Runde 190: Die Geschichte der Controller

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Desotho
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Desotho » 26. Nov 2018, 13:09

Es macht ja JEDER anders. Das "X" ist bei Nintendo, Xbox und Playstation jeweils an anderer Position.
Da ich mit dem Playstation Layout einige Musikspiele gespielt habe ist nur das Layout bei mir intuitiv drin.

Ich weiß noch noch wie ich Rise of the Tomb Raider "X" für Springen drücken sollte und mehrere male abgestürzt bin bis ich festgestellt habe dass mein "X" nicht das des COntrollers war :)
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Rince81
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Rince81 » 26. Nov 2018, 13:26

Stuttgarter hat geschrieben:
26. Nov 2018, 11:22
Insofern dürfte ich einer der wenigen PC-Spieler sein, die glücklich drüber sind, dass mittlerweile soviele Spiele fürs Gamepad statt für Maus-Tastatur optimiert werden. :)
Dafür muss ich kein Linkshänder sein... :lol:

Ich hatte am Amiga den Competition Pro und habe Jahrelang nie den Hype um Gamepads verstanden. Hatte dann für irgendein FIFA mal das Gravis PC Gamepad gekauft aber effektiv nie benutzt und war überzeugter Maus und Tastatur Spieler - wobei ich auch da lange Probleme mit dem Wechsel der Pfeiltasten zu WASD hatte. Dann kam irgendwann in einem Sale ein 360 Gamepad für Windows ins Haus - kurz ausprobiert und als doof und umständlich für 1-2 Jahre weggepackt und weiter Maus und Tastatur gespielt. Dann kam ein Titel, ich glaube es war Darksiders, der einfach nur miserabel mit M+T zu spielen war - dafür aber nach ordentlich Eingewöhnung wunderbar mit dem 360 Pad und da war der Bann gebrochen. Mittlerweile ist eine fehlende Controllersteuerung in einem PC-Spiel für mich ein Grund einen Titel liegenzulassen - ja Obsidian, ihr seid gemeint. Ich spiele mittlerweile auch Shooter am PC mit Controller. Finde ich einfach wesentlich angenehmer und entspannter.

Dadurch war aber meine kurze Episode mit Overwatch aus den Humble Monthly aber auch binnen kurzem vorbei. Das hat vorbildlichen Gamepad Support - wirft aber PC Spieler egal mit welcher Steuerung zusammen in einen Pool und hat daher verständlicherweise keinen Aim Assist - ergo mit einem wird eigentlich nur der Boden aufgewischt... :doh: Dann lasst es lieber mit dem Controller Support...
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JanTenner
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von JanTenner » 26. Nov 2018, 13:58

Stuttgarter hat geschrieben:
26. Nov 2018, 11:22
Ich gestehe - ich spiele zwar nur am PC, aber mittlerweile alles, was irgendwie geht, mit Controller. (Okay, Shooter spiel ich sehr selten - aber Mafia3 zB. mit Gamepad.)

Hintergrund: Ich bin Linkshänder und bediene die Maus mit der linken Hand. Und ich hab noch keine Tastaturbelegung gefunden, mit der ich tatsächlich sinnvoll zurechtkäme. Die Richtungstasten sind zwar an und für sich sehr brauchbar, aber alle zusätzlichen Funktionen muss ich dann irgendwie im Nummernfeld, den sechs Tasten über den Richtungstasten und noch mit rechter Strg, Enter und so irgendwie abdecken. Was alles andere als bequem für die Hand ist. Insofern dürfte ich einer der wenigen PC-Spieler sein, die glücklich drüber sind, dass mittlerweile soviele Spiele fürs Gamepad statt für Maus-Tastatur optimiert werden. :)

Und zur Nintendo-Frage - ich fang grad an, mit dem 2DS eine tiefere Beziehung einzugehen. Und es macht mich wahnsinnig, dass die Buchstaben bei dem Ding anders angeordnet sind als beim XBox-Controller. :D
Wie wäre es mit der ÜÖÄ# Belegung :D damit solltest du doch die Tastatur so wie rechtshänder mit WASD verwenden können - nur halt spiegelverkehrt.

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Axel
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Axel » 26. Nov 2018, 15:18

Schade, dass ihr nicht über die Versuche gesprochen habt Gaming auf mehrere Bildschirme zu etablieren. Angefangen natürlich beim Dreamcast mit seinem VMU. Was in erster Linie eine Speicherkarte für den Controller war, aber auch einen simplen LCD Bildschirm beinhaltete, wo beispielsweise bei Resident Evil Statusanzeigen dargestellt wurden oder es bei Sonic kleine Minispiele gab. Und andere Spiele hatten da immer ziemlich nette Animationen. Das hatte ein wenig was von den Flippertischen der 90er, wo ja auch auf den Dot Matrix Anzeigen Animationen während des Spiels abgespielt wurden.
Und dann natürlich Nintendos Versuch mit dem Wii U Controller. Könnt ihr euch noch dran erinnern, wie das gerade Anfang gepusht wurde, dass es neben dem TV noch einen zweiten Bildschirm gab? Eigentlich schade das sich das nicht durchgesetzt hat, denn die paar Multiplayer-Spiele die das genutzt haben waren wirklich klasse und haben davon enorm profitiert!

Joschel
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Joschel » 26. Nov 2018, 15:24

Schöne Folge!

Tastatureingabe und WASD im Speziellen sind der Grund, warum PC-Spiele für mich nicht mehr in Frage kommen. Shooter mögen mit Maus genauer zu spielen sein - das Spielerlebnis mit Controller ist aber wesentlich intensiver.

Sagt einer, der vor 25Jahren am PC mit Tastatur alles kaputt geschossen hat...

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Heretic
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Heretic » 26. Nov 2018, 17:55

Hach ja, Steel Battalion. Da fällt mir jedesmal dieses legendäre Video ein:
https://www.youtube.com/watch?v=Mk1IKDXCZFY (ab Minute 20 startet der interessante Teil)
https://www.youtube.com/watch?v=Cf_CEkxBJA8

Ist mir ein Rätsel, wieso es mit Kinect nie so richtig was geworden ist. :mrgreen:

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Desotho
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Desotho » 26. Nov 2018, 18:48

Ich finde das Video zu Duke Nukem immer nett, weil die beiden unter Missachtung einer Maus (kA ob man die überhaupt nutzen konnte) wild auf der Tastatur hämmern :D
https://www.youtube.com/watch?v=hTmNTES1UAw
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Heretic
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Heretic » 26. Nov 2018, 22:01

Meine Maus ist kein Dinosaurier! :snooty:

Das heißt... meine eigene irgendwie schon. Die gab's damals von der Gamestar umsonst für das Abo; und solch großzügige Geschenke werden wahrlich schon seit geraumer Zeit nicht mehr verteilt. Aber selbst dieses antiquierte Teil namens Logitech MX500, das nur noch auf vier statt fünf intakten Füßchen dahingleitet, hat bereits acht Tasten plus Mausrad und ist damit bereits vielseitig verwendbar. Aktuelle Mäuse haben bestimmt noch mehr zu bieten. So ganz ist die Evolution also auch an der guten alten Maus nicht vorbeigegangen. ;)

Ich hatte sogar am C64 'ne Maus hängen, aber so richtig überzeugend war das nicht. GEOS war irgendwie nicht so prall. :mrgreen:

Christoph
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Christoph » 26. Nov 2018, 22:12

Ich muss mal in die Bresche springen für die armen Entwickler des Magnavox Odysees. Im Podcast klingt es etwas so, als hätten sie einen Drehknauf gewählt, weil sie diese Art der Bedienung bei ihren Oszilloskopen her gekannt hätten, und nicht in der Lage gewesen wären den Vorteil des Joysticks zu erkennen. Ich bin mir aber sicher, dass es da handfeste technische Gründe für gab. Die Magnavox ist im Wesentlichen eine analoge Konsole. Man musste also ohne Bits die Position des Spielers speichern. Das funktioniert mit einer Spannung. Der Joystick sagt dir nur gehe links und gehe rechts. Man muss also zusätzliche Kapazitäten und vielleicht auch zu dieser Zeit kostspielige Transistoren spendieren. Und selbst damit würd die Position über kurz und lang immer auf den 0-Wert driften. Wäre vielleicht ok, aber der Drehknauf löst das Problem und ist auch noch günstiger. Der Drehknauf ist nichts anderes als ein Potentiometer, was eine Spannung ausgibt die zu der Stellung des Knauf passt. Die Position des Spielers ist also ohne zusätzliche Komponenten gespeichert, und sie driftet nicht über die Zeit. Für die Magnavox also die technisch einfachere und am Ende wirtschaftlich sinnvollere Lösung ;-)

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derFuchsi
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von derFuchsi » 27. Nov 2018, 01:02

JanTenner hat geschrieben:
25. Nov 2018, 10:52
Ich war schon lange nicht mehr so wütend wie bei der Stelle als Sebastian davon spricht, dass er Shooter lieber mit Controller spielt :D
This! :lol:

Besonders der Teil wo er sagt dass heutzutage das Gamepad bei Shootern längst anerkannt ist (oder so ähnlich) und ich so brüllend gerade im Auto sitzend "NEEEIIIN!" :evil:
:D
schneeland hat geschrieben:
26. Nov 2018, 00:27
Ich hab' die Folge noch nicht gehört, aber ich habe auch noch lebhafte Erinnerungen daran, dass ich es total unsinnig fand, dass Shooter plötzlich wollten, dass ich die Maus benutze (das erste müsste Quake gewesen sein, aber da bin ich nicht mehr sicher) - immerhin hatte ich vorher jahrelang Doom (1/2) nur mit der Tastatur gespielt :)
Oh ja ich hab mich auch zunächst gewehrt. Shooter mit der Maus - unnötiger Schnickschnack. :roll:

Ich komme aus einer ganz anderen Ecke als die Podcaster und konnte daher stellenweise nur mit dem Kopf schütteln. Mit Gamepad hatte ich mangels Konsole nie Berührungspunkte.
Auf dem C64 war vieles mit dem Joystick steuerbar was man später am Amiga oder PC mit der Maus konnte. Ein Fadenkreuz mit dem Joystick über den Bildschirm zu schubsen ist rückblickend schon etwas strange. Ansonsten hat man halt noch viel getippt.
Später am Amiga war buntiklicki angesagt, alles was ging mit der Maus. Die Workbench gab es ja dann auch.
Dann war DOS am PC und wieder viel getippe. Später unter Windows wieder mehr Maus. Mein erster analoger Joystick war dann so ein Microsoft Sidewinder. Mit dem habe ich u.A. Anfangs z.B. alle Need For Speed Teile gespielt. Irgendwann hattten sie die Steuerung verhunzt, da hatte ich dann das Gefühl dass sich die Autos seltsamerweise besser mit der Tastatur steuerten als mit dem Joystick (nach NFS Porsche oder so, weiß nicht mehr ganz genau).
2005 erst hab ich mir mein erstes Gamepad geholt (Logitech Rumblepad) aber nicht sonderlich oft benutzt. Mittlerweile ersetzt durch den Xbox 360 Controller. Gibt schon Einsatzgebiete dafür (3rd Person Spiele in der Regel, Dark Souls z.B.) aber Shooter spiele ich damit nicht, das fühlt sich einfach falsch an! :naughty: (Ich habs immerhin mal probiert)
M+T sind so in Fleisch und Blut übergegangen ich spiele sowas wie Elite Dangerous sogar so. Dabei habe ich mir dafür extra so ein HOTAS Ding geholt... das vergammelt jetzt im Schrank. :)
Ich wollte immer mal so einen Force Feedback Joystick haben, die waren mir aber zu teuer und später wusste ich nicht mehr so recht wofür (Stichwort NFS).
Vielleicht benutze ich sogar irgendwann mal das Logitech Lenkrad dass ich mir neulich in einer Rabattaktion gegönnt habe... *seufz*
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Siel
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Siel » 27. Nov 2018, 02:04

Ich muss mal kurz Klugscheißen ^^
Windows war nicht das erste Betriebssystem was eine Maus verwendete ^^
Ich erinnere mich da gern an unseren 86er der Norton Commander Nutzte ^^ da funktionierte auch schon die Maus ^^

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Andre Peschke
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Andre Peschke » 27. Nov 2018, 05:28

Siel hat geschrieben:
27. Nov 2018, 02:04
Ich muss mal kurz Klugscheißen ^^
Windows war nicht das erste Betriebssystem was eine Maus verwendete ^^
Ich erinnere mich da gern an unseren 86er der Norton Commander Nutzte ^^ da funktionierte auch schon die Maus ^^
Wir haben ja sogar den Xerox Alto (1973) als ersten Computer mit Mouse + grafischem User-Interface erwähnt. Insofern unnötiges Klugscheißen. ^^
Christoph hat geschrieben:
26. Nov 2018, 22:12
Ich muss mal in die Bresche springen für die armen Entwickler des Magnavox Odysees. Im Podcast klingt es etwas so, als hätten sie einen Drehknauf gewählt, weil sie diese Art der Bedienung bei ihren Oszilloskopen her gekannt hätten, und nicht in der Lage gewesen wären den Vorteil des Joysticks zu erkennen. Ich bin mir aber sicher, dass es da handfeste technische Gründe für gab. Die Magnavox ist im Wesentlichen eine analoge Konsole. Man musste also ohne Bits die Position des Spielers speichern. Das funktioniert mit einer Spannung. Der Joystick sagt dir nur gehe links und gehe rechts. Man muss also zusätzliche Kapazitäten und vielleicht auch zu dieser Zeit kostspielige Transistoren spendieren. Und selbst damit würd die Position über kurz und lang immer auf den 0-Wert driften. Wäre vielleicht ok, aber der Drehknauf löst das Problem und ist auch noch günstiger. Der Drehknauf ist nichts anderes als ein Potentiometer, was eine Spannung ausgibt die zu der Stellung des Knauf passt. Die Position des Spielers ist also ohne zusätzliche Komponenten gespeichert, und sie driftet nicht über die Zeit. Für die Magnavox also die technisch einfachere und am Ende wirtschaftlich sinnvollere Lösung ;-)
Dies hingegen: hervorragendes Klugscheißen! ^^

Aus dem Blickwinkel hab ich es noch nicht gesehen, vermutlich mangels technischem Sachverstand.

Andre

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DieTomate
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von DieTomate » 27. Nov 2018, 06:30

derFuchsi hat geschrieben:
27. Nov 2018, 01:02
JanTenner hat geschrieben:
25. Nov 2018, 10:52
Ich war schon lange nicht mehr so wütend wie bei der Stelle als Sebastian davon spricht, dass er Shooter lieber mit Controller spielt :D
This! :lol:

Besonders der Teil wo er sagt dass heutzutage das Gamepad bei Shootern längst anerkannt ist (oder so ähnlich) und ich so brüllend gerade im Auto sitzend "NEEEIIIN!" :evil:
:D
:sad-teareye:
"Längst anerkannt" oder notgedrungen etabliert, weil ja alle Spiele in erster Linie für Konsolen entwickelt werden und mit Gamepad spielbar sein müssen? Aber wenn selbst hier im Thread viele das Gamepad sogar vorziehen, wundert es auch nicht mehr, warum dieses Genre so verkümmert. Ihr müsst nur mal wieder richtig von einem vernünftigen Shooter durchgenommen werden, dann lernt ihr die Maus wieder zu lieben. :oops:
Ich habe schon öfter versucht, einen FPS mit Gamepad zu spielen, und es ist einfach ein riesiges Handicap. Man kämpft doch die ganze Zeit nur mit dem Stick, als dass man das Spiel genießen könnte. Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen das funktionierte, z.B. Metroid Prime. Dort ist die Steuerung auch anders, und man kann Gegner automatisch anvisieren. Bei 180° Drehungen bekomme ich trotzdem noch gelegentlich Anfälle.

Decius
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Decius » 27. Nov 2018, 06:34

Andre Peschke hat geschrieben:
26. Nov 2018, 12:39
Feamorn hat geschrieben:
26. Nov 2018, 11:53
Microsoft ist hier der Querulant! :mrgreen:
Vermutlich auch, wegen irgendwelche Nintendo-Patente. Vermute, die dürfen nicht die exakt gleichen Bezeichner und Farben benutzen, wie der SNES-Controller.

Andre
In Japan liest man traditioneller Weise von rechts nach links und entsprechend ist B links und A rechts. Darum ist auch in japanischen Playstation-Spielen O bestätigen (Position von A bei Nintendo) und X abbrechen (Position von B bei Nintendo), im Westen genau umgekehrt. MS als westlicher Hersteller hat natürlich die für uns, die von links nach rechts lesen, natürliche Belegung genommen.

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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Christoph » 27. Nov 2018, 07:01

Andre Peschke hat geschrieben:
27. Nov 2018, 05:28
Dies hingegen: hervorragendes Klugscheißen! ^^

Aus dem Blickwinkel hab ich es noch nicht gesehen, vermutlich mangels technischem Sachverstand.
Mein Papa hat ja immer gesagt: „Christoph, Klugscheißer mag niemand!“
Aber die frühen Konsolen sind technisch einfach total interessant, weil es eigentlich pure Mangelverwaltung gewesen ist um Kosten zu sparen, und damit zu echt kreativen Lösungen geführt hat. Bei der Gameboy Altbier Folge hattet ihr das Thema ja auch schon mal angeschnitten.
Da konnte ich mich einfach nicht zurückhalten :lol:

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Symm
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Symm » 27. Nov 2018, 08:17

Manchmal hab ich das Gefühl der einzige zu sein der den "Duke" der ersten Xbox Konsole mochte.
Man kann ihn hässlich und klobig nennen. Aber von der Ergonomie her, war er ein Traum und einem PS4 Pad z.b. vom handlichen Gefühl her mMn weit überlegen.
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Sami
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Sami » 27. Nov 2018, 09:09

Symm hat geschrieben:
27. Nov 2018, 08:17
Manchmal hab ich das Gefühl der einzige zu sein der den "Duke" der ersten Xbox Konsole mochte.
Man kann ihn hässlich und klobig nennen. Aber von der Ergonomie her, war er ein Traum und einem PS4 Pad z.b. vom handlichen Gefühl her mMn weit überlegen.
Du bist nicht der Einzige! :D
Ich fand den ersten XBOX Controller auch super.
Durch die Größe konnte man sehr angenehm mit dem rechten Zeigefinger die A-, B-, X-, Y-, Weiß- und Schwarz-Tasten betätigen und mit dem rechten Mittelfinger die Schultertaste bedienen.
Das kann ich mit den aktuellen PS4 und XBOX One Controllern nicht mehr ohne dass sich nach 10 Minuten die Finger verkrampfen.
Sami wird ausgesprochen wie bei Sami Khedira. Dankeschön.

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Andre Peschke
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Andre Peschke » 27. Nov 2018, 10:14

Decius hat geschrieben:
27. Nov 2018, 06:34


In Japan liest man traditioneller Weise von rechts nach links und entsprechend ist B links und A rechts. Darum ist auch in japanischen Playstation-Spielen O bestätigen (Position von A bei Nintendo) und X abbrechen (Position von B bei Nintendo), im Westen genau umgekehrt. MS als westlicher Hersteller hat natürlich die für uns, die von links nach rechts lesen, natürliche Belegung genommen.
Auch ein guter Gedanke. Aber ist Japanisch nicht in erster Linie von oben nach unten gelesen und dann nur die einzelnen Spalten von R nach L? Aber passt vermutlich so oder so.

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SebastianStange
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von SebastianStange » 27. Nov 2018, 10:18

JanTenner hat geschrieben:
25. Nov 2018, 10:52
Ich war schon lange nicht mehr so wütend wie bei der Stelle als Sebastian davon spricht, dass er Shooter lieber mit Controller spielt :D
:-D

Aber echt ey... so sehr die große Zahl von Tasten eines Keyboards + die Mega-Präzision und Geschwindigkeit einer Maus auch zu Genres wie Aufbaustrategie und generell auch ins Shooter-Genre passen - alleine die Sitzhaltung nervt mich! Jetzt mal Hände und Finger ausgeklammert. Das ist Arbeit. Das ist "lean forward". Das ist nicht bequem und nicht entspannt. Klar, kann man auch mit Maus und Tastatur ne wirklich bequeme Sitzhaltung finden und lange Spaß ohne Schmerzen haben.

Aber nix schlägt den Komfort eines Controllers. Zurücklehnen. Entspannen. Dieselbe Körperhaltung wie beim Anschauen von Film und Serie und nicht die wie beim Ausfüllen einer Steuererklärung. Schon deshalb rockt der Controller.

Umd noch mehr zu triggern: Für Bioshock Infinite habe ich mir damals extra ein GamePad für den PC organisiert. Denn da gings nicht so sehr um mein Aiming, sondern ums bequeme Erleben des Spiels. Und das hat mir der Controller halt ermöglicht. Battlefield V? Zocke ich mit Maus. Und ich bastele mir aktuell immer noch das optimale Tastenlayout zusammen. Und ich würde nie auf die Idee kommen, das am PC mit Gamepad zu spielen. Aber herrje... abseits solcher kompetitiver Fälle bin ich halt der Meinung, dass das Gamepad besser ist. *duck*

Cheers;
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Feamorn » 27. Nov 2018, 10:27

SebastianStange hat geschrieben:
27. Nov 2018, 10:18
Das ist nicht bequem und nicht entspannt. Klar, kann man auch mit Maus und Tastatur ne wirklich bequeme Sitzhaltung finden und lange Spaß ohne Schmerzen haben.
Ich habe zuerst gelesen, man kann auch ohne Spaß lange Schmerzen haben. :lol:

Gab es eigentlich mal einen Controller mit Trackball oder so?
Ich hatte nie einen Trackball, hatte aber mal überlegt, ob das nicht eine Alternative für's Sofaspielen wäre...

Genauso kann ich mir bei Controllern auch gut vorstellen, dass man da noch ergonomischere Formen bauen könnte. man stelle sich etwas Hand ausfüllendes vor, bei dem die Daumen jeweils einen Stick (oder eben Trackball, ich fand den Ansatz mit dem Touchpad von Steam gar nicht sooo verkehrt, die Umsetzung ist halt noch nicht perfekt) bedienen (und sonst nicht), die weiteren Tasten dann so entlang des "Controller-Rückens", dass sie bequem von Zeige-, Mittel- und eventuell sogar Ringfinger bedient werden können.
Allerdings wäre bei einem solchen Layout vermutlich noch viel schneller ein Problem mit verschiedenen Handgrößen vorhanden. (Ich habe heute ja schon oft Probleme...)


PS: Ich habe die Folge noch immer nicht komplett durch, nur, falls ich mich hier irgendwo in ein Fettnäpfchen setzen sollte. :)
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