Life is Strange 2

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Wudan
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Life is Strange 2

Beitrag von Wudan » 27. Sep 2018, 17:30

Es ist da! :dance:
Fanboy der ich bin hab ich mir natürlich direkt die letzte Nacht um die Ohren gehauen und die erste Episode in einem Rutsch durchgesuchtet.

Erster Spoilerfreier Eindruck: Das Ding hat bei mir sofort gezündet. DontNod macht sehr viele Sachen sehr richtig, ich habe die beiden Hauptcharaktäre sofort ins Herz geschlossen und ich bin sehr gespannt was die beiden noch an Abenteuern erleben werden. Die Season geht auf jeden Fall schneller los. Während LiS1 in der ersten Episode, bzw in den ersten beiden, noch sehr gemächlich angefangen hat, startet LiS2 ziemlich schnell durch. Die Inszenierung, die Dialoge, die Charakterzeichnung ist wieder wunderbar gelungen. Es gibt aber auch 1-2 Sachen die das Spiel nicht so gut macht, z.B. hatte ich bisher nicht das Gefühl das ich viel zu entscheiden hätte und das es wirklich tragende Auswirkungen hat (was aber noch kommen kann), das Gameplay wurde etwas zurückgefahren (böse ausgedrückt fast schon auf Telltale Niveau, aber keine QTEs), auch der Soundtrack ist bei mir jetzt nicht direkt hängengeblieben. Eine Sache, und leider sogar eine recht grundlegende, wurde mMn aber ganz schön vermasselt (das pack ich aber lieber in nen spoiler vorsichtshalber)
SpoilerShow
Ich finde die Grundprämisse wirkt extrem konstruiert. Die dramatische Situation wegen der die beiden Jungs abhauen müssen wirkte auf mich nicht sehr glaubhaft und künstlich herbeigeführt. Ich will nicht sagen das sowas nicht passieren kann (von dem übernatürlichen natürlich abgesehen), aber organisch erschien mir das nicht. Was schade ist, ich hab mich wirklich geärgert, das hätte man mit einer leicht anderen Inszenierung weitaus besser machen können.
Insgesamt gesehen aber auf jeden Fall ein riesen Daumen nach oben :)

Themawechsel.
Was mir aber grad schwer auf der Leber liegt ist die Diskussion im GS Forum zu Maurice Webers Artikel: https://www.gamestar.de/artikel/life-is ... 35053.html

Die Reaktionen darauf lassen natürlich nicht auf sich warten. Das Forum stinkt schon wieder über von Anti-SJW-Geschwätz und das macht mich wirklich traurig und wütend, da es dem Spiel auch nicht gerecht wird.
Hier die Diskussion: https://www.gamestar.de/xenforo/threads ... ka.465757/

Ein paar "Stilbüten":

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Was meint ihr dazu? Vor allem an die die es schon gespielt haben: Ist das Spiel politisch? Vielleicht gar ZU politisch? Alleine das so Themen in Spielen adressiert werden scheint ja von einem großen Teil der Spielerschaft nicht erwünscht zu sein, wenngleich anderorts gefordert wird das sich Spiele genau das mehr trauen sollen.
Zuletzt geändert von Wudan am 27. Sep 2018, 18:00, insgesamt 1-mal geändert.

BlackSun84
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von BlackSun84 » 27. Sep 2018, 17:41

Naja, der Verweis von Gamestar - aber auch von Gamersglobal - als Spiel, das uns die "Welt von Donald Trump" sagt ist eine unnötige und dumme Bezeichnung, denn Rassissmus gegen Schwarze und Latinos sowie eine Mauer Richtung Mexiko gibt es schon lange, sogar zu Zeiten des Blowjobpräsidenten Clinton. Ich habe den Eindruck, dass hier mal billig Google bedient werden soll. Der Einwand von RatThing ist auch nicht blöd, denn ein konservatives Spiel/ein Roman/ein Film wird wohl recht schnell vom eher linken Kunstvolk zerrissen. Ich werde mir das Spiel mal anschauen, aber Politik und Spiele sorgt eben nur für die Streitigkeiten, die schon jeden Tag Kollegen und Familien entzweien. Gut, dass es in meiner Stammsaune zwei ungeschriebene Gesetze gibt: Keine Diskussionen über Politik und keine über Sport. Und schon sind Alle viel entspannter ;) .

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Heretic
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Heretic » 27. Sep 2018, 19:07

Ich finde manche Meinungen im GS-Thread doch sehr bedenklich. Ein Spiel, dessen erste Episode (!) man ganz offensichtlich nichtmal gespielt hat direkt als linke Propaganda abzutun - ich weiß ja nicht. Vielleicht sollte man Dontnod die Geschichte erstmal zu Ende erzählen lassen, bevor man Fackeln und Mistgabeln rausholt. Wenn ein Spiel mit mexikanischstämmigen Amerikanern als Protagonisten einige Probleme anschneidet, mit denen diese auch im realen Leben zu kämpfen haben, finde ich das völlig in Ordnung und keinesfalls oberlehrerhaft oder gar propagandistisch. Ob Dontnod die Umsetzung hingekriegt hat, kann ich allerdings noch nicht beurteilen, da ich das Spiel noch nicht gespielt habe. Dass aber allein das Aufzeigen dieser Probleme dringend nötig zu sein scheint, beweisen diverse Thread-Kommentare. Das Gegreine ist stellenweise echt unerträglich.

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Wudan
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Wudan » 27. Sep 2018, 19:26

Heretic hat geschrieben:
27. Sep 2018, 19:07
Ob Dontnod die Umsetzung hingekriegt hat, kann ich allerdings noch nicht beurteilen, da ich das Spiel noch nicht gespielt habe.
Dazu will ich noch anmerken: ich selber habe den politischen Aspekt im Spiel zwar wahrgenommen, aber lange nicht so vordergründig wie Maurice Weber es in seinem Artikel darstellt. Ich finde schon das der Artikel ein etwas verzerrtes Bild des Spiels vermittelt wenn man es selbst nicht gespielt hat. Damit hat Maurice Weber dem Spiel evtl. sogar unwillentlich einen Bärendienst erwiesen.

Rince81
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Rince81 » 28. Sep 2018, 01:22

BlackSun84 hat geschrieben:
27. Sep 2018, 17:41
Naja, der Verweis von Gamestar - aber auch von Gamersglobal - als Spiel, das uns die "Welt von Donald Trump" sagt ist eine unnötige und dumme Bezeichnung, denn Rassissmus gegen Schwarze und Latinos sowie eine Mauer Richtung Mexiko gibt es schon lange, sogar zu Zeiten des Blowjobpräsidenten Clinton. Ich habe den Eindruck, dass hier mal billig Google bedient werden so
Es ist schon deutlich, dass es sich um ein "politisches Spiel" handelt. Es ist selten, gerade bei AA-Produktionen, zu denen LiS zählt nicht nur geografisch in einem Land spielen - sondern auch politisch und die dann vor allem auch noch Stellung beziehen - das finde ich schon einmal super.
SpoilerShow
- man spielt den Sohn eines mexikanischen Einwanderers und spürt den Rassismus
- Spielbeginn ist Oktober 2016 - wenige Tage vor der US-Präsidentenwahl
- der Polizist zu Beginn wirkt einerseits völlig überfordert aber wenn man sich in den letzten Jahren auch nur einen Bruchteil der Polizeigewaltberichte aus den USA angesehen hat nicht weit weg von der Realität
- der Verweis auf ICE (Immigrations und Customs Enforcement) und vor allem auf "Build that Wall" waren sehr eindeutig
Klar fühlen sich da jetzt die ganzen Schneeflöckchen bei den Rechten ultimativ getriggert. :clap: Das sieht man auch schön an den Steam Reviews - fast alle Reviews sind positiv - die wenigen negativen beschweren sich primär darüber, dass das Spiel politisch sei und (überspitzt gesagt) Rassisten doof findet... :shock:
Wundert mich eigentlich nur, dass die Leute sich nicht auch bei Wolfenstein darüber beschwert haben, dass das linke Propaganda sei - gab ja auch da bekanntlich gute Menschen auf beiden Seiten...

Es aber darauf zu reduzieren wird dem Spiel nicht gerecht. Ich finde die erste Episode faszinierend. Von der Erzählung, den eingeschränkten Entscheidungsoptionen die (vermute ich jetzt) primär auf die Entwicklung von Daniel Einfluss haben werden.
SpoilerShow
Nach dem Ende bei der Übersicht der Ergebnisse des Spiels kam auch, ob Daniel etwas von Brody gestohlen hat und bei der Mehrheit der Spieler hat er das, bei mir aber nicht. Das fand ich sehr interessant, gerade da man darauf anscheinend keinen "direkten" Einfluss hat, sondern Daniel sich anhand der Entscheidungen und Handlungen von Sean entwickelt. Wenn Dontnod das über die Episoden sauber und nachvollziehbar umgesetzt bekommt dürfte das eine tolle Erfahrung für uns Spieler werden.
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Desotho
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Desotho » 28. Sep 2018, 07:54

Mir hat die erste Folge gut gefallen, die größten Probleme mit der Story hatte ich eigentlich nur zu Beginn.
SpoilerShow
Sean haut einfach mit seinem Bruder ab, überprüft nicht mal wirklich wie es dem Vater geht. Das war für mich erstmal kaum nachvollziehbar.
Danach kam dann der Abschnitt im Wald den ich auch relativ schwach fand.

Funktioniert hat das Spiel für mich wieder ab der Tanke, da fand ich es dann auch wieder richtig gut. Brody war super.
Im Rückblick habe ich mich auch mit dem Bruch am Anfang versöhnt und ordne das in den Bereich Kurzschlussreaktion gepaart mit Angst ins Waisenhaus gesteckt zu werden ein.

Mit dem Verlust des Vaters konnte ich mich auch identifizieren, insofern hat mich das Spiel da auch vielleicht stärker erreicht.

Bei mir hat Daniel auch geklaut. Ich habe das so gedeutet dass er seinen großen Bruder nachahmt und es hat auch nochmal deutlich gemacht: Ey, Du bist hier nun das Vorbild!
Was allerdings komisch war: Laut Spiel hatte ich dann noch so einen Bärenpulli geklaut an der tanke den ich da nicht einmal wahrgenommen hatte. Auch die Zusammenfassung am Ende hat mir bescheinigt dass ich ind er Tanke brav war.
Da ich aber anfangs den Schokoriegel aus dem Auto geholt hatte, hat es wieder gepasst.

Was mir auch aufgefallen ist: Anfangs bin ich noch gerannt und habe meinen Bruder abgehängt, das habe ich nacher gelassen. Das Spiel hat da schon einige nette Ansätze bei der Geschwistersache.
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Dr. Zoidberg [np]
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 28. Sep 2018, 08:17

Rince81 hat geschrieben:
28. Sep 2018, 01:22
Wundert mich eigentlich nur, dass die Leute sich nicht auch bei Wolfenstein darüber beschwert haben, dass das linke Propaganda sei - gab ja auch da bekanntlich gute Menschen auf beiden Seiten...
Da hast du letztes Jahr offenbar paar Perlen der menschlichen Intelligenz verpasst :lol: Mach mal ne Google-Suche nach „wolfenstein sjw“ ^^

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Desotho
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Desotho » 28. Sep 2018, 08:32

Problematischer fand ich eigentlich, dass das Thema eher mit dem Holzhammer behandelt wurde in Form des schon auf dem ersten Blick böse aussehenden Nachbarsjungen oder des Hillbilly.
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Kingslayer
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Kingslayer » 28. Sep 2018, 10:11

Wudan hat geschrieben:Dazu will ich noch anmerken: ich selber habe den politischen Aspekt im Spiel zwar wahrgenommen, aber lange nicht so vordergründig wie Maurice Weber es in seinem Artikel darstellt. Ich finde schon das der Artikel ein etwas verzerrtes Bild des Spiels vermittelt wenn man es selbst nicht gespielt hat. Damit hat Maurice Weber dem Spiel evtl. sogar unwillentlich einen Bärendienst erwiesen.
Die politische Botschaft wird aber doch schon sehr mit dem Holzhammer aufgedrückt, da kann man eigentlich nicht nicht drüber reden. Finde der Artikel gibt diesem Aspekt die Aufmerksamkeit, den das Spiel ihm auch schenkt. Ich meine
SpoilerShow
Der Typ an der Tankstelle sperrt Sean ein und schlägt ihn zusammen nur weil er nicht "weiß" ist. Der Vater wird erschossen weil der Polizist ein Rassist ist. Der Blogger Typ Sagt IN DIE KAMERA dass alles politisch ist.
Ich finde nicht, dass Maurice da ein falsches Bild vermittelt.

Zum Spiel:
Finde das ganze Setting 100 mal interessanter als noch im ersten Teil oder bei before the storm. Auch ist die erste Episode deutlich besser als ihre respektiven Vorgänger und bevor sich jemand beschwert, ich hatte trotz aller Kritik die folgen wird eine gute Zeit damit und hatte nie das Gefühl mein Geld verschwendet zu haben.
Dennoch hat das Spiel viele der handwerklichen Schwächen der Vorgänger übernommen und teilweise Probleme, die es vorher nicht gab. So sind die Dialoge immer noch schrecklich, "Don't punk out bitch" ist ein Satz den ein Teenager gesagt haben soll. Der einzige Charakter, der sich wirklich real oder glaubwürdig anfühlt und verhält ist der kleine Bruder, ein 9 jähriger Junge. Dazu die meistens sehr konstruierten und unglaubwürdigen Situationen, in die die Brüder hineingeraten.
Teils krasse Pacing-Probleme z.B.:
SpoilerShow
zwei tage sind vergangen und Sean scheint den brutalen Mord an seinem Vater und die übernatürlichen kräfte seines kleinen Bruders schon fast wieder vergessen zu haben. Und das sind halt dummerweise nicht zwei Tage im Spiel während denen viel passiert sondern einfach ein cut mit Einblendung zwei Tage später. Das fühlt sich imo so an als ob da irgendetwas fehlt. Vielleicht wird das ja ein DLC :D
Und wie natürlich mittlerweile Life is Strange Tradition sind alle Erwachsenen vollkommen unverantwortlich, aber hey es geht ja ums Erwachsenwerden, Teenager sehen die Welt halt so, oder? :doh:
Dann noch die Entscheidungen die meistens absolut gar keine Auswirkungen haben, und wenn, dann belohnt einen das Spiel häufig für unmoralisches Arschlochverhalten. Da ist man natürlich ein super Vorbild für Lil Diaz
SpoilerShow
Wobei ich ja den Verdacht habe, dass alle Entscheidungen, die Danny betreffen am Ende zusammenlaufen und wenn man so und so oft sich ihm gegenüber positiv und verantwortungsvoll verhalten hat kriegt man das gute Ende
Dann noch einige kleinere Probleme, die teilweise keine sind sondern nur mich persönlich stören:
-Ai Probleme
-mehrfache Abstürze
-sehr seltsame Gesichtsanimationen
-der persönliche Popkultur-Geschmack der Entwickler trieft geradezu aus dem Spiel. Daddy redet beim Autoreparien von Kurt Vonnegut, Sean ist Fan von den Streets. Eine Band, die vielleicht 2004 bei Teenagern beliebt war. Sean schaut Top Gear, aber kann mit Autos nicht anfangen, das ist schon immersionsbrechend af :lol:
-Natürlich ist der Hauptcharakter wieder ein artsy Typ, aber immerhin sind es diesmal Zeichnungen, die auch deutlich besser ins Spiel integriert sind(und nein, ich meine damit nicht das seltsame Mini"spiel") als noch die schrecklichen Selfies.

Achja und wo bitte schön kostet ein Laib Brot 5.90$? :shock:
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Rince81
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Rince81 » 28. Sep 2018, 10:24

Kingslayer hat geschrieben:
28. Sep 2018, 10:11
Achja und wo bitte schön kostet ein Laib Brot 5.90$? :shock:
In den USA. ;)
Nein ernsthaft, ein Laib Brot kostet da im Durchschnitt 2,50 Dollar bis 3 Dollar. Hier haben wir aber eine eher abgelegene Region, damit dürfte es teurer werden da Brot ja schließlich auch frisch sein sollte und alle paar Tage geliefert werden muss. Frische Lebensmittel sind in den ländlichen Regionen der USA teurer als in den Städten.
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Rince81 » 28. Sep 2018, 10:58

Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:
28. Sep 2018, 08:17
Da hast du letztes Jahr offenbar paar Perlen der menschlichen Intelligenz verpasst :lol: Mach mal ne Google-Suche nach „wolfenstein sjw“ ^^
Ich hätte es nicht tun sollen, ich hätte es nicht tun sollen... :?
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 28. Sep 2018, 11:42

Rince81 hat geschrieben:
28. Sep 2018, 10:58
Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:
28. Sep 2018, 08:17
Da hast du letztes Jahr offenbar paar Perlen der menschlichen Intelligenz verpasst :lol: Mach mal ne Google-Suche nach „wolfenstein sjw“ ^^
Ich hätte es nicht tun sollen, ich hätte es nicht tun sollen... :?
:lol: :lol: :lol:

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Kingslayer
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Kingslayer » 28. Sep 2018, 12:20

Rince81 hat geschrieben:Hier haben wir aber eine eher abgelegene Region, damit dürfte es teurer werden da Brot ja schließlich auch frisch sein sollte und alle paar Tage geliefert werden muss. Frische Lebensmittel sind in den ländlichen Regionen der USA teurer als in den Städten.
Jap, definitiv. Aber das Brot war glaube ich nicht frisch, sondern so abgepacktes Zeugs. (Nicht, dass das wichtig wäre, aber trotztdem... :lol:)
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von bluttrinker13 » 28. Sep 2018, 13:06

Kingslayer hat geschrieben:
28. Sep 2018, 12:20
Rince81 hat geschrieben:Hier haben wir aber eine eher abgelegene Region, damit dürfte es teurer werden da Brot ja schließlich auch frisch sein sollte und alle paar Tage geliefert werden muss. Frische Lebensmittel sind in den ländlichen Regionen der USA teurer als in den Städten.
Jap, definitiv. Aber das Brot war glaube ich nicht frisch, sondern so abgepacktes Zeugs. (Nicht, dass das wichtig wäre, aber trotztdem... :lol:)
Abgepacktes Biobrot kostete bei mir $4.50. Von daher, wenn's frisch UND organic war, sind $5.60 gar nicht mal so realitätsfern. :?

Edit: Sry, habe überlesen dass das Brot wohl gerade nicht frisch vom Bäcker war. :D

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Re: Life is Strange 2

Beitrag von DexterKane » 28. Sep 2018, 13:45

Spielt das wieder in Oregon?

Dann wundert mich das nicht, als Westeuropäer unterschätzt man, glaub ich, häufig, wie dürftig besiedelt da einige Landstriche besiedelt sind.
Da zahlt man dann halt für alles Autobahnraststättenpreise...
Relax, it's North-Korea. The nation state equivalent of the short-bus. - Sterling Archer

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Kingslayer
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Kingslayer » 28. Sep 2018, 13:45

bluttrinker13 hat geschrieben:Abgepacktes Biobrot kostete bei mir $4.50. Von daher, wenn's frisch UND organic war, sind $5.60 gar nicht mal so realitätsfern. :?

Edit: Sry, habe überlesen dass das Brot wohl gerade nicht frisch vom Bäcker war. :D
Es ist doch toll wie wir hier über die Glaubwürdigkeit der Brotpreise diskutieren. Ich persönlich finde ja dahinter versteckt sich die größte politische Aussage des Spiels :think:
DexterKane hat geschrieben:Spielt das wieder in Oregon?

Dann wundert mich das nicht, als Westeuropäer unterschätzt man, glaub ich, häufig, wie dürftig besiedelt da einige Landstriche besiedelt sind.
Da zahlt man dann halt für alles Autobahnraststättenpreise...
Oregon und Washington, glaube ich.
Ich finde aber immer noch, dass das eine Kritik an unserer westlichen Konsumgesellschaft ist und was das mit den Lebensmittelpreisen in weniger entwickelten Regionen anstellt.
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Desotho » 28. Sep 2018, 14:36

Der Brotpreis ist eh egal -.-
SpoilerShow
Ich habe Limo, Brot, Käsenudeln und nen Schokoriegel gekauft und dachte schon: Gleich passiert was und du lässt den ganzen Scheiß zurück.
Und genauso kam es -.-
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Wudan » 28. Sep 2018, 15:38

Kingslayer hat geschrieben:
28. Sep 2018, 10:11
Die politische Botschaft wird aber doch schon sehr mit dem Holzhammer aufgedrückt, da kann man eigentlich nicht nicht drüber reden.
Warum nicht? Wir tuns doch gerade :)
Was ich meinte ist: Es wird vermittelt dass Politik, Rassismus und "Trumps Amerika" Hauptthema das Spiels ist. Dem würde ich widersprechen. In dem Spiel geht es imho hauptsächlich um die abenteuerliche Reise der beiden Jungs, um die Geschichte die sie erleben. Durch ihre Abstammung wird auch Rassismus zum Thema, das ist aber eher ein Nebenaspekt der Hauptstory und nicht der Kern des Spiels. Der Artikel vermittelt das ein wenig anders, aber das ist vielleicht auch nur meine Interpretation. Ich spielte das Spiel übrigens bevor ich das alles gelesen hab, also weitgehend unbeeinflusst. Kann mit gut vorstellen dass das auch noch mal einen Unterschied macht. Aber man wird eh erstmal sehen müssen was die nächsten Episoden bringen um das abschliessend beurteilen zu können.
Achja und wo bitte schön kostet ein Laib Brot 5.90$? :shock:
Wann hast du zum letzen mal an der Tanke eingekauft? :D

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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Rince81 » 28. Sep 2018, 16:12

Wudan hat geschrieben:
28. Sep 2018, 15:38
In dem Spiel geht es imho hauptsächlich um die abenteuerliche Reise der beiden Jungs, um die Geschichte die sie erleben. Durch ihre Abstammung wird auch Rassismus zum Thema, das ist aber eher ein Nebenaspekt der Hauptstory und nicht der Kern des Spiels. Der Artikel vermittelt das ein wenig anders, aber das ist vielleicht auch nur meine Interpretation.
Du hast recht aber Brody sagt es ja im Spiel "Alles ist politisch". Natürlich geht es primär um die Reise der beiden aber bei der Entscheidung für die Protagonisten und für bei der Entscheidung für den Zeitraum in dem das Spiel handelt ist es ganz klar auch ein politisches Statement.
Finde ich nicht schlimm im Gegenteil, ich freue mich darauf dass Spiele auch mal Haltung zeigen und Position beziehen das kann natürlich in beide Richtung passieren. was jetzt offensichtlich Kobalt im Gamestar Forum abgeht ist keine prinzipiell valide Kritik an dem Titel Komma sondern einfach nur die übliche Gift und Galle der Gamergate, SJW und sonstigen rechten Fraktion, die Maurice nun anscheinend getriggert hat. die Frage ist nur wie drauf reagieren, gefühlt scheint auch im Forum die Bereitschaft sich mit diesem Typen zu streiten und zu argumentieren eher begrenzt zu sein. in der Kommentarspalte hatten sie bereits gewonnen ob es jetzt so sinnvoll ist die Diskussion bei der Gamestar ins Forum zu verlagern - keine Ahnung...

PS: ich lobe mir da das Forum hier...
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Kingslayer
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Re: Life is Strange 2

Beitrag von Kingslayer » 28. Sep 2018, 16:50

Wudan hat geschrieben:Warum nicht? Wir tuns doch gerade :)
:roll:
Was ich meinte ist: Es wird vermittelt dass Politik, Rassismus und "Trumps Amerika" Hauptthema das Spiels ist. Dem würde ich widersprechen. In dem Spiel geht es imho hauptsächlich um die abenteuerliche Reise der beiden Jungs, um die Geschichte die sie erleben. Durch ihre Abstammung wird auch Rassismus zum Thema, das ist aber eher ein Nebenaspekt der Hauptstory und nicht der Kern des Spiels. Der Artikel vermittelt das ein wenig anders, aber das ist vielleicht auch nur meine Interpretation. Ich spielte das Spiel übrigens bevor ich das alles gelesen hab, also weitgehend unbeeinflusst. Kann mit gut vorstellen dass das auch noch mal einen Unterschied macht. Aber man wird eh erstmal sehen müssen was die nächsten Episoden bringen um das abschliessend beurteilen zu können.
Ich fand halt, dass sich der Artikel halt dieses einen, sehr prominenten Aspekt des Spiels herausgepickt hat und diesen behandelt. Das die Kerngeschichte die Abenteuerreise ist bestreitet glaube ich niemand. Bin das ganze übrigens auch wie du vollkommen ohne Vorwissen angegangen. Und wie du sagst, man muss den auch den Rest abwarten, bevor man ein definitives Urteil über das Spiel fällen kann
Wann hast du zum letzen mal an der Tanke eingekauft? :D
Wer kauft Brot an der Tanke? :D
Rince81 hat geschrieben:Finde ich nicht schlimm im Gegenteil, ich freue mich darauf dass Spiele auch mal Haltung zeigen und Position beziehen das kann natürlich in beide Richtung passieren.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich dir in der Theorie zwar zustimme und meine Freunde immer damit belästige, dass Spiele sich auch mal klarer positionieren könnten, wenn die Praxis aber so aussieht wie bei Life is Strange 2 dann nein danke. "Rassismus ist böse" Ach wirklich.
"Trumpwähler sind Arschlöcher" Hm etwas differenzierter würde das schon gehen. Nicht, dass jetzt jede politische Botschaft/Aussage differenziert sein muss, aber mich persönlich langweilt diese Art von Botschaft. Gefühlt jedes Stück Popkultur der letzten 2 Jahre hat genau das gleiche gesagt, irgendwann ist auch mal gut. Wobei das vielleicht eher mein Problem als das das Spiels ist :lol:
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