Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

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Felixilius
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Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Felixilius » 27. Dez 2016, 11:42

Da es aus irgendeinem Grund noch keinen Thread für die aktuelle Folge "Besserwisser" gibt (oder ich zu blöd bin ihn zu finden...) mach ich das jetzt :)

Mir hat Jochens "Grüne-Wiese-Zeitschrift" echt gut gefallen. Ich denke ich würde eine so aufwändig produzierte Zeitschrift mit derlei Arikeln, Interviews o.ä. sofort kaufen, v.a. wenn sie sich mal tiefer mit der Materie beschäftigt und nicht bloß auf dem "Hier Spiel, da Test"-Zug bleibt. Tests und Rezensionen sind wichtig, natürlich, und sollten auch essentieller Bestandteil eines solchen Magazins bleiben, allerdings gibt das Medium sehr viel mehr als nur das her. Und gerade diese tiefergehende Auseinandersetzung würde mich extrem faszinieren. Das ist auch einer der Gründe warum ich Backer dieses Podcasts bin: Da man sich hier auf einem höheren Nivau mit den einzelnen Bestandteilen von Spielen beschäftigt.

Und zu der Sache mit den DVDs der Gamestar: Die bringen meiner Meinung nach eh nichts. Ich bin jetzt seit fast drei Jahren Abonnent und fehlende DVDs würden das nicht ändern. Bei mir liegen die meist eh nur rum und die Videoinhalte bekommt man oft auch auf deren YT-Channel. Der einzige Grund warum ich diese weiter erhalten würde, wäre wenn es eine exklusive Serie wie z.B. damals "Die Redaktion" gäbe, welche mir immer sehr gut gefallen hat.

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Heretic
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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Heretic » 27. Dez 2016, 12:05

Felixilius hat geschrieben:Und zu der Sache mit den DVDs der Gamestar: Die bringen meiner Meinung nach eh nichts.
Einspruch!

Ich oute mich mal als eines dieser Fossilien, die sich beide DVDs an einem Abend des Monats gemütlich am Stück auf dem Sofa reinziehen. Das ist mir lieber, als mir meine Spielevideos einzeln am PC zusammenzusuchen. Was ich natürlich ebenfalls tue, aber nur sporadisch. Und vergiss mal nicht die Leute mit schwacher Internetverbindung, die gibt's leider auch heute noch.

Inwiefern die Sache mit den Vollversionen in Zeiten immer größer werdender Spiele noch Sinn macht, sei mal dahingestellt. Wenn die komplette DVD mit Spieldaten einer Vollversion zugeballert ist, die einen nicht interessiert, ist das natürlich ärgerlich. Mir würde da ein Steamkey reichen, aber mein Internet ist ja auch schnell genug... ;)

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Desotho
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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Desotho » 27. Dez 2016, 12:27

- Spieletests gibt es online, die muss ich nicht 4 Wochen später dann nochmal auf Papier lesen
- Vollversion brauche ich dank Steam Sales und ähnlichem nicht mehr
- Videos auf denen lustige Laienschauspieler rumhampeln gibt es auf Youtube

Die einzige Zeitschrift, die ich nochmal abonniert hatte war die Retro Gamer.
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lnhh
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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von lnhh » 27. Dez 2016, 12:53

Ich wuerde die Gamestar heute abonnieren, wenn es eine Version ohne die DVD gaebe. Ich sehe nicht ein, dafuer 2Euro Aufschlag oder so zu zahlen.
Auch nach Kontakt mit dem Gamestar Support ist eine Aboversion dieser Art nicht geplant / vorhanden.
Fuck Tapatalk

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Peter
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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Peter » 27. Dez 2016, 12:59

Ich vermisse es wirklich sehr, ein monatliches Spielemagazin zu lesen. Das ist etwas, das ich seit Mitte/Ende der 80er gemacht habe und das jetzt einfach nicht mehr möglich ist, da alle vorhandenen Alternativen in meinen Augen von unterirdischer Qualität sind. Und ich habe auch keine Hoffnung mehr, dass da jemals wieder etwas Vernünftiges erscheinen wird.

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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Umashmepara » 27. Dez 2016, 13:56

@Jochen
Beim Rewe und bei diesem Kiosk schräg gegenüber vom Edeka hab ich die Gamestar gesehen

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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von der unbestechliche » 27. Dez 2016, 14:03

Fand die Folge sehr gut. Der richtige Gast für das Thema und passende Moderation.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie man ein monatliches Heft mit 100 - 160 Seiten auf Dauer füllen will, wenn man die Tests rausnimmt. Denke, da würde es zwangsläufig auch viel mittelmäßiges Füllmaterial geben müssen. Das Haptik-Argument kann ich persönlich auch nicht nachvollziehen. Hab mein letztes Printmagazin 2001 gelesen und vermisse das überhaupt nicht.

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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von der unbestechliche » 27. Dez 2016, 14:40

Ich lese die Retrogamer nicht, aber angeblich sollen in der engl. Version auch oft Fehler drin sein, die dann in der deutschen Version korrigiert werden...

lolaldanee
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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von lolaldanee » 27. Dez 2016, 14:43

Heretic hat geschrieben:
Felixilius hat geschrieben:Und zu der Sache mit den DVDs der Gamestar: Die bringen meiner Meinung nach eh nichts.
Einspruch!

Ich oute mich mal als eines dieser Fossilien, die sich beide DVDs an einem Abend des Monats gemütlich am Stück auf dem Sofa reinziehen. Das ist mir lieber, als mir meine Spielevideos einzeln am PC zusammenzusuchen. Was ich natürlich ebenfalls tue, aber nur sporadisch. Und vergiss mal nicht die Leute mit schwacher Internetverbindung, die gibt's leider auch heute noch.

Inwiefern die Sache mit den Vollversionen in Zeiten immer größer werdender Spiele noch Sinn macht, sei mal dahingestellt. Wenn die komplette DVD mit Spieldaten einer Vollversion zugeballert ist, die einen nicht interessiert, ist das natürlich ärgerlich. Mir würde da ein Steamkey reichen, aber mein Internet ist ja auch schnell genug... ;)
Ich spreche mit ein!
Bin ebenfalls ein solches Fossil, ich mache das zwar nicht mehr mit der Begeisterung von früher, aber ich schaue immer noch einmal im Monat die ganzen Videos.
Für die letzten Jahre war das für mich der Hauptgrund die GameStar nicht zu deabonieren
Schaue zwar manche Videos auch online vorher schon an, aber der Normalfall ist das nicht

Ich habe die GameStar schon immer in erster Linie als CD/DVD gesehen zu der es auch noch ein interessantes Heft dazugab

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Leonard Zelig
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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Leonard Zelig » 27. Dez 2016, 15:00

Peter hat geschrieben:Ich vermisse es wirklich sehr, ein monatliches Spielemagazin zu lesen. Das ist etwas, das ich seit Mitte/Ende der 80er gemacht habe und das jetzt einfach nicht mehr möglich ist, da alle vorhandenen Alternativen in meinen Augen von unterirdischer Qualität sind. Und ich habe auch keine Hoffnung mehr, dass da jemals wieder etwas Vernünftiges erscheinen wird.
Ich habe früher mehrere Hefte pro Monat gelesen (GEE, Consol.at, Gamepro, Maniac) und bei mir ist nur eins übrig geblieben. Die M!Games (ehemals Maniac). Ist ein reines Konsolenmagazin und hat anders als die Gamepro die Qualität von früher weitestgehend gehalten. Gibt auf YouTube ein aktuelles Video über die Zeitschrift: https://www.youtube.com/watch?v=ppYDU03mwh0&t=1s" onclick="window.open(this.href);return false;

Wobei manche alten Hefte auch nostalgisch verklärt werden und heutzutage wohl Online von ihren Lesern zerpflückt werden würden. :mrgreen:
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."

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oliveru
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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von oliveru » 27. Dez 2016, 15:38

Bin da eindeutig bei Jörg was die Aufmachung in heutiger Zeit anbelangt im Print - Bereich. Allein wegen der Wertigkeit (Gestaltung, Design) habe ich mir erstmal die WASD geholt (ohne bis jetzt alles gelesen zu haben). Hält eine Zeitschrift das Niveau und macht da fast ein hochwertiges Buch finde ich ist es das was die Leute noch Print kaufen lässt.
Außerdem würde ich auch lieber die DVD weglassen und das Geld lieber in obiges stecken. Die DVD hat einfach keine Daseinsberechtigung mehr. Diese angesprochenen Ausnahmefälle sind meiner Meinung nach kein Grund.
Würde es auch begrüßen mehr Hintergrundberichte zu lesen, genau so, wie es StarCitizen bei ihrem eigenen Projekt macht. Wöchentlich neue Einblicke in die Entwicklung zum Beispiel. Dann hat das neue hochwertige Heft auch Cliffhanger zum nächsten Mal. Diese Cliffhanger gibt es nicht mehr im aktuellen Magazin, gab es früher, allein durch den Informationsgehalt welche neuen Spiele es gibt, wegen mangelndem Internet damals.
Zuletzt geändert von oliveru am 27. Dez 2016, 17:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von LePuedel » 27. Dez 2016, 16:10

Tja, dann oute ich mich auch mal: Das letzte Printmagazin das ich regelmäßig gelesen habe war der PC Joker (der Originale, nicht dieser halbgare Reboot als Heftbeilage) - Ehrlich gesagt konnte mich die damalige Konkurrenz nicht wirklich abholen, nachdem der Joker leider seine Pforten schließen musste. Erst sehr viel später kam ich dann später zur Gamestar, aber da auch vor allem über die Website.

Ansonsten würde ich mir das grüne Wiese Heft gerne holen. Denn imo wäre das der einzige Grund überhaupt noch einmal ein Printerzeugniss mir Spieleinhalten zu holen. Sprich ordentlich recherchierte Artikel mit Hintergrundinformationen, etc., 2-3 tiefgründige Tests, die sich eben nicht nur auf die Beschreibung der "technischen" Details verlassen, sondern auch den Inhalt bewerten, interpretieren etc. (also ein Test eher wie eine gute und ausführliche Buch und Filmrezension) und natürlich auch eine Premiumaufmachung (sprich ansprechende Haptik sowie edles und modernes Layout und Design).

Wenn es denn eine DVD geben müsste, würde ich darauf eher Kurztests oder so sehen wollen, vielleicht auch die Rohfassungen von eventuellen Interviews oder eine Link- / Quellenliste zu den im Heft besprochenen Themen, oder so. Eine Vollversion macht imo einfach keinen Sinn mehr.

Oder um das alles mal kurz zu fassen: vielleicht muss so ein Heft einfach erwachsener werden. Denn PCGames & Co. sind nie mit ihrer Zielgruppe wirklich älter geworden, haben es aber auch irgendwann nicht mehr geschafft die neue Generation abzuholen.
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Heretic
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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Heretic » 27. Dez 2016, 16:26

@loladanee
Grüße von Fossil zu Fossil! :mrgreen:
Peter hat geschrieben:Ich vermisse es wirklich sehr, ein monatliches Spielemagazin zu lesen. Das ist etwas, das ich seit Mitte/Ende der 80er gemacht habe und das jetzt einfach nicht mehr möglich ist, da alle vorhandenen Alternativen in meinen Augen von unterirdischer Qualität sind. Und ich habe auch keine Hoffnung mehr, dass da jemals wieder etwas Vernünftiges erscheinen wird.
Woran hapert es denn deiner Meinung nach? Themenauswahl? Qualität der Tests? Umfang? Schreibfertigkeiten der Redakteure?

Seit dem zu frühen Ableben von PC Player und PC Powerplay lese ich zwar nur noch die Gamestar, aber mit deren Entwicklung bin ich aktuell sehr zufrieden. Der geschrumpfte Umfang ist zwar schade, bei den aktuellen Verkaufszahlen aber wohl nicht vermeidbar. Der Testteil bietet einen guten Mix aus AAA und Indie (für Geheimtipps gibt's ja das Netz) und der Magazinbereich meist interessante und lesenswerte Reportagen, aktuell z. B. die Diablo-Story. Wenn ich so auf die vergangenen Jahrzehnte und deren Magazine zurückblicke (bin seit Happy Computer und ASM-Zeiten dabei), stelle ich vor allem zwei Dinge fest:

- Die Magazine waren früher finanziell wesentlich besser dran und hatten dementsprechend viel mehr Möglichkeiten, hochwertige Inhalte zu erstellen. Ob die Hefte damals aber tatsächlich sooo viel besser waren als heute? Ich müsste mal wieder ein bisschen blättern... ;)

- Ich war früher als Leser mit wesentlich mehr Enthusiasmus bei der Sache. Was hauptsächlich am Reiz des Neuen und meinem jugendlichen Alter gelegen haben dürfte. Ich würde mich zwar nach wie vor als leidenschaftlichen Zocker bezeichnen, aber der Stellenwert ist heute ein anderer als zu C64- oder Amiga-Zeiten.

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Peter
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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Peter » 27. Dez 2016, 18:00

Heretic hat geschrieben:Woran hapert es denn deiner Meinung nach? Themenauswahl? Qualität der Tests? Umfang? Schreibfertigkeiten der Redakteure?
An allen diesen Punkten. Und anderen, wie z.B. mangelhafter Fehlerkorrektur.

Natürlich war früher auch nicht alles gut und im Laufe der Jahre sind auch meine Ansprüche gestiegen. Aber ich finde, man merkt den Heften an allen Ecken und Enden an, dass extrem gespart werden muss.

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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von mart.n » 27. Dez 2016, 18:15

Ich brauch heutzutage kein Print mehr. Dafür hab ich überhaupt keine Zeit. Daher ja der Podcast, den kann ich schön auf dem Weg zur Arbeit hören.

Die Retro Gamer ist nicht schlecht, aber auch ziemlich teuer. Und im Endeffekt blättert man eh nur 1x durch. Dies ist halt auch ein Printproblem: die Themen sind sehr weit und wenig tief gehalten, um eine möglichst große Zielgruppe anzusprechen. Und dann sind zwischendrin auf einmal ein World of Tanks Advertorial im Reportagen Stil, mit hellgrauer Schrift auf weissen Hintergrund, in der man ganz winzig klein "Werbung" liest. Da hört es dann bei mir auf.

Ich hab vor einem Jahr etwa beschlossen, dass sich Print generell für mich nicht mehr lohnt. Und wenn Print und monatlich, dann würde ich eher zu einer Geo Epoche greifen. Da hat man immerhin noch etwas, dass man nicht auch ohne Weiteres im Internet nachlesen kann.

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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Darkcloud » 27. Dez 2016, 18:44

Axel hat geschrieben:Man könnte die DVD anderweitig nutzen als aktuell der Fall. Stichwort Game-Compilations: Es gibt doch im Netz zig kleine Indiespiele, Freeware-Titel, Mods, etc.
Weiß ich nicht ob das wirklich ein Erfolg wäre. Die Bravo Screenfun hat damit ja aufgehört als das Internet entsprechend weit verbreitet war und die meisten sich Freeware Spiele einfach laden können. Fand ich damals echt schade, denn die CD von der Screenfun war mir weitaus lieber als die der anderen Hefte mit Vollversionen die ich oft schon hatte oder die mich nicht interessiert haben.

Aber da muss man auch erst mal auf die Suche nach Spielen gehen die es wert sind und dann beim Entwickler die Erlaubnis holen die auf die DVD zu packen. Ich denke die Screenfun hat das damals einfach gelassen. Damals ging das auch noch eher aber heute hat man Probleme mit und so ganz in Ordnung ist das ja auch nicht.

Trotzdem kostet die DVD ja und da ist die Frage, ob es nicht reichen würde die Spiele einfach im Heft vorzustellen und auf der Webseite zum DL anzubieten.

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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Leonard Zelig » 27. Dez 2016, 19:49

Ich brauche auch keine DVD mehr. Hab damals die Gamepro-DVD immer gerne gesehen, aber die war deutlich besser gemacht als aktuelle Heft-DVDs und die geringe Auflösung der Videos hat nicht gestört, da der Röhrenfernseher eh keine höhere hätte darstellen können. Es überrascht mich ehrlich gesagt, dass Gamepro, Games Aktuell und play3 immer noch auf Video-DVDs setzen. Bei den PC-Heften ist ja wenigstens noch die Vollversion mit auf Disc, was ein Vorteil ist wenn diese nicht per DRM geschützt ist.

Mein Internet ist auch lahm (6 Mbit), aber für YouTube reicht das locker. Und auch als ich letztes Jahr noch 1,5 MBit hatte, haben mich die DVDs nicht gereizt. Ist wohl nur was für Menschen, deren Internet nach 50 GB gedrosselt wird oder die noch ISDN nutzen müssen.
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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 27. Dez 2016, 20:16

Apropos Vollversionen auf der Heft-DVD: War da nicht mal was, dass alle Zeitschriften das gemeinsam einstellen wollten, nur die CBS sich dagegengestellt hat und deswegen letztendlich alle dabei geblieben sind?

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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Heretic » 27. Dez 2016, 20:22

Leonard Zelig hat geschrieben:Es überrascht mich ehrlich gesagt, dass Gamepro, Games Aktuell und play3 immer noch auf Video-DVDs setzen.
Bei der Gamestar befindet sich inzwischen ein Großteil der Videos in HD auf der zweiten DVD. Wenn ich die den heimischen BD-Player schmeiß' ist mir das scharf genug. Und werbefrei. Für GS+ zahl' ich nämlich nichts extra, da ich die +-Reports lieber auf Papier und nicht am Bildschirm lese.

Freeware-Sammlungen hab' ich mir ehrlich gesagt nie genauer angeschaut. Maximal drei, vier Titel ausprobiert und weg damit. Bei "größeren" Vollversionen hab' ich schon einige Spiele für mich entdeckt, die ich wohl nie gekauft bzw. gespielt hätte. Ich nehm' die VV als Demo, die ich im Idealfall auch durchspielen kann. ;)

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Re: Besserwisser: Wir retten deutsche Print-Spielemagazine (ft. Jörg Langer)

Beitrag von Heretic » 27. Dez 2016, 20:35

Axel hat geschrieben:Hat das einen bestimmten Grund?
Keine Ahnung, ist lange her. Das waren wohl meist Sammlungen, wo mich die schiere Masse bereits erschlagen hat und ich keine Lust hatte, nach den Perlen zu tauchen. Wahrscheinlich einfach zuviel uninteressantes Füllmaterial, um mit Sprüchen wie "50 kostenlose Spiele!" angeben zu können.

Ein oder zwei Vollversionen pro Monat kann man sich einfacher mal nebenbei anschauen. Da sind auch häufiger Titel dabei, die man irgendwo im Hinterkopf abgespeichert aber nie zum Vollpreis für kaufenswert empfunden hat. Zum Beispiel eher schräges Zeug wie "The Void".

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