Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

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Jon Zen
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Jon Zen »

Leonard Zelig hat geschrieben:
19. Sep 2018, 07:34
Mir fällt es schwerer einen First-Person-Shooter oder Action-Adventure zu benennen, das in den letzten fünf Jahren erschienen ist. Crysis 3 ist Anfang 2012 erschienen.
Zählt The Surge und Hunt Showdown nicht?
Relativ gesehen hast du aber Recht.
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Dr. Zoidberg [np]
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] »

Toxikk ist tatsächlich ein FPS und ein richtig guter noch dazu - nur halt leider reiner MP mit leeren Servern :( Wenn man Portal als FPS bezeichnet, dann ist das dieses Jahr erschienenen ChromaGun ebenfalls ein FPS. An Action-Adventure gäbe es da noch "Fade to Silence", das sich seit Dezember im Early Access befindet: https://store.steampowered.com/app/7060 ... o_Silence/

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Heretic
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Heretic »

MitSchmackes! hat geschrieben:
19. Sep 2018, 10:17
Derzeit wird ja auch an nem neuen Leisure Suit Larry gearbeitet. https://store.steampowered.com/app/7658 ... _Dont_Dry/
Das sieht leider richtig, richtig übel aus und die Macher scheinen mir den Charme der alten Spiele von Al Lowe überhaupt nicht eingefangen zu haben. Wird Larry doch hier wirklich als Macho dargestellt und nicht als trotteliger Loser. Das kann nicht funktionieren! Und das Art-Design erst...
Den ersten Tests nach scheint es doch den Geist der alten Larry-Teile zu atmen. Also Flachwitze, Zoten und ein paar hintergründige Anspielungen. Klingt doch ganz nett eigentlich.

Wie wäre es mit einem Sonntagscast zum neuen Larry? Vielleicht mit einem gewissen Falko Löffler als Gast..? ;)

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Axel
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Axel »

Heretic hat geschrieben:
6. Nov 2018, 19:23
Also Flachwitze, Zoten und ein paar hintergründige Anspielungen. Klingt doch ganz nett eigentlich.
Nun hatten aber die alten Spiele von Al Lowe, besonders die zweite Trilogie 5 - 7, eben keine typischen Flachwitze. Sondern sie waren eher im Slapstick-Bereich anzusiedeln. Der Humor war zwar nicht unbedingt pythonesk, aber hatte durchaus ein stringendes Grundniveau.

Die Deutschen müssen aber natürlich wieder Oliver Pocher mäßig die grobschächtige Kelle rausholen. :doh:
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
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Heretic
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Heretic »

Ich meine mich zu erinnern, dass auch der gute Al Lowe gelegentlich zum Flachwitz neigte. Vielleicht hast du die alten Larrys positiver in Erinnerung, als sie tatsächlich waren?

Der neue Larry soll ja eben nicht komplett auf Brachialhumor der Marke Pocher zu setzen, wenn man den Tests Glauben schenken darf.

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falkoloeffler
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von falkoloeffler »

Heretic hat geschrieben:
6. Nov 2018, 19:23
Wie wäre es mit einem Sonntagscast zum neuen Larry? Vielleicht mit einem gewissen Falko Löffler als Gast..? ;)
Nur wenn ich auf der Strg-Taste rumhämmern darf, um stringendes Grundniveau zu erreichen.

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Andre Peschke
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Andre Peschke »

Heretic hat geschrieben:
7. Nov 2018, 11:40
Vielleicht hast du die alten Larrys positiver in Erinnerung, als sie tatsächlich waren?
Zur schnellen Desillusionierung rate ich immer zum Besuch von Al Lowes Webseite, Sektion "Laughs": http://allowe.com/

Andre

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DickHorner
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von DickHorner »

Au Backe, manche Dinge sind so traurig, dass man nur noch lachen kann...

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Heretic
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Heretic »

falkoloeffler hat geschrieben:
16. Nov 2018, 19:11
Nur wenn ich auf der Strg-Taste rumhämmern darf, um stringendes Grundniveau zu erreichen.
Den Satz musste ich tastsächlich zweimal lesen... :mrgreen:

monieu
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von monieu »

D13_Michael hat geschrieben:
14. Sep 2018, 10:49
Es ist nun nicht das erste Mal, dass mir Aussagen wie "Spiele aus Deutschland sind doof" "können nix" oder "Die Branche ist ein Witz" begegnen.
Ich muss allerdings sagen, dass mir die Meinung, das sei eine verbreitete Wahrnehmung von Spielen aus Deutschland unter deutschen Spielern deutlich häufiger begegnet als solche Aussagen. Wie gerät man denn an Leute mit so einer verdammenden Einstellung?

HG_Christopher
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von HG_Christopher »

sry es so zu sagen aber den Spielern interessiert es zu 99,9% nicht woher das Spiel kommt, die meisten können sich nicht mal an den Entwickler geschweige den Publisher erinnern. Glaubt ihr mir nicht, probiert es aus. Ist genauso wie bei Musik, welches Label gehört xyz an oder wer hat den Film xyz finanziert oder vertrieben sowie gedreht... Es gibt sehr viele erfolgreiche Spiele aus Deutschland. Und was spricht gegen erfolgreiche Spiele im Browser, Online oder Mobile Bereich? Der Markt dreht sich regelmäßig. Ich kenn viele coole Spiele aus Deutschland und auch viele, die sehr vielversprechend und wichtig sind. (nicht alle darf ich nennen).

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Jon Zen
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Jon Zen »

HG_Christopher hat geschrieben:
19. Nov 2018, 19:46
Es gibt sehr viele erfolgreiche Spiele aus Deutschland. Und was spricht gegen erfolgreiche Spiele im Browser, Online oder Mobile Bereich? Der Markt dreht sich regelmäßig.
Gut und erfolgreich sind zwei paar Schuhe. Gibt es eine Korrelation? Bestimmt. Sind erfolgreiche Spiele gleich gute Spiele? Sicher nicht!

Ich mochte sehr gerne die Browserspiele Die Stämme und den onlinefussballmanager. Diese Spiele konnten ihre Faszination durch die Nutzung von Echtzeit als Ressource entfalten (z.B. 1 Tag = 1 Spieltag). Dadurch mussten sie aber jederzeit von möglichst vielen Medien erreichbar sein. Dafür boten sich Browserspiele an.

Heutzutage ist das schon etwas anders, siehe Hearthstone. Ein Computerspiel, welches man fast so gut vom Tablet oder mit dem Handy spielen kann. Der Browser hat ausgedient als Spielemedium.
Aus dieser Perspektive sieht man aber schon, wohin die Spiele tendieren: zum Computer. Handyspiele müssen ihre Nische suchen, was sie besser abbilden können als ein Computer oder eine Konsole. Die offensichtlichste Nische ist die Bewegung, siehe Pokemon GO oder die Steuerung von Doodle Jump.

Schaffen es Spiele ihre Nische, trotz des technisch schwächerem Mediums, auszureizen, kann man gerne von guten Spielen sprechen.

Andere Spiele sind aber nur erfolgreich, weil ein Großteil der Bevölkerung zwar ein Handy besitzt, aber keinen Gamingcomputer. Diese Spiele haben technische Nachteile, bieten das gleiche in schlechter und nutzen nur eine Marktlücke aus.
Das heißt nicht, dass diese Spiele automatisch schlecht sind. Man sollte aber die weltbekannte Wasserkopfdiskussion vermeiden. :lol:

Als PC Spieler könnten mir diese Spiele egaler nicht sein, bekomme ich doch "hochwertige" PC Spiele für sehr wenig Geld. Handyspiele versuchen hingegen, zu oft, durch undurchsichtige Bezahlstrukturen, so viel Geld wie möglich auszupressen.
Wenn solche Spiele dann glorifiziert werden, könnte ich, sorry für den Ausdruck, kotzen.
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Dr. Zoidberg [np]
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] »

HG_Christopher hat geschrieben:
19. Nov 2018, 19:46
sry es so zu sagen aber den Spielern interessiert es zu 99,9% nicht woher das Spiel kommt, die meisten können sich nicht mal an den Entwickler geschweige den Publisher erinnern.
Würde ich so unterschreiben. Wie oft man mitbekommt, dass grundsätzlich alle animierten Filme Pixar-Filme sind... :ugly:

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Andre Peschke
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Andre Peschke »

Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:
25. Nov 2018, 01:35
HG_Christopher hat geschrieben:
19. Nov 2018, 19:46
sry es so zu sagen aber den Spielern interessiert es zu 99,9% nicht woher das Spiel kommt, die meisten können sich nicht mal an den Entwickler geschweige den Publisher erinnern.
Würde ich so unterschreiben. Wie oft man mitbekommt, dass grundsätzlich alle animierten Filme Pixar-Filme sind... :ugly:
Der Satz muss aber umgekehrt lauten. Wenn, dann kennen die Spieler eher Publisher und nicht Entwickler.

Andre

Stuttgarter
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Stuttgarter »

HG_Christopher hat geschrieben:
19. Nov 2018, 19:46
sry es so zu sagen aber den Spielern interessiert es zu 99,9% nicht woher das Spiel kommt, die meisten können sich nicht mal an den Entwickler geschweige den Publisher erinnern. Glaubt ihr mir nicht, probiert es aus. Ist genauso wie bei Musik, welches Label gehört xyz an oder wer hat den Film xyz finanziert oder vertrieben sowie gedreht...
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das so wirklich zutrifft. Im Rückblick hast Du sicher recht - in dem Moment der Kaufentscheidung aber nicht unbedingt. Bei Spielen geht es mir zwar nicht so - aber dafür bei Filmen. Bei der Frage, "Will ich den Film anschauen?", spielt für mich eine ganze Menge dieser Dinge rein - sowohl Regie als auch Produzententeam als auch tatsächlich Herkunftsland. Lese ich "Regie Michael Bay", dann guck ich ihn nicht - und das, weil mir in dem Moment gar nicht klar ist, dass der Mann sogar tatsächlich einen meiner Lieblingsactionfilme gedreht hat ("The Rock"). Die furchtbaren Filme, die ich danach von ihm gesehen habe, haben den Namen für mich eindeutig verbrannt. Ähnlich ist es bei Produzenten - wenn ich "Bruckheimer" lese, weiß ich zumindest, dass das ein Film sein dürfte, den ich nur dann schauen sollte, wenn mir nach dieser speziellen Art Film (viel Radau und Explosionen, haarsträubende Story, aber auch durchaus was zum lachen) ist. Und - beim Film tatsächlich: Wenn da als Produktionsland "Deutschland" steht, liegt die Chance bei 99 %, dass ich ihn gar nicht anschaue. Dabei weiß ich rational, dass ich dem deutschen Film damit mittlerweile massiv Unrecht tu - aber die Erinnerungen aus meiner Jugendzeit, als man gute deutsche Filme an einer Hand abzählen konnte, sind nach wie vor zu präsent.

Insofern - ich stimm Dir zu, dass man sich im Rückblick oft nicht erinnert, wer für ein Spiel/Film/eine Platte hinter den Kulissen verantwortlich war. (Grade bei der Musik wissen das die allerwenigsten - und verwechseln "Musiker/Sänger/Gruppe" ja allzu gern mit "Produzent".) Im Moment der Kaufentscheidung informiert man sich aber durchaus mal darüber. Die Kombination dieser beiden Umstände führt dann natürlich dazu, dass die Kaufentscheidung dann gar nicht von logisch erklärbaren Abwägungen abhängt - sondern von diffuser Erinnerung ("War das nicht das Studio, das damals bei so nem Spiel echt scheiße gebaut hat bei irgend nem Patch? Nee, dann lieber nicht...") oder gleich Vorurteilen ("Deutsche Filme sind so... ach weiß auch nicht, ich nehm doch lieber Woody Allen da drüben").

HG_Christopher
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von HG_Christopher »

Andre Peschke hat geschrieben:
25. Nov 2018, 10:48
Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:
25. Nov 2018, 01:35
HG_Christopher hat geschrieben:
19. Nov 2018, 19:46
sry es so zu sagen aber den Spielern interessiert es zu 99,9% nicht woher das Spiel kommt, die meisten können sich nicht mal an den Entwickler geschweige den Publisher erinnern.
Würde ich so unterschreiben. Wie oft man mitbekommt, dass grundsätzlich alle animierten Filme Pixar-Filme sind... :ugly:
Der Satz muss aber umgekehrt lauten. Wenn, dann kennen die Spieler eher Publisher und nicht Entwickler.

Andre
probiers aus. Es erinnern sich mehr an den Entwickler als Publisher von früher. Viele raten einfach nur. Aktuelle Spiele haben die meisten noch irgendwie im Kopf.

Grimwood
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Grimwood »

Ori als deutsches Spiel oder unter "Schweiz/österreich" zu führen ist schon sehr frech und gewagt. Wie schon jemand erwähnt hat, ist das ein globales Team und hat ja auch absolut nichts mit sonstiger "deutschprachiger Qualität" zu tun.
Das einzige tatsächlich deutsche Spiel, was tatsächlich auf einem hohen Niveau anzusiedeln ist, wäre das kommende "Sea of Solitude". Das könnte es gar mit nem thatgamecompany aufnehmen (mal sehen).

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Jon Zen
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Jon Zen »

HG_Christopher hat geschrieben:
25. Nov 2018, 19:42
Andre Peschke hat geschrieben:
25. Nov 2018, 10:48
Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:
25. Nov 2018, 01:35


Würde ich so unterschreiben. Wie oft man mitbekommt, dass grundsätzlich alle animierten Filme Pixar-Filme sind... :ugly:
Der Satz muss aber umgekehrt lauten. Wenn, dann kennen die Spieler eher Publisher und nicht Entwickler.

Andre
probiers aus. Es erinnern sich mehr an den Entwickler als Publisher von früher. Viele raten einfach nur. Aktuelle Spiele haben die meisten noch irgendwie im Kopf.
Aus dem Bauchgefühl würde ich sagen: Je größer die Marke, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich der Spieler auch an den Entwickler und/oder Publisher erinnert. Ein Beispiel ist z.B. der EA Sports Einspieler von Fifa. Er gehört zu Fifa wie die Lizenzen und jeder weiß, dass das Spiel von EA kommt.
Valve hat einen ähnlich prägnanten Einspieler oder Gameloft bei den ersten IOS Games auf den alten IPhones (und auch Android).

Blizzard Spiele kann man gar nicht ohne der hauseigenen App Battle.net spielen (wo ein riesiges Blizzard Logo prangt). Ähnlich ist auch auch bei aktuellen Bethesda, Ubisoft, CD Project oder Rockstar Titeln. Nintendo als Firma hinter Zelda und Super Mario ist ebenfalls den meisten bekannt.

Bei AA und kleineren Produktionen sinkt die Bekanntheit der Entwickler und Publisher. Dennoch gibt es auch dort Spiele, die man sich nur aufgrund des Entwicklers kauft, siehe Piranha Bytes.
Zuletzt geändert von Jon Zen am 25. Nov 2018, 20:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Axel
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Axel »

HG_Christopher hat geschrieben:
25. Nov 2018, 19:42
Andre Peschke hat geschrieben:
25. Nov 2018, 10:48
Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:
25. Nov 2018, 01:35


Würde ich so unterschreiben. Wie oft man mitbekommt, dass grundsätzlich alle animierten Filme Pixar-Filme sind... :ugly:
Der Satz muss aber umgekehrt lauten. Wenn, dann kennen die Spieler eher Publisher und nicht Entwickler.

Andre
probiers aus. Es erinnern sich mehr an den Entwickler als Publisher von früher. Viele raten einfach nur. Aktuelle Spiele haben die meisten noch irgendwie im Kopf.
Ist vor allem bei großen Publishern so. Nehmen wir Nintendo. Die wenigsten Spiele, die die in den letzten rund 15-20 Jahren published haben, haben die wirklich intern zusammengezimmert. Da kam gerade bei den Handhelds sehr viel von Third Parties wie Namco, Artoon, Capcom, etc - auch mit den Nintendo-Franchises. Das Metroid Pinball damals wurde beispielsweise von den Leuten gemacht, die in den 90ern die Pro Pinball Spiele programmierten (deswegen war Metroid Pinball auch so fantastisch!). Oder die ganzen Mario Sportspiele und Mario Parties werden schon seit immer von Dritten entwickelt. Und dann gibt es halt noch so Firmen wie Intelligent Systems, die die ganzen Fire Emblem oder WarioWare Titel machen, aber an sich unabhängig sind. Unter den Spielern sind das aber alles Nintendo-Spiele, was auch an der Berichterstattung liegt, da dort auch immer von Nintendo gesprochen wird und die eigentlichen Developer dahinter nur selten genannt werden. Ist auch bei anderen Firmen wie SEGA so.
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Jon Zen
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Re: Ein Hoch auf uns! Oder: Deutsche Spiele sind nicht doof

Beitrag von Jon Zen »

MitSchmackes! hat geschrieben:
25. Nov 2018, 20:13
HG_Christopher hat geschrieben:
25. Nov 2018, 19:42
probiers aus. Es erinnern sich mehr an den Entwickler als Publisher von früher. Viele raten einfach nur. Aktuelle Spiele haben die meisten noch irgendwie im Kopf.
Ist vor allem bei großen Publishern so. Nehmen wir Nintendo. Die wenigsten Spiele, die die in den letzten rund 15-20 Jahren published haben, haben die wirklich intern zusammengezimmert. Da kam gerade bei den Handhelds sehr viel von Third Parties wie Namco, Artoon, Capcom, etc - auch mit den Nintendo-Franchises. Das Metroid Pinball damals wurde beispielsweise von den Leuten gemacht, die in den 90ern die Pro Pinball Spiele programmierten (deswegen war Metroid Pinball auch so fantastisch!). Oder die ganzen Mario Sportspiele und Mario Parties werden schon seit immer von Dritten entwickelt. Und dann gibt es halt noch so Firmen wie Intelligent Systems, die die ganzen Fire Emblem oder WarioWare Titel machen, aber an sich unabhängig sind. Unter den Spielern sind das aber alles Nintendo-Spiele, was auch an der Berichterstattung liegt, da dort auch immer von Nintendo gesprochen wird und die eigentlichen Developer dahinter nur selten genannt werden. Ist auch bei anderen Firmen wie SEGA so.
So wie ich Christophers These verstanden habe, meint er: Entwickler oder Publisher. Dann wäre man nämlich bei allen Mario Spielen mit Nintendo richtig.

Bei der Aufsplitterung auf Entwickler und Publisher würde ich mit euch gehen. Aber Nintendo möchte auch vielleicht gar nicht den Ruhm "ihrer" Marken mit Third Party Entwickler teilen?
Zuletzt geändert von Jon Zen am 25. Nov 2018, 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
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