Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

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Soulaire
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Soulaire » 11. Jul 2017, 09:57

Brauchen die meisten Spiele wirklich eine gute komplexe KI oder kann man alleine durch die Umgebung bspw. mit Hindernissen und Abgrenzungen simple Gegner KI interessant aussehen lassen?
Super Mario wäre da denke ich ein passendes Beispiel...

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Klagsam
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Klagsam » 12. Jul 2017, 08:46

1. Könnt ihr bitte mal erklären, was euch an Shootern fasziniert? Das Genre ist ja unheimlich erfolgreich und ich habe es jetzt x mal versucht mit einem Shooter warm zu werden, aber ich schaffe es nicht (Ausnahme Unreal Tournament 2003). Also: was fasziniert euch und wie? Mögt ihr das Genre trotz oder wegen der Shootermechanik?

2. Eher eine Frage an Wolfgang: Eine echte Open World wäre meinem Verständnis nach eine, in der es Akteure gibt, die eine eigene Dynamik haben, die eigene Agenden haben und daraus resultierende Handlungen ableiten, sich also selbständig in der Welt bewegen - und somit eine wirklich dynamische Welt erzeugen, in der die Handlungsweisen des Spielers völlig unterschiedliche Resultate erzielen würden (Stichwort: butterfly-effect).
Ich glaube sowas wäre extrem faszinierend. Warum macht das kein Entwickler?
Zuletzt geändert von Klagsam am 15. Jul 2017, 09:34, insgesamt 2-mal geändert.

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Brahlam
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Brahlam » 12. Jul 2017, 11:38

Müsst ihr euch als jemand der es gelernt hat Spiele kritisch zu betrachten aktiv darauf konzentrieren die "suspension of disbelief" aufrecht zu erhalten um nicht sofort überall die Stränge und Strippen im Hintergrund zu sehen? Und ruiniert euch das manche Titel die zwar vorrangig eine Gute Geschichte erzählen wollen aber ihre Mechaniken zu schlecht mit selbiger verweben?
Zuletzt geändert von Brahlam am 19. Jul 2017, 09:59, insgesamt 2-mal geändert.

Miller734
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Miller734 » 13. Jul 2017, 13:22

Bezahlt ihr für journalistische Angebote, wie Texte oder Videos? (online)

ZixZax
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von ZixZax » 17. Jul 2017, 11:44

Mich würde interessieren, inwieweit ihr Artikeln/Reports oder News eurer Kollegen vertraut, die auf Quellen basieren, die nicht genannt werden wollen?
Heutzutage wird ein Artikel ja oft angezweifelt, wenn die Quelle für den Leser nicht nachvollziehbar ist, aber ausführliche Hintergrundberichte/Insiderberichte (wie der zur Entwicklung des neuen Mass Effect) sind ohne Quellenschutz wahrscheinlich kaum möglich.

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Ambitionsmädchen
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Ambitionsmädchen » 17. Jul 2017, 14:13

Aus aktuellem Anlass zum angekündigten Ende von Superlevel.de:
Ist der Indie-Hype vorbei? Bzw. gehen die Projekte an der Steam-Schwemme kaputt? Ich meine, das Interesse der "Consumer" lässt nach... was meint ihr?

Eprom
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Eprom » 18. Jul 2017, 00:05

Wie seht Ihr die Zukunft der Print Spielepresse?

Denkt Ihr, Ihr könntet Gefahr laufen eine Echokammer zu erzeugen, wenn ihr den Spiele Mainstream nicht mehr abbildet? Oder ist das eine Chance, anderen Spielen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen?

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Hoto
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Re: Mailbag #5: Das verkannte Gyroskop

Beitrag von Hoto » 20. Jul 2017, 21:27

Playstation 3 und 4 Spiele haben es nie richtig verstanden davon Gebrauch zu machen. Sein Revival :liar: erlebt es mit dem Steam Controller. Die Rede ist vom Gyroskop*. Spiele wie Heavenly Sword haben für sein schlechten Ruf gesorgt, unschlagbar ist es jedoch in Ego-Shootern, wo es als ernsthafter Maus-Ersatz dienen kann. Die grobe Ausrichtung der Waffe erfolgt mittels Stick - oder dem Touchpad beim Steam Controller - das Kreuz auf den Jesus setzt aber dann das Gyroskop. Spiele wie Borderlands, die ich zuvor nie mit einem Controller gespielt hätte, spiele ich mittlerweile am liebsten mit dem Steam Controller, dank seines Gyroskops. Sogar das genaue Ausrichten eines Scharfschützengewehrs funktioniert kaum langsamer als mit der Maus.

Könnt ihr euch vorstellen, weshalb man bei Playstation-Spielen keinen sachgerechten Gebrauch von dem netten Kreiselinstrument macht und stattdessen die Wurfbahn von Granaten, in Spielen wie Uncharted, damit ausrichtet?
Konsolenspezifizität kann hier nicht gelten, da das in ein paar Stunden programmiert und getestet wäre und bei Spielen wie Uncharted keine Rücksicht auf den gyroskoplosen Xbox-Controller genommen werden muss.


* und dem Lagesensor :ugeek:

  • Einen ersten Eindruck kann man hier gewinnen: https://www.youtube.com/watch?v=GKuO9M0WuMg
  • Solltet ihr euch einen Steam Controller kaufen, lasst das Gyroskop nicht ständig aktiv, sondern nur bei nicht vollständigem Durchdrücken eines Triggers oder eben nur bei vollständigem Durchdrücken.

Gnaar
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Gnaar » 21. Jul 2017, 00:35

1. Sind Zusatzcontroller-Spiele à la Guitar Hero am Ende oder erwartet ihr in absehbarer Zukunft ein Comeback, womöglich mit anderem Schwerpunkt?

2. Wie hat sich der Gamer-Stereotyp eurer Meinung nach über die Jahre entwickelt und zu welchem Grad traf, respektive trifft er auf eure Wahrnehmung der tatsächlichen Spielerschaft zu?

3. Was ist eure Meinung zu den schon vertriebswegbedingt nicht mehr in Standardverkaufsversionen existenten Packungsbeigaben, wie beispielsweise umfassender Handbüchern oder der Stoffkarte bei Ultima? Meine Meinung: Handbücher sind heutzutage nicht mehr notwendig, da ein Spiel ohnehin als grauenhaft designt gilt wenn es sich nicht hinreichend erklärt und die Qualität von Gimmicks wird nostalgisch verklärt.

4. Wie steht ihr zu der oft getätigten Aussage, dass die Dark Souls-Titel eine gute Geschichte erzählen und vor allem dass sie das auf eine gute Weise tun? Ich persönlich finde die aus Gegenstandsbeschreibungen zusammengestückelten Lore-Fragmente, die z.B. von VaatiVidja in schrecklich pathetischer Weise vorgetragen werden, bestenfalls mäßig und zudem vollkommen von den eigenen Handlungen entkoppelt.

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TenBoe
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von TenBoe » 21. Jul 2017, 22:07

Ganz simpel: Wo seht ihr die XboX, Sony's PlayStation und Nintendo allgemein in 10 Jahren.


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DaEmpty
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von DaEmpty » 22. Jul 2017, 00:04

Was macht ihr, wenn den Usern die Fragen ausgehen?

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Tarnsocke
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Tarnsocke » 23. Jul 2017, 17:32

Ich hole gerade fleißig alle Podcasts von euch nach :) Bei - ich glaube es war - "Auf ein Altbier #3" war Martin Deppe der erste Redakteur, der als Producer bei einem Publisher gearbeitet hat. Da frage ich mich: In den meisten Fällen landen Spieleredakteure, soweit ich weis,in der Public Relations, woran liegt das? Müssten Spieleredakteure nicht gute Berater bei der Produktion sein, vor allem zu Beginn einer Produktion?
Martin Deppe hat dort ja erwähnt, dass er auf Anhieb einschätzen konnte: 8 von 12 Projekten werden nix weil...
Könnten Spieleredakteure nicht durch ihre Erfahrung von Aussen direkt sagen "Ok, du willst ein Spiel xyz mit Features A, B UND C machen? Dat war schon bei Titel efg eine Katastrophe".
Wenn ja, warum landen dann kaum Redakteure in bei Publishern, wenn nein, was fehlt denn einem Redakteur dazu? :geek:

Voigt
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Voigt » 23. Jul 2017, 17:38

Das wissen eventuell Redakteure, das wissen aber glaube halt viel besser Producer, langjährige Projektleiter. Klar wenn man keinen findet, oder die zu teuer sind, kann man auch einen Redakteur nehmen, aber glaube zuerst sucht man nach einen, der das schon jahrelang macht.
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TheLink
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von TheLink » 26. Jul 2017, 09:22

Who will win the Game of Thrones? :geek:

Oder etwas allgemeiner... Schaut ihr euch in eurer Freizeit Serien an? Falls ja, welche? Und seid ihr dann eher binge watcher oder jeden tag/woche eine Folge ?

P.S: Aber wenn ein GoT-Experte unter euch ist, hät ich auch nichts gegen eine Antwort auf die erste Frage ^^

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Soulaire
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Soulaire » 26. Jul 2017, 09:57

Könnten Film-Regisseure wie Tarantino oder Nolan in irgendeiner Weise auch eine Bereicherung für das Medium Videospiele darstellen? Ist eine Zukunft denkbar, in der Videospiel-Studios mit Film-Regisseuren zusammenarbeiten? Gerade mit fortschreitener Techik könnte ich mir vorstellen, dass sich einige von diesen auch mal an einem Videospiel ausprobieren werden oder ist der Unterschied da doch zu groß?
Zuletzt geändert von Soulaire am 26. Jul 2017, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.

thosta
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von thosta » 26. Jul 2017, 16:59

Braucht Steam bei der Spieleflut einen Konkurrenten oder nur Kuration? Und ist Kuration nicht irgendwie Zensur?

meisterlampe1989

Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von meisterlampe1989 » 26. Jul 2017, 18:22

Was wäre das Metropolis oder Citizen Kane der Videospiele? Wie müsste ein Spiel aussehen, das Branchenübergreifend ein Durchbruch für die Videospielkunst darstellt. Wo auch angesehene Politiker sagen würden, ohne in konservativen Wählerschichten Credibilty zu verspielen: "Ja. Das spiele ich." Also ein Spiel, das in einer breiten Schicht unbestritten als Kunst angesehen werden würde? Hatten wir das schon? Welches Thema müsste es behandeln? Welche Spielmechanik würde man verwenden?

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Terranigma
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Terranigma » 28. Jul 2017, 02:19

In Anlehnung an das - Gibt es eigentliche bestimmte Gegnerarten, Gegnertypen und/oder Darstellung von Gegnern, die bei euch ein ungutes Gefühl hinterlassen und wo ihr euch nicht wohl dabei fühlt, sie zu bekämpfen? Oder konkreter: Gab es schonmal einen Moment, wo ihr in einem Videospiel etwas getan habt oder tun musstet und euch danach wirklich mies gefühlt habt, obwohl das von den Entwicklern nicht beabsichtigt war?
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- Blaise Pascal, Pensées

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Early
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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von Early » 28. Jul 2017, 20:35

Falls ihr Kinder hättet bzw. einmal haben würdet: Wie würdet ihr sie denn einmal mit dem Abenteuer Computer- und Videospiele vertraut machen wollen? Auf was würdet ihr Wert legen? Mit welchen Spielen würdet ihr beginnen und in welchem Alter sollten die Kids sein?

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Re: Mailbag #5: Der, mit den total guten Fragen

Beitrag von chrisinger » 29. Jul 2017, 11:04

In Folge 116 habt ihr angeschnitten, inwiefern Glücksspiele in Spielen das Gameplay beeinflussen sollten. In WorldOfTanks (im Prinzip ein langsamer Shooter mit Panzerung und Abprall-Mechanik) gab es die Vermutung, dass die Chance dafür, dass ein Schuss abprallt nicht nur von der Spielsituation abhängt, sondern auch von der Winrate der beteiligten Spieler. Damals wurden Simulationen durchgeführt, die das scheinbar bestätigten - schlechtere Spieler hatten weniger Abpraller, als bessere. Dazu die Fragen:
1) Sind Euch ähnliche Fälle bekannt?
2) Stimmt es tatsächlich, dass auf diese Weise die Winrate Einfluss auf das Gameplay hat?
3) Angenommen es stimmt, was haltet Ihr von so einer Vorgehensweise?
4) Inwiefern sollten solche Vorgensweisen von Entwicklern kommuniziert werden?

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