Runde 190: Die Geschichte der Controller

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Decius
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Decius » 27. Nov 2018, 10:34

Andre Peschke hat geschrieben:
27. Nov 2018, 10:14

Auch ein guter Gedanke. Aber ist Japanisch nicht in erster Linie von oben nach unten gelesen und dann nur die einzelnen Spalten von R nach L? Aber passt vermutlich so oder so.

Andre
Schreiben von oben nach unten, lesen von rechts nach links, zumindest die ganz traditionellen Kanjis. Ja, ich versteh auch nicht wie das geht... :D Eventuell kann uns ein Animefan/Japanfan ja erleuchten.

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derFuchsi
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von derFuchsi » 27. Nov 2018, 10:56

SebastianStange hat geschrieben:
27. Nov 2018, 10:18

Umd noch mehr zu triggern: Für Bioshock Infinite habe ich mir damals extra ein GamePad für den PC organisiert. Denn da gings nicht so sehr um mein Aiming, sondern ums bequeme Erleben des Spiels. Und das hat mir der Controller halt ermöglicht. Battlefield V? Zocke ich mit Maus. Und ich bastele mir aktuell immer noch das optimale Tastenlayout zusammen. Und ich würde nie auf die Idee kommen, das am PC mit Gamepad zu spielen. Aber herrje... abseits solcher kompetitiver Fälle bin ich halt der Meinung, dass das Gamepad besser ist. *duck*

Cheers;
Sebastian
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Heretic
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Heretic » 27. Nov 2018, 11:23

Ich habe nur selten einen Shooter mit einem Controller gespielt, und jedesmal bin ich rumgeeiert wie der letzte Mensch. Allein die roboterhaft wirkenden und viel zu langsamen Drehungen beim Umschauen sind mir ein Graus. Ich gehöre allerdings auch zu denjenigen, die die Mausempfindlichkeit sehr hoch einstellen, um sich bei minimaler Mausbewegung blitzschnell drehen zu können. Daher bin ich wohl absolut nicht Controller-geeignet. Und Keyboard-affin bin ich seit der Schulzeit. Da hab' ich nämlich Maschinenschreiben gelernt. :mrgreen:

Mein erster (und letzter) Controller war der des Sega Master Systems:
https://www.google.de/search?q=sega+mas ... 02&bih=850
Mit dem Ding bin ich nie richtig gut klargekommen.
Feamorn hat geschrieben:
27. Nov 2018, 10:27
Gab es eigentlich mal einen Controller mit Trackball oder so?
Ich kann mich noch an den Quickshot Joyball erinnern. Das war allerdings ein stinknormaler Joystick mit 'ner Halbkugel anstelle des Sticks. Und totaler Müll. :D

Edit:
@goschi
Ich erzähl' hier nix vom Pferd (oder dem hohen Ross), sondern erläutere meine bevorzugte Steuerungsart. Ich würde aber niemals jemandem vorschreiben, wie er seine Spiele zu bedienen hat. Es kommt nur desöfteren vor, dass die Controllerfraktion die klaren Vorteile der M+T-Steuerung wegdiskutieren bzw. nicht anerkennen möchte. Das kann ebenfalls sehr ermüdend sein. ;)
Zuletzt geändert von Heretic am 27. Nov 2018, 11:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Heretic
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Heretic » 27. Nov 2018, 11:31

Heretic hat geschrieben:
27. Nov 2018, 11:23
Ich habe nur selten einen Shooter mit einem Controller gespielt, und jedesmal bin ich rumgeeiert wie der letzte Mensch. Allein die roboterhaft wirkenden und viel zu langsamen Drehungen beim Umschauen sind mir ein Graus. Ich gehöre allerdings auch zu denjenigen, die die Mausempfindlichkeit sehr hoch einstellen, um sich bei minimaler Mausbewegung blitzschnell drehen zu können. Daher bin ich wohl absolut nicht Controller-geeignet. Und Keyboard-affin bin ich seit der Schulzeit. Da hab' ich nämlich Maschinenschreiben gelernt. :mrgreen:

Mein erster (und letzter) Controller war der des Sega Master Systems:
https://www.google.de/search?q=sega+mas ... 02&bih=850
Mit dem Ding bin ich nie richtig gut klargekommen.
Feamorn hat geschrieben:
27. Nov 2018, 10:27
Gab es eigentlich mal einen Controller mit Trackball oder so?
Ich kann mich noch an den Quickshot Joyball erinnern. Das war allerdings ein stinknormaler Joystick mit 'ner Halbkugel anstelle des Sticks. Und totaler Müll. :D
Edit:
@goschi
Ich erzähl' hier nix vom Pferd (oder dem hohen Ross), sondern erläutere meine bevorzugte Steuerungsart. Ich würde aber niemals jemandem vorschreiben, wie er seine Spiele zu bedienen hat. Es kommt nur desöfteren vor, dass die Controllerfraktion die klaren Vorteile der M+T-Steuerung wegdiskutieren bzw. nicht anerkennen möchte. Das kann ebenfalls sehr ermüdend sein. ;)

Stuttgarter
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Stuttgarter » 27. Nov 2018, 11:34

goschi hat geschrieben:
27. Nov 2018, 11:09

Mich nervt hier das radikal vertretene hohe Ross manch eines "Hardcore PC Gamers" tatsächlich, soll doch jeder so, wie er es mag und etwas über den Tellerrand geblickt würde manchem nicht schaden.
Ich bin ja selbst Gamepadfan - stimme Dir grundsätzlich also zu. Der eine Punkt im Podcast hat mich allerdings schon nachdenklich gemacht - dass Spiele, die vor paar Jahren noch ganz selbstverständlich auf dem PC zuhause gewesen wären und automatisch mit M + T gesteuert worden wären, jetzt spielerisch so angepasst werden müssen, dass sie auch mit einem Gamepad bedient werden können. Spontan leuchtet mir ein, dass aufgrund dessen dann das Spielgefühl ein anderes wird. Mit Ego-Shootern hab ich ja so gut wie keine Erfahrung - aber wenn die Existenz von Gamepads dafür verantwortlich wäre, dass ich in Starcraft 2 nicht mehr Einheitenrahmen ziehen könnte, bis zu neun verschiedene Gruppen definieren könnte etc, dann würd ich vermutlich auch auf das Gamepad schimpfen. Und zwar gewaltig.

Oder wenn ich das erste Mafia mit Mafia 3 vergleiche - das Gunplay hat sich da schon verändert. Ich kann nachvollziehen, dass das nicht jedem PC-Spieler gefällt.

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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Symm » 27. Nov 2018, 11:44

Lustigerweise hatte ich meine erfolgreichste Shooter-Zeit zumindest im Kompetitiven mit dem Gamepad. Damals auf der Xbox hab ich Rainbow Six gesuchtet und stand auch im globalen Scoreboard in den Top 500.
Heute geht das gar nicht mehr, hab vor kurzen mal Borderlands 2 per Xbox Gold bekommen und hab da gar nicht hinbekommen.
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von IpsilonZ » 27. Nov 2018, 13:55

Decius hat geschrieben:
27. Nov 2018, 06:34
Andre Peschke hat geschrieben:
26. Nov 2018, 12:39
Feamorn hat geschrieben:
26. Nov 2018, 11:53
Microsoft ist hier der Querulant! :mrgreen:
Vermutlich auch, wegen irgendwelche Nintendo-Patente. Vermute, die dürfen nicht die exakt gleichen Bezeichner und Farben benutzen, wie der SNES-Controller.

Andre
In Japan liest man traditioneller Weise von rechts nach links und entsprechend ist B links und A rechts. Darum ist auch in japanischen Playstation-Spielen O bestätigen (Position von A bei Nintendo) und X abbrechen (Position von B bei Nintendo), im Westen genau umgekehrt. MS als westlicher Hersteller hat natürlich die für uns, die von links nach rechts lesen, natürliche Belegung genommen.
Ah, das ist echt interessant. Wollte grad mit nem ganz anderen Punkt kommen der dem ähnelt aber doch ... anders ist.

Weil bei Nintendo war ja der rechte Button (also A, bzw. O (Playstation), bzw. B (Xbox)) der Bestätigen Knopf und der untere der zum abbrechen.
Bei der Playstation hat es sich dann (in Europa) schnell etabliert, dass X, also der untere Button, zum Bestätigen war. Gab aber Ausnahmen (ISS Pro Evolution Soccer, meine ich war da so). Mein Gedanke war, dass man bei Microsoft sich dachte, dass sich bei ihrer Zielgruppe inzwischen der untere Button etabliert hat als "Bestätigen"-Knopf und dieser ja trotzdem der A-Button sein sollte.

Deine Erklärung macht aber sogar mehr Sinn für mich.
Geht mir auf jeden Fall auch immer so, dass es so klingt, als hätte Nintendo da irgendwas von Microsoft geklaut und dann um alle zu verwirren alles verdreht. Schon durch den Gameboy (wohl das Ding mit dem ich am meisten Zeit verbracht habe) war ich ewig darauf trainiert, dass rechts der A Button ist.

Voigt
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Voigt » 27. Nov 2018, 15:12

Kreis ist Zeichen der Bestätigung in Japan, Kreuz ist Ablehnung. Man kreuzt keine Felder in Dokumenten an in Japan, sonderin kreist die. Kann sogar als Ersatz für das Häkchen in Klassenarbeiten eingesetzt werden. Daher ist Kreis auch Bestätigungstaste beim Japanischen Sony.

Im westlichen Kreis ist eher Kreuz die Bestätigung (etwas ankreuzen)
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Axel
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Axel » 27. Nov 2018, 15:15

Um mal meine persönliche Abneigung zu M+T plastisch zu formulieren:
Stellt Euch vor ihr müsstet gleichzeitig mit der rechten Hand schreiben und mit der linken Hand malen. Beides sind komplett unterschiedliche Dinge, die wiederum meine komplette Aufmerksamkeit brauchen. Genauso ist das bei mir mit Maus und Tastatur. Entweder ich betätige nur die Maus oder nur die Tastatur, beides geht für mich nicht zusammen. Ich bin allgemein auch kein Mensch, der Multitaskingfähig ist.

Und da muss ich dem Goschi zur Abwechslung mal recht geben: Ist doch cool, wenn Spiele heute so designt werden, dass eine größere Zahl der Menschen diese spielen kann. Diese ganzen Belehrungen, warum der Controller so schlecht wäre usw. erinnert mich an die Lärchen, die uns Eulen immer erklären wollen, dass es ja nicht so schwer wäre vor 10:00 leistungsfähig zu sein. Da ist es sogar leider so, dass die ganze Gesellschaft auf Lärchen ausgelegt ist und es da gerade auch in der Schule eigentlich unnötige Nachteile für Kinder gibt, die einen anderen Biorythmus haben.
Genauso ist das eben auch bei der Frage ob jemand Controller oder M+T präferiert. Ich verstehe da einfach nicht die Häme von manchen Leuten.

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Desotho
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Desotho » 27. Nov 2018, 15:16

Wenn ich eine Weile ein japanisches Spiel zocke bin ich dann auch bei der deutschen Belegung wieder umgepolt und drücke das dann intuitiv falsch :D
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JanTenner
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von JanTenner » 27. Nov 2018, 15:45

Für alle Spiele in denen man schnell und präzise auf etwas zielen muss (egal ob Ego oder Third-Person) benötige ich einfach eine Maus. Das Keyboard dazu ist vielleicht nicht besonders ergonomisch, aber ich kann trotzdem mit der linken Hand relativ viele Tasten gut erreichen. (Kleiner Finger auf Strg, Shift, Daumen auf der Leertaste, der Rest auf WASD mit Q,E,R und F in Reichweite.)

Andererseits verstehe ich es nicht wie man sich bei Spielen wie Darksouls über die schlechte Maus + Tastatur Steuerung aufregen kann... Das ist für mich z.B. eindeutig ein Controller Spiel.

Aber am Ende ist natürlich alles persönliche Vorliebe bzw Gewohnheit.

MitSchmackes! hat geschrieben:
27. Nov 2018, 15:15
Diese ganzen Belehrungen, warum der Controller so schlecht wäre usw. erinnert mich an die Lärchen, die uns Eulen immer erklären wollen, dass es ja nicht so schwer wäre vor 10:00 leistungsfähig zu sein.
Ich glaube du meinst Lerchen du Eule :D

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Axel
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Axel » 27. Nov 2018, 15:49

JanTenner hat geschrieben:
27. Nov 2018, 15:45
Ich glaube du meinst Lerchen du Eule :D
Grammar-Nazi! :D

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Heretic
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Heretic » 27. Nov 2018, 15:56

goschi hat geschrieben:
27. Nov 2018, 13:20
Hmmm, also dass anerkannt wird, dass die Maus eine höhere Genauigkeit und Geschwindigkeit zulässt, habe ich noch nie abgestritten gesehen und was anderswo diskutiert wird ist grundsätzlich sowieso erst mal egal, aber gerade hier im Thread las man einiges (wenn auch gespielt übertriebene) an Empörung über die Steuerung mittels Controller und diese Inakzeptanz erlebt man generell eigentlich nur in diese Richtung.
Ich habe schon mehrfach (woanders) gelesen, dass einem komplett die Immersion flöten gehen würde, wenn man z. B. ein Tomb Raider mit Maus und Tastatur spielt. Dass man nicht ins Geschehen abtauchen könnte, weil man mit Gerätschaften hantiert, die nur für die Arbeit taugen würden. Oder die Diskussion wird bereits im Vorfeld im Keim erstickt, indem man ein "PC-Master-Race" an den Kopf geklatscht bekommt. Da wird schon oft genug in beide Richtungen ausgeteilt. Dabei ist die Diskussion eigentlich in der Tat völlig sinnfrei, wenn es nicht um Cross-Platform-Multiplayer geht.

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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von echtschlecht165 » 27. Nov 2018, 15:59

Allzu ernst nehme sollte msn diese sticheleien nicht nehmen.
Wenn jemand wirklich ernsthaft nicht verträgt, dass jemand shooter mit controller spielt, so ist das sicher nicht sein einziges Problem, dass er mit anderen Menschen hat. :D

Achja

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In Stein gemeißelt

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Heretic
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Heretic » 27. Nov 2018, 16:42

echtschlecht165 hat geschrieben:
27. Nov 2018, 15:59
Achja

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Chleudert den Purchen zu Poden! :twisted:

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v3to
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von v3to » 30. Nov 2018, 17:46

@Andre Peschke
Für den C64 gab es zwar Userport-Karten für bestimmte Mäuse, die waren aber eher Einzelfall-Lösungen. Meist PC-Mäuse, ich habe hier einen etwas abenteuerlichen Adapter für Amiga- und Atari-ST-Mäuse.

Zu Zeiten des GEOS-Betriebsystems haben sich allerdings mehr Standard-Mäuse für Joystick-Ports durchgesetzt, wie z.B. die Commodore 1351 (der Vorgänger 1350 simulierte btw nur Joystickbewegungen). Wenn man von 'durchsetzen' sprechen möchte, denn abseits dessen war die Maus doch ein Exot. Wobei damals doch einige Spiele unterstützt wurden, wie Arkanoid, Operation Wolf oder Soul Crystal. In der Homebrew-Szene kommt das auch hin und wieder vor. Von Maniac Mansion gibt es seit einigen Jahren eine Version mit Maussteuerung, die kommende Eye-of-the-Beholder-Umsetzung für C64 wird mit WASD und Maus gespielt.

falkoloeffler hat geschrieben:
26. Nov 2018, 11:23

Der SIGMA ELITE MULTI-FUNCTION 2100! Der ultimative Joystick!

Doch, ach, es sollte nicht sein, das Teil war schlimmer als jeder Quickshot für einen Zehner. Der Joystick selbst musste fast in die Waagrechte bewegt werden, bis er endlich die gewünschte Richtung registrierte. Diagonalen waren nur möglich, wenn man EXAKT traf, was einen in "Commando" zur Weißglut trieb. Die Feuerknöpfe waren derart wabbelig verbaut, dass sie dauernd verkanteten, was einen in "Commando" ... naja ... und die Drehregler zuppelten derart rum, dass die Arkanoid-Kapsel rumhüpfte wie ein Meerschweinchen, das einen Flummi verschluckt hat. Das riesige Gehäuse kippte wegen des hohen Schwerpunktes auch dauernd rum und war kaum zu bändigen.

Zusammengefasst: SCHLIMMSTER JOYSTICK ALLER ZEITEN und um die Kohle tut es mir heute noch leid.
Den Joystick hatte ich zum ersten mal auf der Gamescom 2016 in der Hand. Bzw eine Weile an meiner Spielstation auf dem Retrostand und ich würde hier echt widersprechen. Der Stick ist haptisch verdammt gut, auch im Vergleich mit dem Competition Pro. Mit Diagonalen oder der Steuerung insgesamt hatte ich überhaupt keine Probleme und war erstaunt über dessen Leichtgängigkeit. Das klingt bei deiner Beschreibung doch irgendwie nach Montagsware. Edit: Vielleicht gab es auch Qualitätssprünge bei Revisionen. Kann man ja nie ausschließen.

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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von billi » 30. Nov 2018, 19:35

Raptor 2101 hat geschrieben:
25. Nov 2018, 10:51
Kleiner Hinweis zu Sebastians Aussage "Joysticks haben noch nicht den Realismusgrad wie bei Lenkrädern", weil längerer Hebelweg und co.

Das stimmt so nicht. Viele der modernen Kampfflugzeuge haben einen starren Stick der nur über Krafteinwirkung die Steuerbefehle entgegen nimmt.
Kommt auch etwas darauf an, was für ein Flugmuster man simulieren möchte. Die Sidesticks, mit denen moderne Passagiermaschinen wie der Airbus A380 gesteuert werden, unterscheiden sich in Größe und Haptik kaum von einem handelsüblichen Gaming-Joystick. In dem Fall wäre das sogar sehr realistisch.
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von SebastianStange » 30. Nov 2018, 20:42

billi hat geschrieben:
30. Nov 2018, 19:35
Raptor 2101 hat geschrieben:
25. Nov 2018, 10:51
Kleiner Hinweis zu Sebastians Aussage "Joysticks haben noch nicht den Realismusgrad wie bei Lenkrädern", weil längerer Hebelweg und co.

Das stimmt so nicht. Viele der modernen Kampfflugzeuge haben einen starren Stick der nur über Krafteinwirkung die Steuerbefehle entgegen nimmt.
Kommt auch etwas darauf an, was für ein Flugmuster man simulieren möchte. Die Sidesticks, mit denen moderne Passagiermaschinen wie der Airbus A380 gesteuert werden, unterscheiden sich in Größe und Haptik kaum von einem handelsüblichen Gaming-Joystick. In dem Fall wäre das sogar sehr realistisch.
Was zum Teufel?! So sieht das Cockpit des A380 aus?! Wie ein PC-Arbeitsplatz? What the fuck?!

Ich habe in den letzten Monaten immer wieder gerne Cockpit-Videos geschaut, weil mich Aviatik im Allgemeinen schon interessiert und ich spannend finde, wie da die Abläufe und die Kommunikation funktionieren - egal ob bei Routine-Landung oder Notfall. Aber anscheinend habe ich da immer nur alte Flugzeugmodelle gesehen. Dass Flugzeuge heutzutage im Cockpit auch so aussehen können, das war mir neu.

Toll. Wieder ne Illusion kaputt.

Aber danke für den Hinweis. Sehr aufmerksam.

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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von Voigt » 30. Nov 2018, 20:51

SebastianStange hat geschrieben:
30. Nov 2018, 20:42
Was zum Teufel?! So sieht das Cockpit des A380 aus?! Wie ein PC-Arbeitsplatz? What the fuck?!

Ich habe in den letzten Monaten immer wieder gerne Cockpit-Videos geschaut, weil mich Aviatik im Allgemeinen schon interessiert und ich spannend finde, wie da die Abläufe und die Kommunikation funktionieren - egal ob bei Routine-Landung oder Notfall.
Dann interessiert dich eventuell auch das Video: https://youtu.be/lw6mjVIdbbc Wurde mir mal vorgeschlagen. Damit wird auch bissel Funktionsweise der Steuerung mittels Autopilot klar.
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Re: Runde 190: Die Geschichte der Controller

Beitrag von billi » 1. Dez 2018, 12:09

@Sebastian: Wenn dich das Thema Fliegerei interessiert, kann ich dir die Videos von Pilotseye.tv empfehlen (z.B. Auf YouTube), da bekommt man tolle Einblicke in den Pilotenalltag.
In diesem Video sieht man ab Minute 8:00 sehr schön den Sidestick in Aktion. Ich habe leider auf die Schnelle kein Video gefunden in dem man Tastatur & Trackball in Verwendung sieht. Die werden übrigens wesentlich mehr genutzt als der Sidestick, der wird fast ausschließlich zu Start und Landung benötigt.
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