(Drei)Viertelstunde: Pathfinder

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Cloud2796
Beiträge: 36
Registriert: 30. Sep 2016, 13:37

(Drei)Viertelstunde: Pathfinder

Beitrag von Cloud2796 »

Ich bin eigentlicher ein stiller Hörer, aber für hier eventuell bestehende Gamestar Plus-User möchte ich als weiterführende Literatur gern auf zwei Reports verweisen, die sehr interessant waren:

Teil 1: Wahnsinnsjob Community Manager - Teil 1: Mein verrücktes Jahr in der Gamesbranche
https://www.gamestar.de/artikel/wahnsin ... 35928.html

Teil 2: Wahnsinnsjob Community Manager - Teil 2: Shitstorm, Messe-Terror und das Ende
https://www.gamestar.de/artikel/wahnsin ... 36063.html

Es wurde zwar nicht explizit Pathfinder erwähnt, allerdings kann man es aus dem Text anhand der zahlreichen Anspielungen herauslesen.

Tolle Folge von euch beiden, wie immer :!:

Viele Grüße
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DexterKane
Beiträge: 1240
Registriert: 16. Dez 2016, 11:26

Re: (Drei)Viertelstunde: Pathfinder

Beitrag von DexterKane »

Dank des aktuellen Sales habe ich gestern Abend spontan zugeschlagen und ich merke, wie ich Dank des Pathfinder Sytems in ganz üble alte Verhaltensmuster zurückfalle. ;)

Kleiner Exkurs:
Spiel angeschmissen.

Charakter 1 erstellt: Schurke mit Dolch/Kurzschwert Spezialisierung
20 Minuten Prolog gespielt, meine erste Gefährtin ist ne Bardin.
Meh, da hab ich ja total viele Skill Redundanzen. --> Neustart

Charakter 2 erstellt: Schildpaladin
40 Minuten Prolog gespielt, Gefährten 2 und 3 sind ne Barbarin und ne Schildkriegerin
Meh, jetzt hab ich 2 Tanks, 1 Support und einen Nahkampf DD --> Neustart

Charakter 3 erstellt: Evokationsmagier
30 Minuten Prolog gespielt. Ugh, ich hatte verdrängt, wie ätzend niedrigstufige Magier in D&D sind.
Ich krieg Flashbacks ;) --> Neustart

Charakter 4 erstellt: Freibeuter Waldläufer (Fernkämpfer mit Buffs anstatt der normalen „mehr Schaden gegen bestimmte Gegner“ Boni)
Den hab ich dann tatsächlich 1-2 Stunden weitergespielt und werde das auch erstmal weiter tun, aber bis dahin hatte ich schon über 3 Stunden im Char Bildschirm und auf der Tutorialkarte verbracht.

Wenn das so weitergeht, sitz ich noch nächstes Jahr im März an dem Spiel. :D
Relax, it's North-Korea. The nation state equivalent of the short-bus. - Sterling Archer
akill0816
Beiträge: 287
Registriert: 29. Feb 2016, 15:58

Re: (Drei)Viertelstunde: Pathfinder

Beitrag von akill0816 »

Jochen ist immer so fürchterlich streng zu Oldschool RPGs besonders beim Punkt Handlungsmöglichkeiten. Mir ist in Rollenspielen noch keines begegnet, das mir jede naheliegende Handlungsoption geboten hat. Die Questkritik am Ende finde ich daher ziemlich komisch. Wenn man sich an solchen Dingen aufhängt, findet man in jedem RPG Probleme und könnte z.B. ein Mass Effect kaum spielen, weil die Optionen so begrenzt sind.
Ansonsten klingt das bis auf das RtwP System nach einem Spiel für mich. Ich mag zeitkritische Quests in RPGs! Ich bin da in der Minderheit aber nichts stört mich mehr als wenn mir die Geschichte eine dringende Quest vor den Latz knallt und mir dann unendlich Zeit gibt die Quest auch zu erfüllen. Wenn z.B. vergiftete Personen 20 Spielstunden auf das Gegengift warten können, ist das für mich ein absoluter Atmosphärekiller. Leider hat aber schon das sehr softe aber auch sehr gut eingebundene Zeitlimit in Fallout 1 die Leute so auf die Palme gebracht, dass Zeitlimits in RPGs kaum eingesetzt werden. Dabei wurde die Fallout 1 Hauptstory erst dadurch richtig gut.

Mir ist zwar freies Speicher nicht wirklich recht aber leider schreit die RPG Community wenn mit Speicherpunkten gearbeitet wird, was gerade bei vielen Würfelskillchecks durchaus sinnvoll ist.
Ansonsten klang sowohl die Geschichte als auch das Spielgeschehen spannend. Ich danke ich werde im Weihnachtssale zuschlagen um die Patches bis dahin abwarten. Mit Ladezeiten kann ich leben.
Hoffentlich hat das Spiel kommerziell halbwegs Erfolg. Nach dem Aufkauf von Obsidian und Inexile besteht dringender Bedarf an neuen Oldschool-RPG Entwicklern, vorallem wenn man mit Slapstick alla Larian wenig anfangen kann.
Gigi
Beiträge: 7
Registriert: 21. Apr 2018, 13:34

Re: (Drei)Viertelstunde: Pathfinder

Beitrag von Gigi »

Ich hab grad etwa 100 Stunden auf dem Tacho und bin immer noch nicht durch...hab auch öfter mit neuen Chars jongliert wie DexKane...Bisher übertrifft für mich das Spiel Divinity 2 und Pillars 2 bei weitem, kommt allerdings wahrscheinlich daher, weil ich das Kingmaker auf P&P hier liegen hab und es sehr mag. Auf das Bugfest zu Beginn hätte ich durchaus verzichten können und die Ladezeiten sind schon seeeehr nervig, zugegeben, aber im Gegensatz zu Jochen finde ich die Quests okeyisch bis gut. Vielleicht nicht allzu gut geschrieben, aber da bin ich auch sehr viel stressresistenter als Jochen, dem das geschriebene Wort schon von beruflicher Sicht aus näher liegt als mir.
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Herr Hesse
Beiträge: 165
Registriert: 12. Okt 2018, 11:35

Re: (Drei)Viertelstunde: Pathfinder

Beitrag von Herr Hesse »

Habe es irgendwann abgebrochen, der Nervfaktor hat für mich das positive Spielgefühl und durchaus vorhandene Potential übertroffen.
Hauptkritikpunkt sind die absolut spaßtötenden Ladezeiten, Bugs und die repetive Kartenspiel, Baronie Verwaltung.
Zu früh veröffentlicht, Endepeng.
"Ich hab zwar keine Ahnung, aber ich erklärs euch trotzdem"
Gamer since '76
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LegendaryAndre
Beiträge: 1498
Registriert: 19. Feb 2017, 09:06
Wohnort: Graz

Re: (Drei)Viertelstunde: Pathfinder

Beitrag von LegendaryAndre »

Der Podcast zu Pathfinder ist sehr aufschlussreich! Ich habe mir bislang einige Tests durchgelesen, wurde aber nie so ganz schlau daraus ob das Spiel etwas für mich ist oder nicht. Ich liebe Rollenspiele dieser Art und versenke gerne unzählige Stunden in so ein Spiel. Der Aufbauteil klingt an sich gut, aber so wie Jochen es beschrieben hat, ist die Integration nicht einwandfrei. Bereits bei X-Com hat es mich gestört, dass man aufgrund von Missmanagement das Spiel verlieren konnte und dann unzählige Schlachten umsonst waren. Es ist mir zwar nicht passiert, aber es war stellenweise sehr knapp. Bei Pathfinder wäre mir das zu heftig, zumal die Story im Mittelpunkt steht. Den Schwierigkeitsgrad zu senken missfällt mir aber auch irgendwie.

Der zweite Punkt ist der Zeitdruck. Seit Fallout habe ich mir geschworen nie wieder ein RPG zu spielen, in dem ich im Hintergrund ein Zeitlimit für Aufgaben habe. Dann wären da noch andere Unzulänglichkeiten die mir nicht behagen, unter anderem das von Jochen angesprochene Camping.

Dank dieses Podcasts konnte ich für mich nun endlich die Entscheidung treffen Pathfinder ruhen zu lassen, weil es doch zu unausgereift zu sein scheint und über Kritikpunkte verfügt, die vor allem mich bei RPG's besonders stören! Danke! Das war sehr hilfreich!
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