Dragon Quest Builders

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Raptor 2101
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Re: Dragon Quest Builders

Beitrag von Raptor 2101 » 28. Nov 2016, 20:08

Also ich fand die Folge jetzt nicht soooo pralle. Zum einen hab ich nicht verstanden, was nun genau Jochen an dem Spiel so Spaß gemacht hat. Immer und überall wurde ein anderes Spiel referenziert, das es "besser" macht. Ist es die Mischung, der DQ Bonus oder was auch immer... Da fand ich die Folge zu Town of Salem wesentlich informativer. Am ende der folge konnte ich für mich entschieden ob mir das Spiel Spaß machen würde.

@Technik: ist es möglich in den Feed/Headline zu hinterlegen für welche Plattform das Spiel verfügbar ist. Prinzipjell interessiere ich mich ja für fast alles aber bei Japano Exklusiven Sachen (Sony, Nintentendo) endet dann mein Interesse. Weder besitzt ich eine Konsole noch triggert der Japano Stiel bei mir irgendwas ...

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Andre Peschke
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Re: Dragon Quest Builders

Beitrag von Andre Peschke » 28. Nov 2016, 23:52

Axel hat geschrieben:Was mich überzeugt hat war, dass man das Spiel mit seiner Vita (ja, das gibt es auch dafür!) gemütlich im Bett spielen kann.
So wie Minecraft und Terraria auch, meinst du? :D Minecraft kann man sogar auf dem iPad spielen. Geht erstaunlich okayish.

Andre

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derFuchsi
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Re: Dragon Quest Builders

Beitrag von derFuchsi » 30. Nov 2016, 14:57

Könntet ihr bei Wertschätzungen in Zukunft bitte die Plattformen VORHER nennen?
Am Ende der Folge höre ich dass Jochen das Ding auf der PS4 gespielt hat und das Spiel nur auf Sony Plattformen verfügbar ist. Na dankeschön :snooty:
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Amox
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Re: Dragon Quest Builders

Beitrag von Amox » 30. Nov 2016, 15:01

derFuchsi hat geschrieben:Könntet ihr bei Wertschätzungen in Zukunft bitte die Plattformen VORHER nennen?
Am Ende der Folge höre ich dass Jochen das Ding auf der PS4 gespielt hat und das Spiel nur auf Sony Plattformen verfügbar ist. Na dankeschön :snooty:
Dachte ich mir auch :(
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gnadenlos
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Re: Dragon Quest Builders

Beitrag von gnadenlos » 1. Dez 2016, 04:27

Axel hat geschrieben:Ich widerspreche Jochen in seinem Fazit, dass man auch Minecraft oder Terraria spielen kann.

Davon ab sehe ich aber tatsächlich auch die Dragon Quest Lizenz als großen Pluspunkt. Denn wie Jochen liebe ich das Artwork. Ich liebe die Schleime, ich liebe die Ritter, die Drachen, etc. Und natürlich die ikonische Musik!

Das Bauen hat mich sehr motiviert, auch weil die Lernkurve so fantastisch ist. Bei den anderen Spielen habe ich die Angst, dass die einem gleich mit zig Mechaniken überfordern, sodass man als Neuling garnicht mehr reinkommt. Was übrigens auch für die jüngere Zielgruppe ein Problem wäre, wie ich finde. Und zudem ist auch die Grafik viel, viel schöner und lesbarer als etwa Minecraft.
Sehe ich auch so. Es macht keinen Sinn dieses Spiel mit Minecraft zu vergleichen - weder vom Gameplay noch vom Preis.

Das eine ist ein Indie-Projekt, das durch die frische Idee zum unerwarteten Millionen-Seller wurde und daher auch umfangreiche Erweiterungen erhalten hat. Das andere ein professionell entwickeltes Spiel eines japanischen Traditionsstudios mit dem Charme der Dragon Quest Reihe. Da ist es einfach Quatsch zu erwarten, dass sich das Spiel preislich an einem Indie-Titel für 10 Euro-Titel orientieren muss. Das Spiel macht einfach Laune und kann wie im Podcast auch richtig erkannt für 50-100 Stunden bestens unterhalten.

Daher stellt sich mir nicht die Frage, ob ich jetzt 10 Euro mehr oder weniger dafür zahlen würde, sondern ob ich von irgendeinem AAA-Titel den fünften Nachfolger mit dem immer gleichem Gameplay zocken will oder eine liebevoll entwickelte Spieleperle mit hohem Unterhaltungswert, erfrischendem Gameplay und einem auf Single-Player optimierten Konzept.

Eigentlich wurde im Podcast ja auch richtig erkannt, warum das Spiel anders als Minecraft und typische Crafting-Spiele ist - nur um am Ende einen so unnötigen Preisvergleich anzustellen und vom Kauf zum fairen Preis von 50 Euro (was unter dem Standard PS4-Preis liegt) abzuraten und die Leute stattdessen wieder Call of Duty X kaufen zu lassen, während sie auf die Preissenkung auf 30 Euro warten und ein wundervolles Spiel für kalte Wintertage verpassen. Solche Spiele und mutige Versuche abseits des Mainstreams müssen belohnt werden und nicht dadurch abgestraft werden, dass man sie trotz bestem Unterhaltungswert nur zum halben Preis eine Vollpreis-Titels kauft.

Andere Entwickler hätten Episode 1 ein wenig gestreckt, für 30 Euro verkauft und dann jede weitere Episode als DLC - hier bekommt man 4 stark unterschiedliche Episoden (sowohl vom Setting als auch von den Bau-Optionen und Schwerpunkten) zu einem wirklich fairen Preis! Am besten kann man das Spiel vielleicht mit einem Nintendo-Titel vergleichen. Sehr fein abgestimmt, mit hervorragender Grafik die nicht durch High-Tech sondern durch das Design glänzt, sehr gute Zugänglichkeit für Jung und Alt und einfach ein Spiel wie man es sich in der heutigen Zeit viel häufiger wünschen würde, wenn man mit SNES/Mega Drive & Co. und/oder Nintendo aufgewachsen ist.

Singleplayer mit Story vs. Multiplayer Sandkasten
hervorragende Einführung mit guter Lernkurve vs. Komplexität
abstoßende Klötze vs. Dragon Quest Charme

Ich konnte mit MInecraft & Co. nie etwas anfangen. DQB finde ich hingegen hervorragend und nicht im Ansatz mit einem solchen Spiel mit reinem Sandkasten-Prinzip vergleichbar. Ich hoffe, dass sich künftig nicht auch Switch-Spiele von Nintendo preislich mit Ein-Mann-Indie-Projekten messen müssen und Komplexität nicht erneut mit Qualität verwechselt wird. Und nicht falsch verstehen - das Spiel ist nicht "duplo" oder "Playmobil", sondern erlaubt durchaus Bauten mit der Komplexität eines Lego-Star-Wars-Sternenkreuzers. Aber halt schrittweise mit guter Einführung und in dieser Komplexität optional.

KAUFEN! AUCH FÜR 60 EURO! Nur dann bekommen wir solche Perlen statt Mafia 3 und Watch Dogs 2!

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derFuchsi
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Re: Dragon Quest Builders

Beitrag von derFuchsi » 1. Dez 2016, 09:50

Axel hat geschrieben: Man kann doch auch kein Black Metal mit Death Metal und mit Thrash Metal vergleichen.
Kann man nicht? Sogar für mich als Thrash Metal Hörer ist beides bloß Gegrunze ;) #Offtopic
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gnadenlos
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Re: Dragon Quest Builders

Beitrag von gnadenlos » 1. Dez 2016, 10:14

goschi hat geschrieben:Kurzfassung: Weil dir das Spiel gefällt und die DragonQuest-Reihe lieb ist, darf man es nicht mit spielerisch nunmal sehr ähnlichen Titeln vergleichen und hat es gefälligst besser zu bewerten?
Besser bewerten in Bezug auf die 80%-Wertung gar nicht unbedingt, da ich ohnehin wenig davon halte ein Spiel auf einer 100er-Skala zu bewerten und ich mir auch nicht die Mühe gemacht habe mit bisherigen Wertungen anderer Spiele zu vergleichen.

Auch den getroffenen Aussagen stimme ich zu größeren Teilen zu. Was aber gar nicht geht ist nach diesen vielen richtigen Aussagen einen Preis von 30 Euro als angemessen anzusehen und das mit einem Indie-Projekt zu begründen, das in so vielen Punkten vom vorliegenden Spiel abweicht. Es wird hier ein Indie-Multiplayer-Sandkasten mit sehr schlichter Grafik mit einem Single-Player-Spiel mit deutlich höherem Production-Value verglichen, nur weil das Genre ähnlich ist. Und dann auch noch die höhere Komplexität dieses Sandkasten-Spiels bei diesem Preisvergleich als Pluspunkt dargestellt, obwohl vorher sehr gut erklärt wurde, dass es Spieler gibt, die diese Komplexität nicht wollen und dass das Spiel über eine sehr guten Lernkurve verfügt.
Die Inspiration Minecraft ist nun wahrlich sehr offensichtlich, ergo muss es sich auch daran messen, Herkunft und Productionvalue hin oder her, schliesslich musste sich auch jahrelang jeder Team-Shooter an der kostenlosen Mod Counterstrike messen.
Und trotzdem hat niemand erwartet, dass Halo oder Call of Duty für 10 Euro verkauft wird, nur weil Counterstrike verschenkt wurde.

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gnadenlos
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Re: Dragon Quest Builders

Beitrag von gnadenlos » 1. Dez 2016, 11:15

Ich habe keinen besonderen Bezug zu Dragon Quest und gar keinen Bezug zu Crafting-Spielen, sondern einfach nur zu gut gemachten Spielen bei denen das Gameplay im Vordergrund steht und die so gut abgestimmt sind, dass es keine störenden/nervigen Elemente gibt. Und auch ohne Kinder oder den Wunsch das Spiel mit meiner 15jährigen Nichte zu spielen, kann ich das Spiel 100%ig zum Vollpreis (was es noch nicht einmal ist) empfehlen.

Nach dem Hören des Podcasts hätte ich jedoch das Gefühl gehabt, dass das Spiel sehr seicht ist und sich bestenfalls zum Vollpreis anbietet, wenn man ein Spiel für unerfahrene Mitspieler sucht oder ein echter Fan das Dragon Quest Designs ist. Und dieser erweckte Eindruck ist vollkommen falsch. Das Spiel ist für jeden interessant, der ein Mario Galaxy einem Call of Duty vorzieht und sollte deshalb explizit nicht durch das Warten auf einen Sale abgestraft werden, wenn wir solche Spiele auch künftig spielen möchten.

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