Runde #217: A Plague Tale: Innocence

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EggersMcBraiden
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Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von EggersMcBraiden » 3. Jun 2019, 11:04

Hallo zusammen,

ich habe die Folge gerade beendet und bin erstmal zu den Steam Reviews gegangen, da ich die als sehr positiv in Erinnerung hatte (habe das Spiel selbst nicht gespielt). Und tatsächlich, die Reviews strotzen nur so vor Lob alles in allem. Das hat mich doch etwas vor den Kopf gestoßen, da ich die Kritik aus dem Podcast sehr nachvollziehbar fand und, soweit man das sagen kann, auch so empfunden hätte, aber das scheinen viele Leute nicht so wahrgenommen zu haben.
Ich hatte eigentlich immer den Eindruck, dass gute Spieleenden schlechte Spiele retten können und schlechte Enden gute Spiele ruinieren können in der subjektiven Wahrnehmung, aber irgendwie scheint der Start von A Plague Tale so stark gewesen zu sein, dass es die Leute sogar über das Ende hinaus getragen hat oder die Messlatte für Story ist im allgemeinen eine andere als die unserer geschätzten Podcaster.
Was sind Eure Erfahrungen mit dem Spiel?

Rince81
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Rince81 » 3. Jun 2019, 11:38

Ich habe es durchgespielt. Ich verstehe die berechtigte Kritik, speziell von Jochen und Andre - einen Cast nur mit den beiden über den Titel hätte ich aber vermutlich abgebrochen, weil es trotz der berechtigen Kritik meilenweit von dem entfernt war, wie ich das Spiel wahrgenommen habe. Das hat für mich Sebastian gerettet, der wirklich Spaß mit dem Titel hatte und da meist mit meiner Aufnahme des Titels übereinstimmt. Die beiden waren mir da etwas zu sehr professionelle Spielekritiker, Sebastian hat da imho die rettende Rolle des Spielers eingenommen, der einfach Spaß hatte.
Wobei da Jörg Langer als Gast interessant gewesen wäre... :ugly:

Letztlich sind die 94% positiven Reviews bei Steam mehr als berechtigt, gerade da es da nur die Auswahl zwischen Top oder Flop gibt. Das Spiel macht dabei verdammt viel richtig. Die Grafik ist für das Budget beeindruckend, das Art Design hervorragend, ich bin da auch auf der Linie mit Sebastian, die Macher haben ihre Schlauchlevel toll kaschiert, der Soundtrack toll, die Sprecher richtig gut und das Spiel macht Spaß.
Die Animationen schwanken zwischen gut und ziemlich schlecht.
Im Gegensazu zu Andre und Jochen hatte ich da keine Probleme mit der ludonarrativen Dissonanz und den Vergleich zum Tomb Raider Reboot empfand ich als viel zu hart. Lara killt unter Tränen ein Bambi und wird dann zur Killermaschine taugt imho hier als Vergleich nicht. Amicia lebt 1348 und wird da alleine schon durch die Zeit einiges gesehen haben und ist schon im Intro eine fähige Jägerin mit ihrer Steinschleuder. Ich fand ihre Reaktion auf ihre ersten "Opfer" daher durchaus in Ordnung und das eine Begleitung in einem Level fragt ob man wirklich diesen Weg gehen will als sie statt zu schleichen ihre Schleuder benutzt ist mir da sogar positiv aufgefallen.

Das Ende war eher naja, weniger durch die Story sondern durch den völlig überflüssigen Trial-and-Error Bossfight. Das wenig erklärt wurde, kann ich dem Titel nachsehen, ich denke Focus und Asobo planen den als Auftakt zu einer Reihe mit weiteren Episoden - so würde ich mir auch den Zungenbrecher als Titel erklären, mit A Plaque Tale: xxx kann man noch mehr machen.

PS: Wenn Jochen mit dem Budget recht hat, legt das die Messlatte für diverse Indiestudios aber imho deutlich höher.
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Andre Peschke
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Andre Peschke » 3. Jun 2019, 11:56

Rince81 hat geschrieben:
3. Jun 2019, 11:38
Die beiden waren mir da etwas zu sehr professionelle Spielekritiker, Sebastian hat da imho die rettende Rolle des Spielers eingenommen, der einfach Spaß hatte.
Empfinde ich als Umdeutung zur Harmonisierung mit dem eigenen Spielerleben. Ich war gegen Ende gelangweilt von der Spielmechanik und der Story. Als Spieler, nicht als Kritiker. Wir haben da halt alle unser eigenes Empfinden und unsere Präferenzen. Und wie im Podcast geschildert: Ein Teil meiner Missbilligung kam ja gerade daher, dass ich es zu Anfang so schön fand.

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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von NichtDucken » 3. Jun 2019, 12:19

Hiho,
Forenneuling hier mit einer kleinen Anmerkung zum Soundtrack des Spiels von Olivier Deriviere, quasi dem hauseigenen Komponisten von Focus (Bound by Flame, Technomancer, Of Orcs and Man, Vampyr, Remember me .. ). Ohne Frage ein großartiger Soundtrack und ein toller Komponist, aber da im Podcast auch zur Sprache kam, dass das Spiel manchmal ein ganz klein wenig zu generischen Mitteln greift, muss man leider auch hier sagen, dass der gute Mann in seinen Mittelalter/Fantasy Soundtracks verdammt ähnlich klingt (gerade Of Orcs an Men fällt da auf) - etwa auf der gleichen Skala wie Jeremy Soule von Morrowind zu Skyrim.
Ansonsten stimme ich zu, dass die Meinung des kleinen Fans, der Pizza mag, sehr gut durch Sebastian vertreten wurde, wenn auch in einer Kritik eine kritische Betrachtung sozusagen inherent ist (und sehr gut vertreten im Podcast).
Und was die Schleuder angeht... achje. Nachdem ich Kingdom Come gespielt habe und mich von der (scheinbar) realistischen Umsetzung des Bogenschießens persönlich beleidigt fühlte (bin selbst Holzbogenschütze und Trainer und nein, wir malen keine Achten) empfand ich die sehr vereinfachte Form der Schleuder doch als sehr, sehr angenehm.

EggersMcBraiden
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von EggersMcBraiden » 3. Jun 2019, 12:27

Rince81 hat geschrieben:
3. Jun 2019, 11:38
Letztlich sind die 94% positiven Reviews bei Steam mehr als berechtigt, gerade da es da nur die Auswahl zwischen Top oder Flop gibt.

Du hast recht, für die Gesamtverteilung macht das Sinn, zusätzlich ging es mir aber auch um die Art des Lobs, da ich sehr viele Reviews gelesen habe. Der Review Text macht differenzierteres Bewerten durchaus möglich, wenn auch nicht in der Statistik widergespiegelt, da hast du vollkommen recht.
Dabei waren echt viele Reviews, die kaum bis gar keine negativen Punkte beinhaltet haben oder etwas abgeschwächt alles entschuldigten, deshalb finde ich es so interessant ein bisschen zu grübeln woher das kommt.
(Und diese subjektiven Reviews haben natürlich vollkommen ihre Daseinsberechtigung, bevor man mich hier falsch versteht)

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Nachtfischer
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Nachtfischer » 3. Jun 2019, 12:49

EggersMcBraiden hat geschrieben:
3. Jun 2019, 11:04
Und tatsächlich, die Reviews strotzen nur so vor Lob alles in allem. Das hat mich doch etwas vor den Kopf gestoßen, da ich die Kritik aus dem Podcast sehr nachvollziehbar fand und, soweit man das sagen kann, auch so empfunden hätte, aber das scheinen viele Leute nicht so wahrgenommen zu haben.
Stößt das wirklich noch vor den Kopf? Dass The Pod zu den kritischeren Stimmen gehört, ist ja keine neue Entwicklung. Oder auch, dass sie damit regelmäßig vom sonstigen (scheinbaren) Konsens der Spieleöffentlichkeit abweichen (Stichwort "Game Literacy" und so).

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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von BigBB » 3. Jun 2019, 12:56

Für mich war das Spiel leider doch nix. Mich hatte zwar die Story interessiert, die Charaktere waren auch ganz interessant, aber mit der Spielmechanik konnte ich mal so gar nix anfangen.
Ich spiele solche Story-getriebenen Spiele eigentlich ja ganz gerne. Aber dann muss die Spielmechanik stimmen, oder zumindest auf super-duper einfach stallbar sein.
So mache ich es dann z.B. bei Yakuza oder Persona. Ich will eine Geschichte erleben, das ganze dazwischen interessiert mich nur eher wenig und soll daher auch immer schnell wieder vorbei sein.

Das ging so bei "A plague tale" leider nicht, und dazu mag ich Schleichspiele auch nicht genug. Und so hab ich es dann nur bis kurz nach der Kirche durchgehalten, und dann war ich raus.

Scheint aber wohl nicht so schlimm zu sein, die Story soll ja laut euch zum Ende hin eher ..."meh" sein.

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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Leonard Zelig » 3. Jun 2019, 13:07

Hab gestern das sechste Kapitel beendet. So ganz zufrieden bin ich nicht mit der Schleichmechanik. Bin am Ende einfach Richtung Tor gelaufen, statt einen Gegner nach dem anderen zu umschleichen. Dadurch sind mir sicher einige Gegenstände durch die Lappen gegangen, aber das Crafting finde ich bisher sowieso eher frustrierend. Die Rätsel und die Ratten als Spielelement funktionieren deutlich besser. Das Spiel lebt schon sehr von seiner Story und den Charakteren.
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Schlagerfreund » 3. Jun 2019, 13:16

Naja es ist ein gutes Spiel. Es ist halt mit Sicherheit kein Meilenstein und lässt wie gesagt auch gut und gerne an vielen Stellen viel Potential liegen. Ich denke aber das ist wirklich dem Budget geschuldet

Jochen motzt mir in der Folge manchmal doch etwas zu unreflektiert. Im Triple A Bereich sieht es nämlich in vielen Bereichen gleich oder sogar schlechter aus. Die Kurve hat er da für mich nur durch Sebastian bekommen der den wirklich gut passenden Uncharted Vergleich gemacht hat.

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Nachtfischer
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Nachtfischer » 3. Jun 2019, 13:19

Schlagerfreund hat geschrieben:
3. Jun 2019, 13:16
Im Triple A Bereich sieht es nämlich in vielen Bereichen gleich oder sogar schlechter aus.
Und Jochen ist großer AAA-Fan? Das klang in Runde 215 (oder 2) aber nicht durch. :D

Ein "What about AAA?" entwertet ja nicht einfach die vorgetragene Kritik.

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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Schlagerfreund » 3. Jun 2019, 13:27

Naja es fallen ja immer wieder Kommentare wie. Hier sieht man ja das es kein Triple A ist. Das ist insofern richtig wie z.B. das manche Animationen oft nicht sehr rund sind und Nebencharaktere auch nicht so gut aussehen wie die Hauptfiguren aber das sehe ich in so ziemlich jedem Spiel mit Triple A Budget auch. Ausnahmen sind da halt Ausnahmen.

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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Nachtfischer » 3. Jun 2019, 13:34

Schlagerfreund hat geschrieben:
3. Jun 2019, 13:27
Naja es fallen ja immer wieder Kommentare wie. Hier sieht man ja das es kein Triple A ist.
Wobei ich nicht den Eindruck hatte, dass das Jochens primäre Kritik war. Wenn überhaupt Kritik und nicht eher einfach eine Beobachtung.

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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von EggersMcBraiden » 3. Jun 2019, 13:49

Nachtfischer hat geschrieben:
3. Jun 2019, 12:49
EggersMcBraiden hat geschrieben:
3. Jun 2019, 11:04
Und tatsächlich, die Reviews strotzen nur so vor Lob alles in allem. Das hat mich doch etwas vor den Kopf gestoßen, da ich die Kritik aus dem Podcast sehr nachvollziehbar fand und, soweit man das sagen kann, auch so empfunden hätte, aber das scheinen viele Leute nicht so wahrgenommen zu haben.
Stößt das wirklich noch vor den Kopf? Dass The Pod zu den kritischeren Stimmen gehört, ist ja keine neue Entwicklung. Oder auch, dass sie damit regelmäßig vom sonstigen (scheinbaren) Konsens der Spieleöffentlichkeit abweichen (Stichwort "Game Literacy" und so).
Vor den Kopf gestoßen war vielleicht eine übertriebene Formulierung, entschuldige. Aber mein Eindruck war eben, dass die Steam Reviews schon viel positiver waren verglichen zum Podcast, als es sonst der Fall ist bei Spielen, deren Reviews ich lese.

Decius
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Decius » 3. Jun 2019, 13:54

Wie Jochen am Ende treffend bemerkte, trat man da ziemlich viel auf ein totes Pferd ein, hat mich von da etwas an die Witcher 3-Kritik auf einem niedrigeren Wertungsniveau erinnert. Eigentlich jeder der drei mit dem Spiel allgemein zufrieden, alle sagen es ist eigentlich gut, mit einigen Problemen und Mängeln und etwas überpreist. Und dann 1,5h auf die paar Probleme und Mängel eindreschen, was alles gute am Spiel ziemlich verdrängte. Aus dem Podcast geht ich mit dem Gefühl "nicht wert zu kaufen" raus, was glaube ich nicht die Intention war, wenn alle drei der Meinung sind "für 20 € absolut empfehlenswert" bzw. "schwache 7/10". Aber eventuell kam es mir auch so lange auf dem Negativen verharren vor, weil gestern bei 29°C die Laufstrecke, auf der ich den Podcast gehört habe, auch seeeeehr lang wurde :D

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limericks
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von limericks » 3. Jun 2019, 14:40

Habs mittlerweile durch und fand den Mittelteil deutlich mühsamer als das Ende. Das war ganz unterhaltsam, und die Rattenschwärme haben mich bis zum Schluss gut unterhalten. Das war auch das einzige Spielelement, das mir Spaß gemacht hat. Im Schneckentempo vorwärts schleichen und Gegenstände auf Gegner schleudern hat sich nämlich sehr bald erschöpft und trägt keinesfalls über die 10 Stunden, bis man dann zum Ende kommt. Also durchgehend eher "nett", würd ich aber auch nicht weiterempfehlen.

Btw, was war denn nun dieser furchtbare Spoiler, den die Gamestar im Testvideo hatte und wegen dem ihnen die User aufs Dach gestiegen sind und das Spiel nicht mehr kaufen wollten? War das dasselbe was Jochen im Podcast erfolglos zu umschiffen versucht hat?
SpoilerShow
also dass man die Ratten später steuern kann? Jochens versuchte Umschreibung ging da ordentlich schief, ich glaub da war jedem klar was gemeint ist. Aber wer keine Spoiler will sollte sich auch keinen Podcast anhören, daher IMO eh kein Problem.

Rince81
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Rince81 » 3. Jun 2019, 15:31

limericks hat geschrieben:
3. Jun 2019, 14:40
Btw, was war denn nun dieser furchtbare Spoiler, den die Gamestar im Testvideo hatte und wegen dem ihnen die User aufs Dach gestiegen sind und das Spiel nicht mehr kaufen wollten? War das dasselbe was Jochen im Podcast erfolglos zu umschiffen versucht hat?
SpoilerShow
also dass man die Ratten später steuern kann? Jochens versuchte Umschreibung ging da ordentlich schief, ich glaub da war jedem klar was gemeint ist. Aber wer keine Spoiler will sollte sich auch keinen Podcast anhören, daher IMO eh kein Problem.
Würde ich ganz stark vermuten. Ich konnte das zum Glück umschiffen.
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Voigt » 3. Jun 2019, 16:47

Was, kann man das? Den Spoiler hatte ich so garnich rausgehört.
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Ellie » 3. Jun 2019, 17:19

limericks hat geschrieben:
3. Jun 2019, 14:40
Habs mittlerweile durch und fand den Mittelteil deutlich mühsamer als das Ende. Das war ganz unterhaltsam, und die Rattenschwärme haben mich bis zum Schluss gut unterhalten. Das war auch das einzige Spielelement, das mir Spaß gemacht hat. Im Schneckentempo vorwärts schleichen und Gegenstände auf Gegner schleudern hat sich nämlich sehr bald erschöpft und trägt keinesfalls über die 10 Stunden, bis man dann zum Ende kommt. Also durchgehend eher "nett", würd ich aber auch nicht weiterempfehlen.

Btw, was war denn nun dieser furchtbare Spoiler, den die Gamestar im Testvideo hatte und wegen dem ihnen die User aufs Dach gestiegen sind und das Spiel nicht mehr kaufen wollten? War das dasselbe was Jochen im Podcast erfolglos zu umschiffen versucht hat?
SpoilerShow
also dass man die Ratten später steuern kann? Jochens versuchte Umschreibung ging da ordentlich schief, ich glaub da war jedem klar was gemeint ist. Aber wer keine Spoiler will sollte sich auch keinen Podcast anhören, daher IMO eh kein Problem.
Jupp, das war das, statt zu versuchen, ihn zu umschiffen, bin ich leider eher volle Kraft voraus reingefahren. :'D Der Spoiler wurde mittlerweile aber entfernt.

LG,
Elena
Ich schreibe und zeichne ein bisschen:
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Gonas » 3. Jun 2019, 17:51

Habe den Podcast noch nicht gehört da ich mich in meiner Erwartungshaltung nicht beeinflussen wollte (hat fürchte ich schon jetzt nicht ganz funktioniert).

Gibt es denn schon irgendwelche Informationen darüber wie erfolgreich das Spiel ist? Würde Storyspiele ja ganz gerne unterstützen, aber wenn die sowieso einen Hype mitgenommen haben brauche ich das Geld nicht ausgeben und mir so ein Spiel auch als Let's Play geben. :D

Rince81
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Rince81 » 3. Jun 2019, 18:37

Gonas hat geschrieben:
3. Jun 2019, 17:51
Gibt es denn schon irgendwelche Informationen darüber wie erfolgreich das Spiel ist? Würde Storyspiele ja ganz gerne unterstützen, aber wenn die sowieso einen Hype mitgenommen haben brauche ich das Geld nicht ausgeben und mir so ein Spiel auch als Let's Play geben. :D
Wenn man die Steam Topsellercharts anschaut - was ich immer mal wieder gemacht habe -dürfte es das am gleichen Tag erschienene Rage 2 von Bethesda locker überflügelt haben. Es ist jetzt, drei Wochen nach Release zum Vollpreis auf Platz 24 der weltweiten Besteller. Ich denke, das Asobo und Focus sehr Happy sein werden. :mrgreen:
Andre Peschke hat geschrieben:
3. Jun 2019, 11:56
Empfinde ich als Umdeutung zur Harmonisierung mit dem eigenen Spielerleben. Ich war gegen Ende gelangweilt von der Spielmechanik und der Story. Als Spieler, nicht als Kritiker. Wir haben da halt alle unser eigenes Empfinden und unsere Präferenzen. Und wie im Podcast geschildert: Ein Teil meiner Missbilligung kam ja gerade daher, dass ich es zu Anfang so schön fand.
Unbenommen. Wie schon gesagt, eure Kritik ist völlig valide und berechtigt. Ich hatte dann aber auch das Gefühl wie Decius, dass ihr es eigentlich garnicht so scheiße fandet am Ende aber gefühlt auf das bereits tote Pferd eingeprügelt habt.
EggersMcBraiden hat geschrieben:
3. Jun 2019, 12:27
Du hast recht, für die Gesamtverteilung macht das Sinn, zusätzlich ging es mir aber auch um die Art des Lobs, da ich sehr viele Reviews gelesen habe. Der Review Text macht differenzierteres Bewerten durchaus möglich, wenn auch nicht in der Statistik widergespiegelt, da hast du vollkommen recht.
Dabei waren echt viele Reviews, die kaum bis gar keine negativen Punkte beinhaltet haben oder etwas abgeschwächt alles entschuldigten, deshalb finde ich es so interessant ein bisschen zu grübeln woher das kommt.
(Und diese subjektiven Reviews haben natürlich vollkommen ihre Daseinsberechtigung, bevor man mich hier falsch versteht)
Es ist imho die Frage wie man den Titel wahrnimmt und damit umgeht. Spielmechanisch ist der Titel bestenfalls Durchschnitt. Das Crafting ist eigentlich überflüssig. Die "Abwechslung" durch die verschiedene Alchemistischen Rezepte wie im Podcast beschrieben. Die "rettenden" Dinger, womit man Gegner z.B. sofort aus der Nähe töten kann habe ich nach dem Mustergegner der dafür in der Spielwelt steht nie wieder benutzt. Braucht man nicht und die Steuerung ist nicht so doll, dass man da im Ernstfall schnell drauf wechseln und den dann noch benutzen kann. Die Animationen schwanken von gut bis furchtbar - trotzdem ist es für mich bisher das beste Spiel 2019 - weil Asobo verdammt viel richtig macht. Ein dichtes, gut erzähltes schickes und stimmiges storygetriebenes Singleplayerspiel. Vergleicht man den Titel und das Gameplay mit einem Thief wird man sicher enttäuscht sein. Mache ich aber nicht, ich vergleiche es eher mit einem LiS oder den besseren Telltale Titeln. Da hat Plague Tale zwar Null Entscheidungsfreiheit aber mehr Gameplay und obwohl das eben nur Durchschnitt ist nervt es nicht. Es ist letztlich kein Walking Simulator aber wer das Spiel wegen der Spielmechaniken statt der Story spielen will sollte es lieber lassen. Mir sind die Mängel in dem Titel schlicht egal, weil hier die Geschichte im Vordergrund steht. Ich hätte das Spiel auch mit weniger Gameplay genossen - insbesondere ohne die überflüssigen Bosskämpfe - gerade den letzten.
Schwer zu beschreiben - ich hoffe es ist trotzdem verständlich. ;)
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