Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

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bluttrinker13
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von bluttrinker13 »

Varus hat geschrieben:
11. Jan 2021, 13:35
Wird das in DS2/3 anders gelöst?
Ich weiß nicht, vielleicht liegt es auch an den Spielern. Ich bin echt nicht der crack was PvP angeht.
Aber, in DS3 hatten Kumpel und ich noch sauviel Spaß wenn einer kam. Er hat sich schnell in ne kichernde Vase oder Kiste mit dem Zweig verwandelt, ich die Leute angelockt, dann ging's rund. Und total unterschiedlich aus. Mega Lacher auch dabei. Wie der Typ, der sichtlich sauer war das wir einen Hinterhalt legten, ungemein lange weggelaufen ist, sich dann umgedreht hat, meinen Kumpel runtergeschubst (tot), mich gekillt und dann meine Leiche mit Dunghaufen beworfen hat. :lol:

In DS1 ist alles irgendwie voll glitchy und seltsam, und die Gegner alles so ne Minmax Typen. Da kam einer mit nem Zylinder, vorm Ziegendämon Boss, mitten unter uns gespawnt, 30sek später sind wir beide tot. Ok, is halt n Pro. Aber mehrfach hatte ich schon Kämpfe gegen Phantome, da stehe ich 2m weg, werde aber trotzdem noch getroffen, und treffe selbst nicht, obwohl es so aussieht als ob. Dann schon mehrfach auch das Erlebnis gehabt, das man dachte, der MUSS jetzt eigentlich tot sein nach dem Treffer, er hatte nur noch minimal health, und dann kommt der aber trotzdem davon, uppt sich, und nimmt Rache und backstabbed mich von schräg hinten (wtf?).

Will sagen, DS1 scheint einfach noch sehr unausgereift zu sein, in der Mechanik. :D

imanzuel
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von imanzuel »

Finde die Gimmick-Bosse über die gesamte Reihe immer fürchterlich, und da übertreibt es Demons Souls doch ein bisschen. Auch zählt bei Bosse meistens mehr Quantität über Qualität (speziell bei Dark Souls 2). Ich denke jeder Teil hat nicht so tolle Bosse. Dark Souls 3 dürfte mit die interessantesten Bosse haben, sowohl optisch als auch spielerisch. Die DLC-Bosse vom 2er sind großartig, Top-Tier Level. Dark Souls hat imo auch ein paar Highlights. Ornstein/Smough, Artorias, Gwyn, Manus, etc. Wirklich erinnerungswürdig in Demons Souls ist bei mir nur der vorletzte Boss. Der Rest schwankt da zwischen Bullshit (Gimmick...) und okay. Finde die Maneater sogar noch die am interessantesten, leider auch die mit den meisten Bugs :D
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Soulaire
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von Soulaire »

Andre Peschke hat geschrieben:
11. Jan 2021, 12:29
Soulaire hat geschrieben:
11. Jan 2021, 12:15
Für mich ist es auch das schwächste Souls, aber nur auf das Remake bezogen ;) . Das Original ist super und mMn deutlich besser als bspw. ein uninspiriertes ds3.
Erklärt mir mal warum! Ich hab parallel auch nochmal Dark Souls Remastered angefangen zu spielen und ich finde das Demon Souls Remake fühlt sich deutlich besser an, was so das reine Gameplay angeht. Das es grafisch weit besser ist - klar, geschenkt. Das Boss-Design in Demon Souls fand ich auch aus Gameplay-Sicht für die Reihe eher schwach. Aber so rein die Steuerung finde ich griffiger, es gibt viel weniger Glitches, die Gegner-KI hat nicht die gleichen Aussetzer wie Dark Souls (da bleiben sie gern in der Geometrie hängen, zB)...

Ich hab schon so 2-3 Ideen, woran es liegen könnte, aber bin gespannt, was ihr sagt. Interessiert mich wirklich, da ich ja Dark Souls 2 & 3 kaum gespielt habe und demnächst über Demon Souls sprechen werde.

Andre
Sagen wir es mal so; Ich halte es für einen großen Fehler sich bei Demons Souls (und auch bei Dark Souls) so stark auf das Gameplay in Form des Combats zu fokussieren. Ähnlich sieht es mit dem Schwierigkeitsgrad aus. Die Ur-Essenz dieser Spiele war dass jedes dieser verschiedener Zahnräder (Gameplay, Level Design, Sounds, Erkundung, Musik, Grafik, Multiplayer, Mechaniken) so schön ineinander greifen und daraus eine gesamtheitliche Spielerfahrung entsteht.
Im Remake funktioniert das aus mehreren Gründen weniger gut und wird am deutlichsten am neuen Soundtrack ersichtlich, der die Fans auch ziemlich gespalten hat. Man hat die einzigartigen, schon fast bizarren, aber sehr melancholischen themes gegen epische Bossmusik ala Dark Souls 3/Bloodborne ausgetauscht. Aber die Bosse funktionieren gerade in Demons Souls nunmal anders und haben mit der Narrative der epischen Souls-Bosse nur wenig zu tun.
Und das spiegelt sich zu gewissen Graden auch in Grafik, Sounddesign und den Animationen wieder. Ein Flame Lurker geht jetzt mehr in Richtung Diablo, wohingegen der im Original mit fast nichts vergleichbar war. Auch so kleine Details wie das Knacken der Knochen bei einem Backstab lassen den spielbaren Charakter viel epischer und damit klassischer wirken.
Mir ist bewusst, dass ich mit dieser Meinung nicht zu der Mehrheit gehöre. Aber es gibt sie durchaus wie Youtube-Videos wie "the lost soul Arts of demons souls" zeigen.

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IpsilonZ
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von IpsilonZ »

imanzuel hat geschrieben:
11. Jan 2021, 13:59
Finde die Gimmick-Bosse über die gesamte Reihe immer fürchterlich, und da übertreibt es Demons Souls doch ein bisschen. Auch zählt bei Bosse meistens mehr Quantität über Qualität (speziell bei Dark Souls 2). Ich denke jeder Teil hat nicht so tolle Bosse. Dark Souls 3 dürfte mit die interessantesten Bosse haben, sowohl optisch als auch spielerisch. Die DLC-Bosse vom 2er sind großartig, Top-Tier Level. Dark Souls hat imo auch ein paar Highlights. Ornstein/Smough, Artorias, Gwyn, Manus, etc. Wirklich erinnerungswürdig in Demons Souls ist bei mir nur der vorletzte Boss. Der Rest schwankt da zwischen Bullshit (Gimmick...) und okay. Finde die Maneater sogar noch die am interessantesten, leider auch die mit den meisten Bugs :D
Ich finde Demon's Souls hat halt echt n paar ganz coole Gimmicks. Tower Knight finde ich zum Beispiel echt gut (haben sie ja bei Bloodborne wieder versucht un mMn verkackt). Old Hero ist in meinen augen ein fantastischer Boss mit nem coolen Gimmick, der für mich aber durch den sehr ätzenden Bossweg etwas anstrengend wird. Dirty Colossus hat ein paar nette Mechaniken.. aber ist an sich wirklich nicht so interessant. Astraea ist zwar als Kampf nicht besonders spektakulär aber von der Inszenierung einer der interessantesten der ganzen Reihe.
Oh, und ich liebe den allerletzten Kampf. Also den der eigentlich keine echte Herausforderung mehr ist. Da haben sie das mit dem etwas antiklimaktischen Ende noch etwas besser hingekriegt als bei DS1 in meinen Augen.

Demons Souls hat aber natürlich auch Dragon God... :D

Dark Souls 1 hat ein paar ganz coole Bosse. Lustigerweise habe ich hier grad den Moonlight Butterfly in sehr positiver Erinnerung wegen der Inszenierung.. der taucht ja auch eher am Ende von Lieblingsbossen auf. ^^

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echtschlecht165
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von echtschlecht165 »

Andre Peschke hat geschrieben:
11. Jan 2021, 12:29
Soulaire hat geschrieben:
11. Jan 2021, 12:15
Für mich ist es auch das schwächste Souls, aber nur auf das Remake bezogen ;) . Das Original ist super und mMn deutlich besser als bspw. ein uninspiriertes ds3.
Erklärt mir mal warum! Ich hab parallel auch nochmal Dark Souls Remastered angefangen zu spielen und ich finde das Demon Souls Remake fühlt sich deutlich besser an, was so das reine Gameplay angeht. Das es grafisch weit besser ist - klar, geschenkt. Das Boss-Design in Demon Souls fand ich auch aus Gameplay-Sicht für die Reihe eher schwach. Aber so rein die Steuerung finde ich griffiger, es gibt viel weniger Glitches, die Gegner-KI hat nicht die gleichen Aussetzer wie Dark Souls (da bleiben sie gern in der Geometrie hängen, zB)...

Ich hab schon so 2-3 Ideen, woran es liegen könnte, aber bin gespannt, was ihr sagt. Interessiert mich wirklich, da ich ja Dark Souls 2 & 3 kaum gespielt habe und demnächst über Demon Souls sprechen werde.

Andre
ich kenne nur das originale Demons Souls.
Demnach kann ich auch nur darüber schreiben (und es war nichtmal mein erstes der Souls Games, sodass die rosarotabrille nicht so stark ausgeprägt ist):

Für mich war es damals das Spiel mit der dichtesten Athmosphäre. Ich hatte grade voller Begeisterung Dark Souls 1 durchgeprügelt, und war der Meinung dass dieses Spiel nicht mehr zu toppen sei.
Aber Demons Souls war (obwohl es älter war) für mich das bessere und auch flüssigere Spiel.
Boletaria war der bis Dato dichteste Level, den ich bis dahin kannte. Die Geräusche, die Drachen, dieses Leveldesign....das kannte ich alles noch nicht so. Und dann gab es noch dieses völlig irre Charakter und Leveltendency System.

Spätestens im Tower of Latria, durch den ich im Dauerschissmodus durch bin, hatte mich das Spiel komplett.

Ich mein, ist ja logisch: Man stirbt in einem Level....und was macht das Spiel? Das Level noch schwerer.

Ich mag den Tower Knight.
Vielleicht nichjt der beste Boss vom Gameplay, aber das Design <3
In Stein gemeißelt

Dennis Diel
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von Dennis Diel »

So, ich bin ein absoluter Souls-Neuling. Hab zwar alle Titel für die PS4, aber irgendwie hatte ich mich nicht rangetraut. Bis zur Neuauflage von DS. Es ist wirklich ganz, ganz großartig. Aaaber: für meine Verhältnisse komme ich (Magier) fast schon zu gut durch, jedenfalls gefühlt. Beim ersten Boss dachte ich noch: „Ok, gut, ist ja der erste Boss. Dass der im vierten Versuch liegt, normal.“ Dann kam der Tower Knight und das war ein echter Fight. Bestimmt 10 Versuche gebraucht. Ich spiele fast nur ranged und unter Zuhilfenahme einiger mächtiger Zauber (Seelendings vom Götzenabbild und Feuerdongs vom Drachengott) liegt bislang jeder Boss zwischen einem (Spinne, Endboss im Turm von Latria, der Dicke erste Boss im Schrein, Penetrator) und fünf bis sechs Versuchen (Flamelurker, Maneater, Götzenabbild). Kurioserweise hatte mich der Drachengott, obwohl sehr einfach, durch seine Mechanik am längsten beschäftigt.

Ich frage mich, warum die Bosse so schnell liegen? Jemand eine Idee? Ich bin Level 52 und hab fast ausschließlich in Vitalität, Intelligenz und Magie geskillt. Mit Ausnahme des Kräfte Werts, den ich auf 11 gebracht habe, um den Morgenstern tragen zu können.

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Vinter
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von Vinter »

Die meisten Bosse sind in der Tat recht einfach in Demon's Souls und gerade mit der Möglichkeit, via Magie auf Distanz zu bleiben wird das nochmal deutlicher. Das sollte in späteren Titeln etwas anders sein, aber wie ich hörte gilt Magie da auch als vergleichsweise stark.
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IpsilonZ
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von IpsilonZ »

Jap, die meisten sagen, dass Magie in dem Spiel sehr effektiv ist.

Muss aber sagen, dass ich persönlich damit nicht so zurechtkomme. Kann nicht mal sagen wieso. Aber mit nem Melee Build (+Bogen für manche Situationen) komme ich selbst besser durch.

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Errorelli
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von Errorelli »

Ich habe mittlerweile Platin geholt.
Bin aktuell SL 122 und werde es auch bleiben, damit ich noch bisschen PvP machen kann.
NG ++ war so verdammt leicht im Vergleich zu NG+
Das habe ich innerhalb von 3h komplett durchgerannt, bin nur 3 Mal gestorben und ich musste die ganzen Endbosse von den Levels machen noch einmal legen.
Wenn man einmal genug Vitality hat um nicht die ganze Zeit ge-onehitted zu werden sind die Kämpfe nicht viel schwerer als im normalen Durchgang


Demon Souls Remake ist aus meiner Sicht der perfekte Einstieg in die Souls Serie.
Es ist der einfachste Teil. Es gibt sogar einen Zauber der dir einen zweites Leben gewährt (Wtf?!)
Und besonders die Bosse sind alle recht einfach bzw kann man sie einfach machen.
Penetrator kann man sich Hilfe holen
Maiden Austrea kann man Parry üben
Der Endboss ist da die einzige Schwierigkeitsspitze
Auch kann man durch die Level Struktur viele verschiedene Wege gehen und bleibt kaum stecken.
Durch die Aufteilung in verschiedene Level kann man auch weniger übersehen, da man die Levels komplett abschließen kann.

Mich hat es bei 5-1 und 5-2 geärgert das die Bosse nur dumm rumstehen und sich einfach töten lassen.
Der Schmutzkoloss hat insgesamt nur 3 Moves...so geil er aussieht und schreit, der Kampf an sich ist Lame


Für mich bleibt Bloodborne die Nummer 1 der Spiele.
Die Welt und die Mechaniken greifen da mM am besten ineinander. Auch hat Bloodborne die coolsten Bosskämpfe,
gerade die DLC und die vielen Hunter/ Beast Bossgegner aus dem Hauptspiel bieten so knallharte Duelle.
Da heißt es wirklich nur: du und dein Skill gegen den Boss.
Auch kann man in Bloodborne viele Bossgegner parrien und reposten, was sehr schönes Risk & Reward ist.
Dort hatten die meisten Gegner auch verschiedene Phasen.
Bossmäßig ist Bloodborne imo ungeschlagen.

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IpsilonZ
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von IpsilonZ »

Ja, Bloodborne ist für mich auch immer noch das beste, interessanteste und faszinierendste Fromsoft Spiel. Es gibt nicht so viele Waffen aber sie sind so verschieden und teilweise so wunderbar verrückt, dass es mir nichts ausmacht. Die Mechanik mit den Transformattacken finde ich extrem befriedigend und sie bietet viele vielseitige und unerwartete Manöver.
Dann ist die Welt so unfassbar faszinierend mit so vielen tollen Details und großartiger Atmosphäre. Mit der beste Soundtrack mMn (zusammen mit Demon's Souls). Tolle Bosse und zwar ne Story/Lore die auch teilweise ihre Lücken zu haben scheint aber trotzdem toll ausgearbeitet wirkt.

Meine größten Kritikpunkte sind wohl wirklich, dass einem die Blood Vials ausgehen können und amn so wieder gezwungen ist Blood Echoes zu farmen. Und zum anderen, dass Blood Gem farming.... grad letzteres hält mich davon ab noch tiefer ins PVP einzusteigen, obwohl ich es so spaßig in Bloodborne finde.
Wobei die PVP Mechaniken im allgemeinen in Bloodborne nicht so geil sind.

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Dicker
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von Dicker »

Kann euch da nur zustimmen. Bloodborne ist toll und erst da habe ich meine Freude an den Souls Spielen entdeckt. An Bloodborne kommt aber einfach nichts ran.
Was auch noch etwas schade, man kann wenige wirklich verschiedene Builds machen.

my_d00m
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von my_d00m »

Dicker hat geschrieben:
15. Jan 2021, 19:27
Kann euch da nur zustimmen. Bloodborne ist toll und erst da habe ich meine Freude an den Souls Spielen entdeckt. An Bloodborne kommt aber einfach nichts ran.
Was auch noch etwas schade, man kann wenige wirklich verschiedene Builds machen.
Bloodborne ist atmosphäretechnisch einfach ein Brett.

Und falls sich die zweite Aussage auch auf BB bezieht: Sehe ich gänzlich anders, es gibt ~15 Waffen, die sich größtenteils gänzlich anders spielen. Man wird nur nicht mit so viel Müll zugemüllt wie in Dark Souls.

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Dicker
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von Dicker »

Mit den Builds bezog ich mich auf die Charakterwerte. Die unmenge an Waffen, wie in den Souls Spielen brauche ich auch nicht. In Bloodborne fühlte sich jede Waffe ähnlich wertig und wichtig an.

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bluttrinker13
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von bluttrinker13 »

Kann da immer nur mit den Schultern zucken. :think:
Ja, Bloodborne ist nett, und definitiv besser und atmosphärischer als Demons Souls oder DS2, aber kommt imo nicht an DS3 ran, was das Design und die Ausgefeiltheit angeht. Zuviele meines Erachtens einfallslose und sich im Muster wiederholende Bosskämpfe mit oneshot-Bossen, gerade nach hinten raus. Dagegen das was DS3 mit seinen mehrstufigen Bosskämpfen gemacht hat, wo man des öfteren komplett die Taktik ändern muss, vor allem bei den DLC Bossen... sagenhaft. Zumal die DS Lore imo viel tiefer ausgearbeitet ist, als das HPL-eske Bloodborne.

Aber ist wohl Geschmackssache. :D

Edit: Das was BB wirklich positiv aus der ganzen Reihe herausstechen lässt, ist imo dieses endless / Zufallsdungeon-System, in dem man immer weiter grinden und farmen, und eben allen voran: kämpfen, kann, wenn man das will. Das ist eine sehr coole Idee.

Joschel
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von Joschel »

Die mehrstufigen Bosse haben mich immer raus geschmissen. Hab die Dark Souls-Teile immer zu etwa 3/4 gespielt, bis mich ein Bossfight zu sehr frustriert hat. Bis dahin war DS aber grandios.

Bloodborne hatte den perfekten Flow für mich. Hatte aber auch Nachteile, wie von Ipsilon oben beschrieben. Die Dungeons habe ich da komplett ignoriert. Für mich bestes Game ever.

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IpsilonZ
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von IpsilonZ »

bluttrinker13 hat geschrieben:
16. Jan 2021, 13:54
Kann da immer nur mit den Schultern zucken. :think:
Ja, Bloodborne ist nett, und definitiv besser und atmosphärischer als Demons Souls oder DS2, aber kommt imo nicht an DS3 ran, was das Design und die Ausgefeiltheit angeht. Zuviele meines Erachtens einfallslose und sich im Muster wiederholende Bosskämpfe mit oneshot-Bossen, gerade nach hinten raus. Dagegen das was DS3 mit seinen mehrstufigen Bosskämpfen gemacht hat, wo man des öfteren komplett die Taktik ändern muss, vor allem bei den DLC Bossen... sagenhaft. Zumal die DS Lore imo viel tiefer ausgearbeitet ist, als das HPL-eske Bloodborne.

Aber ist wohl Geschmackssache. :D

Edit: Das was BB wirklich positiv aus der ganzen Reihe herausstechen lässt, ist imo dieses endless / Zufallsdungeon-System, in dem man immer weiter grinden und farmen, und eben allen voran: kämpfen, kann, wenn man das will. Das ist eine sehr coole Idee.
Das ist interessant, weil DS3 für mich wirklich das (teilweise mit Abstand) schwächste der Spiele ist. ^^

Aber ja, wie du sagst, ist halt Geschmackssache. Die größte Stärke von Dark Souls 3 waren glaube ich wirklich manche der Bosskämpfe (grad Gael ist halt für mich mit der beste Dark Souls Boss.. und es hat auch meinen Lieblings-Drachen-like-Boss). Aber sonst fand ich sehr ernüchternd im Vergleich zu den anderen.

Und ich finde auch dass spätestens mit Dark Souls 3 die ganze Lore ein bisschen zu chaotisch geworden ist. Für mich ist das immer so, als hätte Dark Souls ne schöne abgeschlossene Geschichte gehabt, Dark Souls 2 war nicht nötig aber hat sich genug neue und interessante Dinge getraut um es interessant zu machen und DS3 hat dann versucht irgendwie irgendwelche Fäden zu verbinden. Es wirkt auf mich wirklich so, als hätte man noch versucht an allen Ecken Dinge zu erklären die viel interessanter waren, als sie noch nicht erklärt waren.
Es gibt einige echt tolle Ideen in DS3 und es ist auch n echt gutes Spiel aber ich finde man merkt halt auch, dass da mehrere Leute für verantwortlich waren die anscheinend alle ihre eigenen Dinge erzählen wollten. ^^

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Vinter
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von Vinter »

Ja, DS3 ist auch in meiner Gunst stetig gesunken. Am meisten fehlt mir da schlicht das Gefühl von Größe. Das Spiel ist erschreckend linear und übersichtlich. Ich hab nie das Gefühl, wie in DS/DS2 in die Tiefen der Welt hinabzusteigen. Deswegen fehlt mir da der Widerspielwert. Bei DS(2) habe ich bis heute nicht das Gefühl, dass Spiel vollständig durchdrungen zu haben. Ich entdecke immer wieder Ecken und Details neu und erneut, an die ich mich nicht mehr oder nur noch dunkel erinnern kann. So ist immer noch das Gefühl von Geheimnissen da, das Gefühl, nicht genau zu wissen, was hinter der nächsten Ecke lauert. Bei Dark Souls 3 ist das nicht so. Stattdessen denke ich ans nächste Gebiet und denke mir "Hoffentlich dauert das nicht so lange".

Ich würde gerne nochmal die DLC spielen, weil ich die tatsächlich sehr gut fand, aber so weit komme ich in DS3 vor Langeweile nicht mehr :/
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imanzuel
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von imanzuel »

Im Podcast #302 direkt zum Schluss gesprungen, mit der Erwartung auf ein Fazit. Erste was ich höre von Dom dass das Spiel zu schwierig sei und man einen Easy Mode braucht. Nein, nein, nein. Wenn überhaupt ist Demons Souls zu einfach...
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IpsilonZ
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von IpsilonZ »

imanzuel hat geschrieben:
17. Jan 2021, 00:11
Im Podcast #302 direkt zum Schluss gesprungen, mit der Erwartung auf ein Fazit. Erste was ich höre von Dom dass das Spiel zu schwierig sei und man einen Easy Mode braucht. Nein, nein, nein. Wenn überhaupt ist Demons Souls zu einfach...
Wir können uns ja drauf einigen, dass es nen easy und nen hard mode braucht. :)

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Pawuun
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Re: Zeit für einen sachlichen Dark Souls/Bloodborne-Thread

Beitrag von Pawuun »

Bzgl. Podcast #302 ... Das Spiel heißt "Demon's Souls", nicht Demon Souls... Oder wurde die Namensgebung im Podcast thematisiert? Hab noch nicht reingehört... War das ein bewusster Trigger? Andre, Dom?

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