10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

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Dr. Zoidberg [np]
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10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 8. Nov 2016, 09:59

Sehr coole Folge wieder. Ich frage mich ja, ob das mit Molyneux ein absichtlicher Gag war, frei nach dem Motto "Dinge versprechen, die man dann nicht liefert" :lol:

Das Gewaltspiel Thema fand ich echt interessant und gut aufgearbeitet und hätte mir fast gewünscht, ihr hättet das noch länger ausgeführt. Vielleicht ein gutes Thema für eine Altbier-Folge mit Christian Schiffer als Gast? ^^
Generell wurde ja mittlerweile erforscht, dass Menschen tatsächlich dazu tendieren, besonders für komplexe Probleme möglichst schnell möglichst einfache Antworten zu bekommen, nur damit sie sich gedanklich nicht weiter damit befassen müssen (aka. typische Hirn-Energiespar-Funktion). Ich such mal eben noch den Artikel dazu raus
Zuletzt geändert von Dr. Zoidberg [np] am 8. Nov 2016, 10:19, insgesamt 1-mal geändert.

Edward van
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Re: 10 Jahre klüger Oktober: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Edward van » 8. Nov 2016, 10:19

Würde hier an erster Stelle erstmal Lob für das Intro aussprechen wollen. Nicht zu kurz und schön anzuhören, kann gerne erhalten bleiben.

Zum Konsolenpart dieser Ausgabe kann ich wenig sagen, da ich damals wie heute reiner PC Spieler bin, fand es dennoch interessant zu hören.

Aber besonders spannend war (natürlich) der zweite Teil. Habe es damals mit meinen 13 Jahren eher am Rande mitbekommen und fand es sehr spannend zu erfahren was zu der Zeit passierte. Insbesondere die anscheinende Inkompetenz der etablierten Presse bezüglich dieses Themas.
An der BBS hatten wir Jahre später einmal in Politik auch dieses Thema. Und um uns an das c Thema heranzuführen hat er uns den Kurzfilm "A Gamers Day" gezeigt. War sehr bizarr, diesen Film in Zusammenhang mit diesem Thema zu sehen. Unser Lehrer hat dafür auch ordentlich Breitseite bekommen.

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Dr. Zoidberg [np]
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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 8. Nov 2016, 10:30

Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben: Generell wurde ja mittlerweile erforscht, dass Menschen tatsächlich dazu tendieren, besonders für komplexe Probleme möglichst schnell möglichst einfache Antworten zu bekommen, nur damit sie sich gedanklich nicht weiter damit befassen müssen (aka. typische Hirn-Energiespar-Funktion). Ich such mal eben noch den Artikel dazu raus
Hier:
Wenn man sich für den Umgang mit Unsicherheit – die Psychologie spricht von „Ambiguität“ – interessiert, kommt man um ein Konzept kaum herum: need for (cognitive) closure. Arie Kruglanski, hat den Begriff vor rund 25 Jahren eingeführt und seitdem zu einer einflussreichen Theorie ausgebaut, mit der sich zahlreiche Forscher in aller Welt befassen. Was im Deutschen etwas sperrig als „Bedürfnis nach kognitiver Geschlossenheit“ bezeichnet wird, definiert Kruglanski als „das Verlangen nach einer definitiven Antwort, irgendeiner Antwort anstelle von Verwirrung und Ambiguität“.

Der Wunsch, bei Fragen und Problemen zu einem Abschluss zu kommen, ist an sich eine durchaus sinnvolle Motivation, argumentiert der Sozialpsychologe. Unsere Zeit ist schließlich begrenzt, und folglich müsse die Suche nach Antworten irgendwann mal enden. Auf der anderen Seite würde es sich auch nicht gut anfühlen, unsere Überlegungen einfach willkürlich abzubrechen, wissend, dass man eine Menge relevanter Informationen weggelassen hat. „Aber wir müssen handeln und entscheiden, was also tun?“, schreibt Kruglanski in seinem 2004 veröffentlichten Buch The psychology of closed mindedness. „Es scheint, als wäre uns Mutter Natur mit einer simplen Lösung zu Hilfe gekommen: der Fähigkeit, unseren Verstand gelegentlich dichtzumachen, überzeugt davon, dass unser momentanes Wissen schon ausreicht.“ Dies erlaube uns, betont der Wissenschaftler, weiterzumachen, anstatt auf ewig in der Schwebe zu sein und zu grübeln.
Den gesamten Artikel dazu gibt es hier: http://www.psychologie-heute.de/archiv/ ... icherheit/" onclick="window.open(this.href);return false;

Raptor 2101
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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Raptor 2101 » 8. Nov 2016, 10:54

Also Gears of War in Kontrast zu der Emsdetten Debatte hat mir ein breites Grinsen aufs Gesicht gezaubert.

Ich kann euch nur bei eurer Bewertung der "Folgen" der Berichterstattung ("Lügenpresse") nur Recht geben. Ich selbst komme aus Erfurt und ging gerade selber noch auf die Schule. Sowohl die Berichterstattung als auch das Auftreten der "Pressevertreter" war ein "augenöffnendes" Erlebnis für mich. Mal abgesehen von meiner Affinität zu MottoShirts (Killerspieler - "Lauf so schnell du kannst") hat es mich vor allem geprägt wie ich Medien rezipiere und was ich von Journalisten halte. Rückblickend war es, wie André beschrieben hat: Ich stand das erste mal vor der Frage, ob Journalisten durch die Bank weg nicht in der Lage sind" komplexe Sachverhalte" wie ein ComputerSpiel zu verstehen (und was dann erst bei wirklich komplexen Themen passieren muss?) oder ob sie für ihre Auflage jedes "journalistische" Niveau mit Füßen treten. Später kam dann noch die unsägliche Sperrdebatte (Kinderporno, etc) und ein paar Mainstream Debatten zu technischen komplexeren Themen dazu, die mein Meinung über diesen Berufsstand dann endgültig vernichtet haben.

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Sebastian Solidwork
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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Sebastian Solidwork » 8. Nov 2016, 14:00

Was ich hier mal allgemein anmerken will weil es mir auch schon in anderen Folgen aufgefallen ist:
Ich glaube, dass die generell Erwartungshaltung an Konzerne überzogen ist.

Sie werden mit echten Personen gleichgesetzt die lernen können und sich dauerhaft verbessern. Ja, prinzipiell können sie das. Aber nach meinen Erfahrungen tun sie das eher selten bzw. anders als eine echte Person.
Viel mehr ist meine Erfahrung, dass sie keine Monolithen bzw. keine homogene Konstrukte sind. Es sind überaus komplexe Systeme.
Es sind viele Menschen und es findet ein kontinuierlicher Wechsel statt. Wer vor 5 Jahren vielleicht aus einem Fehler gelernt hat, sitzt heute nicht mehr zwangsweise auf der selben Position.

Und vielleicht wird in der Außenwirkung z.B. der CEO als der Kapitän dargestellt, der alles leitet. Ja, er ist derjenige der letzten Endes entscheidet. Aber er entscheidet nicht jedes Details, seine Aufgabe ist der grobe Kurs.
Da passiert sehr viel hinter den Kulissen und auch auf unteren Ebenen. Da sind Gremien und Gruppen die um Entscheidungen ringen.
Und da finden dann politische Machtkämpfe. Diese können auf einem unterschiedlichen Verständnis basieren was jetzt das Beste ist. Können aber gerne auch einfach mal nur um der Macht willen geführt werden. Nur um in der Hierarchie aufsteigen.
z.B. wer jetzt der beste Zulieferer für bestimmt Teile ist. Da kann jemand schon mal den best buddy durchboxen wollen. Und nicht weil er besser oder günstiger liefert.
Generell geht es bei solchen Sachen nach meine Erfahrung sehr persönlich zu. Wie gut man sich leiden kann. Nicht nur um objektive Maßstäbe. Wer will schon mit jemanden zusammen arbeiten, den er nicht mag? Vor allem wenn er sich den Vertragspartner aussuchen kann. Im Zweifel werden entsprechende Stellschrauben gedreht, die Anforderung an den Bewerber angepasst.

Deswegen finde ich es eher die Ausnahme als die Regel wenn mal ein Unternehmen mal etwas dauerhaft "lernt". Entsprechend ist meine Erwartungshaltung.

Mal abgesehen davon, dass ich das auch bei vielen Menschen nicht sehe. Da geht es eher um Bestandsbewahrung.
Umweltschutz beginnt im Geldsystem.
Fix the system!

Der Sinn des Lebens ist, dass Menschen voller Sinn das niemals wissen müssen. - Gunter Dueck in Omnisophie

lolaldanee
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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von lolaldanee » 8. Nov 2016, 19:18

Raptor 2101 hat geschrieben:Also Gears of War in Kontrast zu der Emsdetten Debatte hat mir ein breites Grinsen aufs Gesicht gezaubert.

Ich kann euch nur bei eurer Bewertung der "Folgen" der Berichterstattung ("Lügenpresse") nur Recht geben. Ich selbst komme aus Erfurt und ging gerade selber noch auf die Schule. Sowohl die Berichterstattung als auch das Auftreten der "Pressevertreter" war ein "augenöffnendes" Erlebnis für mich. Mal abgesehen von meiner Affinität zu MottoShirts (Killerspieler - "Lauf so schnell du kannst") hat es mich vor allem geprägt wie ich Medien rezipiere und was ich von Journalisten halte. Rückblickend war es, wie André beschrieben hat: Ich stand das erste mal vor der Frage, ob Journalisten durch die Bank weg nicht in der Lage sind" komplexe Sachverhalte" wie ein ComputerSpiel zu verstehen (und was dann erst bei wirklich komplexen Themen passieren muss?) oder ob sie für ihre Auflage jedes "journalistische" Niveau mit Füßen treten. Später kam dann noch die unsägliche Sperrdebatte (Kinderporno, etc) und ein paar Mainstream Debatten zu technischen komplexeren Themen dazu, die mein Meinung über diesen Berufsstand dann endgültig vernichtet haben.
es erging mir ähnlich, das war schon in vielerlei hinsicht ein augenöffner :shhh:

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Blaight
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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Blaight » 8. Nov 2016, 20:10

Was Andre gesagt hat im Sinne von "wie oft haben mir die Medien denn schon Mist erzählt" stimmt voll. Erinnert Ihr Euch an den echten Gangster bei Focus TV?? Ayayay übles Ding!

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bluttrinker13
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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von bluttrinker13 » 8. Nov 2016, 20:37

Ergänzend zu Dr. Zoidbergs wichtigem und interessantem post über die "Denkfaulheit" der Menschen und das dazugehörige trait der Cognitive Closure wollte ich hier auch noch den Link zu einem Autor posten, der aktiv versucht hat einen Beitrag zu leisten wie man das sogenannte Active Open-minded Thinking erlernen und fördern kann: http://www.waveland.com/browse.php?t=533" onclick="window.open(this.href);return false;
(leider habe ich bis heute keine dt. Übersetzung davon angetroffen)

Denn wenn man sich mit dem Thema "offenes & kritisches Denken" so wie ich eine Weile beschäftigt hat wird eines klar - offenes und kritisches Denken ist weder der default-value noch die Norm. Und dies selbst in College-Populationen und bei Menschen die nicht direkt hohe Werte bei Cognitive Closure haben (gerade in der kognitiven Psychologie gibt es einen Berg an Publikationen zu biases, bspw den Dunning-Kruger Effekt undundund).

Ich bemerke oft, wie im alltäglichen Sprachgebrauch oder Diskussionen implizit davon ausgegangen wird, gründlich und objektiv und unvoreingenommen nachzudenken, sich Meinungen zu bilden, Sachverhalte zu erschließen etc. sei die Norm.
Nein, ist sie nicht! Und war sie auch noch nie!
Und dafür gibt es auch gute Gründe, bspw evolutionstheoretisch.

Offenes und kritisches Denken ist eher wie eine Fähigkeit die sich entwicklungshistorisch langsam herausbildet und irgendwann mal eine Norm, oder Adaptation, werden könnte. Bis dahin muss man objektiv damit arbeiten, dass der Mensch Informationen immer emotional, verzerrt, und biased verarbeitet, zumindest zum großen Teil und der Mehrheit der Zeit.
Deshalb bin ich auch schon seit langem dafür, dass kritisches Denken als eine Art Schulfach eingeführt wird. Die Aneignung ist schwierig und aufwendig, aber langfristig lohnend. Ich hatte einmal die Gelegenheit, dass auch mit einem aktiven Politiker zu besprechen, der war aber der Meinung das gibt es schon längst (Philosophieunterricht) und damit war das Thema für ihn erledigt.
Zuletzt geändert von bluttrinker13 am 8. Nov 2016, 21:45, insgesamt 1-mal geändert.

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thyion
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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von thyion » 8. Nov 2016, 21:20

Erstmal auch von mir ein herzliches Dankeschön für diese Folge und die (gut rechechierten!) Themen, die ihr aufgegriffen habt. Kurz noch zur "Killerspiel"-Debatte: Ich kann mich absolut der Einordnung von Andre und Christian anschließen, vor allem, was auch die Berichterstattung der Medien damals betrifft. Mir ging es damals als 19-Jähriger tatsächlich schon so, dass man auf einmal das Gefühl hatte, sich für sein Hobby mehr denn je zu rechtfertigen zu müssen. Lustigerweise arbeite ich heute selber für einen großen, deutschen öffentlich rechtlichen Sender. Was absolut nichts an meiner Meinung zur Berichterstattung damals ändert.

Und auch Andres Vergleich zur Pressearbeit bezüglich des Amoklaufs in München dieses Jahr ist durchaus angebracht. Bei Dauer-Live-Berichterstattung kann es einfach nicht jede Minute was Neues geben. Die Folge: Berichte wiederholen sich, man versucht die Löcher zwischen tatsächlichen Neuigkeiten mit Hintergrundfragen- und Gesprächen zu füllen. Ohne tatsächlich zu wissen, was der tatsächliche Hintergrund der Tat ist. Auf der anderen Seite hat sich aber auch etwas eklatant im Vergleich zu 2006 geändert: Die Schnelligkeit, mit der Neuigkeiten in die Welt geblasen werden und aber auch genau das erwartet wird. 2006 hat noch niemand sozusagen live vom Tatort getwittert, keiner hat Handyvideos gestreamt. Bei München gab es praktisch minütlich neue Meldungen, nicht nur von der Presse, sondern eben auch von Privatpersonen (egal ob falsch oder richtig), die kursiert sind. In gewisser Weise muss dann ein Sender natürlich auch reagieren und sich der allgemeinen Schnelllebigkeit in der Berichterstattung anpassen - was keine Entschuldigung für tendenziell falsche Berichterstattung, wie eben in der "Killerspiel" -Debatte geschehen, sein soll. Aber genau hier schließe ich auch an das an, was mein Vorredner gut und treffend geschrieben hat:
bluttrinker13 hat geschrieben:ch bemerke oft, wie im alltäglichen Sprachgebrauch oder Diskussionen implizit davon ausgegangen wird, gründlich und objektiv und unvoreingenommen nachzudenken, sich Meinungen zu bilden, Sachverhalte zu erschließen etc. sei die Norm.
Nein, ist sie nicht!
Und dafür gibt es auch gute Gründe, bspw evolutionstheoretisch.
Dass so etwas wie ein "Killerspiel"-Verbot überhaupt so ein großes Echo findet, hängt meiner Meinung nach eben genau mit der "Denkfauhlheit", die auch Dr. Zoidberg angeführt hat, zusammen. Aber eben nicht nur die Denkfaulheit der Presse und der Politiker, sondern auch die Denkfaulheit der anderen Bürger. Natürlich ist es sehr viel einfacher, sich zu einem komplexen Thema möglichst klare und schnelle Antworten zu suchen á la: "Ich kann in Computerspielen töten, ein Amokläufer hat solche Spiele gespielt, also sind die Spiele dafür verantwortlich". Genau das gleiche Muster sieht man ja auch bei Menschen, die politisch in eine extreme Richtung abdriften oder empfänglich für Verschwörungstheorien oder Ähnliches sind. Es ist das alte Schwarz-Weiß bzw. Gut-Böse-Denken. Ich denke, dass hier einfach der Wille und die Mühe fehlt, um bei komplexen Themen zu differenzieren. Und klar: Genau da muss die Presse eben eigentlich das Bindeglied sein und Sachverhalte zwar verständlich, aber eben differenziert darstellen. Zumindest in Sachen "Killerspielen" ist das 2006 sicher nicht passiert.

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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von mart.n » 9. Nov 2016, 14:30

Ich hab mein Spiegel Abo nach einem haarsträubenden Bericht über das Partizan Festival vor ca. 15 Jahren gekündigt. Und zwar mit derselben Begründung: wenn das schon vorne und hinten nicht stimmt, wie siehts denn bei den Themen aus mit denen ich mich nicht auskenne? Bin auch nicht weiter verwundert über die Lügenpresse Diskussion, irgendwann musste das aufkommen. Wurde ja aber schon erfolgreich in die Nazi Ecke reindiskutiert.

Eine Frage: Ist "euer" Spiel des Monats eigentlich Andrés Spiel des Monat? Christian hat es ja nicht mal gespielt.

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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Andre Peschke » 9. Nov 2016, 18:49

mart.n hat geschrieben:Eine Frage: Ist "euer" Spiel des Monats eigentlich Andrés Spiel des Monat? Christian hat es ja nicht mal gespielt.
Nein, wir einigen uns auf den unserer Meinung nach relevantesten Titel und da war Christian mit mir einer Meinung, dass es GoW sein muss.

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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Andre Peschke » 9. Nov 2016, 19:58

Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:Btw. The return of the Glashölle von München!!!1!
:D Ja, richtig. Diesmal nicht ganz so spektakulär. Wollte eigentlich auch nochmal das passende Foto machen, aber diesmal hatte sich die Schuldige direkt verkrümelt. Habe daher nur noch ein Foto vom Glas allein machen können.

Ich hab das Bild mal weltexklusiv angehängt.

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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von bluttrinker13 » 9. Nov 2016, 20:42

No cat pics...?? :(

Muss ich wohl doch wieder auf corporation cats gehen, wa? ;)

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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Andre Peschke » 9. Nov 2016, 22:35

Axel hat geschrieben:Schade, dass ihr die Wii nur so als "Partykonsole" abgecancelt hat. Denn auch für die Wii gab es seinerzeit tolle Titel, die sich durchaus an die "Core-Gamer" gerichtet haben. Zugegeben, die musste man suchen. Aber es gab sie.
Wir haben den Erfolg der Wii diesen und ähnlichen Titeln zugeschrieben. Das impliziert nicht, dass es sonst nix gab auf der Wii. Ich hab ne gut gefüllte Wii-Bibliothek daheim, ich weiß das ja. :D

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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Andre Peschke » 10. Nov 2016, 00:35

Axel hat geschrieben:
Andre Peschke hat geschrieben:Ich hab ne gut gefüllte Wii-Bibliothek daheim, ich weiß das ja. :D
Jetzt machst Du mich neugierig. Habe selbst wohl so um die 50 Spiele hier. Magst Du mal was an Hidden Gems aufzählen? Derzeit kommt man ja noch günstig an den Kram ran. :mrgreen:

Naja, ich habe nicht behauptet, dass das der größte Insiderkram ist. Das meiste ist null "hidden". Ich hab halt alle Marios, Zelda etc. Mad World und Zack & Wiki sind vielleicht nicht so bekannt. Gerade letzteres wirkt wie Kinderkram, ist aber echt nett.

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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 10. Nov 2016, 07:24

Axel hat geschrieben:
Andre Peschke hat geschrieben:Ich hab ne gut gefüllte Wii-Bibliothek daheim, ich weiß das ja. :D
Jetzt machst Du mich neugierig. Habe selbst wohl so um die 50 Spiele hier. Magst Du mal was an Hidden Gems aufzählen? Derzeit kommt man ja noch günstig an den Kram ran. :mrgreen:
Dann hast du bestimmt auch schon Goldeneye 007 und Mortal Kombat Armageddon

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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 10. Nov 2016, 07:26

Andre Peschke hat geschrieben:
Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:Btw. The return of the Glashölle von München!!!1!
:D Ja, richtig. Diesmal nicht ganz so spektakulär. Wollte eigentlich auch nochmal das passende Foto machen, aber diesmal hatte sich die Schuldige direkt verkrümelt. Habe daher nur noch ein Foto vom Glas allein machen können.

Ich hab das Bild mal weltexklusiv angehängt.

Andre
Eigentlich braucht es ein Glashöllen-Fotoalbum auf Facebook :lol:

Apropos Glashölle: Meine Katzen haben es mal geschafft, die Glasoberfläche vom Ceran-Kochfeld zu zerstören :shock: :lol:

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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Andre Peschke » 10. Nov 2016, 09:46

Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben: Dann hast du bestimmt auch schon Goldeneye 007 und Mortal Kombat Armageddon
Ja....aber MK Armageddon ist so ein Haufen Scheiße...diese Enttäuschung. Die Idee, mit dem Fatality-Baukasten, war so gut...aber die Ausführung. Bäh. BÄH!

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Re: 10 Jahre klüger November: Das Schulattentat von Emsdetten, PS3 vs. Wii und ein sehr passendes Spiel

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 10. Nov 2016, 10:18

Andre Peschke hat geschrieben:
Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben: Dann hast du bestimmt auch schon Goldeneye 007 und Mortal Kombat Armageddon
Ja....aber MK Armageddon ist so ein Haufen Scheiße...diese Enttäuschung. Die Idee, mit dem Fatality-Baukasten, war so gut...aber die Ausführung. Bäh. BÄH!

Andre
Für ein paar Stunden war es ganz spaßig zu spielen :D Jedenfalls habe ich damit mehr Stunden verbracht als mit Umbrella Chronicles ^^

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