Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

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Sebastian Solidwork
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Sebastian Solidwork »

Inhaltlich kann ich Jochens Betrachtung sehr gut nachvollziehen. Nur schreckt mit etwas die konkrete Ausdruckweiße - "total gequirrlte Scheiße" etc.
Auf dem Niveau bewegte sich für mich zu viel in der Folge, was mir unangenehm war. Falls das zu Unterhaltungszwecken Absicht war, ist es geschenkt.
Eine etwas sachlichere Ausdruckweiße würde ich bevorzugen. Vor allem vielleicht noch mit ein paar dazugehörigen Ausführungen.

@Jochen: Deine Emotionen möchte ich in keinster Weiße in Frage stellen. Mir war dein konkrete Ausdruck dieser unangenehm.

Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird ;-)

Allgemein sind Rollenspiel für mich ein kaputtes Genre. Darin bestätigen mich Jochens Ausführungen und mehrere ähnliche Kommentare hier. Diese Spiele strotzen nur so vor, vor allem mechanischer, Widersprüche. "unfassbar viele unterschiedliche System auf das Problem wirft" ist da eine Aussage, die das für mich beschreibt. Viele dieser System sind wenig aufeinander abgestimmt und wirken eher wie Notpflaster an einem bald berstenden Dampfkessel. Ein Flickenteppich.
DA:I ist nur die prominente Spitze des Eisbergs.
Letztlich sind sie wohl Power-Fantasy-Erlebnisse mit der man u.a. probiert so nah wie möglich an das filmische Erleben heran zu kommen, nur als eher aktiver Mitspieler. Fantasy-Simulation.

Früher mochte ich sowas auch mal, aber mittlerer Weile bin ich davon weg. Macht’s gut, und danke für den Fisch.
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Feamorn
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Feamorn »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
21. Jan 2019, 16:18
Allgemein sind Rollenspiel für mich ein kaputtes Genre. Darin bestätigen mich Jochens Ausführungen und mehrere ähnliche Kommentare hier. Diese Spiele strotzen nur so vor, vor allem mechanischer, Widersprüche. "unfassbar viele unterschiedliche System auf das Problem wirft" ist da eine Aussage, die das für mich beschreibt. Viele dieser System sind wenig aufeinander abgestimmt und wirken eher wie Notpflaster an einem bald berstenden Dampfkessel. Ein Flickenteppich.

Ich hab den Podcast jetzt noch nicht gehört, möchte aber trotzdem mal eine kurze Seitenbemerkung bzw. Exkurs einwerfen.
Interessanterweise sehe ich ein ähnliches Problem nämlich durchaus auch bei den Urvätern der PC/Konsolen-Rollenspiele, im Pen & Paper. Da gibt es zum Teil auch einen ungeheuren Ballast an ultrakomplexen Systemen, die mal mehr, mal weniger gut zusammen passen, aber auf jeden Fall die Beschäftigung mit den Regeln steigern, ohne im gleichen Maße etwas für die "Spielqualität" zu tun.
Natürlich gibt es da auch Gegenbewegung mit rein (oder weitestgehend) narrativen Systemen, die (fast) ohne Regeln und Würfel auskommen, das alleine verspricht aber auch noch kein "gutes Spielerlebnis".
Ich glaube, in beiden Medien ist es elementar, dass Entwickler/Spieler bzw. Spielleiter/Spieler wissen, was sie eigentlich wollen und wie sie das erreichen können.

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Sebastian Solidwork
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Sebastian Solidwork »

Feamorn hat geschrieben:
21. Jan 2019, 16:45
Ich hab den Podcast jetzt noch nicht gehört, möchte aber trotzdem mal eine kurze Seitenbemerkung bzw. Exkurs einwerfen.
Interessanterweise sehe ich ein ähnliches Problem nämlich durchaus auch bei den Urvätern der PC/Konsolen-Rollenspiele, im Pen & Paper. Da gibt es zum Teil auch einen ungeheuren Ballast an ultrakomplexen Systemen, die mal mehr, mal weniger gut zusammen passen, aber auf jeden Fall die Beschäftigung mit den Regeln steigern, ohne im gleichen Maße etwas für die "Spielqualität" zu tun.
Natürlich gibt es da auch Gegenbewegung mit rein (oder weitestgehend) narrativen Systemen, die (fast) ohne Regeln und Würfel auskommen, das alleine verspricht aber auch noch kein "gutes Spielerlebnis".
Ich glaube, in beiden Medien ist es elementar, dass Entwickler/Spieler bzw. Spielleiter/Spieler wissen, was sie eigentlich wollen und wie sie das erreichen können.
Als langjähriger Rollenspieler ist mir das bekannt und sehe auch diese Ähnlichkeiten. (10+ Jahre mit DSA 3 und 4 und mehreren Subsystemen der alten World of Darkness)
Ich denke die narrativen Systeme sind insofern besser für reine Narration, als das sie die mechanischen Widersprüche bzw. Dominanz deutlich reduzieren. Das es letztlich an den Spielern hängt, gilt für alle Varianten.
Das Gegenstück dazu wären regelschwere Dungeoncrawler oder Tabletops die sich kaum um Narration scheren bzw. bei denen es nur Fluff ist. Die meiten klassischen Pen&Paper-Spiele sehe ich als gewagten Spagat zwischen beidem.
So lange den Designern/Spielleitern/Spielern nicht klar ist ob sie sich auf mechanisch interessante Entscheidungen und oder emotionale Erlebnisse fokussieren wollen (und das jeweils andere dabei unterstütz), werden dabei immer wieder Designunfälle entstehen die entsprechende Dissonanzen erzeugen.

Ich habe mir mal für eine DSA4-Runde, bei der wir Magierschüler an einer Akademie spielten, meine damalige Kampfkunst Wing Tsung im waffenlosen System nachgebaut. Hat mich mehrere Stunden beschäftigt und ich hoffte, es mal anwenden zu können.
Es kam nie zu einer Prügelei/Kampf... alles für die Katz :(
"Ich habe hier sinnvoll/realistisch geskillt um meinen Hintergrund korrekt darzustellen" - "Sorry, werden wir in dieser Kampagne nicht brauchen, hast die Punkte verschwendet." :evil:

(Hier jetzt nicht mehr so viel zur Pen&Paper, wir wollen ja beim Thema bleiben)
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DexterKane
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von DexterKane »

Also einerseits kann ich Jochens Kritikpunkte ja alle nachvollziehen, auch wenn die mich persönlich teilweise deutlich weniger stören.

Andererseits ist Bioware die einzige Firma, die es schafft, mir eine Party aus Figuren dahinzustellen, die ich tatsächlich als eigenständige Personen in der Spielwelt sehe und nach Persönlichkeit auswähle und nicht nach Skillsets. Gerade die Frotzeleien in den Dialogen erlebt man sonst so in keinem anderen Spiel. (Varric: Well, Bianca's excited... Cassandra: ughh!).

Außerdem hat Inquisition auch immer wieder solche Leuchtturmmomente, die alles, was mich stört komplett nivellieren. So z. B. die lustigste Quest, die ich je gespielt habe. (Guilty Pleasure), oder den beeindruckendsten Moment an Charakterentwicklung, der mir je in einem Spiel untergekommen ist:

EDIT sagt: Der Spoilertag funzt nicht mehr, aber ich hoffe, einige wissen, was ich meine. :)
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Andre Peschke
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Andre Peschke »

SpoilerShow
Geht wieder

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DickHorner
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von DickHorner »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
21. Jan 2019, 16:18
Inhaltlich kann ich Jochens Betrachtung sehr gut nachvollziehen. Nur schreckt mit etwas die konkrete Ausdruckweiße - "total gequirrlte Scheiße" etc.
Auf dem Niveau bewegte sich für mich zu viel in der Folge, was mir unangenehm war. Falls das zu Unterhaltungszwecken Absicht war, ist es geschenkt.
Eine etwas sachlichere Ausdruckweiße würde ich bevorzugen. Vor allem vielleicht noch mit ein paar dazugehörigen Ausführungen.

@Jochen: Deine Emotionen möchte ich in keinster Weiße in Frage stellen. Mir war dein konkrete Ausdruck dieser unangenehm.
Es fällt mir schwer das nachzuvollziehen. So war das doch schon immer?

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Sebastian Solidwork
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Sebastian Solidwork »

DickHorner hat geschrieben:
22. Jan 2019, 17:59
Es fällt mir schwer das nachzuvollziehen. So war das doch schon immer?
Ja, mir fällt das auch schon länger auf und ist mir unangenehm.
In dieser Folge war es für mich am extremsten und hat die Grenze erreicht wo ich es ansprechen wollte.

Auch glaube ich, dass Jochen das Potential hat seinen Unmut anders, informativer, auszudrücken bzw. entsprechend zu unterfüttern. Klar würde dadurch ein gewisser Teil der Unterhaltung, der mal als fehlend beklagte Punk, verloren gehen.
Tiefergehende Information verträgt sich meiner Erfahrung nach nicht so sehr mit Unterhaltung. Außer man macht Kabarett.
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Stuttgarter
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Stuttgarter »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
22. Jan 2019, 22:37

Tiefergehende Information verträgt sich meiner Erfahrung nach nicht so sehr mit Unterhaltung. Außer man macht Kabarett.
Also wenn ich an die ersten Podcastfolgen zurückdenke, muss ich feststellen, dass sich das hervorragend verträgt. Der springende Punkt in meinen Augen ist, ob solche... nennen wir es mal "Gefühlsausbrüche" ;) auch begründet werden. Was The Pod, wenn ich mich recht entsinne, auch immer getan hat. Wie ja auch hier, bei DA:I. Oder früher eben bei der Sarkeesian-Diskussion, beim Witcher 3 etc.

Ernsthaft - weichgespülte verzagte "Kritiker" gibt es grade im Spielebereich wie Sand am Meer. Es wird immer versucht, auch noch das positive zu sehen, es wird viel zu selten drauf geschaut, was die einzelnen Elemente - selbst wenn sie als Einzelelement toll sein sollten - am Ende eigentlich bewirken. Stichwort "Neben-/Sammelaufgaben": In den allermeisten Fällen wird allein das Vorhandensein selbiger als Pluspunkt betrachtet. "Es gibt viel zu tun - toll!". Ob die einzelnen Aufgaben überhaupt Spaß machen - oft geschenkt. Geschweige denn, drauf einzugehen, ob ein Overkill an Sammelaufgaben überhaupt gut ist, oder nicht eher das Spiel dadurch viel zu überladen und zäh wird. Was dann irgendwie zwangsläufig zur Wertungsinflation führt - weil, wie ja schon öfters ausgeführt wurde, heutige AAA-Spiele fast alle irgendwelche Elemente haben, die sie richtig gut machen. Totalausfälle gibt es ja kaum noch. Und wenn mal ein Einzelelement doch kritisiert wrd, wirkt sich das trotzdem kaum auf die Gesamtnote aus - da es ja nur ein Element von vielen ist. Ob dieses eine Element aber das gesamte Spiel beeinträchtigt - oft egal. Selbst in Extremfällen wie "Schatten des Krieges" wird dann argumentiert mit "Man muss es ja nicht machen". Dass anscheinend aber das ganze Spiel dahingehend designed wurde - wurscht.

Da lobe ich mir als Gegenpart The Pod, bei dem wirklich auch mal gehasst, verachtet, verabscheut wird. Und ich dadurch einen viel besseren Eindruck von einem Spiel bekomme als beim x-ten Aufzählungstest in der Gamestar, bei dem zuweilen dann der Gesamteindruck ein wenig unter den Tisch fällt.

Letztlich wieder die Grundthematik "Kritik <-> Test". Kritik darf genau so sein. Wenn der Kritiker es für angemessen hält.

Edit: Oder, die perfekte Kurzvariante meines Textes:
bluttrinker13 hat geschrieben:
23. Jan 2019, 10:35
Der Jochen soll bitte reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Punkt.
Yes. :)
Zuletzt geändert von Stuttgarter am 23. Jan 2019, 10:36, insgesamt 1-mal geändert.

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bluttrinker13
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von bluttrinker13 »

Der Jochen soll bitte reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Punkt.

Freitag
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Freitag »

Was Stuttgarter und bluttrinker sagen. Volle Zustimmung!

Ich fand die Idee sehr schön, auch ältere Spiele wertzuschätzen. Wenn es sich ergibt, gerne wieder.

Zu DA:I: Das hatte ich glaube ich letztes Jahr angespielt. Hatte eh für einen Monat Origin Access und deswegen kein Geld extra dafür ausgegeben. Was soll ich sagen? Hab's nach rund fünf Stunden abgebrochen und fand es - bis auf die Grafik - auf wirklich allen Ebenen totale Grütze und konnte die Tests von damals noch weniger verstehen.
Meine größten Kritikpunkte haben sich im Podcast wiedergefunden. Ich werde in die Story geworfen und verstehe gar nichts. Dazu sind die anderen Charaktere zwar fünf Sekunden skeptisch, weil ich als einziger diese Explosion überlebt habe. Vertrauen mir kurze Zeit später aber vollkommen und küren mich zu ihrem Retter :think:
Dazu fand ich die Dialoge und Sprecher bestenfalls mittelmäßig. Auf narrativer Ebene hat es für mich also total versagt und das war's dann quasi.
Gameplay? Ich kann mit MMO nichts anfangen und finde hier quasi alles wieder, was mich daran stört. Ich werde zugemüllt mit langweiligen, doofen Quests, die nur meine Zeit stehlen und mir jeden Spaß an der Erkundung nehmen. Das Kampfsystem mag ich nicht wirklich durchblickt haben, aber nachdem ich bereits jeden Anreiz verloren hatte, mich in das Spiel einzuarbeiten, war's mir da egal. Ich bin auch kein Freund davon, ständig Fähigkeiten rauszuhauen und auf Cooldowns zu warten. Schwierigkeitsgrad komplett runter gestellt und selbst dann waren die Kämpfe noch lästig.

Man kann mit dem Spiel sicherlich Spaß haben, aber wie man da eine 70+ drunter schreiben kann, erschließt sich mir nicht.

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DickHorner
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von DickHorner »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
22. Jan 2019, 22:37
DickHorner hat geschrieben:
22. Jan 2019, 17:59
Es fällt mir schwer das nachzuvollziehen. So war das doch schon immer?
Ja, mir fällt das auch schon länger auf und ist mir unangenehm.
In dieser Folge war es für mich am extremsten und hat die Grenze erreicht wo ich es ansprechen wollte.

Auch glaube ich, dass Jochen das Potential hat seinen Unmut anders, informativer, auszudrücken bzw. entsprechend zu unterfüttern. Klar würde dadurch ein gewisser Teil der Unterhaltung, der mal als fehlend beklagte Punk, verloren gehen.
Tiefergehende Information verträgt sich meiner Erfahrung nach nicht so sehr mit Unterhaltung. Außer man macht Kabarett.
Mit immer meine ich in etwa "seit Anbeginn des Podcasts", auf jeden Fall seit dem Du angefangen hast ihn zu hören. Kann es evtl. sein, dass sich Deine Wahrnehmung verändert bzw. sensibilisiert hat? Ich stelle keine "Verschlimmerung" fest...
Nebenbei bemerkt reden wir hier über Dragon Age, nicht das Gilgamesch-Epos ;)

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Sebastian Solidwork
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Sebastian Solidwork »

Stuttgarter hat geschrieben:
23. Jan 2019, 10:32
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
22. Jan 2019, 22:37

Tiefergehende Information verträgt sich meiner Erfahrung nach nicht so sehr mit Unterhaltung. Außer man macht Kabarett.
Also wenn ich an die ersten Podcastfolgen zurückdenke, muss ich feststellen, dass sich das hervorragend verträgt. Der springende Punkt in meinen Augen ist, ob solche... nennen wir es mal "Gefühlsausbrüche" ;) auch begründet werden. Was The Pod, wenn ich mich recht entsinne, auch immer getan hat. Wie ja auch hier, bei DA:I. Oder früher eben bei der Sarkeesian-Diskussion, beim Witcher 3 etc.

Ernsthaft - weichgespülte verzagte "Kritiker" gibt es grade im Spielebereich wie Sand am Meer. Es wird immer versucht, auch noch das positive zu sehen, es wird viel zu selten drauf geschaut, was die einzelnen Elemente - selbst wenn sie als Einzelelement toll sein sollten - am Ende eigentlich bewirken. Stichwort "Neben-/Sammelaufgaben": In den allermeisten Fällen wird allein das Vorhandensein selbiger als Pluspunkt betrachtet. "Es gibt viel zu tun - toll!". Ob die einzelnen Aufgaben überhaupt Spaß machen - oft geschenkt. Geschweige denn, drauf einzugehen, ob ein Overkill an Sammelaufgaben überhaupt gut ist, oder nicht eher das Spiel dadurch viel zu überladen und zäh wird. Was dann irgendwie zwangsläufig zur Wertungsinflation führt - weil, wie ja schon öfters ausgeführt wurde, heutige AAA-Spiele fast alle irgendwelche Elemente haben, die sie richtig gut machen. Totalausfälle gibt es ja kaum noch. Und wenn mal ein Einzelelement doch kritisiert wrd, wirkt sich das trotzdem kaum auf die Gesamtnote aus - da es ja nur ein Element von vielen ist. Ob dieses eine Element aber das gesamte Spiel beeinträchtigt - oft egal. Selbst in Extremfällen wie "Schatten des Krieges" wird dann argumentiert mit "Man muss es ja nicht machen". Dass anscheinend aber das ganze Spiel dahingehend designed wurde - wurscht.

Da lobe ich mir als Gegenpart The Pod, bei dem wirklich auch mal gehasst, verachtet, verabscheut wird. Und ich dadurch einen viel besseren Eindruck von einem Spiel bekomme als beim x-ten Aufzählungstest in der Gamestar, bei dem zuweilen dann der Gesamteindruck ein wenig unter den Tisch fällt.

Letztlich wieder die Grundthematik "Kritik <-> Test". Kritik darf genau so sein. Wenn der Kritiker es für angemessen hält.
Ich will gar nicht das sich Jochen inhaltlich zurück nimmt und es inhaltlich weichgespült wird. Auch will keinen x-ten Aufzählungstest.
Mir geht es nur um die Form, wie Informationen präsentiert werden.
Tiefgehende Kritik geht für mich nicht zwangsweise mit teils polemischer Ausdrucksweise einher.
Stuttgarter hat geschrieben:
23. Jan 2019, 10:32
Edit: Oder, die perfekte Kurzvariante meines Textes:
bluttrinker13 hat geschrieben:
23. Jan 2019, 10:35
Der Jochen soll bitte reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Punkt.
Yes. :)
Ich habe eine einfache Bitte formuliert und es obliegt allein Jochen ob ihn meine Argumente überzeugen oder nicht.
Wenn nicht, ist das mein Pech. Dann wird nicht kommen was ich mir erhoffte.
Aber dazu zu schweigen und nichts zu sagen, ist für mich auch keine Option. Soll ich nicht meine Meinung äußern dürfen?
DickHorner hat geschrieben:
23. Jan 2019, 11:13
Mit immer meine ich in etwa "seit Anbeginn des Podcasts", auf jeden Fall seit dem Du angefangen hast ihn zu hören. Kann es evtl. sein, dass sich Deine Wahrnehmung verändert bzw. sensibilisiert hat? Ich stelle keine "Verschlimmerung" fest...
Vermutlich kommt meine persönliche Sensibilisierung auch hinzu. Da fand und findet auch noch immer ein Entwicklung statt.
Mir war das auch schon früher unangenehm. Ich habe mich lange zurück gehalten. In dieser Folge ist es für mich am extremsten.
DickHorner hat geschrieben:
23. Jan 2019, 11:13
Nebenbei bemerkt reden wir hier über Dragon Age, nicht das Gilgamesch-Epos ;)
Mit der Aussage verneinst du für mich, dass Spiele als Kunstform ernst genommen werden sollen "Sind ja nur Spiele". Genau das was Wolfgang kritisiert.
Oder siehst du DA:I als Gegenstück zum Groschenroman der auch entsprechend rezensiert gehört?
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Stuttgarter »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
23. Jan 2019, 12:26

Tiefgehende Kritik geht für mich nicht zwangsweise mit teils polemischer Ausdrucksweise einher.
Tut sie auch nicht zwangsweise. Aber sie kann/darf. Und hier - bei DA:I - ist sie es nunmal.

Was mittlerweile nach meinem Eindruck aber eher die Ausnahme bei The Pod darstellt als die Regel. Die alten Sonntagspodcasts waren da - zumindest was die Häufigkeit angeht - ein ganz andres Kaliber.

Ich weiß nicht, seit wann Du zuhörst - bzw. wie weit Du zurückgehört hast. Als ich das Ding hier entdeckt hab, hab ich mich tatsächlich chronologisch von Folge eins an durchgehört (zumindest durch den free content - beim Bezahlcontent war das aufgrund der Masse schlicht nicht möglich). Und als Fan der Ursprungsfolgen - eben dem "Punk" oder "Rock'n'Roll" oder wie auch immer man es nennen mag - fand ich gerade die Art, wie Jochen jetzt bei DA:I kein Blatt vor den Mund genommen hat, extrem erfrischend.

Was übrigens auch gar nix mit meiner Haltung zu DA:I zu tun hat. Ich hab die Basisversion ohne DLCs installiert, hab schonmal fünf Stunden reingespielt - und hab auch vor, das irgendwann noch zu vertiefen. Ich trau mir zu, trotzdem mein eignes Bild zu dem Ding zu bekommen - für den Tip, die Hinterlande einfach zu ignorieren, bin ich aber jetzt schon sehr dankbar. :)

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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von bluttrinker13 »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
23. Jan 2019, 12:26
Ich habe eine einfache Bitte formuliert und es obliegt allein Jochen ob ihn meine Argumente überzeugen oder nicht.
Wenn nicht, ist das mein Pech. Dann wird nicht kommen was ich mir erhoffte.
Aber dazu zu schweigen und nichts zu sagen, ist für mich auch keine Option. Soll ich nicht meine Meinung äußern dürfen?
Natürlich kannst und sollst du deine Meinung äußern. Das hat dir hier auch niemand untersagt.
Da du es aber öffentlich im Forum tust, statt bspw mit einer PN, ist es wiederum legitim, dass sie kritisiert wird und/oder eine Gegenmeinung aufgestellt wird.

Und ich persönlich finde eben, wir als Hörer haben keinerlei Recht oder Legitimation den Poddern in ihre Ausdrucksweise reinzureden, bzw. Normen zu suggerieren, auch wenn die uns manchmal (!) unangenehm sein mag. Das ist imo zu persönlich und geht zu weit, und kann sich bis zu einer Einschränkung entwickeln. Und da bin ich dagegen. Hinzu kommt, dass mich blumige Kraftausdrücke nicht stören, im Gegenteil, manchmal müssen die sein, siehe Stuttgarters Argumentation. Kraftausdrücke, sind im Übrigen ein natürlicher Bestandteil jeder Sprache, genauso wie Polemik ein legitimes Mittel von Kritik ist.

Stuttgarter
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Stuttgarter »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
23. Jan 2019, 12:26

Ich habe eine einfache Bitte formuliert und es obliegt allein Jochen ob ihn meine Argumente überzeugen oder nicht.
Wenn nicht, ist das mein Pech. Dann wird nicht kommen was ich mir erhoffte.
Aber dazu zu schweigen und nichts zu sagen, ist für mich auch keine Option. Soll ich nicht meine Meinung äußern dürfen?
Das hab ich ganz übersehen... Doch, natürlich darfst Du Deine Meinung äußern. Aber man darf sich danach auch zu Deiner Meinung äußern. So funktionieren Diskussionen nunmal. :ugly:

Ernsthaft, wo kommt im Internet seit paar Jahren diese Mentalität her, "Ich darf ja wohl meine Meinung öffentlich kundtun - aber wehe, jemand argumentiert danach dagegen"? Die berühmte "Meinungsfreiheit" ist keine Einbahnstraße.
bluttrinker13 hat geschrieben:
23. Jan 2019, 12:43
Und ich persönlich finde eben, wir als Hörer haben keinerlei Recht oder Legitimation den Poddern in ihre Ausdrucksweise reinzureden, bzw. Normen zu suggerieren, auch wenn die uns manchmal (!) unangenehm sein mag. Das ist imo zu persönlich und geht zu weit, und kann sich bis zu einer Einschränkung entwickeln.
Danke, perfekt formuliert. Zumal es ein gewisses Paradoxon darstellt - dieses Podprojekt dürfte so groß geworden sein, weil die Herren eben ihren eigenen Stil haben, der anders ist als der Rest.

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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Nachtfischer »

DickHorner hat geschrieben:
23. Jan 2019, 11:13
Nebenbei bemerkt reden wir hier über Dragon Age, nicht das Gilgamesch-Epos ;)
Es wäre ja schön, wenn das Medium so weit wäre, dass da zuverlässig differenziert würde (wie etwa hier ab 40:35). Leider sehe ich davon bisher viel zu wenig. Im Gegenteil. Eher werden Dragon Age und Co. doch als Highlights des interaktiven Erzählens und Weltenbaus hochgehalten, denn als durchaus unterhaltsames, aber qualitativ fragwürdiges Fast Food klassifiziert.

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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von DickHorner »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
23. Jan 2019, 12:26
Mit der Aussage verneinst du für mich, dass Spiele als Kunstform ernst genommen werden sollen "Sind ja nur Spiele". Genau das was Wolfgang kritisiert.
Oder siehst du DA:I als Gegenstück zum Groschenroman der auch entsprechend rezensiert gehört?
Naja, John Sinclair-Niveau würde ich DA:I schon zusprechen.
Ja und natürlich bin der Ansicht, dass Wolfgangs Dogma zu kurz gefasst ist.
Spiele sind eine Kulturform. Eine Kunstform per se sind sie nicht und entsprechen nicht dem Kunstbegriff nach Luhmann. Spiele können Kunst enthalten, können künstlerischen Anspruch haben, ja, aber eine Generalisierung ist nicht zulässig. Nicht jedes Spiel ist Kunst. Im Gegenteil, die wenigsten Spiele sind Kunst. Der Anspruch eines Inhalts als Kunst wahrgenommen zu werden entsteht nicht durch das Medium, durch das der Inhalt wahrgenommen werden kann. Sonst wäre jedes Musikstück, jedes Buch (Hallo Groschenromane), jedes Bild (Hallo Selfie/Stillleben vom Grabbeltisch) automatisch Kunst.
Spiele sind Kunstgewerbe, manchmal Kunsthandwerk, selten Kunst.
Sicherlich ist es nötig im öffentlichen Diskurs den Wert von Spielen als Kunst mit großer Vehemenz zu fordern, bis es als Konsens gilt, dass Spiele Kunst sein können. Spiele qua Definition auf das Podest der Kunst zu heben ist in meinen Augen eine krasse Überhöhung, die eine ernsthafte Auseinandersetzung erschwert weil sie im Diskurs die Fronten verhärtet.
Ist aber vielleicht ein anderes Thema :)

@Nachtfischer: Amen!

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Sebastian Solidwork
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Sebastian Solidwork »

Stuttgarter hat geschrieben:
23. Jan 2019, 12:41
Ich weiß nicht, seit wann Du zuhörst
Wie es in meinen Profil steht, war meine Registrierung hier im Forum im August 2016. So um den Zeitpunkt als aus Spass Ernst wurde und zuerst Andre, dann gefolgt von Jochen, den Sprung ins kalte Wasser wagte.
Die Folgen gehört und auf Patreon unterstütz haben dürfte ich wenige ein paar Monate schon vorher.
Ich bin quasi seit Anfang an dabei.

Mir gibt der Punk nicht mehr so viel. Ich kann auf ihn verzichten.
bluttrinker13 hat geschrieben:
23. Jan 2019, 12:43
Natürlich kannst und sollst du deine Meinung äußern. Das hat dir hier auch niemand untersagt.
Da du es aber öffentlich im Forum tust, statt bspw mit einer PN, ist es wiederum legitim, dass sie kritisiert wird und/oder eine Gegenmeinung aufgestellt wird.
Stuttgarter hat geschrieben:
23. Jan 2019, 13:01
Ernsthaft, wo kommt im Internet seit paar Jahren diese Mentalität her, "Ich darf ja wohl meine Meinung öffentlich kundtun - aber wehe, jemand argumentiert danach dagegen"? Die berühmte "Meinungsfreiheit" ist keine Einbahnstraße.
Das liegt wohl an mir und tut mir leid. Ich hatte das "Yes", den Text davor und das "Schnabel gewachsen" als ein "Halt die Schnautze" verstanden.
Dann nehme ich das hier mit zurück.
Stuttgarter hat geschrieben:
23. Jan 2019, 13:01
bluttrinker13 hat geschrieben:
23. Jan 2019, 12:43
Und ich persönlich finde eben, wir als Hörer haben keinerlei Recht oder Legitimation den Poddern in ihre Ausdrucksweise reinzureden, bzw. Normen zu suggerieren, auch wenn die uns manchmal (!) unangenehm sein mag. Das ist imo zu persönlich und geht zu weit, und kann sich bis zu einer Einschränkung entwickeln.
Danke, perfekt formuliert. Zumal es ein gewisses Paradoxon darstellt - dieses Podprojekt dürfte so groß geworden sein, weil die Herren eben ihren eigenen Stil haben, der anders ist als der Rest.
Unter anderem. Aber auch weil sie auf einige Kritiken der Hörer gehört und Anpassungen vorgenommen haben, die ihnen sinnvoll erschienen. Das schließt sich ja nicht gegenseitig aus.
Ich glaube wir können uns darauf einigen, dass die Jungs die Letzten sind die sich von irgendjemand reinreden lassen ? :D
Zuletzt geändert von Sebastian Solidwork am 25. Jan 2019, 09:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von bluttrinker13 »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
23. Jan 2019, 13:35

Das liegt wohl an mir und tut mir leid. Ich hatte das "Yes", den Text davor und das "Schnabel gewachsen" als ein "Halt die Schnautze" verstanden.
Dann nehme ich das hier mit zurück.
"Halt die Schnauze" auf keinen Fall, ogott! :D
Saloppe Formulierung, das eben Jochen so labern soll wie ihm die Schnauze/Schnabel/Mund/Körperöffnung mit Artikulationsfunktion gewachsen ist.
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
23. Jan 2019, 13:35

Ich glaube wir können uns darauf einigen, dass die Jungs die Letzten sind die sich von irgendjemand reinreden lassen ? :D
Ja, können wir. Allerdings gab es auch schon mal den M-Bier Incident und ich persönlich hätte sowas der Art ungern noch mal. ;)

Stuttgarter
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Re: Wertschätzung: Dragon Age Inquisition

Beitrag von Stuttgarter »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
23. Jan 2019, 13:35

Mir gibt der Punkt nicht mehr so viel. Ich kann auf ihn verzichten.
Legitime Ansicht. Aber im Forum wird immer wieder deutlich, dass einige sich den "Punk" zurückwünschen. Friedensangebot: So lang das so selten passiert wie derzeit, solang können wir eigentlich alle damit leben? :)
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
23. Jan 2019, 13:35
Das liegt wohl an mir und tut mir leid. Ich hatte das "Yes", den Text davor und das "Schnabel gewachsen" als ein "Halt die Schnautze" verstanden.
Dann nehme ich das hier mit zurück.
Akzeptiert. :)
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
23. Jan 2019, 13:35

Unter anderem. Aber auch weil sie auf einige Kritiken der Hörer gehört und Anpassungen vorgenommen haben, die ihnen sinnvoll erschienen. Das schließt sich ja nicht gegenseitig aus.
Ich glaube wir können uns darauf einigen, dass die Jungs die Letzten sind die sich von irgendjemand reinreden lassen ? :D
Ich hoffe es. :) Bzw., dass sie es eben nur dann tun, wenn es wirklich handfeste Argumente gibt, die über letztlich Geschmack hinausgehen. Jochen verzichtet seit geraumer Zeit auf das "Mädchenbier" (auch, wenn es ab und zu noch kurz anklingt) und Sebastian gibt sich Mühe, auf "der Chinese", "der Vietnamese" etc. zu verzichten. In den Fällen haben sie sich dreinreden lassen - und die Argumente wohl als stichhaltig erachtet.

Wohingegen sie den "Punk" wohl aus völlig eigener Motivation sehr eingeschränkt haben - obwohl sie immer wieder zu lesen kriegen, dass der verloren gegangen ist. Insofern können wir uns vermutlich wirklich darauf einigen. :)

Auch, wenns bisschen OT ist - ich verstehe ja vollkommen, warum der "Punk" so zurückgenommen wurde. Zu dem Zeitpunkt war das vermutlich der einzig richtige Schritt, als klar wurde, dass sich The Pod als ernstzunehmende Fulltime-Journalismus-Plattform etablieren will. Aber bedauern kann ich es ja trotzdem. Und mich aus gleich zwei Gründen freuen, dass sie anscheinend jetzt an dem Punkt angekommen sind, an dem sie ihn ab und zu wieder bisschen einfließen lassen können. Grund eins - weil er eben wieder zurückkehrt. Grund zwei - weil das auf der Metaebene ja wohl bedeutet, dass The Pod mittlerweile als an und für sich seriöse Plattform flächenddeckend akzeptiert sein dürfte. :)

Edit: Okay, beim "Mädchenbier" hätten Bluttrinker und ich wohl Diskussionsbedarf. :D

Edit2: "Viatneme". Mein Gott. Ich sollte echt gründlicher Korrektur lesen, bevor ich was abschicke. :ugly:

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