Walkthrough Slay the Spire

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PartTimeIndie
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Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von PartTimeIndie »

Hi schöner podcast hier ein paar Gedanken.

Also zu der Game Design Diskussion das Genre heißt Deckbuilding Game und kommt aus dem Brettspiele Bereich (Dominion war da das erste und sowas wie Ascencion ist doch relativ ähnlich hat übrigens auch eine super mobile App https://itunes.apple.com/de/app/ascensi ... 38733?mt=8 ) beides sehr schöne Spiele.

Für mich ist Slay the Spire ein super Spiel aber durch die Erfahrung mit anderen Deckbuilding Spielen ist der Schwierigkeitsgrad nicht zu hoch und zum Thema Zufall wollte ich auch noch was sagen. Dadurch das man das Deck pro Kampf meistens mehrmals durchzieht sinkt der Zufall doch deutlich. Desweiteren ist ja selbst einmal schlecht ziehen nicht so schlimm da spielt ja noch das Lebenspunkte Management mit rein. Der einzige rng Punkt den man argumentieren kann ist das man keine gut zusammenpassense Karten kriegt. Aber ich glaube das ihr das wirklich nicht beurteilen könnt wenn ihr noch relativ neu im Genre seit. ich selbst habe das Spiel noch nicht genug gespielt um das zu beurteilen aber von den 3 Runs bisher habe ich 2 geschafft kann natürlich bei der geringen Anzahl der Runs nur Zufall sein. Derzeit tendiere ich zu einem gut managebaren rng.

Zur Grafik die ist noch immer nicht gut, aber in early access war es unter aller Sau da konnte ich es nicht übers Herz bringen das Spiel zu kaufen und ja die könnten sich mal jemanden schnappen und das Verbessern.

Ich finde die Umsetzung des Genres als PC Spiel und all die Sachen die man eigentlich nur im PC machen kann genial, hoffe aber das es noch ein dlc gibt mit weiteren Dungeon.

MfG Niki

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derFuchsi
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von derFuchsi »

Ich habe mich nie mit Slay The Spire befasst aber mich erinnern die Beschreibungen sehr ähnlich zu Guild of Dungeoneering das ich immerhin ein paar h gespielt habe bevor ich es frustriert gelöscht habe (Gabs wohl mal wo kostenlos, Gamestar oder so).
Klingt daher nicht wie ein Spiel an dem ich Spaß haben würde :).
Wie ist das denn im Vergleich?
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Nachtfischer
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von Nachtfischer »

Sehr interessante und unterhaltsame Folge! Auch ich habe Anmerkungen. :)

Der Ursprung: Deck-Building
Ihr werft ja in der Episode ziemlich oft "Sammelkartenspiel" und "Magic: The Gathering" in den Raum. Wie PartTimeIndie im eröffnenden Post schon klarstellt, hat Slay the Spire damit nur insofern etwas zu tun, als sich auch das Genre der Deck-Building-Games auf Magic und Konsorten rückbeziehen lässt. Allerdings: Spiele wie Dominion, Ascension oder Thunderstone (welche sogar bereits ein Dungeon-Crawling-Element hatte) gehen ganz bewusst weg vom zuvor üblichen Deckbau vor der Partie (oft "Deck Construction" genannt) und bauen dieses Element als Kernmechanik während der Matches ein ("Deck Building"). Dadurch schaffen sie faire Ausgangsbedingungen und Partien sind in sich abgeschlossen. Die Siegchancen hängen nicht mehr an der extern aufgebauten Sammlung oder dem zufällig guten oder schlechten Matchup für das eigene Deck. Klar, bei Slay the Spire ist das alles nochmal ein Sonderfall, weil Single-Player, aber daher kommt jedenfalls das Core-Gameplay. XCOM-Erfinder Julian Gollop hat übrigens auch was dazu geschrieben.

Eingabe- vs. Ausgabezufall
Die Dynamik zwischen Vorhersehbarkeit und Zufall habt ihr sehr schön diskutiert. Viel davon dreht sich um Eingabezufall ("Input Randomness"), der vor einer Entscheidung stattfindet und deren Rahmenbedingungen vorgibt (sowas wie Kartenziehen, angekündigtes Gegnerverhalten), gegenüber Ausgabezufall ("Output Randomness"), der nach der Entscheidung bestimmt, wie sie sich tatsächlich auswirkt (Trefferwahrscheinlichkeit, ausgewürfelter Schaden etc.). Als Quellen zu nennen wären dazu beispielsweise der Ludology-Podcast sowie Keith Burguns Definition als Spektrum. Slay the Spire benutzt mit wenigen Ausnahmen erstere Form des Zufalls. Dadurch fühlt es sich auch praktisch nie unfair an. Ähnliches gilt beispielsweise auch für Invisible Inc. oder Into the Breach gegenüber XCOM.

Berechenbarkeit
Auch hier liegt ihr richtig. Es ist Stärke und Schwäche des Spiels zugleich, dass man "halt manchmal nicht kriegt, was man braucht". Dies lässt sich im Grunde auf alle Kartenspiele erweitern. Man muss mit dem Leben, was man bekommt und das Beste draus machen. Richard Garfield benutzt regelmäßig den Ausspruch "You have to think on your feet!", wenn er beschreibt, wo er mit seinen Spielen hin will. Strategische Anpassung an die Gegebenheiten. Nun gibt es auch hier natürlich ein Spektrum zwischen starkem Zufall (eher Hearthstone), der gerne mal Spiele entscheidet, stark beschränktem Zufall (à la Gwent, das durch größere Kartenhände und kleinere Decks entgegenwirkt) oder auch gar keinem (Prismata, das ähnlich wie Dominion lediglich die ausliegenden Karten auswürfelt, danach aber komplett deterministisch läuft).

Der Civilization-Vergleich und Brettspiele
Jochen merkt einige Male an, dass ihn das Spiel an Civilization erinnere. Das kommt nicht von ungefähr. Was beide Spiele gemeinsam haben, gerade gegenüber dem typischen modernen AAA-Spiel, ist die brettspielhafte Transparenz (dazu ein Vortrag von Soren Johnson, dem Designer von Civilization 4 und Offworld Trading Company). Die "Reihe interessanter Entscheidungen", die ihr zitiert, liegt in analogen Spielen tatsächlich viel häufiger (und besser) vor als im Digitalen. Sie muss es auch, schließlich kann sich hier nicht hinter audiovisuellem Spektakel oder F2P-Metagame-Karotten versteckt werden. Die Mechanik liegt offen zutage, eben transparent, und muss daher an und für sich gut und tief sein.

Räumlichkeit und Kartenspiele
Für mich persönlich ist der größte Kritikpunkt am Spiel die fehlende Räumlichkeit bei den Entscheidungen. Dieses Schicksal teilt Slay the Spire mit vielen Kartenspielen, etwa fast allen genannten Deckbuildern oder auch Magic und mit Abstrichen auch Hearthstone und Gwent. Allerdings geht es auch ganz anders wie etwa Minion Masters oder Artifact unter Beweis stellen, in denen Bewegung und Raum eine absolut zentrale Rolle spielen. Auch im zuletzt unfassbar populären Dota Auto Chess (letztlich schlicht ein "Set-Collection"-Kartenspiel à la Lost Cities, Alhambra oder Sushi Go) spielt die Positionierung der Einheiten eine immens große Rolle. Bei Slay the Spire geht es allerdings rein um Arithmetik. Ausgeteilten Schaden maximieren, genommenen Schaden minimieren. Addition, Subtraktion, hin und wieder mit Multiplikator. Ja, Reihenfolge und Timing sind äußerst relevant, aber auf Dauer (nach 30-40 Stunden) fehlt mir die systemische Tiefe. Es ist sehr gutes Spiel, aber für mich kein ganz großer Wurf.

Ascension-Modi und das Rücksetzproblem
Hoch anrechnen muss ich dem Spiel allerdings, dass es mit den Ascension-Modi zumindest versucht, einen Ansatzpunkt zur Lösung des Rücksetzproblems zu finden. Klar haben wir hier kein echtes "Matchmaking", der Spieler designt sein Spiel zu gewissen Teilen selbst, indem er diese Modi selbst auswählen soll. Und auch innerhalb der Ascensions ist das Early-Game tendenziell immer noch trivial. Dennoch ist es klasse, dass sie das Problem in ihrem Design erkannt haben und eine (sicher in der praktischen Umsetzung relativ günstige) Lösung anbieten.

Die Preisdiskussion
Hier war ich ein wenig fassungslos beim Hören. 20€ sind "steil"? Bezahlen wir im Medium der Interaktivität jetzt primär nur noch für audiovisuelle Werte? Das Spiel ist bis in viele Kleinigkeiten des Gameplays hinein unfassbar gut gepolished, bekam über Jahre hinweg durchweg sinnvolle wöchentliche Updates. Und jetzt soll es keine 20€ wert sein, weil es keine dutzenden Animationsphasen und eine "enttäuschende Atmosphäre" bietet? Das will es doch gar nicht. Ich für meinen Teil bin froh, dass ich nicht ständig von irgendwelchen Effekten abgelenkt oder Animationen unterbrochen werde, sondern so schnell spielen kann wie ich möchte und mein Gehirn mir das denken erlaubt. Meine absolute Lieblingsoption im Menü ist der "Fast Mode", der die paar existierenden Animationen noch weiter auf ein absolutes Minimum einkürzt. Es geht hier ganz eindeutig um das System und die Entscheidungen. Darauf ist das Design fokussiert und das ist auch gut so. Das Artwork der Karten und Gegner ist auf Lesbarkeit optimiert, auch gut so (und in der Tat, da hat Sebastian völlig Recht, wurde auch hier im Early Access vieles verbessert).

Könnte es hier und da vielleicht eindeutigere Animationen geben, die die Transparenz der Mechanik weiter unterstützen? Bestimmt. Aber im Großen und Ganzen stimmt hier fast alles und ich bin froh, dass sich die Entwickler trotz des Erfolgs nicht auf irgendwelche audiovisuellen oder gar narrativen Sperenzchen gestürzt, sondern ihren Fokus beibehalten und durchgezogen haben. Spielerisch ist das Ding allemal mehr Wert als jedes 60€-AAA-Spiel.
Zuletzt geändert von Nachtfischer am 19. Feb 2019, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Sebastian Solidwork
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von Sebastian Solidwork »

Nachtfischer for Walkthrough/Wertschätzung/ThePod! Wie wäre es mal Gwent oder Artifact zu besprechen? Oder fast jegliches andere Strategiespiel.
Zuletzt geändert von Sebastian Solidwork am 19. Feb 2019, 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Nachtfischer
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von Nachtfischer »

derFuchsi hat geschrieben:
19. Feb 2019, 10:14
Ich habe mich nie mit Slay The Spire befasst aber mich erinnern die Beschreibungen sehr ähnlich zu Guild of Dungeoneering das ich immerhin ein paar h gespielt habe bevor ich es frustriert gelöscht habe (Gabs wohl mal wo kostenlos, Gamestar oder so).
Klingt daher nicht wie ein Spiel an dem ich Spaß haben würde :).
Wie ist das denn im Vergleich?
Guild of Dungeoneering ist durchaus nett, aber sehr viel simpler und zufälliger. Es ist die meiste Zeit eher "going through the motions" als tiefes Strategiespiel. Bei Slay the Spire hast du hingegen deutlich mehr Einfluss auf den Ausgang eines Runs und das Skill-Ceiling liegt viel höher (Spieler wie Rhapsody haben absurd hohe Erfolgsraten). Dazwischen findet sich zum Beispiel noch Dream Quest (auch auf Mobile). Ein tolles Spiel (wenn man die Grafik ertragen kann), dessen Macher übrigens mittlerweile einer der Design-Köpfe im Hearthstone-Team ist.

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echtschlecht165
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von echtschlecht165 »

ich habe auch 150h in Slay The Spire:
Gute Wertschätzung, die dem Spiel in allen Aspekten (ja, es ist tatsächlich hässlich) gerecht wird und gut erklärt wurde.

@Nachtfischer: meinst du mit Räumlichkeit sowas wie bei Darkest Dungeon? Also dass bestimmte Aktionen nur an bestimmten Postitionen möglich sind?
Tatsächlich fehlt mir beim Spiel eine Minionmechanik. Ich spiele es seit Beta, und hätte eigentlich fix damit gerechnet, dass da ins Hauptspiel sowas Einzug findet.
Sebastian Solidwork hat geschrieben:
19. Feb 2019, 10:40
Nachtfischer for Walkthrough/Wertschätzung/ThePod! Wie wäre es mal Gwent oder Artifact zu besprechen? Oder fast jegliches andere Strategiespiel.
+1
Zuletzt geändert von echtschlecht165 am 19. Feb 2019, 11:04, insgesamt 1-mal geändert.
In Stein gemeißelt

lnhh
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von lnhh »

Haette fuer STS 69.99 Retail bezahlt. Das ists locker wert.
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Numfuddle
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von Numfuddle »

The Defect bietet doch im Ansatz das was ihr Räumlichkeit nennt mit den Orbs oder nicht?

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Nachtfischer
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von Nachtfischer »

echtschlecht165 hat geschrieben:
19. Feb 2019, 11:03
@Nachtfischer: meinst du mit Räumlichkeit sowas wie bei Darkest Dungeon? Also dass bestimmte Aktionen nur an bestimmten Postitionen möglich sind?
Ja, zum Beispiel. Ich habe ja den Begriff oben verlinkt, da steht recht ausführlich anhand von diversen Beispielen, was ich meine.
Tatsächlich fehlt mir beim Spiel eine Minionmechanik. Ich spiele es seit Beta, und hätte eigentlich fix damit gerechnet, dass da ins Hauptspiel sowas Einzug findet.
Kennst du schon die Slimebound-Mod? Da hältst du dir eine Armee von niedlichen kleinen Schleimklumpen. :D
Numfuddle hat geschrieben:
19. Feb 2019, 11:06
The Defect bietet doch im Ansatz das was ihr Räumlichkeit nennt mit den Orbs oder nicht?
Stimmt, ganz im Ansatz. Halte ich auch für mit die interessanteste Mechanik im Spiel. Aber letztlich ist es im Grunde auch nur eine Liste mit Einträgen wie "X Rüstung" oder "Y Schaden". Du manipulierst ja nicht großartig die Positionen der Orbs jenseits von "nächsten auslösen, Rest nachrücken".

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DexterKane
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von DexterKane »

Ja, die Präsentation ist echt mau, v. a. wenn man sieht, was in der gleichen Preisklasse ein Forgotton Anne oder Darkest Dungeon können.
Auch ein CrossCode ist da um Welten hübscher.

Bei Dream Quest käme ich wohl tatsächlich nicht über die..., nun ja, eigentlich weigere ich mich, das Grafik zu nennen, hinweg.
Das sieht aus, wie etwas, dass ich mit 15 als Pen n Paper Handouts für meine Rollenspielgruppe gebastelt habe. :ugly:
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akill0816
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von akill0816 »

Slay the Spire ist tatsächlich ein sehr gutes Spiel, dass viel Spass macht und langfristig motiviert. Mir ist die Anzahl möglicher Gegner zu gering. Das macht das zwar berechenbarer aber gerade den ersten Floor recht langweilig. Eine größere Varianz an möglichen Gegnern würde das Spiel unberechenbarer machen aber für mich auch spannender.
Die audiovisuelle Präsentation finde ich hässlich und hat mich auch beim Kauf zögern lassen aber bei diesem Spielprinzip steht sie nun wirklich nicht im Vordergrund. Die Langzeitmotivation ist richtig gut, vorallem wenn man zwischen den einzelnen Runden Pausen einlegt. Ich hoffe, die Entwickler werden das Spiel weiter ausbauen über Addons und weitere Klassen. Dafür zahle ich gerne erneut, denn im Gegensatz zu Wolfgang finde ich den Preis eher zu fair als steil. Ich denke die Community würde Addons begierig aufnehmen.

Der Zufallfaktor erscheint mir für wirklich gute Spieler auch nicht zu hoch. Dadurch, dass man die Größe seines Decks bestimmen kann, hat man auch mit einem mäßigen Deck recht gute Optimierungscchancen. Ich denke sehr gute Spieler können jedenfalls ohne Ascencion fast jeden Run zum Erfolg führen.
Ansonsten stimme ich der Analyse weitgehend zu. Die Mechaniken sind sehr clever eingesetzt und es gibt recht wenige Entscheidungen, die sehr simpel sind - außer vielleicht das Ausspielen bestimmter Hände im Kampf selber.

Das Konzept bietet jedenfalls große Vorteile gegenüber klassischen TCGs, da man nicht gegen zufällige Decks antritt, die das eigene Deck kontern wie es in jedem TCG vorkommt, sondern langsam im Spielverlauf das Deck aufbaut.

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Sakesleg
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von Sakesleg »

Wale sind gar keine Fische :geek:

Wolfgang Walk
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von Wolfgang Walk »

Nachtfischer hat geschrieben:
19. Feb 2019, 10:31

Die Preisdiskussion
Hier war ich ein wenig fassungslos beim Hören. 20€ sind "steil"?
Dass es mir mal gelingen wird, den Nachtfischer fassungslos zurückzulassen ...

Aber Du hast natürlich Recht, wenn Du anmerkst, dass die mäßige Grafik alleine eigentlich kein ausreichendes Kriterium sein darf. So wollte ich auch nicht verstanden werden (auch wenn das bei Life-Aufnahmen halt gelegentlich ein mächtiges Delta gibt zwischen dem, was man meint, und dem, was man objektiv sagt. Das gesprochene Wort ist halt ein flüchtiges Wesen.
Es ging mir auch nicht um Bling-Bling, sondern um ein besseres Weltendesign zum Zwecke des Interfaces: klarere, sprechendere Animationen, weniger Generisches und mehr Spezifisches, das mir etwas über meine Gegner verrät, über die Strategieebene des Spiels, über die Steuerung.

Ich gebe aber gerne zu, dass ich das nicht unbedingt glücklich formuliert habe.

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derFuchsi
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von derFuchsi »

Walfische?
WALFISCHE!?
Zwei so gebildete belesene Menschen wie Jochen und Wolfgang sagen WALFISCH!

Wenn Sebastian das rausgerutscht wäre ok.
Ähm... ich meine... ich wollte nicht... *hust* :whistle:

Sakesleg hat geschrieben:
19. Feb 2019, 18:13
Wale sind gar keine Fische :geek:
Ach verdammt zu langsam. War jetzt erst durch mit der Folge.

[EDIT] Nur weil Walfisch im Duden steht ist es noch lange nicht richtig. Pff... :snooty:
Zuletzt geändert von derFuchsi am 20. Feb 2019, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.
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DexterKane
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von DexterKane »

WTF!!!!!! Fickende Hölle, was soll der Scheiß denn bitte?

Sorry, ich muss grade mal ranten. Jetzt hab ich es nach 14 Stunden zum ersten Mal zum dritten Boss geschafft (Demon Form build), alle Register gezogen und das Vieh kurz vor knapp gelegt. Ich klopf mir schon selbst auf die Schulter, UND DANN REGENERIERT DAS DING UND SAGT DO-OVER? WOLLT IHR MICH VERARSCHEN? *bis 10 gezählt, durchgeatmet*

Ok, es geht wieder. Ganz ehrlich, das ist Bullshit! Von Darkest Dungeon war ich so nen Scheiß ja gewohnt, aber StS war in der Hinsicht vorher immer fair... Ich glaub, ich muss ne Runde Stardew Valley spielen gehen, oder so... ;)

Btw.: *Klugscheißermodus an*: Wir alten Leute sagen aus Gewohnheit manchmal Walfisch, obwohl wir wissen, dass das kein Fisch ist. So hießen die früher. (Also zumindest hier :) )
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Desotho
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von Desotho »

Steht im Duden, muss also stimmen ^^
https://www.duden.de/rechtschreibung/Walfisch

Slay the Spire an sich interessiert mich wenig. Zur Grafik: Die ist natürlich längst nicht alles. Ein Spiel ist für mich aber besser wenn ich persönlich der Grafik was abgewinnen kann. Da ist aber jeder Mensch anders gestrickt. Der eine kotzt in die Ecke wenn er z.B. Pixelart sieht der nächste findet es super.
Ich kann mit der Flash Optik von Slay the Spire z.B. wenig anfangen.
El Psy Kongroo
Meine Rübenpreise: https://stalks.io/u/desotho

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mart.n
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von mart.n »

PartTimeIndie hat geschrieben:
19. Feb 2019, 02:04
ich selbst habe das Spiel noch nicht genug gespielt um das zu beurteilen aber von den 3 Runs bisher habe ich 2 geschafft kann natürlich bei der geringen Anzahl der Runs nur Zufall sein. Derzeit tendiere ich zu einem gut managebaren rng.
Kurz angemerkt: die Winrate von Top Spielern wie joinrbs liegt auf normal bei nahezu 100%, und auf Ascension 20 bei etwa 60-70%. Das Glücksargument entfällt damit für mich, da man es offenbar vollständig mit Skill egalisieren kann.

lolaldanee
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von lolaldanee »

Ich muss mich ehrlich gesagt immer am Kopf kraten, wenn behauptet wird Slay the Spire sei häßlich. Ich finde es jetzt auch nicht bildhübsch, aber doch eindeutig gut designed. Die Optik passt ziemlich gut zum Spiel, ausführlichere Animationen würden dem Spiel doch eher im Weg stehen, und alles weniger unmittelbar machen.

Slay the Spire ist eines meiner 2 Lieblingsspiele des letzen Jarhes, zusammen mit Pillars of Eternity 2. Die ganze Deckbuilding Mechanik ist zwar für Brettspielkenner ein alter Hut, aber in einem PC-Spiel ist es das erste mal richtig gut umgesetzt, und es passt einfach perfekt zum Rest des Spiels. Mein Daumen geht ganz weit nach oben dafür!

20€ Sind übrigens wirklich spottbillig für dieses großartige Spiel, finde ich, es wischt mit quasi allen AAA Spielen der letzen Jahre den Boden auf. Ich finde Slay the Spire das mechanisch beste Spiel seit FTL (das hat mir audiovisuell allerdings deutlich besser gefallen)
Zuletzt geändert von lolaldanee am 20. Feb 2019, 00:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Klagsam
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Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von Klagsam »

Sebastian Solidwork hat geschrieben:
19. Feb 2019, 10:40
Nachtfischer for Walkthrough/Wertschätzung/ThePod!
Das habe ich ja schon vor 2 Jahren propagiert. Leider ohne Erfolg

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Feamorn
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Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Walkthrough Slay the Spire

Beitrag von Feamorn »

DexterKane hat geschrieben:
19. Feb 2019, 21:33
WTF!!!!!! Fickende Hölle, was soll der Scheiß denn bitte?

Sorry, ich muss grade mal ranten. Jetzt hab ich es nach 14 Stunden zum ersten Mal zum dritten Boss geschafft (Demon Form build), alle Register gezogen und das Vieh kurz vor knapp gelegt. Ich klopf mir schon selbst auf die Schulter, UND DANN REGENERIERT DAS DING UND SAGT DO-OVER? WOLLT IHR MICH VERARSCHEN? *bis 10 gezählt, durchgeatmet*

Ok, es geht wieder. Ganz ehrlich, das ist Bullshit! Von Darkest Dungeon war ich so nen Scheiß ja gewohnt, aber StS war in der Hinsicht vorher immer fair... Ich glaub, ich muss ne Runde Stardew Valley spielen gehen, oder so... ;)
Haha! :mrgreen:

Da stand doch die schwammige Beschreibung der einen Kraft "The enemy has not yet awakened", oder so ähnlich, hätte man vermutlich ahnen können, dass da noch was mit passiert. ;)
Mein "Angstgegner" im dritten Akt ist aber definitiv der Time Eater, je nach gewähltem Build ist man da echt in der Bredouille.

Am Awakened bin ich aber gestern auch ganz knapp gescheitert, so gut war ich Ascension 8 mit der Silent noch nie, am Ende einen dummen Fehler gemacht und dann von der zweiten Form mit nur noch ca. 100 Restleben doch noch erwischt worden, man war ich da niedergeschlagen... :( Ich war so durch, dass ich in Folge erstmal drei Anläufe noch vor dem ersten Boss in den Sand gesetzt habe und dann das Spiel erstmal beendet.

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