Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

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BummsGeordy
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Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von BummsGeordy »

1 Frage mit 3 Punkten die aber für mich alle zusammen hängen:

1. diskutiert doch bitte mal ein wenig darüber, was euch dazu bringt ein Spiel zu spielen (also was steigert euer Interesse, wo findet ihr Empfehlungen,... hier im Forum? durch Trailer? durch andere Foren? durch Zufallsempfehlungen und Screenshots auf Steam?)?
2. wie bekommt ihr es hin auch "Neues" zu finden und nicht in eurer "Filterbubble" gefangen zu bleiben?
3. WENN ihr ein Spiel anfangt - was bringt euch dazu das Spiel zu beenden? und habt ihre ein schlechtes Gewissen oder seid ihr erleichtert wenn ihr ein Spiel abbrecht? und vor allem: wie geht ihr mit dem Gefühl um "vielleicht wäre es ja später doch noch gut geworden"?

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Puschkin
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Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von Puschkin »

Jetzt hat der Herr Peschke doch gar nicht "Beutekisten" in der The Panel Folge gesagt. :lol:

Hier die Frage:
habt ihr mal überlegt zu jeder Folge egal von was einen Thread für Feedback und weitere Diskussion im forum anzulegen? Oder ist das unsinniger aufwand und das kann den Nutzerinnen und Nutzern überlassen bleiben.

Das ist keine Kritik oder unmut über die Moderation!

Ich hoffe das gilt nicht als Frage zum Projekt gilt und das wurde nicht schonmal irgendwo besprochen und ich habs übersehen.

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Puschkin
Beiträge: 483
Registriert: 5. Jun 2016, 11:26

Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von Puschkin »

Nach der Weihnachtsfolge habe ich noch eine Frage an Jochen aber auch die anderen vielleicht:

Kennt ihr den Film "Seitenstechen" mit Mike Krüger von 1985 ?
Basiert auf einem Buch von 1981.

Der wichtigste Plotpoint: Mike Krüger ist schwanger.

Hier der Filmtrailer:
https://www.youtube.com/watch?v=RQOucN1ihSY" onclick="window.open(this.href);return false;
Wikipedia Artikel zum Film
https://de.wikipedia.org/wiki/Seitenstechen_(Film" onclick="window.open(this.href);return false;)
Do not play devil’s advocate unless you have passed the bar
and are currently representing Satan in a court of law.

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olipool
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Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von olipool »

Ein wenig passt zur Frage von scyence nach mehr Vielfalt beim setting, was in der Zeit/WASD im Artikel "Es geht auch ohne graue Helden" stand ( http://www.zeit.de/digital/games/2017-1 ... ames-spass" onclick="window.open(this.href);return false;).

"Games nehmen sich selbst viel zu ernst. Ihre Charaktere sind oft trist, grimmig, weiß und heterosexuell. Dabei könnten sie einiges von Drag Queens und Drag Kings lernen.[...] In diesen Videospielwelten ist die Verunsicherung immer zu Hause. Die Spieler haben die Aufgabe, diese zu beseitigen. Sie sind die Sicherheit. Sie sollten jedoch öfter die Verunsicherung sein."

Ich bin mir sicher, dass hiermit nicht Spiele wie GTA oder Just Cause gemeint sind. Daher die Frage an euch, ob ihr Spiele kennt, die diesem Ideal nahe kommen und ob sie für Spieler überhaupt erstrebenswert zu spielen sind.
Dazu passt lose auch meine Frage vom letzten mailbag, ob amoralische Handlung funktionieren kann.

Seniorenzivi
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Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von Seniorenzivi »

Meine Frage:

Wie in der letzen Walktrough Folge erwähnt, werden Spiele nicht zuletzt durch die Grafikassets, das Welt-Design und die Animationen derer immer teuer. Gerade komplexe Open-World Games mit ihren Landschaften sind in der Produktion aufwendig und teuer.
Was meint Ihr bezüglich der Idee diese Welten zu recyclen, dass heißt einige Assests zu tauschen und aus einem New-York von The Division wird eine Map für eine Battle Royal Game. Die Wüsten-Landschaft eines Mad Max kann für ein Offroad Rennspiel genutzt werden. Gerade hier könnten doch bereits geschaffene Werte genutzt werden und Produktions-Kosten gesenkt werden. Oder steht dem gegenüber, dass die Publisher ihre geschaffenen Welten als eigenständige und individualistische Arbeit in einem einzelnen Titel sehen möchten. Gerade eine wiedererkennbare Landschaft in einem anderen Titel kann ja hier ein Problem darstellen.

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Klagsam
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Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von Klagsam »

Jochen hat ja in seiner Trip Hawkins Reportage die Musik von M.U.L.E. verwendet. Wie sieht das denn eigentlich rechtemäßig aus? Darf der das?

Spielkind
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Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von Spielkind »

Mir ist aufgefallen, dass ihr in spielebezogenen Folgen, zumindest soweit ich das überblicke, nur recht sporadisch explizit etwas zu der musikalischen Untermalung sagt. Ich freue mich immer, wenn Spiele besonders eindrückliche oder erinnerungswürdige Soundtracks beinhalten, habe aber zugleich das Gefühl, dass diese immer seltener werden und man, gerade in AAA-Produktionen, mehr und mehr mit austauschbarem, wenig im Gedächtnis bleibendem "Gedudel" abgespeist wird.
Wie seht ihr das? Welchen Stellenwert hat Musik in Spielen für euch? Habt ihr Favoriten aus der jüngeren Vergangenheit oder auch All-Time-Favourites mit Soundtracks, die euch besonders in Erinnerung geblieben sind? Welche Spielemusik hat euch in letzter Zeit enttäuscht oder gelangweilt?

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olipool
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Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von olipool »

Stichwort ludonarrative Dissonanz.
In sehr vielen Spielen kann der Spieler sterben, muss neu laden oder vom Checkpunkt neu starten. Dieser Prozess ist aber so gut wie nie in die Narration eingebunden, er findet auf einer Meta-Ebene statt. Dass man so Levelabschnitte noch einmal erlebt, ist zwangläufig so. Zwar macht das spielmechanisch Sinn, weil man Skill und Wissen dazugewinnt (Dark Souls, Max Payne etc.) und so mit neuer Perspektive spielen kann, aber auf der Ebene der Story ist das höchst selten der Fall. Mir fallen dort spontan nur Rogue Legacy ein, wo man nach jedem Tod mit dem Kind des Helden weiterspielt und entsprechend Ausrüstung als "Erbstück" übernimmt. Oder mir lief neulich eins über den Weg, dessen Namen mit entfallen ist, wo sich die Spielwelt verändert abhängig vom Erfolg des Spielers: je mehr Tode, desto düsterer wird sie.

Frage an euch bzw. auch gerne Wolfgang: wie ließe sich der Tod in die Narration einbauen bzw. warum wird das nicht gemacht? Mir scheint das so total logisch zu sein.

Zusatzfrage: wieso wird Scheitern immer bestraft von Spielen? Wieso nicht als Teil der Reise angesehen? Ich meine, selbst im ersten Wing Commander durfte man Missionen verhauen und die Story ging (im Rahmen) weiter. Ich schaffe nur 15/20 Dungeons zu säubern? Ok, bin ich am Ende des Spiels trotzdem ein angesehener Held, nur die Welt ist nicht vollkommen vom Bösen befreit etc. Bei Pirates z.B. kann man auch scheitern und hockt dann eben ne Weile auf einer Insel fest, dort gibt es kein "try again".
Zuletzt geändert von olipool am 31. Dez 2017, 12:33, insgesamt 1-mal geändert.

Ohres
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Videospiele sind Kunst... hmmm?

Beitrag von Ohres »

An Alle. Würde mich freuen auch die Meinung von Hrrn. Walk zu hören.
Viedeospiele sind Kunst - sagt ihr. Ich auch.
ABER: Wie steht es mit Games, die nicht der Erfahrung wegen sondern, meinem Gefühl nach, geschaffen wurden um zu unterhalten UND Geld zu verdienen.
Die Frage, die mich umtreibt.. Kann es sein, dass es mittlerweile auch Spiele gibt, die keine Kunst sind, obwohl sie unterhalten können? Oder zumindest eine Art Zwischenebene: von digital artists geschaffene Produkte, die AUCH Unterhaltung bieten.
Beispiel World of Tanks oder PUBG: mir sind alle Arbeitsschritte bewusst, auch die Kreativität, die dahinter steckt. Sind die Beiden Kunst und Punkt? Ohne Abstriche? Gleiche Ebene wie This war of Mine und This Dragon Cancer?

Ergänzung:
PUBG ist (bis jetzt) ein Vollpreisspiel. World of Tanks nicht. Glaube PUBG ist ein schlechtes Beispiel. Ich meinte Games as a service ect, glaube ihr wisst was ich meine.

Und wenn alle Games Kunst sind, könnte dann auch bei WoT oder CS eine Map mit Hakenkreuzen auftauchen? Sagen wir mal in der "Fight in Berlin 1945" - Map? Durch die Hakenkreuz Debatte kam ich nämlich auf diese Fragestellung.
Wenn dann, ESport anerkannt wird. Olympisch. Nur rein theoretisch... muss die Map dann raus?

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Early
Beiträge: 196
Registriert: 6. Jun 2017, 17:50

Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von Early »

Ich habe Anfang der 90er Jahre extrem gerne Wirtschaftssimulationen gespielt wie Oil Imperium, Vermeer, Hanse, Fugger, Winzer oder Steigenberger Hotelmanager.

Warum gibt es eurer Meinung nach solche Spiele nicht mehr und wenn, dann nur im Comic-Klamauk-Stil wie Mad TV (nur in schlecht)?

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Klagsam
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Registriert: 9. Dez 2015, 12:06

Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von Klagsam »

Meine These: Elex ist das bessere Fallout - einfach weil es mich die interessantere postapokalyptische Welt freier erkunden lässt und ich in dieser interessantere Sachen finde.

Blue_Fenris
Beiträge: 3
Registriert: 2. Jan 2018, 01:10

Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von Blue_Fenris »

Kurze Frage an alle drei. In eurem Auf ein Bier zum Ausblick 2018 habt ihr zwar einige Spiele erwähnt, abeer mir persönlich fehlten ANNO 1800 und Tropico 6. Liegt das daran, dass es nicht eure Genres sind? Und werdet Ihr dann stattdessen Rüdiger daran setzen.?

greenman92
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Registriert: 2. Jan 2018, 13:42

Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von greenman92 »

Hallo an die Podcaster,

ich hab mal eine Frage an euch. Ich hab mich vor kurzem Mal mit einem Kumpel unterhalten der euch schon ewig hört, euch aber nicht unterstützen kann, weil er kein paypal hat und auch keine Kreditkarte. Jetzt habe ich mit ihm ausgemacht, dass ich meine Pledge auf 10$ erhöhe, er mir die 5$ zusätzlich monatlich überweist und ich ihm somit den Zugang auf die Folgen geben würde. Was ist da eure Meinung dazu? Bzw. Ist das ok oder gibt es da gründe die ich nicht sehe, welche von eurer Seite aus dagegen sprechen sollten.

Viele Grüße greenman/Sami

Peninsula
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Wohnort: Berlin

Re: Mailbag 10: X marks the spot (für eure Fragen)

Beitrag von Peninsula »

Wie geht die Freude über das Spielejahr 2017 mit der Beobachtung einher, dass die Spielebranche in der mutlosesten Phase ihrer Geschichte steckt?

IIRC hat André das mal in einer früheren Podcastfolge geäußert - vom Titel ausgehend würde ich auf AeB: Runde 2 tippen. :mrgreen:

Selbst wenn man den Indie-Bereich ausklammert - die Mutlosigkeits-Kritik bezieht sich eher auf "größere" Spiele - wurden viele AAA-Spiele 2017 ja auch hier im Podcast und der Community sehr positiv aufgenommen.

Hat sich an der Mutlosigkeit der Branche in den letzten 2 Jahren irgendwas grundlegend geändert? Oder haben wir es im AAA-Bereich mit sehr gut gemachten, aber dennoch mutlosen Spielen zu tun?

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