Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

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Phazonis
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Phazonis » 30. Jul 2019, 23:45

ulowbaer hat geschrieben:
30. Jul 2019, 14:01
Ich muss gestehen dass ich diesen Einwand nicht verstehe. Meiner Meinung müssten so hohe Beträge eben deshalb verwendet werden, weil es sonst kein AAA ist. AAA definiert sich ja nicht dadurch, welcher Publisher/Entwickler das Spiel umsetzt.
Das es keinen Sinn ergibt 50 Mio in Stardew Valley zu investieren, habe ich in meinem Beitrag ja auch geschrieben. Für mich ist eben dies auch ein Argument dafür, dass AAA eben gewisse Dinge nicht leisten kann, zu denen kleinere Spiele in der Lage sind (und umgekehrt).
Das kommt sehr auf die Definition von AAA an, die man da anlegt. Für mich muss in ein AAA-Spiel nicht ein unglaubliches Budget fließen, diese Defintion wäre vorallen auch historisch dann schwierig, weil wenn sich AAA durch hohe Beträge definiert müsstest du eine Grenze definieren und dann würden wahrschienlich Titel die man früher als AAA verstand rausfallen, weil die Budgets damals natürlich ein Fliegenschiss im Vergleich zu heute sind. Ich denke da macht es eher Sinn AAA anhand von Produktionswerten zu definieren wie aufwändige Grafik, Motion Capture usw. zu definieren und dies könnte man ja auch in kleineren Projekten umsetzen.
ulowbaer hat geschrieben:
30. Jul 2019, 14:01
Das mag durchaus sein, ist in meinen Augen aber eine ganz andere Diskussion, nämlich die Diskussion über die Strategie des Publishers. Diese kann oder besser sogar sollte meiner Meinung nach unabhängig von der Diskussion um AAA und Indi/Kleine Spiele geführt werden.
Kann man so sehen, aber sie ist für mich sehr mit der Kritik an AAA-Spielen verbandelt. Ich denke die Leute könnten sehr gut mit vielen der Leuchtturmtitel leben, wenn sie eben merken, dass sie das Geld einbringen um dann andere Spiele zu finanzieren, die dann vielleicht andere Genres abbilden oder was Neues ausprobieren.

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Axel
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Axel » 31. Jul 2019, 00:09

Man kann ja mal die Frage stellen: Braucht es 100 Million Dollar Spiele?
Wenn ich nun auf die Straße gehe und spreche willkürlich Menschen an. Ich zeige ihnen drei Videospielhelden: Mario, Nathan Drake und irgendeine Assassins Creed Figur. Welche dieser drei Figuren wird wohl am ehesten erkannt werden? Mario. Dabei waren Mario-Spiele nach heutigem Standard nie AAA, auch Mario Odyssey wird wohl nur ein Bruchteil dessen gekostet haben was Red Dead Remption 2 oder Horizon Zero Dawn verschlungen haben. Und trotzdem wurden Mario Kart 8 und Mario Odyssey 18 bzw. 15 Millionen mal verkauft. Ein Horizon Zero Dawn „gerade mal“ mit ach und krach 10 Millionen Einheiten.

Also kann man die Frage ja mal legitim stellen: Wozu ballern westliche Entwickler absurd hohe Millionensummen, meist auch noch durch Förderungen - also Steuergeldern - subventioniert, wenn eine japanische Firma Spiele produziert, die vielleicht gerade mal das Zehntel dessen kosten und trotzdem mehr verkaufen?
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ulowbaer
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von ulowbaer » 31. Jul 2019, 10:12

Phazonis hat geschrieben:
30. Jul 2019, 23:45
...
Das kommt sehr auf die Definition von AAA an, die man da anlegt. Für mich muss in ein AAA-Spiel nicht ein unglaubliches Budget fließen, diese Defintion wäre vorallen auch historisch dann schwierig, weil wenn sich AAA durch hohe Beträge definiert müsstest du eine Grenze definieren und dann würden wahrschienlich Titel die man früher als AAA verstand rausfallen, weil die Budgets damals natürlich ein Fliegenschiss im Vergleich zu heute sind. Ich denke da macht es eher Sinn AAA anhand von Produktionswerten zu definieren wie aufwändige Grafik, Motion Capture usw. zu definieren und dies könnte man ja auch in kleineren Projekten umsetzen.
Das stimmt natürlich.
Phazonis hat geschrieben:
30. Jul 2019, 23:45
Kann man so sehen, aber sie ist für mich sehr mit der Kritik an AAA-Spielen verbandelt. Ich denke die Leute könnten sehr gut mit vielen der Leuchtturmtitel leben, wenn sie eben merken, dass sie das Geld einbringen um dann andere Spiele zu finanzieren, die dann vielleicht andere Genres abbilden oder was Neues ausprobieren.
Das halte ich persönlich für unrealistisch. Ein groß Teil der Spieler wird stets immer nur das eine Spiel oder die Reihe betrachten und dort sagen je günstiger es ist, umso besser. So hat Ubisoft durchaus kleinere und auch experimentelle Spiele (z.B. Grow Home), die garantiert durch Assassin's Creed mit finanziert wurden, ich glaube jedoch nicht, dass ein wesentlicher Anteil der Leute dies berücksichtigt hat.
Axel hat geschrieben:
31. Jul 2019, 00:09
Man kann ja mal die Frage stellen: Braucht es 100 Million Dollar Spiele?
Wenn ich nun auf die Straße gehe und spreche willkürlich Menschen an. Ich zeige ihnen drei Videospielhelden: Mario, Nathan Drake und irgendeine Assassins Creed Figur. Welche dieser drei Figuren wird wohl am ehesten erkannt werden? Mario. Dabei waren Mario-Spiele nach heutigem Standard nie AAA, auch Mario Odyssey wird wohl nur ein Bruchteil dessen gekostet haben was Red Dead Remption 2 oder Horizon Zero Dawn verschlungen haben. Und trotzdem wurden Mario Kart 8 und Mario Odyssey 18 bzw. 15 Millionen mal verkauft. Ein Horizon Zero Dawn „gerade mal“ mit ach und krach 10 Millionen Einheiten.

Also kann man die Frage ja mal legitim stellen: Wozu ballern westliche Entwickler absurd hohe Millionensummen, meist auch noch durch Förderungen - also Steuergeldern - subventioniert, wenn eine japanische Firma Spiele produziert, die vielleicht gerade mal das Zehntel dessen kosten und trotzdem mehr verkaufen?
Das ist natürlich ein richtiger Einwand, hinkt meiner Meinung jedoch daran, dass sich bei soetwas um Ausnahmetitel handelt. Ähnliche Ausnahmen sind wohl WOW und Fifa. So halte ich es für recht unrealistisch, dass andere Unternehmen oder selbst Nintendo mit einer anderen Marke, gleiche erfolge erzielen kann.
Auch darf man hier nicht vergessen, dass die Mario Reihe oder Fifa über Jahre aufgebaut wurde und im Gesamten, jetzt keine kleinen Budgets hat.

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IpsilonZ
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von IpsilonZ » 31. Jul 2019, 10:14

Axel hat geschrieben:
31. Jul 2019, 00:09
Man kann ja mal die Frage stellen: Braucht es 100 Million Dollar Spiele?
Wenn ich nun auf die Straße gehe und spreche willkürlich Menschen an. Ich zeige ihnen drei Videospielhelden: Mario, Nathan Drake und irgendeine Assassins Creed Figur. Welche dieser drei Figuren wird wohl am ehesten erkannt werden? Mario. Dabei waren Mario-Spiele nach heutigem Standard nie AAA, auch Mario Odyssey wird wohl nur ein Bruchteil dessen gekostet haben was Red Dead Remption 2 oder Horizon Zero Dawn verschlungen haben. Und trotzdem wurden Mario Kart 8 und Mario Odyssey 18 bzw. 15 Millionen mal verkauft. Ein Horizon Zero Dawn „gerade mal“ mit ach und krach 10 Millionen Einheiten.

Also kann man die Frage ja mal legitim stellen: Wozu ballern westliche Entwickler absurd hohe Millionensummen, meist auch noch durch Förderungen - also Steuergeldern - subventioniert, wenn eine japanische Firma Spiele produziert, die vielleicht gerade mal das Zehntel dessen kosten und trotzdem mehr verkaufen?
Weil andere Studios halt nicht Super Mario haben. Und man auch nicht einfach mal so nen neuen Super Mario erschaffen kann. Es gab ja unendlich Versuche eine ähnlich kultige Figur zu erschaffen, die dann aber doch wieder in der Versenkung verschwunden sind und nie den Erfolg von Mario erreicht haben.
Selbst Crash Bandicoot oder Spyro, die jetzt noch mal n kleines Revival hatten, waren weit entfernt davon so erfolgreich oder ikonisch wie Mario zu sein.

Nintendo hatte mit Mario (und sicher auch Zelda) einfach extrem Glück. Rockstar oder Guerilla könnten sicher auch versuchen mit nem niedrigeren Budget ein ähnlich kultiges Spiel zu erschaffen. Nur kommt dann höchstwahrscheinlich eher n Gex, n Croc, n Bubsy oder n Blinx dabei raus.

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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Stuttgarter » 31. Jul 2019, 10:23

Phazonis hat geschrieben:
30. Jul 2019, 23:45

Das kommt sehr auf die Definition von AAA an, die man da anlegt. Für mich muss in ein AAA-Spiel nicht ein unglaubliches Budget fließen, diese Defintion wäre vorallen auch historisch dann schwierig, weil wenn sich AAA durch hohe Beträge definiert müsstest du eine Grenze definieren und dann würden wahrschienlich Titel die man früher als AAA verstand rausfallen, weil die Budgets damals natürlich ein Fliegenschiss im Vergleich zu heute sind. Ich denke da macht es eher Sinn AAA anhand von Produktionswerten zu definieren wie aufwändige Grafik, Motion Capture usw. zu definieren und dies könnte man ja auch in kleineren Projekten umsetzen.
Das ist nur dann ein Widerspruch, wenn man nur die konkreten absoluten Zahlen anschaut, sie nicht ins jeweilige Verhältnis setzt. "Vom Winde verweht" hat nach heutigen Maßstäben mit grad mal vier Millionen Dollar ein winziges Produktionsbudget gehabt. Und seine 393 Millionen Einspielergebnis wären heute, in Zeiten der "Avengers", auch nicht mehr relevant. Trotzdem gilt der Film als einer der teuersten aller Zeiten - und, je nach Betrachtungsweise, auch als der erfolgreichste. Da er seit seinem Erscheinen inflationsbereinigt knapp sieben Milliarden Dollar eingespielt hat. Da kann dann ein "Avengers" nur neidisch gucken...

Merke: Zahlen sollte man nie nur absolut betrachten. :)

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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Schlagerfreund » 31. Jul 2019, 10:32

Die Zeit für Maskottchen ist auch aktuell vorbei würde ich sagen. Mario war halt DIE Figur mit der Nintendo immer Werbung gemacht hat. Gerade Mario war halt in den Tagen in denen Nintendo populär geworden ist überall. Selbst meine Eltern die nie einen Gameboy angefasst haben wussten wer Mario ist. Auf eine gewisse Weise haben vor Ich glaube das so Maskottchen auch schon seit den frühen 2000ern uninteressant geworden sind für viele Menschen.

Nintendo hat halt auch nach wie vor eine einzigartige Sonderstellung. Nintendo ist in der bequemen Lage das sie nicht jedem Trend hinterher rennen müssen und sogar selber Trends setzen können mit Hardware wie z.B der Wii, 3DS und Switch.

Ein Breath of the Wild war übrigens auch nicht gerade billig in der Entwicklung. Shigeru Miyamoto hat da z.B. zu Shareholdern gesagt das es 2 Millionen Kopien verkaufen muss, nur damit es die Entwicklungskosten drinnen hat. Das Spiel hat meine ich zum Release 50$ gekostet. Wir reden hier also von einem Spiel das auch locker ein Budget von 100 Millionen US Dollar hat. Nintendo hat da ebenfalls noch den Vorteil das ihnen die Plattform gehört auf der diese Spiele laufen. Die Entwicklung von BoTW hat auch 5 Jahre gedauert. Von daher sehe ich das nicht so unähnlich mit anderen Triple A spielen.

Ein Mario ist auch wesentlich weniger komplex als so en Brocken wie Assassins Creed oder ein Read Dead Redemption. Das bedeutet das weniger Leute, weniger lange an dem Spiel arbeiten müssen.

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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von meieiro » 31. Jul 2019, 10:48

Axel hat geschrieben:
31. Jul 2019, 00:09
Man kann ja mal die Frage stellen: Braucht es 100 Million Dollar Spiele?
Wenn ich nun auf die Straße gehe und spreche willkürlich Menschen an. Ich zeige ihnen drei Videospielhelden: Mario, Nathan Drake und irgendeine Assassins Creed Figur. Welche dieser drei Figuren wird wohl am ehesten erkannt werden? Mario. Dabei waren Mario-Spiele nach heutigem Standard nie AAA, auch Mario Odyssey wird wohl nur ein Bruchteil dessen gekostet haben was Red Dead Remption 2 oder Horizon Zero Dawn verschlungen haben. Und trotzdem wurden Mario Kart 8 und Mario Odyssey 18 bzw. 15 Millionen mal verkauft. Ein Horizon Zero Dawn „gerade mal“ mit ach und krach 10 Millionen Einheiten.

Also kann man die Frage ja mal legitim stellen: Wozu ballern westliche Entwickler absurd hohe Millionensummen, meist auch noch durch Förderungen - also Steuergeldern - subventioniert, wenn eine japanische Firma Spiele produziert, die vielleicht gerade mal das Zehntel dessen kosten und trotzdem mehr verkaufen?
Der Vergleich hinkt meiner Meinung nach gewaltig. Auf der einen Seite hast du die Kult Figur Mario der Kult Firma Nintendo die über Jahrzehnte in hunderten Spielen aufgebaut wurde. Auf der anderen Seite hast du eine neue Marke eines relativ unbekannten Studios (im Sinne einer breiten Öffentlichkeit bekannt).
Wenn Nintendo ein neues Mario raushaut, dann haben die bereits einen großen Teil der Verkäufe sicher. Die Leute die sich jedes neue Mario bzw. Mario Kart zulegen.
Horizon dagegen hat diesen Luxus nicht. Da muss der Öffentlichkeit erstmal bekannt gemacht werden, was das überhaupt für ein Spiel ist und ob das überhaupt gut ist.
Ich bin mir sicher, würde GuerillaGames das identische Spiel wie Mario Kart 8 oder Mario Odyssey produzieren, ohne die Mario-Figuren, würden sie nicht mal annähernd die Verkaufszahlen von Nintendo erreichen.
Außerdem hat Horizon meiner Meinung nach eine ganz andere Konkurrenz-Situation.

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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Stuttgarter » 31. Jul 2019, 10:52

Axel hat geschrieben:
31. Jul 2019, 00:09
Man kann ja mal die Frage stellen: Braucht es 100 Million Dollar Spiele?
Kurz und knapp: Ja. Denn bei aller Liebe zu Slay the spire, Two point hospital und den Wiggles (spiel ich grad mal wieder - hach!) - manchmal ist auch ein AC: Od geil.

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Axel
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Axel » 31. Jul 2019, 11:50

Ich habe ja nicht gesagt, dass man so eine Marke wie Mario mal so über Nacht aufbaut. Aber: Wer sind denn die heutigen AAA Entwickler und Publisher? Sony, Ubisoft, EA, Activision. Jedenfalls alles Firmen die seit 25 - 35 Jahren in der Spielebranche sind. Was heute ein Mario für Nintendo ist, hätte Rayman für Ubisoft sein können, hätte man die Spiele um diese Figur immer wieder neu erfunden. Hätte man nicht nur ein paar Platformer gemacht, sondern auch andere Genres mit den Figuren aus dem Rayman-Universe. Sony hat ebenfalls eine ganze Reihe an netten Marken im Portfolio, die seit Ewigkeiten nicht mehr existent scheinen. Wann gab es denn mal die letzten Spiele mit Sly oder Ratchet & Clank? Man hätte diese Marken einfach nur pflegen müssen. Nicht immer neue IPs einführen, sondern bestehende einfach mal ausbauen und neu erfinden.

EA ist da überhaupt die Firma, die das noch am konsequentesten gemacht hat: Seit Anfang der 90er setzen die auf zig Sportlizenzen. Und schaut euch an, wo FIFA heute steht. Gerüchterweise gibt es ja Leute, die sich allein wegen FIFA eine Konsole anschaffen. Problem: Sind halt keine eigenen Lizenzen.
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Schlagerfreund » 31. Jul 2019, 12:00

Es gibt schon noch andere AAA Studios bzw. Publisher.

Ein Kern ist aber das diese Firmen es sich halt auch noch leisten können so viel Geld zu verwenden. Das dann oft aber offensichtlich auch nur mit nicht gerade "optimalen" Arbeitsbedingungen oder Steuertricks.

Was bei Rayman interessant ist, ist das Ubi gemerkt hat das die Hasen besser funktionieren und nicht Rayman. Die Hasen sind ja auch durch die Decke gegangen und haben sich von Videospielen gelöst, ähnlich wie das ein Mario auch geschafft hat.

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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von meieiro » 31. Jul 2019, 12:31

Axel hat geschrieben:
31. Jul 2019, 11:50
Ich habe ja nicht gesagt, dass man so eine Marke wie Mario mal so über Nacht aufbaut. Aber: Wer sind denn die heutigen AAA Entwickler und Publisher? Sony, Ubisoft, EA, Activision. Jedenfalls alles Firmen die seit 25 - 35 Jahren in der Spielebranche sind. Was heute ein Mario für Nintendo ist, hätte Rayman für Ubisoft sein können, hätte man die Spiele um diese Figur immer wieder neu erfunden. Hätte man nicht nur ein paar Platformer gemacht, sondern auch andere Genres mit den Figuren aus dem Rayman-Universe. Sony hat ebenfalls eine ganze Reihe an netten Marken im Portfolio, die seit Ewigkeiten nicht mehr existent scheinen. Wann gab es denn mal die letzten Spiele mit Sly oder Ratchet & Clank? Man hätte diese Marken einfach nur pflegen müssen. Nicht immer neue IPs einführen, sondern bestehende einfach mal ausbauen und neu erfinden.
Aber das ist doch auch nicht erstrebenswert, dass es alle so wie Nintendo machen.
Ich will doch auch neue IPs. Ich will neue Szenarien. Ich will neue frische Figuren. Ich will auch mal HighEnd Grafik. Ich will auch mal nen realistischen Look und nicht nur die knuffigen Figuren. Ich will auch mal die bombastischen Effekte.
Und das kostet dann auch Geld.

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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von echtschlecht165 » 31. Jul 2019, 12:50

ich bin froh, dass andere Firmen nicht wie Nintendo agieren, die ihren italienischen Installateur, der schon im Originalspiel unpassend war (wieso eigentlich Italien?, warum rettet ein Installateur eine Prinzessin, und überhaupt was macht der Installateurmäßiges ausser in Rohre zu hüpfen?) in jedes andere Franchise packen, wo es noch weniger passend ist.

Oder vermisst irgendjemand ein Assasins Tennis, ein Watch Dogs Tetris oder ein Nathandrake Kart?
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Axel
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Axel » 31. Jul 2019, 13:18

meieiro hat geschrieben:
31. Jul 2019, 12:31
Ich will neue Szenarien. Ich will neue frische Figuren. Ich will auch mal HighEnd Grafik. Ich will auch mal nen realistischen Look und nicht nur die knuffigen Figuren. Ich will auch mal die bombastischen Effekte.
Und das kostet dann auch Geld.
Die Frage ist: Bekommst Du das alles von heutigen AAA Games? Von außen betrachtet sehen die Figuren alle gleich aus. Gibt es kaum Unterschiede. Auch vom Charakter her sind die allermeisten Figuren doch austauschbar und beliebig. Neue Szenarien? Da gibt es doch seit Jahren nur zwei Szenarien: Dystopische Großstadt oder gritty Fantasy. Bombastische Effekte: Wenn damit diese Wackelkameras gemeint sind, die auch in aktuellen Kinofilmen und Serien für Übelkeit sorgen... Ist das so erstrebenswert? Und auch das Verlangen eines „realistischen Looks“ kann ich nicht verstehen, da in digitalen Welten nie Realismus herrscht, sondern immer nur ein idealisiertes Abziehbild.

Ich meine, wenn es um coole Landschaften geht: Davon hat Deutschland und das Ausland ne ganze Menge zu bieten. Ne Freundin war die letzten 2 Wochen in Irland. Was die da für Panoramen geschossen hat, welche prachtvolle Natur sie gesehen hat... Das schlägt jede künstliche Grafik. Oder ich war vor vier Monaten in Prag. Was man da abseits der Touristenfallen an tollen Straßenzügen, Häuser, Details entdecken kann ist der Wahnsinn.
Also was ich sagen will: In AAA Spielen versucht man häufig Naturlandschaften und Städte nachzubilden. Dabei wird das aber nie an die Erfahrung im echten Leben rankommen. Warum versucht man das im digitalen nachzubilden, wenn man einfach nur vor die Tür gehen kann?

Bleibt halt noch die Prämisse und da gilt seit Jahren: Feindliche Bedrohung muss ausgeschaltet werden. Was den Spielraum unverhältnismäßig einschränkt. Und die Ausführung ist halt auch immer gleich.
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von meieiro » 31. Jul 2019, 14:06

Axel hat geschrieben:
31. Jul 2019, 13:18
meieiro hat geschrieben:
31. Jul 2019, 12:31
Ich will neue Szenarien. Ich will neue frische Figuren. Ich will auch mal HighEnd Grafik. Ich will auch mal nen realistischen Look und nicht nur die knuffigen Figuren. Ich will auch mal die bombastischen Effekte.
Und das kostet dann auch Geld.
Die Frage ist: Bekommst Du das alles von heutigen AAA Games? Von außen betrachtet sehen die Figuren alle gleich aus. Gibt es kaum Unterschiede. Auch vom Charakter her sind die allermeisten Figuren doch austauschbar und beliebig. Neue Szenarien? Da gibt es doch seit Jahren nur zwei Szenarien: Dystopische Großstadt oder gritty Fantasy. Bombastische Effekte: Wenn damit diese Wackelkameras gemeint sind, die auch in aktuellen Kinofilmen und Serien für Übelkeit sorgen... Ist das so erstrebenswert? Und auch das Verlangen eines „realistischen Looks“ kann ich nicht verstehen, da in digitalen Welten nie Realismus herrscht, sondern immer nur ein idealisiertes Abziehbild.

Ich meine, wenn es um coole Landschaften geht: Davon hat Deutschland und das Ausland ne ganze Menge zu bieten. Ne Freundin war die letzten 2 Wochen in Irland. Was die da für Panoramen geschossen hat, welche prachtvolle Natur sie gesehen hat... Das schlägt jede künstliche Grafik. Oder ich war vor vier Monaten in Prag. Was man da abseits der Touristenfallen an tollen Straßenzügen, Häuser, Details entdecken kann ist der Wahnsinn.
Also was ich sagen will: In AAA Spielen versucht man häufig Naturlandschaften und Städte nachzubilden. Dabei wird das aber nie an die Erfahrung im echten Leben rankommen. Warum versucht man das im digitalen nachzubilden, wenn man einfach nur vor die Tür gehen kann?

Bleibt halt noch die Prämisse und da gilt seit Jahren: Feindliche Bedrohung muss ausgeschaltet werden. Was den Spielraum unverhältnismäßig einschränkt. Und die Ausführung ist halt auch immer gleich.
Ich habe mich damit auf deine Aussage bezogen, dass die Publisher besser ihre Serien pushen sollten anstatt neu IPs zu erschaffen. Und ich hab halt lieber mal nen Nathan Drake, mal ne Aloy usw. als immer wieder nur Mario, Luigi und co.
Weder Horizon Zero Dawn passt in deine beiden Szenarien noch Red Dead Redemption 2, um bei den vorherigen Beispielen zu bleiben.
Mit bombastichen Effekten meine ich sicher nicht Wackelkameras(wobei die richtig eingesetzt nicht umbedingt negativ sein müssen).
Aber es ist doch genau wie im Film. Da schau ich mir ja auch nicht nur das Arthaus Drama an, ab und an will ich auch nur gut inszinierte Action mit coolen Effekten haben, das ist halt mit dem Arthaus-Budget nicht möglich.

Ich war jetzt noch nicht in Irland, ist wahrscheinlich ganz schön da. Aber in Irland kann ich nicht auf mechanischen Dinos reiten, oder über fremde Planten wandern oder durch unirdische Zwergenstädte schlendern.

Das heißt jetzt nicht das als was AAA super ist, bei deinem letzten Punkte würde ich dir sogar zu stimmen. Ich will nur sagen das die AAA-Titel durchaus ihre Berechtigung haben und mir etwas bieten was mir Mario und Co. oder irgendwelche Indies nicht bieten.

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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Phazonis » 31. Jul 2019, 14:32

ulowbaer hat geschrieben:
31. Jul 2019, 10:12
Das halte ich persönlich für unrealistisch. Ein groß Teil der Spieler wird stets immer nur das eine Spiel oder die Reihe betrachten und dort sagen je günstiger es ist, umso besser. So hat Ubisoft durchaus kleinere und auch experimentelle Spiele (z.B. Grow Home), die garantiert durch Assassin's Creed mit finanziert wurden, ich glaube jedoch nicht, dass ein wesentlicher Anteil der Leute dies berücksichtigt hat.
Ich denke schon, denn ein Großteil der Leute die sich eben aufregen, dass AAA so innovationslos ist sind ja die Leute die viele Spiele spielen. Also werden die bestimmt all die kleinen Nebenprojekte nicht nur sehen sondern mit berücksichtigen. Aber ein Markt mit mehr Projekten ist ja auch wirtschaftlich sinnvoll. Wenn man immer nur auf die Leuchttürme geht, Dann hat man auch das Problem das man an sie zum einen unrealistisch hohe Verkaufserwartungen stellen muss (Square Enix mit Tomb Raider zum Beispiel) und zum anderen jedes dieser Projekte halt zu einem alles oder nichts Projekt wird, wenn nicht für den Publisher, dann für den Entwickler. Mehr kleinere Projekte wären also auch im Sinne der Diversifikation zu empfehlen.
Und das Problem mit den zu teuren Spielen kann ich halt kaum nachvollziehen. Dank Sales werden Spiele mittlerweile schnell billiger, sodass man 60€ nur dann ausgeben muss wenn man zum Release dabei sein will.

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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von ulowbaer » 31. Jul 2019, 15:04

Phazonis hat geschrieben:
31. Jul 2019, 14:32
ulowbaer hat geschrieben:
31. Jul 2019, 10:12
...
Ich denke schon, denn ein Großteil der Leute die sich eben aufregen, dass AAA so innovationslos ist sind ja die Leute die viele Spiele spielen. Also werden die bestimmt all die kleinen Nebenprojekte nicht nur sehen sondern mit berücksichtigen. Aber ein Markt mit mehr Projekten ist ja auch wirtschaftlich sinnvoll. Wenn man immer nur auf die Leuchttürme geht, Dann hat man auch das Problem das man an sie zum einen unrealistisch hohe Verkaufserwartungen stellen muss (Square Enix mit Tomb Raider zum Beispiel) und zum anderen jedes dieser Projekte halt zu einem alles oder nichts Projekt wird, wenn nicht für den Publisher, dann für den Entwickler. Mehr kleinere Projekte wären also auch im Sinne der Diversifikation zu empfehlen.
Und das Problem mit den zu teuren Spielen kann ich halt kaum nachvollziehen. Dank Sales werden Spiele mittlerweile schnell billiger, sodass man 60€ nur dann ausgeben muss wenn man zum Release dabei sein will.
Also zum einen finde ich AAA nicht so innovationslos wie es damals dargestellt wurde, da ich die im Podcast gezeigte Darstellung damals sehr einseitig fand. Insbesondere im Zeitraum zwischen den beiden Podcasts die das Thema behandeln finde ich, hat sich eine ganze Menge getan. Das AC von heute ist ein ganz anderes als das von damals und selbst COD und Battelfield sehen heute ganz anders aus (keine Kampagne mehr, mehr Multiplayer, Battle Royal).
Zum anderen glaube ich nicht, dass viele kleine Spiele wirtschaftlich sinnvoller sind als wenige Große. So gibt es zwar Argumente für eine solches Vorgehen, wie z.B. deine genannte Risikostreuung, auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Nachteile. Ich bin keine Publisher und habe daher wenig Ahnung, aber Dinge, die ich mir vorstellen könnten sind:
1. höheres Marketing Budget: es ist teurere viele kleine Spiele zu vermarkten als wenige große
2. schlechtere Sichtbarkeit: Geht mit Punkt 1 einher, ich würde aber definitiv davon ausgehen, dass wenn man 100 Mio € in 20 (oder lass es 10 sein) Spiele statt in eins steckt, die Gesamtanzahl an verkauften Exemplaren oder Umsatz geringer ist, als die des einen.
3. Eigene Kannibalisierung: Die Spiele werden sich gegenseitig Konkurrenz machen und so die Verkaufszahlen drücken
4. Schwierigere Organisation / höherer Managementaufwand: Firmen intern ist es garantiert einfacher ein großes Projekt zu managen und hierarchisch in die Organisation einzubetten als viele kleine. Auch gehen hierdurch Konglomerationsvorteile, also verbesserte Arbeitsprozesse/voraussetzungen durch Masse, verloren.
5. Das dümmste Argument (weil es keines ist) zum Schluss. Wenn viele kleine Spiele besser wären, würden Publisher es so machen.

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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Axel » 31. Jul 2019, 15:14

meieiro hat geschrieben:
31. Jul 2019, 14:06
Aber in Irland kann ich nicht auf mechanischen Dinos reiten, oder über fremde Planten wandern oder durch unirdische Zwergenstädte schlendern.
Wenn ich mir so die typischen AAA Spiele so angucke, das wirst Du auch da nicht können. Gab es in den letzten 10 Jahren überhaupt mal ein SciFi Spiel im AAA Bereich? Oder eines wo ich auf mechanischen Dinos reite?

Ich wäre ja sofort dabei: Ein geiles wissenschaftlich akkurates Spiel in der prähistorischen Zeit. Geile Dino-Modelle, längst ausgestorbene Flora und Fauna. Budget: 150 Millionen Dollar. Ohne störendes rumgeballer, sondern einfach nur staunen. Vielleicht noch als VR Walking Sim! Ich befürchte aber, dass es nicht realisierbar wäre, weil dieses Geld nie reinkommen würde. Aber diese Vorstellung: Mit sauteurer technischen Avantgarde was zu erleben, was nicht möglich ist wie eben das audiovisuelle Erleben einer prähistorischen Welt.... Hach!

Das ist ja das tragische: Willst Du technische Exzellenz, dann musst Du auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Und der lautet: Hauptsache es knallt. Früher so vor 10-15 Jahren habe ich da drauf auch mal gestanden. Aber je älter ich werde, desto weniger kann man mich mit Geknalle locken. Und für andere Erfahrungen gibt es keinen Platz im AAA Bereich.
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von echtschlecht165 » 31. Jul 2019, 15:24

Axel hat geschrieben:
31. Jul 2019, 15:14
meieiro hat geschrieben:
31. Jul 2019, 14:06
Aber in Irland kann ich nicht auf mechanischen Dinos reiten, oder über fremde Planten wandern oder durch unirdische Zwergenstädte schlendern.
[....]

Ich wäre ja sofort dabei: Ein geiles wissenschaftlich akkurates Spiel in der prähistorischen Zeit. Geile Dino-Modelle, längst ausgestorbene Flora und Fauna. Budget: 150 Millionen Dollar. Ohne störendes rumgeballer, sondern einfach nur staunen. Vielleicht noch als VR Walking Sim! Ich befürchte aber, dass es nicht realisierbar wäre, weil dieses Geld nie reinkommen würde. Aber diese Vorstellung: Mit sauteurer technischen Avantgarde was zu erleben, was nicht möglich ist wie eben das audiovisuelle Erleben einer prähistorischen Welt.... Hach!

[....]
es gibt Jurassic World.
Ein optisch beeindruckender Dinopark Manager mit relativ seichtem Gameplay.

https://store.steampowered.com/app/6483 ... Evolution/
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Wudan
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Wudan » 31. Jul 2019, 15:26

Axel hat geschrieben:
31. Jul 2019, 00:09
Man kann ja mal die Frage stellen: Braucht es 100 Million Dollar Spiele?
"Brauchen" ist natürlich ein großes Wort und immer eine bisschen müßige Frage.
Brauchten wir die Mondlandung? Brauchen wir ne Mars Mission? Brauchten wir den Bau der Pyramiden?
Klar, weit hergeholte Vergleiche. Was ich damit sagen will: Es braucht einen Motor für Cutting Edge Technologien die eine Sache als Ganzes weiterbringen. AAA Produktionen pushen Technologien die dem Medium als Ganzes letztlich zugute kommen. Alleine aus diesem Grund würde ich die Frage schon mit "ja" beantworten.

Andere Gründe wurden schon genannt. Und ob man persönlich es braucht ist am Ende immer Geschmacksfrage. Ein Assassins Creed brauch ich persönlich auch nicht, aber GTA5 ist für mich eins der geilsten Spiele aller Zeiten, Tomb Rider hat mir großen Spaß gemacht und ja manchmal ist auch ein hochglanz AAA Shooter wie CoD mal cool für ein paar Stunden. Also ich würde solche Spiele nicht missen wollen. Von ihrem wirtschaftlichen Stellenwert für die Branche mal ganz abgesehen.

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Axel
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Re: Runde #215 - sind AAA-Spiele immer noch scheiße?

Beitrag von Axel » 31. Jul 2019, 15:44

echtschlecht165 hat geschrieben:
31. Jul 2019, 15:24
es gibt Jurassic World.
Ein optisch beeindruckender Dinopark Manager mit relativ seichtem Gameplay.

https://store.steampowered.com/app/6483 ... Evolution/
Ich sprach ja explizit von einer prähistorischen Welt. Und nicht von: Trister Parkmanager mit Dinos.
Da zählen ja auch Dinge rein wie Pflanzen, Wassertiere, Insekten, Gesteine, etc.
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