Wertungsdiskussion am Beispiel RDR2

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mart.n
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von mart.n »

Ich finde das Wertungsniveau der letzten 2-3 Jahre auch komplett lächerlich. Ja, RDR1 war ein tolles Spiel und der zweite Teil wird sicher auch echt gut sein, aber ich fand die früheren Aussagen "eine 100% gibt es nicht" immer deutlich besser. Aber gut, heute bekommt ja schon der 18. FIFA Aufguss bei einigen deutschen Seite eine 9.5/10. Früher hätte es für RDR2, GTA 5, Zelda, Mario und Co Wertungen zwischen 85% und 92% gegeben. Heute sind das halt alles 100%er.

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Smartie
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Smartie »

Mal abgenommen RDR2 hat die hohe Wertung verdient- wird diese nicht durch lächerliche 90er Wertungen für Spiele wie Pillars of Eternity 2 und Shaodw of the Tomb Raider vollkommen entwertet?

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kami
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von kami »

mart.n hat geschrieben:
25. Okt 2018, 19:39
Ich finde das Wertungsniveau der letzten 2-3 Jahre auch komplett lächerlich. Ja, RDR1 war ein tolles Spiel und der zweite Teil wird sicher auch echt gut sein, aber ich fand die früheren Aussagen "eine 100% gibt es nicht" immer deutlich besser. Aber gut, heute bekommt ja schon der 18. FIFA Aufguss bei einigen deutschen Seite eine 9.5/10. Früher hätte es für RDR2, GTA 5, Zelda, Mario und Co Wertungen zwischen 85% und 92% gegeben. Heute sind das halt alles 100%er.
Und jetzt gibt es halt bis zu 5 Prozent mehr. Totaler Ausverkauf, also wirklich. RDR2 scheint im übrigen größer, abwechslungsreicher und deutlich schöner als der Vorgänger zu sein. Welche Begründung gäbe es also, das nicht auch in der Wertung wiederzuspiegeln?

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Sebastian Solidwork
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Sebastian Solidwork »

Smartie hat geschrieben:
25. Okt 2018, 19:52
Mal abgenommen RDR2 hat die hohe Wertung verdient- wird diese nicht durch lächerliche 90er Wertungen für Spiele wie Pillars of Eternity 2 und Shaodw of the Tomb Raider vollkommen entwertet?
Dann scheinen die gleichen Zahlen doch was unterschiedliches auszusagen und unterschiedliche Grundlagen zu haben.
Scheint mir als taugt die reine Zahl nicht zum Vergleich.
Zuletzt geändert von Sebastian Solidwork am 25. Okt 2018, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Cthalin
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Cthalin »

kami hat geschrieben:
25. Okt 2018, 19:54
mart.n hat geschrieben:
25. Okt 2018, 19:39
Ich finde das Wertungsniveau der letzten 2-3 Jahre auch komplett lächerlich. Ja, RDR1 war ein tolles Spiel und der zweite Teil wird sicher auch echt gut sein, aber ich fand die früheren Aussagen "eine 100% gibt es nicht" immer deutlich besser. Aber gut, heute bekommt ja schon der 18. FIFA Aufguss bei einigen deutschen Seite eine 9.5/10. Früher hätte es für RDR2, GTA 5, Zelda, Mario und Co Wertungen zwischen 85% und 92% gegeben. Heute sind das halt alles 100%er.
Und jetzt gibt es halt bis zu 5 Prozent mehr. Totaler Ausverkauf, also wirklich. RDR2 scheint im übrigen größer, abwechslungsreicher und deutlich schöner als der Vorgänger zu sein. Welche Begründung gäbe es also, das nicht auch in der Wertung wiederzuspiegeln?
Dass man eben weg muss von dem Vergleichen von Wertungszahlen. Die lieben Herren hier haben das schon des Öfteren aufgedröselt warum das Unsinn ist. Wenn du so rangehst, müsste die Skala offen sein nach oben, damit die stetige Weiterentwicklung auch da wiedergespiegelt werden kann.

Ich finde das Spiel interessant, mag die Weltdarstellung, weiß aber nicht so recht ob es mir liegen würde. Was ich hingegen weiß ist, dass mir dieses Gehype gehörig auf den Zeiger geht. Und da sind die ganzen tollen Portale wie eurogamer mit ihren "Reviews" und das verruchte Twitter ganz vorn mit dabei. "Du bist kein Gamer" wenn du das nicht zockst. Ja, gut. Twitter wird sowieso immer mehr zu einer Schlammschlacht-Jauchegrube, siehe die wöchentlichen Shitstorms. Heute gehts halt überall immer höher, weiter, größer hinaus gepaart mit ordentlichem Narzissmus. Ich verrenn mich hier schon wieder. :ugly: Eigtl wollt ich nur sagen, nettes Spiel, schau ich bestimmt irgendwann einmal rein wenn es schon nicht mehr aktuell ist. :mrgreen:

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mart.n
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von mart.n »

kami hat geschrieben:
25. Okt 2018, 19:54
mart.n hat geschrieben:
25. Okt 2018, 19:39
Ich finde das Wertungsniveau der letzten 2-3 Jahre auch komplett lächerlich. Ja, RDR1 war ein tolles Spiel und der zweite Teil wird sicher auch echt gut sein, aber ich fand die früheren Aussagen "eine 100% gibt es nicht" immer deutlich besser. Aber gut, heute bekommt ja schon der 18. FIFA Aufguss bei einigen deutschen Seite eine 9.5/10. Früher hätte es für RDR2, GTA 5, Zelda, Mario und Co Wertungen zwischen 85% und 92% gegeben. Heute sind das halt alles 100%er.
Und jetzt gibt es halt bis zu 5 Prozent mehr. Totaler Ausverkauf, also wirklich. RDR2 scheint im übrigen größer, abwechslungsreicher und deutlich schöner als der Vorgänger zu sein. Welche Begründung gäbe es also, das nicht auch in der Wertung wiederzuspiegeln?
Ein Nachfolger zu einem 8 Jahre alten Spiel sollte auch größer, abwechslungsreicher und deutlich schöner als der Vorgänger sein. Und wenn Teil 3 jetzt noch größer, abwechslungsreicher, schöner wird? Dann gibts du dem Spiel 105%?

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Leonard Zelig
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Leonard Zelig »

kami hat geschrieben:
25. Okt 2018, 18:04
Ich verstehe nicht, warum hier schon wieder herumgezetert wird, bloß weil das Spiel offenbar wirklich großartig geworden ist.
Deutschland eben. Man müsste sich Sorgen machen, wenn es anders wäre. :ugly:

Ich freu mich jedenfalls am Wochenende etliche Stunden in den Titel zu versenken.
mart.n hat geschrieben:
25. Okt 2018, 19:39
Ich finde das Wertungsniveau der letzten 2-3 Jahre auch komplett lächerlich. Ja, RDR1 war ein tolles Spiel und der zweite Teil wird sicher auch echt gut sein, aber ich fand die früheren Aussagen "eine 100% gibt es nicht" immer deutlich besser. Aber gut, heute bekommt ja schon der 18. FIFA Aufguss bei einigen deutschen Seite eine 9.5/10. Früher hätte es für RDR2, GTA 5, Zelda, Mario und Co Wertungen zwischen 85% und 92% gegeben. Heute sind das halt alles 100%er.

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Also zumindest bei Metacritic gab es früher nicht weniger 90er-Titel als heutzutage. Einfach mal alte Jahrgänge wie 2007, 2008 oder 2009 anschauen.

2009:
https://www.metacritic.com/browse/games ... ected=2009

2017:
https://www.metacritic.com/browse/games ... ected=2017

Und Ocarine of Time hat vor exakt 20 Jahren in etlichen Magazinen eine Wertung von 98% kassiert. Verglichen damit sind die 93% von M!Games und 94% von 4Players für RDR II noch zurückhaltend.

Der Metacritic-Score ist jetzt auch nicht unbedingt das spannendste Diskussionsthema.
Zuletzt geändert von Leonard Zelig am 25. Okt 2018, 22:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Sebastian Solidwork
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Sebastian Solidwork »

Leonard Zelig hat geschrieben:
25. Okt 2018, 22:12
kami hat geschrieben:
25. Okt 2018, 18:04
Ich verstehe nicht, warum hier schon wieder herumgezetert wird, bloß weil das Spiel offenbar wirklich großartig geworden ist.
Deutschland eben. Man müsste sich Sorgen machen, wenn es anders wäre. :ugly:

Ich freu mich jedenfalls am Wochenende etliche Stunden in den Titel zu versenken.
Kann nicht auch der Geschmack unterschiedlich sein und die suggerierte Objektivität dieser Zahlen bezweifelt werden?
Das Spiel mag für euch großartig sein, für jemand anderes nicht?
Verkürzt: Des einen Blendwerk, des anderen gegossenes Effektfeuerwerk.
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Leonard Zelig
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Leonard Zelig »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
25. Okt 2018, 22:21
Leonard Zelig hat geschrieben:
25. Okt 2018, 22:12
kami hat geschrieben:
25. Okt 2018, 18:04
Ich verstehe nicht, warum hier schon wieder herumgezetert wird, bloß weil das Spiel offenbar wirklich großartig geworden ist.
Deutschland eben. Man müsste sich Sorgen machen, wenn es anders wäre. :ugly:

Ich freu mich jedenfalls am Wochenende etliche Stunden in den Titel zu versenken.
Kann nicht auch der Geschmack unterschiedlich sein und die suggerierte Objektivität dieser Zahlen bezweifelt werden?
Das Spiel mag für euch großartig sein, für jemand anderes nicht?
Verkürzt: Des einen Blendwerk, des anderen gegossenes Effektfeuerwerk.
Na ja, wenn jetzt ein Death-Metal-Album bei Metacritic einen 97-er-Score hätte, käme ich nie auf die Idee diesen in Frage zu stellen, weil ich mit diesem Musikgenre nix anfangen kann und es mich nicht interessiert. Natürlich stammen die Reviews von Leuten, die dem Genre zugeneigt sind, und nicht von Leuten, die ausschließlich JRPGs spielen. Man lässt ja auch nicht den Jazz-Liebhaber die Death-Metal-Platte rezensieren. Objektivität gibt es bei einem 100-Meter-Lauf, aber doch nicht bei Medien.
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Sebastian Solidwork
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Sebastian Solidwork »

Leonard Zelig hat geschrieben:
25. Okt 2018, 22:30
Na ja, wenn jetzt ein Death-Metal-Album bei Metacritic einen 97-er-Score hätte, käme ich nie auf die Idee diesen in Frage zu stellen, weil ich mit diesem Musikgenre nix anfangen kann und es mich nicht interessiert. Natürlich stammen die Reviews von Leuten, die dem Genre zugeneigt sind, und nicht von Leuten, die ausschließlich JRPGs spielen. Man lässt ja auch nicht den Jazz-Liebhaber die Death-Metal-Platte rezensieren. Objektivität gibt es bei einem 100-Meter-Lauf, aber doch nicht bei Medien.
Da bin ich völlig bei dir.
Nur fehlt mir bei Spielen diese Unterscheidung wie bei Musik. Sie ist immer noch zu grobkörnig. Über eine 97 zu einem StarCraft 3 würde sich zumindestens (hoffentlich) kein Shooterfan beklagen.
Was ist RD2D? Das will ja sehr vieles sein. Da sehe ich die Abgrenzung schwerer.

Ich nutze Mal deine passende Analogie und parahasieren:
Bei den Spielen rezensiert leider fast jeder alles. Ist ja alles Musik, davon kann ja "jeder" Ahnung haben.
Sowohl Metal wie auch Jazz (und Klassik, Funk, Pop etc.) werden von der selben Person rezensiert. Derjenige kommt kaum auf die Idee, dass eine Unterscheidung notwendig ist.
Leider werden bei den Spielen auch viele Metal- und Jazz-Alben verglichen.

Edit: und siehe bei der Gamestar TombRaider: prominent rezensieren totale Neulinge Alben bekannter Bands.
Muss man ja kein Experte sein. (Doch!)
Edit2: schon alleine, dass fast immer nur pauschal "Spiel" gesagt wird... Wir sagen "Obst" und vergleichen Äpfel mit Birnen.
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Vinter
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Vinter »

Das Problem ist nicht zu wenig Differenzierung, sondern zu viel. 5 Sterne System, bumm, Ende des Problems.

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LlamaCannon
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von LlamaCannon »

RDR2 ist ein AAA Blockbuster-Spiel, es ist also total legitim es mit anderen AAA Blockbuster-Spielen zu vergleichen. Dabei spielt das Genre keine Rolle. Mittlerweile ist sowieso alles dem Mainstream, also dem Konsolenmarkt angepasst.
"It's an incredible technical achievement, but it's unfortunate that it's going to be used to kill people" Noel Sharkey, Professor of artificial intelligence and robotics at the University of Sheffield
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kami
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von kami »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
25. Okt 2018, 22:21
Kann nicht auch der Geschmack unterschiedlich sein und die suggerierte Objektivität dieser Zahlen bezweifelt werden?
Das Spiel mag für euch großartig sein, für jemand anderes nicht?
Verkürzt: Des einen Blendwerk, des anderen gegossenes Effektfeuerwerk.
Mit diesem Argument kann man jede hohe Wertung kritisieren. Und zur Erinnerung, zum Zeitpunkt dieser Statements gestern hatte noch niemand hier das Spiel gespielt. Die Begeisterung der Spielemedien wurde einfach pauschal kritisiert.

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Sebastian Solidwork
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Wertungsdiskussion am Beispiel RDR2

Beitrag von Sebastian Solidwork »

Vinter hat geschrieben:
26. Okt 2018, 01:10
Das Problem ist nicht zu wenig Differenzierung, sondern zu viel. 5 Sterne System, bumm, Ende des Problems.
Es ist nicht das was ich fordere. Wie kommst du darauf?
Aber ich wäre auch für ein 5er-System. Ich sehe das aber eher als Symptom den als Ursache. Warum sollte mit so einem System nicht mehr solche Hypetexte geschrieben werden? Stark mitverantwortlich dafür dürfte auch die immer noch finanzielle Abhängigkeit der Journalisten von den Werbeeinnahmen durch Entwickler/Publisher sein. ThePod zeigt, dass es auch anders geht.
Mir geht es um eine inhaltliche Differenzierung bei Spielen, Spielern, Journalisten, Entwickler und Publishern.
Es ist nicht einfache alles nur ein "Spiel". Äpfel und Brinen.
LlamaCannon hat geschrieben:
26. Okt 2018, 05:12
RDR2 ist ein AAA Blockbuster-Spiel, es ist also total legitim es mit anderen AAA Blockbuster-Spielen zu vergleichen. Dabei spielt das Genre keine Rolle. Mittlerweile ist sowieso alles dem Mainstream, also dem Konsolenmarkt angepasst.
Es ist also legitim den neuesten Hightech-Rennwagen mit dem neuesten Hightech-LKW zu vergleichen?
Ich gebe dir insofern Recht, dass sich viele AAA-Titel immer mehr angleichen. Und dann damit aber dann zum selben Genre gehören.
Einerseits die OpenWorlds: RDR2, AC, Farcry 5, The Witcher ...
Und andererseits die immer noch klar Linearen: God of War 4, Tomb Raider
kami hat geschrieben:
26. Okt 2018, 07:46
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
25. Okt 2018, 22:21
Kann nicht auch der Geschmack unterschiedlich sein und die suggerierte Objektivität dieser Zahlen bezweifelt werden?
Das Spiel mag für euch großartig sein, für jemand anderes nicht?
Verkürzt: Des einen Blendwerk, des anderen gegossenes Effektfeuerwerk.
Mit diesem Argument kann man jede hohe Wertung kritisieren. Und zur Erinnerung, zum Zeitpunkt dieser Statements gestern hatte noch niemand hier das Spiel gespielt. Die Begeisterung der Spielemedien wurde einfach pauschal kritisiert.
Ich kritisiere nicht die hohe Wertung an und für sich. Sondern, dass ihr eine Objektivität unterstellt wird, was ich aus vielen Gespräche heraus lese.
So wie deiner eigenen Aussage "weil das Spiel offenbar wirklich großartig geworden ist".
Für die einen mag es subjektiv großartig sein, für den die anderen ist es subjektiv nicht.
Es gibt Leute für die macht ein hoher Productionvalue nicht ein gutes Spiel aus. Für andere schon. Beides sehe ich als gleichberechtigt an.
Zuletzt geändert von Sebastian Solidwork am 26. Okt 2018, 09:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Sebastian Solidwork
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Sebastian Solidwork »

kami hat geschrieben:
26. Okt 2018, 15:48
...
Vor allem kommt es mir auf das an was Darkcloud im folgenden schrieb. Auch ich kritisiere "pauschal" das, was du die Begeisterung der Spielemedien nanntest. Diese ist mir zu pauschal.
Darkcloud hat geschrieben:
26. Okt 2018, 09:55
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
26. Okt 2018, 09:06
Wie wäre es hier festzuhalten, dass ihr beide (und so manch andere) mindestens unterschiedliche Spiele bevorzugt?
Und es bei Spielen kaum objektive Qualitäten gibt bzw. sie für die einzelne Person kaum relevant sind?

Der eine mag lieber Mainstreamkino, der andere lieber Arthouse. Na und? Sind beide nicht einfach gleichwertig in ihrer Unterschiedlichkeit?
Durchaus ja. Ich bin auch generell nicht gegen die hohen Wertungen. Gerade die von 4Players ist auch recht gut nachvollziehbar. Aber man stelle sich mal vor, Filmkritiker würden alle universell das Mainstreamkino abfeiern ohne irgendwelche Gegenstimmen. Das wäre doch auch seltsam. Vor allem wenn davon dann noch verdammt viele davon noch Tests abliefern die eher ein Werbetext als eine Rezension sind. Gerade das ist das schlimmste an dem ganzen.
Ich freue mich über deine Zustimmung und das ich hier wohl ein bisschen vermitteln konnte. :-)
Ich bin voll und ganz deiner Meinung. Leider ist das so.
Heretic hat geschrieben:
26. Okt 2018, 12:05
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
25. Okt 2018, 22:48
Nur fehlt mir bei Spielen diese Unterscheidung wie bei Musik. Sie ist immer noch zu grobkörnig. Über eine 97 zu einem StarCraft 3 würde sich zumindestens (hoffentlich) kein Shooterfan beklagen.
Was ist RD2D? Das will ja sehr vieles sein. Da sehe ich die Abgrenzung schwerer.
Ist das so? Ich kenne die Geschmäcker der meisten Redakteure eigentlich ganz gut. Natürlich nur von Magazinen und Seiten, die ich regelmäßig nutze, das ist klar. Wenn beispielsweise ein eher dem Genre der Rundenstrategie zugeneigter Jörg Langer einem (grob eingeordnet) Actionspiel wie RDR2 eine hohe Wertung geben würde, dann scheint das Spiel wohl gewisse Qualitäten zu haben.
Worauf bezieht sich deine Frage genau? Ich bin mit unsicher ob die folgende Antwort passt.
Wenn sich ein Shooterfan über eine 97 zu StarCraft 3 beklagt, dann hoffentlich deswegen, weil er auch ein genau so großer Strategiefan ist. Und es somit als Strategiefan tut.

Nur in was RDR2 Qualitäten hat, ist die Frage. Dann müssen sie wohl ziemlich einfach und damit einfach erkennbar sein, wenn es auch ein dem Genre Fremder feststellen kann. Was kein wertendes Urteil sein soll.
Trotz dieser sogenannten Qualitäten gefällt es mir nicht.
Dann müssen sie letztlich subjektiv und nicht objektiv sein.
Heretic hat geschrieben:
26. Okt 2018, 12:05
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
25. Okt 2018, 22:48
Edit: und siehe bei der Gamestar TombRaider: prominent rezensieren totale Neulinge Alben bekannter Bands.
Muss man ja kein Experte sein. (Doch!)
Dementsprechend dürften Jungredakteure nur Alben von Newcomern rezensieren, während neue Ergüsse von Rock-Dinos wie z. B. Iron Maiden nur von alten Männern wie mir besprochen werden dürfen? Das erschließt sich mir beim besten Willen nicht. :D

Neue Gesichter wird es immer geben. Deren Geschmäcker sind in der Regel nach kurzer Zeit ebenfalls zumindest grob einschätzbar.
Das habe ich beim besten Willen auch nicht gemeint :-)
Rezensionen von Jungredakteuren sollten aber nicht so den Anschein haben, als wären sie von Altredakteuren geschrieben. Das hat es mir zu sehr bei dem TR-Review der Gamestar. Wer, mit nur wenig Zeit, nur grob hinschaut sieht, dass "die Gamestar", dass alt eingesessene Magazin, eine "objektive" 91 vergeben hat.
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich auch nur wenig von den Wertungszahlen halte? ;) Weil ich Andres Bedenken diesbezüglich teile.
kami hat geschrieben:
26. Okt 2018, 09:00
Darkcloud hat geschrieben:
26. Okt 2018, 08:21
Also ein Spiel das Gameplaytechnisch halt absolut nichts besonderes macht und zumindest in dem Punkt gut funktionierendes, gehobenes Mittelmaß ist?
Gut funktionierendes Gameplay empfinde ich als ausgezeichnete Basis, um ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, das eben mehr sein möchte als nur ein Spiel. Innovation wird generell überbewertet.
Wie wäre es festzuhalten, dass weder das eine noch das andere einen Anspruch auf objektive Wahrheit bzw. Wertung hat? Und alles im Auge des Betrachters liegt?
(Wobei sich auch bei Subjektivität objektiv Kategorien ausmachen lassen. Nicht alles ist einfach nur persönliche Historie und Individualität.)
Zuletzt geändert von Sebastian Solidwork am 2. Nov 2018, 00:49, insgesamt 1-mal geändert.
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manura133
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von manura133 »

limericks hat geschrieben:
1. Nov 2018, 08:15
Wenn das so ist, wäre ein bisschen Hype doch gerechtfertigt oder :lol:
Ich gebe zu den Satz kann man falsch interpretieren. :lol:
Ich wollte mich damit eigentlich von den "Best game ever" oder "Wenn ihr das nicht gespielt habt, seid ihr keine Spieler" Kommentaren loslösen.
In dem Genre, dass RDR2 beackert, gibt es meiner Meinung nach ganz wenig oder auch gar nichts besseres. Wobei es natürlich so viel beackert, dass man sich um die genaue Einordung ebenfalls streiten könnte. :)
Wenn man etwas mit dem Genre anfangen kann und Zugang zu Setting und Steuerung bekommt, ist das schon großes Kino.
Also etwas Hype ja, aber nicht so krass übertrieben bitte.

Oder anders herum gesagt, Divinity oder Forza 4 sind trotz ähnlich hohem Wertungsschnitt auch nicht die besten Spiele überhaupt, aber in ihrem Genre der Platzhirsch.
Um es vielleicht noch mal zu verdeutlichen was ich meine.


Dabei ist es ja noch nicht mal sonderlich innovativ. Oder ich sehe es nicht. Wenn ich schreibe es hat das Genre perfektioniert, meine ich im Grunde nur, dass es alles bereits dagewesene nahezu perfekt inszeniert und umsetzt.
Es ist alles so homogen mit der Spielwelt verbunden. Natürlich kann man auch ein Haar in der Suppe finde, aber das ist eben ein Haar und keine Kakerlake, die einen schon von weitem aus dem Teller heraus anblinzelt.
Zuletzt geändert von manura133 am 1. Nov 2018, 10:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Sebastian Solidwork
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Sebastian Solidwork »

kami hat geschrieben:
26. Okt 2018, 15:48
Sebastian Solidwork hat geschrieben: Ich kritisiere nicht die hohe Wertung an und für sich. Sondern, dass ihr eine Objektivität unterstellt wird, was ich aus vielen Gespräche heraus lese.
So wie deiner eigenen Aussage "weil das Spiel offenbar wirklich großartig geworden ist".
Für die einen mag es subjektiv großartig sein, für den die anderen ist es subjektiv nicht.
Es gibt Leute für die macht ein hoher Productionvalue nicht ein gutes Spiel aus. Für andere schon. Beides sehe ich als gleichberechtigt an.
Das ist doch alles schwammiges Relativieren von deiner Seite. Es gibt kein gut, kein schlecht, kein schwarz, kein weiß, kein oben und kein unten und überhaupt keine Wirklichkeit. Was bringen solche Versuche, objektive Kriterien verbannen zu wollen? Bloß weil nicht alles objektiv betrachtet und eingeordnet werden kann, heißt doch nicht, dass nichts objektiv betrachtet und eingeordnet werden kann. Und ein Spiel kann eben auch objektiv vieles sehr richtig machen, was freilich kein Garant dafür ist, dass es einem persönlich Spaß macht. Letzteres kann niemand sonst beurteilen, dass kann auch eine Rezi nicht. Die objektiven Stärken und Schwächen kann sie aber benennen und dann in Kontext setzen, was eben auch für Varianz zwischen verschiedenen Texten und Meinungen sorgt. Wer Mainstream-Spiele nicht mag, wird vielleicht an RDR2 keinen Spaß haben (obwohl das Spiel schon verdammt viel anders macht als die meisten nach Lehrbuch produzierten Triple A-Titel), aber warum sollte man Redakteuren von Mainstream-Spielemedien nicht abnehmen, dass sie ehrlich begeistert von diesem Spiel sind?
Ich will keine objektiven Kriterien pauschal verbannen, dass scheint ein Missverständnis zu sein.
Wie du selbst schreibst, sagen aber objektive Kriterien nichts darüber aus ob einem das Spiel gefällt. Und das Gefallen halte ich für den wichtigeren Punkt. Das sollen und können Rezensionen liefern (tun sie es auch hier ThePod). Ich will in Rezensionen nicht nur beschrieben haben ob das Spiel objektiv, handwerklich, gut gemacht ist. In der Kunst braucht man keine Produkttests.

Ich kritisiere die Bewertungszahl, weil sie meiner Meinung nach auf dem subjektiven Eindruck der Redakteure fußt. Aber also objektiv dargestellt wird.
Was ist wenn einem Redakteur ein handwerklich gut gemachtes Spiel nicht gefällt? Muss er dann trotzdem einen gute Bewertung geben, weil es objektiv "gut" ist?
Wenn ein älterer Gamestarredakteur, der schon die alten Tomb Raiders gespielt hat, trotz aller handwerklicher Qualität, nicht so begeistert gewesen wäre.
kami hat geschrieben:
26. Okt 2018, 15:48
aber warum sollte man Redakteuren von Mainstream-Spielemedien nicht abnehmen, dass sie ehrlich begeistert von diesem Spiel sind?
Ich glaube es ihnen schon. Nur frage ich mich warum z.B. bei all den Superhelden-Filmen die Filmkritiker nicht genau so aus dem Häuschen sind.
Darkcloud hat das passend hier beschreiben.
Spieleredakteure sind regelmäßig begeistert von Mainstreamprodukten, Filmkritiker nicht.
„Schönheit ist auch immer ethisches Empfinden.“

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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Sebastian Solidwork »

goschi hat geschrieben:
8. Nov 2018, 10:54
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
8. Nov 2018, 10:10
kami hat geschrieben:
26. Okt 2018, 15:48
aber warum sollte man Redakteuren von Mainstream-Spielemedien nicht abnehmen, dass sie ehrlich begeistert von diesem Spiel sind?
Ich glaube es ihnen schon. Nur frage ich mich warum z.B. bei all den Superhelden-Filmen die Filmkritiker nicht genau so aus dem Häuschen sind.
Darkcloud hat das passend hier beschreiben.
Spieleredakteure sind regelmäßig begeistert von Mainstreamprodukten, Filmkritiker nicht.
Ich glaube der Fehler in deiner Herangehensweise ist, dass du Film und Videospiel gleichsetzt, sowohl die Produkte als auch die Rezeption.

Nur sind beides eben grundverschiedene Produkte, die ein ganz andetes Konsumverhalten, eine ganz andere Historie, eine ganz andere Technik, usw. haben.

Auf Biegen und Brechen einen Vergleich erzwingen zu wollen funktioniert einfach nicht.
Die verschiedenen Medien mögen im Detail unterschiedlich sein.
Aber ich glaube, dass das Grundsätze sind die allgemein, abstrakt, gültig für jedes Medium sind. Spiel, Buch, Film, Malerei...
Bei der Malerei habe ich nicht so den Einblick, aber bei Film und Buch sehe ich das sehr ähnlich. Kassenschlager und Bestsellerlisten "gegen" Kritikerlieblinge.

Es gibt tendenziell leichter konsumierbare Inhalte die der Masse zugänglicher sind und welche mit mehr Tiefgang die eher ein kleines Publikum haben und u.a. mit ihre Experimenten neue Gestaltungsmöglichkeiten finden. Kritiker loben die sich sehr ähnlichen Massenprodukte selten in die Höhe.

Es ist ja nichts schlechtes (auch) Massenprodukte zu mögen, dafür verurteile ich niemanden. Ich kann auch welche genießen.


Edit:
Aufgrund der kurzen von Spielen mag die oben beschriebenen Differenzierung bisher noch nicht passiert sein.
Aber ich denke, dass sie auf Dauer kommen wird, sie lässt sich nicht vermeiden. Und ich hätte sie gerne jetzt schon.
„Schönheit ist auch immer ethisches Empfinden.“

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Andre Peschke
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Andre Peschke »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
8. Nov 2018, 10:10
[Nur frage ich mich warum z.B. bei all den Superhelden-Filmen die Filmkritiker nicht genau so aus dem Häuschen sind.
Öhm... die Prämisse müsste man zunächst nochmal überprüfen, IMO. Schau dir mal auf einer Aggregatorenseite wie Rottentomatoes die Bewertungen für Superheldenfilme an. Avengers ist einer der am besten bewerteten Filme aller Zeiten. Logan (Wolverine-Movie) ebenso. Die Scores für Filme wie Black Panther etc sind ebenfalls ABSURD hoch. Sogar in der Liste der gewichteten Wertungen (wo Rottentomatoes versucht "Trashreviews" von Noname-Seiten stärker zu marginalisieren) ist Star Wars EP7 #31 der besten Filme aller Zeiten. Star Wars. EP7.

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Sebastian Solidwork
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Re: Red Dead Redemption 2

Beitrag von Sebastian Solidwork »

Andre Peschke hat geschrieben:
8. Nov 2018, 13:50
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
8. Nov 2018, 10:10
[Nur frage ich mich warum z.B. bei all den Superhelden-Filmen die Filmkritiker nicht genau so aus dem Häuschen sind.
Öhm... die Prämisse müsste man zunächst nochmal überprüfen, IMO.
Da stimme ich dir zu. Nach etwas Nachdenken aufgrund deines Kommentares ist die Situation vermutlich doch etwas komplexer.
Andre Peschke hat geschrieben:
8. Nov 2018, 13:50
Schau dir mal auf einer Aggregatorenseite wie Rottentomatoes die Bewertungen für Superheldenfilme an. Avengers ist einer der am besten bewerteten Filme aller Zeiten. Logan (Wolverine-Movie) ebenso. Die Scores für Filme wie Black Panther etc sind ebenfalls ABSURD hoch. Sogar in der Liste der gewichteten Wertungen (wo Rottentomatoes versucht "Trashreviews" von Noname-Seiten stärker zu marginalisieren) ist Star Wars EP7 #31 der besten Filme aller Zeiten. Star Wars. EP7.

Andre
Das Tomatometer sehe ich insofern problematisch als das die Wertungen dort rein binär sind. Es findet beim Gefallen keine Unterscheidung statt. Das ist nur Daumen hoch oder runter. Wie wenn man die übliche 100-Skala nimmt und z.B. sagt 0-50 = -1 und 51-100 = 1 (oder 0-80 und 81-100).
Das ist keine Bewertungsdurchschnitt wie bei Metacritic.

Da würde ich eher nach Metacritic oder IMDB gehen.

The Avengers
- RT 92
- MC 69
- IMDB 8,1
Logan: The Wolverine
- RT 93
- MC 77
- IMDB 8,1
Black Panther
- RT 97
- MC 88
- IMDB 7,4
Star Wars EP7
- RT 93
- MC 81
- IMDB 8,0

Ich finde das zeichnet schon ein leicht anderes Bild.


Wobei auch diese Zahlen nur einen verkürzten Eindruck davon gaben wie (ggf. nicht) begeistert die Kritiker waren. Dafür ist es nötig ein paar Texte zu lesen.
Ich schau mal ob ich das in nächster Zeit hin bekomme.
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