Die 2010er - Ein Fazit

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Axel
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Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von Axel » 20. Jun 2019, 04:06

Nun sind wir angekommen: In den letzten Zügen der 2010er Jahre. Möchte man wissen, wie absurd groß die Umwälzungen in den ltzten 10 Jahren waren, so muss man nur mal anschauen wo man selbst vor 10 Jahren stand.

Ich hatte im Jahr 2010 einen Nintendo DS, eine Wii, eine PS3 und ja, noch ein altes Windows XP Notebook. Spiele habe ich mir nicht digital gekauft, sondern einzig und allein im analogen Einzelhandel. Genauer: Bei einem coolen Spiele A&V, den es schon lange nicht mehr gibt. Wo stehe ich nun in den letzten Zügen 2019? In erster Linie erschöpft. Während die 70er die Geburt der Games markierten, wurden sie in den 80ern populär. Während in den 90ern der Schritt von 2D zu 3D geschah, wurden wir in den 2000ern Zeugen der Geburt westlicher AAA Spiele - und eines Casualmarktes. Beides noch streng getrennt. Doch wenn man sich das ausgehende Jahrzehnt anschaut, dann ist es nicht mehr so einfach die eine Headline zu finden. Auch nicht zwei oder drei.

Während es Anfang der 10er Jahre noch gemütliche AAA Spiele auf dem PC und den Konsolen gab, machten sich auf den damals immer noch neuen Samrtphones neue Geschäftsmodelle daran, in den folgenden Jahren die komplette Gaming-Landschaft umzukrempeln: Mikrotransaktionen, F2P-Mechaniken und ja, Games as a Service waren bereits in den ersten Jahren der Dekate auf Smartphones ein kommendes Thema. Schon damals fing man an mit immer neuen Updates die Spieler dran zu halten, denn neue Spiele waren nur ein paar Wischbewegungen entfernt. Hat man damals noch gesagt, dass nur wenige Jahre später genau diese Dinge auch in großen AAA Produktionen sehen wird, man wurde ausgelacht. Und heute ist es akzeptierte Realität - und wird auch nicht mehr verschwinden in den nächsten Jahren. Auch weil diverse Abomodelle in den Startlöchern stehen und sich - leider - wohl sehr schnell durchsetzen werden (auch wenn es mit Streaming noch länger dauern wird)

Andererseits: Es ist das Jahrzehnt in der Spiele demokratisiert wurden. Durch Digitalvertrieb brauchte man plötzlich keine Publisher mehr. Und während es Indies schon in den 80ern, 90ern und 2000ern auf den Heimcomputern gab, war es erst diese Dekade, welche Indies nach oben spülten und den Platz eingenommen hatten, welche vorher mittelgroße AA Spiele innehielten.

Hat man vor 10 Jahren Konsolenspiele noch ganz klassisch Retail gekauft, erschienen heute die allermeisten Konsolenspiele rein digital. Vorbei die Zeiten, als man noch in liebevolle inhabergeführten Geschäfte nach neuen Perlen ausschau hielt. Allein auf der Switch erscheinen derzeit 20-30 Spiele wöchentlich, auf anderen Plattformen ist es noch extremer.

Gleichzeitig hat sich auch radikal verändert wie wir Spiele rezipieren. YouTube war damals noch sehr klein und unwichtig. Heute? Streaming, und Videos sind die wichtigsten Medien geworden. Über soziale Medien wie Facebook, Twitter und Reddit diktiert eine kleine schreiende Minderheit von geistigen Kleinkindern den Diskurs, währen große Firmen darauf ernsthaft reagieren. Andererseits: Es ist das Jahrzehnt der Podcasts! Noch nir zuvor konnte man sich so tief mit diversen Themen auseinandersetzen!

Und trotzdem: Ich bin erschöpft. Erschöpft von all dieser Geschwindigkeit. Von immer kleineren Intervallen zwischen technologischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Und erschöpft von der Gigantonomie vieler Spiele.

Wie geht es Euch? Was ist euer Fazit zu den 2010er Jahren? Wo wart ihr 2010 - und wo steht ihr heute?

ClintSchiesstGut
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von ClintSchiesstGut » 20. Jun 2019, 08:50

Ein wirklich schöner Beitrag, vielen Dank.

Dass die Zeit rast, ist mir in den letzten Jahren auch immer mehr aufgefallen.

Ich spiele seit ca. 2004 gar kein PC mehr - müsste damals ein Pentium II mit 266Mhz gewesen sein - seit dem bin ich nur auf Xbox, Xbox 360 bis ca. 2010 unterwegs gewesen.

Heute ertappe ich mich oft dabei, dass Zocken wie 'Abarbeiten' stattfindet.
Schnell schnell, da ja in ca. 1-2 Wochen schon der nächste Titel XY erscheint. Vor und um 2010 herum, hab ich mir deutlich mehr Zeit für Spiele gelassen.

Vielleicht ist auch an dieser Stelle noch einmal ein 'Dankeschön' an alle Podcaster angebracht, da sie auch mit Zeitdruck jedes Spiel noch einmal aufarbeiten müssen.
Mit dem Hintergrundwissen: "Morgen müssen wir X machen, übermorgen Y..."

Manchmal würde ich mich am liebsten 1 Monat mit der Apogee Spielesammlung an einen alten PC setzen und alle anderen Spiele meiden wollen. :D

Einen schönen Feiertag an alle!
2019 - Mal sehen was sich in Battlefield 4 (PS4) getan hat seit 2016.

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Schlagerfreund
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von Schlagerfreund » 20. Jun 2019, 11:20

Ich habe vor einer Weile auch so ne Art Rückblick bzw. Reflexion betrieben. Grund ist dafür das eine Streaming Seite auf der ich aktiv bin dieses Jahr 10 Jahre alt geworden ist. Da hat man dann auch wieder Spiele gestreamed die man vor 10 Jahren schon gestreamed hat. Es ist schon amüsant sich nur den Bereich Livestreaming anzugucken. Das sind Zeiten vor den großen Streamern und Zeiten wo es auch Twitch in dieser Form noch nicht gegeben hat. Twitch fing ja mal als justin.tv an und davor war man auch auf anderen Seiten unterwegs.

Kommen wir aber erstmal zu dem was ich so gemacht habe zu der Zeit bzw. wie ich es empfunden habe.

Auch 2010 habe ich schon sehr wenige Spiele physisch gekauft. Das habe ich eigentlich nur gemacht wenn es entweder eine gute Collectors Edition war, oder wenn man ein Spiel Uncut haben wollte. Zu der Zeit blieb da oft nur die Möglichkeit Spiele aus dem Ausland zu bestellen.

Zu der Zeit hat man sich halt noch nicht über groß über Season Pass oder F2P aufgeregt, sondern über gefühlt zu teure DLC/Addons. Gefühlt war es für mich auch die Zeit in der Indie's mal mit ihren Muskeln gespielt haben und sich auch einem eher breitem Publikum präsentiert haben. Das waren die Zeiten von Spielen wie Super Meat Boy, Cave Story und und und. Dazu war es halt auch für den Mainstream auch noch eher kuschelig warm.


Streaming war zu der Zeit halt komplett anders. Es war technisch viel frickeliger und die vorhandene Software war oft auch eine ziemliche Katastrophe. Ebenfalls war es auch viel mehr Nische und du hast dadurch ein viel größeres Publikum gehabt als das was du heute auf dem Level hast. Da hab ich z.B. einfach mal den Stream angeworfen, Super Meat Boy gestreamed und du hattest in 15 Minuten 200 Zuschauer. Mache ich das heute, dann kann ich froh sein wenn ich über 20 komme und davon sind ca. 15 Leute die mich halt seit quasi 10 Jahren kennen. Da hat sich halt "der Markt" so massiv verändert und das selbst wenn du es absolut nicht kommerziell betreibst, keine Donations akzeptierst und es nur "aus Spaß" machst. Es ist echt interessant wie sich das verändert hat.

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Leonard Zelig
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von Leonard Zelig » 24. Jun 2019, 22:52

Überlege aktuell einen kleinen Artikel zu dem Spielejahrzehnt zu schreiben. Habe ja letztes Jahr eine M!Games-Datenbank in Access erstellt, in der ich alle Spiele mit Details wie Genre, Herstellungsland, Publisher, Entwickler und Wertung eingetragen habe.

Habe vor zehn Jahren noch regelmäßig auf dem iPod Touch gespielt, während aktuell Mobil-Spiele kein Thema für mich sind. Vielleicht ändert sich das wieder durch Apple Arcade im Herbst.

Damals war die Xbox 360 meine Hauptspieleplattform, jetzt ist es die PlayStation 4.
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."

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VikingBK1981
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von VikingBK1981 » 25. Jun 2019, 23:52

Ja es ist schon eine spannende Enwicklung, und ein Ende ist nicht abzusehen.

Ich habe habe jede größere Konsole und Handheld der 8. Genration besessen. Bin aber schlussendlich wieder zum PC zurückgekehrt und werde denke ich maximal noch die PS5 nächstes Jahr kaufen.

Ich kaufe Spiele nur noch digital und auch Filme. Bis auf ältere Titel die nicht online verfügbar sind. Trotzdem muss ich sagen, dass die 7. Genration mit 360, Wii und PS3 spannender war und auch die Spiele abwechslungsreicher waren.

Ich bin gespannt was die Zumkunft noch alles bringt.
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oscarmayer
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von oscarmayer » 26. Jun 2019, 08:44

Nichts anderes hat sich in so kurzer Zeit so drastisch gewandelt wie Spiele.
Wo zu Anfang noch 100 Pixel das ganze Spiel darstellen, reichen heute 100 Pixel nicht mal mehr für das Auge des Charakters eines grafisch aufwändigen Spiels.
Sicher gab es damals schon Grafikhämmer, aber ich hatte
a) nicht das Geld für die nötige Hardware
und m.E.
b) war diese Pracht meist durch andere Dinge limitiert, z.B. kaum oder mieses Gameplay.

Heut zu Tage bekomme ich hochpolierte Spiele (z.B. Uncharted) präsentiert die mich, wie ein teurer Hollywood-Film, durch ein durchdefiniertes Erlebnis leiten.
Ich liebe diese Erfahrungen in allen Ausprägungen und bei allen schlechten Entwicklungen die es da draußen so gibt, werde ich immer noch mit genügend solcher grandioser Werke gefüttert, um mich zu beschäftigen.
Gerade freue ich mich total auf The Sinking City, was gepreloaded auf meiner Platte liegt, von dem ich schon seit den ersten Bildern gehyped bin. Natürlich wird das nicht so poliert wie Uncharted sein, dafür wird es aber andere Stärken haben, da bin ich mir sicher. Und wenn nicht, bilde ich sie mir einfach ein :D

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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von VikingBK1981 » 26. Jun 2019, 10:41

Na auch vor 10 Jahren waren Spiele nicht mit 100 Pixel zu machen ;)
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Schlagerfreund
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von Schlagerfreund » 26. Jun 2019, 10:48

Das erste Uncharted erschien übrigens 2007. ;-)

Ich finde übrigens das sich grafisch in den letzten 10 Jahren eigentlich gar nicht mal so viel groß geändert hat. Zwar sehen Spiele natürlich besser aus als vor 10 Jahren, aber ich sehe nicht das es im Bereich Grafik dort gewaltige schritte gemacht hat wie z.B. damals durch Spiele wie Unreal oder Quake.

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VikingBK1981
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von VikingBK1981 » 26. Jun 2019, 10:51

Das wird auch nicht mehr so groß passieren. Denke es wird jetzt vermehrt auch Realscans gesetzt und das war es dann auch.
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Rick Wertz
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von Rick Wertz » 26. Jun 2019, 11:06

Finde ganz im Gegenteil dass der Sprung von der PS3/360 doch ein enorm großer ist. Natürlich sind alle "tief hängenden Früchte" aber bereits früher geerntet worden (dynamische Beleuchtung zB).

Raytracing ist auf jeden Fall ein ganz großer Schritt, werden die nächsten Konsolen aber mit höchster Wahrscheinlichkeit höchstens auf sehr niedrigem Niveau beherrschen.

oscarmayer
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von oscarmayer » 26. Jun 2019, 11:15

VikingBK1981 hat geschrieben:
26. Jun 2019, 10:41
Na auch vor 10 Jahren waren Spiele nicht mit 100 Pixel zu machen ;)
Stimmt...ich bin etwas über die 10 Jahre hinausgeschossen :D
Ich finde übrigens das sich grafisch in den letzten 10 Jahren eigentlich gar nicht mal so viel groß geändert hat.
Ich würde wagen zu behaupten, dass das größtenteils an den Konsolen liegt.
200X bis 2013 war die Grafik auf Xbox / PS3 Technik limitiert.
2014 bis heute wird die Grafik durch die PS4 / Xbox One limitiert.
PC Exklusive Titel wie Star Citizen sind da die einzigen Ausnahmen

Was sich in den letzten zehn Jahren auch verändert hat, sind die Spieler. Alles wirkt irgendwie schneller und hektischer...bestes Beispiel World of Warcraft. Wo man früher 15 Minuten Laufwege auf sich genommen hat, wäre das heute undenkbar. Umso gespannter bin ich, ob sich der alte WoW Classic Spirit noch einmal durchsetzt und das Spiel zum Erfolg wird.
Ich bin damals erst mit Burning Crusade eingestiegen. Das war eine schöne Zeit, von der ich jedoch nicht glaube, dass die wiederkehren kann.
20 Minuten vor dem Raid warten bis alle auf dem Klo waren, Bufffood gegessen haben und oh...der Jäger hat die Pfeile vergessen. :D

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DexterKane
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von DexterKane » 26. Jun 2019, 11:20

Jo, als 90% PC Spieler denke ich nicht in Generationen.
Klar sieht ein AC: Odyssey deutlich besser aus als ein Mass Effect 3, aber gefühlt ist der Sprung 2000-2010 deutlich größer als der von 2010-2019.
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von DexterKane » 26. Jun 2019, 11:26

oscarmayer hat geschrieben:
26. Jun 2019, 11:15
Ich bin damals erst mit Burning Crusade eingestiegen. Das war eine schöne Zeit, von der ich jedoch nicht glaube, dass die wiederkehren kann.
20 Minuten vor dem Raid warten bis alle auf dem Klo waren, Bufffood gegessen haben und oh...der Jäger hat die Pfeile vergessen. :D
Das war auch zu Legion Zeiten (wo ich das letzte Mal geraidet hab) nicht viel anders. :D
Gut, statt der Pfeile hat garantiert jemand seine Fläschchen nicht bei, oder das falsche Bufffood, oder, oder…
Das Einzige was wirklich Zeit spart, ist das Rep-Mount, das ist aber, glaub ich aus Lich King.
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von oscarmayer » 26. Jun 2019, 12:28

DexterKane hat geschrieben:
26. Jun 2019, 11:26
Das war auch zu Legion Zeiten (wo ich das letzte Mal geraidet hab) nicht viel anders. :D
Gut, statt der Pfeile hat garantiert jemand seine Fläschchen nicht bei, oder das falsche Bufffood, oder, oder…
Das Einzige was wirklich Zeit spart, ist das Rep-Mount, das ist aber, glaub ich aus Lich King.
Also ich weiß, dass die Buffmechaniken Stück für Stück reduziert wurden.
Druide und Paladin mussten z.B. früher alle Spieler einzeln anklicken und buffen, mittlerweile sind das einfach dauerhaft aktive Buffs für alle Gruppenmitglieder.
Der Schamane musste früher in eine passende Gruppe gepackt werden, da der Totembuff nur für die Gruppe galt. Heute gelten die Totems, soweit ich weiß, für alle Spieler im Umkreis.
Ob es Buffood noch gibt, weiß ich gar nicht. Pfeile gibt es definitiv nicht mehr.
Stimmt...diese Flasks waren dann doch noch ein Thema, wo man dran denken musste (und Gold investieren).

Bin jedenfalls absolut auf WoW Classic gespannt. :)

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DexterKane
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von DexterKane » 26. Jun 2019, 13:12

Hast recht, die Buffs hatte ich tatsächlich verdrängt (Und das, owohl ich damals ein Heilbäumchen gespielt hab :oops: ).
Bufffoods gibt's noch, die Flasks konnte ich zum Glück selbst herstellen, aber die 2 Stunden Blümchen pflücken pro Woche haben sehr schnell so genervt, dass ich aufs AH umgestiegen bin.

Ich bin ehrlich gesagt mit Beta for Azerite durch und für Classic werd ich mein Abo eher nicht reaktivieren.
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von Charlie » 26. Jun 2019, 15:26

Und die Kerzen, die man als Paladin brauchte für die Buffs... und dann alle 10 (?) Min rebuffen bei den kleinen Buffs, und alle 30 (?) beim grossen Buff.

Rick Wertz
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von Rick Wertz » 26. Jun 2019, 15:29

Ursprünglich hatten Paladine nur 5 Minuten-Buffs, mit irgendeinem Patch in Classic kamen dann die 15 Minuten Raid-Buffs.

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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 27. Jun 2019, 19:45

DexterKane hat geschrieben:
26. Jun 2019, 11:20
Jo, als 90% PC Spieler denke ich nicht in Generationen.
Klar sieht ein AC: Odyssey deutlich besser aus als ein Mass Effect 3, aber gefühlt ist der Sprung 2000-2010 deutlich größer als der von 2010-2019.
Sieht man eigentlich immer ganz schön exemplarisch an der Entwicklung von Lara Croft über die Jahre:
B9FhDwBCcAAK6HD.jpg
B9FhDwBCcAAK6HD.jpg (40.03 KiB) 306 mal betrachtet

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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von Voigt » 27. Jun 2019, 19:50

Auch teilweise in dem Video nachzuvollziehen:
https://youtu.be/PcYA-H3qpTI
wenn man halt bedenkt das Cyrsis im November 2007 rauskam, und welche Effekte das alles eingesetzt und und auch echt bis heute immernoch gut aussieht.

Was halt auf jeden Fall besser wurde, sind Animationen, zeigt sich aber nicht so gut in Bilder, wenn dann nur in .gif s
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Re: Die 2010er - Ein Fazit

Beitrag von Maniac11 » 27. Jun 2019, 21:24

So ein ganzes Jahrzehnt in einem Forum-Post würdigen zu können vermag ich nicht, aber:

Finde die 2010er besser als ihr Ruf. Grafisch haben Spiele mitlerweile ein Level erreicht wo ich sage, das reicht. Das gibt dem Entwickler eigentlich alle Freiheiten sich kreativ zu entfalten. Wir haben den Durchbruch der Indie Spiele erlebt Minecraft ist glaube ich 10 Jahre alt! Wir haben Ausblicke in atemberaubende Technologien gesehen mit VR/AR auch wenn das vermutlich erst in einigen Jahren richtig durchstarten wird.
Ich sehe den Free2Play und Games as a Service Aufstieg auch nicht grundsätzlich negativ. Spiele die fair sind, meist neue Titel sind fantastische Spiele und sehr unterhaltsam.

Spiele zur Zeit Dota Underlords, die Spieleauskopplung einer Mod für ein F2P Spiel was wiederum aus einer Mod entstanden ist, irre! Und das Spiel macht einfach mega Spaß, läuft auf PC und Smartphone usw. und aktuell völlig ohne aufdringliche Mikrotransaktionen.

Negativ sehe ich die AAA Spiele (Obwohl es auch da Ausnahmen gab). Das ist oft ideenlos, seelenlos und viele SPiele die dort irgendwelchen Trends nachlaufen wollten (Fallout76) sind einfach Schund. Generell sind die Spiele auch zu lang und respektieren (wie Andre sagen würde) nur selten meine Lebenszeit.

Komisch nur das unser Blick manchmal so sehr von diesen AAA Games geprägt wird, selbst hier beim Podcast obwohl abseits der AAA Spiele unser Hobby wohl noch nie so breit und gut dar stand.

Ich bin gespannt auf die 2020er :)

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