Hunt: Showdown

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samhayne
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von samhayne »

Lurtz hat geschrieben: 14. Mai 2022, 13:28 Wirkt als würde hier mal wieder das Haar in der Suppe bei einem Gast gesucht,…
Nene - Genese meines Postings:
Hab den Podcast gehört, war wegen dem Denglisch zunehmend genervt (*achselzuck* war halt so) und las mal quer, ob das nur mir so ging. Als ich Zombiekoenigs Posting sah, wusste ich, dass dem nicht so war.

Wollte darauf nicht nur ein “find ich doof” Posting verfassen, sondern ein bißchen durchblicken lassen, was jemand wie ich mit exzessivem Denglisch assoziiert und wie ich das im Berufsleben wahrnehme. Das kann man nun als Feedback annehmen oder auch nicht und sagen “der spinnt”.
Sprache ist nun mal mächtig und teilweise auch höchst subjektiv.
Ein guter Freund arbeitet zum Beispiel in der Schweiz und meinte, dass die Schweizer in seiner Gegend es nicht mögen, wenn jemand Hochdeutsch spricht - klänge für sie hochnäsig. Ein aufgesetztes Schweizerdeutsch wäre noch schlimmer - da kämen sie sich verar…ht vor. Also spricht er in seinem Heimatdialekt (Schwäbisch) mit ihnen.
Ist ein bißchen verwandt zu der Geschichte hier. Ich denke, nicht wenige finden ausuferndes Denglisch recht schnell abtörnend, weil sie nichts gutes damit assoziieren.

Ansonsten fand ich Leonie als Gast echt sympathisch. Es waren einfach nur immer diese kurzen Nadelstiche, die das Hören teilweise unnötig unangenehm machten.
Dorfkind
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Dorfkind »

imanzuel hat geschrieben: 14. Mai 2022, 10:04
Dorfkind hat geschrieben: 13. Mai 2022, 23:12 Weiß jemand ob sich die aktuell 20 Euro auch lohnen wenn man eher im Singleplayer Spielt?
Wenn du mit Singleplayer "Solo spielen" meinst, dann ja, mit der Einschränkung das du vermutlich wenig Runden gewinnen wirst und deutlich passiver spielen musst. Zumindest nach meiner Erfahrung. Spaß kann man damit dennoch haben. Wenn du meinst Singeplayer-Inhalte, dann nein, es gibt ein paar Missionen, die sind okay zum lernen. Aber auf Dauer wird man die nicht spielen, das macht auch keinen Sinn.
Zombiekoenig hat geschrieben: 14. Mai 2022, 08:44
Alles Klar danke :D bin eben kein Multiplayer Spieler. :think:
Voigt
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Voigt »

Habe die Folge jetzt auch mal gehört.
Das Spielbegriffe Englisch genutzt werden, weil man es nunmal in Englisch spielt, stört mich überhaupt nicht.
Aber die Folge war dann neben solchen Begriffen auch so ziemlich Denglisch, und ca. zur halben Stunde Marke wurde es schon ziemlich penetrant.
Danach wurde es wieder besser, aber waren so 10min wo das ziemlich heftig war.
Aber nich schlimm genug, dass ich die Folge abbrechen müsste, da ja ansonsten der Inhalt durchaus interessant war, und das sage ich als nicht-Hunt-Spieler.
Inhaltlich kann ich dewegen auch nix bemängeln, fühle mich aber zumindest gut informiert.
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W8JcyyU
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von W8JcyyU »

So, das war eine gelungene und sehr schöne Folge, großes Lob dafür. Die geäußerte Kritik am UI kann man noch weiter ausführen. Es ist nicht nur so dass das UI verwirrend ist, es fehlen dazu auch insbesondere für Anfänger hilfreiche Informationen. Wie setzt sich der damage zusammen, was sind die Auswirkungen von Kaliber und Entfernung? Was verbirgt sich hinter der effective range? Warum funktioniert der Trait Bulwark, der Explosionsschaden reduzieren soll, nicht bei Frag Bombs? Warum findet sich im Post-Game Screen keinerlei Übersicht zu den eigenen Treffern und dem verteilten Schaden, wie man sie zum Beispiel in Tarkov findet? Das sind alles Infos die man sich zusammensuchen muss, entweder in Gesprächen oder von Streams und Videos. Insgesamt sehr viel Text im UI, das meiste ist irreführend, veraltet oder einfach nicht relevant.

Eine neue Karte oder ein neuer Boss sind, das hat die Vergangenheit gezeigt, neben den Events ein Mittel um die Spielerzahl zumindest kurzfristig zu steigern. Allerdings sind die für mich uninteressant, da PVE komplett trivial ist (nach ein paar tausend Spielstunden) und mich am Ende dann nur der PVP reizt. Hier zählt nur die Qualität der Feuergefechte. Diese hat aus meiner Sicht durch eine zweifelhafte Balancingpolitk abgenommen (Winfield + High Velo und Levering, High-Velo für Vetterli, Slugs auf Shotguns, ...). Shotguns kämpfen nur im Close-Quarter, Sniper kämpfen nur auf Long-Range, Long-Ammo ohne Scope bleiben irgendwo zwischen Mid- bis Long-Range. Wenn das nicht möglich ist, wird wahlweise sich 40 Minuten nicht bewegt oder man rennt sofort weg. Das ist monoton und langweilig, da man mit Pech den ganzen Abend nur Leuten hinterher rennen muss.

Daher wäre es für mich das wichtigste, dass man die Leute zwingt aktiver zu spielen. Dass eine Shotgun nicht risikofrei die Runde sabotiert indem sie sich nicht mehr aus der Deckung bewegt. Selbiges gilt natürlich für alle anderen Waffengattungen. Das ist für mich das Problem an Bounty Hunt und daher wünsche ich mir dass Quick Play (ein Battle-Royale / King of the Hill Hybrid) für Duos und Trios eingeführt wird. Oder ein neuer Shooter mit ähnlich gutem Gunplay und einer noch besseren Soundengine.
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Desotho
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Desotho »

Eine Frage die bei mir noch offen blieb: Welche Katzenfuttersorte?
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Floki
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Floki »

Danke für die Folge. Dom, wirklich sehr schön von Dir moderiert und launig (das meine ich sehr positiv) das Game und die Besonderheiten herausgearbeitet. Ich habe es sehr gerne gehört und finde Dom gerad bei Spielen und dem folgenden Cast super, wenn er den Hörer an die Hand nimmt.

Zu der geäußerten Kritik hier im Thread:
Mir sind die Denglischen oder rein Englischen Begriffe auch aufgefallen, aber nicht in der Weise, dass sie in der Mehrheit nicht zu verstehen gewesen wären. Ich meine es gibt Begriffe, die kann ein jeder (Gamer) zuordnen, bspw. vielleicht Ping oder Aim.

Es kam jetzt ein oder zwei Begriffe von Leonie (war richtig, oder?) vor, die konnte ich nicht einsortieren und hatte ich noch nie gehört. Da stand ich staunend da. Hatte ich so noch nicht. Ich hatte gehofft, dass Dom da noch einmal nachleget und sagt, was das meint. Vielleicht kann man da wirklich drauf achten.

Ganz generell zu dem Thema und falls ein Feedback für die Crew interessant sein sollte:
Ich fühle mich häufig ein bisschen getriggert, wenn gesagt wird: Ich kenne den deutschen Begriff nicht, ist spiele es auf Englisch. Klar, kann jeder spielen wie er will, nur bei einem Podcast, der sich an eine deutsches Publikum richtet, finde ich es sehr nett, wenn die Begriff (oder Gegenstände, Missionen Fähigkeiten,...) entweder in deutsch verwendet/übersetzt werden oder aber zumindest erklärt werden.
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samhayne
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von samhayne »

Off Topic:
Floki hat geschrieben: 16. Mai 2022, 09:47
Ganz generell zu dem Thema und falls ein Feedback für die Crew interessant sein sollte:
Ich fühle mich häufig ein bisschen getriggert, wenn gesagt wird: Ich kenne den deutschen Begriff nicht, ist spiele es auf Englisch. Klar, kann jeder spielen wie er will, nur bei einem Podcast, der sich an eine deutsches Publikum richtet, finde ich es sehr nett, wenn die Begriff (oder Gegenstände, Missionen Fähigkeiten,...) entweder in deutsch verwendet/übersetzt werden oder aber zumindest erklärt werden.
Mein Eindruck ist, dass die Hauptpodcaster da auch drauf achten und mindestens einer meist (in den sauren?) Apfel beißt und es für die Hörerschaft auf Deutsch spielt. Ich hoffe, das passiert einigermaßen ohne großes Leid. Für mich bräuchte es das auch nicht, weil ich (anders als bei Filmen und Serien) Spiele echt lieber auf Englisch spiele, weil die Übersetzer und Synchronstudios zu oft ohne Kontext und Stimmung arbeiten müssen, was bekanntlich sehr oft zu völlig kuriosen Texten und Betonungen führt. Macht mich verrückt.
Aber ich finde es sehr tollig, dass die Podcast-Mannschaft da drauf achtet und meist einer auch den (korrekten) deutschen Begriff zu zentralen Spielelementen nennt.
Otis
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Otis »

Indii hat geschrieben: 13. Mai 2022, 17:41Mich hat die Wertschätzung schon ein bisschen neugierig gemacht, obwohl das so überhaupt nicht mein Genre ist. Leider gibt‘s wohl keine Demo oder Probierversion. Daher nehm ich es erstmal auf die Wunschliste.
Ging mir ähnlich. Die Beschreibungen und Erzählungen klangen total spannend und das Setting ist auch ziemlich schön, aber ich weiß auch, dass ich das dann mit hoher Wahrscheinlichkeit zweimal zocke und dann verschwindet es im Unterholz. Eine Demo zum reinschnuppern wäre cool. Im Moment ist es auf Steam reduziert. Am besten ist ja der Hinweis daneben: "Spieler wie Sie lieben dieses Spiel." Weil ich Inscryption, Norco und XCOM Chimera Squad gekauft habe? :lol: Naja, vielleicht werde ich ja doch noch schwach ...

Ist denn da viel mit Geballer oder kann man auch auf ruhigere Art was reißen? Stealth wurde ja angesprochen, aber ich weiß nicht, ob das dann nur was bringt, solange man nichts tun will/muss.
Floki hat geschrieben: 16. Mai 2022, 09:47Ganz generell zu dem Thema und falls ein Feedback für die Crew interessant sein sollte:
Ich fühle mich häufig ein bisschen getriggert, wenn gesagt wird: Ich kenne den deutschen Begriff nicht, ist spiele es auf Englisch. Klar, kann jeder spielen wie er will, nur bei einem Podcast, der sich an eine deutsches Publikum richtet, finde ich es sehr nett, wenn die Begriff (oder Gegenstände, Missionen Fähigkeiten,...) entweder in deutsch verwendet/übersetzt werden oder aber zumindest erklärt werden.
Okay, aber wie oft kommt das denn tatsächlich vor, dass englische Gaming-Begriffe benutzt werden, die man tatsächlich nicht kennt und auch nicht aus dem Kontext heraus verstehen kann, was sie bedeuten? Ich möchte vermuten, der Aufwand, die einfach schnell nachzuschlagen, ist gesammelt geringer als der für Beschwerden im Forum.

Was anderes ist, wenn einem diese Ausdrucksweise einfach nicht gefällt, ist ja nachvollziehbar und kann berechtigt kritisiert werden, aber dass da wirklich nennenswert Verständnisschwierigkeiten auftreten ... ich weiß ja nicht. Kommt mir abwegig vor. Wer am Medium interessiert genug ist, einen Podcast zu abonnieren, setzt sich wohl auch ausreichend mit dem Thema auseinander, dass er die meisten Begriffe kennt. (Meine Einschätzung, kann auch völlig daneben liegen.)
Floki
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Floki »

Otis hat geschrieben: 18. Mai 2022, 14:32
Floki hat geschrieben: 16. Mai 2022, 09:47Ganz generell zu dem Thema und falls ein Feedback für die Crew interessant sein sollte:
Ich fühle mich häufig ein bisschen getriggert, wenn gesagt wird: Ich kenne den deutschen Begriff nicht, ist spiele es auf Englisch. Klar, kann jeder spielen wie er will, nur bei einem Podcast, der sich an eine deutsches Publikum richtet, finde ich es sehr nett, wenn die Begriff (oder Gegenstände, Missionen Fähigkeiten,...) entweder in deutsch verwendet/übersetzt werden oder aber zumindest erklärt werden.
Okay, aber wie oft kommt das denn tatsächlich vor, dass englische Gaming-Begriffe benutzt werden, die man tatsächlich nicht kennt und auch nicht aus dem Kontext heraus verstehen kann, was sie bedeuten? Ich möchte vermuten, der Aufwand, die einfach schnell nachzuschlagen, ist gesammelt geringer als der für Beschwerden im Forum.

Was anderes ist, wenn einem diese Ausdrucksweise einfach nicht gefällt, ist ja nachvollziehbar und kann berechtigt kritisiert werden, aber dass da wirklich nennenswert Verständnisschwierigkeiten auftreten ... ich weiß ja nicht. Kommt mir abwegig vor. Wer am Medium interessiert genug ist, einen Podcast zu abonnieren, setzt sich wohl auch ausreichend mit dem Thema auseinander, dass er die meisten Begriffe kennt. (Meine Einschätzung, kann auch völlig daneben liegen.)
Hm, ich sah es nicht als Beschwerde. Und klar, man könnte auch ganze englische Sätze in Teilen nehmen, ich kann sie ja nachschlagen. Oder aber ich sage nur, wie ich es finde, als Feedback eines Einzelnen und der geneigte Leser kann es zur Kenntnis nehmen oder imaginär in die Ablage P befördern. ;-)
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samhayne
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von samhayne »

Otis hat geschrieben: 18. Mai 2022, 14:32 Okay, aber wie oft kommt das denn tatsächlich vor, dass englische Gaming-Begriffe benutzt werden, die man tatsächlich nicht kennt und auch nicht aus dem Kontext heraus verstehen kann, was sie bedeuten? Ich möchte vermuten, der Aufwand, die einfach schnell nachzuschlagen, ist gesammelt geringer als der für Beschwerden im Forum.
Ich denke, bei der Besprechung eines neues Spiels, kann man da nicht viel falsch machen. Wenn man irgendeine Fertigkeit o.ä. benennt, muss man eh erst mal erklären, was sie tut - und dann isses wurscht, ob man das Spiel dann später mal auf Englisch oder Deutsch spielt.

Aber so aus Guides kennt das wohl jeder. Man spielt das Spiel auf Englisch, liest im Guide die deutsche Übersetzung einer Fähigkeit und kommt erst mal total ins Grübel, was DAS denn bitte sein soll. Oder umgekehrt.

Einen „Fachgesprächs-Podcast“ zwischen zwei langjährigen MMO-Spielern, wobei die eine Person immer auf Englisch und die andere auf Deutsch spielt, stell ich mir höchst kurios vor. „Hä? Was? Ach so!“
Otis
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Otis »

Floki hat geschrieben: 18. Mai 2022, 14:37Hm, ich sah es nicht als Beschwerde.
Nee, aber das Thema wird ja immer wieder mal von wem angesprochen,
raiod
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von raiod »

Ist halt wie immer, entweder du sprichst so, wie du es gewohnt bist oder es klingt halt im schlimmsten Fall total gestelzt.
Wenn man dann ein Problem mit den sprachlichen Eigenheiten einer Person hat kann man dieses Problem super gut zuerst bei sich selbst abstellen. Ist meistens genau so einfach sich selbst Toleranz anzutrainieren wie einem anderen eine Eigenheit abzutrainieren. Man hat aber den gigantischen Mehrwert dass man bei der eigenen Toleranz nur 1 Person umerziehen muss und nicht 7.7 Milliarden! :D
Seppel23FCB
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Seppel23FCB »

Ich habe mich tatsächlich sehr darüber gefreut das sich The Pod dem Thema dann auch mal gewidmet hat. Ich bin jetzt gar nicht der ganz große MP Gamer und inzwischen liegt die Quote MP vs. SP bei mir sicher bei nur noch 25% MP Games. Aber ab und an und wenn es einen packt macht mir MP immer noch extrem viel Spaß.

Was mir ab Hunt so gut gefällt bzw. es für mich so besonders macht ist das es sich halt komplett eigen spielt und man noch viel mehr wie in einem Battle Royale seine eigenen Geschichten erlebt und jede Runde anders ist. Ich bin z.B. in BR Shootern wie Warzone, die ich ab und an auch sehr gerne spiele, gerade im Einzeln auch ein super Passiver und für andere sicher Ätzender Spieler. Da ist der Reiz für mich tatsächlich viel mehr das Schleichen, Verstecken und am ende jemanden in den Rücken Schießen usw.. Mein Persönlicher "Rekord" ist eine runde Warzone zu gewinnen ohne auch nur einen einzigen Kill gemacht zu haben, ganz am ende war ich im Kreis, und der letzte anderer überlebende hat es weil der für ihn mit einer Felswand im Weg Blöd gewandert ist, nicht mehr rechtzeitig dort rein geschafft. Wenn ich Action möchte zocke ich viel lieber sowas wie BF und habe dort mit meinem Squad Spaß, dort gibt es dann umgekehrt kein Verstecken oder Passives Spiel sondern immer im Team den nächsten Punkt Angreifen und Non Stop Action.

Der Grund warum ich gerade so ausgeholt habe ist folgender, in Hunt bekommt man meist beides bzw. Kombiniert Hunt diese beiden extrem so gut wie meiner Meinung nach kein anderes MP Game. Durch das Grandiose Sound Design lohnt es sich ja durchaus am Anfang viel zu schleichen, Gegner Lautlos zu Töten und möglichst keine Krach zu machen. Allgemein gibt es oft Situationen in denen es klüger ist kurz versteckt zu bleiben und sich an Gegner ran zu schleichen usw. usw., umgekehrt gibt es aber fat jede Runde Action und ist die einfach nur Grandios. Das Gefühl wenn man in einem Gebäude steht und wartet das man die Trophähe Extrahieren kann während man draußen schon ein anderes Team rum schleichen hört oder zum teil auch durch Spalte seiht und wie man dann mit denen in ein Feuergefecht geht auf das sich beide Teams vorher best möglich vorbereitet haben. Oder weil einem die Munition ausgeht einfach nur Fluchtversuche während einem von hinten die Kugeln um die Ohren fliegen, ist einfach nur großartig.

Was das Spiel für mich auch besonders macht und im Team eine ganz eigene Dynamik mit sich bringt, anders wie in den aller meisten mit bekannten Games ist es ja hier so das man Teamkollegen auch nach 10 Minuten noch wiederbeleben kann. Wie oft waren wir schon in Situationen in denen wir in den Hinterhalt eines anderen Team geraten oder aber noch schlimmer zwischen die Fronten von zwei Teams, zwei von drei Teammitgliedern fallen in den ersten Sekunden, der dritte schafft es aber zu Flüchten und sich irgendwo im Dichten Gebüsch zu verstecken. Zum teil suchen die anderen Teams ja noch länger nach ihm und gehen nur 1-2 Meter an ihm vorbei. Aber wenn das andere Team dann weiter zieht und die Teamkameraden nicht angezündet hat, kann der dritte Mann die beiden anderen immer noch wieder holen und wie oft haben wir dann am ende genau in solchen Runden die Karte sogar mit den Trophäen von beiden Monstern verlassen, weil im weiteren verlauf alles für uns lief und am ende nur noch wir auf der Map unterwegs waren. Und selbst wenn der Teamkollege dann verbrannt wurde und man ihn nicht rechtzeitig gelöscht hat, kann man ihm ja immer noch mit der Trophäe wieder holen und zusammen Extrahieren.

Lange Rede kurzer Sinn, aus meiner Sicht ist Hunt wirklich ein ganz eigenes wirklich tolles Erlebnis das sich halt schon durch Setting und die Waffen aber vor allem durch den Spielablauf und die Möglichkeiten stark von allen anderen MP Shootern da draußen abhebt und für jeden, egal ob er mehr auf die Action oder mehr auf Vorsichtiges Gameplay und Schleichen steht, einiges zu bieten hat!
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samhayne
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von samhayne »

raiod hat geschrieben: 19. Mai 2022, 09:53 […]Man hat aber den gigantischen Mehrwert dass man bei der eigenen Toleranz nur 1 Person umerziehen muss und nicht 7.7 Milliarden! :D
Zum Glück haben wir ja nicht 7.7 Milliarden Denglisch sprechende Menschen. ;)
Eigentlich sind das sogar eher wenige, meist aus speziellen Metiers.

Umgekehrt frage ich mich, ob es mit Deiner Toleranz so weit her wäre, wenn der Podcast von Anfang an komplett auf Schwäbisch oder Sächsisch ausgestrahlt worden wäre - und da könnten die Podcaster sogar noch nicht mal viel dafür, wenn das ihre gelernte Mundart ist, die sie sich einfach nie abtrainiert haben - anders als bei einem nachträglich draufgeschafften Denglisch, das man - nochmal - wahrscheinlich den eigenen Eltern auch nicht zumuten würde.
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von raiod »

Ne aber dann bleibt es trotzdem an meiner Toleranz ob ich das hören will oder nicht. Ich habe ja nicht gesagt dass meine Toleranz grenzenlos ist, ich sagte nur dass es mein/dein/unser eigenes Problem ist wenn wir das nicht abkönnen. Wir sind hier in einer Subkultur unterwegs (Gaming) die teilweise innerhalb der Genres einen sehr unterschiedlichen Sprachgebrauch pflegen. Ich selbst habe jahrelang Q3 online gespielt und war dann relativ lange in WoW unterwegs und das waren doch recht unterschiedliche Arten zu sprechen. Vor allem in WoW hat man sich, da man ja meist im Sprachchat rumhing, dann doch eine Art Denglisch zugelegt bei dem man sich in der Uni/Arbeit etc. echt zusammenreißen musste um das zu unterdrücken.
Sobald man aber mit "gleichgesinnten" oder über das bevorzugte Game geredet hat kommen die Anglizismen quasi zwangsläufig dazu.
Und genau dass macht doch so ein Gespräch von einem Insider auch aus! Zumal es ja auch gut Moderiert wurde um den Rest abzuholen.

Tut mir auch ehrlich leid dass ich dich gleich so angefahren habe, ich hätte das wohl besser gleich so spezifizieren sollen.
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Guthwulf
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Guthwulf »

samhayne hat geschrieben: 14. Mai 2022, 19:30Hab den Podcast gehört, war wegen dem Denglisch zunehmend genervt (*achselzuck* war halt so) und las mal quer, ob das nur mir so ging.
Ging mir nicht so. Allerdings wüsste ich jetzt spontan auch nicht, wann ich das letzte Mal ein Spiel, Film oder Serie in deutscher Übersetzung und/oder Synchronisation konsumiert habe. Das ist bei mir immer Originalton. Wenn ich Untertitel brauche (weil Originalton z.B. Koreanisch ist), dann sind es in der Regel die englischen Untertitel (Ausnahme: Ein "Mitgucker" wie z.B. mein Papa kann kein Englisch. Dann gibts deutsche Untitel). Im Beruflichen Umfeld bin ich außerdem an "Denglisch" gewohnt (da nervt es mich auch mal), aber bei Entertainment ist mir das egal.
Floki hat geschrieben: 16. Mai 2022, 09:47Ich fühle mich häufig ein bisschen getriggert, wenn gesagt wird: Ich kenne den deutschen Begriff nicht, ist spiele es auf Englisch. Klar, kann jeder spielen wie er will, nur bei einem Podcast, der sich an eine deutsches Publikum richtet, finde ich es sehr nett, wenn die Begriff (oder Gegenstände, Missionen Fähigkeiten,...) entweder in deutsch verwendet/übersetzt werden oder aber zumindest erklärt werden.
Zumindest, den Begriff dann einmal kurz erklären wäre nett, aber das kann natürlich dann für andere ziemlich anstrengend werden. Mich stört das Denglisch nicht. Im Beruf ist das lustiger Weise anders (insb. wenn ich mit Unternehmensberatern zu tun habe). Grad bei nem Multiplayertitel wie Hunter: Showdown ist die internationale "Amtssprache" aber eigentlich sowieso Englisch (weil das der Regel der kleinste gemeinsame Nenner zur Vertändigung zwischen Spielern ist). Da würden deutsche Begriffe nur verwirren. Mir fällt oft der deutsche Begriff auch gar nicht mehr ein. Insofern is das bei Hunt Showdown auch aus diesem Grund völlig ok mit dem Densglisch (und der Entschuldigung "ich spiele es auf Englisch"). Insofern wäre meine bevorzugte Strategie: Lieber bei den englischen Begriffen bleiben und notfalls kurz erklären. Mich würde aber auch was anderes nicht nerven.

Man kann es aber eh nie allen recht machen. Ist mir auch nicht wichtig. Wollte nur kurz meine Sichtweise zu diesem Punkt beisteuern.
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Guthwulf
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Guthwulf »

raiod hat geschrieben: 19. Mai 2022, 14:39Wir sind hier in einer Subkultur unterwegs (Gaming) die teilweise innerhalb der Genres einen sehr unterschiedlichen Sprachgebrauch pflegen. (...) Ich selbst habe jahrelang Q3 online gespielt und war dann relativ lange in WoW unterwegs und das waren doch recht unterschiedliche Arten zu sprechen. Vor allem in WoW hat man sich, da man ja meist im Sprachchat rumhing, dann doch eine Art Denglisch zugelegt bei dem man sich in der Uni/Arbeit etc. echt zusammenreißen musste um das zu unterdrücken.
Ja, in der Subkultur "Gaming" ist man "in der Regel" international unterwegs, weshalb "Amtssprache" zur internationalen Verständigung meist Englisch ist. Die deutschen Begriffe oder Übersetzungen würden mich da eher verwirren, weil ich nur das Englisch kenne und gewohnt bin. Da fällt mir gerne auch mal der deutsche Begriff nicht mehr ein. Insofern kann ich auch das mit "in der Uni/Arbeit ... echt zusammenreißen [wegen Denglisch]" sehr gut nachvollziehen.

Fun Fact: "Back In The Day" zu Ultima Online Zeiten (mein erstes MMO) dachte ich wirklich im ersten Moment, als ich "AFK" im Chat gelesen hab, dass das "[Bin kurz] auf Klo" bedeutet. Keine Ahnung warum... :doh: :whistle:
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von samhayne »

raiod hat geschrieben: 19. Mai 2022, 14:39 Tut mir auch ehrlich leid dass ich dich gleich so angefahren habe, ich hätte das wohl besser gleich so spezifizieren sollen.
Nicht doch. Alles gut. ;)
Zuletzt geändert von samhayne am 19. Mai 2022, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Axel »

Guthwulf hat geschrieben: 19. Mai 2022, 14:52 Ja, in der Subkultur "Gaming" ist man "in der Regel" international unterwegs, weshalb "Amtssprache" zur internationalen Verständigung meist Englisch ist. Die deutschen Begriffe oder Übersetzungen würden mich da eher verwirren, weil ich nur das Englisch kenne und gewohnt bin. Da fällt mir gerne auch mal der deutsche Begriff nicht mehr ein. Insofern kann ich auch das mit "in der Uni/Arbeit ... echt zusammenreißen [wegen Denglisch]" sehr gut nachvollziehen.
Das würde ich so pauschal nicht behaupten wollen. Ich finde es nicht richtig vorauzusetzen, dass der andere Englisch kann. Wenn es so wäre, würden die Entwickler und Publisher sich ja die Arbeit (und damit Geld) sparen Spiele in Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch usw. zu übersetzen. Es scheint also offensichtlich doch ein gerüttelt Maß an Menschen zu geben, die dem Englischen nicht so mächtig sind.


Aber mein Kritikpunkt an der Sprache in diesem Podcast ist ein anderer: Man setzt voraus, dass man das Vokabular von Online-Multiplayer-Games kennt und versteht. Dabei hat The Pod aber doch eine sehr unterschiedliche Hörerschaft mit unterschiedlichsten Spielegeschmäckern und Präferenzen. Kann jemand, der noch nie ein Online Multiplayerspiel gespielt hat, etwas mit Terminis wie "ping" anfangen? Ich wüsste jetzt spontan auch nur, dass das irgendwas mit der Schnelligkeit der Internetverbindung zu tun hat?

Oder um mal ein Vergleich zu bringen: Ich bin mir sehr sicher, dass es im Bereich der Strategiespiele, die Jochen immer so gerne spielt, ebenfalls etliches an Fachtermini gibt. Und ich bin Jochen sehr dankbar, dass er diese in seinen Besprechungen zu Civ & Co. nicht verwendet, sondern sprachlich allgemeinverständlich bleibt.

Überhaupt muss an dieser Stelle lobend erwähnt werden, dass in den letzten Wochen sehr aktiv seitens des Stammcasts bemüht wird unnötiges Denglisch zu vermeiden. Umso mehr fällt es vielleicht auch auf, wenn ein Gast diese Art zu sprechen verwendet?
Zebras sind selbstgefällige, bräsige Angeber die sich am liebsten selber reden hören und sowas kann ich auf den Tod nicht ausstehen! Für 'n Pferd hat's nicht gereicht, aber einen dick auf Streifen machen!
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Re: Hunt: Showdown

Beitrag von Guthwulf »

Axel hat geschrieben: 19. Mai 2022, 15:18
Guthwulf hat geschrieben:Ja, in der Subkultur "Gaming" ist man "in der Regel" international unterwegs, weshalb "Amtssprache" zur internationalen Verständigung meist Englisch ist.
Das würde ich so pauschal nicht behaupten wollen. Ich finde es nicht richtig vorauzusetzen, dass der andere Englisch kann.
Ich setze es auch nicht voraus oder behaupte es pauschal. Deshalb die Anführungszeichen...
Axel hat geschrieben: 19. Mai 2022, 15:18Aber mein Kritikpunkt an der Sprache in diesem Podcast ist ein anderer: Man setzt voraus, dass man das Vokabular von Online-Multiplayer-Games kennt und versteht.
Dann muss man nur aufpassen, dass man das überkorrigiert und plötzlich bei Tastenbrett oder Freudenknüppel landet :dance: Ich erinnere mich da noch mit Gruseln an die ... (war es die Computerbild Spiele?) ... und deren teilweise aberwitzigen Eindeutschungen von englischen Begriffen. Kommt so oder so also immer auf die "richtige Balance" an und die ist für jeden anders. Und wenn man richtig drinsteckt, ist man auch gerne mal völlig ahnungslos, welche der "Fachbegriffe" oder "Abkürzungen" nu "Allgemeinwissen" sind und was man lieber erklären sollte. Wohoo... Deshalb: Solange man zumindest das Bemühen um Verständlichkeit erkennt, is es völlig ok.
Zuletzt geändert von Guthwulf am 19. Mai 2022, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
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