Runde #217: A Plague Tale: Innocence

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Schlagerfreund
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Schlagerfreund » 28. Jun 2019, 12:22

Stimmt. Der Endgegner war spielerisch eigentlich so mit das Beste was das Spiel zu bieten hatte. Da habe ich mir auch gesagt: warum eigentlich erst jetzt? Gerade visuell fand ich den auch sehr gelungen und der Kampf in der Umgebung hatte dann auch irgendwie einen Dark Souls Touch. Da wurde das Speil dann auch zumindest mal im Ansatz etwas anspruchsvoll. Das Spiel ist so ja durchgehend wirklich viel zu einfach. Bei dem Boss bin ich zumindest 2 mal gescheitert.

Ich habe ne Aufnahme dem erfolgreichem Versuch gemacht den Boss zu besiegen. Wer sich den angucken will kann das hier tun. Beinhaltet natürlich spoiler.

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Wudan
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Wudan » 28. Jun 2019, 13:00

kami hat geschrieben:
28. Jun 2019, 12:04
Auch die Kritik am letzten Endgegner begreife ich nicht. Der ist sowohl visuell als auch spielerisch sehr originell gestaltet und verlangt danach, in seinem Verhalten analysiert zu werden, was aber weniger kompliziert ist, als es zunächst aussieht.
SpoilerShow
Der Endkampf wirkt imho in jeder Hinsicht aufgesetzt und erscheint mir völlig unnötig. Er macht weder spielerisch noch narrativ Sinn, er ist einfach nur da weil man halt man dieser Stelle noch einen großen Kampf haben wollte. Dann ist er auch noch sehr Trial&Error, und nervt besonders dadurch das er 3 oder 4 Stages hat die man alle nochmal von vorne machen muss wenn man stirbt (oder zumindest 2 davon). Dann die fummelige Steuerung mit dem Menu (schnell wechseln zwischen Ratten/Stein/Feuerlöscher) was mich gerde in der ersten Stage einige Male das Leben gekostet hat - schrecklich.
Für mich war einfach alles an diesem Kampf schrecklich und zum Glück hat mich in diesem Moment keiner nach einem Spielfazit gefragt^^

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limericks
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von limericks » 28. Jun 2019, 14:28

Rince81 hat geschrieben:
28. Jun 2019, 12:22
Ich behaupte mal ganz einfach ohne weiteren Beleg, dass NIEMAND auf der ganzen weiten Welt diesen Gegner im normalen Schwierigkeitsgrad im ersten Anlauf geschafft hat. Denn dieser Kampf lässt sich nur durchs praktisch nur durchs Durchsterben analysieren.
Bei Dark Souls und Co. sind doch auch alle ganz scharf darauf, erstmal dutzendfach zu krepieren bis man das Muster erkennt.

Ich fand den Endgegner recht leicht durchschauber, hab natürlich ein paar Anläufe gebraucht aber bin bei jedem ein Stück besser geworden. Ich bin wahrlich kein Fan von Bosskämpfen, aber der war echt okay. Bringt eine neue Mechanik, ist angemessen imposant, und in die Fantasyrichtung ist das Spiel schon deutlich früher abgedriftet.
Da fand ich den Mittelteil deutlich nerviger und monotoner.

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Schlagerfreund
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Schlagerfreund » 28. Jun 2019, 14:40

Erster Anlauf wäre bei mir definitiv möglich gewesen. ich bin 2x gestorben durch rein mechanische Fehler von meiner Seite.

Es gibt auch keine Mechaniken in dem Bossfight die entweder nicht schon implementiert waren oder die ein halbwegs erfahrener Spieler nicht kennen sollte. "Kennen sollte" bezieht sich darauf das du offensichtlichen Attacken ausweichst und nicht stehen bleibst.

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kami
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von kami » 29. Jun 2019, 09:00

Als jemand, der gerne auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad spielt, bin ich bestimmt locker zehnmal gestorben beim Endkampf, vermutlich sogar noch häufiger. Dass man immer wieder von vorn beginnt, hat mich anfänglich genervt, allerdings geht das ja alles recht fix, wenn man den Dreh raus hat. War ziemlich begeistert. Das Argument, ein Endgegner müsse beim ersten Mal zu besiegen sein, überzeugt mich nicht. Schon zu Zeiten von R-Type oder Castlevania musste man oft etliche Leben opfern, um die Muster der Bossgegner zu studieren.

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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Rince81 » 29. Jun 2019, 10:27

kami hat geschrieben:
29. Jun 2019, 09:00
Schon zu Zeiten von R-Type oder Castlevania musste man oft etliche Leben opfern, um die Muster der Bossgegner zu studieren.
Ja aber R-Type ist ein Arcadetitel und auch Castlevania ist noch in dieser Designphilosophie und frühe Vertreter waren in den Spielhallen zu hause. Da ist durch die Monetarisierung (man zahlt für neue Versuche in der Spielhalle) die Garantie zu sterben in den Titeln eingebaut. Mein heimischer PC hat aber keinen Münzeinwurf (auch wenn EA und Co. das anders sehen) und den Titel hat jeder schon vorab gekauft. Da braucht es diesen Fortschritt durch überraschendes Sterben nicht mehr.
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Mardoc
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Mardoc » 1. Jul 2019, 23:16

Mit etwas Verspätung habe ich das Spiel und den Podcast nun auch durch. Die genannten Kritikpunkte sind alle nachvollziehbar, inwieweit sie den Spielspass beeinträchtigen scheint mir aber hier mehr als bei anderen Spielen im persönlicher Geschmack begründet.

Unpassend finde ich hier aber die zeitliche Gewichtung der Kritik in der Podcast-Folge, fast 2 Stunden fast ununterbrochen Kritisieren wird auch bei strenger Betrachtung dem Spiel nicht gerecht. Hätte ich es nicht selbst gespielt, wäre ich zum Schluss gekommen, es handele sich um reinen Durchschnitt mit Ausreißern nach unten. Das trifft es nicht.

Nur Sebastian hat hier ein gutes Maß von Lob und Tadel gefunden.

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kami
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von kami » 2. Jul 2019, 10:28

Mardoc hat geschrieben:
1. Jul 2019, 23:16
Unpassend finde ich hier aber die zeitliche Gewichtung der Kritik in der Podcast-Folge, fast 2 Stunden fast ununterbrochen Kritisieren wird auch bei strenger Betrachtung dem Spiel nicht gerecht. Hätte ich es nicht selbst gespielt, wäre ich zum Schluss gekommen, es handele sich um reinen Durchschnitt mit Ausreißern nach unten. Das trifft es nicht.
Das ist leider häufiger mal der Fall. Muss da insbesondere an den Shadow Of The Tomb Raider-Podcast denken, bei dem zu dritt auf dieses mindestens mal gute Spiel eingedroschen und der Eindruck erweckt wurde, man habe es hier mit spielerischem Abfall zu tun.

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Soulaire
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Soulaire » 2. Jul 2019, 15:58

Mardoc hat geschrieben:
1. Jul 2019, 23:16
Mit etwas Verspätung habe ich das Spiel und den Podcast nun auch durch. Die genannten Kritikpunkte sind alle nachvollziehbar, inwieweit sie den Spielspass beeinträchtigen scheint mir aber hier mehr als bei anderen Spielen im persönlicher Geschmack begründet.

Unpassend finde ich hier aber die zeitliche Gewichtung der Kritik in der Podcast-Folge, fast 2 Stunden fast ununterbrochen Kritisieren wird auch bei strenger Betrachtung dem Spiel nicht gerecht. Hätte ich es nicht selbst gespielt, wäre ich zum Schluss gekommen, es handele sich um reinen Durchschnitt mit Ausreißern nach unten. Das trifft es nicht.

Nur Sebastian hat hier ein gutes Maß von Lob und Tadel gefunden.
fand es genau passend bei dem überschwänglichen Lob, das überall zu lesen will. Ein guter Ausgleich wie ich finde.
Ebenso beim neuen Tomb Raider, was halt wirklich noch mittelmäßiger war.

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Varus
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Varus » 2. Jul 2019, 18:04

Soulaire hat geschrieben:
2. Jul 2019, 15:58
fand es genau passend bei dem überschwänglichen Lob, das überall zu lesen will. Ein guter Ausgleich wie ich finde.
Ebenso beim neuen Tomb Raider, was halt wirklich noch mittelmäßiger war.
Zustimmung. Tomb Raider fanden damals halt alle drei wirklich nicht so pralle. Ich höre den Podcast weil mich die Meinung der Leute hier interessiert. Zwingend teilen muss ich diese Meinung ja nicht. Im Forum entstehen imo so auch die schönsten Diskussionen. Ich fände es also blöd, wenn künftig darauf geachtet werden muss, dass man positive und negative Punkte immer gleichmäßig miteinander abwägen müsste.

In dem Falle von Plague Tale würde ich nicht kritisieren wollen, dass man zu negativ wurde, sondern eher, dass es gegen Ende hin etwas redundant wurde. Ich konnte aber in dem konkreten Falle die Enttäuschung von Andre sehr gut nachvollziehen. Ich habe das Spiel wegen Urlaub etwas verschoben, obwohl es schon parat lag und mir deshalb auch den Podcast aufgespart. Den Anfang fand ich wirklich auch sehr stark, aber gegen Ende hin wollten sie zu viel und viele Sachen haben mich auch genervt. Ich musste mich dann letztlich auch dazu "zwingen" die letzten beiden Kapitel zu spielen.
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Wudan
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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Wudan » 3. Jul 2019, 22:14

Varus hat geschrieben:
2. Jul 2019, 18:04
Ich höre den Podcast weil mich die Meinung der Leute hier interessiert. Zwingend teilen muss ich diese Meinung ja nicht. Im Forum entstehen imo so auch die schönsten Diskussionen. Ich fände es also blöd, wenn künftig darauf geachtet werden muss, dass man positive und negative Punkte immer gleichmäßig miteinander abwägen müsste.
Jain. In einem Sonntagspodcast ja, in einer Wertschätzung find ich es schon einigermaßen wichtig das positive und negative Aspekte fair gewichtet werden. Dieser Cast war jetzt von beidem ein bisschen^^

Aber das ist auch ein schönes Beispiel dafür wie wichtig es ist bei einem Test/Wertschätzung am Ende sowas wie eine Wertung zu haben. Wenn ich jetzt (als jemand der es noch nicht gespielt hat) nur danach gehen würde was den Podcast über geredet wird, würde ich ein eher schlechtes Bild von dem Spiel haben. Insofern war es gut das es am Ende noch mal sowas wie ein Wertungsresümee gab.

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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von Andre Peschke » 3. Jul 2019, 22:37

Wudan hat geschrieben:
3. Jul 2019, 22:14
Aber das ist auch ein schönes Beispiel dafür wie wichtig es ist bei einem Test/Wertschätzung am Ende sowas wie eine Wertung zu haben. Wenn ich jetzt (als jemand der es noch nicht gespielt hat) nur danach gehen würde was den Podcast über geredet wird, würde ich ein eher schlechtes Bild von dem Spiel haben. Insofern war es gut das es am Ende noch mal sowas wie ein Wertungsresümee gab.
Das Jochen es als "das beste Open-World-Spiel ev4r" bezeichnet hat und bei der Story aus dem Schwärmen gar nicht mehr rausgekommen ist, hätte echt nicht gereicht? :D

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Re: Runde #217: A Plague Tale: Innocence

Beitrag von kami » 4. Jul 2019, 07:34

Soulaire hat geschrieben:
2. Jul 2019, 15:58
fand es genau passend bei dem überschwänglichen Lob, das überall zu lesen will. Ein guter Ausgleich wie ich finde.
Ebenso beim neuen Tomb Raider, was halt wirklich noch mittelmäßiger war.
Das Gegenmittel zu ungerecht lobpreisenden Einschätzungen können doch wohl nicht ungerecht schlechtmachende Einschätzungen sein.

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