E3-Podcasts

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Desotho
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von Desotho » 13. Jun 2019, 00:07

Produkte bei denen der Trailer nichts mit dem fertigen Produkt zu tun hat - da fällt mir Essen ein.
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El Psy Kongroo

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gnadenlos
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von gnadenlos » 13. Jun 2019, 03:16

SebastianStange hat geschrieben:
12. Jun 2019, 20:26
Und das war alles mega-uninterssant und öde, weils bei mir eben nicht diese wohlige Nostalgie wieder erweckt.
Retrospiele oder generell ältere Spiele funktionieren nicht nur über Nostalgie, auch wenn es bei Euren Ausführungen mehrfach so herüberkam, sondern über ein Spielgefühl das typische AAA-Mainstream-Titel nicht bieten können und auch vom Indie-Bereich nicht immer 100%ig abgedeckt werden kann.

Aus heutigem Blickwinkel wird man bei Retro-Spielen sicher hier und da bestimmte "Komfort"-Features vermissen, was einige Titel sogar bis in den Bereich der "Unspielbarkeit" bringt, da wir inzwischen einfach in einer anderen, schnelllebigeren Zeit des Spieleüberflusses leben. Grafikblender fallen natürlich auch knallhart durchs Raster, was dazu führt dass nicht jeder frühere Tophit automatisch immer noch spielerisch interessant und aus heutiger Sicht relevant ist. Das gilt aber bei weitem nicht für alle Titel und Genres, so dass diese Nostalgie-Aussage nicht so allgemeingültig verwendet werden kann.

Ein Panzer Dragoon ist z.B. ein Rail-Shooter, also ein Subgenre der STGs/Shmups und das ist ein Genre das sich nicht wie im Podcast behauptet über die Grafik definiert, sondern durch sein spezielles Gameplay, das damals schon selten war und das man heute nahezu gar nicht mehr findet - wenn überhaupt dann nur im Indie-Bereich, wo es dann selten für ein so hochwertiges Art-Design reicht, wie es die Panzer Dragoon Reihe hatte. Panzer Dragoon ist IMO halbwegs objektiv betrachtet in den Top 100 des Shmup-Genres, noch viel weiter oben in seinem Subgenre und damit ein zeitloser Klassiker, der daher ein hochwertiges Remake oder einen gelungenen Port definitiv verdient.

Auch viele andere Genres sind im AAA-Bereich ausgestorben, da AAA nur den Mainstream und damit immer nur den aktuellen Hype mit einer Optimierung auf eine maximal-breite Zielgruppe bedient. Daher muss man für diese Genres entweder im Indie- oder im Retro-Bereich fündig werden. Und da gibt es genügend Beispiele, bei denen die Perlen aus dem Retro-Bereich mit 99% der Indie-Titel den Boden aufwischen. Die GBA Castlevanias spielen z.B. trotz Metroidvania-Flut immer noch ganz oben im Genre mit und auch ein Mega Man X2 oder Streets of Rage 2 muss sich nicht hinter aktuellen Indie-Titeln der jeweiligen Genres verstecken - ganz im Gegenteil.

Ein weiteres Beispiel sind die Square RPGs aus den späten Tagen des SNES die durch die damaligen Umstände nicht mehr im Westen erschienen sind. Diese Spiele übertreffen mit einer Fanübersetzung aktuelle Bemühungen von SquareEnix, wie Lost Sphear oder I am Setsuna locker - da braucht es keine Nostalgie um mit diesen Spielen seinen Spaß zu haben, wenn man dieses (Sub-)Genre grundsätzlich mag und daher unverbrauchte, gleichzeitig aber hochwertig produzierte Spiele sucht.

Es ist also in dem Fall sogar das Gegenteil von Nostalgie, da man gezielt Spiele auswählt, die man eben noch nicht von früher kennt und die sich daher wie frischer Nachschub im gewünschten Genre anfühlen, den man im aktuellen AAA-Markt nicht mehr bekommt und deren Qualität bzgl. Artdesign und Musik/Sound der durchschnittliche Indie-Entwickler auch nicht so einfach nachbilden kann.

Von daher finde ich auch heute noch immer wieder neue Perlen auf Retro-Systemen die ich damals nicht gespielt habe und bei denen daher keine direkte Nostalgie wirken kann. Es ist stattdessen der Wunsch nach bzw. das Interesse an verlorenen Genres und dem damit jeweils verbundenen Spielgefühl - Spiele die im Schnitt deutlich weniger story-lastig waren, weniger überladene Steuerung hatten, weniger auf eine maximal-breite Zielgruppe optimiert waren, etc.

Retrospiele ermöglichen es wie Indie-Spiele eine Breite in das Hobby zu bringen, die der AAA-Mainstream offenbar nicht wirtschaftlich rentabel anbieten kann - wenn er es versucht, dann viel zu oft mit halbgaren Veröffentlichungen wie den oben genannten SquareEnix JRPGs oder auch aktuell diesem schrecklich hässlichen Contra-Nachfolger. Das ist dann eher das Schlimmste aus beiden Welten resultierend aus vermutlich dem gleichen Unverständnis gegenüber den Retro-Vorlagen, wie es im Podcast herüberkam.

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MrSnibbles
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von MrSnibbles » 13. Jun 2019, 07:24

Ich sauge alles mit großer Freude und Zufredenheit in mich auf. Danke euch für diese Masse an Content und für dei tollen Zusammenfassungen der PKs!

Decius
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von Decius » 13. Jun 2019, 07:38

Generell sehr gut, die Livestreams gehen mir nicht ab, weil die schau ich eh mit Kommentar bei RBTV, Easy Allies und Giant Bomb. Die Podcasts machen Spass, gehen gut auf alles ein.

Aber auch etwas leichte Kritik: "da hab ich den Trailer vorgespult" "Dazu kann ich nix sagen, solche Spiele interessieren mich nicht" "Ich hab mir nur die Trailer angeschaut, und nicht die Show" finde ich jetzt nicht so super. Auch Rätselraten ob ein DQ 11 jetzt schon auf der Switch veröffentlicht ist, ober wieviel XBOX Game Pass Ultimate kostet sollten eigentlich nicht sein, wenn Berichten über die Spielebranche und Spiele (man muss nicht alles wissen, aber das ist gerade alles überall zu lesen und zu finden) der Job ist ;). Ich als Zuhörer will nicht das Gefühl haben, besser als die Macher Bescheid zu wissen.

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HerrReineke
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von HerrReineke » 13. Jun 2019, 08:47

Ich fand das Format deutlich angenehmer als die kommentierten Livestreams, auch weil ich dafür nicht die notwendige Zeit gehabt hätte. Kann für die Zukunft also gerne so beibehalten werden.
Quis leget haec?

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SebastianStange
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von SebastianStange » 13. Jun 2019, 11:04

Was Retro angeht: Valide Punkte. Danke für die Ausführungen.
Die Hirnfurze meinerseits sind einfach der Masse an Spielen geschuldet, die ich in den letzten Tagen gesehen habe. Und der Tatsache, dass wir zwar nicht die Nacht durchmachen mussten, um die Sachen live zu schauen, am Ende aber dennoch nur wenig Zeit blieb, alle Eindrücke zu verdauen, Previews zu lesen und Details herauszufinden. Freilich hätte ich auch einfach die Klappe halten können, wenn ich mir da schon nicht sicher war. Oh my ...

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Gonas
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von Gonas » 13. Jun 2019, 11:37

Decius hat geschrieben:
13. Jun 2019, 07:38
Aber auch etwas leichte Kritik: "da hab ich den Trailer vorgespult" "Dazu kann ich nix sagen, solche Spiele interessieren mich nicht" "Ich hab mir nur die Trailer angeschaut, und nicht die Show" finde ich jetzt nicht so super. Auch Rätselraten ob ein DQ 11 jetzt schon auf der Switch veröffentlicht ist, ober wieviel XBOX Game Pass Ultimate kostet sollten eigentlich nicht sein, wenn Berichten über die Spielebranche und Spiele (man muss nicht alles wissen, aber das ist gerade alles überall zu lesen und zu finden) der Job ist ;). Ich als Zuhörer will nicht das Gefühl haben, besser als die Macher Bescheid zu wissen.
Hier muss ich doch zustimmen. Wenn über die E3 geredet wird erwarte ich irgendwie auch, dass die Präsentationen gesehen wurden.

Respekt an Sebastian der seinen Journalistischen Auftrag da etwas weiter gefasst hat als die anderen. :D
Zuletzt geändert von Gonas am 13. Jun 2019, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Haferbrei
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von Haferbrei » 13. Jun 2019, 12:06

Gonas hat geschrieben:
13. Jun 2019, 11:37
Decius hat geschrieben:
13. Jun 2019, 07:38
Aber auch etwas leichte Kritik: "da hab ich den Trailer vorgespult" "Dazu kann ich nix sagen, solche Spiele interessieren mich nicht" "Ich hab mir nur die Trailer angeschaut, und nicht die Show" finde ich jetzt nicht so super. Auch Rätselraten ob ein DQ 11 jetzt schon auf der Switch veröffentlicht ist, ober wieviel XBOX Game Pass Ultimate kostet sollten eigentlich nicht sein, wenn Berichten über die Spielebranche und Spiele (man muss nicht alles wissen, aber das ist gerade alles überall zu lesen und zu finden) der Job ist ;). Ich als Zuhörer will nicht das Gefühl haben, besser als die Macher Bescheid zu wissen.
Hier muss ich doch zustimmen. Wenn über die E§ geredet wird erwarte ich irgendwie auch, dass die Präsentationen gesehen wurden.

Respekt an Sebastian der seinen Journalistischen Auftrag da etwas weiter gefasst hat als die anderen. :D
Das wäre auch mein einziger Kritikpunkt am ansonsten gelungenen Format, das ich gerne gehört habe. Der unzuverlässige Erzähler sollte sein Dasein in der Literatur fristen, nicht im Journalismus.

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limericks
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von limericks » 13. Jun 2019, 12:18

Ich hab die Livestreams schon sehr gerne gesehen, auch damals das Feedback auf Twitch, und finds schade dass es solche Formate nicht mehr gibt. Nichtsdestotroz hab ich mich jeden Nachmittag auf den Podcast gefreut und fand den auch schön kompakt und informativ, gerade wenn man wenig Zeit für den ganzen E3 Trubel hat.
Decius hat geschrieben:
13. Jun 2019, 07:38
Aber auch etwas leichte Kritik: "da hab ich den Trailer vorgespult" "Dazu kann ich nix sagen, solche Spiele interessieren mich nicht" "Ich hab mir nur die Trailer angeschaut, und nicht die Show" finde ich jetzt nicht so super.
Das ist mir auch etwas negativ aufgefallen. Schmälert meinen positiven Gesamteindruck zwar nicht, aber ist ein valider Kritikpunkt.

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sleepnt
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von sleepnt » 13. Jun 2019, 13:58

Habe gerade den Podcast zur Nintendo Direct gehört - dieses Devolver Plagiat.

Etwa in der Mitte sprechen die beiden, Andre und Sebastian, über den Dungeon-Editor in The Legend of Zelda - Link's Awekening. Auf den bin ich echt gespannt - wenn das Spiel raus ist, ist meine Anschaffung der Switch hoffentlich nicht mehr weit.

Den Editor als Probelauf für einen Zelda Maker fänd ich toll. Da bin ich ganz bei Andre. So wie ich eigene Pen&Paper-Regeln schreibe habe ich mich früher gerne an Editoren für Spiele versucht. Ein Zelda Maker wäre ein Traum.

Und mit jeder Direct kriegt mich Nintendo immer mehr. Breath of the Wild war lange das einzige, was mich auf der Switch gehooked hat. Nun aber Link's Awekening, Mana Collection und Sequel zu BotW sind nette Ergänzungen. Langfristig mehr Re-Releases der Zelda-Reihe, dann kann ich mir die Wii U sparen, um all die Titel nach dem N64 nachzuholen.

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Re: E3-Podcasts

Beitrag von naemlichmith » 13. Jun 2019, 14:20

Als ich fand die Podcasts durchaus gelungen und gut, aber die Livestreams mit Euch zu schauen hat mir die letzten beiden Jahre noch mehr Spaß gemacht. Ich kann durchaus verstehen, dass Ihr das nicht allzu gerne macht, aber wenn Ihr abwägt und das eventuell doch mal wieder erwägt, würde ich mich freuen. Nichtsdestotrotz, hervorragende Podcasts wie immer und mal sehen wie viele der Ankündigungen genau so und zu den Zeitpunkten erscheinen werden 😅

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Axel
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von Axel » 13. Jun 2019, 14:31

Mein Kritikpunkt neben den anderen bereits genannten: Bitte sagt zukünftig Präsentationen oder Shows. Aber bitte nicht „Pressekonferenzen“! Selbst die Shows selber nennen sich nicht mehr so. Erinnert ein wenig an den ESC, der in Deutschland in purer Sturheit immer noch „Grand Prix“ genannt wird.
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Andre Peschke
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von Andre Peschke » 13. Jun 2019, 14:57

Axel hat geschrieben:
13. Jun 2019, 14:31
Mein Kritikpunkt neben den anderen bereits genannten: Bitte sagt zukünftig Präsentationen oder Shows. Aber bitte nicht „Pressekonferenzen“! Selbst die Shows selber nennen sich nicht mehr so. Erinnert ein wenig an den ESC, der in Deutschland in purer Sturheit immer noch „Grand Prix“ genannt wird.
Ja, ich meine ich habs versucht, aber ich will nicht ausschließen, dass mir PK rausgerutscht ist. Das ist einfach ne Gewohnheit aus 20 Jahren, das ist nicht ganz einfach abzustellen - genauso wie andere sprachliche Gewohnheiten.

Andre

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Axel
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von Axel » 13. Jun 2019, 15:02

Andre Peschke hat geschrieben:
13. Jun 2019, 14:57
Axel hat geschrieben:
13. Jun 2019, 14:31
Mein Kritikpunkt neben den anderen bereits genannten: Bitte sagt zukünftig Präsentationen oder Shows. Aber bitte nicht „Pressekonferenzen“! Selbst die Shows selber nennen sich nicht mehr so. Erinnert ein wenig an den ESC, der in Deutschland in purer Sturheit immer noch „Grand Prix“ genannt wird.
Ja, ich meine ich habs versucht, aber ich will nicht ausschließen, dass mir PK rausgerutscht ist. Das ist einfach ne Gewohnheit aus 20 Jahren, das ist nicht ganz einfach abzustellen - genauso wie andere sprachliche Gewohnheiten.

Andre
Schlägt der Kerl mich einfach mal so mit meinen eigen Argumenten! :ugly: Tssss.... :mrgreen:

(Aber es fällt halt auf, dass bei allen deutschen Seiten immer noch von PK oder Pressekonferenz zu lesen ist. Selbst bei den Directs)
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Rick Wertz
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von Rick Wertz » 13. Jun 2019, 15:09

Ist die Begrifflichkeit wirklich so wichtig? In englischsprachigen Medien wird genauso von "E3 conferences" oder eben "press conferences" gesprochen, "Präsentation" oder "Show" scheint mir nicht stärker beschreibend als "Pressekonferenz" (eher schwächer). Ich sehe da kein Problem.

Tyrosh22
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von Tyrosh22 » 13. Jun 2019, 15:14

Ich fand die Einordnungen und den kritischen Anspruch gut. Es gibt genug Portale oder Personen, die einfach nur nacherzählen, was passiert ist oder ihre Reaktionen dazu live ins Internet streamen. Diese Podcasts hatten für mich dem gegenüber einen wirklichen Mehrwert. Bitte unbedingt nächstes Jahr wieder so machen!
Meine zwei YouTube Projekte:

gameWitty - Kurze Essays zu kurzen Videospielen. Als Video und als Text.
inkWitty - Videos zu Füllern, Tinten und die Freude am Schreiben.

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Re: E3-Podcasts

Beitrag von chrisinger » 13. Jun 2019, 18:27

Ihr hattet kurz über einen neuen Arcadeautomat gesprochen, den ihr gerne mal probieren würdet:
Ich vermute den meisten Hörern geht es ähnlich: Wenn er zuhause stünde würde man gerne mal eine Runde machen. Aber wer kann sich denn so einen Automaten von uns am ehesten leisten? Das seid doch wohl ihr - die Besitzer der Podcastmillionen! Und vielleicht braucht man das Gerät ja auch nicht kaufen, sondern kann es sich leihen. Gäbe es dann eine bessere Möglichkeit das nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, als versuchen so ein Teil für ein Hörertreffen zu organisieren? Wer will kann spielen und ihr könntet die Rückmeldung in einem Podcast verarbeiten. Das Ganze könnt Ihr auch noch steuerlich absetzen! Also ein Win-Win-Win Situation! :D

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sleepnt
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von sleepnt » 13. Jun 2019, 21:02

Die Begrifflichkeit spricht vielleicht auch eher dafür, dass es halt keine *Presse*Konferenz mehr ist. Man will keine Alpha- odet Beta-Bilder zeigen, die ggf. aktuell schlechter aussehen als man sich das vorstellt. Der (reinen) Presse gegenüber hat man das ggf. gemacht und dem zunehmend öffentlichen Publikum nicht.

REDDF1VE
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von REDDF1VE » 14. Jun 2019, 12:33

v3to hat geschrieben:
12. Jun 2019, 19:29
Von allen Podcasts, welche ich zum Thema Retro-Games kenne, werden bei AeB die meisten Fehler gemacht und auch weitgehend oberflächlich damit umgegangen. Die Gameboy-Folge war mMn inhaltlich der Tiefpunkt.
Das ist aber ja das Ding. AeB ist ein Spielemagazin in Podcast-Form. Kein Retro-Spielemagazin in Podcast-Form. Ich weiß nicht, welche Podcasts du sonst hörst, aber wenn du AeB mit dem Spieleveteranen-Podcast oder Stay Forever vergleichen solltest, würde ich den Vergleich nicht ganz fair finden, denn die haben sich Retro als grundsätzliches Element ins Programm geschrieben. AeB behandelt Retro nur in Ausnahmefällen wie Altbier und wenn man so will 10JK (wenn man 2009 schon zu Retro zählen will). Und hier wird ja auch gut recherchiert. Aber man muss auch sagen: Alleine schon dadurch, dass Jochen, Seb und Andre jünger sind als die Kollegen aus den anderen Podcasts haben sie generelle Nachteile, wenns dann ganz spontan und unvorbereitet Richtung Retro geht.

Und nebenbei: auch bei den anderen Podcasts gibt's so Lücken, siehe zum Beispiel Christian Schmidt bei Retro-Konsolenspielen. Oder dann auch mal bei aktuellen Spielen. Ich weiß noch Heinrich Lenhardt, als es um Ni Nu Kuni 2 ging in ersten Previews (ich glaube, Stephan Freuendorfer hatte es sich irgendwo anscheuen können.). Heini so: "Ok, also dann gab es mal ein Ni Nu Kuni 1? Nie von gehört!" "Na dieses Rollenspiele mit diesem Studio Ghibli-Look." "Studio Ghibli? Was ist das? Nie gehört!"

Ein nahezu perfektes Videospielewissen von damals bis heute kann es glaube ich eh nicht geben, dafür ist das Feld einfach schon zu groß, vor allem, wenns um Epochen geht, die man nicht miterlebt hat. Ich interessiere mich auch sehr für Retro, aber wenn du mir jetzt sagen würdest: "Nenne mal die 10 bedeutendsten Spiele für den Schneider CPC!" würde ich trotzdem kaum was zustande bekommen. Oder die Modellentwicklung vom Apple 2. Oder oder...

Ich bin ja auch in diesen Thread gekommen, um einmal auf die Fehler hinsichtlich Panzer Dragoon hinzuweisen, was du aber ja schon übernommen hattest. Aber ich würde das locker sehen (AeB ist eben kein Retro-Podcast und Andre ist das für mich trotzdem jemand, der da kompetent ist und sowas wie "Tennis for Two", "Spacewar", "Computer Space" usw. weiß und wahrscheinlich auch schon mal vom Fairchild Channel F gehört hat) und Sebastian und Andre haben sich dazu ja mittlerweile auch geäußert. Alles fein für mich damit! :)

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Andre Peschke
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Re: E3-Podcasts

Beitrag von Andre Peschke » 14. Jun 2019, 13:09

REDDF1VE hat geschrieben:
14. Jun 2019, 12:33
und wahrscheinlich auch schon mal vom Fairchild Channel F gehört hat
Ich besitze sogar eines (in seiner deutschen Version, des SABA Videoplay). :)

Andre

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