Runde #126: Warum spielen wir?

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echtschlecht165
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Re: Runde #126: Warum spielen wir?

Beitrag von echtschlecht165 » 12. Sep 2017, 21:19

Ich bin da eher ein Jochen, und kann schon mal 12-15h Sessions einlegen 8-)
Berufsbedingt muss ich diese aber auch eher auf Urlaube und ausgewählte Wochenenden beschränken und habe sonst eher 1-3h Sessions.
Auch das Spiel bestimmt die Zeit, die ich am Stück spielen kann.
In einer Stunde kann ich 10 Level eines Platformers schaffen und fertig sein, oder auch gerade mal das Inventar in einem RPG in Ordnung gebracht haben und das Spiel beginnen ;)
In Stein gemeißelt

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Early
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Re: Runde #126: Warum spielen wir?

Beitrag von Early » 14. Sep 2017, 10:23

Ja, mehr als zweistündige Spiele-Sessions gehen bei mir eigentlich auch nur, wenn die Frau mit den Kindern für ein paar Tage zu ihren Eltern fährt. Dann bin ich zwar meistens arbeiten, aber da gehen sich dann schon ein paar Stunden aus. Mehr als 4-5 Stunden schaffe ich da aber wohl auch kaum bzw. nur in absoluten Ausnahmefällen.

Um zum Thema zurückzukommen: Mir hat die Folge sehr gut gefallen. Ich finde solche Themen meist sehr interessant. Warum ich spiele ist echt eine gute Frage. Wie so viele andere hier herrscht in mir eine grundsätzliche Neigung zu allen Arten von Spielen. Brettspiele, Sport - völlig egal, solange ein gewisses spielerisches Element vorhanden ist. Da ich zusätzlich auch noch sehr gerne Geschichten konsumieren (Bücher, Filme, Comic) sind für mich Video- und Computerspiele das perfekte Zusammenspiel beider Welten.

Witzigerweise finde ich E-Sports weniger ansprechend. Das ist mir zu kompetitiv bzw. zu anstrengend und am Ende des Tages auch zu eintönig, weil ich sehr gerne sehr viele verschiedene Spiele aus den unterschiedlichsten Genres zocke. Und das funktioniert dann einfach nicht, weil man sich bei derartigen Spielen ja meist wirklich voll auf ein Spiel bzw. Genre konzentrieren muss, um halbwegs den Anschluss zu bewahren.

Dementsprechend zocke ich am liebsten 1-2 Stunden am Tag um genüsslich abzuschalten und keinen Stress aufkommen zu lassen. Ich will das Spiel bzw. dessen Story genießen, neue Spielmechaniken kennen lernen und - im Idealfall - ein paar Achievements/Trophys als Belohnung einsammeln (weiß nicht, warum mich das immer wieder anspornt - aber es ist nun einmal so ;) - wahrscheinlich weil ich ein Statistik-Freak bin).

Mich überrascht, dass hier doch einige spielen, um depressive Phasen zu überwinden. Finde ich auch einen interessanten Ansatz, kann ich aber bei mir nicht erkennen. Hab solche mentalen Tiefs zum Glück nicht. Bin da eher der Andre-Typ bei dem das Glas auch immer halbvoll ist. ;) Schadet aber sich nicht, doch immer wieder mal ein bisschen Selbstreflexion zu betreiben, ob dem wirklich so ist. :)

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Gendrosh
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Re: Runde #126: Warum spielen wir?

Beitrag von Gendrosh » 15. Sep 2017, 10:22

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da habe ich von morgens nach dem Aufstehen bis ich Nachts ins Bett gegangen bin quasi ununterbrochen gespielt. Grade am Wochenende.
Jetzt bin ich 33, habe einen Vollzeit-Job, der mir jeden Tag von 08:30 - 18:00 Uhr in Anspruch nimmt (plus Fahrzeit). Dann möchte ich die Zeit die ich abends habe natürlich auch noch etwas Zeit mit meiner Freundin verbringen und so bleibt mir am Tag meistens nicht mehr als 20-30 Minuten Zeit zum spielen, was leider sehr wenig ist für ein Spiel, das mir dann auch Spaß macht.
Ich kann mich entscheiden, will ich lieber mit der Freundin kuscheln und vielleicht zusammen eine Serie gucken oder will ich ohne Sie vor der Konsole / dem Computer sitzen. Die Entscheidung fällt meistens zu ihren Gunsten aus.
Der Podcast, den ich täglich auf dem Weg zur und von der Arbeit höre, ist aktuell noch meine einzige, konstante, verbliebene Verbindung zum Thema Gaming, das einmal einen solchen großen Stellenwert für mich eingenommen hat.
Ich hätte gerne eine bis zwei Stunden am Tag, einfach nur zum Zocken zusätzlich.

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Claudine_Salome
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Re: RE: Re: Runde #126: Warum spielen wir?

Beitrag von Claudine_Salome » 15. Sep 2017, 11:35

Early hat geschrieben: Mich überrascht, dass hier doch einige spielen, um depressive Phasen zu überwinden. Finde ich auch einen interessanten Ansatz, kann ich aber bei mir nicht erkennen. Hab solche mentalen Tiefs zum Glück nicht. Bin da eher der Andre-Typ bei dem das Glas auch immer halbvoll ist. ;) Schadet aber sich nicht, doch immer wieder mal ein bisschen Selbstreflexion zu betreiben, ob dem wirklich so ist. :)
Da muss ich nochmal kleinkariert einhaken: Zumindest ich spreche nicht von echten depressiven Phasen, sondern von normalen Tiefs und schwierigen Lebensphasen. Eine echte, klinisch relevante Depression gehört natürlich angemessen behandelt. Was natürlich auf der anderen Seite wieder nicht heißt, dass man dann nicht spielen darf, um sich zu entspannen.
"Se faire objet, se faire passive, c'est tout autre chose q'être un objet passif" (S. de Beauvoir)

chrisinger
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Re: Runde #126: Warum spielen wir?

Beitrag von chrisinger » 16. Sep 2017, 20:16

Das war wirklich wieder eine sehr schöne Folge.

Ich glaube, was jeden einzelnen von uns zum Spielen treibt, sind unsere menschlichen Grundbedürfnisse. https://de.wikipedia.org/wiki/Grundbed%C3%BCrfnis
Mir geht es wie Gendrosh, dass ich nur selten wirklich Zeit zum Zocken habe.
In vielen vorherigen Posts sind verschiedene Gründe zum Spielen an Beispielen gegeben: Ob Unterhaltung, Ablenkung oder Sicherheit. Ich habe gerade erst die Folge zu Spielebewertungen sehr ausführlich kommentiert, in dem ich auch etwas auf Gründe zum Spielen eingehe - wer also mehr Lesen möchte, hier der Link.

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