Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

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Santiago Garcia
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Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Santiago Garcia » 30. Dez 2018, 08:29

Höre grad die Folge und muss ein paar Anmerkungen loswerden.

- Resident Evil hat mit dem Satz "Enter the survival horror" den Begriff geprägt. In der Tat recht schräges Englisch.
https://i.ytimg.com/vi/fgmmXXMEZNA/maxresdefault.jpg

- Ich war etwas erstaunt, als Stange mir im Januar das Yakuza 4 Remaster in Aussicht stellte. Und das noch vor dem Remaster des 3. Teils. Januar ist aber nur der Japan-Release, das dürfte den wenigsten hier etwas bringen.

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BummsGeordy
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von BummsGeordy » 30. Dez 2018, 08:55

bei mir is die Episode im Patreon/Steady-Feed kaputt. Dort wird mir nur eine 11 Minuten-Episode angeboten. Im öffentlichen Feed ist die Episode komplett.

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Puschkin
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Puschkin » 30. Dez 2018, 10:15

Großes Dank an André für die Verwendung des Futur II!
Do not play devil’s advocate unless you have passed the bar
and are currently representing Satan in a court of law.

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Andre Peschke
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Andre Peschke » 30. Dez 2018, 11:21

BummsGeordy hat geschrieben:
30. Dez 2018, 08:55
bei mir is die Episode im Patreon/Steady-Feed kaputt. Dort wird mir nur eine 11 Minuten-Episode angeboten. Im öffentlichen Feed ist die Episode komplett.
Wurde repariert. RSS-Feed updaten oder Folge löschen / neu laden.

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Lasse
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Lasse » 30. Dez 2018, 13:34

Nintendo wird 2019 nicht nur metroid haben.
Es kommen wahrscheinlich noch Pokemon, Luigi‘s mansion und Animal Crossing.

lolaldanee
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von lolaldanee » 30. Dez 2018, 13:54

ARG
Erst mal: Jochen, sehr brav, dass du At the Gates genannt hast, wenigstens mal ein interessantes Spiel erwähnt zwischendurch! Dessen Entwicklungsgeschichte wäre übrigens SUPER spannend mal zu hören, Jon Schafer hat ja zwischendruch mehr als ein Jahr quasi gar nicht am Spiel gearbeitet, der würde sich mal fantastsiche für ein Well Played anbieten, wenn das Spiel mal ein Jahr draußen ist oder so.
ABER: AAAAAAAAAAARG, Zusammenbruch von Rom und HANNIBAL?? Da sind 650 Jahre dazwischen, ähem. Da bekomme ich ja einen Nerdinfarkt!

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Andre Peschke
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Andre Peschke » 30. Dez 2018, 14:57

Lasse hat geschrieben:
30. Dez 2018, 13:34
Nintendo wird 2019 nicht nur metroid haben.
Es kommen wahrscheinlich noch Pokemon, Luigi‘s mansion und Animal Crossing.
Pokemon ist doch schon raus?

Andre

stefan
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von stefan » 30. Dez 2018, 15:04

Dieses Jahr ist ja "nur" mit Lets go ein Remake zur ersten Generation erschienen.
Für nächstes Jahr steht dann das nächste vollwertige Spiel an.

Lasse
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Lasse » 30. Dez 2018, 15:23

Andre Peschke hat geschrieben:
30. Dez 2018, 14:57
[quote=Lasse post_id=90094 time=<a href="tel:1546173291">1546173291</a> user_id=3154]
Nintendo wird 2019 nicht nur metroid haben.
Es kommen wahrscheinlich noch Pokemon, Luigi‘s mansion und Animal Crossing.
Pokemon ist doch schon raus?

Andre
[/quote]

Aber nächstes Jahr kommt das ”richtige” Pokemon, das dann auch Kämpfe mit wilden Pokemon hat.

https://pbs.twimg.com/media/DebWaqzWsAA ... name=small

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Haecky
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Haecky » 30. Dez 2018, 15:37

Ich freu mich ja schon auf: Anno 1800 (konnte es auch schon spielen) und im 3. Quartal 2019 auf Die Siedler.

2019 Könnte ein guter Spieljahrgang werden, seh da in meiner Glaskugel noch ein paar interessante nicht angekündigte Titel auf uns zu kommen.

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Vinter
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Vinter » 30. Dez 2018, 16:08

Ich bin in der Tat schon sehr gespannt auf 2019. Im ersten Quartal (und darüber hinaus) erscheinen eine Menge sehr interessanter Titel, die vermutlich noch für den Rest des Jahres reichen werden. Muss da mal scharf drüber nachdenken, was ich zum Release spielen möchte und was ich nach hinten schiebe.

Zur Japan-Diskussion:
Ich stehe da ein bisschen zwischen allen Stühlen. Klar ist: Als Dark Souls und From Software Fan werde ich nicht drumherum kommen, Sekiro zu spielen. Allerdings ohne großen Hype: Mir sagt weder das Setting besonders zu, noch das Feature des Greifhakens. Das wirkt so gimmick-y. DS und BB hatten immer eine gewisse Bodenständigkeit und Ehrlichkeit im Gameplay. Auf einer sehr abstrakten Ebene sind sie in der Hinsicht mit Super Mario World o.ä. vergleichbar. Der Greifhaken hingegen hat diesen modernen One-Button-Snap-On-Flair, wo man schon fast nicht mehr selbst spielt, sondern wie in Watch Dogs mit einer Taste die Spielwelt owned. Auch grafisch ist das Spiel, wie schon angesprochen, echt nicht besonders toll.

Aber mal sehen, oft sind es ja die Spiele, an die man die wenigsten Erwartungen hat (siehe Fallout 76) die einen dann doch positiv überraschen. Vielleicht sitze ich Ende des Jahres und schwärme von Sekiro so wie von Dark Souls 1 und Bloodborne. A

Nur eine bitte an die Fans habe ich: Bitte, bitte, treibt diesen Unsinn mit den Namen nicht noch weiter. Ich möchte demnächst nicht ständig Shadowsoulsborne oder so einen Blödsinn überall lesen, ich schlage mir bei Soulsborne schon reflexhaft mit der Hand vor die Stirn.

Worauf ich in der Tat, ähnlich gehyped wie der Stange, warte, ist Ghost of Tsushima. Bei der ersten Ankündigung hat mich das auch kalt gelassen, so wie mich so vieles kalt lässt, was diese historisch-mythologische Japanschiene fährt (siehe Sekiro), aber mein Gott sieht das fantastisch aus. Das Art- und Sounddesign im E3-Trailer, das UI, die Farbgebung ist sowas von exzellent, da kann ich gar nicht anders als gehyped sein.

Und für das dritte genannte Spiel muss ich ebenfalls eine Lanze brechen: Nioh hat mich aus den selben Gründen wie die beiden vorherigen Titel nicht interessiert, habs mir dann doch irgendwann im Sale geholt und das ist schon echt ein gutes Spiel. Tolles Leveldesign, extrem düstere Atmosphäre, echt gut. Die Versuche, die es macht, sich vom großen Vorbild abzukoppeln (Diabloloot + Skills) scheitern, aber man kann das exzellent ignorieren und es schlicht wie Dark Souls mit leichtem und schweren Angriff spielen. Insofern bin ich für Nioh 2 zwar nicht total gehyped, aber ich sehe dem durchaus positiv entgegen. Kann gerne kommen, wenn der Zeitpunkt passt, werde ich es sicherlich spielen.

Dying Light 2
Dying Light hat mir damals nicht gefallen. War alles ganz prächtig, aber ein einzelnes Element hat mir das komplette Spiel versaut, so dass ich es nie lang gespielt habe: Die dämlichen Bulletsponges. Unerträglich. Ich verstehe, dass sie die Zombies zu einer Bedrohung machen wollten, aber wenn ich auf einem Dach einem einzelnen Zombie begegne und ich muss da drei Minuten lang draufhauen, dabei drei Waffen verbrauchen und fünf mal meine Ausdauer regenerieren, während ich im Kreis davon laufe, ist das einfach Schrott. Macht die Zombies in der Masse gerne gefährlich, zwingt mich zum Parkour und zum weglaufen, aber einen oder zwei isolierte Zombies sollte man trotzdem problemlos überwältigen können, ohne dass daraus ein Staatsakt wird.

Auch die Versprechen hinsichtlich der dynamischen Entwicklung von NPCs und Siedlungen in Dying Light 2.... wie lange hören wir diese Versprechungen jetzt? Zuletzt bei Vampyr. Das wird wie gewohnt auf eine Handvoll primitiver Entweder-Oder Entscheidungen hinauslaufen, ohne echten Einfluss auf das Spiel. Man wird da ein paar Seitenpfade beschreiten und das war. Wundert mich ehrlich gesagt, dass dieses Versprechen so positiv aufgenommen wird, dass hat schließlich noch nie funktioniert.

Aber ich gebe zu: Der E3 Trailer war schon lecker. Ich bin hochgradig skeptisch, warte auch nicht auf das Spiel, aber wenn sich wider erwarten herausstellt, dass es taugt, werde ich dem gerne eine Chance geben.

XBox Two:
Eigenwerbung: Ja, sie werden definitiv auf ein Servicemodell setzen. Alle Zeichen der Branche (und des Entertainmentsektors insgesamt) deuten auf digitale Abomodelle hin.
  • Hersteller werden "endlich" Gebrauchtverkäufe los
  • Digitale Verkäufe verdrängen physische Verkäufe, die Kunden gewöhnen sich an die Idee und sie schätzen es sogar. Netflix, Spotify und Co waren 2013 noch keineswegs so akzeptiert wie heute
  • Ubisoft erzielt mehr Gewinne durch Mikrotransaktionen als durch digitale Spieleverkäufe
  • Das GaaS Modell ist extrem erfolgreich.
  • Seasonpässe werden Zugunsten von Gratisinhalten sogar wieder abgeschafft, damit die Spieler mehr Gelegenheiten haben, Mikrotransaktionen zu erwerben
  • Abos erhöhen die Planbarkeit der Einkünfte, es kommt nicht mehr so stark auf den einen großen Release an, der beim Flop die ganze Firma in Bedrängnis bringt
  • Es gibt bereits erste Abomodelle, die erfolgreich laufen: Gamepass, Origin Premier, Switch Online, Playstation Now
Nintendo Switch
Jede Menge interessanter Remaster und Re-Releases: New Super Mario Bros U Deluxe (die ganzen Namenszusätze nehmen langsam absurde Züge an, wenn man bedenkt, dass die Serie ursprünglich als Mario Bros. begonnen hat....), Tales of Vesperia, Persona 5, Dragon Quest 11, ich hoffe noch auf einen Release von Super Mario 3D World. Mir genügt das völlig um zufrieden zu sein, schließlich altern solche Titel nur sehr langsam, ich hab sie, mit Ausnahme von Persona 5 noch nicht gespielt und an tollen Indies wird die Switch auch 2019 nicht arm sein. Und mal sehen, vielleicht kommt ja wirklich Metroid Prime 4 und vielleicht stellt sich ja auch Yoshi als gut heraus.

The Sinking City
Hab ich schon lang Bock drauf. Cooles Thema, ansprechende Optik und eventuell ja auch spielerisch ein wenig Abwechslung vom AAA-Einheitsbrei. Trailer.

Anthem
Bin kein MMO Spieler, bin kein GaaS Spieler, neugierig bin ich trotzdem. Vermutlich wird mir die Open Beta Anfang Februar genügen, dann hab ichs gesehen, die Neugierde befriedigt und ich fühle mich informiert genug, um darüber zu spotten - aber wer weiß, vielleicht wirds ja doch cool. Nachdem ich The Division und Destiny 2 allerdings unerträglich finde, erwarte ich nicht wirklich was davon. Entsprechend kann mir auch The Division 2 nicht egaler sein.

Metro Exodus
Hab bisher nur Metro 2033 gespielt und fand das echt nicht so berauschend. Aber der Trailer zu Metro Exodus hat nen Stalker-Vibe und wirkt tatsächlich anders als die U-Bahn-Schächte aus den Vorgängern. Verstehe, dass die Fans der alten Teile etwas skeptisch sind, mich interessiert es aber gerade, weil es so anders aussieht. Vielleicht taugts was, vielleicht findet sich ein Zeitpunkt, zu dem ich Bock auf das Spiel habe. Mal sehen.

Rage 2
Da bin ich tatsächlich gespannt drauf, auch gespannter als auf Metro Exodus. Gameplay wirkt cool, Szenario mag ich, mal gucken. Vorallem bin ich gespannt, ob die Avalanche Studios plötzlich nen gutes Spiel hinkriegen, wenn man da nur genügend Geld drauf wirft. Just Cause besticht ja eher durch B-Movie Charme...

Resident Evil 2
Klassiker. Bin gespannt, wie treu sie der Vorlage bleiben. Wäre persönlich gar nicht böse, wenn sie eine Neuinterpretation wagen - solange sie gut ist. Eine 1:1 Kopie des Originals wäre auch irgendwie fad.

Days Gone
Wirkt auf mich immer wieder Daryl Dixon Simulator. Aber in der Tat befürchte ich auch, dass das bisschen generisch wird.

Last of Us 2
Vielleicht liegts daran, dass ich den ersten nicht gespielt habe, aber was man im Trailer gesehen hat, war imho nichts mehr als 08/15 Open World Gameplay by the book. Bisschen schleichen, bisschen Nahkampf, bisschen Deckungsshooter. Das könnte auch Tomb Raider sein. Ja, tolle Animationen, ja, tolle Optik, ja, extrem brutal, aber ehrlich gesagt fand ich das Gameplay schon beim gucken öde.

The Surge 2
Nach dem mäßigen Lords of the Fallen war The Surge für mich ein Überraschungshit. Auf den zweiten bin ich daher gespannt.

Babylson's Fall
Hier driftet es endgültig ins Wunschdenken ab. Es ist völlig unbekannt, was Babylons Fall wird, es gibt noch nicht mal Gameplayszenen oder eine schriftliche Beschreibung.

Aber irgendwas an dem Namen Babel/Babylon und an einer Vision gewaltiger Türme gibt es, dass mich immer unheimlich fasziniert. Meine Freundin spottet über mich und sie meint, mich würde das Phallussymbol faszinieren ( :lol: ), ich glaube eher, es rührt von der Vorstellung her, dass vor Äonen die erste Hochzivilisation der Menschheit entstand, mit längst vergessenen Riten, vergessener Kultur, Göttern und Dämonen und diese Vorstellung fasziniert mich. Vielleicht stammt meine Faszination aber auch von Illusion of Time/Illusion of Gaia, einem alten JRPG auf dem SNES, in dem man solche alten Hochkulturen erforscht hat, die Maya, die Insel Mu usw und am Ende zum Turm von Babel kommt.

Platinum macht bei Babylons Fall auf jedenfall irgendwas mit Nahkampf und schweren Rüstungen, vielleicht ja sogar ein Soulslike, wer weiß. Mit den Sumerern und dem echten Babylon hat es auf jedenfall nichts zu tun, soviel ist klar :lol: Aber ein inspirierender Name.

Ausblick
Ich prognostiziere mal, dass ich Ende 2019 positiver auf das Videospieljahr blicke als ich jetzt auf 2018 schaue. Wenn ich mir die GOTY 2017 ansehe, da habe ich von jedem meiner Kandidaten voller Begeisterung geschwärmt und hätte noch eine Menge mehr nennen können. 2018 gibt es nicht ein Spiel, von dem ich uneingeschränkt überzeugt bin, irgendwo ist immer der Wurm drin und die Liste sieht nur in Ermangelung von Alternativen so aus. 2019 kann da eigentlich nur besser werden.

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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Darkcloud » 30. Dez 2018, 16:19

Ich versteh ja nicht ganz wie das historische Japansetting ausgelutscht sein soll. Mir fällt es da eher schwer, überhaupt so viele Spiele zu finden wie bei den Settings aus der "warum gibt es so wenig Spiele mit Setting x Folge" zu finden. Fantasy ist da zum beispiel bald um den Faktor 100 häufiger vertreten.

Gerade wenn man Serien rauslässt die nur in Japan geblieben sind und auch da ist das Setting im vergleich zu mittelalter Fantasy noch weitaus seltener.

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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Nachtfischer » 30. Dez 2018, 16:20

Meine bisherige "interessiert-mich"-Liste fürs nächste Jahr umfasst ausschließlich Titel, die ich bereits gespielt habe. Bei den Indies erfährt man halt oft nicht so früh, wann sie kommen, außer sie durchlaufen irgendeine Form von Early Access.

Meine Potenzial-Einschätzung basierend auf dem bisherigen Stand packe ich mal grob dazu.
(A = möglicherweise brillant, B = könnte klasse werden, C = wohl ganz solide)
  • At the Gates (C)
  • Slay the Spire (B)
  • Minion Masters (A)
  • Hades (B)
  • Prismata (B)
  • Nowhere Prophet (C)
  • Dicey Dungeons (C)

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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Darkcloud » 30. Dez 2018, 19:00

Konami ist in Japan vor allem auch in der Fitness- und Gesundheitsbranche recht erfolgreich. Die interessieren sich einfach nicht mehr für klassische Games und melken die jetzt halt mit Pachinko und mobile Releases und mit weiterlizenzieren ihrer Titel für Ports usw. Ich kann mir auch gut Vorstellen, dass sie ihre Ex-Spielemitarbeiter so fertig machen und klein halten das von denen auch ja keine Konkurenz kommt und man die Marken nicht mehr so melken kann.

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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Tagro » 30. Dez 2018, 21:33

Zum Ende habt ihr ja über Bethesda und verspieltes Vertrauen gesprochen und das diese Firmen dies zurückbekommen müssen/sollten.
Kann es sein, dass wir als "ältere" Spieler die mit Spielen seit 20-30 Jahren in Kontakt sind eine Sicht auf Spiele-Firmen haben die nicht mehr der Realität entspricht?

Wenn ich Aussagen höre wie "Die verlieren ihren lang aufgebauten Ruf/Vertrauen bei den Spielern.", "Da muss sich jemand entschuldigen." oder "So etwas können die sich nicht noch mal leisten." frage ich mich, ist dies wirklich so?

Die wichtigen Entscheidungen werden in großen Firmen vom Management getroffen und nicht von den Entwicklern. Die Aufgabe von jemandem im Management ist es die Aktionäre glücklich zu machen nicht die Spieler.
Ich glaube es geht dort nicht mehr darum gute Spiele zu entwickeln, sondern gute Aktienkurse.
Zudem denke ich das dort kurzfristigere Erfolge zählen. Man will das die nächsten Quartalszahlen oder Jahresabschlusszahlen glänzen und nicht das 4 – 5 Jahre entwickelte Spiel oder das Vertrauen der Spieler. Sicherlich wenn man am Ende ein gutes Spiel hat ist das nicht schlecht, aber es ist nicht das Ziel der Firma.
Solange man "Vertrauen" nicht als Zahl in die nächste Bilanz schreiben kann, und man lieber auf den nächsten Jahresbericht schaut statt auf "Wo ist meine Firma in 10 bis 15 Jahren" ist ein Kurs wie ihn Bethesda oder Blizzard aktuell fahren einfach "richtig".
Ein zusammengestöpseltes Fallout 76 macht wegen der geringen Produktionskosten die Aktionäre glücklich nicht die Spieler.
Ein gehasstes Diablo Immortal macht als mögliche Geldmelkkuh die Aktionäre glücklich nicht die Spieler. Aber wenn dies doch das eigentliche Ziel ist, ist dies doch richtig. Aus Sicht des Management.
Vielleicht sind Spieler einfach nicht mehr die Zielgruppe von großen Spiele-Firmen?

Mir kommt es halt so vor als wenn Spiele-Journalisten immer noch versuchen, die nächsten und letzten Züge im große Schachspiel der Games-Entwicklung zu analysieren, während das Management der Firmen schon längst entschieden hat lieber Monopoly zu spielen.

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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von lolaldanee » 30. Dez 2018, 23:02

Diese Folge zeigt wirklich wieder wie wenig ihr euch für Strategiespiele interessiert :/

Die Titel auf die ich dieses Jahr warte, ohne besondere Ordung:
- At the Gates (ich bin fast sicher, dass das nix wird, bei DER Entwicklungsgeschichte, aber interessant ist es auf alle Fälle)
- Wargroove (Advance Wars Clon)
- Thea 2: The Shattering (Ein bisschen wie eine Mischung aus Civ und einem Rollenspiel, mit Kartenspielkämpfen, der erste Teil war schon recht interessant, aber noch nicht ganz ausgereift, vlt ja im Nachfolger)
- Total War: Three Kingoms (Das wird so hart floppen, antikes China als Setting? Kudos für den Mut von Creative Assembly, but Oh Boy wird das floppen)
- Imperator: Rome (Das erste richtige Paradox-Strategiespiel, das mich so RICHTIG anpricht)

und noch auf den final release von:
Slay the Spire (ist jetzt schon fantastich, aber vlt wird es ja noch viel besser zum wirklichen release hin)

Jochen

Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Jochen » 30. Dez 2018, 23:12

lolaldanee hat geschrieben:
30. Dez 2018, 23:02
Diese Folge zeigt wirklich wieder wie wenig ihr euch für Strategiespiele interessiert :/

Die Titel auf die ich dieses Jahr warte, ohne besondere Ordung:
- At the Gates (ich bin fast sicher, dass das nix wird, bei DER Entwicklungsgeschichte, aber interessant ist es auf alle Fälle
Finde den Fehler ;)

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Jon Zen
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Jon Zen » 31. Dez 2018, 00:30

lolaldanee hat geschrieben:
30. Dez 2018, 23:02
Diese Folge zeigt wirklich wieder wie wenig ihr euch für Strategiespiele interessiert :/

Die Titel auf die ich dieses Jahr warte, ohne besondere Ordung:
- At the Gates (ich bin fast sicher, dass das nix wird, bei DER Entwicklungsgeschichte, aber interessant ist es auf alle Fälle)
- Wargroove (Advance Wars Clon)
- Thea 2: The Shattering (Ein bisschen wie eine Mischung aus Civ und einem Rollenspiel, mit Kartenspielkämpfen, der erste Teil war schon recht interessant, aber noch nicht ganz ausgereift, vlt ja im Nachfolger)
- Total War: Three Kingoms (Das wird so hart floppen, antikes China als Setting? Kudos für den Mut von Creative Assembly, but Oh Boy wird das floppen)
- Imperator: Rome (Das erste richtige Paradox-Strategiespiel, das mich so RICHTIG anpricht)
Als großer Strategiespielfan würde ich sagen, dass die Titel "At the Gates", "Wargroove" und "Thea 2" nur für Nischen-Fans/Hipsters interessant sind, bis die Spiele auch abgeliefert haben.
"Imperator: Rome" im ersten Jahr nach Release zu spielen, hat auch etwas von einem Early Access Erlebnis. Nach 1-2 Jahren und 5-20 DLCs sieht's wohl anders aus. Aber ich bin kein Paradox Fan und lehne diese "unfertiges Spiel releasen und dann 30 DLCs für 300€ herausbringen" Politik ab.

Daher bleibt nur Total War: Three Kingdoms, welches wirklich "relevant" ist.
Ich denke, es wird ein Shogun 3 mit leicht anderem Setting (China) und Helden. Vielleicht mit vielen Bugs. Das Problem von Shogun 2 war, dass sich alle Völker gleich spielten, weil die Völker eines Landes auch relativ ähnlich sind (Problem des Settings).
Dazu kam noch der geringe wirtschaftliche Fokus, was es noch viel ärgerlicher machte, dass jedes Volk die gleichen Einheitentypen hatte.

Die Total War Reihe wird immer ähnlicher zu Fifa, CoD oder Assassin's Creed: Jährliche Release und eine treue Stammkäuferschaft. Das Spiel wird kein Flopp, wahrscheinlich verkauft es sich aber unter den "offiziellen" Erwartungen.

lolaldanee
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von lolaldanee » 31. Dez 2018, 00:32

Jochen hat geschrieben:
30. Dez 2018, 23:12
lolaldanee hat geschrieben:
30. Dez 2018, 23:02
Diese Folge zeigt wirklich wieder wie wenig ihr euch für Strategiespiele interessiert :/

Die Titel auf die ich dieses Jahr warte, ohne besondere Ordung:
- At the Gates (ich bin fast sicher, dass das nix wird, bei DER Entwicklungsgeschichte, aber interessant ist es auf alle Fälle
Finde den Fehler ;)
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, und für diese rühmliche Ausnahme habe ich dich weiter oben schon gelobt :D
An meinem Statement halte ich fest, sowohl in eurem Jahresrückblick als auch hier im Ausblick habe ich mir sehr gewünscht, dass Dom dabei gewesen wäre.
Eure Podcasts waren super, nicht falsch verstehen, nur war das alles schon irgendiwe seeeehr Action-Adventure/Shooter/Platformer lastig

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Axel
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Re: Runde #195: Der große Jahresaublick 2019

Beitrag von Axel » 31. Dez 2018, 00:40

Ich denke, am Ende werden sowieso nicht die Podcasts zu Spielen der interessanteste Content sein. Kann es auch garnicht, weil eben die Geschmäcker so arg unterschiedlich sind. Am Ende werden es vor allem wieder die Themen drumherum sein, welche den Podcast glänzen lassen, so wie es auch dieses Jahr der Fall war. The Pod wird nie die ganze Bandbreite abstecken können. Und das sollte ja auch nicht der Anspruch sein.

(Dass aber alle drei nichts mit Kingdom Hearts anfangen können...! Eine der noch wenigen wirklich guten Spieleserien!)
A little bit of the BUBBLAAYY!
~ Chris Jericho Mark #1 ~

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