Store Wars - Steam, Epic Games Store & co

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SebastianStange
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von SebastianStange » 4. Dez 2018, 20:25

Was mich wundert ist dieses Argument hier von Tim Sweeney =https://www.gamesindustry.biz/articles ... -Interview:
In our analysis, stores charging 30% are marking up their costs by 300% to 400%. But with developers receiving 88% of revenue and Epic receiving 12%, this store will be a profitable business for us.
Ja, genau. Aber eine solche Handelsspanne ist doch nix ungewöhnliches. Klar ist sie für ein Web-Portal von der Größe Steams echt üppig. Aber wenn Sweeney so argumentiert, dann würde Epic ja am Ende deutlich weniger Marge haben. Also... dramatisch weniger. Sind die sich sicher, dass sich das am Ende lohnt? Unterschätzen die vielleicht Entwicklungskosten und Moderation/Fraud-Protection massiv? Erst recht, wenn sie dann noch die Unreal-Engine-Lizenzgebühr in ihrem Store weglassen. Reicht das am Ende? Erst recht, wenn der Laden nur so mäßig läuft? Ist der Geldspeicher durch Fortnite derart prall gefüllt?

Ich finds krass. Und muss da auch erstmal n bissl drüber brüten. Aber schön. Ich dachte ja schon fast, dass es im Magazin nächste Woche keine Themen geben wird. Ich Trottel!

Rince81
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Rince81 » 4. Dez 2018, 20:48

lolaldanee hat geschrieben:
4. Dez 2018, 20:16
GOG hat seinen ganz eigenen unique selling point ;)
Das es nicht Steam ist? :ugly:
Ne, ernsthaft. Ich würde die Relevanz von DRM-frei eher bei einer sehr lauten Minderheit verorten, selbst Witcher 3 hat sich bei Steam erheblich besser verkauft als bei GOG. Mal ein Rechenbeispiel. THQ Nordic unterstützt GOG zum Release - aktuell mit Darksiders, der Titel kostet bei Steam und GOG59,99€.
Bisher konnte es dem Publisher egal sein, wer seine 30% kassierte.

Ab jetzt kann es verstärkt sein, dass es eben zuerst eine Steam Version gibt - warum den Umsatz auf zwei Plattformen verteilen, wenn ich bei der einen ab einer Umsatzgrenze einen satten Rabatt bekomme. Mal angenommen ist Verkaufe bei Steam für 9 Millionen und bei GOG für 3 Millionen. Wenn das alles nur bei Steam wäre, wären zwei Millionen davon für 25% gewesen statt für 30%. Das ist viel Geld. Und wenn die 10 Millionen voll sind - warum dann bei GOG verkaufen, wenn ich bei Steam 5% weniger bezahlen muss? Sprich GOG bekommt Titel wieder verstärkt dann, wenn sie kommerziell tot sind.
Wenn nun noch Epic mit 12% den Ring betritt wird die Situation für GOG nicht besser. Für den Anteil bei Epic zu verkaufen lohnt sich immer - bei Steam auch wegen der Masse und es wird ja vielleicht billiger. Welchen Anreiz hat dann ein Entwickler aber noch für eine GOG Version? Und CD Projekt hat nichts um sowas querzufinanzieren...
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Rince81
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Rince81 » 4. Dez 2018, 20:53

SebastianStange hat geschrieben:
4. Dez 2018, 20:25
Ist der Geldspeicher durch Fortnite derart prall gefüllt?
http://www.manager-magazin.de/finanzen/ ... 19978.html
Im Juli gab es Berichte, dass man von September bis Juli 1,2 Milliarden Dollar Umsatz gemacht hat. Das das reine Ingame Käufe in einem Free-To-Play Titel auf der eigenen Plattform war und sie so alles Geld abzüglich Zahlungsdienstleister und Steuern bekommen und der Hype bisher nicht abgerissen ist, dürften das mittlerweile deutlich mehr sein - sprich die Kasse ist prall gefüllt.
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lolaldanee
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von lolaldanee » 4. Dez 2018, 20:54

Der Anreiz bei GOG ist: nochmal 2% mehr verkaufen, als wenn das Spiel nicht auf GOG ist, ganz einfach. Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der sich der Aufwand nicht lohnt, das Spiel AUCH auf GOG zu bringen.

Die 30%, die alle großen Stores nehmen, waren noch nie mehr als ein ausnutzen der Marktmacht der großen Player, und ein gnadenloses Versagen der Kartellämter. Steam hätte schon vor Jahren zerschlagen gehört. Funktionierender Wettbewerb hat da ja offensichtlich über Jahre nicht stattgefunden. Erst so ganz langsam scheint da wirklich was aufzubrechen. Je mehr Anbieter es gibt, desto besser. Und wenn Epic es schafft die quasi Monopolstellung von Steam zu brechen, mach ich mir ihnen zu Ehren ein Mineralwasser auf.

Rince81
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Rince81 » 4. Dez 2018, 21:12

lolaldanee hat geschrieben:
4. Dez 2018, 20:54
Der Anreiz bei GOG ist: nochmal 2% mehr verkaufen, als wenn das Spiel nicht auf GOG ist, ganz einfach. Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der sich der Aufwand nicht lohnt, das Spiel AUCH auf GOG zu bringen.
Ich glaube, dass die relevante Zahl der Totalverweigerer von Steam mittlerweile auf dem PC nicht mehr groß genug ist um nennenswerte Mehrkäufe zu generieren. Macht doch auch jetzt schon kaum ein AA oder AAA Publisher bei GOG zum Release - zukünftig wird sich das erst Recht nicht lohnen...

Die nächsten Opfer sind dann die Keyhändler. Razer, GMG, Gamesplanet, Fanatical und Co. Da gibt es ja offizielle Keys oft für 15-25% weniger als bei Steam. Woraus die das bezahlen? Aus ihrem 30% Anteil natürlich - der wird umgehend als Rabatt an die Kunden weiter geben. Was passiert wohl, wenn die gezwungen sind auf 10-20% zu gehen? Dann werden die Spielepreise erstmal effektiv ansteigen... :shock:
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Rince81 » 5. Dez 2018, 13:41

Gamestar berichtet, dass es bei Epic kein DRM geben wird, die Entwickler und Publisher stattdessen ihr eigenes verwenden können.
https://www.gamestar.de/artikel/im-epic ... 37923.html

Bedeutet imho zweierlei. Erstens, dass es möglich sein wird dort "echte" DRM freie Titel anzubieten, was ein kleines Problem für GOGs Unique Selling Point ist. Zweitens, dass es noch mehr Wildwuchs geben wird. Mit etwas Glück einigt man sich auf Denuvo, mit etwas Pech setzt jeder Entwickler, der nicht DRM frei anbieten will auf andere obskure Systeme als Pendant zu Steamworks.
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Darkcloud » 5. Dez 2018, 17:22

Axel hat geschrieben:
4. Dez 2018, 20:22


Nehmen wir nur mal zum Spaß an ich verkaufe ein Indie-Spiel mit Unreal-Engine für 20€ auf Steam und für 20€ auf Epic. Wir rechnen mit 1000 Verkäufen für jede Plattform.
Bei Steam würde ich demnach mit 13.000€ rauskommen.
Bei Epic mit 17.600€.
Nur wirst du nicht auf der Epic Platform auch 1000 verkaufen sondern eher 10.
Bei Steam kämen dann 13.0000€ raus und bei Epic 176€. Es hat eben seinen Grund, dass außer Activision und EA praktisch keiner exklusiv auf der eigenen Platform released.
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Axel
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Axel » 5. Dez 2018, 17:43

Und weil viele so egoistisch sind und erstmal nur an sich denken - auf Seiten der Konsumenten! - werden es Alternativen schwerer haben. Weil viele nicht die Menschen hinter der Kunst sehen. So konnten sich ja auch reine Ausbeuterplattformen wie Spotify festbeißen.
Wieso ist es eigentlich so schwer bei mehreren Anbietern Kunde zu sein? Warum dieses sklavische festhalten an Steam? Ich verstehe es wirklich nicht. Als Kunde will ich doch, dass so viel Geld wie möglich bei den Produzenten ankommt, damit die weitermachen können. Außerdem: Wenn Epic vielleicht einen direkteren und leichteren Launcher anbieten würde, wäre das für mich als Kunde schon ein echter Gewinn. Diese Community-Funktionen blähen doch nur auf? Auch das 14-tägige Widerrufsrecht ist sehr viel kundenfreundlicher. Jetzt ist es doch so, dass einige Spiele ihre Gamebreaking Bugs nach den ersten 2 Stunden haben. Vielleicht sorgt es dafür, dass wir endlich wieder mehr fertige Spiele bekommen könnten.

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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Andre Peschke » 5. Dez 2018, 17:55

Axel hat geschrieben:
5. Dez 2018, 17:43
Außerdem: Wenn Epic vielleicht einen direkteren und leichteren Launcher anbieten würde, wäre das für mich als Kunde schon ein echter Gewinn.
Da hat jemand den Epic-Launcher noch nicht gesehen. ^^

Wenn sie den nicht gründlich überarbeiten... blärgh. Das ist so "bisschen besser als Uplay"-Niveau, IMO.
Axel hat geschrieben:
5. Dez 2018, 17:43
Diese Community-Funktionen blähen doch nur auf? Auch das 14-tägige Widerrufsrecht ist sehr viel kundenfreundlicher.
Refunds hat Steam doch schon llaaaaaanngeee.

Andre

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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von lolaldanee » 5. Dez 2018, 18:02

so, jetzt hast du seinen Beitrag aber nicht bis zu Ende gelesen Peschke!

ich finde den Epic-launcher jetzt nicht so schlimm, so als Entwickler, der das Ding eigentlich nur nutzt um die Engine zu starten.
Besser als Steam sind eigentlich alle die ich kenne :/

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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Andre Peschke » 5. Dez 2018, 18:07

lolaldanee hat geschrieben:
5. Dez 2018, 18:02
so, jetzt hast du seinen Beitrag aber nicht bis zu Ende gelesen Peschke!
Inwiefern? Der letzte Satz legte für mich nahe, das sei ein Novum. Denn wenn sich durch Rückgaberecht was ändern würde, dann hätte es Steam längst bewirkt?
lolaldanee hat geschrieben:
5. Dez 2018, 18:02
ich finde den Epic-launcher jetzt nicht so schlimm, so als Entwickler, der das Ding eigentlich nur nutzt um die Engine zu starten.
Besser als Steam sind eigentlich alle die ich kenne :/
Was ist denn an Steam so schlecht? Finde den Steam-Client unter all den existierenden am besten: Bibliothek als übersichtliche Liste, Shop für seine Fülle mindestens nicht weniger beschissen als beim Rest, Community-Funktionen durchaus nützlich (Walkthroughs, Diskussionen, User-Reviews).

Bethesda, Ubisoft, Origin (die hatten das Rückgaberecht als erste, IIRC), Epic, GOG Galaxy - alles für meine Begriffe zu viel grafischer Schnickschnack in der Darstellung die nur funktioniert, weil teilweise eh noch gar nix drin zu finden ist und in der Funktionalität hinter Steam.

Ich hab nie gecheckt, was Steam an Ressourcen verbraucht. Isses das? Nicht, dass ich da je ein Problem hatte.

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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von bluttrinker13 » 5. Dez 2018, 18:32

Andre Peschke hat geschrieben:
5. Dez 2018, 18:07

Was ist denn an Steam so schlecht? Finde den Steam-Client unter all den existierenden am besten: Bibliothek als übersichtliche Liste, Shop für seine Fülle mindestens nicht weniger beschissen als beim Rest, Community-Funktionen durchaus nützlich (Walkthroughs, Diskussionen, User-Reviews).
Word!

Ich persönlich hab echt keinen Bock auf eine weitere Fragmentierung des Launcher/Client Markts. Steam und Gog (notgedrungen Galaxy) reichen mir vollauf.

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Wudan
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Wudan » 5. Dez 2018, 19:21

bluttrinker13 hat geschrieben:
5. Dez 2018, 18:32
Steam und Gog (notgedrungen Galaxy) reichen mir vollauf.
Wieso notgedrungen? GoG Galaxy ist doch soweit ich weiß völlig optional und die Spiele können nach wie vor auch unabhängig vom Client runtergeladen und gestartet werden. Ich nutz ihn aber trotzdem weil ich ihn ganz praktisch finde.

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Heretic
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Heretic » 5. Dez 2018, 20:27

Sollte GOG Galaxy nicht ursprünglich mal ein übergreifender Spielebrowser werden, in den man Steam, Origin und Co. einbinden kann? So in der Art von Playnite? Ich meine mich dunkel daran erinnern zu können. Falls ja: Schade, das bis jetzt nichts draus geworden ist.

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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von bluttrinker13 » 5. Dez 2018, 20:37

Wudan hat geschrieben:
5. Dez 2018, 19:21
bluttrinker13 hat geschrieben:
5. Dez 2018, 18:32
Steam und Gog (notgedrungen Galaxy) reichen mir vollauf.
Wieso notgedrungen? GoG Galaxy ist doch soweit ich weiß völlig optional und die Spiele können nach wie vor auch unabhängig vom Client runtergeladen und gestartet werden. Ich nutz ihn aber trotzdem weil ich ihn ganz praktisch finde.
Klar. Bei Witcher 3 war aber damit Schluss, das Ding war so groß, dass ging bei mir nur über Galaxy.

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Axel
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Axel » 5. Dez 2018, 22:44

Andre Peschke hat geschrieben:
5. Dez 2018, 18:07
Was ist denn an Steam so schlecht? Finde den Steam-Client unter all den existierenden am besten: Bibliothek als übersichtliche Liste, Shop für seine Fülle mindestens nicht weniger beschissen als beim Rest, Community-Funktionen durchaus nützlich (Walkthroughs, Diskussionen, User-Reviews).
Ich habe den Epic Launcher nicht angeguckt, spiele kein Fortnite. Ich werde mir das Ding angucken, wenn die den Shop ausgerollt haben.

Was mich bei Steam stört:

- Rückgabe von Spielen nur innerhalb der ersten beiden Spielstunden. Das sorgt immer mal wieder dafür, dass die ersten beiden Stunden eines Spiels super sind, es später aber dennoch zu schlimmen Gamebreaking Bugs kommt. Dragon Quest X beispielsweise hat mein Savestate nach 7 oder 8 Stunden Spielzeit unbrauchbar gemacht. Sowas ist einfach nur ärgerlich und dann würde ich das Spiel halt gern immernoch zurückgeben wollen - vor allem bei nem Vollpreisspiel! Das verhält sich bei einigen Herstellern fast schon analog zu technischen Geräten, die wie durch "Zufall" pünktlich nach der Garantiezeit kaputt gehen. Wenn man das aber mit ner 14 tägigen Rückgabefrist hat - unabhängig der Spielzeit - könnte man auch in dem Beispiel wie bei DQX immer noch sein Geld zurück bekommen.

- Wenn ich während der Arbeit ab und mal ein kleines Spielchen zur Entspannung spielen will (irgendein Puzzle-Spiel oder so), will ich in der Regel, dass das Spiel gleich startet. Ist mit den ganzen Updates von Steam meist nicht möglich. Erstmal will sich Steam updaten, das kann dann schon ein paar Minuten dauern. Außerdem läuft der Launcher bei meinem System nicht so wirklich performant. Auf nem High-End-Rechner mag das vielleicht nicht so auffallen, aber bei mir habe ich den Eindruck, dass der Launcher einiges an Ressourcen frisst. Ich hätte da gerne einen sehr entschlackten Launcher wie bei itch.io (auch wenn der gradisch etwas hübscher sein darf). Da hat man einfach nur eine übersichtliche Liste welche Spiele sich im eigenen Account befinden und fertig. Das ist für mein Empfinden perfekt und funktional. Communitys und sowas ist ja nice to have, aber dafür gibt es doch die Internetseite?

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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Heretic » 6. Dez 2018, 10:44

Eine 14tägige Rückgabefrist halte ich für nicht machbar. Dafür gibt es einfach zu viele Spiele, die innerhalb dieses Zeitraums komplett durchspielbar wären. Da würde der Steam-Support in einem Rückgabe-Tsunami absaufen.

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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Andre Peschke » 6. Dez 2018, 10:59

Axel hat geschrieben:
5. Dez 2018, 22:44
- Rückgabe von Spielen nur innerhalb der ersten beiden Spielstunden. Das sorgt immer mal wieder dafür, dass die ersten beiden Stunden eines Spiels super sind, es später aber dennoch zu schlimmen Gamebreaking Bugs kommt. Dragon Quest X beispielsweise hat mein Savestate nach 7 oder 8 Stunden Spielzeit unbrauchbar gemacht.
Ah! Aber wird das bei Epic wirklich ein volles Rückgaberecht über 14 Tage? In der Zeit hat man doch ALLES easy durchgespielt... das ist Einladung zum Missbrauch. Kann mir nicht vorstellen, dass es nicht ähnliche Restriktionen geben wird, wie auf Steam (wo du, bei harten Bugs wie von dir beschrieben, auch nach Ablauf der 2 Std sehr oft deinen Refund bekommst, wenn du denen die Problematik schilderst - hat bei mir in 2/2 Fällen funktioniert).

Andre

Wolf
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Wolf » 6. Dez 2018, 12:07

Für mich ist das Rückgaberecht bisher kein Thema gewesen. Durch die ganzen Sales sind wohl 80% meiner Spiele unter 5€ und beim genzen Rest war ich soweit informiert wie es nötig war um zu entscheiden ob es das Geld wert ist.
Zugegeben bei Fälle wie das Spiel xyz läuft auf meinen System nicht wäre es wohl vorstellbar, da aber eh alle 4-5 jahre aufgerüstet wird sehe ich da keinen Grund das nicht später noch einmal zu probieren.
Kann mich auch jetzt an keinen Titel errinnern wo ich dachte das ist so schlecht ich muss jetzt die paar Euro zurückfordern.

Zusätzlich wäre wohl bei mir ein 14 Tägiges Rückgaberecht sinnlos ich arbeite mich noch durch die ganze Regenwetterreserve vom Summer oder Wintersales 2015+. Gut abgelegene Spiele mit allen Patches schmecken besser. ;)

Rince81
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Re: Steam ändert seine Preisgestaltung ggü. Entwicklern/Publishern

Beitrag von Rince81 » 6. Dez 2018, 12:11

Was noch gegen eine Vielzahl an Launchern spricht? Jede unfähige Hinterhofklitsche wie Bethesda bekommt die eigenen Kreditkartendaten. :ugly:
https://www.forbes.com/sites/erikkain/2 ... c08b0c78d6
In what may very well be the most bizarre and unsettling twist in the ongoing saga that is Fallout 76, players reported Wednesday that they inadvertently gained access to the support tickets of fellow Fallout 76 players.

Not only did other gamers gain access to these tickets, they were able to see personal information such as addresses, phone numbers and credit card information.

It gets weirder, of course---I'm not sure it could get any worse---because not only could players see this information, they could actually edit and resolve support tickets themselves, giving them all sorts of power over the fates of their fellow Fallout 76 players.
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