USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

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Rigolax
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rigolax »

ClintSchiesstGut hat geschrieben:
23. Jul 2019, 11:41
Ich befürchte SEHR STARK, dass in den nächsten Wochen sehr viele PSN oder Xbox Accounts gesperrt werden, da einige User bestimmt Screenshots von der internationalen Version von 'Youngblood' in ihr online Profil hochladen.

Da gibt es bestimmt auch noch einmal eine riesen Diskussion drüber.

Man darf nie die Ernsthaftigkeit der Symbolik vergessen und wenn damit 'Spieler Profile' versehen werden, kann das gerade in Multiplayer Shootern schwer geahndet werden.

Man sollte gerade jüngeren Spielern auch noch einmal deutlich erklären, dass eine USK Freigabe kein Freifahrtsschein für sämtliche Screenshots bedeutet (!)
Oh ja, das dachte ich mir auch schon. Wobei ich, zugegeben, selbst diesen Aspekt manchmal vergesse. Da täten die Entwickler/Publisher gut dran, einen Hinweis für deutsche Nutzer einzubauen.

Falls es jetzt aber vermehrt zu solchen Uploads kommt, könnte das, denke ich, auch mit der Neuheit der Sache zutun haben und sich wieder legen. Uff.

Zoiglbier
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Zoiglbier »

Die GameStar entschließt sich ausschließlich Bilder aus der geschnittenen deutschen Version von Wolfenstein:Younblood zu zeigen.

https://www.gamestar.de/artikel/wolfens ... 46966.html

Weiß nicht recht was ich davon halten soll, einerseits schon verständlich begründet, dass eine Prüfung jeglicher Artikel durch die USK zu aufwendig wäre. Andererseits: schon etwas schwach, insofern wir inzwischen eigentlich schon weit gekommen sind mit Games als Kunstform. Müsste denn jegliche Berichterstattung auf Sozialadequanz überprüft werden, wenn das Game doch schon als solches anerkannt wurde? Bei Filmen ist dies doch auch nicht der Fall, oder?

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Schlagerfreund
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Schlagerfreund »

Zoiglbier hat geschrieben:
24. Jul 2019, 16:21
Die GameStar entschließt sich ausschließlich Bilder aus der geschnittenen deutschen Version von Wolfenstein:Younblood zu zeigen.

https://www.gamestar.de/artikel/wolfens ... 46966.html

Weiß nicht recht was ich davon halten soll, einerseits schon verständlich begründet, dass eine Prüfung jeglicher Artikel durch die USK zu aufwendig wäre. Andererseits: schon etwas schwach, insofern wir inzwischen eigentlich schon weit gekommen sind mit Games als Kunstform. Müsste denn jegliche Berichterstattung auf Sozialadequanz überprüft werden, wenn das Game doch schon als solches anerkannt wurde? Bei Filmen ist dies doch auch nicht der Fall, oder?
Ich denke hier will man einfach noch auf die Nummer sicher gehen. Hier ist wirklich noch nicht klar wie es denn auch mit der Abbildung aussieht.

Rigolax
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rigolax »

Was der Herr Klinge im Artikel sagt, ist nun nicht wirklich überzeugend.

„Jedes bei uns sichtbare Hakenkreuz ist entsprechend nach wie vor grundsätzlich ein Gesetzesbruch, für den wir theoretisch haftbar gemacht werden können.“ Es gibt bereits auf der Tatbestandsebene die sogenannte teleologische Reduktion, die oftmals in Frage kommt, wenn NS-Symbole nicht affirmativ bzw. kritisch verwendet werden oder nur unwesentliches Beiwerk sind. Und selbst wenn man auf die sog. Sozialadäquanzklausel zurückgreifen muss, ist es imho Quatsch zu behaupten, man begeht grundsätzlich einen Gesetzesbruch. Genauso kann man behaupten, man verletzt grundsätzlich Urheberrechte, wenn man jemanden zitiert, und es wird nur im Einzelfall durch das Zitatrecht legal. Nun ist mir aber klar, dass es sehr unterschiedliche Rechtsbereiche sind, das eine zivilrechtlicher Natur, das andere strafrechtlicher, und auch NS-Symbole kulturell viel pikanter sind (auch u.U. für Werbekunden/Partner).

„Und jeden Inhalt erstmal von der USK prüfen zu lassen, bevor wir ihn veröffentlichen, können wir uns weder finanziell noch zeitlich leisten“ wäre auch übel, das wäre ja eine selbstauferlegte Pressevorzensur externalisiert durch eine gesetzlich anerkannte Einrichtung der regulierten Selbstregierung. Für so was ist eigentlich der (interne) Jugendschutzbeauftragte da, den man haben muss bei jugendschutzrelevanten Inhalten, und wenn der hinreichend kompetent ist und gewissenhaft arbeiten kann, dann dürfte das Auswirkungen auf die strafrechtliche Verantwortbarkeit haben.

Das Framing im ersten Satz: „GameStar-Chefredakteur Heiko Klinge erklärt, warum wir dennoch nur Bilder und Videoszenen aus der deutschen Version zeigen können.“ („können“) ist irreführend.

Davon ab werden NS-Symbole bei anderen, „gänzlich unverdächtigen“ Medien, bei denen nicht permanent Werbung oder mangelnde journalistische Integrität unterstellt wird, auch selbst in Titelbildern benutzt, z. B.: https://www.spiegel.de/netzwelt/games/w ... 74471.html Jetzt kann man natürlich einwenden, dass das in so einem Fall der Dokumentation/Berichterstattung explizit dient, was bei sonstigen Gaming-News nicht der Fall ist, legitimer Einwand. Wobei ich mich ernsthaft frage, ob bei GS überhaupt irgendein Hakenkreuz je in der Berichterstattung verwendet wurde. Lieber werden prominente, moralinsaure, unreflektierte Kommentare in der Plus-Paywall veröffentlicht.

So, jetzt kommt noch mein Zugeständnis: Nachvollziehbar ist es dennoch, gerade wenn es die deutsche Version schon gibt. Würde ich an deren Stelle auch bei regulären Beiträgen nicht anders machen und auf NS-Symbole verzichten. Muss halt auch nicht unbedingt sein.
Zuletzt geändert von Rigolax am 24. Jul 2019, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.

Rince81
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rince81 »

Ich verstehe ihre Vorsicht, die Aussage: "Jedes bei uns sichtbare Hakenkreuz ist entsprechend nach wie vor grundsätzlich ein Gesetzesbruch, für den wir theoretisch haftbar gemacht werden können." verursacht bei mir aber doch massives Stirnrunzeln...
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Axel
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Axel »

Was macht die GS eigentlich nächstes Mal, wenn es wohl keine eigene dt. Version gibt?
Der obige Beitrag stellt allein meine Meinung dar. Auch wenn ich es vielleicht nicht jedes einzelne Mal dazu schreibe, weil ich es vergesse: es ist dennoch nicht als Verallgemeinerung gemeint. Du sollst selbstverständlich eine andere Meinung haben. :)

Rince81
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rince81 »

Rigolax hat geschrieben:
24. Jul 2019, 16:47
Jetzt kann man natürlich einwenden, dass das in so einem Fall der Dokumentation/Berichterstattung explizit dient, was bei sonstigen Gaming-News nicht der Fall ist, legitimer Einwand. Wobei ich mich ernsthaft frage, ob bei GS überhaupt irgendein Hakenkreuz je in der Berichterstattung verwendet wurde. Lieber werden prominente, moralinsaure, unreflektierte Kommentare in der Plus-Paywall veröffentlicht.
Ich bin für ein kleines nichtgewerbliches Kino der Jugendschutzbeauftragte für die Webseite. Wir haben da naturgemäß Filmbilder auf der Seite und verlinken natürlich auch fleißig Filmtrailer und binden die ein. Nach der Logik von der Gamestar wäre jedes Einbinden eines Filmtrailers z.B. von Indiana Jones 3 ein Gesetzesbruch oder jeder Filmstill auf dem ein Hakenkreuz zu sehen ist. :doh:
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imanzuel
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von imanzuel »

Komische Sache. Wenn die explizit nur die deutsche Version testen, und das klar auch so darstellen, dann wäre das kein Problem wenn man eben nur aus dieser Fassung Screenshots verwendet (aber dann auch ggf. abwertet, Wolfenstein 2 war ja so ein Fall wo das Spiel imo viel schlechter wurde durch die Zensierung).

Wenn die aber beide Versionen testen, warum zensiert man dann nicht einfach die Screenshots, wenn man ganz auf Nummer Sicher gehen möchte? Vielleicht wäre es auch sinnvoll gewesen, bei der USK da nachzufragen. Oder überhaupt überprüfen, in wieweit verfassungsfeindliche Symbole da ein Problem darstellen, Inglourius Basterds (der Film) wurde auf dem Cover in Deutschland ja auch zensiert, bei Filmtrailer aber nicht.
Notiz für mich
Top-Spiele 2020: 1. Half Life: Alyx (10/10) 2. Ori 2 (9/10) 3. Doom Eternal (8/10) 4. Resident Evil 3 (8/10) 5. Nioh 2 (8/10) 6. Persona 5 Royal (7/10) 7. SOR 4 (7/10) 8. TLoU 2 (7/10) 9. DBZ: Kakarot (6/10) 10. FF VII Remake (5/10)

Rigolax
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rigolax »

Axel hat geschrieben:
24. Jul 2019, 16:51
Was macht die GS eigentlich nächstes Mal, wenn es wohl keine eigene dt. Version gibt?
Vielleicht blurren sie die dann raus wie bei Ready or not. ;)

Im Preview von Ready or Not: https://www.gamestar.de/videos/ready-or ... 98615.html Geblurrt bei 3:00 z. B., die Videodatei heißt "1080p_Ready_or_Not_Preview_HKfree.mp4" ("HK" = Hakenkreuz) und der Bericht wurde zeitweise offline genommen, um später (zensiert) neuveröffentlicht zu werden (konnte ich durch RSS-Feed nachvollziehen). Ähnlich war's beim zuvor auf eigener Seite veröffentlichtem 8-Minuten-Gameplay: "1080p_Ready_or_Not_-_ohne_HK.mp4“, https://www.gamestar.de/videos/ready-or ... 98530.html

Zoiglbier
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Zoiglbier »

Axel hat geschrieben:
24. Jul 2019, 16:51
Was macht die GS eigentlich nächstes Mal, wenn es wohl keine eigene dt. Version gibt?
Heiko antwortet auf die Frage, was dann mit Spielen wie "Through the Darkest of Times" gemacht würde folgendermaßen:
Heiko Klinge hat geschrieben:Das ist tatsächlich eine sehr gute Frage, die wir nochmal mit der USK besprechen müssen.

Ich möchte aber in jedem Fall einen Test zu Through the Darkest of Times umgesetzt bekommen. Entweder ohne Hakenkreuze oder eben explizit USK-geprüft und dann halt ggf etwas später.

Rigolax
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rigolax »

Noch ein Nachtrag: "Diese Klausel erlaubt vereinfacht ausgedrückt, dass grundsätzlich verfassungswidrige und damit verbotene Symbole dann gezeigt in Medien verwendet werden dürfen, wenn diese der Lehre, Wissenschaft, staatsbürgerlichen Aufklärung oder Kunst dienen." Das gilt auch für die Berichterstattung, vgl. § 86 Abs. 3 StGB auf den § 86a StGB (das eigentliche Symbolverbot) verweist. Ich nehme mal an, dass dieser Aspekt nur vergessen und nicht bewusst unterschlagen wurde.

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Heretic
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Heretic »

Also müssen Berichte über von der USK freigegebene Spiele mit NS-Symbolik ebenfalls zusätzlich von der USK durchgewunken werden? Falls ja, halte ich das für reichlich übertrieben. Zumindest, was die "normale" Presse abseits von irgendwelchem Propaganda-Geschreibsel angeht.

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Andre Peschke
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Andre Peschke »

Heretic hat geschrieben:
24. Jul 2019, 18:00
Also müssen Berichte über von der USK freigegebene Spiele mit NS-Symbolik ebenfalls zusätzlich von der USK durchgewunken werden? Falls ja, halte ich das für reichlich übertrieben. Zumindest, was die "normale" Presse abseits von irgendwelchem Propaganda-Geschreibsel angeht.
Könnte sich auch auf Videotests beziehen. Die DVD der GS wird ja von der USK geprüft.

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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rince81 »

Zoiglbier hat geschrieben:
24. Jul 2019, 17:20
Axel hat geschrieben:
24. Jul 2019, 16:51
Was macht die GS eigentlich nächstes Mal, wenn es wohl keine eigene dt. Version gibt?
Heiko antwortet auf die Frage, was dann mit Spielen wie "Through the Darkest of Times" gemacht würde folgendermaßen:
Heiko Klinge hat geschrieben:Das ist tatsächlich eine sehr gute Frage, die wir nochmal mit der USK besprechen müssen.

Ich möchte aber in jedem Fall einen Test zu Through the Darkest of Times umgesetzt bekommen. Entweder ohne Hakenkreuze oder eben explizit USK-geprüft und dann halt ggf etwas später.
Schräg.

1. Ich hätte ja gedacht, dass man sich gerade über den Titel schon gedanken gemacht hat, eh man so einen Artikel raus stellt.

2. Ist die USK für Berichterstattung nicht zuständig. Und wenn es sich um Onlinecontent handelt schon garnicht - da sind wir im Bereich des Jugendmediendienschutz-Staatsvertrags... Und wie man es dreht und wendet, schützen tut die USK vor befürchteten Klagen ohnehin nicht...
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Rince81
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rince81 »

Andre Peschke hat geschrieben:
24. Jul 2019, 18:27
Könnte sich auch auf Videotests beziehen. Die DVD der GS wird ja von der USK geprüft.
Ja, weil es sich hier um ein Trägermedium handelt - das muss entsprechend freigegeben sein, sonst dürfte das Heft erst ab 18 verkauft werden. Für ein Video auf der Webseite ist die USK nicht zuständig.
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Rigolax
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rigolax »

Rince81 hat geschrieben:
24. Jul 2019, 18:32
2. Ist die USK für Berichterstattung nicht zuständig. Und wenn es sich um Onlinecontent handelt schon garnicht - da sind wir im Bereich des Jugendmediendienschutz-Staatsvertrags... Und wie man es dreht und wendet, schützen tut die USK vor befürchteten Klagen ohnehin nicht...
Zur Berichterstattung: Stimme ich zu, da sind die nicht wirklich zuständig.

Aber "die USK" hat natürlich auch mit Onlinecontent zu tun. Es gibt sogar literally die "USK.online". ;) https://usk.de/fuer-unternehmen/service ... itglieder/ (Webedia Gaming GmbH, zu der GameStar gehört, ist Mitglied). Und seit dem reformierten JMStV, seit 2016, können die "USK-Gremien" auch reinen Online-Content kennzeichnen, also unter Beteiligung der OLJB (§ 12 Satz 2 JMStV: "Für Fassungen von Filmen und Spielen in Telemedien, die wie solche auf Trägermedien vorlagefähig sind, kann das Kennzeichnungsverfahren nach dem Jugendschutzgesetz durchgeführt werden."). Zusätzlich gibt's noch IARC für Apps, aber das ist hier eher egal.

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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rince81 »

Rigolax hat geschrieben:
24. Jul 2019, 18:42
Aber "die USK" hat natürlich auch mit Onlinecontent zu tun. Es gibt sogar literally die "USK.online". ;) https://usk.de/fuer-unternehmen/service ... itglieder/ (Webedia Gaming GmbH, zu der GameStar gehört, ist Mitglied). Und seit dem reformierten JMStV, seit 2016, können die "USK-Gremien" auch reinen Online-Content kennzeichnen, also unter Beteiligung der OLJB (§ 12 Satz 2 JMStV: "Für Fassungen von Filmen und Spielen in Telemedien, die wie solche auf Trägermedien vorlagefähig sind, kann das Kennzeichnungsverfahren nach dem Jugendschutzgesetz durchgeführt werden."). Zusätzlich gibt's noch IARC für Apps, aber das ist hier eher egal.
Stimmt, das hatte ich mal auf dem Schirm - war mir wieder aber völlig entfallen. Die USK ist da da ja jetzt auch Dienstleister. Danke für den Hinweis.
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Weapi
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Weapi »

Es kann ja sein das die GameStar nicht die finanziellen Mittel hat für einen Rechtssstreit inklusive Rückruf der Hefte hat. Bethesda wird auch nicht erffreut sein wenn die deutsche Version nicht angemessen beworben wird.

Die Spieler die die internationale Version spielen wollen müssen sich jetzt wenigistens nicht mehr mit VPN`s rumägern. Dafür wird die Verison halt totgeschwiegen. Man kann halt nicht alles haben.

Rince81
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Rince81 »

https://www.gamersglobal.de/preview/warsaw

Hier sind in dem Video offensichtlich auch die Zeichen überdeckt worden.
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Schlagerfreund
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Re: USK: Haltung gegenüber Nazi-Symbolen in Spielen gelockert

Beitrag von Schlagerfreund »

Es kann auch ganz trivial sein. Sie haben erstmal nur Screenshots mit der deutschen Version gemacht und haben jetzt keine Zeit/Lust neue Screenshots zu machen.

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