Hardware-Talk: Jochens neuer PC

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tidus89
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von tidus89 » 29. Jan 2019, 14:43

Sakesleg hat geschrieben:
28. Jan 2019, 20:59
Ich verstehe nicht warum Jochen bei einem Arbeitsgerät, das er täglich viele Stunden benutzt, sparen möchte (insbesondere wenn er Mehrwertsteuer spart und es steuerlich absetzen kann). Dann hol dir doch einfach nen i9-9900K und ne 2080 Ti. Mein Arbeitslaptop hat auch 2,5k gekostet und der hat noch nicht mal ne dedizierte Grafikkarte :D
Das wäre auch meine Einstellung dazu.
Alleine auch, weil ich Jochen nicht für denjenigen halte, der gerne in 2 Jahren schon wieder aufrüstet. Dann lieber jetzt ein bisschen tiefer in die Tasche greifen und Ruhe haben.

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Sascha87
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Sascha87 » 29. Jan 2019, 17:17

ohne jetzt schwer auf die einzelnen posts hier einzugehen, hatte ich beim hören der Episode immer den Gedanken im Kopf,,, das es doch ein Pc ist der irgendwie uns allen zugute kommt, und Geld sollte da eigentlich nur eine Untergeordnete Rolle spielen,, Ja ja ich weiß ,, Wirtschaftlichkeit blub blub,,

Jochen soll sich n schicken PC kaufen und der darf Gerne auch 32 GB Ram haben gerne auch den Monitor usw wenn das am ende 2500€ Kostet, ist das einfach so.

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Sakesleg
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Sakesleg » 29. Jan 2019, 19:52

Intel i9-9900k 520 €
GTX 2080 Ti 1150 €
Asus Maximus XI Hero 290 €
beQuiet Dark Base Pro 900 215 €
DDR4-4400 16GB 285 €
Noctua NH D15 85 €
Samsung 970 Pro 1TB 320 €
beQuiet 650 Watt Dark Power Pro 140 €

Gesamt 3005 €

- 19% MwSt 2434 €

und das für ein Arbeitsgerät das täglich mehrere Stunden benutzt wird. In dieser Zusammenstellung sollte der PC locker 4-5 Jahre halten. Gehen wir mal vorsichtig von 4 Jahren aus, dann kommen wir gerade mal auf 50€ im Monat.

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LlamaCannon
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von LlamaCannon » 29. Jan 2019, 20:49

Ähm ich will dir ja nicht zu nahetreten, aber der Unterschied zw onboard und einer Soundkarte ist enorm, auch wenn man nur ein 30€ Headset hat. Klar haben sich die Chipsätze auf den Mainboards über die Jahre verbessert, aber an eine Soundkarte kommt der Sound trotzdem nicht ran. Mit meiner Soundkarte war ich wie weggeblasen, als ich zum ersten mMal diesen scharfen Sound hören konnte. Jedes noch so kleine Sounddetail kann ich so besser wahrnehmen, mag es z.B. das kräftige zuschlagen der Pequod Helitür in MGS5 sein, der einfallende Zugwind beim öffnen der Tür, oder ganz einfach eine weit Smokenade, die bei csgo am anderen Ende der Map poppt. Durch diese Klarheit ist es auch erträglicher die Lautstärke zu erhöhen, ohne das man Ohrenschmerzen bekommt, weil der Frequenzbereich einfach zu niedrig ist oder der Sound nicht sauber genereiert werden kann. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass es zu keinen Soundkcracks mehr kommt, weil man mal wieder ein CPU lastiges Spiel spielt und die CPU die Soundgenerierung eine niedrige Priorität gibt(oder der Sound hängt und nervt ganz einfach beim Systemabstürz xD). Ich will jedenfalls nie wieder zu onboardsound zurück, weil der hört sich wie Brei an, 3 mal durch Wasser gefiltert.^^

Außerdem wenn man sich schon wirklich teures Audiogerät holt, also 250-400€ Boxen oder Kopfhörer, sollte man sich wahrscheinlich auch eine bessere Soundkarte holen, die im Preissegment von ab 300€ liegt. Es geht mir aber speziell um preiswerte Varianten, die das Spieleerlebnis auf jedenfall verbessern.

btw sollte man jedes Spiel immer mit Kopfhörern spielen. nix boxen :P

Was ich vielleicht noch erwähnen sollte ist, dass ich nicht mal irgendwelchen schnick schnack wie Crystalizer oder Bassverstärkung, in den Treibereinstellungen, aktiviert habe. Ist also alles ziemlich neutral und fetzt trotzdem krass.

Edit: Achja Jochen, wenn du dir eine interne Soundkarte holst, solltest du dadrauf achten, dass sich möglichst weit weg von deiner Monstergrafikkarte steckt. Sonst kann es passieren das der Soundchip unliebsame Frequenzen vom Grafikartenspeicher schluckt. Das äußert sich dann in Ufogeräuschen oder so. Mir ist das passiert, als ich meine RTX 2070 eingbaut hatte und die dazugelieferte Grafikarten Stütze verwendet hatte. Zusammen nahmen die dann 5 Steckslots vom Mainboard ein, sodass ich die Soundkarte direkt über die Grafikarte Stecken musst. Meine Mates im TS waren davon nicht sonderlich angetan, wenn ich meinen PC im Idle hatte und einfach nur casual getalkt habe. xD
Eine Grafikartenstütze ist aber pflicht, um Saging am PCI-E Slot zu verhindern. Also entweder Kantholz aus dem Baumarkt, einen Legoturm oder das hier, was ich habe https://www.caseking.de/the-cre8or-sage ... a-001.html
Heretic hat geschrieben:
29. Jan 2019, 12:35
LlamaCannon hat geschrieben:
29. Jan 2019, 12:07
Ähm ich will ja nichts sagen, aber Soundkarte ist ein muss.^^
Aber nur, wenn entsprechend hochwertige Boxen/Kopfhörer vorhanden sind oder ebenfalls angeschafft werden sollen. Ich habe früher von AdLib bis zum Soundblaster mit Wavetable-Aufsatz alles mitgemacht (naja, fast alles, die Roland-Teile waren mir zu teuer), komme heute aber bestens mit Onboard-Sound aus. Wer allerdings auch beim Zocken die Heimkino-Volldröhnung will, kommt um 'ne Soundkarte nicht drumherum, das stimmt.
Zuletzt geändert von LlamaCannon am 29. Jan 2019, 21:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Darkcloud
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Darkcloud » 29. Jan 2019, 21:03

Sakesleg hat geschrieben:
29. Jan 2019, 19:52


Gesamt 3005 €

- 19% MwSt 2434 €

die 3005€ sind der Bruttopreis, entspricht 119%. daraus folgt Nettopreis 3005€/1,19=2525,21€.

Abseits von der CPU und der GPU sind das auch echt eher Enthusiastenkomponenten mit denen Jochen so oder so wohl eher wenig anfangen kann. Weder das OC-Potential noch Silent ist ja sonderlich wichtig. Bei der CPU würde ich schon auf jeden Fall nen 8 Kerner nehmen. So lange es nicht irgendeinen Durchbruch in richtung CPU-Technik gibt ist Multicorenutzung das Einzige bei dem man groß nach oben skalieren kann. Im schlimmsten Fall bleiben die halt ungenutzt. Wenn es nicht so teuer sein soll halt den 2700x nehmen.

Bei der GPU würde ich echt nicht unter ner GTX 2070 gehen. Ab da hat man dann wenigstens 8gb Vram. Sonst würde ich mit Sebastians Build ziemlich mitgehen.

Die Ramriegel einzeln zu kaufen statt ein Kit wäre vielleicht aus Gründen der Ausfallsicherheit besser. Dann kann Jochen den PC zumindest mit der Hälfte des Rams weiter Nutzen so lange der eingeschickt ist. Wobei das bei 2x8gb bedeuten würde das der PC in der zeit mit 8gb etwas knapp bestückt ist und für AAA Spiele auch nicht so optimal.

Für den Sound nutz ich ja bei mir die Grafikkarte, also Signal über HDMI/Displayport und dann Boxen am Monitor. Das schlimmste an den Onboardlösungen war für mich halt der absolut schrottige Treiber der immer wieder Probleme gemacht hat. Ob der Ausgang des Monitors dafür geeignet ist sieht Jochen ja dann. Kostet ja nicht mehr und wenn es kratzt und das Onboard nichts ist, dann kann Jochen ja eine Soundkarte nachkaufen.

Andererseits, vielleicht hilft die Soundkarte auch einfach bei der Aufnahmequalität und wäre von daher schon eine Sinnvolle Investition.
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LlamaCannon
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von LlamaCannon » 29. Jan 2019, 21:12

Jo 24bit 96khz Aufnahmequalität ist bestimmt ein anderes kaliber als die standard 16bit 48khz.^^
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Lurtz
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Lurtz » 29. Jan 2019, 21:33

LlamaCannon hat geschrieben:
29. Jan 2019, 20:49
Ähm ich will dir ja nicht zu nahetreten, aber der Unterschied zw onboard und einer Soundkarte ist enorm, auch wenn man nur ein 30€ Headset hat. Klar haben sich die Chipsätze auf den Mainboards über die Jahre verbessert, aber an eine Soundkarte kommt der Sound trotzdem nicht ran. Mit meiner Soundkarte war ich wie weggeblasen, als ich zum ersten mMal diesen scharfen Sound hören konnte. Jedes noch so kleine Sounddetail kann ich so besser wahrnehmen, mag es z.B. das kräftige zuschlagen der Pequod Helitür in MGS5 sein, der einfallende Zugwind beim öffnen der Tür, oder ganz einfach eine weit Smokenade, die bei csgo am anderen Ende der Map poppt. Durch diese Klarheit ist es auch erträglicher die Lautstärke zu erhöhen, ohne das man Ohrenschmerzen bekommt, weil der Frequenzbereich einfach zu niedrig ist oder der Sound nicht sauber genereiert werden kann. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass es zu keinen Soundkcracks mehr kommt, weil man mal wieder ein CPU lastiges Spiel spielt und die CPU die Soundgenerierung eine niedrige Priorität gibt(oder der Sound hängt und nervt ganz einfach beim Systemabstürz xD). Ich will jedenfalls nie wieder zu onboardsound zurück, weil der hört sich wie Brei an, 3 mal durch Wasser gefiltert.^^

Außerdem wenn man sich schon wirklich teures Audiogerät holt, also 250-400€ Boxen oder Kopfhörer, sollte man sich wahrscheinlich auch eine bessere Soundkarte holen, die im Preissegment von ab 300€ liegt. Es geht mir aber speziell um preiswerte Varianten, die das Spieleerlebnis auf jedenfall verbessern.
Komisch dass man in Blindtests dann keinen Unterschied erkennen kann:
https://www.tomshardware.com/reviews/hi ... 33-19.html

Eine Soundkarte kauft man für Features, weniger für Qualität. Man kann aber auch einen USB DAC nehmen oder den von Sebastian vorgeschlagenen Verstärker nehmen, dann hat man keine Probleme mit Treibern.

Latenz kann auch mit Soundkarte Probleme machen.

Zudem sollte der Schallwandler deutlich mehr als die Soundkarte kosten weil man davon deutlich mehr hat. 70€ Soundkarte bei 100€ Hörern ist kein toller Kauf, das Geld hätte man lieber in die Kopfhörer gesteckt.

Ich habe übrigens eine 200€ Xonar Essence STX im Rechner.

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LlamaCannon
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von LlamaCannon » 29. Jan 2019, 22:12

200€ Soundkarte und 500€ Kopfhörer oder was? Dein ernst? Vielleicht muss ich meine Kaufentscheidung etwas näher erläutern und warum ich der Ansicht bin, dass eine Soundkarte immer den Onboardsound Outperformt. Es war nämlich so, dass ich, bevor ich mir die soundblaster Z geholt habe, auch mit Onboard gefahren bin. Doch irgendwann gaben meine 30€ "Creativ Fatal1y" Kopfhörer den Geist auf, also habe ich mir 40€ Kopfhörer geholt, das Nachfolgermodel (Creative Inferno). Habe dann aber direkt festgestellt, dass der Sound anders und irgendwie nervig war. Ganz besonders dieser Feedbackton, wenn ich im CSGo Menu auf irgendwelche untermenüs geklickt habe. Also nicht lange gefackelt und mir die Soundblaster Z geholt, die quasi zum Creative Inferno beworben wurde. Das Teil im Rechner also verbaut und direkt getestet. Der Soundunterschied war enorm, obwohl gleiche Kopfhörer und egal ob nun Musik oder Spiele. Zuerst gecheckt hab ich natürlich Csgo.^^ Ich dachte ich spiele ein komplett anderes Spiel. Die Schussgeräusche und Environment-Sound sind mit der Soundkarte viel satter und kraftvoller, einfach jedes kleinste geräusch kann ich nun besser wahrnehmen. Das fängt bei Csgo an und hört bei der Orchesteraufnahme zu Beethovens 9. in FLAC auf, wo ich bei relativ hoher Lautstärke jedes röcheln oder stuhlrücken vernehmen kann, was vorher gar nicht möglich war, weil mir sonst die Ohren abgefallen wären.
Also ich weiß ja nicht was du für standards hast, aber ich glaube kaum, dass es ich mit einem 150-200€ Kopfhörer besser gefahren wäre, wenn ich das alles schon mit einem 40€ headset erleben konnte. jetzt hab ich halt das HyperX, weil mein creative Inferno auch futsch ging. Das passiert halt, wenn das Headset beim Aufstehen vom Tisch fliegt, weil ich das Kabel mitnehme. xD Deshalb werde ich mir auch kein 300€ Headset kaufen.
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chibi
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von chibi » 29. Jan 2019, 22:17

Also das mit der "Framerate nicht erkennen" ist der totale Bullshit. Das sind genau die lächerlichen Fehler beim Gaming PC, die ich in meiner Jungend gemacht habe. Teure Grafikkarte und CPU und dafür beim Tisch,Stuhl,Monitor gespart. In Wirklichkeit sind die Komponenten aber genau so wichtig, oder viel wichtiger. Ich könnte auch gut verstehen, wen Jochen jetzt gar keinen Monitor kauft und den Alten behält. Dank Supersampling macht auch das Sinn. Aber so eine halbgare Lösung bringt imo einfach gar nix.

Schlimmer ist aber noch André wenn er über seinen tollen Laptop am Küchentisch erzählt. Da kommt ich echt nicht mehr mit. :D

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Desotho
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Desotho » 29. Jan 2019, 23:26

chibi hat geschrieben:
29. Jan 2019, 22:17
Also das mit der "Framerate nicht erkennen" ist der totale Bullshit.
Mhm wieso? Jeder Mensch ist halt anders. Ich würde die Framerate auch nicht erkennen. Gib mir was das 30 FPS macht und ich bin vollkommen happy.
Erkennen tue ich die Framerate erst wenn der Bandicam counter mitläuft ^^
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Husar
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Husar » 30. Jan 2019, 03:26

Hi zusammen, höre gerade den Podcast und musste kurz inne halten, als Sebastian meinte, der AMD 2700X komme bereits mit einem guten Kühler. Kann gut sein, würde ich mich aber nicht drauf verlassen, bei meinem R5 2600 wollte ich den mitgelieferten Kühler wegen Inkompatibilitäten zur Überbrückung nehmen, aber der hat so nervig gebrummt, dass ich mir für 12€ einen Antec A30 gekauft habe. Muss natürlich nicht immer so sein, kann auch ein Montagsmodell erwischt haben. Erfahrungsgemäß ist ein Kühler für um die 30€ meist eine bessere Wahl. Zu schwer würde ich aber auch nicht mehr nehmen, mir ist mal ein Mainboard durch den Kühler verbogen und hatte dann einen Wackelkontakt, sodass bei Berührung der PC ausging. :D
Ach ja, davor hatte ich einen BeQuiet PureRock, um einen i5 6600 zu kühlen. Zumindest auf der CPU war das Teil im Prinzip nicht hörbar, nicht sehr teuer und besonders schwer ist er halt auch nicht im Gegensatz zu Doppeltürmen, etc. Hab ich immer noch, aber mir fehlt ein MountingKit für AM4, damit er nicht um 90° verdreht ist.

Was die Soundkarten-Diskussion betrifft, die ist echt interessant, aber wird genau so auch anderswo geführt. Die einen Leute meinen, integriert reicht bzw. ist identisch, die anderen meinen, eine gute Soundkarte müsse sein. Wenn ich die Beschreibung von LlamaCannon so lese frage ich mich, ob der Unterschied nicht einfach nur darin liegt, dass die Soundkarte irgendwie über den Equalizer oder sonstige Features leise Töne hervorhebt? Könnte auch so ein "Gaming-Mode" sein, der genau das macht. Gibt ja auch Monitore, die dunkle Flächen aufhellen, damit man Gegner im Dunkeln besser sieht. Hab ich bei meinem direkt abgeschaltet. ;)

Den Halter für die Grafikkarte hab ich mir aber vorgemerkt, der klingt sehr nützlich, wie gesagt hatte ich ja schon durch Gewicht verformte Hardware und meine Vega 64 (ASUS, nicht Sapphire, da ist ja einer dabei) ist ja auch nicht gerade leicht.

Was FPS betrifft, ich sehe den Unterschied zwischen 30 und 60 im gif, aber nur gerade eben so. Im spiel sieht man ihn aber deutlicher. Bei mir ist es so, dass ich mit einer Vega 64 meist in 4K spiele, dabei aber versuche, über 40fps zu bleiben wegen FreeSync. Den Unterschied zwischen FreeSync on und off finde ich enorm. War Thunder spiele ich momentan viel, das läuft auch mit über 70 fps, aber dann ohne FreeSync. Das sieht so ruckelig aus, dass ich die fps auf 60 begrenzt habe, wo dann alles ziemlich weich aussieht. Ich hab noch nie wirklich 144 fps gesehen, aber ich habe eine grobe Ahnung, wie die Dinge damit weicher aussehen könnten, weil bei 60 fps bewegliche Dinge manchmal etwas "springen", auch wenn das Bild mit FreeSync sehr weich und flüssig wirkt.

Ich hab mich damals für 4K auf 27" entschieden, weil ich einfach Pixeldichte haben wollte, und es könnte je nach Spiel sogar noch mehr sein. Auch da sehe ich den Unterschied, auch wenn manche sagen, man sehe das nicht. Ich sehe auch jetzt noch hin und wieder Pixel oder zumindest die Artefakte, die bei zu wenigen Pixeln entstehen. Da haben Gitterstrukturen plötzlich Kreisformen und sowas. Bei 1080p würde ich in 2019 auf keinen Fall mehr bleiben, 1440p wäre wohl ein guter Kompromiss, eventuell mit 144Hz und auf jeden Fall Sync-kompatibel zur Grafikkarte (also FreeSync oder G-Sync-kompatibel). Bei NVidia kommt da natürlich das teure G-Sync drauf und wer weiß, wie lange deren VRAM noch hält... Ob man jetzt die Radeon VII nehmen will, ist natürlich eine andere Frage, ich glaub es wurde ja ein Preis von ca. 500€ angepeilt für die GPU. Mit 16GB VRAM sollte sie aber zumindest eine ganze Weile höchste Texturqualität erlauben. :lol:

So , das waren nur mal ein paar Gedanken zum neuen PC, natürlich völlig unverbindlich. Zu sehr auf's Geld achten würde ich auch nicht, gerade einen guten Monitor behält man ja gerne 5 Jahre oder länger (wenn er nicht kaputt geht), meinen letzten hatte ich 8 Jahre als Hauptmonitor und jetzt ist er seit drei Jahren mein Zweitmonitor. Für damals ~330€ ist das doch eigentlich gar nicht so schlecht.

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gnadenlos
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von gnadenlos » 30. Jan 2019, 04:38

LlamaCannon hat geschrieben:
29. Jan 2019, 22:12
200€ Soundkarte und 500€ Kopfhörer oder was? Dein ernst?
Kommt bei mir in etwa hin - Sound Blaster ZxR mit Ultrasone Signature DJ. Die Kopfhörer sind leicht basslastig (wollte ich so für Filme) ohne dabei aber billig zu klingen wie Beats by Dre oder vergleichbarer Quatsch. Bin damit deutlich zufriedener als mit den zuvor gekauften 200-250 Euro Kopfhörern und die Kombination nutze ich nun auch schon 5+ Jahre und sehe kein Ende in Sicht, so lange sie nicht kaputt gehen. Wenn man es auf die Nutzungszeit umrechnet ist das nur noch halb so wild. Soll aber trotzdem keine Empfehlung für Jochen sein.
Desotho hat geschrieben:
29. Jan 2019, 23:26
Mhm wieso? Jeder Mensch ist halt anders. Ich würde die Framerate auch nicht erkennen. Gib mir was das 30 FPS macht und ich bin vollkommen happy. Erkennen tue ich die Framerate erst wenn der Bandicam counter mitläuft ^^
Du musst sie nicht direkt erkennen - Du fühlst sie. Spiel eine Weile in 60fps dann ist danach jedes Konsolenspiel in 30fps eine Qual. Man gewöhnt sich natürlich mit der Zeit daran, aber es wird nie richtig perfekt. Wenn Du das drin hast, erkennst Du 30fps auch viel leichter - ich kann Dir fast immer nach wenigen Sekunden bei einem Youtube-Video sagen, ob es 30 oder 60fps sind. Und wie schon geschrieben hast Du einen extrem starken Motion Blur Effekt bei 30fps - das kann jeder Mensch erkennen, selbst wenn er bzgl. der flüssigen Darstellung vollkommen unempfindlich ist.
Husar hat geschrieben:
30. Jan 2019, 03:26
Wenn ich die Beschreibung von LlamaCannon so lese frage ich mich, ob der Unterschied nicht einfach nur darin liegt, dass die Soundkarte irgendwie über den Equalizer oder sonstige Features leise Töne hervorhebt? Könnte auch so ein "Gaming-Mode" sein, der genau das macht. Gibt ja auch Monitore, die dunkle Flächen aufhellen, damit man Gegner im Dunkeln besser sieht. Hab ich bei meinem direkt abgeschaltet. ;)
Jede vernünftige Soundkarte zeigt die Nutzung solcher Features an und macht sie abschaltbar. Mit guten Kopfhörern ist der Unterschied gewaltig und eine Soundkarte auch schon allein für eine vernünftige Lautstärke nötig. Mit Onboard auf 100% war es viel zu oft noch die entscheidenden 10-20% zu leise und einfach nicht annähernd so klar. Gibt natürlich auch Mainboards mit sehr guten Soundchips - die kosten dann aber dafür auch entsprechend mehr.

Decius
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Decius » 30. Jan 2019, 06:30

gnadenlos hat geschrieben:
30. Jan 2019, 04:38
Desotho hat geschrieben:
29. Jan 2019, 23:26
Mhm wieso? Jeder Mensch ist halt anders. Ich würde die Framerate auch nicht erkennen. Gib mir was das 30 FPS macht und ich bin vollkommen happy. Erkennen tue ich die Framerate erst wenn der Bandicam counter mitläuft ^^
Du musst sie nicht direkt erkennen - Du fühlst sie. Spiel eine Weile in 60fps dann ist danach jedes Konsolenspiel in 30fps eine Qual. Man gewöhnt sich natürlich mit der Zeit daran, aber es wird nie richtig perfekt. Wenn Du das drin hast, erkennst Du 30fps auch viel leichter - ich kann Dir fast immer nach wenigen Sekunden bei einem Youtube-Video sagen, ob es 30 oder 60fps sind. Und wie schon geschrieben hast Du einen extrem starken Motion Blur Effekt bei 30fps - das kann jeder Mensch erkennen, selbst wenn er bzgl. der flüssigen Darstellung vollkommen unempfindlich ist.
Nein, du gehst von dir aus und verallgemeinerst daraus. Ich habe in 25 Jahren viel Hardware besessen, viele Spiele in vielen Framerates gespielt, auf idealen Setups und auf schlechteren und für mich gilt: 30, 60, 120 fps ist egal, den Unterschied sehe ich nicht und "fühle" ich auch nicht. Konstante Framerate, ja, Microrucker ja, aber sobald die Framerate konstant ist, und über 24-25 fps, ist das für mich im Spiel nicht unterscheidbar und damit irrelevant. Ich spiele aber auch nicht schnelle Onlineshooter, wo dann solche Sachen anfangen zu zählen, unabhängig von der Wahrnehmung.

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derFuchsi
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von derFuchsi » 30. Jan 2019, 09:20

Bin mir gerade nicht sicher wo mein Kommentar reingehört, was sollen die 2 Threads...?
Was mir spontan nach heutigem anhören zur Folge einfiel:

Generell zum Paket, bin kein AMD Fan aber grob passt das wohl schon so. Allerdings bin ich mit dem Upgradeagument nicht einverstanden, wo Jochen ja so gerne am PC bastelt ist es quatsch mit dem Argument zu kommen. Mag ja sein dass AMD Aufwärtskompatibilität verspricht aber meine bisherige Erfahrung sagt mir dass, wenn ein CPU Upgrade wieder nötig ist, man keinen Prozessor der vermutlich übernächsten (vermutlich schon der nächsten) Generation mehr auf das Board bekommt, jedenfalls bei Intel. Und wenn Jochen den Kasten wieder 5 Jahre behält erst recht nicht.
Jedes mal wenn ich meinen Rechner abseits des Grafikkartenupdates aufrüsten wollte war man mindestens wieder eine Generation weiter in der Architektur. Also anderer CPU Sockel, DDR3 statt DDR2 Speicher etc.... was immer zu einem komplett neuen PC führte.

Bei einem Ersatzkühler wäre ich vorsichtig. Nachrüsten halte ich für Unfug. Entweder gleich einbauen oder ganz lassen. In der Regel muss man nämlich das ganze Board ausbauen um den Kühler zu wechseln weil eine andere Halterung rein kommt. Wenn der mitgelieferte AMD Kühler wirklich brauchbar ist, benutz halt den. Es sei denn die aktuellen AMDs sind wieder so Hitzköpfe wie die Athlons damals, dann kann der Kühler nicht groß genug sein ;)

Speichergröße, 16 GB halte ich erst mal für völlig ausreichend wenn ich die Speicherauslastung meines Systems so betrachte. Der kam bisher nicht ansatzweise ans Limit beim zocken.

Mit der Wärme bin ich mir nicht sicher ob Jochen das komplett verstanden hat. Was den PC stört ist die Wärme im Gehäuse. Die Temperatur im Gehäuse kann man (im Rahmen der Umgebungstemperatur) beeinflussen mit besserer Belüftung. Ein Silent Gehäuse mag da etwas wärmer werden aber als Besitzer eines solchen kann ich sagen, die gibt es auch mit ordentlicher Belüftung und ohne echte Wärmeprobleme. Ich habe das Fractal Design R4 und bin sehr zufrieden mit Lautstärke und Kühlung.
Was Jochen störte war die Wärme im Zimmer. Leisung produziert aber nun mal Abwärme und die landet am Ende immer im Zimmer. Wenn man eine 4K Grafikkarte mit ordentlich Leistung möchte dann heizt die nunmal auch mehr, verdammte Physik ;).

Wirkungsgrad beim Netzteil hilft evtl ein wenig bei der Wärme zu sparen aber ob das spürbar ist wage ich zu bezweifeln. Da geht es ja eher um Strom/Geld sparen. Aber ob sich der Aufpreis lohnt müsste man ausrechnen. Hatte solche Diskussionen schon um Haushaltsgeräte und die gingen in der Vergangenheit dann gerne zu ungunsten der favorisierten A+++ premium Geräte aus.

Zur Grafikkarte hätte ich spontan gesagt kauf dir lieber eine GTX 1070 aber die RTX 2060 dürfte ähnlich leistungsfähig sein bei gleichem Preis. Nur den Raytracing Firlefanz wirst du damit wohl vergessen können. Das lohnt wohl eher ab RTX 2070 aufwärts.
Und 4K ist unter einer RTX 2080 völliger Unfug punkt. Damit wirds wohl brauchbar laufen vermute ich.
Aber dafür muss man vermutlich auch jedes Jahr das top Modell nachrüsten wenn man bei flüssigen Framerates bleiben will. Jetzt kommen sie mit Raytracing-Schnickschnack was massiv Performance frisst. Da wirds dann schwierig mit 60 Hz.
Zuletzt geändert von derFuchsi am 30. Jan 2019, 11:04, insgesamt 1-mal geändert.
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manura133
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von manura133 » 30. Jan 2019, 10:32

DieTomate hat geschrieben:
28. Jan 2019, 10:37
Decius hat geschrieben:
28. Jan 2019, 06:47
Ach ja, danke Jochen, endlich jemand, der wie ich keinen Unterschied bei Spielen zwischen 30 oder 60 fps sieht.
Wie bitte? :shock:
Bild

Ich merke ja schon, wenn ein Spiel an manchen Stellen von 60 auf 50 runterfällt.
Ich bin ja immer noch der festen Überzeugung, diese ganze Debatte kommt durch die Counter-Strike 1.6 Spieler, die bei Low Details ohne Texturen auf ihrem 240 Hz Display durch die Maps fliegen.
Dabei will ich gar nicht gegen eben diese wettern, wahrscheinlich ist das für diese Fraktion wirklich entscheidend.
Aber bei einem visuell völlig überfrachteten und aktuellen AAA Titel haben meine Augen andere Probleme, als zwischen 30 und 60 FPS zu unterscheiden.
Ich merke auch den Unterschied im Vergleich und ich will niemandem absprechen, dass es ihn stört.
Aber diese ganzen "unter 144 Hz brauchst du gar nicht anfangen zu spielen" Floskeln gehen mir mittlerweile auf den Keks.

Für mich übrigens in einer Schublade mit CPU x hat 3% (von mir aus auch 10%) mehr Single Core Performance als CPU y, daher kannst du CPU y gleich in die Tonne treten.
Das ist bestimmt für Enthusiasten interessant, aber alle die, die mal am Abend 2-3 Stunden casual zocken völliger Nonsens.
Manche Hardwareempfehlungen, die daraus für "Leihen" erwachsen sind zumindest nicht zu rechtfertigen.

tj91
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von tj91 » 30. Jan 2019, 10:36

derFuchsi hat geschrieben:
30. Jan 2019, 09:20
Allerdings bin ich mit dem Upgradeagument nicht einverstanden, wo Jochen ja so gerne am PC bastelt ist es quatsch mit dem Argument zu kommen. Mag ja sein dass AMD Aufwärtskompatibilität verspricht aber meine bisherige Erfahrung sagt mir dass, wenn ein CPU Upgrade wieder nötig ist, man keinen Prozessor der vermutlich übernächsten (vermutlich schon der nächsten) Generation mehr auf das Board bekommt, jedenfalls bei Intel. Und wenn Jochen den Kasten wieder 5 Jahre behält erst recht nicht.
AMD hält das Versprechen aber. Zumindest die neuen Ryzen Prozessoren werden auch wieder kompatibel sein. Danach könnte es schon knapp werden.

Es kann tatsächlich sein dass das Upgrade nichts mehr bringt, wenn er erst in X Jahren upgraded und AMD längst keine kompatiblen CPUs mehr rausbringt. Trotzdem kann er auf das Topmodell der neusten Generation wechseln, die noch von seinem Mainboard unterstützt wird, was ein vergleichsweise preisgünstiges Update sein sollte, und ihm vielleicht wieder ein bisschen Luft nach oben verschafft.

Man kann jetzt so viel für die Zukunft planen wie man will, ob es irgendwas hilft, steht auf einem anderen Blatt. Daher würde ich das Argument, dass man den Ryzen upgraden kann im Grunde nicht zu hoch ansetzen. Allerdings muss man dem Argument zugute halten, dass es schon jetzt Substanz hat, denn: Man kann ja auf jeden Fall auf das Topmodell der nächsten Generation upgraden, das steht fest.

derFuchsi hat geschrieben:
30. Jan 2019, 09:20
Jedes mal wenn ich meinen Rechner abseits des Grafikkartenupdates aufrüsten wollte war man mindestens wieder eine Generation weiter in der Architektur. Also anderer CPU Sockel, DDR3 statt DDR2 Speicher etc.... was immer zu einem komplett neuen PC führte.
So ist das mit Intel die letzten Jahre gewesen, ja. Hier AMD das protzige Monopol-Gebahren von Intel zur Last zu legen ist aber der falsche Ansatz.


derFuchsi hat geschrieben:
30. Jan 2019, 09:20
Mit der Wärme bin ich mir nicht sicher ob Jochen das komplett verstanden hat. Was den PC stört ist die Wärme im Gehäuse. Die Temperatur im Gehäuse kann man (im Rahmen der Umgebungstemperatur) beeinflussen mit besserer Belüftung. Ein Silent Gehäuse mag da etwas wärmer werden aber als Besitzer eines solchen kann ich sagen, die gibt es auch mit ordentlicher Belüftung und ohne echte Wärmeprobleme. Ich habe das Fractal Design R4 und bin sehr zufrieden mit Lautstärke und Kühlung.
Was Jochen störte war die Wärme im Zimmer. Leisung produziert aber nun mal Abwärme und die landet am Ende immer im Zimmer. Wenn man eine 4K Grafikkarte mit ordentlich Leistung möchte dann heizt die nunmal auch mehr, verdammte Physik ;).
Ja an der Stelle habe ich mich auch gewundert ob er es tatsächlich falsch verstanden hat. Also noch mal klar und einfach in meinen Worten: Die Kühlung des PCs ändert nichts an der Wärme im Zimmer, nur an der Wärme im PC selbst. Die Temperatur im Zimmer kann man nur mit effizienterer bzw leistungsärmerer Hardware runterregeln, so dass die Abwärme gar nicht erst produziert wird.
derFuchsi hat geschrieben:
30. Jan 2019, 09:20
Wirkungsgrad beim Netzteil hilft evtl ein wenig bei der Wärme zu sparen aber ob das spürbar ist wage ich zu bezweifeln. Da geht es ja eher um Strom/Geld sparen. Aber ob sich der Aufpreis lohnt müsste man ausrechnen. Hatte solche Diskussionen schon um Haushaltsgeräte und die gingen in der Vergangenheit dann gerne zu ungunsten der favorisierten A+++ premium Geräte aus.
Ja, das lohnt sich nicht aus finanzieller Sicht (oder wegen Abwärme). Aber ein hochwertiges Netzteil ist trotzdem nicht zu unterschätzen und man tut ja nicht alles nur wegen der Finanzen sondern auch manchmal, weil es für die Umwelt besser ist. Wobei hier vermutlich ausschlaggebender wäre, ein Netzteil zu kaufen, welches umweltschonend produziert wird. Falls es sowas überhaupt gibt.

derFuchsi hat geschrieben:
30. Jan 2019, 09:20
Und 4K ist unter einer RTX 2080 völliger Unfug punkt.
Word. 4K, RTX und ähnliches sind einfach noch nicht da.

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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von derFuchsi » 30. Jan 2019, 11:41

Zum 60 Hz Thema.
Das gepostete Gif Beispiel ist eher wenig aussagefähig glaube ich, da muss ich auch ganz genau hinschauen um einen Unterschied zu sehen.
Auf Youtube gibt es ja genug Videos zu dem Thema (Beispiel). Also wer zwischen 30 und 60 keinen Unterschied erkennt hat wirklich Probleme und kann sich Geld für teure Monitore und Grafikkarten sparen :D

Aber der Effekt mit höherer Refreshrate ist mir damals beim Röhrenfernsehen schon aufgefallen bei Serien oder Dokus aus Amerika die oft deutlich flüssiger oder schärfer wirkten. Ich konnte es nie so recht greifen aber da war ein deutlicher qualitativer Unterschied. Im Wikipedia eintrag zum Soap Opera Effekt sieht man das ganz gut. Daher kann ich mir auch gut vorstellen dass es deutlich sichtbar ist wenn man statt mit 60 Hz mit 144Hz spielt. Wobei oben bestimmt irgendwo eine Grenze ist was ein Mensch wahrnehmen kann.
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Heretic
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Heretic » 30. Jan 2019, 12:06

Ich sag' ja nicht, dass eine Soundkarte keine Vorteile gegenüber Onboard-Sound bringen würde. Mir selbst reicht Onboard-Sound völlig aus, daher würde ich die 100 € einsparen. Oder in eine bessere Grafikkarte investieren. Aber wenn eine Soundkarte Vorteile bei der Podcastaufnahme bringt - immer rein mit dem Ding! :D
LlamaCannon hat geschrieben:
29. Jan 2019, 20:49
btw sollte man jedes Spiel immer mit Kopfhörern spielen. nix boxen :P
Nee, viel zu unbequem. Ich spiele zudem keine Spiele, wo ich Gegnerpositionen mit den Öhrchen orten muss. ;)

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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von GeneralGummibaer » 30. Jan 2019, 12:57

Ahoihoi
Hab die Folge gerade gehört und fand es etwas eigenartig das die Monitor-Diskussion am Ende so hoppla di hopp gelaufen ist. IMHO sollte man doch den Rechner auch auf den Monitor anpassen, was bringt ein potenter Rechner wenn der Unterschied nicht wirklich "gesehen" wird? Meiner Meinung nach ist der Monitor die aller wichtigste Komponente denn es ist (neben dem Sound) die einzige Möglichkeit Feedback von einem Spiel zu bekommen. Da kann mein Rechner noch so toll sein, wenn das Bottleneck zwischen dem Displayport und meinem Gehirn sitzt, hab ich einfach nur eine wärmere Heizung im Zimmer.
Bitte Jochen reize mit dem Monitor das Maximum aus was die Hardware her gibt. Und wenn du "genügsamer" mit dem Bild bist dann pass die anderen Komponenten an sonst heizt du im Sommer für garnix. Im sinne des Podcasts und einer objektiveren Bewertung von Spieleoptik, würde ich mir allerdings wünschen, dass du zum Maximum an Bildqualität greifst die dir möglich ist. Alleine um den Vergleich zu sehen wenn ein Spiel eben nicht auf Ultra Einstellungen und 100x Hertz die versprochene smoothe Performance liefert.Wenn du dich an die Bildqualität gewöhnt hast siehst du die Fehler nämlich ganz genau. Selbst bei den unsauberst programmierten Spielen wirst du das auf 1080p und 30fps nicht merken weil der überpotente Rechner das einfach wegfrisst. Natürlich kann man Argumentieren "Is ja super das hab ich immer ein beständiges optisches Spielvergnügen", aber im Sinne der Objektivität sollte man schon schauen was am oberen Ende so geht ;-)

ZiggyStardust
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von ZiggyStardust » 30. Jan 2019, 13:10

Ihr habt im Podcast gar nicht über das Thema VR gesprochen. Reicht die von Sebastian empfohlene Konfiguration für aktuelle VR-Spiele?

Es hat mich überrascht, dass nicht ein Mal das Wort HDR fiel. Unterstützen aktuelle Gaming-Monitore HDR und wie sieht es mit den Grafikkarten und Spielen aus? Kann der PC was mit dem HDR von Jochens 4K-Fernseher anfangen oder ist das nicht zueinander kompatibel?

Und ist 4K-Checkerboarding nicht vom Spiel bzw. der Engine abhängig? Gibt doch auch einige Xbox-One-X Spiele, die darauf zurückgreifen wenn ich mich nicht irre.

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