Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

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BlackSun84
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von BlackSun84 » 5. Jun 2019, 05:51

Sebastians Einstieg war echt klasse: "Ich hab keine Ahnung von dem Spiel, aber es wird schon bescheiden gewesen sein. Wessen Schrei höre ich da aus Nord/Nordwesten?" ^^ Ich fand Origins aber auch eher lahm damals, gerade - ich muss Ketzerei an meinem Gottimperator betreiben :angry-devil: - weil Mass Effect uns gezeigt hat, wie moderne Rollenspiele endlich das Genre voranbringen. Die Story war bei Origins lahm, die Grafik auch, das Kampfsystem war halt so 1999 und das Universum an sich auch nicht sehr originell. Teil 2 gefiel mir da mehr, abgesehen von den immer gleichen Räumen. Ach ja, und Dragon Age Inquisition...ach, lassen wir das Elend (mein Fail dieses Jahrzehntes).

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sleepnt
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von sleepnt » 5. Jun 2019, 07:30

Neben Game of Thrones, hat Dragon Age, insbesondere in der Hinsicht Mages, Vale, Fade etc. für mich etwas von Warhammer gehabt (aus meiner Erfahrung eher 40k): Warp, Chaos, Chaosdämonen, diese laben sich an den Emotionen der Menschen, können sich nicht materialisieren und benötigen Hosts, Psioniker sind dafür anfällig etc. Geht schon arg in die Richtung.
Im Pen&Paper merkt man das noch mehr, da dort Zauber ebenfalls Patzen und 'Schlimme Dinge' hervorrufen können, ähnlich den Psykern von Dark Heresy.

Ist aber auch nicht die schlechteste Quelle, um sich Magie und Dämonen abzugucken...

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Gonas
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Gonas » 5. Jun 2019, 09:03

Ich muss sagen, dass ich wahnsinnig froh bin, dass diese Oldscool Rollenspiele wiederbelebt wurden.

Origins habe ich damals gespielt, allerdings war ich noch zu jung für sowas und hatte wohl auch nicht die richtige Erwartungshaltung dafür. Ich fand das Spiel in sehr vielen Belangen furchtbar.
Übrigens stimme ich dem Podcast nicht zu, ich mag es wenn es einen maximal gutes Ausweg gibt. Dieses Perfektionieren der Story brauche ich, zumindest hin und wieder.

Also ich dann vor ein paar Jahren BaldursGate 1 und 2 nachgeholt habe war meine Liebe zum Medium entfacht. Mittlerweile habe ich viel Spaß an pillars of eternity und DOS2 gehabt und freue mich auf BG3. Könnte momentan tatsächlich meine liebste Art Computerspiel sein.

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Alienloeffel
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Alienloeffel » 5. Jun 2019, 09:19

An der Stelle möchte ich nochmal was zur Grafik sagen, im Podcast wird die ja als ganz ok beschrieben.
Die Optik war allenfalls unteres Mittelmaß. Insbesondere die Körpermodelle waren alle gleich. Wynne sah exakt so aus wie Leliana, nur eben mit faltigem Gesicht. Jedes Geschlecht jeder Rasse hatte genau ein Körpermodell und das fiel schon auf, insbesondere bei Frauen.
Die Animationen waren auch sehr steif und wirkten sehr altbacken. Die Welt und die Geschichte haben das halt wieder raus geholt. Man kann ruhig sagen, dass DA:O optisch keine Preise gewinnen konnte, passt aber schon so.

Und die Rüstungen und mützchen.... lassen wir das :D

BuddyHolly
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von BuddyHolly » 5. Jun 2019, 09:33

Schon wieder Maurice... Der Hauptgrund wieso ich den Gamestar Podcast nicht höre...

Kann ihm einfach nicht richtig zuhören... Besonders in der ersten Folge mit ihm merkte man den Unterschied zwischen Gamestar und the Pod in der Analyse und Kritik der Spiele...

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hightower
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von hightower » 5. Jun 2019, 10:39

BuddyHolly hat geschrieben:
5. Jun 2019, 09:33
Schon wieder Maurice... Der Hauptgrund wieso ich den Gamestar Podcast nicht höre...

Kann ihm einfach nicht richtig zuhören... Besonders in der ersten Folge mit ihm merkte man den Unterschied zwischen Gamestar und the Pod in der Analyse und Kritik der Spiele...
Ich hoffe mal du meinst das ironisch. Der Maurice ist großartig und ich freue mich, wenn er wieder mal vorbeischaut. Nur deswegen habe ich diesen Podcast angehört. Und mit ein Grund, warum ich den Gamestar Podcast höre. In einem dieser Podcasts wurde mal etwas sehr nettes über ihn gesagt. Leider bekomme ich das nicht mehr zusammen.

Zu meiner Schande kenne ich Dragon Age auch noch nicht. Das Spiel bzw. die ganze Reihe, gehört zu meinem Pile of Shame.

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Schlagerfreund
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Schlagerfreund » 5. Jun 2019, 10:43

Uff. Ich gehöre zu den Leuten die finden das Dragon Age Origins massiv überbewertet ist. Das macht es zu keinem schlechtem Spiel. Im Gegenteil, denn es ist ein gutes Spiel. Aber wie gesagt etwas überwertet.

Erstmal aber etwas Kontext und Ehrenrettung zu Neverwinter Nights. Die Kritik an der Story und den Charakteren ist berechtigt. Man darf aber auch nicht vergessen, dass Neverwinter Nights eher als Sandbox bzw. Baukasten gedacht war. Die Story diente eigentlich auch eher als Showcase was man mit diesem Baukasten anstellen kann. Als virtueller D&D Baukasten hat Neverwinter Nights gut funktioniert. Es gibt auch heute noch Leute die in NWN2 virtuell Pen&Paper spielen. Von daher denke ich das man NWN hier schon zumindest etwas mehr im Kontext sehen muss.

Dragon Age: Origins ging ja quasi mit dem Werbeversprechen an den Start ein modernes Baldurs Gate zu machen und hier kann sich das Spiel meiner Meinung nach weder mit Baldurs Gate 1, geschweige denn mit BG2 und Throne of Baal messen (ok, wer kann das schon?).

Die Origin Stories waren für mich nie wirklich interessant und wer und was der Charakter war hatte in vielen Fällen kaum Auswirkungen. Da wurde vielleicht mal ein Kommentar fallen gelassen der Marke: Ey du Elf! Hier hat man sich glaube ich massiv übernommen und deswegen ist das alles sehr halbgar und die Serie hat das auch letztendlich fallen gelassen.

Die meisten Charaktere sind ziemlich eindimensional und müssen dann noch für das leider inzwischen typische Waifu Simulator Gameplay von Bioware Spielen herhalten. Die Bedrohung bzw. die Antagonisten sind komplett langweilig und haben keinerlei Motivation außer grundsätzlich ganz ganz böse zu sein oder ein Mustache twirling Villain.

Das Kampfsystem hat halt seine typischen Schwächen wenn die eigene Party gewachsen ist und mehr Gegner im Kampf sind. Dann wird es entsprechend unübersichtlich. Da hat mit DA:O durchaus einen Bärendienst erwiesen. Für mich war das Kampfsystem aus Baldurs Gate und Icewind Dale vorher quasi der heilige Gral. Bei DA:O habe ich erst gemerkt wie beschissen das eigentlich aus genannten Gründen ist. Ich hoffe das wenn Larian an Baldurs Gate 3 arbeitet sie hier ihre Kompetenzen in Sachen Rundenbasierte Kämpfe spielen lassen. Pillars of Eternity 2 hat ja inzwischen auch einen entsprechenden Kampfmodus gepatched bekommen.

Grafisch war das Spiel oft auch ziemlich hässlig muss ich sagen.


Will Maurice jetzt nix böses aber ich kann auf Dauer auch einfach seine Stimme nicht ertragen. Dafür kann er natürlich nichts. Ansonsten kann ich aber auch verstehen wenn man die Art seiner Analyse und Kritik nicht geil findet.

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Andre Peschke
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Andre Peschke » 5. Jun 2019, 11:06

BuddyHolly hat geschrieben:
5. Jun 2019, 09:33
Schon wieder Maurice... Der Hauptgrund wieso ich den Gamestar Podcast nicht höre...

Kann ihm einfach nicht richtig zuhören... Besonders in der ersten Folge mit ihm merkte man den Unterschied zwischen Gamestar und the Pod in der Analyse und Kritik der Spiele...
Kinners - nix gegen Kritik, auch an Personen. Aber nicht einfach nur "den find ich doof". Schaut bitte, dass ihr solche Kritik rücksichtsvoll formuliert und vor allem auch vernünftig begründet.

Andre

Herr Hesse
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Herr Hesse » 5. Jun 2019, 11:47

Sehr schön! Eins meiner Top 10 Spiele und so unterhaltsam besprochen.
Ich habe vor kurzem DA:O noch mal komplett mit den DLCs durch gespielt, und war überrascht wie zeitgemäß es doch noch ist. Und vor allem wie bugfrei es auf den Markt kam. Ein Epos mit einigen unterschiedlichen Enden, welches auch Themen wie Rassismus ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren ins Spiel integrierte.
Das eigentlich letzte wirkliche Meisterwerk von Bioware. Wobei die Mass Effect Trilogie schon auch Klasse war.

BigBB
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von BigBB » 5. Jun 2019, 11:53

Mittlerweile mag ich den Maurice.

Anfangs konnte ich mit seiner Art wenig anfangen, zu grantelig, zu sehr ans Vergangene hängend. Gegen ihn kam ich mit fast jung vor, und verdammt, zwischen uns liegen doch bestimmt locker 20 Jahre (die ICH älter bin).

Mit der Zeit merkt man aber, dass da nicht nur granteln um des Granteln willens ist, sondern da steckt schon mehr dahinter. Zudem kommt ein teilweiser schön böser Humor.

Ja, ist gewöhnungsbedürftig, aber das sind Oliven, Stinkekäse und Bier auch. Und dann, irgendwann kommt man auf den Geschmack. :-)

Also, gerne mehr mit ihm....

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Varus
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Varus » 5. Jun 2019, 11:55

Sehr tolle Folge zu einem der besten RPGs, die ich bisher gespielt habe. Das Geflecht aus „düsterer“ Story und grandioser Lore, zusammen mit den tollen Begleitern (und Romanzen :oops: ) haben mich damals wirklich begeistert. DA:O war auch das erste Spiel, das ich so toll fand, dass ich mich nach dem ersten Durchgang in die Mod-Installation reingefuchst habe. Inklusive der „ich installiere einen Abend 4 Stunden lang und hab dann keine Lust/Zeit mehr das Spiel zu spielen“-Erfahrung. Und das dürfte auch das erste Spiel gewesen sein, dass ich mir auf Englisch erarbeitet habe. (Meine Mutter ist dem Spiel auch heute noch sehr dankbar, da ich sie seitdem nicht mehr wegen jedem PC-Problem nerve und meine Englisch-Noten sich dramatisch verbessert haben. :geek: ) Hat mich wirklich jahrelang begleitet. Selbst als DA2 rauskam, hab ich lieber nochmal DA:O durchgespielt. Will gar nicht wissen, wie viel Zeit ich in meine zig Playthroughs gesteckt habe.

Randomgedanken zu einigen Sachen die im Podcast besprochen wurden/ hier diskutiert wurden.
Es gibt fast immer einen Ausweg, bei dem alle gewinnen.
Das stimmt meistens, aber ich bin mir unsicher, wie ich das finden soll. Einerseits klar: es nimmt dem ganzen Spiel etwas die Schwere, andereseits war es für mich ein großer Reiz durch widerholte Durchgänge die „optimale“ Story auszutüfteln. Das beste Happy End war imo als menschliche Adlige und am Ende Alistair heiraten ;) .

Zu den Begleitern.
Alistair war wirklich der interessanteste und vielschichtigste Charakter. Jeder, der ihn für seine manchmal etwas weinerliche Art nicht mag ist halt ein empathieloser Klotz :P . Ich hatte aber auch eine Schwäche für seine wirklich herrlich schlechten Wortspiele.
Morrigan fand ich ebenfalls grausam. Zwar als Charakter noch ganz interessant, aber oftmals einfach nur auf völlig überzeichnete Art böse. So ziemlich der einzige Begleiter, den ich regelmäßig gerne in die Wüste gejagt habe. (Auch wenn man sich so mein Happy End verbaut.)
Oghren kommt mir oft zu schlecht weg. (Meine Theorie: die meisten bekommen ihn erst sehr spät im Spiel und haben weniger Zeit ihn kennenzulernen) Ich fand die ganze Darstellung eines runtergekommenen, alten Kriegers dem das Leben so oft übel mitgespielt hat und der sich nun in eine Alkoholabhängigkeit flüchtet eigentlich sehr spannend. Er hatte auch eine Mechanik, die ihn sogar noch immersiver wirken lies, als alle anderen Begleiter. Während jeder andere im Camp darauf gewartet hast, dass du ihm deine Fragen stellst, war das bei Oghren regelmäßig nicht möglich. Oftmals wollte ich einen neuen Dialog bei ihm auslösen und er war halt so betrunken, dass er nur noch Unfug erzählen konnte. Protipp: Oghren und Zevran gleichzeitig in der Party = pures Comedygold bei jedem Partybanter :ugly:
Raptor 2101 hat geschrieben:
4. Jun 2019, 20:34
Ihr hab den Hund nicht lobend erwähnt!!! Das Spiel hatte einen funktionierenden Hund!!! Und ohne HundPartyMod ist das Spiel nicht spielbar
Dem ist nichts hinzuzufügen

Die Origins empfand ich ähnlich wie ihr von der Wertigkeit her. Wobei sich das bei mir auch danach gerichtet hat, wie stark die restliche Story darauf reagiert hat.

1. Human Noble: Habt ihr alles zu gesagt
2. City Elf: Man merkt am besten, wie sozial abgestuft Elfen in den Königreichen der Menschen sind
3. Dwarf Noble + Dwarf Casteless: Beide bereichern die Story in Orzammar ungemein. Und das noch auf unterschiedliche Art und Weise.
4. Magier: Der Turm war nett und das erweiterte Hintergrundwissen zum Magiesystem auch. Aber Jowan ging mal gar nicht.
5. Daelish: Ein zusätzlicher Dialog bei einem Überfall. Zumindest wenn ich gerade nichts vergesse.

Ich könnte noch mehr schreiben aber ich habe gerade bei Word eine A4-Seite erreicht^^. Das reicht erstmal

Edit: Doch, eins hab ich noch. Das erste Spiel, das für mich seitdem DA:O darin übertroffen hat, seine Welt und Lore zu etablieren ist die Trails of Cold Steel-Reihe: Ab nächster Woche dann weiter mit Teil 2 auf PS4 :dance:
Zuletzt geändert von Varus am 5. Jun 2019, 12:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Fu!Bär
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Fu!Bär » 5. Jun 2019, 11:57

Ich bin damals an Branka gescheitert. Die hatte ich als letzte der drei (?) Hauptquests aufgehoben. Branka hatte meine Party immer komplett gestunned und ich hatte keine Skills dagegen vorzugehen (verskillt?). Ich hab das Spiel dann einfach entnervt aufgegeben, nachdem ich mit meinem Magier zuvor alle Kämpfe recht einfach fand.

Rick Wertz
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Rick Wertz » 5. Jun 2019, 12:48

Ja, die Aussage zu Maurice ist ein ganz klarer Fall einer "falschen Meinung": Maurice ist fantastisch und auch für mich einer der Hauptgründe, die mich ein Gamestar Plus-Abo abschließen ließen.

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schneeland
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von schneeland » 5. Jun 2019, 13:05

BlackSun84 hat geschrieben:
5. Jun 2019, 05:51
Sebastians Einstieg war echt klasse: "Ich hab keine Ahnung von dem Spiel, aber es wird schon bescheiden gewesen sein. Wessen Schrei höre ich da aus Nord/Nordwesten?" ^^ Ich fand Origins aber auch eher lahm damals, gerade - ich muss Ketzerei an meinem Gottimperator betreiben :angry-devil: - weil Mass Effect uns gezeigt hat, wie moderne Rollenspiele endlich das Genre voranbringen. Die Story war bei Origins lahm, die Grafik auch, das Kampfsystem war halt so 1999 und das Universum an sich auch nicht sehr originell. Teil 2 gefiel mir da mehr, abgesehen von den immer gleichen Räumen. Ach ja, und Dragon Age Inquisition...ach, lassen wir das Elend (mein Fail dieses Jahrzehntes).
"Blood for the Blood God,..." ... moment, falsches Spiel :mrgreen: ... aber mir ging es da ähnlich - Mass Effect hat mich leider auch nachhaltig für klassische Computer-Rollenspiele verdorben. Ich hab' Dragon Age nach der Hälfte abgebrochen, weil's mir einfach zu fad war, aber ich hätte es vielleicht nochmal angefangen, wenn mir Mass Effect nicht gezeigt hätte, welche Art von Spiel ich viel lieber hätte. Bedauerlicherweise wurde die Reihe dann ja nachhaltig von EA runiert, aber das hat ja gewissermaßen schon Tradition bei dieser Firma :ugly:
"Hello, my friend! Pay a while, and listen!" (BlizzCon 2018)
"And now our RPG even has NPCs!" (Bethesda, E3 2019)

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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Knarrenheidi » 5. Jun 2019, 13:22

Bitte die Crew aufstocken, ich bezahle auch 10€ mehr im Monat 😅👍🎮🎮🎮. Meine Favoriten :

Andre Peschke
Jochen Gebauer
Maurice Weber
Michael Graf
Felix Schütz
Lukas Schmid
Matti Sandqvist
Jörg Langer
Thorsten Küchler
Sebastian Stange
Wolfgang Fischer

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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Leonard Zelig » 5. Jun 2019, 15:49

sleepnt hat geschrieben:
4. Jun 2019, 17:43
Ich habe das Spiel vor einigen Monaten selber nochmal gespielt und gehört für mich zu den Spielen, die für mich kaum gealtert sind - die Grafik ist immernoch völlig okay und Gameplay und Charaktere sind einfach genial.
Hab das Spiel ein paar Monate nach dem Release von Mass Effect 2 gekauft und fand da lagen grafisch Welten zwischen. Story und Charaktere haben mich auch überhaupt nicht gepackt in den ersten Stunden. Vielleicht probier ich es nochmal aus, wenn ich mir im Herbst einen neuen PC kaufe. Hab es ja in Origin.

Ich erinner mich nur noch daran, dass in dem Spiel übertrieben viel Blut gespritzt ist. Das sah irgendwie unfreiwillig komisch aus. :ugly:
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."

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Jon Zen
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Jon Zen » 5. Jun 2019, 19:48

Leonard Zelig hat geschrieben:
5. Jun 2019, 15:49
Ich erinner mich nur noch daran, dass in dem Spiel übertrieben viel Blut gespritzt ist. Das sah irgendwie unfreiwillig komisch aus. :ugly:
Das Spiel ist auch erst ab 18 Jahren freigeben, weshalb ich zum Release nicht kaufen konnte. Meine Erinnerungen mögen mich täuschen, aber diese hohe Freigabebeschränkung ist zumindest für heutige Verhältnisse überzogen.

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DexterKane
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von DexterKane » 5. Jun 2019, 21:01

Und ich musste im lokalen Elektromarkt mit knapp 30 meinen Ausweis zeigen.

Ich hab das schon längeer nicht mehr gespielt (3mal durch reicht :) ), aber das hatte schon relativ harte Finisher. Den Vergewaltiger aus dem Stadtelfenintro hab ich mit meinem Schurken mit 2 Schwertern sauber geköpft, da wunderte mich die 18er Freigabe jetzt nicht soo sehr. :)
Relax, it's North-Korea. The nation state equivalent of the short-bus. - Sterling Archer

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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von lolaldanee » 5. Jun 2019, 21:03

jo, war eher auf der brutalen seite, hat aber gut zum spiel gepasst meistens

naja, bis auf die blutspritzer, die waren wirklich lächerlch übertrieben

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Wudan
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Re: Dragon Age: Origins (Altbier; ft. Maurice Weber)

Beitrag von Wudan » 5. Jun 2019, 21:32

Was für euch der Fade war, der für mich zwar auch nicht so geil war aber lange kein Dealbreaker, war für mich der verdammichte Turm der Magii.
Mich wundert das der gar nicht genannt wurde (oder?). Der Turm der Magii war für mich ein derartiges Stück von scheiss Grind, das mir dieser Teil des Spiels nachhaltig die Freude an DA:O genommen hat. Auch in der Retrospektive: Ich denk an DA:O, ich denk an den Turm, ich hab schon kein Bock mehr drauf :D Der Grind in "Moria" war ähnlich nervig, aber der doofe Turm war für mich persönlich echt der Part wo ich nicht nur einmal in Versuchung war das Spiel sein zu lassen. Wie kann ein einzger Turm so viele Räume haben?? Rein in den Raum - alle töten - Kisten looten. Nächster Raum - alle töten - Kisten looten. Nächster Raum. usw usw, endlos. Grässlich!

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