Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

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mrz
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von mrz » 14. Aug 2017, 11:55

j0ar fand Horizon auch hervorragend auf der PS4 Pro.

Joschel
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von Joschel » 18. Aug 2017, 07:30

"Die Gräfik ist nett" - ein Zitat für die Ewigkeit - da musste ich auch grinsen.

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Desotho
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von Desotho » 26. Mär 2018, 18:08

https://www.golem.de/news/postmortem-ho ... 33511.html" onclick="window.open(this.href);return false;
"Es war ein Desaster", sagt Eric Boltjes über die internen Playtests von Horizon Zero Dawn. Rund 20 Gamer durften beim niederländischen Entwicklerstudio Guerilla Games die damalige Version des Spiels rund zwölf Monate vor der Veröffentlichung ausprobieren - fünf Tage lang rund um die Uhr. Aber sie mochten es nicht: "Das Feedback war vernichtend, das Spiel hat den Testern keinen Spaß gemacht, es war viel zu schwierig und überhaupt ziemlicher Mist".
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philoponus
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von philoponus » 18. Aug 2018, 17:10

Ich habe vorhin die "Main Story" abgeschlossen und möchte jetzt doch ein paar Worte zum Spiel verlieren.

Die Story gehört sicher zum Besten, was ich bis jetzt in einem Spiel gesehen habe. Ebenso ist das world building grandios. Man merkt von Anfang an, dass viel ethnologischer und anthropologischer Sachverstand eingeflossen ist. Sicher eine der beeindruckendsten bisher geschaffenen Spielewelten. Dazu für ein Game politisch erfrischend frech: Junge Frau als Heldin. Auch die Geschichte des Projekts Horizon Zero Dawn ist aus dieser Perspektive tadellos. Alpha-Frauen mit Kopftuch etc. So etwas brauchen wir im Mainstream gerade in dieser Zeit.

Abgesehen von den Maschinen (und das ist ein großes "Abgesehen"), passt das traditionelle Gameplay (Kämpfe, Untersuchen & Tracken a la Witcher etc.) aber nicht zur Kreativität der Story und der Welt. Ein Meisterwerk wäre es geworden, wenn auch die Spielmechanik so kreativ wie diese beiden anderen Elemente geworden wäre. Kurz: Es gibt eine Kreativitäts-Gefälle zwischen diesen beiden Bereichen. Handwerklich ist die Mechanik allerdings ziemlich makellos.

So beeindruckend diese Open World auch ist, so haben mich die zum Teil doch sehr langen Anreisen zu den einzelnen Main Quests quer über die Karte ab und zu sehr genervt. Auch das Zusammensuchen bzw. -jagen von Craftingmaterialien und Teilen für neue Waffen etc. ist nichts, was mir über einen längeren Zeitraum Spaß macht. Habe deshalb überwiegend auf Easy gespielt. Persönlich wirken zu lange Kämpfe und Anreisen für mich inzwischen oft wie eine "freche" Storyverzögerung. Als würde ich einen Roman lesen und müsste mir jedes Umblättern mit 10 Minuten harter Arbeit verdienen.

Deshalb stelle ich mal die ketzerische Frage: Wäre das Spiel vielleicht sogar besser gewesen, wenn es statt auf Open World auf eine lineare Story gesetzt hätte? 20 dichte und intensive Stunden lang ohne den ganzen Schnick Schnack drum herum? Ganz sicher bin ich mir nicht, weil es in der Open World natürlich sehr viel implizites Story Telling gibt, und man das sicher irgendwie hätte auffangen müssen.

Auf die Nebenquests oder gar Errands / Sammelaufgaben hatte ich wenig Lust. Kann aber gut sein, dass ich zumindest nach und nach noch einige der Side Quests nachhole. Den DLC werde ich sicher noch spielen.

PrinzEisenerz
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von PrinzEisenerz » 18. Aug 2018, 17:41

Inwiefern ist denn eine "Junge Frau als Heldin" heutzutage politisch frech? Liegt doch total im Trend.

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philoponus
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von philoponus » 18. Aug 2018, 17:54

Denke, dass das immer noch viele Deppen provoziert.

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IpsilonZ
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von IpsilonZ » 18. Aug 2018, 19:52

philoponus hat geschrieben:
18. Aug 2018, 17:10
(...)
Deshalb stelle ich mal die ketzerische Frage: Wäre das Spiel vielleicht sogar besser gewesen, wenn es statt auf Open World auf eine lineare Story gesetzt hätte? 20 dichte und intensive Stunden lang ohne den ganzen Schnick Schnack drum herum? Ganz sicher bin ich mir nicht, weil es in der Open World natürlich sehr viel implizites Story Telling gibt, und man das sicher irgendwie hätte auffangen müssen.

Auf die Nebenquests oder gar Errands / Sammelaufgaben hatte ich wenig Lust. Kann aber gut sein, dass ich zumindest nach und nach noch einige der Side Quests nachhole. Den DLC werde ich sicher noch spielen.
Schwierig. Ich habe die Welt ja sehr gemocht, obwohl sie sehr undynamisch war (BOTW hat ja dann vorgemacht wie das geht). Und trotzdem hat es mir bei nur wenigen Open World Spielen so viel Spaß gemacht mich durch die Welt zu bewegen, durch Wälder zu rennen, herumzuklettern usw. Die Schnellreisefunktion hab ich über weite Strecken gar nicht genutzt und erst zum Ende hin dann intensiver, als ich die letzten Errands etc. machen wollte.

Ich stimme aber voll zu, dass die Hauptstory das Highlight des Spiels ist. Sobald ich mich an Nebenquests gemacht habe, hatte ich das Gefühl, dass ich eigentlich doch lieber wieder in der Hauptstory wäre. Die Nebenquests schwanken auch qualitativ ziemlich meiner Meinung nach, werden aber zum Glück oft von Aloy und ihrer Interaktion mit anderen Figuren aufgewertet.

Ich bin wie gesagt echt zerrissen. Teilweise hätte ich gewünscht, dass weniger drumherum gewesen wäre und auf der anderen Seite fand ich viele Details und Ideen dann doch wieder sehr schön.

edit: Mutig, provokant oder frech fand ich ja in erster Linie gerade wie Aloy sich verhält. Sie ist selbstbewusst, flirtet hier oder da macht aber auch sehr klare Ansagen, wenn ihr etwas nicht passt und wird auch wütend. Ich hab ja sehr gestaunt, als ich dann irgendwann gelesen habe, dass manche sie als zickig oder aggressiv empfunden haben.

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toxic_garden
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von toxic_garden » 18. Aug 2018, 20:27

sie lehnt ja sogar ein Heiratsangebot ab, mit sehr authentisch wirkendem "ääh...das ist wirklich nett, aber danke, nein". ^^
Ich empfand die Spielwelt überhaupt nicht als so gestreckt. Wenn man erstmal Lauftiere nutzen konnte, ging es doch recht flott von einem Punkt zum anderen, auch ohne Schnellreise. Und die Nebenquests auf der Strecke habe ich zu 90% als recht positiv in Erinnerung. Wobei ich die typischen "gehe da hin und sammle 10 von x" auch nie wirklich beachtet habe, das waren dann die 10%, die ich einfach ignoriere.

"Frech" würde ich das Setting allerdings absolut nicht bezeichnen. Zumal sie ja auch nicht abhängig von einem "großen Retter" oder einer ähnlichen, maskulinen Übermacht ist. Eine Frau als Protagonistin ist 2018 ja wirklich nur noch für sehr, sehr wenige, verschrobene Gestalten ein Problem.

Als ich meiner Mitbewohnerin die erste Stunde beim zocken zugesehen habe, dachte ich noch "och nöö, so viel religiöser Quatsch bei den Unterhaltungen, da krieg ich ja Kopfschmerzen". Aber auch der Aspekt hat sich nachher prima in die Lore eingegliedert und passt einfach zu den Stammeskriegen, dem Maschinenkult und allen anderen Gegebenheiten in der Welt. Für mich war es auf jeden Fall DAS Spiel des Jahres und hat auf meiner ewigen Top 10 definitiv einen Platz sicher.
Mein Name ist Guybrush und ich verkaufe diese feinen Lederjacken.

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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von IpsilonZ » 18. Aug 2018, 21:15

toxic_garden hat geschrieben:
18. Aug 2018, 20:27
sie lehnt ja sogar ein Heiratsangebot ab, mit sehr authentisch wirkendem "ääh...das ist wirklich nett, aber danke, nein". ^^
Und WIE sie es tut, je nachdem welche Option man wählt. Ich persönlich hab den Antrag selbst als ziemlich verletzend empfunden und war so dankbar, dass es eine entsprechend verärgerte Antwortmöglichkeit gab ("Is this a job offer or a proposition?").
toxic_garden hat geschrieben:
18. Aug 2018, 20:27
Ich empfand die Spielwelt überhaupt nicht als so gestreckt. Wenn man erstmal Lauftiere nutzen konnte, ging es doch recht flott von einem Punkt zum anderen, auch ohne Schnellreise. Und die Nebenquests auf der Strecke habe ich zu 90% als recht positiv in Erinnerung. Wobei ich die typischen "gehe da hin und sammle 10 von x" auch nie wirklich beachtet habe, das waren dann die 10%, die ich einfach ignoriere.
hier werde ich glaube ich immer die Sklavenbefreiung im Kopf haben, wo Aloy meinem Empfinden nach völlig aus der Rolle fällt und zu der Sklavin die grad ihren Sklavenhalter umgebracht hat sagt, dass er einen so schnellen Tod doch gar nicht verdient hätte. Da hab ich vor dem Fernseher gesessen und war total perplex, weil ich sie so im ganzen Spiel nicht erlebt habe.
toxic_garden hat geschrieben:
18. Aug 2018, 20:27
"Frech" würde ich das Setting allerdings absolut nicht bezeichnen. Zumal sie ja auch nicht abhängig von einem "großen Retter" oder einer ähnlichen, maskulinen Übermacht ist. Eine Frau als Protagonistin ist 2018 ja wirklich nur noch für sehr, sehr wenige, verschrobene Gestalten ein Problem.

Als ich meiner Mitbewohnerin die erste Stunde beim zocken zugesehen habe, dachte ich noch "och nöö, so viel religiöser Quatsch bei den Unterhaltungen, da krieg ich ja Kopfschmerzen". Aber auch der Aspekt hat sich nachher prima in die Lore eingegliedert und passt einfach zu den Stammeskriegen, dem Maschinenkult und allen anderen Gegebenheiten in der Welt. Für mich war es auf jeden Fall DAS Spiel des Jahres und hat auf meiner ewigen Top 10 definitiv einen Platz sicher.
Geht mir auch so. Ich kann viele der Kritikpunkte rational absolut nachvollziehen aber am Ende muss ich sagen, dass es eines meiner absoluten Lieblingsspiele ist. Ich liebe wie die Geschichte spannend aber ohne effektheischerisch zu sein erzählt wird. Einer der großen Twists wird ja beinahe unspektakulär in einer ruhigen Unterhaltung offenbart.
Dann gab es neben Aloy auch noch andere Charaktere die ich echt mochte. Erend mit seinem Alkoholproblem, der sich auf ziemlich charmante Art immer wieder an Aloy ranwirft. Nil, der etwas zu viel Spaß am Töten hat, dabei aber dann doch verhältnismäßig "ungruselig" ist. Und Vanasha. Ihr Auftritt ist leider viel zu kurz. Sie hätte mMn ebenfalls ein eigenes Spiel verdient.
Und wie gesagt, die Open World mag ich auch sehr.

Ach ja, vielleicht spiele ich die Hauptstory ja irgendwann doch noch einmal durch.

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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von philoponus » 24. Aug 2018, 18:37

Habe mit großen Interesse noch die Noclip Dokumentationen über das Spiel angesehen:

Horizon Zero Dawn Documentary
https://www.youtube.com/watch?v=h9tLcD1r-6w

John Gonzalez on Writing Horizon Zero Dawn - Extended Interview
https://www.youtube.com/watch?v=a4P7uaaoRcM

Mathijs De Jonge on Designing Horizon Zero Dawn - Extended Interview
https://www.youtube.com/watch?v=51xnAYusKh0

Weiß jemand, woran Guerilla Games jetzt arbeitet? Horizon 2?

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DexterKane
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von DexterKane » 24. Aug 2018, 23:28

Uhh, ultranecro ;)

Hatte Horizon in meinen Top 5 letztes Jahr, aber seien wir mal ehrlich, das Kaffeeetassensammeln brauchte kein Mensch.
Den religiösen Ansatz fand ich eigentlich recht interessant, auch wenn davon im Laufe der Geschichte nicht viel übrigbleibt...

Mit "Aloy" hab (abgesehen vom Namen) auch gar kein Problem, welche Persönlichkeit sollte eine Proto-postapokalyptische Lara auch sonst haben?
Wäre Aloy ein Mann bin ich mir sicher, dass das niemanden stören würde.

Anyway, alleine dafür, dass Steve Jobs die Welt auf dem Gewissen hat, wird es immer einen speziellen Platz in meinem Herzen haben. ;)
Relax, it's North-Korea. The nation state equivalent of the short-bus. - Sterling Archer

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philoponus
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von philoponus » 1. Sep 2018, 14:13

Ich wollte eigentlich ursprünglich nach der Main Story aufhören, habe aber jetzt doch noch mit den Side Quests weitergemacht. Gestern mit dem DLC begonnen, der mich bis jetzt narrativ nicht sehr begeistert.

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philoponus
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von philoponus » 24. Sep 2018, 09:19

Ich habe mir jetzt diese Wertschätzung noch einmal angehört. Ich teile mit Jochen seine Bewertung der Game-Mechaniken zu hundert Prozent. Finde allerdings, dass die tolle Sci-Fi-Story zu wenig gewürdigt wird. Hätte man ja auch ohne Spoiler mal sagen können, dass das eine der besseren Game Storys der letzten Jahre ist :!:

Den DLC habe ich abgebrochen als ich mich relativ am Anfang im dem Berg-Labyrinth verlaufen habe. Dieses gezielte dem Spieler den Weg erschweren hasse ich.

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Leonard Zelig
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von Leonard Zelig » 14. Jun 2019, 13:59

Der Produktionsleiter des Spiels ist im Alter von 44 Jahren verstorben. :(
https://twitter.com/Guerrilla/status/11 ... 9670917120
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."

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Man from Rivia
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von Man from Rivia » 14. Jun 2019, 17:41

Leonard Zelig hat geschrieben:
14. Jun 2019, 13:59
Der Produktionsleiter des Spiels ist im Alter von 44 Jahren verstorben. :(
https://twitter.com/Guerrilla/status/11 ... 9670917120
Das ist echt traurig!
Da kann man nur dankbar sein für das tolle Spielerlebnis und seine maßgebliche Beteiligung daran.

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philoponus
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von philoponus » 14. Jun 2019, 18:09

Oh je. Meiner Erinnerung nach, kommt er ja in der Noclip-Demo ausführlich zu Wort.

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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von IpsilonZ » 14. Jun 2019, 18:59

philoponus hat geschrieben:
14. Jun 2019, 18:09
Oh je. Meiner Erinnerung nach, kommt er ja in der Noclip-Demo ausführlich zu Wort.
Als ich sein Gesicht gesehen habe dachte ich gleich, dass er mir bekannt vor kommt. Und das kommt nicht oft vor.

Ach man, traurig das zu hören. Horizon Zero Dawn war, wie ich ja schon öfter hier oder da erwähnt habe, ein sehr besonderes und einschneidendes Spieleerlebnis für mich.

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sleepnt
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von sleepnt » 14. Jun 2019, 19:09

Als Mitverantwortlicher für HZD geht jemand, der (unteranderem/mit anderen) Mut und Kreativität bei Guerilla Games vorangetrieben hat...

Habe gerade erst Horizen Zero Dawn erneut beendet. Das bekommt jetzt einen bitteren Nachgeschmack!

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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von Rince81 » 29. Jun 2019, 12:37

Ich habe mir Ende letzten Jahres eine PS4 gekauft und Horizon war einer der, wenn nicht der Hauptgrund. Dann habe ich es als ersten Titel angespielt, nach dem Tutorial mit gutem Gefühl beiseite gelegt und bin dann von abgekommen. :roll:

Jetzt habe ich es zwei Wochen lang gesuchtet und Hauptspiel und DLC durchgezockt. Wow, trifft das Spiel alle Punkte bei mir. Grafisch ne Wucht, Gameplay nicht wirklich revolutionär aber technisch extrem sauber umgesetzt. Kämpfe gegen Donnerkiefer, Feuerklauen, Sturmvögel und ähnlichem machen Spaß. Dauern ewig wenn man einfach nur stur in den Gegner Pfeile reinjagt, sind fordernd und extrem spaßig wenn man gezielt mit den Bauteilen und Munitionsarten und Waffen spielt. Die Animationen sind ne Wucht - gerade wenn man große Maschinen in Kämpfen ziemlich runter hat, sieht und fühlt man deren Beschädigungen regelrecht, genau die richtige Art und Menge Cutscenes, keine Quicktimegrütze. Eine gute und gelungene Story, ein fantastisches Worldbuilding und interessante Stämme - gerade die Banuk im DLC sind toll. Einzig nervig ist das schnell zugemüllte Inventar und das minutenlange Heilkräuter sammeln um den Energiebalken wieder aufzufüllen. Ansonsten war das Spiel ein einziges Erlebnis.
Die "Gesendet von meinem HTC11 Life mit Tapatalk"-Signatur

Rince81
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Re: Wertschätzung - Horizon: Zero Dawn

Beitrag von Rince81 » 30. Jun 2019, 00:04

Freu - und gleich ein Sonntagspodcast.
Die "Gesendet von meinem HTC11 Life mit Tapatalk"-Signatur

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