selbe Art würde ich jedes Mal klickern, wenn Jochen eine neue "Ebene" aufmacht. Auf der narrativen Ebene, auf der erzählerischen Ebene, auf der spielmechanischen Ebene, .... da kommen schon ganze Wolkenkratzer zusammen! :lol:
Mein Name ist Guybrush und ich verkaufe diese feinen Lederjacken.

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Guthwulf
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Guthwulf » 19. Feb 2017, 18:26

Das is doch alles Wurscht. Vergrößert nur die Fallhöhe... :lol: Jeder hat nunmal seine kleinen Macken bzw. Eigenheiten bei der Anwendung der guten alten deutschen Sprache. Das gehört dann auch zum individuellen "Charme" der jeweiligen Sprecher. Sowas stört mich im Regelfall nicht - zumindest solange es nicht extreme Dialekte werden, die ich kaum noch verstehe. Grad bei Andre oder Jochen is mir da bisher überhaupt nichts negativ aufgefallen. Was mir hingegen sofort auffällt und richtig stört, sind "Kaugeräusche" im Podcast oder beim Let's Play. Mit vollem Mund spricht man nicht und so ;) Aber das gabs bei Auf Ein Bier meines Wissens noch nicht.
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von echtschlecht165 » 20. Feb 2017, 06:46

Als Österreicher macht man sich über diese nen Sprache unserer Nachbarn traditionell lustig.

Mir sogn stod nen hoid a ,unterscheiden owa zwischen a und an.
Des is wichtig oida
:D :D
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Kartodis
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Kartodis » 22. Feb 2017, 07:20

Da gestern Tag der Muttersprache war und es in der letzten Folge mit dem Gamestop Skandal wieder extrem auffiel, will ich noch mal meinen Senf dazu abgeben.
monkeypunch87 hat geschrieben:Sprache ändert sich durchgehend und bei "schwierig tun" versteht man die Bedeutung. Es gibt keine zentral vorgeschriebene, deutsche Sprache. Von daher, red wie dir der Schnabel passt.

Ist zwar etwas unhöflich und ich meine das jetzt auch nicht auf dich persönlich, sondern auf dem gesamten Thread bezogen, aber warum kommt jetzt nach dem "Grammar-Nazi" die "Sprach-Stasi"? Kommt doch bitte mal runter bei solchen Sachen. Gerade diese ungezwungenes, auf ein Bier, macht diesen Podcast doch interessant.
Es ist wohl richtig, dass ständig neue Wörter hinzukommen. Aber mir ist nicht bekannt, dass sich grammatikalische Regeln plötzlich ändern. Die allgemein sehr gerne genutzte Ausrede "...man versteht die Bedeutung", finde ich ebenfalls doof. Ja, ich weiß welcher Sinn gemeint ist. Darum geht es dabei doch gar nicht. Es hat sich kein Mensch beschwert, dass er den Sinn des Gesprochenen nicht mehr versteht.

Muss man den die deutsche Sprache wirklich so versauen, nur weil man zu bequem ist, sich Mühe zu geben?

Ich mag den Podcast und die drei Menschen wirklich sehr. Die Themen sind in der Regel sehr gut recherchiert und man weiß, da sitzen Leute, die sich mit der Materie auskennen. Nicht nur ein paar weitere Nerds, die nebenher ins Mikrofon reden und es anschließend hochladen. Gerne wäre ich auch bereit, die Arbeit in Form eines Abos zu unterstützen. Wenn ich mich dann aber in jeder Folge über die offensichtliche Gleichgültigkeit gegenüber des Themas ärgere, sehe ich dafür keinen Grund mehr.

Für mich ist "Auf ein Bier" nichts anderes, als eine Spielezeitschrift im Audioformat. Wäre die Gamestar voll von grammatikalischen Fehlern und würde ständig "nen Spiel" geschrieben werden, würde ich sie nicht mehr kaufen. Und so geht es mir eben hier auch.

Trotzdem allen einen schönen Tag! :-D

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Patatina
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Patatina » 22. Feb 2017, 08:54

persönlich störe ich mich weitaus stärker an einer unsauberen Intonation, denn an einer falschen Grammatik. Und diesbezüglich sind alle 3 sehr angenehm zuzuhören, vor allem Andre gebührt ein extra Lob.

auch wenn ich es bei euch nicht für notwendig halte einen professionellen sprachtrainer zu konsultieren, ist es doch eine Erfahrung die ich nur jedem der irgendwie mit Stimme arbeiten muss, empfehlen kann. Zum einen, eine durchaus spaßige Angelegenheit und vor allem sehr sehr erkenntnisreich. man kann über feintuning viel rausholen. Plus, da geht's auch um gesundheitliche Aspekte. Stimme ist euer primäres Werkzeug, mit der richtigen Technik tut man sich langfristig betrachtet viel Gutes.

…. einen Kritikpunkt hab ich aber doch. Andres “ulkig” ist ungewollterweise in mein Vokabular eingeflossen .. leider:), ganz furchtbar. Das ist in Österreich als würde man “Tschüss” sagen. Rutschte mir zuletzt bei einem Gespräch raus - wurde dann sogar noch gefragt woher ich denn ursprünglich käme. :shock:

Jochen

Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Jochen » 22. Feb 2017, 10:08

Kartodis hat geschrieben:Muss man den die deutsche Sprache wirklich so versauen, nur weil man zu bequem ist, sich Mühe zu geben?
Jetzt könnte ich natürlich fragen, warum du zu "bequem" warst, eine Rechtschreib- und Zeichensetzungskorrektur über deinen Beitrag laufen zu lassen. Und dann würdest du wahrscheinlich sagen, dass das doch in keinem Verhältnis zu ein paar Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern in einem Forum stehe. Und dann würde ich vielleicht sagen: eben. Denn das alles hat sehr wenig mit Bequemlichkeit zu tun. Natürlich könnten André und Sebastian und ich jetzt tausende von Euro für eine professionelle Sprecher- und Moderationsausbildung ausgeben. Aber stünde das in einem gesunden Verhältnis zur Größe des Projekts? Nein.

Damit will ich nicht sagen, dass wir nicht an uns arbeiten können. Das können und tun wir. Aber (fast) niemand spricht ohne professionelle Ausbildung grammatikalisch korrekt - oder bringt sich das mal eben in Eigenregie bei. So wie fast niemand ohne professionelle Ausbildung eine korrekte Schriftsprache beherrscht. Das ist keine Frage des Wollens. Das ist Handwerk.

Natürlich verstehe ich, warum einen sowas auf die Palme bringen kann. Wenn jemand das Komma vor "als" falsch setzt, treibt mich das auch regelmäßig in den Wahnsinn ("das ist doch wirklich nicht so schwierig!!!1111"). Und wenn das für dich ein Grund ist, dieses Projekt nicht zu unterstützen, dann ist das natürlich dein gutes Recht. Aber wenn du ernsthaft der Ansicht bist, dass das eine Frage von Bequemlichkeit sei und man die deutsche Sprache sorgfältiger zu behandeln habe, dann würde mich das an jene biblische Geschichte mit dem Splitter und dem Balken erinnern ;)

Kartodis
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Kartodis » 22. Feb 2017, 10:42

Jochen hat geschrieben: Jetzt könnte ich natürlich fragen,......
Lieber Jochen,

vielen Dank für deine Antwort.

Das mit der Bequemlichkeit, hatte ich eher auf die allgemeine Schreibweise in den Foren dieser Welt gemeint und nicht die Thematik mit den "nen" im Podcast. Ich bleibe aber dabei, dass 90% der Beiträge angenehmer zu lesen wären, wenn man sich an Groß- und Kleinschreibung, sowie die einfachsten Rechtschreibregeln halten würde.

Selbstverständlich behaupte ich in keinster Weise, dass meine Rechtschreibung fehlerfrei ist. Klar ist auch, dass kein Mensch perfekt ist. Das verlangt auch niemand. Aber im Vergleich zu euch, habe ich auch nicht den Anspruch, mit meinen Beiträgen meine Brötchen zu verdienen. Dennoch gebe ich mir halbwegs Mühe, ordentlich zu schreiben. Was bei vielen anderen nicht der Fall ist.

Ich will jetzt aber auch nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen. Ich weiß auch, dass ich da extrem empfindlich bin und es der Großteil deutlich lockerer sieht. Insofern bin ich auch euch nicht wirklich böse. Es ist ja wirklich ein kleines Detail, welches anscheinend nur mich stört. Bis auf ein paar Ausnahmen.

Viele Grüße aus Hanau

Frank

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MrSnibbles
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von MrSnibbles » 22. Feb 2017, 10:48

Da stimme ich Jochen zu. Ich denke ein zu starker Fokus auf korrekte Aussprache würde den Inhalten des Formats nicht gut tun, im schlimmsten Fall würde es sogar das Zuhören erschweren. Ich kenne andere Podcasts, in denen "Laien" (d.h. ohne professionelle Ausbildung) versuchen, korrekt zu sprechen. Ich kann euch versprechen - das treibt einen viel mehr in den Wahnsinn.
Des Weiteren würde das auch nicht gut in die meisten Formate passen. Wenn Jochen seine Kolumne mit Pianobegleitung vorliest, passt das sehr gut. Ein Gespräch zu dritt in gleicher Manier wäre eine Katastrophe imho.

Mir sind vernünftige Inhalte definitiv lieber, als 100% korrekte Sprache.
Jochen hat geschrieben: ("das ist doch wirklich nicht so schwierig!!!1111")

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echtschlecht165
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von echtschlecht165 » 22. Feb 2017, 10:52

@kartodis
Wirklich stören tut mich das nicht.
Aber ich kann deine Punkte voll und ganz nachvollziehen.
Je professioneller das ganze hier wird, umso mehr sollte man auch auf die Rhetorik achten. (AUch wenn mal die Grundprämisse das "Stammtischgespräch war, ist das heute imo weit davon entfernt)

Es ist nicht so, dass ich wegen unsauberer Sprache mein Abo kündigen würde, aber wenn vom Patreon Geld etwas in diese Richtung fließen würde (und das müssen keine 1000en Euro sein) und man das Ergebnis hören könnte, wäre ich ebenfalls sehr angetan davon.

Die Rhetorik Kurse, die bei mir in der Firma regelmäßig angeboten werden, kosten (auch ohne Unterstützung) nicht viel und sind neben dem Lerneffekt auch durchaus interessant und witzig
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Jochen

Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Jochen » 22. Feb 2017, 10:59

Kartodis hat geschrieben:Ich bleibe aber dabei, dass 90% der Beiträge angenehmer zu lesen wären, wenn man sich an Groß- und Kleinschreibung, sowie die einfachsten Rechtschreibregeln halten würde
Keine Widerrede :)
Aber im Vergleich zu euch, habe ich auch nicht den Anspruch, mit meinen Beiträgen meine Brötchen zu verdienen
Das ist natürlich richtig und ein völlig legitimer Einwand. Deshalb arbeiten wir daran - sowohl in technischer Hinsicht (professionelle Mikrofone usw.) als auch auf persönlich-sprachlicher. Es ist sicher denkbar und sinnvoll, dass man professionelle Hilfe und Anleitung bei einigen Dingen in Anspruch nimmt, auch wenn gute Coaches natürlich sehr teuer sind. Aber da haben wir schon erste Kontakte geknüpft.

Ganz ohne sprachliche Marotten und Eigenheiten wird's insbesondere beim Biertrinken bei Auf ein Bier aber wahrscheinlich nie funktionieren. Dazu fehlt uns zum einen die handwerkliche Ausbildung am Mikrofon - und zum anderen lebt das Format davon, dass es eben kein professioneller Dialog ist, sondern ein Gespräch unter Freunden.

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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Kartodis » 22. Feb 2017, 10:59

Witzigerweise hatte ich gestern einen Mailverlauf, der als perfektes Beispiel dient.
Es ging darum, dass ich bzgl. eines Layouts für Twitch angefragt hatte. Das kam als Antwort:

Hallo,

XXXX meinte ich soll mich bei dir mal melden zwecks Twitch Layout!?
Musst mir halt sagen was genau du dir so vorstellst (Farben, Größe, anzahl Fenster und was noch dirn sein sollte).
Wenn Skype hast dann suche mich mal XXXX

MfG XXXX



Nachdem das geklärt war:

Also, das ist jetzt nen vorschlag von der Aufteilung.
Großes Fenster wäre für Tische (obwohl ich finde immer ein Tisch besser wo man dann zwischen verschiedene Tischen Switchen kann)
Dann halt deine Cam, nen InfoFenster und unten noch platz für nen Chat.
Oben könnte man zb so für Follower usw hinbasteln.

Wäre quasi nen Vorschlag.




Und ich schwöre beim Leben meines Katers, sowas denke ich mir nicht aus. Ich würde wirklich vieles darum geben, etwas kulanter zu sein. Aber ich schaffe es einfach nicht. Vermutlich werde ich damit noch den Rest meines Lebens anecken:)

Kartodis
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von Kartodis » 22. Feb 2017, 11:02

Jochen hat geschrieben: Ganz ohne sprachliche Marotten und Eigenheiten wird's insbesondere beim Biertrinken bei Auf ein Bier aber wahrscheinlich nie funktionieren. Dazu fehlt uns zum einen die handwerkliche Ausbildung am Mikrofon - und zum anderen lebt das Format davon, dass es eben kein professioneller Dialog ist, sondern ein Gespräch unter Freunden.
Den Aspekt des Alkoholkonsums hatte ich noch gar nicht bedacht :o Damit ist euch natürlich einiges verziehen :)))

Weiterhin viel Spaß und ich werde ja trotzdem zuhören. Ansonsten ist es ja wirklich ein perfekter Podcast und sucht seinesgleichen :!:

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echtschlecht165
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von echtschlecht165 » 22. Feb 2017, 11:11

naja, der Podcast heisst aber nicht "Auf 5 Bier", wobei ich soein Konzept auch mal lustig finden würd :lol:
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derFuchsi
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Re: "nen" - Ich kann es nicht mehr hören...

Beitrag von derFuchsi » 22. Feb 2017, 11:13

MrSnibbles hat geschrieben:Ich kenne andere Podcasts, in denen "Laien" (d.h. ohne professionelle Ausbildung) versuchen, korrekt zu sprechen. Ich kann euch versprechen - das treibt einen viel mehr in den Wahnsinn.
Da fällt mir gerade was Anderes zu ein zum Thema kleine Aufreger.
Man sieht bzw hört als Hesse auch hin und wieder im Lokalradio/Fernsehen Interviews oder kurze Statements von Menschen die versuchen Hochdeutsch zu sprechen (Weil man das im TV/Radio eben so macht) die ihr Leben lang aber offensichtlich nur Dialekt geredet haben. Ich finde das jedes mal furchtbar, das klingt so gruselig. Da denke ich mir jedes mal "Dann lasst die Leute doch lieber reden wie sie es gewohnt sind. Zur Not mit Untertitel, wobei ich selbigen im Lokalfernsehen/Radio eigentlich etwas albern fände (Wer die einheimische Sprache nicht versteht hat sich eben nicht richtig integriert ;) ).
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