Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

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Neobone
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Neobone » 9. Apr 2017, 08:38

Also ich finde da 4players geht in dem Bezug am Offensten um.
Bei 4players wird auch die Wertungsphilosophie "gut sichtbar" mit an jeden Test zur Erinnerung mit drangehangen.

http://www.4players.de/4players.php/mic ... index.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Im Übrigen hat 4players auch viele Überschneidungen in den Meinungen ihres Wertungsvideos mit den Meinungen hier in dem Podcast.

Auch wenn 4players manchmal ziemlich streng ist so können sie wenigstens weitestgehend über ihre eigenen Wertungen bis hin vor zig Jahren eine vernünftige Wertungsargumentation aufbauen was bei anderen Magazinen fast nicht möglich ist.
Sie 4players zu Bioware.

http://www.4players.de/4players.php/tvp ... _Zeit.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Zuletzt geändert von Neobone am 9. Apr 2017, 09:02, insgesamt 2-mal geändert.

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Desotho
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Desotho » 9. Apr 2017, 08:50

Wertungen sind letztendlich immer Meinungen. Es kann sein, dass ich mich einer Meinung nicht anschließe, das heisst aber nicht dass die Meinung des anderen falsch ist.
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Nachtfischer » 9. Apr 2017, 11:22

Desotho hat geschrieben:Wertungen sind letztendlich immer Meinungen.
Schon. Aber man kann sie eben zu einem gewissen Grad objektivieren, indem man die jeweilige Perspektive definiert.

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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Andre Peschke » 9. Apr 2017, 11:31

Neobone hat geschrieben:Also ich finde da 4players geht in dem Bezug am Offensten um.
Bei 4players wird auch die Wertungsphilosophie "gut sichtbar" mit an jeden Test zur Erinnerung mit drangehangen.

Das finde ich ja auch. Die Einschränkung im Podcast habe ich gemacht, weil 4Players immer noch eine 4Players-Wertung vergibt, wo es eine Jörg-Wertung vergeben müsste und eine Micha-Wertung etc. Aber wie schon mehrfach auch in anderen Podcast-Folgen gesagt: Ich mochte 4P schon immer und ich respektiere sehr, was Jörg dort tut, auch wenn ich nicht immer mit ihm einer Meinung war.

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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Neobone » 9. Apr 2017, 12:05

Andre Peschke hat geschrieben:
Neobone hat geschrieben:Also ich finde da 4players geht in dem Bezug am Offensten um.
Bei 4players wird auch die Wertungsphilosophie "gut sichtbar" mit an jeden Test zur Erinnerung mit drangehangen.

Das finde ich ja auch. Die Einschränkung im Podcast habe ich gemacht, weil 4Players immer noch eine 4Players-Wertung vergibt, wo es eine Jörg-Wertung vergeben müsste und eine Micha-Wertung etc. Aber wie schon mehrfach auch in anderen Podcast-Folgen gesagt: Ich mochte 4P schon immer und ich respektiere sehr, was Jörg dort tut, auch wenn ich nicht immer mit ihm einer Meinung war.

Andre
Naja das sagen sie ja auch in ihrem Video auf der Wertungsphilosophieseite, das das immer subjektiv ist und man den Test mehr oder weniger immer als eigene Meinung des jeweiligen Redakteurs sehen sollte, welcher quasi gerad seinem Kumpel gut argumentiert beschreibt wie er das Spiel findet.
Das muss dann nicht immer unbedingt in einem Wertungskanon von 4players passen wie man auch an der 59 für DA:I und der 78 für ME:A sieht.
Zuletzt geändert von Neobone am 9. Apr 2017, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Melometlar » 9. Apr 2017, 12:13

Ich denke weil es immer auch Leute gibt, die Spiele gut finden, eure Meinung über Spiele ist ja nicht die Einzige die wahr ist. Für euch ist XY ein schlechtes Spiel, dass muss aber nicht für alle anderen gelten

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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Desotho » 9. Apr 2017, 12:57

Nachtfischer hat geschrieben: Schon. Aber man kann sie eben zu einem gewissen Grad objektivieren, indem man die jeweilige Perspektive definiert.
Natürlich, das versuchen ja die großen Magazine wie Gamestar oder PC Games verständlicherweise und bringen dann allenfalls mal Meinungskästen und Kolumnen die draufkloppen.
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Neobone » 9. Apr 2017, 13:31

Desotho hat geschrieben:
Nachtfischer hat geschrieben: Schon. Aber man kann sie eben zu einem gewissen Grad objektivieren, indem man die jeweilige Perspektive definiert.
Natürlich, das versuchen ja die großen Magazine wie Gamestar oder PC Games verständlicherweise und bringen dann allenfalls mal Meinungskästen und Kolumnen die draufkloppen.
Schon lustig wenn im Gegensatz dazu 4players bei der Wertungsphilosophie sowas schreibt.

"Wir sind alle anders, haben alle unterschiedliche Vorlieben. Ein Text kann noch so nüchtern, noch so sachlich aufgezogen sein: Spätestens mit dem in Prozenten gemeißelten Fazit sind wir alle höchst subjektive Richter. Denn jeder Tester wirft seine ganz eigene Zockervita, seine eigenen Erfahrungen, Vergleiche, Sympathien und Abneigungen in die Wertungswaagschale. Objektivität? Gibt's nicht!"

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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von lolaldanee » 9. Apr 2017, 14:52

Ich muss mich leider Axel vollumfänglich anschließen

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Neobone
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Neobone » 9. Apr 2017, 15:01

Axel hat geschrieben:Ich fande die Folge jetzt nicht wirklich gut. Alles was gesagt wurde, wurde schonmal in früheren Folgen gesagt. Tatsächlich fande ich den ganzen inhalt sehr wiederholend und zum ersten Mal seit langem dachte ich mir am ende: Wozu hast Du jetzt 2 Stunden Lebenszeit investiert? In den 2 Stunden hätte ich auch was anderes machen können.

Dabei hat das Thema ja Potential, aber es war alles viel zu oberflächlich. Man hat wieder die gleiche ermüdende Mass Effect Diskussion wie letzte Woche gehabt. Es wurde nur aus Sicht eines Spieleredakteurs kommentiert, was denn ein qualitativ gutes Spiel ist und dergleichen. Das hatten wir alles schon. Das Thema wurde in den letzten 2 Jahren so ermüdend diskutiert, dass es diese Folge nicht gebraucht hätte. Jede Walkthrough Folge geht der Frage nach qualitativ gutem Spieldesign besser auf den Grund als diese zwei Stunden Oberflächligkeiten.

Tut mir leid, dass ich das so deutlich sagen muss. Aber für mich gab es keinerlei Erkenntnisgewinn.
Finde ich nicht.
In welchen Folgen wurden den die Wertungsphilosophien und die Wertungsfindung anderer Spieleseiten den schon mal hier analysiert, bzw. die Wertungsfindung im Allgemeinen?

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monkeypunch87
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von monkeypunch87 » 9. Apr 2017, 15:06

Neobone hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:Ich fande die Folge jetzt nicht wirklich gut. Alles was gesagt wurde, wurde schonmal in früheren Folgen gesagt. Tatsächlich fande ich den ganzen inhalt sehr wiederholend und zum ersten Mal seit langem dachte ich mir am ende: Wozu hast Du jetzt 2 Stunden Lebenszeit investiert? In den 2 Stunden hätte ich auch was anderes machen können.

Dabei hat das Thema ja Potential, aber es war alles viel zu oberflächlich. Man hat wieder die gleiche ermüdende Mass Effect Diskussion wie letzte Woche gehabt. Es wurde nur aus Sicht eines Spieleredakteurs kommentiert, was denn ein qualitativ gutes Spiel ist und dergleichen. Das hatten wir alles schon. Das Thema wurde in den letzten 2 Jahren so ermüdend diskutiert, dass es diese Folge nicht gebraucht hätte. Jede Walkthrough Folge geht der Frage nach qualitativ gutem Spieldesign besser auf den Grund als diese zwei Stunden Oberflächligkeiten.

Tut mir leid, dass ich das so deutlich sagen muss. Aber für mich gab es keinerlei Erkenntnisgewinn.
Finde ich nicht.
In welchen Folgen wurden den die Wertungsphilosophien und die Wertungsfindung anderer Spieleseiten den schon mal hier analysiert, bzw. die Wertungsfindung im Allgemeinen?
Erste Folge, sechste Folge, Jörg Langer-Folge, zwischendurch immer mal wieder. Ok, es wurde jetzt nicht unbedingt 4Players angesprochen, aber in dieser Folge heute wird aber auch nicht unbedingt "die Wertungsfindung anderer Spieleseiten bzw. die Wertungsfindung im Allgemeinen" analysiert. :think:
Ich drücke mich durchgehend unpräzise aus.
Dies ist ein Forum, welches ich in meiner Freizeit besuche, und nicht der wissenschaftliche Nabel der Welt.
Danke für das Verständnis, Goldwaagen bitte bei der Arbeit lassen. :mrgreen:

Dr.Steinschneider
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Dr.Steinschneider » 9. Apr 2017, 17:43

Nach langer Zeit hatte ich auch wieder eine Möglichkeit gefunden mir eine Folge anzuhören.
Es waren wirklich einige interessante Gedanken und Argumente in diesem Podcast. Klasse Jungs. :)
Mir ist mal wieder deutlich geworden, wie Komplex so ein Thema ist.

Ich sehe viele Bewertung nur als Hilfsmittel, um mir einen schnellen Überblick zu verschaffen.
Ich nehme mir einfach nicht mehr die Zeit, viele Spiele auszuprobieren. Ich bin froh, wenn ich einen Titel gefunden habe der mir spaß bringt.
Alleine die Recherche über ein Spiel, dass mich interessiert, dauert mir manchmal schon zu lange. ;)
Da bin ich froh nur eine Zahl zusehen. ^^ Entscheidung Ja / Nein. Erledigt. :D Mit allen Risiken :lol:

Wenn ich mir meinen Berufstätigen Nachbarn ansehe, wie viele Zeit dieser aufwendet, sich über ein Spiel zu informieren, bis eine Kaufentscheidung abgeschlossen ist. Da kann ich immer nur staunen. :o
Vielleicht macht Ihm der Prozess der Information Beschaffung auch viel Freude. Mir ist das in meinem Alltag schon oft zu viel Aufwand.

Es ist für mich immer ein Rätsel, wie andere Spieler, die noch eine Familie mit Kindern haben, einige große AAA Titel im Jahr durchspielen können.
Ein Witcher 3 mit beiden DLC´s ist doch bestimmt schon für den einen oder anderen ein Jahresprojekt.

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philoponus
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von philoponus » 9. Apr 2017, 18:26

Als jemand der schon lange über Hochkultur schreibt, sehe ich viele Zusammenhänge zwischen guten "Kunstprodukten" und guten Spielen. Einer davon ist: In beiden Fällen darf nichts Überflüssiges enthalten sein. Aus einem guten Roman oder Film kann man nichts weglassen, weil jedes Element ein wichtigen Beitrag zum Ganzen leistet. Bei den meisten AAA-Spielen ist es dagegen so, dass man sehr viel weglassen könnte ( etwa das "grinden" oder Nebenquests), ohne das es überhaupt auffallen würde, von der verminderten Spielzeit einmal abgesehen. Bei einem wirklich guten Spiel wäre jedes Element notwendig und die Summe der Elemente würde ein perfektes Ganzen ergeben.

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Desotho
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Desotho » 9. Apr 2017, 19:12

Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Man kann natürlich streiten ab wann etwas "grinden" ist, aber sich z.b. durch einen Dungeon zu kloppen vermittelt mir auch ein Gefühl für die Strapazen meiner Gruppe.
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der unbestechliche
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von der unbestechliche » 9. Apr 2017, 19:55

Axel hat geschrieben:Ich fande die Folge jetzt nicht wirklich gut. Alles was gesagt wurde, wurde schonmal in früheren Folgen gesagt. Tatsächlich fande ich den ganzen inhalt sehr wiederholend und zum ersten Mal seit langem dachte ich mir am ende: Wozu hast Du jetzt 2 Stunden Lebenszeit investiert? In den 2 Stunden hätte ich auch was anderes machen können.

Dabei hat das Thema ja Potential, aber es war alles viel zu oberflächlich. Man hat wieder die gleiche ermüdende Mass Effect Diskussion wie letzte Woche gehabt. Es wurde nur aus Sicht eines Spieleredakteurs kommentiert, was denn ein qualitativ gutes Spiel ist und dergleichen. Das hatten wir alles schon. Das Thema wurde in den letzten 2 Jahren so ermüdend diskutiert, dass es diese Folge nicht gebraucht hätte. Jede Walkthrough Folge geht der Frage nach qualitativ gutem Spieldesign besser auf den Grund als diese zwei Stunden Oberflächligkeiten.

Tut mir leid, dass ich das so deutlich sagen muss. Aber für mich gab es keinerlei Erkenntnisgewinn.
"Wiederholend. Ermüdend. Hatten wir alles schon. Hätte es nicht gebraucht."
Könnte man über viele deiner Forums-Beiträge auch sagen. Weiß nicht, ob du gerne diese Art von Kritik lesen würdest... Auch im nun geschlossenen Sebastian Stange Thread. Solche "Kritik" kann man sich auch mal verkneifen, wenn es nur um eine einzelne Folge geht, die einem nicht gefallen hat und kein Dauerzustand ist. Das hilft niemanden und führt nur dazu, dass die Leute auf lange Sicht gar keine Kritik mehr annehmen bzw. gar nicht mehr mitlesen (siehe GS-Forum / Kommentare).

Und es heißt "Ich fand". "Ich fande" gibt's nicht.

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CriticalFew
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von CriticalFew » 9. Apr 2017, 20:31

Axel hat geschrieben:Ich fande die Folge jetzt nicht wirklich gut. Alles was gesagt wurde, wurde schonmal in früheren Folgen gesagt. Tatsächlich fande ich den ganzen inhalt sehr wiederholend und zum ersten Mal seit langem dachte ich mir am ende: Wozu hast Du jetzt 2 Stunden Lebenszeit investiert? In den 2 Stunden hätte ich auch was anderes machen können.

Dabei hat das Thema ja Potential, aber es war alles viel zu oberflächlich. Man hat wieder die gleiche ermüdende Mass Effect Diskussion wie letzte Woche gehabt. Es wurde nur aus Sicht eines Spieleredakteurs kommentiert, was denn ein qualitativ gutes Spiel ist und dergleichen. Das hatten wir alles schon. Das Thema wurde in den letzten 2 Jahren so ermüdend diskutiert, dass es diese Folge nicht gebraucht hätte. Jede Walkthrough Folge geht der Frage nach qualitativ gutem Spieldesign besser auf den Grund als diese zwei Stunden Oberflächligkeiten.

Tut mir leid, dass ich das so deutlich sagen muss. Aber für mich gab es keinerlei Erkenntnisgewinn.
Als einigermaßen neues Mitglied im Forum hätte ich mich ehrlich gesagt nicht getraut das so drastisch zu schreiben. :oops:
Aber in der Sache gebe ich Axel Recht.
Als es dann in Richtung "Was ist Spaß? Was ist nur Beschäftigung? Was ist dieser Typ 2 Spaß (Zitat S. Stange)?", das war spannend! Hättet ihr in die Richtung mehr gemacht, hätte mir diese Folge besser gefallen. Ansonsten hatte ich eigentlich immer einen Beigeschmack von "sie biegen da mal in eine neue Seitenstraße, aber durch den Ort (der für mich nicht interessant ist) sind wir halt schon 10 mal durchgefahren". Vielleicht wäre aber auch das für mich interessante Thema (wie bewertet man Spaß, verschiedene Arten von - ich sag mal - Befriedigungsgefühle beim Spielen) in einem anderen Format (z.B. Science, baby!/WALKthrough) besser aufgehoben. Dazu kommt, dass ich vom Thema auch gerade übersättigt bin (Gab zu einem ähnlichen Anlass neulich eine Gamestar-TV Folge die für mich der Inbegriff der Redundanz war).
Fand die Folge somit leider enttäuschend. Aber solche Ausrutscher sind bei euch ja zum Glück wirklich selten! Insofern freue ich mich schon auf nächste Woche :D

qxtc
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von qxtc » 9. Apr 2017, 20:33

Also mir hat die Folge ziemlich gut gefallen. Sicher gab es Überschneidungen mit deutlich älteren Episoden aber ich finde solche quasi schon fast "Interna" Gespräche grundsätzlich sehr interessant und es schien mir auch nicht so als wäre alles nur Wiederholung gewesen.

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Lurtz
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Lurtz » 9. Apr 2017, 21:02

Axel hat geschrieben:Ich fande die Folge jetzt nicht wirklich gut. Alles was gesagt wurde, wurde schonmal in früheren Folgen gesagt. Tatsächlich fande ich den ganzen inhalt sehr wiederholend und zum ersten Mal seit langem dachte ich mir am ende: Wozu hast Du jetzt 2 Stunden Lebenszeit investiert? In den 2 Stunden hätte ich auch was anderes machen können.

Dabei hat das Thema ja Potential, aber es war alles viel zu oberflächlich. Man hat wieder die gleiche ermüdende Mass Effect Diskussion wie letzte Woche gehabt. Es wurde nur aus Sicht eines Spieleredakteurs kommentiert, was denn ein qualitativ gutes Spiel ist und dergleichen. Das hatten wir alles schon. Das Thema wurde in den letzten 2 Jahren so ermüdend diskutiert, dass es diese Folge nicht gebraucht hätte. Jede Walkthrough Folge geht der Frage nach qualitativ gutem Spieldesign besser auf den Grund als diese zwei Stunden Oberflächligkeiten.

Tut mir leid, dass ich das so deutlich sagen muss. Aber für mich gab es keinerlei Erkenntnisgewinn.
Ich finde nicht, dass jede Folge des Sonntags-Podcasts den Anspruch erfüllen muss, etwas bahnbrechend Neues zu vermitteln.

Wenn du in einer Walkthrough-Folge mehr Erkenntnisse gewinnst, kannst du den Sonntags-Podcast, der vor allem auch für die kostenlosen Zuhörer gemacht wird, ja auch einfach mal ignorieren.
Man liest selbst hier im Forum immer wieder, dass es einige Zuhörer gibt, die bei weitem nicht jede Folge hören oder hören können, rein was die verfügbare Freizeit angeht. Auch diese mit einer Folge abzuholen, in denen alte Themen wiederholt und zusammengefasst werden, muss keinesfalls schlecht sein.

Im Themenvorschläge-Forum hast du doch zuletzt mehr Einfühlungsvermögen in andere Menschen gefordert. Die Perspektive der Wenig- und Kostenlos-Hörer hättest du vor dem Verfassen dieser Kritik vielleicht einmal einnehmen sollen.
Und ja, dann kannst du die Folge aus deiner Sicht immer noch als überflüssig empfinden. Das sollte dann nicht im inhaltlichen Diskussionsthread zu dieser Folge rausgelassen werden.

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Kev
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von Kev » 9. Apr 2017, 21:12

Empfinde es als relativ selbstverständlich, dass diese Folge redundante Abschnitte hat.
Schließlich hat hier jeder der drei seine Position zu einem Thema dargestellt, das auch in vielen anderen Folgen eine wichtige Rolle gespielt hat. Für diejenigen die wirklich jede andere Folge bereits gehört haben, mag das dann schon schleppend wirken, das verstehe ich. Überflüssig war die Folge meiner Meinung nach trotzdem nicht, ich für meinen Teil habe was neues erfahren.

PS: Bin zwar neu hier im Forum, die wöchentlichen Hauptfolgen habe ich aber fast ausnahmslos gehört.

akill0816
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Re: Runde #105: Warum kriegen schlechte Spiele gute Bewertungen?

Beitrag von akill0816 » 9. Apr 2017, 21:21

Mir hat die Folge gut gefallen und ich finde die geführte Diskussion auch spannend obwohl ich die meisten Alt-Folgen kenne. Gerade die Frage was ein gutes Spiel ausmacht hat mir einiges neues geboten. Ansonsten stimmt die Folge in vielen Ausführungen mit meiner eigenen Einschätzung überein. Gerade die Bedeutung der Subjektivität in Tests ist mir sehr wichtig. Daher war bisher auch 4Players immer meine erste Anlaufstelle, weil ich dort das Gefühl habe eine ungefiltertere und ehrlichere Meinung zu bekommen, weil eben kein Zwang bestand sich in ein altes Wertungskorsett einzufügen.

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