Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

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Andre Peschke
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Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von Andre Peschke » 16. Aug 2018, 13:01

Getreu des Vorsatzes: "Erstell doch mal einen Thread zu neuen Folgen", hier der Thread zur Diskussion zum Mailbag #17.

Und weil im Podcast dazu keine Zeit blieb als Service noch die Anmerkung, dass ich "Overcooked" tatsächlich ganz nett fand, als Couch-Coop. Bei dem Spiel geht es viel darum, Arbeitsabläufe zu streamlinen und untereinander logistisch zu koordinieren - das alles im Setting einer Restaurantküche. Also: Wer schnibbelt das Gemüse, wer holt das Schnitzel vom Herd, wer macht den Abwasch etc. Das alles wird dann auch noch durch zunehmend absurdere Level erschwert (eine fahrende Küche, bei der nicht alle Areale immer zugänglich sind).

Auf Dauer fand ich die Workflow-Optimierung ein wenig ermüdend - das ist für mich wie die optimale Build-Chain in einem StarCraft zusammenzuklicken. Interessiert mich zu wenig. War durch Koop aber eine ganze Weile sehr spaßig und für andere Geschmäcker evtl ganz hervorragend.

Andre

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EchnaTron
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von EchnaTron » 16. Aug 2018, 17:15

Ich bin auch ein großer Fan von "10 Dinge, die du über dieses Spiel wissen solltest, bevor du es spielst", denn es gibt nun einmal immer wieder Sachen, die Spiele nun einmal versäumen, dem Spieler mitzuteilen, möglicherweise auch weil die Designer im Prozess einfach nicht auf bestimmte Dinge kommen, die Spieler später machen oder versuchen werden. Oder es gibt eine Mechanik im Spiel, die frustrierend werden könnte, es gibt aber eine Möglichkeit darum herum, wenn man von Anfang an etwas bestimmtes beachtet. Siehe Octopath Traveler, das scheint mir nach eurem Podcast ein Spiel zu sein, das man sich angenehmer machen kann, wenn man vorher ein paar Dinge weiß, die einem das Spiel nicht vorher sagt.

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DexterKane
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von DexterKane » 16. Aug 2018, 17:16

Hallo zusammen,

ich möchte hier mal vorsichtige Zweifel an Stanges These, aus WoW sei die Luft raus, anmelden.
Blizzard veröffentlicht ja bekanntlich keine Spielerzahlen mehr, daher ist das alles mein sehr subjektives Empfinden, nur so als Disclaimer.

Die Hochzeiten mit 12 Millionen Abos zu WotLK und Cata sind sicherlich lange vorbei und werden auch nicht mehr wiederkommen.
Letzte offizielle Zahlen, die ich mal irgendwo gesehen habe lagen bei 5 Millionen zu WoD Zeiten.

Während Legion hatte ich allerdings den Eindruck, dass wieder DEUTLICH mehr los war, auch und gerade im letzten dreiviertel Jahr, wo viele ihr Abo ja ruhen lassen.

Battle for Azeroth ist ja grad mal 3 Tage raus, da wäre es albern anhand des jetzigen Zustandes irgendwelche Voraussagen zu treffen.
Trotzdem wären selbst 5 Millionen mehr, als z. B. Starcraft II WoL verkauft hat (Lt. Wiki 4,5 Mio. in 2010).

Lange Rede, kurzer Sinn, an ein WC4 glaube ich nicht, solange WoW noch läuft und ich sehe da die nächsten 4-5 Jahre noch kein Ende.

Man sollte auch nicht vergessen, dass selbst mit 1-2 Millionen Abos WoW wahrscheinlich immer noch Umsätze macht, nach denen sich jedes andere MMO da draußen die Finger leckt, gerade weil es ja immer noch monatliche Gebühren kassieren kann.
Relax, it's North-Korea. The nation state equivalent of the short-bus. - Sterling Archer

Decius
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von Decius » 16. Aug 2018, 17:37

Die Server sind sehr voll, bei Twitch läuft es ganz vorne - zumindest für 1-2 Monate (bis zur großen Spieleschwemme) läuft es gut bei WoW (wobei "schlecht" immer noch viele Millionen Spieler bedeuten dürfte). Inhaltlich habe ich sehr viel Spass, wirklich gut designed, wenn auch inzwischen innerhalb eines Gebietes sehr linear.

lnhh
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von lnhh » 16. Aug 2018, 17:43

Gefuhelt ist in WoW auch gerade so viel los wie schon lange nicht mehr.
Fuck Tapatalk

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Desotho
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von Desotho » 17. Aug 2018, 07:15

Bei Wow wird es einfach auch so sein, dass es eben fast jeder mal gespielt hat und für sehr viele war es auch das erste MMO. Dadurch sind oft gute Erinnerungen damit verbunden.
Und so ein Addon ist dann die Gelegenheit nochmal nen Monat in Erinnerungen zu schwelgen. Das dürfte sein wie mal wieder nach Hause zu Mutti zu kommen.
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Ubique
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von Ubique » 17. Aug 2018, 09:43

Desotho hat geschrieben:
17. Aug 2018, 07:15
Und so ein Addon ist dann die Gelegenheit nochmal nen Monat in Erinnerungen zu schwelgen. Das dürfte sein wie mal wieder nach Hause zu Mutti zu kommen.
Für mich wäre das eher ein zurückkehren in eine einseitige Beziehung. Eine in der man nur aus Beqemlichkeit viel zu lange war und Dinge machte an denen man kein wirkliche Freude hatte. Man errinert sich natürlich gern an die paar guten Seiten der Beziehung, ist aber vor allem froh das man da endlich raus ist. Trotzdem denkt man immer wieder mal dran, doch dann kommt schnell wieder der Ekel zurück, den man am Schluß empfunden hat.
Zumindest ist es bei mir so... :(

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SebastianStange
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von SebastianStange » 17. Aug 2018, 10:03

@WOW-Argumente: Touché! Gut möglich! Aber ich habe halt insbesondere in der Arbeit mitbekommen, dass alle der WoW-Spieler dort langsam fertig waren mit dem Spiel. Zu den Expansions waren alle am Start, da wurde teils auch Urlaub genommen. Aber danach ruhte deren Account in der Regel wieder. Gut möglich aber, dass viele von denen dennoch weiter monatlich gezahlt haben. In dem Sinne isses ja optimal für Blizzard. Zahlende Kundschaft, die keine Kosten verursacht. Wie bei nem Fitness-Studio.

Also mei.. ja. Wenn man es so sieht, bleibt uns WoW wohl noch lange erhalten.

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Desotho
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von Desotho » 17. Aug 2018, 10:10

Sogar Ultima Online läuft noch. Und das bei EA. Und da gibt es erst seit kurzem eine Free2Play option.
Meridian 59 kann man doch auch seit längerem wieder spielen. So ein MMO kann sich schon lange halten, es stirbt halt gaaaanz langsam.
Ich würde mich aber nicht wundern wenn die Wow Server in 20 Jahren noch laufen. Vermutlich wird es dann halt keine Addons mehr geben und nur gelegentliche Patches.

Zu Plagiaten:
In den 90ern habe ich gerne Perry Rhodan gelesen und dazu auch Computergrafiken gemacht und damals auch schon auf einer Webseite gehabt.
Irgendwann habe ich so ein Bild als Leserbrief dorthin geschickt und bekam eine Ermahnung dass ich es kopiert hätte, denn er hatte es schon als Hintergrundbild auf seinem Rechner.
Irgendwie fand ich das nicht cool damals ...
El Psy Kongroo

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jayda
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von jayda » 17. Aug 2018, 14:59

Zum Thema Brettspeie.
Vor 10 Jahren kannte ich auch nur Siedler von Catan Abende und die Brettspiele die nun mal so beispielsweise im Karstadt standen.
Ich weiss nicht mehr wie es dazu kam aber als man sich mehr mit Brettspielen auseinander gesetzt hat, hat sich ein riesiges Spektrum an Gameplay, Prämissen usw. geöffnet.
Es gibt tatsächlich mehr Brettspiele als die Spiele des Jahres und hochkomplexe Games. Ich bin mir sicher das ein oder andere würde auch Sebastian sehr gefallen :P.
Jedes Jahr gehe mit einem Freundeskreis auf die Brettspielmesse in Essen "Spiel" und was man dort immer für interessantes Zeug findet. Einer meiner Freunde ist da immer sehr informiert und auf boardgamegeeks.com unterwegs, der klappert nur die Stände ab und nimmt immer 10 Spiele+ mit :D.

Generell wird Deutschland sehr geschätzt in der Branche mit ihren Heavy-Euro Games. Das Spiel des Jahres finde ich hingegen nur selten wirklich gut.

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Nachtfischer
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von Nachtfischer » 17. Aug 2018, 15:14

jayda hat geschrieben:
17. Aug 2018, 14:59
Vor 10 Jahren kannte ich auch nur Siedler von Catan Abende und die Brettspiele die nun mal so beispielsweise im Karstadt standen.
Ich weiss nicht mehr wie es dazu kam aber als man sich mehr mit Brettspielen auseinander gesetzt hat, hat sich ein riesiges Spektrum an Gameplay, Prämissen usw. geöffnet.
Es gibt tatsächlich mehr Brettspiele als die Spiele des Jahres und hochkomplexe Games.
In der Tat, die Riege der sogenannten "Designer-Spiele" ist in den letzten 10 Jahren nochmal ziemlich explodiert. Und zumindest spielmechanisch ist sie im Schnitt wesentlich interessanter als die Welt der Videospiele. Aufgrund der begrenzten Möglichkeiten, mit Produktionswerten zu beeindrucken, müssen sich Brettspiele in der Regel mechanisch hervortun (mal abgesehen von den Miniatur-Blendern à la Gloomhaven :P ).
Jedes Jahr gehe mit einem Freundeskreis auf die Brettspielmesse in Essen "Spiel" und was man dort immer für interessantes Zeug findet.
Cool, da könnt ihr mich ja dieses Jahr besuchen. Bin mit meinem Mitgründer und unserem Stand zu Crimson Company vertreten. :)

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jayda
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von jayda » 17. Aug 2018, 16:35

Nachtfischer hat geschrieben:
17. Aug 2018, 15:14
jayda hat geschrieben:
17. Aug 2018, 14:59
Vor 10 Jahren kannte ich auch nur Siedler von Catan Abende und die Brettspiele die nun mal so beispielsweise im Karstadt standen.
Ich weiss nicht mehr wie es dazu kam aber als man sich mehr mit Brettspielen auseinander gesetzt hat, hat sich ein riesiges Spektrum an Gameplay, Prämissen usw. geöffnet.
Es gibt tatsächlich mehr Brettspiele als die Spiele des Jahres und hochkomplexe Games.
In der Tat, die Riege der sogenannten "Designer-Spiele" ist in den letzten 10 Jahren nochmal ziemlich explodiert. Und zumindest spielmechanisch ist sie im Schnitt wesentlich interessanter als die Welt der Videospiele. Aufgrund der begrenzten Möglichkeiten, mit Produktionswerten zu beeindrucken, müssen sich Brettspiele in der Regel mechanisch hervortun (mal abgesehen von den Miniatur-Blendern à la Gloomhaven :P ).
Jedes Jahr gehe mit einem Freundeskreis auf die Brettspielmesse in Essen "Spiel" und was man dort immer für interessantes Zeug findet.
Cool, da könnt ihr mich ja dieses Jahr besuchen. Bin mit meinem Mitgründer und unserem Stand zu Crimson Company vertreten. :)
Haha, sehr cool. ich werde vorbeischauen ;)

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Lurtz
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von Lurtz » 17. Aug 2018, 21:57

Sie haben die Wow-Engine ja jetzt auch nochmal gründlich modernisiert, damit kann das Spiel locker noch einige Jahre laufen :D

IceGrin

Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von IceGrin » 18. Aug 2018, 18:25

Wegen verlieren in spielen, in dragonball budokai tenkaichi 3 (was für ein name ^^') gibt es 2-3 kämpfe die man nicht gewinnen kann weil sie auch im manga bzw anime verloren wurden. Bestes beispiel der son gokus (der blonde :D) kampf gegen ape son gohan. Bevor ich das kapiert hab hab ich den kampf immer wieder neu gestartet ^^'
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51VqM3veC5L._SY445_.jpg (55.97 KiB) 747 mal betrachtet

julius152
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von julius152 » 21. Aug 2018, 13:50

Zu der Frage zu den Coop Spielen: Ich hatte mir im PSN das von Sebastian genannte Resident Evil 5 geholt (also das wo man in Afrika ist) und bin mit einem Kollegen sowas von erbärmlich gescheitert. Das Spiel war sowas von bockschwer und ich würde mich eigentlich als erfahrenen Gamer bezeichnen der wiekloch einige Ballerspiele auf dem Buckel hat. Bei meinem Kumpel das gleiche. Aber RE5 war sowas von frustrierend bzgl. Ammo Verteilung und Stärke der Waffen, dass wir nach einem Abend aufgegeben haben. Ging das jemandem hier auch so? Oder haben wir uns nur besonders dämlich angestellt?

joker0222
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Re: Mailbag 17: IGN-Plagiate, Brettspiele & journalistische Abwägungen

Beitrag von joker0222 » 24. Aug 2018, 10:23

julius152 hat geschrieben:
21. Aug 2018, 13:50
Zu der Frage zu den Coop Spielen: Ich hatte mir im PSN das von Sebastian genannte Resident Evil 5 geholt (also das wo man in Afrika ist) und bin mit einem Kollegen sowas von erbärmlich gescheitert. Das Spiel war sowas von bockschwer und ich würde mich eigentlich als erfahrenen Gamer bezeichnen der wiekloch einige Ballerspiele auf dem Buckel hat. Bei meinem Kumpel das gleiche. Aber RE5 war sowas von frustrierend bzgl. Ammo Verteilung und Stärke der Waffen, dass wir nach einem Abend aufgegeben haben. Ging das jemandem hier auch so? Oder haben wir uns nur besonders dämlich angestellt?
Also zu letzten Frage will ich mal nichts sagen :roll: , aber ich hab das damals zum Release alleine mehrmals durchgespielt, damals noch auf PC mit Maus/Tastatur. Sogar auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Leider nie im Koop, aber die KI-Shiva ist nicht die Hellste. Besonders der Teil mit dem MG auf dem Jeep war ziemlich übel mit der KI, sollte im Koop eigentlich alles besser gehen. War mein erstes Resi überhaupt (Funfact: Da ich mich damals kaum mit Spielen beschäftigte dachte ich, dass das ein Lizenzspiel zum Resi-Film wäre ;) ) Hatte sehr viel Spaß mit dem Spiel.
Auf Normal sollte es aber doch recht gut machbar sein. Wenn natürlich ein koop-Partner ein Totalausfall ist könnte es schwierig werden.

PS: Ich würde mich nicht als besonders guten Spieler, im Sinne von Skills, Reflexen usw. bezeichnen.

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