Deutscher Computerspielpreis 2019

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DickHorner
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von DickHorner »

Ach herrlich, ich habe herzlich gelacht :lol: :lol: :lol:

Jochen

Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von Jochen »

HerrReineke hat geschrieben:
4. Mär 2019, 22:41
Gib ruhig zu: du wolltest doch nur in die Jury und wurdest nicht gefragt
Da fällt mir nur Lothar Matthäus ein: Gewollt hab ich schon gemocht, aber gedurft ham sie mich nicht gelassen :mrgreen:

BigBB
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von BigBB »

Well, die Memes sind das bisher beste am Thread. Spricht nicht grade für den Preis. :-)

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DexterKane
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von DexterKane »

"Jeder, der mich kennt und der mich reden gehört hat, weiß genau, dass ich bald Englisch in sechs oder auch schon in vier Wochen so gut spreche und Interviews geben kann, die jeder Deutsche versteht." :D
Relax, it's North-Korea. The nation state equivalent of the short-bus. - Sterling Archer

KomischerName
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von KomischerName »

Wieso ist eigentlich CrossCode nicht nominiert? Das ist doch 2018 erschienen.

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DexterKane
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Registriert: 16. Dez 2016, 11:26

Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von DexterKane »

Zumindest beim Entwicklerpreis war es 2018 nominiert. Da mein Google Fu mir da auf die Schnelle keine eindeutige Antwort gibt, würde ich vermuten, dass es a) nicht eingereicht wurde, oder b) schon vorher mal im Topf war.

Warum es bei b) nicht mal ne Nominierung gekriegt hat während "Witch It" 4 Preise bekommt, nun ja...
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D13_Michael
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von D13_Michael »

KomischerName hat geschrieben:
5. Mär 2019, 14:20
Wieso ist eigentlich CrossCode nicht nominiert? Das ist doch 2018 erschienen.
Es war im Early Access bereits einmal eingereicht worden, weshalb es für eine weitere Beurteilung nicht in Frage kommt (Early Access Spiele werden, den Regeln nach, bewertet wie fertige Produkte). Eventuell dann mit der Konsolenversion. Schauen wir mal.

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Axel
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von Axel »

Kann mir mal jemand den Hate erklären? Sind doch alles gute Spiele!?
Besonders Supertype habe ich letztes Jahr aufgrund seiner Spieleidee richtig abgefeiert und hat zurecht die Nominierungen. Nur weil *ihr* keine Mobile Games spielt, heißt das gleichzeitig, dass das ein schlechtes Spiel wäre?
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
(Serdar Somuncu)

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DexterKane
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von DexterKane »

@Axel
Ich versuche es mal möglichst wertneutral auszudrücken.
Die Preisvergaben der letzten Jahre erwecken bei einigen Forenmitgliedern (mich eingeschlossen) den Eindruck, dass beim DCP nicht die besten Spiele, sondern die förderungswürdigsten Teams prämiert werden.

Das ist jetzt auch nicht auf mobile gemünzt, wo ich mich wirklich nicht auskenne, aber anders kann ich mir kaum erklären, warum ein (unfertiges) Portal Knights besser bewertet wird, als ein Shadow Tactics.
Vor dem Hintergrund, dass da Vertreter der Spieleindustrie entscheiden, welche Vertreter der Spieleindustrie mit Geldpreisen aus Steuergeldern bedacht werden, hat das, nun ja, Geschmäckle.
(DISCLAIMER: Ich bin nicht generell gegen Förderung, auch wenn ich völlig Branchenfremd bin, aber dann sollte man sie auch so nennen.)
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D13_Michael
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von D13_Michael »

DexterKane hat geschrieben:
5. Mär 2019, 16:15
Vor dem Hintergrund, dass da Vertreter der Spieleindustrie entscheiden, welche Vertreter der Spieleindustrie mit Geldpreisen aus Steuergeldern bedacht werden, hat das, nun ja, Geschmäckle.
Anmerkdung: Ein Teil der Gelder kommt aus Steuergeldern, auch die Branche selbst wirft da ihren Hut in den Ring (oder ihr Geld).

lolaldanee
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von lolaldanee »

Jochen hat geschrieben:
5. Mär 2019, 12:57
HerrReineke hat geschrieben:
4. Mär 2019, 22:41
Gib ruhig zu: du wolltest doch nur in die Jury und wurdest nicht gefragt
Da fällt mir nur Lothar Matthäus ein: Gewollt hab ich schon gemocht, aber gedurft ham sie mich nicht gelassen :mrgreen:
Matthäus? Arg, Skandal, das ist ein Karl Valentin, wenn dann schon :naughty:

Andererseits, auf einem Loddar Niveau ist das schon, was da beim DCP teilweise aufgeführt wird :shifty:

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Axel
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von Axel »

DexterKane hat geschrieben:
5. Mär 2019, 16:15
@Axel
Ich versuche es mal möglichst wertneutral auszudrücken.
Die Preisvergaben der letzten Jahre erwecken bei einigen Forenmitgliedern (mich eingeschlossen) den Eindruck, dass beim DCP nicht die besten Spiele, sondern die förderungswürdigsten Teams prämiert werden.
Aber gerade bei Supertype sehe ich das nicht. Weil das ein einzelner Entwickler ist, der
1) Mit originellen Spielkonzepten aufwartet (Zip Zap war ebenfalls richtig tollig!)
2) den F2P-Kram bewusst nicht mitmacht

Ich sehe hier also die Nominierung einer innovativen Spielidee eines kleinen Indies. Sonst wird sich doch immer aufgeregt, dass alle Spiele immer so gleich wären. Oder es aus Deutschland eh nur WiSims und Adventures gibt. Jetzt würdigt der DCP mal einen Indie mit nem wirklich tollen Spiel und es ist auch wieder nicht richtig...
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
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Jon Zen
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von Jon Zen »

Axel hat geschrieben:
5. Mär 2019, 16:47
DexterKane hat geschrieben:
5. Mär 2019, 16:15
@Axel
Ich versuche es mal möglichst wertneutral auszudrücken.
Die Preisvergaben der letzten Jahre erwecken bei einigen Forenmitgliedern (mich eingeschlossen) den Eindruck, dass beim DCP nicht die besten Spiele, sondern die förderungswürdigsten Teams prämiert werden.
Aber gerade bei Supertype sehe ich das nicht. Weil das ein einzelner Entwickler ist, der
1) Mit originellen Spielkonzepten aufwartet (Zip Zap war ebenfalls richtig tollig!)
2) den F2P-Kram bewusst nicht mitmacht

Ich sehe hier also die Nominierung einer innovativen Spielidee eines kleinen Indies. Sonst wird sich doch immer aufgeregt, dass alle Spiele immer so gleich wären. Oder es aus Deutschland eh nur WiSims und Adventures gibt. Jetzt würdigt der DCP mal einen Indie mit nem wirklich tollen Spiel und es ist auch wieder nicht richtig...
Nach meinem Post heute Nacht, habe ich es mir gekauft und etwa 40 Level bereits gespielt.

Vorweg genommen: Es ist ein gutes Handyspiel mit der netten Idee die Form von Buchstaben als Rätselgrundlage zu nehmen.
Auch, dass das nur ein Entwickler entwickelte ist eine große Leistung.

Aber um ehrlich zu sein, reicht das nicht aus.

Das Spiel kopiert vieles von Cat Physics, welches bereits 2010 erschien ( und vielleicht kopierte Cat Physicsl ebenfalls ein anderes Spiel).
So ist das Ziel bei Supertype, dass eine vorgegebene Anzahl an kleinen Punkten mit den Buchstaben berührt werden müssen. Manchmal müssen diese gleichzeitig berührt werden. Manchmal sind die Buchstaben vorgegeben und man zeichnet Wände ein, die die Buchstaben in die richtige Richtung beim Fallen lenken. Dabei ist praktisch immer das Ziel, das Gelände mit den vorhandenen Hilfsmitteln zu überwinden.

Genau das gleiche Spielziel hat man bei Cat Physics auch. Dort hat man keine Buchstaben, sondern einen Ball, den man von der einen Katze zur anderen bringen muss. Um den Ball zu manipulieren, stehen einem Wände, "Schaufelräder" und co. zur Verfügung. Der Unterschied ist, dass man in Supertype bereits den Ball mit der Auswahl der Form (=Buchstabe) manipuliert.

Und es gibt sicherlich zahlreiche weitere Spiele mit dem gleichen Prinzip. Bei Supertype mag der Kniff zwar die Buchstaben sein, spielerisch ist es aber schnell egal, weil es nicht um die Buchstaben geht, sondern um das Gelände, das man überwinden muss.

Grafisch ist das Spiel einfach gehalten, so hat jedes Level einen Hintergrund, der einer (meist) hässlichen Tapete ähnelt.

Gäbe es das Spiel für den Desktop, würden nur die Wenigsten länger als ein paar Minuten am Stück das Spiel spielen. Der Entwickler bezeichnet sein Spiel nicht umsonst als Gelegenheitspiel. Sobald man seinen Fokus ganz auf das Spiel richtet, macht es - zumindest mir - keinen Spaß mehr.
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toxic_garden
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von toxic_garden »

Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:
5. Mär 2019, 07:55
Ich erweitere die Meme-Sammlung:
mit was besserem kann ich morgens vor 10 Uh nicht dienen, aber ich wollte trotzdem irgendwie zur Sammlung was beitragen. :\

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Mein Name ist Guybrush und ich verkaufe diese feinen Lederjacken.


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Wudan
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von Wudan »

Also wenn das die momentane Speerspitze der deutschen Computerspielindustrie ist..


Bild

HG_Christopher
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von HG_Christopher »

Das Interview find ich einfach total klasse hierzu https://www.gameswirtschaft.de/politik/ ... interview/ - also dieses Jahr kein Skandal! Die Branche zahlt die Hälfte des Preisgeldes, etc wird da alles erklärt und die Jury besteht nicht aus nur Gameentwicklern/Publisher, sieht man ja auch, wenn man auf Jury klickt. Ob dies ein Bild der deutschen Branche ist, kann ich verneinen. Herr Zimmermann hat ja bereits hierzu was geschrieben "Imageproblem" und "Reichweite". Ich finde es Schade um zum Beispiel die Einreichung in der mobilen Kategorie, denn der Kollege muss vorweisen, dass er das Preisgeld in eine weitere Produktion investiert hat, sollte er gewinnen oder sogar gleich zweimal. Dies ist natürlich nicht so ganz einfach. Mal gewinnt man, mal verliert man und manche gewinnen halt öfter als andere. Aber ein DCP ohne Skandal... mhm. Ist dies dann der Skandal? Vielleicht gibt es ja dieses Jahr wieder einen Livestream.

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HerrReineke
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von HerrReineke »

Naja, bezüglich Skandal hatte Nicolas Freund, Redakteuer bei der Süddeutschen Zeitung, wohl ganz kurz versucht die Diskussion um das Geschichtsbild von Kingdom Come: Deliverance wieder aufzuwärmen, bevor ihm dann wohl aufgefallen ist, dass es nicht ganz so schwarz/weiß ist wie befürchtet (siehe z.B. Zusammenfassung dieser Aktion und entsprechende Reaktionen bei der GameStar).

Scheinbar geben sich die Leute also Mühe, irgendwo noch einen Skandal herzuzaubern :ugly:
Quis leget haec?

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Axel
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von Axel »

Gewiss braucht Deutschland Leuchtturmspiele wie das beispielsweise bald erscheinende „ANNO 1800“, doch ist fraglich, ob der Wachstumsimperativ der modernen Blockbuster-Spiele – immer größer, immer teurer, immer länger – überhaupt zukunftsfähig ist.
Deutsche Entwicklerstudios tun sicherlich gut daran, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und mehr auf Innovation, mehr auf Kunst zu setzen.
Wo der Mann Recht hat...
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
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HG_Christopher
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Re: Deutscher Computerspielpreis 2019

Beitrag von HG_Christopher »

HerrReineke hat geschrieben:
11. Mär 2019, 20:11
Naja, bezüglich Skandal hatte Nicolas Freund, Redakteuer bei der Süddeutschen Zeitung, wohl ganz kurz versucht die Diskussion um das Geschichtsbild von Kingdom Come: Deliverance wieder aufzuwärmen, bevor ihm dann wohl aufgefallen ist, dass es nicht ganz so schwarz/weiß ist wie befürchtet (siehe z.B. Zusammenfassung dieser Aktion und entsprechende Reaktionen bei der GameStar).

Scheinbar geben sich die Leute also Mühe, irgendwo noch einen Skandal herzuzaubern :ugly:
Achso, da haben heute schon andere was dazu schlaues geschrieben, was ich auch nicht verstanden habe.

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