Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

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DickHorner
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von DickHorner » 16. Mai 2019, 12:12

Ich hätte schwören können, ich hätte hier schon was geschrieben. Na wurst.

Hat das Ding den Witz von Borderlands? Sieht ja schon interessant aus.

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Schlagerfreund
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Schlagerfreund » 16. Mai 2019, 12:31

DickHorner hat geschrieben:
16. Mai 2019, 12:12
Ich hätte schwören können, ich hätte hier schon was geschrieben. Na wurst.

Hat das Ding den Witz von Borderlands? Sieht ja schon interessant aus.
Nein. Es ist aber klar das man sich da gelinde gesagt mal hat "inspirieren" lassen. Allerdings erreicht es meiner Meinung nach nie die Qualität, geschweige denn die Konsistenz. Man versucht sehr bemüht "edgy" zu sein was den Humor angeht. Geht aber nur in 1/10 Fällen ansatzweise auf. Empfand ich eher peinlich

Phazonis
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Phazonis » 16. Mai 2019, 15:07

DickHorner hat geschrieben:
16. Mai 2019, 12:12
Ich hätte schwören können, ich hätte hier schon was geschrieben. Na wurst.

Hat das Ding den Witz von Borderlands? Sieht ja schon interessant aus.
Puh das ist schwer zu sagen, da ich Borderlands lange nicht mehr gespielt habe. Die Witze gehen zumindest in eine ähnliche Richtung, also etwas vulgär und "in die Fresse"-Humor.
Ansonsten kam hier halt vieles. Das besondere am Spiel ist das Gunplay und eventuell noch die Welt, denn die hat zum Teil auch eine schöne Abwechslung (Sumpf, Wüste, Dschungel,...) Die Story ist vergessenswert und lässt dem Spieler eigentlich einfach machen was er will (also an Open World Aktivitäten).
Das Gunplay sollte einem da dann auch als Eigenmotivation genügen, da die Aufgaben fast alle Dinge sind die man schon gesehen hat. Das Innovativste ist da ein Angriff auf einen Konvoi (ja es gibt Fahrzeugkämpfe), wo Mad Max grüßen lässt.

Das einzig andere Besondere an dem Spiel ist sein sehr offenes Design, was aber auch ein Zweischneidiges Schwert ist. Man wird nach einem Tutorial-Part in die Welt entlassen und darf sie auch für den Rest des Spiels komplett frei erkunden. Das Problem entsteht da nur darin Herrausforderung zu schaffen, weil das Spiel nie weiß mit welchem Equipment du welche Aktivität machst. Man verlässt das Intro mit 2 von 8 Waffen, 1 von 4 Fähigkeiten und ohne passive Upgrades, welche alle auch noch verbessert werden können. Das sorgt zum Beispiel dafür, dass das spätere Fähigkeiten wie ein Doppelsprung nie ins Leveldesgin eingebaut werden können und damit sehr optional bleiben. Ebenso ist es schwierig vorherzusehen wie schwer eine Aufgabe wird, obwohl sie dir eine grobe Richtung geben mit Totenkopfsybolen (1 bis 10), weil man selbst seine eigene Stärke nicht einschätzen kann. So kann ein Spieler mit 3 gut aufgerüsteten Waffen ungefähr genauso stark sein wie einer mit 5 snicht upgegradeten Waffen. Ich glaube hier hätte etwas Gating dem Spiel halt gut getan, weil man so genauer festhalten kann mit welchen Equip ein Spieler ein gebiet betritt und dann die Aufgaben darauf besser anpassen kann.

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LlamaCannon
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von LlamaCannon » 17. Mai 2019, 01:02

Brahlam hat geschrieben:
16. Mai 2019, 11:38
LlamaCannon hat geschrieben:
15. Mai 2019, 19:20
RAGE 2 ist ein gutes Spiel und seine 60€ in jedem Fall wert.
Nein.

Denn ob ein Spiel einen bestimmten Preis "wert" ist bestimmt jeder für sich selbst. Ich bin mir sicher das ich eine gute Einschätzung habe was sich die meisten von einem Shooter erwarten würden und Rage kann das nicht zur Gänze liefern. Es gibt sicher Ausnahmen in beide Richtungen aber die Große Masse wäre gut damit beraten es erst einmal auszuprobieren, Gameplay Videos zu schauen oder schlicht und einfach zu warten. Eine Hundertprozentige Kaufempfehlung muss einfach mehr bieten.
Und es ist ja nicht so das es nicht genug Alternativen gibt (wenn auch wenige die so ein gutes Gunplay haben).

Meine Einschätzung basiert übrigens auf der PC Version. Shooter auf Konsole liegen mir nicht, außer sie haben so exorbitantes Auto Aim wie bei Rockstar und Uncharted, das entfernt aber für mich dieses Flow-Gefühl das man bei Shootern wie Doom oder Rage empfindet. Menschen die da befähigter sind können das aber sicher auch auf Konsolen erreichen.
Wie "nein!"? Wenn es um shooter geht, die ich regelrecht fresse, kann mir keiner was erzählen. Wenn ich sage RAGE2 ist sein Geld wert, dann ist das game sein Geld wert. Wenn du also von den "meisten" sprichst, sind das in der regel Spieler, die eher auf Story und Rewards stehen. Gute Shooter kommen aber ohne sowas aus. Es geht allein um die Immersion, das Gameplay und die volle Kontrolle des Spielers über das Spiel. Von den technischen Gameplaymöglichkeiten sind das dann so shooter wie DOOM, Quake, Halfilfe, Counter Strike, EYE Divine Cybermancy, Titanfall 2 und Apex Legends. Der Grund ist, sie basieren fast alle auf der selben Engine oder einer ihrer iteration, nämlich die IDtech. Keine andere Engine, so habe ich das Gefühl was sich auf des Spiel auswirkt, hat diese Movmentbeschleunigung/Trägheit, die diese genannten shooter so responsiv machen. Egal ob es nun der Rocket-, strafe- oder crouchstrafe-jump ist.
Zu dem ganzen Storygedönns, der ist nicht wichtig. Also schon, um die Immersion in die Welt zu unterstützen. Aber das kann man auch ohne unnötiges expositioning durch cutscense bewerkstelligen, Ein Codex reicht vollkommen aus. Was zählt ist dass das Design der Welt/Levels und die Narration zusammen stimmig sind. Beispiel Rage2: Goons sind "die Banditen" des Wastelands, weil sie alle anderen Banden gefressen haben. Spuren dieser Banden(z.B. Graffities) findet man aber überall da, wo man die Goons plattmachen kann. Aber der Posterboy ist in dem Fall wohl das neuste DOOM. Informationen über die Narration von dem Spiel gibt es massig im netz darüber.
Zum Reward teil. Der ist bei einem guten Shooter total unnötig. Csgo ist da z.B. das beste beispiel dafür. In dem Spiel gibt es nichts freizuschalten und trotzdem ist er seit Jahren der angesagteste Shooter überhaupt, egal ob nun im Esportbereich oder nur durch die Spielerzahlen, die seit Jahren konstant bei ca einer halben million täglich liegt. Das liegt bestimmt nicht am "Search and Destroy" Modus, denn den haben viele multiplayer shooter, sondern am guten movment und gunplay, was einfach einzigartig ist.

Ich will jetzt nicht sagen, dass alle anderen Shooter schlecht sind, eher Mittelmaß für die Massen. Aber für Genre-Spieler sind die 7 oben genannt schon das non plus ultra. Rage2 ist da dicht dran. FEAR1 z.b. auch, aber das ist ein anders Thema, genauso wie Halo.^^
"It's an incredible technical achievement, but it's unfortunate that it's going to be used to kill people" Noel Sharkey, Professor of artificial intelligence and robotics at the University of Sheffield
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philipp_neu
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von philipp_neu » 17. Mai 2019, 02:46

Ich hatte irgendwie Bock auf Rage 2, nachdem ich gehört habe das Id die den Shooterpart übernimmt, mit Doom 2016 haben die sich ein Denkmal gebaut , aber für 60€ ist mir das momentan ein bisschen zu wenig wenn man sich die überwiegende Kritiken anschaut.

Ist mal was für nen Sale.

Phazonis
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Phazonis » 17. Mai 2019, 02:53

LlamaCannon hat geschrieben:
17. Mai 2019, 01:02
Wie "nein!"? Wenn es um shooter geht, die ich regelrecht fresse, kann mir keiner was erzählen. Wenn ich sage RAGE2 ist sein Geld wert, dann ist das game sein Geld wert. Wenn du also von den "meisten" sprichst, sind das in der regel Spieler, die eher auf Story und Rewards stehen.
Wie du selbst schon einräumst muss Rage 2 eben nicht die 60€ wert sein, wenn man eben Shooter nicht für das Gameplay spielt. Und selbst da scheint zumindest dieses Gameplay auch etwas aus der Mode gefallen zu sein, denn zumindest bis Doom ging es Spielen der alten Schule wie Quake und Doom nämlich nicht besonders gut. Von Shootmania über Quake Live und Quake Champions kamen viele Spiele der raus die Gameplaytechnisch den alten Spielen nacheiferten und die wurden nun alle nicht zu so großen Hits.
LlamaCannon hat geschrieben:
17. Mai 2019, 01:02
Gute Shooter kommen aber ohne sowas aus.
Tja dann ist Rage 2 ja kein guter Shooter, denn mit Rewards in Form von Upgrades ist das Spiel ja sowas von gefüllt, dass es schon etwas bizarr wirkt.
LlamaCannon hat geschrieben:
17. Mai 2019, 01:02
Es geht allein um die Immersion, das Gameplay und die volle Kontrolle des Spielers über das Spiel. Von den technischen Gameplaymöglichkeiten sind das dann so shooter wie DOOM, Quake, Halfilfe, Counter Strike, EYE Divine Cybermancy, Titanfall 2 und Apex Legends. Der Grund ist, sie basieren fast alle auf der selben Engine oder einer ihrer iteration, nämlich die IDtech. Keine andere Engine, so habe ich das Gefühl was sich auf des Spiel auswirkt, hat diese Movmentbeschleunigung/Trägheit, die diese genannten shooter so responsiv machen. Egal ob es nun der Rocket-, strafe- oder crouchstrafe-jump ist.
Nun zum einen sind die Mehrheit deiner Spiele auf der Source Engine gemacht wurden, wo man sich wohl streiten könnte wie viel da am Anfang oder gerade bei späteren Versionen von IdTech noch übrig bleibt, aber ok geschenkt. Aber es gibt auch weitere Engines die auch gameplaytechnisch, für gute Shooter gesorgt haben: Unreal, Crytek oder Frostbite zum Beispiel. Oder waren Crysis, die Battlefields und Unreal Tournament alle keine guten Shooter?
LlamaCannon hat geschrieben:
17. Mai 2019, 01:02
Zu dem ganzen Storygedönns, der ist nicht wichtig. Also schon, um die Immersion in die Welt zu unterstützen. Aber das kann man auch ohne unnötiges expositioning durch cutscense bewerkstelligen, Ein Codex reicht vollkommen aus. Was zählt ist dass das Design der Welt/Levels und die Narration zusammen stimmig sind. Beispiel Rage2: Goons sind "die Banditen" des Wastelands, weil sie alle anderen Banden gefressen haben. Spuren dieser Banden(z.B. Graffities) findet man aber überall da, wo man die Goons plattmachen kann. Aber der Posterboy ist in dem Fall wohl das neuste DOOM. Informationen über die Narration von dem Spiel gibt es massig im netz darüber.
Auch da macht Rage 2 deutliche Fehler in meinen Augen. Ich meine es ist schonmal klar, dass es keine Story erzählen will und dir freie Hand in der offenen Welt lassen will. Ok, nur wurden dennoch einige Entscheidungen getroffen die da entgegenwirken. Zum Beispiel die Einblendung nach jeder Aktivität die gemacht wurde. "Hey du hast diese Aktivität gemacht hier dein geld!" Schön kann ich weiterspielen? "Oh nein du hast deinen Einfluss mit dieser Person erhöht!" Schön ist mir egal habe die Hauptmission eh schon hinter mir. Darf ich jetzt wieder? "Ja oh du hast jetzt auch alle Kisten und Audiologs an dieser Aktivität gefunden Bonus!" Oh verf***** nochmal jetzt lass mich spielen. Mal ganz davon abgesehen, dass sie beim Design der Aktivitäten auch etwas kreativer hätten sein können.
LlamaCannon hat geschrieben:
17. Mai 2019, 01:02
Zum Reward teil. Der ist bei einem guten Shooter total unnötig. Csgo ist da z.B. das beste beispiel dafür. In dem Spiel gibt es nichts freizuschalten und trotzdem ist er seit Jahren der angesagteste Shooter überhaupt, egal ob nun im Esportbereich oder nur durch die Spielerzahlen, die seit Jahren konstant bei ca einer halben million täglich liegt. Das liegt bestimmt nicht am "Search and Destroy" Modus, denn den haben viele multiplayer shooter, sondern am guten movment und gunplay, was einfach einzigartig ist.
Tja wie schon oben beschrieben Rage 2 überschüttet dich mit Rewards und Upgrades. Fahrzeugteile für den Phönix, Kristalle für Waffen und Fähigkeiten, Fähigkeitspunkte und Waffen punkte um beide nochmal im Details zu verbessern, Geld um dir mehr von vorherigen zu kaufen,... Und auf CS:GO zu zeigen und zu sagen, dass Shooter sowas nicht brauchen ist auch zu kurz gedacht, den hier erliegt man glaube Survivorshipbias. Man guckt auf den einen Erfolg und vergisst all die vielen Titel die sowas auch probiert haben und damit weit weniger erfolgreich waren. Neben den 3 vom Anfang fällt mir auch noch Tribes Ascend ein sowie viele weitere Indiespiele( Strafe zum beispiel).

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Schlagerfreund
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Schlagerfreund » 17. Mai 2019, 09:11

Wie "nein!"? Wenn es um shooter geht, die ich regelrecht fresse, kann mir keiner was erzählen.
Tolle Einstellung für ein Diskussionsforum.

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Andre Peschke
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Andre Peschke » 17. Mai 2019, 09:22

LlamaCannon hat geschrieben:
17. Mai 2019, 01:02
Der Grund ist, sie basieren fast alle auf der selben Engine oder einer ihrer iteration, nämlich die IDtech. Keine andere Engine, so habe ich das Gefühl was sich auf des Spiel auswirkt, hat diese Movmentbeschleunigung/Trägheit, die diese genannten shooter so responsiv machen. Egal ob es nun der Rocket-, strafe- oder crouchstrafe-jump ist.
Aber RAGE 2 benutzt doch die Avalance-Engine (Apex)?

Mod-Anmerkung: Bitte achte ein wenig auf deinen Tonfall. Das wirkt ein wenig polterig.

Andre

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Schlagerfreund
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Schlagerfreund » 17. Mai 2019, 09:26

Andre Peschke hat geschrieben:
17. Mai 2019, 09:22
LlamaCannon hat geschrieben:
17. Mai 2019, 01:02
Der Grund ist, sie basieren fast alle auf der selben Engine oder einer ihrer iteration, nämlich die IDtech. Keine andere Engine, so habe ich das Gefühl was sich auf des Spiel auswirkt, hat diese Movmentbeschleunigung/Trägheit, die diese genannten shooter so responsiv machen. Egal ob es nun der Rocket-, strafe- oder crouchstrafe-jump ist.
Aber RAGE 2 benutzt doch die Avalance-Engine (Apex)?

Mod-Anmerkung: Bitte achte ein wenig auf deinen Tonfall. Das wirkt ein wenig polterig.

Andre
Apex benutzt wie Titanfall 2 eine sehr stark modifizierte Source Engine. Rage 2 benutzt die APEX Engine von Avalanche. Denke mal da hast du dich einfach vertan Andre. Die Engine sorgt bei Apex: Legends leider auch für sehr ähnliche Probleme die Titanfall 2 im Bereich Netcode hatte bzw. hat.

Movement usw. sehe ich da nicht so sehr in der Engine, sondern eher im Design. Gibt genug First Person Shooter die sich komplett anders steuern die Source nutzen. Ist in den meisten Fällen eine Designentscheidung.
Zuletzt geändert von Schlagerfreund am 17. Mai 2019, 09:52, insgesamt 1-mal geändert.

Rick Wertz
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Rick Wertz » 17. Mai 2019, 09:51

nvm, wurde schon geschrieben

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Andre Peschke
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Andre Peschke » 17. Mai 2019, 12:43

Schlagerfreund hat geschrieben:
17. Mai 2019, 09:26
Apex benutzt wie Titanfall 2 eine sehr stark modifizierte Source Engine. Rage 2 benutzt die APEX Engine von Avalanche. Denke mal da hast du dich einfach vertan Andre.
Äh, nein. Du hast mich falsch verstanden. Meine Aussage war ja eben genau das: Rage 2 benutzt die Apex-Engine von Avalanche und daher passte es ja nicht in die obige Auflistung von Titeln die "alle auf der selben Engine" basieren sollen.

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Brahlam
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Brahlam » 20. Mai 2019, 09:24

LlamaCannon hat geschrieben:
17. Mai 2019, 01:02
Wenn ich sage RAGE2 ist sein Geld wert, dann ist das game sein Geld wert. Wenn du also von den "meisten" sprichst, sind das in der regel Spieler, die eher auf Story und Rewards stehen. Gute Shooter kommen aber ohne sowas aus. Es geht allein um die Immersion, das Gameplay und die volle Kontrolle des Spielers über das Spiel. Von den technischen Gameplaymöglichkeiten sind das dann so shooter wie DOOM, Quake, Halfilfe, Counter Strike, EYE Divine Cybermancy, Titanfall 2 und Apex Legends. Der Grund ist, sie basieren fast alle auf der selben Engine oder einer ihrer iteration, nämlich die IDtech. Keine andere Engine, so habe ich das Gefühl was sich auf des Spiel auswirkt, hat diese Movmentbeschleunigung/Trägheit, die diese genannten shooter so responsiv machen. Egal ob es nun der Rocket-, strafe- oder crouchstrafe-jump ist....
Lass mich das ein wenig ausdefinieren. Ja, für die Hardcore Shooter Spieler (wie dich), denen Gunplay über alles geht, ist Rage 2 noch eher eine Kaufempfehlung. Aber... ich würde sagen das der Schwierigkeitsgrad selbst auf dem höchsten noch zu wenig Herausforderung bietet. Da bot, wenn man es wollte, Doom um einiges mehr.

Rage 2 basiert übrigens auf der Apex nicht auf der ID Engine.

Was das "Rewards" gesammle angeht, mehr bietet Rage 2 ja nicht einmal. Das Kerngameplay ist über die Map zu "staubsaugen" für die Unlocks die das Spiel noch einfacher machen.

Oft hatte ich das Gefühl das Rage 2 ein Mad Max in neuem Anstrich ist, es fühlt sich was die Open World angeht sehr ähnlich an, gerade wenn man Konvoys jagdt hätte das so 1 zu 1 aus Mad Max stammen können. Es macht trotzdem Spaß, auch Mad Max hat mich für 20-30h unterhalten, aber auf Dauer wird es doch recht eintönig, hier ist man wirklich bestens beraten nur 30-60 Minuten am Stück zu spielen, als "Pausenfüller".
Zuletzt geändert von Brahlam am 21. Mai 2019, 07:57, insgesamt 1-mal geändert.

ClintSchiesstGut
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von ClintSchiesstGut » 21. Mai 2019, 01:11

Ich bin wirklich froh, keine 60 Euro in Rage 2 investiert zu haben, als Konsolen Spieler.

Ein Wolfenstein ' The New Order' war schon in vielen Belangen BESSER als Rage 2 jetzt.
(z.B. Gameplay UND Story!)
Dass was ich bei meinem Kumpel auf PC von Rage 2 gesehen habe, fördere ich nicht mehr mit Vollpreis auf Konsole!

Irgendwo muss man auch als 'Shooter Spieler' mal NEIN sagen. :D
Für 25 Euro, in der Pyramide beim Fachmarkt, bin ich dabei. ;)
Ja, ich gehöre zu den Spielern, die Cyberpunk 2077 BESSER finden als The Witcher 3.

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W8JcyyU
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von W8JcyyU » 26. Mai 2019, 13:44

Hab' es gekauft nachdem ich in der Gamestar oder PC Games gelesen hab, dass das Gunplay ähnlich gelungen sei wie in Doom. Seh ich im Prinzip genauso, auch wenn mir das Rüstungssystem überhaupt nicht gefällt.

Alle sonstigen Änderungen abseits der reinen Shootermechanik verschlechtern für mich das Spiel. Ein Spielfluss stellt sich bei mir nicht ein, die Quest-Levels finde ich monoton bis verwirrend und insgesamt denk ich mir bei jeder Unterbrechung des Gemetzels "Ja, schon gut. Lass mich in Ruhe. Wann darf ich wieder ballern?!"

Schlussendlich ist es okay für das was es ist, allerdings würde ich immer zuerst zu Doom raten. Falls man das schon gespielt hat, würde ich immer noch zu einem Replay von Doom raten. Nur wenn man gar keine Lust auf Doom hat, könnte man Rage 2 spielen. Oder etwas warten, und dann Doom.

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Soulaire
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Soulaire » 26. Mai 2019, 14:46

hätte auch von Piranha Bytes kommen können bei dem Humor :duckundweg:

ClintSchiesstGut
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von ClintSchiesstGut » 26. Mai 2019, 18:42

An dieser Stelle mal ein Dankeschön an Andre, Sebastian und Jochen für die 'Auf ein Bier' Folge zu Rage 2, danke.

Da ich ja reiner Konsolen Spieler bin, reicht mir der 'Shooter Aspekt' NICHT für einen Kauf bei über 30 Euro für das Spiel.
Der Markt ist so 'vollgeballert' mit Shooter Spielen, da kann ich locker noch 2-3 Monate warten um Rage 2 zu spielen (dann für ca. 25 Euro OVP).

Die Kritik am Humor des Spiels kann ich so unterschreiben, ein Bulletstorm war witzig, ein Serious Sam war (schräg) witzig... Rage 2 ist nicht witzig.
Ja, ich gehöre zu den Spielern, die Cyberpunk 2077 BESSER finden als The Witcher 3.

Joschel
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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Joschel » 26. Mai 2019, 18:59

Ich liebe Doom 2016, bin kein großer Open-World-Fan und auf Story kann ich bei Shootern gut verzichten.
Wäre denn Rage 2 dann ev. was für mich??

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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Schlagerfreund » 26. Mai 2019, 19:03

Joschel hat geschrieben:
26. Mai 2019, 18:59
Ich liebe Doom 2016, bin kein großer Open-World-Fan und auf Story kann ich bei Shootern gut verzichten.
Wäre denn Rage 2 dann ev. was für mich??
Wahrscheinlich nicht und wie gesagt sehe ich keinen Grund das Spiel für den aktuellen Preis zu kaufen. Würde da lieber warten bis es 10-20€ kostet. DOOM hat den Vorteil das sich das Shooter Gameplay sehr gut in die Levels einbaut und das kann Rage mit seiner Open World nicht leisten.

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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Andre Peschke » 26. Mai 2019, 19:03

W8JcyyU hat geschrieben:
26. Mai 2019, 13:44
Schlussendlich ist es okay für das was es ist, allerdings würde ich immer zuerst zu Doom raten. Falls man das schon gespielt hat, würde ich immer noch zu einem Replay von Doom raten. Nur wenn man gar keine Lust auf Doom hat, könnte man Rage 2 spielen. Oder etwas warten, und dann Doom.
Also, vorher eigentlich noch Wolfenstein 1&2. Und das Bulletstorm-Remake, falls das technisch ok geworden ist. Und dann vorher auch noch Doom 3 BFG Edition. Und Dusk, wenn man mit der Grafik klar kommt... :D

Joschel hat geschrieben:
26. Mai 2019, 18:59
Ich liebe Doom 2016, bin kein großer Open-World-Fan und auf Story kann ich bei Shootern gut verzichten.
Wäre denn Rage 2 dann ev. was für mich??
IMO: Nein. Doom ist nochmal anders vom Spielgefühl her, zB auch wegen den Finishern und wie sie eingebaut sind. Der Flow des Spiels ist sowieso anders. Auch das Gegnerdesign. Unterm Strich: Nein. Bzw billigst, dann ja.

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Re: Rage 2 - Ein Kessel Buntes aus vielen Spielen

Beitrag von Heretic » 26. Mai 2019, 19:04

Soulaire hat geschrieben:
26. Mai 2019, 14:46
hätte auch von Piranha Bytes kommen können bei dem Humor :duckundweg:
Nachdem was ich von "Rage 2" bisher gesehen habe: Nein. Einfach nur nein.

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