No stupid questions: Was macht euch Spaß?

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MrPhisch
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No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von MrPhisch » 13. Feb 2017, 23:16

Hallo allerseits!

Die meisten kennen das Phänomen und ich habe die Erfahrung gerade leider wieder gemacht: Man spielt ein hochgelobtes Spiel, ein gehyptes Spiel, ein Spiel, auf das man sich gefreut hat. Man spielt und spielt und irgendwann merkt man: Hmm, irgendwas fehlt. Irgendwie klickt es nicht, irgendwie habe ich keinen Spaß.

Meine Frage an euch ist daher: Was sind Spiele die euch wirklich ehrlich und eine Menge SPAß machen? Und was macht euch daran konkret Spaß? Welche Mechanik, welches Design, welches Gefühl? Ich versuche mich mal an drei Beispielen:

1. Rocket League
Ich habe insgesamt über 500 Stunden Rocket League gespielt, damit ist es mein insgesamt meistgespieltes Spiel. Was ich daran liebe ist das Teamplay und die Spielkompetenz die sich entwickelt. Mit ein bisschen Erfahrung kann man das Spiel gut lesen, sich positionieren, Teamkameraden freispielen und wirklich schöne Spielzüge zusammenspielen. Das macht für mich den Reiz aus: Spielübersicht, Kontrolle und Koordination nutzen um zum Erfolg zu kommen.

2. YS - Oath in Felghana
YS ist eine uralte Action-JRPG Serie an der ich zwei Dinge schätze: Das Kampfsystem geht flott von der Hand, das Feedback is klasse und sieht hübsch aus. Das beste ist jedoch das man die Level-Ups direkt im Gameplay spürt. Jedes Level ist so bedeutsam und bringt direkt einen Vorteil. Man merkt den Fortschritt so direkt im sowieso schon guten Gameplay, was ein herrliches Gefühl ist. Man will sofort MEHR.

3. FIFA
Fifa ist kein gutes Fußballspiel. Ein gutes Fußballspiel ist Pro Evolution Soccer. Trotzdem kaufe ich jedes Jahr FIFA. Ich spiele dabei nur die Karriere und führe meinen 1. FC Köln zu Weltruhm. Jedes Jahr aufs Neue. Der Spaß liegt darin, gute Spieler günstig zu kaufen, zu entwickeln, teuer zu verkaufen und dann noch bessere junge Spieler zu kaufen, usw. usf. Für mich ist FIFA immer ein halbes RPG in dem ich meine Spieler auflevel. Taktiken ausprobieren ist für mich als Taktikinteressierten der zweite Reiz. Die Spiele sind eher Mittel zum Zweck, in denen ich bestenfalls den Fortschritt meiner Spieler spüre, am meisten Spaß habe ich während der Transferperioden.

Wie sieht es bei euch aus, was macht euch Spaß? Ich bin auf eure Antworten gespannt!

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Vinter
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Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von Vinter » 14. Feb 2017, 00:09

Das kann man pauschal nicht beantworten, weil es da ein breites Spektrum unterschiedlichster Dinger gibt.

Spaß macht mir, "gameplay-heavy" Spiele zu erlernen. Dann brauch ich da auch nicht viel anderes für. Ich denke da an Super Mario World, an Dark Souls, an Cryptark oder auch an die Beta von For Honor. Hier geht es darum, das Spiel zu erlernen, besser zu werden, es zu meistern.

Spaß macht mir aber auch, Dinge zu erkunden, zu entdecken, zu erleben. Eine neue Erfahrung zu machen. Fruchtbare Gedenken in meinen Kopf gepflanzt zu bekommen und über etwas nachzudenken. Das ist dann auf dem Spektrum der Videospiele auf der völlig anderen Seite: Ich denke da an Walkingsimulatoren, oder auch an Spiele wie The Swapper und Soma. Oder natürlich auch an das Erkunden einer fremden Welt, wie in Secret of Mana, Zelda, Baldur's Gate, Outcast oder Mass Effect. Oder nur Los Santos in GTA V.

Spaß macht mir aber auch, mich zu erschrecken. Spaß bringt mir düstere Atmosphäre, Angespanntheit, das Aufdecken eines Geheimnisses, das erzähltbekommen einer Geschichte. Hier habe ich gerade erst Resident Evil 7 gespielt, aber ich denke da auch an Amnesia, an Outlast, an Silent Hill 2.

Aber so richtig zu trennen sind diese Aspekte gar nicht. Dark Souls hat ebenso Erkundungsansätze, wie The Swapper eine düstere Atmopshäre erzeugt und mich Silent Hill 2 zum Erkunden der gleichnamigen Stadt einlädt. Und insbesondere kommt es auch immer auf den rechten Zeitpunkt an: Es gibt Spiele, deren Zeit ist reif. Die kommen im rechten Moment, ich kann mich darauf einlassen und habe Spaß. Und dann gibt es Spiele, die werden hochgelobt, die zünden bei mir aber gar nicht, möglicherweise, weil ich gerade einfach Lust auf andere Dinge habe. Oder aber, sie kombinieren ihre Aspekte falsch: Sie sind vielleicht " gameplay-heavy", aber ergänzen dass mit einer albernen Stimmung, die bei mir nicht zündet. Oder aber sie sind nicht so gut, wie vergleichbare Spiele. Oder aber sie sind vielleicht gut, aber ich denke mir beim Spielen, dass ich das alles eigentlich schon kenne. "The Division" ist so ein Fall, das mich unfassbar bereits während der Beta gelangweilt hat, weil es sich von Anfang an so anfühlte, als würde ich das Spiel schon längst kennen.

Insgesamt kann ich auf die Frage keine Antwort geben. Wie vermutlich jeder andere auch weiß ich relativ schnell, was mich interessiert und was nicht, wenn ich es sehe. Auch erkenne ich da Präferenzen und Abneigungen (Sportspiele :lol:). Aber weder gibt es eine "sichere Bank", noch würde ich irgendwas kategorisch für alle Zeiten ausschließen. Selbst Rocket League hat mir eine Zeit lang Spaß gemacht. Assassins Creed hat mir erstmals mit Unity gefallen, weil ich Paris so fantastisch fand, während der Titel wohl ansonsten eher nicht besonders gut aufgenommen wurde. Alle vorherigen Teile fand ich eher "meh".

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KeiserinSkadi
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Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von KeiserinSkadi » 14. Feb 2017, 02:16

In einem Satz:
Das Gefühl etwas erreicht zu haben.

Beispiel:
Dark Souls. Die Tatsache das ich so oft gescheitert bin macht mich um so glücklicher das ich es geschafft habe.
Ich werde Dark Souls aber vermutlich nie durchspielen. Es fehlt nur noch Nito, Bed of Chaos und natürlich Gwyn, aber da ich weiß das ich diese Bosse relativ einfach besiegen kann und vermutlich nur noch ein oder zwei versuche brauche ist der reiz irgendwie nicht mehr da.

Minecraft:
Ich sammle Rohstoffe und baue etwas damit. Auch wenn ich nur nebenbei spiele und mich nicht anstrenge habe ich am ende zumindest mehr Rohstoffe in meiner Truhe oder ein Stockwerk mehr bei meinem Palast.

Europa Universalis 4:
Ich mag es zwar nicht schaffen, so wie andere, die ganze Welt zu erobern, doch schaffe ich es mein Reich Stück für Stück zu vergrößern.


Gegenbeispiele (Spiele die mir keinen Spaß mehr machen):
Hearts of Iron 4:
Ich habe fast die ganze Welt erobert, mehrmals. In meinem aktuellen Savegame stehe ich davor die gesamte Welt, ohne Hilfe von anderen Nationen, Teil des Deutschen Reiches zu machen, aber ich spiele nicht weiter, da es von da an nur noch Arbeit ist.
Ich habe auch keine Lust extra als kleine Nation an zu fangen um dann ewig zu warten bis ich irgendwann was machen kann.
Wenn die KI besser wird und eine Herausforderung, dann macht das Spiel sicher auch wieder Spaß. Solang kann ich nur hoffen das es vielleicht jemand im Multiplayer spielen will (der ähnlich gut ist wie ich natürlich)

Jedes Spiel mit Cheats:
Wenn die Herausforderung fehlt macht es keinen Spaß. Es kann sogar so weit gehen das man sich daran gewöhnt und dann das eigentliche Spiel ohne Cheats keinen Spaß mehr macht.

Es gibt natürlich auch andere Aspekte die mir an Spielen gefallen. Das erkunden von Welten, das Interagieren mit anderen Spielern oder manchmal das erfahren einer Geschichte, auch wenn ich fast nie eine Spiel für die Geschichte spiele, aber das Gefühl etwas erreicht zu haben ist mehr Wert als all das andere.
Dark Souls und Minecraft haben eine großartige Welt und ich liebe es Europa Universalis mit Freunden zu spielen aber das sind nur Faktoren die den Eigentlichen Reiz verstärken.
Es ist Langweilig einen zufälligen Palast in eine lehre Map zu setzen den dann niemand sieht, es ist aber viel interessanter einen Palast in eine schöne Landschaft zu setzen, neben die Bauwerke von Freunden wobei man sich vielleicht eine ganz eigenen Geschichte erfindet.
Irgendwie bekomme ich dadurch wieder Lust auf Minecraft und auch auf Dark Souls.
Ich hoffe das sie eine HD Version der Original Dar Souls, mit den spielerischen Verbesserungen von Teil 3 und mit der guten alten Welt von Teil 1, vielleicht mal mit einem fertigen Izalith.
Nennt mich einfach Skadi, nicht Skandi.

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tidus89
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Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von tidus89 » 14. Feb 2017, 08:57

Mir machts oft Spaß, das Gamedesign zu exploiten 8-)

Ist ein befriedigendes Gefühl, wenn man sich durch eigenes Nachdenken oder kluges Ausprobieren Vorteile verschafft. Gute Spiele sind so designt, dass die Spielsysteme das zulassen. Man kann Dinge tun, die von den Entwicklern nicht vorhergesagt wurden, sich aber logisch in der Spielwelt ergeben. Es darf nur nicht zu offensichtlich sein, sonst bekommt es sehr schnell den Charakter eines Bugs.
Oh und es darf das Balancing nicht total und global über den Haufen werfen. Wenn ein Exploit in jedem Kampf funktioniert und nicht nur in speziellen Situationen, dann ist das nicht gut.

Mir gefällt es aber sogar, wenn ich in Gothic herausfinde, dass ich um Trolle herumtanzen kann und sie dadurch nicht mehr angreifen können. Oder wenn ich in Morrowind dem Verkäufer einen Korb auf den Kopf setze und dann von ihm ungesehen den Laden plündere. Das sind ja durchaus Dinge, die andere vielleicht als Bugs sehen.

Ergänzung: Ich mag das wesentlich lieber, als wenn ein Spiel mir meine Möglichkeiten im Grenzbereich des Gamedesigns künstlich beschneidet. Wenn dann etwa eine Spielmechanik in einer gewissen Situation plötzlich nicht mehr funktioniert, obwohl sie sonst immer klappt. Ich kann dann nicht mehr über den kleinen Zaun springen. Oder eine Spielfigur ist unsterblich, obwohl ich sonst alles und jeden töten kann.
Lasst dem Spiel lieber konsequent seine eigene Logik und lasst mich die Grenzen selbst finden. Ich will innerhalb der Grenzen des Designs frei in meinen Möglichkeiten sein.

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Nachtfischer
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Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von Nachtfischer » 14. Feb 2017, 09:27

Ich antworte mal anhand dieses Modells, in dem für mich persönlich die "Kompetenzexpression" am interessantesten ist:
SpoilerShow
Bild
Oder kurz: Das kreative Entwickeln von Strategien im Systemkontext und dabei die Sichtbarmachung und Beobachtung meines eigenen Lernens.
Zuletzt geändert von Nachtfischer am 14. Feb 2017, 12:09, insgesamt 1-mal geändert.

plastikhaufen
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Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von plastikhaufen » 14. Feb 2017, 09:35

Rainbow Six Siege:

EIn super Taktikshooter bei dem man zig Taktiken erarbeiten kann und sich so mancher Sieg, wenn ein Plan aufgeht einfach richtig verdient anfühlt. Außerdem kann man einfach sehr vieles kaputt machen. Durch Wände schießen etc. Es fühlt sich alles nach natürlichen Barrieren an. Wenn man durch Stahl nicht schießen kann verwundert es einen nicht. Durch Beton kann man dann schießen. Am besten finde ich die Operatoren einfach alle 3 Monate teilweise viele Taktiken über den Haufen werfen und man sich anpassen muss. Dadurch gibt es ständige Veränderungen. Dazu die sehr gute DLC Politik. Jeder hat alle MAPS! (da dürfte sich COD mal eine Scheibe abschneiden). Das Balancing wird ständig überwacht und OP schnell gebuffed.
Aber einfach das Gefühl mit Kumpels, gehe zu A und B, ich mache C und man sieht dann die Gegner panisch weglaufen und der Vierte kriegt dann alle. Das ist einfach unvergleichbar befriedigend.
Für mich ist das der beste Taktikshooter nach CounterStrike.

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echtschlecht165
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Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von echtschlecht165 » 14. Feb 2017, 09:57

Minecraft:
Anders als der/die Vorposter/in Keiserin habe ich in Minecraft überhaupt keinen Spass mehr am sammeln von Rohstoffen und spiele ausschließlich nur noch kreativ.
Hier empfinde ich es als absolut befriedigend, wenn ich durch meine eigenen Kreationen Monate später wandere und die Gedanken und Ideen, die ich zum Zeitpunkt des bauens hatte wieder hochkommen. Natürlich mag ich auch den Bauprozess ansich, aber hier ist es Tagesform abhängig ob ich komplizierte Architekturen bauen möchte oder grad mal nur eine Fläche einebnen und Pflastern möchte.
Dazusagen muss ich, dass ich mir im Kopf für meine Welten immer eine eigene Prämisse setze, warum und wieso ich die Welt baue, wie sie ist. z.B in meiner Solo-PS4 Welt hab ich ein Schigebiet in der Wüste gebaut, wobei ein Ölscheich mit unendlich Geldreserven olympische Winterspiele in sein Land holen möchte. (Hallo, Bahrain)
Und so bau ich mal an der Seilbahn, dann wieder an Schneekanonen oder an Sprungschanzen, oder ich spazier einfach herum und ergötze mich an den DIngen.
HAch, Minecraft ist so ein schönes Spiel.
In Stein gemeißelt

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Patatina
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Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von Patatina » 14. Feb 2017, 10:31

Klick macht es bei mir immer dann, wenn es dem Spiel gelungen ist mich in eine andere Welt zu entführen. Ich gedanklich mich mit dem Spiel beschäftige, auch wenn ich gerade gar nicht aktiv spiele. Es gelingt alleine den Gedanken an das Spiel im Alltag als Trigger zu verwenden, um mich kurz aus der Realität zu entfernen. Da geht’s mir in erster Linie um Eskapismus.

Als Kind und Jugendliche habe ich darüber hinaus in meinem Kopf die Welt weitergesponnen, eigene Facetten der Geschichte hinzugefügt, mir Charaktere ausgemalt. Genre und auch Spielmechanik unabhängig, wenngleich man sicherlich einschränken kann auf Rollenspiele, Simulation und Strategie.

2 Spiele von vielen die ich nennen könnte:

Ein sehr aktuelles Beispiel, und eines der ganz wenigen Spiele der letzten Jahre, das ich so intensiv und über einen langen Zeitraum gespielt habe:
Rimworld – wobei hier das Spiel auch ganz klar auf dieses „ich bau mir die Geschichte im Kopf“ ausgelegt ist - und das sehr konsequent macht. Ein sehr detailliertes Spiel, das aber gleichzeitig nur einen Teil überhaupt grafisch zeigt. Beispiel: das sehr detaillierte Körper/ Verletzungssystem, das aber umgekehrt durchaus logisch und realistisch vom Spiel selbst simuliert wird.

Albion
DAS eine Spiel meiner Kindheit/ frühen Jugend. Habe diese Welt und ihre Charaktere so in mein Herz geschlossen, dass ich es original drei Jahre lang ganz bewusst nicht beendet habe. Vielmehr habe ich die eigentliche Geschichte des Spiels kurz vor Ende rechts liegen gelassen, um die einzelnen Areale der Logik meiner eigenen Geschichte folgend, immer wieder zu besuchen. Wenn man so mag, hab ich aus Albion ein Open World Spiel gemacht =). So, und jetzt kommt der eigentliche kuriose Teil der Geschichte ;) – ich habe mir dann sogar überlegt, wie einzelne Charaktere, vornehmlich der Haupt Char Tom Driscoll potentiell in einem anderen Spiel, in eine andere Welt übergangen sein könnten. Daher, die nächsten Jahre, hat jeder neue Charakter in einem anderen Rollenspiel einen für mich im Kopf konstruierten Bezug zu Albion gehabt. Ich hatte großen Spaß, mir bereits im Vorhinein eine entsprechende Geschichte zu überlegen, bevor ich das neue Spiel überhaupt mein eigen nennen konnte. *Hach.. seufz*

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echtschlecht165
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Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von echtschlecht165 » 14. Feb 2017, 13:13

den Teil zu Rimworld unterschreib ich sofort.
Auch bei mir zünden die Spiele am besten die eine Story durch Mechanik erzählen zu wissen.

Neben deinem genannten Spiel und noch natürlich Minecraft funktioniert das überaschenderweise bei Kerbal Space Program auch sehr gut.
AUch wenn es eigentlich mehr eine Simulation ist, fühle ich mich immerwieder als NASA-Ingenieur, wenn ich wiedermal nach stundenlanger Mission auf dem Zielplaneten draufkomme, dass ich garkeinen Wissenschaftler dabei habe, der die Experimente zurücksetzen kann,
oder dass ich links und rechts verwechslt habe und nun im falschen Uhrzeigersinn um den Planeten kreise,
oder anstatt auf Landebeinen auf einem Atomtriebwerk lande. usw.

Dabei stelle ich mir immer die stammelnden Erklärungsversuche der veraantwortlichen Ingenieure vor, wenn sie vor laufender Fernsehkameras erklären müssen, warum das Team der Mondlandungsmission nicht aussteigen konnte, weil die Leiter leider durch die Lampe verdeckt war.
.....ääähhh "
In Stein gemeißelt

Seniorenzivi
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Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von Seniorenzivi » 14. Feb 2017, 13:25

plastikhaufen hat geschrieben:Rainbow Six Siege:

EIn super Taktikshooter bei dem man zig Taktiken erarbeiten kann und sich so mancher Sieg, wenn ein Plan aufgeht einfach richtig verdient anfühlt. Außerdem kann man einfach sehr vieles kaputt machen. Durch Wände schießen etc. Es fühlt sich alles nach natürlichen Barrieren an. Wenn man durch Stahl nicht schießen kann verwundert es einen nicht. Durch Beton kann man dann schießen. Am besten finde ich die Operatoren einfach alle 3 Monate teilweise viele Taktiken über den Haufen werfen und man sich anpassen muss. Dadurch gibt es ständige Veränderungen. Dazu die sehr gute DLC Politik. Jeder hat alle MAPS! (da dürfte sich COD mal eine Scheibe abschneiden). Das Balancing wird ständig überwacht und OP schnell gebuffed.
Aber einfach das Gefühl mit Kumpels, gehe zu A und B, ich mache C und man sieht dann die Gegner panisch weglaufen und der Vierte kriegt dann alle. Das ist einfach unvergleichbar befriedigend.
Für mich ist das der beste Taktikshooter nach CounterStrike.
Offtopic:
Ich habe gerade angefangen Rainbow Six zu spielen und suche nach Mitspielern, welche auch mal Ihr Headset benutzen. Ich bin aber alles andere als ein Profi und muss noch viel lernen....
Du kannst mich gerne bei Steam hinzufügen: http://steamcommunity.com/profiles/76561198263612155/" onclick="window.open(this.href);return false;

Tiir
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Registriert: 23. Nov 2016, 02:32

Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von Tiir » 14. Feb 2017, 17:28

MrPhisch hat geschrieben: 3. FIFA
Fifa ist kein gutes Fußballspiel. Ein gutes Fußballspiel ist Pro Evolution Soccer. Trotzdem kaufe ich jedes Jahr FIFA. Ich spiele dabei nur die Karriere und führe meinen 1. FC Köln zu Weltruhm. Jedes Jahr aufs Neue. Der Spaß liegt darin, gute Spieler günstig zu kaufen, zu entwickeln, teuer zu verkaufen und dann noch bessere junge Spieler zu kaufen, usw. usf. Für mich ist FIFA immer ein halbes RPG in dem ich meine Spieler auflevel. Taktiken ausprobieren ist für mich als Taktikinteressierten der zweite Reiz. Die Spiele sind eher Mittel zum Zweck, in denen ich bestenfalls den Fortschritt meiner Spieler spüre, am meisten Spaß habe ich während der Transferperioden.
FIFA als Fussball RPG. Herrlich, so hab ich FIFA noch nie betrachtet :) "Ich habe Frodo als jungen Spieler entdeckt, ihn in meine Party eingeladen und als Mittelstürmer ausgebildet. Später konnte ich mit seiner Hilfe die Weltmeisterschaft um Mordor gewinnen". Die Charakterentwicklung mittels aufleveln gibt es heute gefühlt in jedem Spiel.

Die größte Motivation beziehe ich wohl auch aus der von Nachtfischer erwähnten "Kompetenzexpression", bei mir im speziellen von Skillsystemen. Gibt es viele "Klassen", am besten noch mit unzähligen Möglichkeiten dies zu skillen, muss ich alle ausprobieren und meine Lieblinge totoptimieren. Es ist sehr befriedigend zu sehen wie aus kleine Ideen etwas funktionierendes entsteht und ich verspüre den Wunsch meine "Erfindung" immer weiter zu verbessern. Ende Februar startet die neue Session von Path of Exile und ich bin wieder mit der 7-9ten Reinkarnation meines "Life Leech Marauders" dabei.

akaTwoFace2309
Beiträge: 287
Registriert: 2. Mär 2016, 15:55

Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von akaTwoFace2309 » 14. Feb 2017, 19:09

Also bei mir kommt es drauf an. Manchmal ist einfach mehr Lust auf Herausforderung da, das andere mal mehr Lust auf Story etc.
Generell gilt aber, dass ich ruhigere Spiele bevorzuge. Aber hier drei Beispiele, mit denen ich 2016 am meisten Spaß hatte.

Overwatch

Okay nicht gerade das ruhigste Spiel, aber dennoch hatte ich damit 2016 am meisten Spaß und auch die meist investierte Zeit. Größtenteils liegt es wohl daran, dass ich das Spiel hauptsächlich mit Freunden zusammen gespielt habe und wir uns gegenseitig ziemlich gepusht haben zu spielen. Außerdem hat bei mir auch das Lootbox-System funktioniert. Man hatte immer ein Bonbon vor der Nase, auch wenn ich die Kritik bezüglich Echtgeldshop verstehe.
Abgesehen davon hatte ich auch viel Freude daran mich über die Lore des Universums schlau zu machen und einige Charaktere hat man echt ein wenig ins Herz geschlossen. Hinzu kommt das runde Gameplay, gut designte Maps, tolle taktische Möglichkeiten, gutes Balancing usw.
Alles in allem ein voller Erfolg, obwohl ich im Vorfeld wenig angetan war.

Civilization 5

Ja, auch wenn der sechste Teil im Herbst erschienen ist, bin ich erst 2016 auf den Genuss des 5. Teils und somit generell von Civ gekommen.
Ich denke aber über das Spiel bzw. über die Reihe wurde schon genug an anderer Stelle gesagt, nur soviel: die Suchtspirale greift auch bei mir unheimlich gut. Dabei etwas Podcast hören und schon ist es schon wieder viel zu spät am Abend. Außerdem fasziniert es mich immer andere Spielweisen auszuprobieren.

Stardew Valley

Einfach entspannen und sich um seinen Hof kümmern. Hier greift das von Vorpostern beschriebene "was erreicht zu haben". Man bringt den alten Bauernhof wieder in Schuss und baut ihn aus. Das ist zwar nicht ganz so kreativ wie bei Minecraft, motivierend war es für mich trotzdem. Hinzu kommen noch Dinge wie das Kämpfen in Dungeons oder Angeln. Und auch wenn das Beziehungssystem irgendwie komisch wirkt, hab ich einige NPC's ein wenig lieb gewonnen :lol:

Darth_Mueller

Re: No stupid questions: Was macht euch Spaß?

Beitrag von Darth_Mueller » 15. Feb 2017, 16:10

KeiserinSkadi hat geschrieben: Gegenbeispiele (Spiele die mir keinen Spaß mehr machen):
Hearts of Iron 4:
Ich habe fast die ganze Welt erobert, mehrmals. In meinem aktuellen Savegame stehe ich davor die gesamte Welt, ohne Hilfe von anderen Nationen, Teil des Deutschen Reiches zu machen, aber ich spiele nicht weiter, da es von da an nur noch Arbeit ist.
Ich habe auch keine Lust extra als kleine Nation an zu fangen um dann ewig zu warten bis ich irgendwann was machen kann.
Wenn die KI besser wird und eine Herausforderung, dann macht das Spiel sicher auch wieder Spaß. Solang kann ich nur hoffen das es vielleicht jemand im Multiplayer spielen will (der ähnlich gut ist wie ich natürlich)

Hast du dir HoI4 nach dem letzten Patch nochmal angesehen?
Ich kann da nicht wirklich mitreden, da ich da grundsätzlich versage und mein armes unschuldiges deutsches reich immer zwischen einem faschistischen Frankreich und der UDSSR aufgerieben wird, aber getan hat sich schon was.

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