Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

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jeanpaulrichter
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von jeanpaulrichter » 18. Jan 2019, 19:57

lolaldanee hat geschrieben:
18. Jan 2019, 19:05
Alles andere ist quasi identisch. Das Kampfsystem von DA II hat exakt NULL zusätzliche Action, es spielt sich absolut auf die gleiche Weise wie Origins.
Ok es ist lange her aber ich habe das völlig anders in Erinnerung. Allein die Tatsache, dass selbst in jedem x-beliebigen Standardkampf z.B gegen irgendwelche Banditen Welle auf Welle von Gegnern nachgespawnt werden fand ich unerträglich. Erstens weil es eins der wichtigsten Elemente eines taktischen Gruppenkampfes, die Positionierung, erschwert bzw. zum Teil unmöglich macht und zweitens weil es meine Immersion zerstört, wenn ich ständig knöcheltief im Blut dutzender bis hunderter Menschen stehe, die ich auf lächerlich inszenierte Art und Weise abgeschlachtet habe, weil sie mich auf meinem Nachtspaziergang überfallen wolllten.

lolaldanee
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von lolaldanee » 18. Jan 2019, 20:42

Ja, aber das ist das Design der spezifischen Encouter, das hat mit dem Kampfsystem an sich erst mal gar nichts zu tun.

Die Gegnerwellen waren in der Tat einer der eher schwächeren Aspekte des Spiels. Eigentlich haben sie die Positionierung aber eher noch betont, schließlich musste man die mehrmals im Kampf anpassen und nicht nur sich einmal aufstellun und dann dort bleiben bis der Kampf vorbei ist.

Das Problem das sie damit lösen wollten, das haben sie durchaus gelöst, nur so richtig logisch hat es sich nicht angefühlt, wenn aus immer neuen Ritzen Banditen nachströmen

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Stratos
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Stratos » 18. Jan 2019, 22:16

Ich weiß nicht, Sebastian. Cole als Mitglied einer Boyband für die weiblichen Spieler?

http://de.dragonage.wikia.com/wiki/Cole

Aber dann eher so im Endstadium.. :D


Ich kannte seine Hintergrundgeschichte überhaupt nicht, fand den Charakter allerdings wegen seiner Mechanik ziemlich genial. Er gab die Gedanken und Gefühle anderer Gruppenmitglieder in einer Art "stream of consciousness" wieder, die man für sich enträtseln musste.

Ich habe mir tatsächlich einige dieser Sätze aufgeschrieben um herauszutüfteln was genau damit gemeint sein könnte, auch wenn man das Foreshadowing wie so oft erst nachträglich verstand.
Knowing only gray, you conclude that all grays are the same shade. You mock the simplicity of the two-color view, yet you replace it with a one-color view.

Rince81
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Rince81 » 18. Jan 2019, 23:10

Jochen hat geschrieben:
18. Jan 2019, 13:13
Rince81 hat geschrieben:
18. Jan 2019, 13:02
Warum eigentlich?
Weil es schlechtes Gamedesign ist, eine Quest (und nichts anderes sind die Kriegstischmissionen) zu failen, indem man zufällig das Tor mit dem Zonk erwischt. Wenn ich Lotto spielen will, ist das richtige Lotto viel spannender designt ;)
Ist es das wirklich oder war Bioware da mal besser? Ich erinnere mich an Dragon Age Origins. Da gab es zumindest zwei potenzielle Gruppenmitglieder, bei denen man sich mehr oder weniger zufällig sehr ins Knie schießen konnte. Wynne und Zevran. Zevran ist egal, der war eh langweilig aber vor allem Wynne konnte einem extrem einfach entgehen. Hier einmal im Video:
https://www.youtube.com/watch?v=QI3VoHG5DJY

Für den Spieler erkennbare Einflussmöglichkeit quasi Null.
Fun Fact - sie ist der einzige Healer im gesamten Spiel... War das anders oder besser?

Und ist das sonst anders? Das Ende von Witcher 3 hing - für den Spieler nicht erkennbar - an fünf Entscheidungen, die man irgendwo im letzten Drittel des Spiels getroffen hat.
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Rince81
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Rince81 » 18. Jan 2019, 23:19

lolaldanee hat geschrieben:
18. Jan 2019, 19:05
Mein Kanditat für das unterschätzteste Spiel aller Zeiten :(
Ich finde DA2 klar besser als Origins. :) Klar, das Recycling nervt und das Ende ist versemmelt - abseits davon hat es die bessere Story, bessere Charaktere, spannendere Kämpfe, ein besseres Artdesign und war für mich auf den Fokus eines Charakters in einer Stadt über viele Jahre das wesentlich spannendere Spiel als die 08/15 Fantasyquest des ersten Teils.

Problem ist, dass das Spiel heute leider nur für das Recycling steht...
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Puschkin
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Puschkin » 19. Jan 2019, 08:45

Stratos hat geschrieben:
18. Jan 2019, 22:16


http://de.dragonage.wikia.com/

Leider wurde ja wieder nicht über die ganze Geschichte gesprochen oder auch "gespoilert" wie manche sagen würden.

Ich wollte gerade im Wiki nachlesen, aber ich ertrage diesen Pseudogeschichtsbuchstil in diesen Fan Wikis nicht mehr.

Habt ihr vielleicht einen Tippp wo ich in einer vernünftigen grammatikslischen Zeitform das Geheimnis um Dredge Wolf nachlesen kann?
Do not play devil’s advocate unless you have passed the bar
and are currently representing Satan in a court of law.

Rince81
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Rince81 » 19. Jan 2019, 10:53

Die "Gesendet von meinem HTC11 Life mit Tapatalk"-Signatur

Puffizard
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Puffizard » 19. Jan 2019, 12:28

lolaldanee hat geschrieben:
18. Jan 2019, 19:05
Also was DA II und seine Kämpfe angeht: Der einzige relevante Unterschied zwischen DA II und Origins ist, dass sich die Kamera etwas zu wenig rauszoomen lässt. Alles andere ist quasi identisch. Das Kampfsystem von DA II hat exakt NULL zusätzliche Action, es spielt sich absolut auf die gleiche Weise wie Origins.

Es entsteht lediglich der Eindruck es sei actionreicher, weil es stärker so inszeniert ist. Die Art wie man die Kämpfe spielt unterscheidet sich (bis auf das Ärgernis die Kamera mehr rumschubsen zu müssen wegen der mangelnder Übersicht) nicht. Manchmal habe ich das Gefühl, niemand hat DA II jemals länger als die ersten beschissen 30 Minuten gespielt, und die ganzen absolut fantastischen restlichen 20 Stunden nicht gesehen *seuftz*

Mein Kanditat für das unterschätzteste Spiel aller Zeiten :(
Dragon Age II war schon ok. Haette man einigen belanglosen Content weggeschnitten und es als Add-On fuer DA:O wie Awakening rausgebracht fuer 30 Euro, waere es ein grandioses Spiel gewesen. Stattdessen hat man Sachen umgekrempelt die nicht noetig waren und um es als Vollpreisspiel verkaufen zu koennen Unmengen an Recycelten Dungeons reingeballert. Das war nix halbes und nix ganzes. Und trotzdem weit besser als Inquisition. Immerhin ist in DA2 auch mal was interesanntes passiert.

BlackSun84
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von BlackSun84 » 19. Jan 2019, 13:10

Das beste an dem Spiel waren noch die Diskussion mit Aladan auf Gamersglobal, ich selbst hab nach irgendwas von 20 Stunden aufgehört und nach der Wertschätzung weiß ich auch wieder, warum. Aber witzig, dass ich am Anfang von dem Podcast dachte: "Aber warum, Jöchen? Ok, Jesus musste sich auch opfern, also bist du jetzt dran." Und was sagt mein Namensvetter am Ende dieser Folge? Genau das, was ich schon 90 Minuten vorher gedacht hat :D . Ich bin ja mal neutral gespannt, wie DA4 wird, aber sollte EA Bioware nach fehlendem Erfolg von Anthem dichtmachen, wäre ich auch nicht am Boden zerstört.

Raptor 2101
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Raptor 2101 » 19. Jan 2019, 14:18

Rince81 hat geschrieben:
18. Jan 2019, 23:19
Ich finde DA2 klar besser als Origins. :) Klar, das Recycling nervt und das Ende ist versemmelt - abseits davon hat es die bessere Story, bessere Charaktere, spannendere Kämpfe, ein besseres Artdesign und war für mich auf den Fokus eines Charakters in einer Stadt über viele Jahre das wesentlich spannendere Spiel als die 08/15 Fantasyquest des ersten Teils.

Problem ist, dass das Spiel heute leider nur für das Recycling steht...
Das Spiel bzw steht heute dafür, was passiert wenn man ein Reihe zu Tode melken will ohne zu verstehen was Fans wollen.

Bessere Kämpfe? Das musst du mir näher erleutern. Gut wenn man die KI hat mitspielen lassen. Ich hab in DA:O immer jeden Charakter selber gemanaged und fand die Kämpfe in im ersten Teil um einiges spannender.

Story, Artdesign und Charactere sind Geschmackssache. Ich fand bei Origins den DarkFantasy sehr erfrischend und die Story (für Bioware verhältnise) spannend. Teil 1 hab ich jede Origins Story durchgespielt und zu Ende gebracht. Teil 2 hab ich schon den ersten Versuch abgebrochen. Das war noch mieser als bei MassEffect 2. Dem Spiel hat man so dermaßen angemerkt, dass sie es verschlankt und eingedampft haben ... und die Story... nunja nach ME2 und DA2 meide ich Bioware Spiele ...

ps: Die Taktische Kamera War schon immer "ranzige Scheiße" und auch mit einem Tank als MainChar kann man Spaß haben... wer lässt denn bitte die KI die Begleiter steuern :D

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Donout
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Donout » 19. Jan 2019, 20:50

Einer der Sachen die mich so ankotzt in DA:I ist das vieles was es jetzt an Problemen, welche es in dem Spiel gibt, gar nicht so geplant waren.
https://www.youtube.com/watch?v=AAAEUFjq2K4

In dem Video sieht man wie es hätte sein können. So viel Potenzial verschwendet. :(

Presto
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Presto » 19. Jan 2019, 20:53

Das Grundkonzept von DA2 war gar nicht schlecht. Einen Charakter über eine größere Zeit hinweg zu steuern und den Verlauf einer Stadt zu steuern ist prinzipiell eine nette Grundlage für ein Rollenspiel. Leider haben sie nicht das aus der Prämisse rausgeholt, was eigentlich drin' gewesen wäre.

Eine Sache die Dragon Age an sich voll gegen die Wand gefahren hat, hatte Jochen mal in einem älteren Podcast erwähnt: Durch die offene Handlung von Teil 1 haben sie gleichzeitig viele etablierte Handlungsstränge und Charaktere vollends beschnitten. Das konnte man quasi schon bei Awakening merken.

Ich habe es damals nicht geschafft DA2 zu beenden, weshalb ich Inquisition nie angespielt habe. Wenn ich sehe wie viel ich für die notwendigen DA2 DLC's hinblättern müsste um das "Basiswissen" für Inquisition zu erspielen, stirbt in mir auch jedwenes Bedürfnis die dafür notwendige Zeit zu investieren. Insbesondere wenn wir von einem dritten Teil sprechen, der laut Jochen gerne bei einer 50'er Wertung angesiedelt werden kann. Eventuell macht ein vierter Teil die notwendigen Schmerzen ja erträglicher - aber ich zweifle daran. Da schiebe ich dann POE 2 oder Pathfinder in meiner Langzeitspielplanung nach vorn.

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bluttrinker13
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von bluttrinker13 » 20. Jan 2019, 12:28

Donout hat geschrieben:
19. Jan 2019, 20:50
Einer der Sachen die mich so ankotzt in DA:I ist das vieles was es jetzt an Problemen, welche es in dem Spiel gibt, gar nicht so geplant waren.
https://www.youtube.com/watch?v=AAAEUFjq2K4

In dem Video sieht man wie es hätte sein können. So viel Potenzial verschwendet. :(
Aber es war doch mWn ursprünglich als reines MMO geplant, das noch nicht mal unter dem Label Dragon Age lief?
Und genau so sah es für mich dann später auch aus... :/

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johnnyD
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von johnnyD » 20. Jan 2019, 12:58

Da sitzen wir also 5 Jahre klüger und ich persönlich finde mich bei Sebastian wieder mit den Worten: dann lieber gleich gar nicht.

In der Annahme, alle Rezensionen drehten sich um das gleiche Spiel (und Jochen spielte ja die GOTY inkl Mods), machen mich die ursprünglichen Wertungen schlicht wütend. Ein Magazin habe ich im Abo und kann Stand heute nicht nachvollziehen, wie es eine 85 bekommen konnte. Ja, jedem Tester wohnt eine gewisse Subjektivität inne, weshalb man nie gänzlich objektiv sein kann und wird. Doch höre ich hier in diesem Rant (sehr amüsant übrigens am Sonntag vormittag nachm Frühstück) eine Vielzahl handwerklich schlechter Design Entscheidungen und die Empfehlung, über die Hälfte des Spiels zu ignorieren, um das bessere Spiel zu erhalten. Vereinzelt klingt das im Print Test auch an, man ist in den Textboxen zwiegespalten, und trotzdem prangt eine 85 am Ende (wo man sich noch für die Abwertung aufgrund technischer Mängel rechtfertigte, es wäre also noch höher) = nach den eigenen Statuten mit 85 ein bedenkenloser Kauf, Genre Referenz mit grandiosem Spielvergnügen! Bitte was?! Gekauft hab ich es nicht und der Grund dafür war die Community Wertung von 70, die diesem Machwerk schon besser zu Gesicht steht.

Das gleiche Gefühl hatte ich nach der Wertschätzung von Call of Cthulu und halte für mich fest, dass jeder Euro in absolut unabhängige Tester hier in The Pod bestens investiert sind. 50% zu ignorieren hat nichts mehr mit unterschiedlichen Betrachtungsweisen zu tun. Ich habe die Vorgänger gespielt, doch DA:I werd ich nicht einmal für 8€ spielen, dafür ist mir meine Zeit zu wichtig. Gleiches gilt für Mass Effect Andromeda...
Wie Sebastian zum Schluss sagte: Danke für das erbrachte Opfer :)
"Wenn man den Sumpf trocken legen will, darf man nicht die Frösche fragen!"

Smartie
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Smartie » 20. Jan 2019, 14:15

Was mir bei dem damaligen Gamestar-Test schon damals auffiel war die Tatsache, dass die Kommentare der 3 Tester im Fazit ziemlich unterschiedlich ausfielen. Andres Fazit fiel alles andere als euphorisch aus, während man den Kommentaren von M. Graf und B. Danneberg den Versuch anmerkte, den Kommentaren noch einen positiven Spin zu verpassen.
https://www.gamestar.de/artikel/dragon- ... fazit.html

Gerade der Kommentar von M. Graf war für mich damals schon schwer nachzuvollziehen, weil er in sich widersprüchlich war und ich ihm einfach nicht abnahm, was er da so vom besten gab, stichwort: "Ich mag es trotzdem, sehr sogar, und ich werde es nach dem Test gerne weiterspielen, um dieser fantastischen Welt auch noch ihre letzte Geschichte, ihre letzte Belohnung, ihren letzten Drachen zu entreißen. Und ich werde keine Sekunde davon bereuen."
Vielleicht kann Andre ja einmal einen Einblick in den damaligen Test geben, könnte mir schon gut vorstellen, dass seine pers. Wertung deutlich unter der der Kollegen lag.

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Desotho
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Desotho » 20. Jan 2019, 15:13

Meine Erinnerungen an damals:
- das mit dem Anfang habe ich auch nicht geschnallt
- In den Hinterlanden wollte ich auch zuerst alles machen, nachdem das aber aufgehört hatte Spaß zu machen bin ich einfach weiter
- den ganzen Extra Kram wie Crafting und Nebenquests habe ich danach so gut wie möglich ignoriert. Ich glaube nur Risse habe ich so gut wie alle gemacht.

Ich war damals der Meinung, dass sie nach Dragon Age 2 irgendwie überkompensiert haben. Nach der Kritik zu schnell einen abgespeckten Teil 2 rausgeschossen zu haben, wollten sie nun viel "Inhalt" haben. Bei den unterschiedlichen Gebieten fand ich das eigentlich ganz gut, die waren graphisch auch ansehnlich, beim Rest eher nicht.

Würde ich ein neues Dragon Age kaufen? Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja. Und der blöde Grund ist, dass es nicht mehr so viele große westliche Rollenspiele gibt. Eigentlich nur noch der Kram von Bioware und CD Projekt.
El Psy Kongroo

Stuttgarter
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Stuttgarter » 20. Jan 2019, 15:40

Smartie hat geschrieben:
20. Jan 2019, 14:15
Was mir bei dem damaligen Gamestar-Test schon damals auffiel war die Tatsache, dass die Kommentare der 3 Tester im Fazit ziemlich unterschiedlich ausfielen. Andres Fazit fiel alles andere als euphorisch aus, während man den Kommentaren von M. Graf und B. Danneberg den Versuch anmerkte, den Kommentaren noch einen positiven Spin zu verpassen.
https://www.gamestar.de/artikel/dragon- ... fazit.html

Gerade der Kommentar von M. Graf war für mich damals schon schwer nachzuvollziehen, weil er in sich widersprüchlich war und ich ihm einfach nicht abnahm, was er da so vom besten gab, stichwort: "Ich mag es trotzdem, sehr sogar, und ich werde es nach dem Test gerne weiterspielen, um dieser fantastischen Welt auch noch ihre letzte Geschichte, ihre letzte Belohnung, ihren letzten Drachen zu entreißen. Und ich werde keine Sekunde davon bereuen."
Vielleicht kann Andre ja einmal einen Einblick in den damaligen Test geben, könnte mir schon gut vorstellen, dass seine pers. Wertung deutlich unter der der Kollegen lag.
Vermutlich halt wieder die vermaledeite "Vergleichbarkeit" der Wertungen, in dem Fall vermutlich dadurch noch verkompliziert, dass DA2 noch nach altem System bewertet wurde. Was auch die Abwertungsgeschichte dann irgendwie seltsam gemacht hat - zumal DA2 nach Abwertung glaub bei halt niederiger 80 gelandet ist statt den 87, wars nicht irgendwie so? Alles in allem sehr verworren, da wärs sinnvoller gewesen zu sagen, "nach unserm alten System war die 87 zwar gerechtfertigt - aber nach aktuellem System nie und nimmer". Nur hätte das natürlich einen Rattenschwanz für alle anderen Spieleserien bedeutet - jedes Mal wieder erklären "Vorgänger nach altem System so und so, nach aktuellem wärs aber xy - also wundert Euch nicht, wenn der Nachfolger ne niedrigere Zahl bekommt". Dabei hätten sie es sich so einfach machen können - "Zu unseren alten Wertungen stehen wir nach wie vor, nur sind sie nicht geeignet, sie mit Wertungen des neuen Systems zu vergleichen, da wir die Prioritäten geändert haben - die Vergleichbarkeit ist schlicht nicht gegeben".

Aber klar, der Satz "ich finde an DA:I nichts, was wirklich schlecht ist" - und dann kommt ne 85 raus, das ist schon sehr seltsam an und für sich. Eigentlich sollte man denken, "Nichts wirklich schlecht" -> Mittelmaß -> 50. Aber dass Spielezeitschriften das Mittelmaß eher bei ner 7 als ner 5 sehen, ist ja auch keine neue Erkenntnis. Und das ist bei der Gamestar - trotz neuem System - auch nach wie vor ein bisschen das Problem. Sie können jetzt zwar mehr nach Bauch als nach "Wissenschaft" werten - aber tendenziell zu hoch sind sie nach wie vor.

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philoponus
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von philoponus » 20. Jan 2019, 17:20

Ich begrüße die Idee, ältere Spiele wertzuschätzen. Hoffe, das bleibt keine Ausnahme.

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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von johnnyD » 20. Jan 2019, 17:24

Desotho hat geschrieben:
20. Jan 2019, 15:13
...
Würde ich ein neues Dragon Age kaufen? Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja. Und der blöde Grund ist, dass es nicht mehr so viele große westliche Rollenspiele gibt. Eigentlich nur noch der Kram von Bioware und CD Projekt.
Dem schließe ich mich mit zwei Einschränkungen an: Es gibt eine Wertschätzung dazu von Jochen mitm fränkischen "passt scho" und es ist einige Zeit vergangen, sodass das Spiel fertig gepatcht ist ;)
"Wenn man den Sumpf trocken legen will, darf man nicht die Frösche fragen!"

error42
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von error42 » 20. Jan 2019, 19:02

Sehr schöne Idee zu einem älteren Spiel zurückzukehren und es mit einigem Abstand noch einmal zu diskutieren!

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