Runde #220: Die besten und schlechtesten Plot-Twists

Alles, was nicht in ein anderes Forum gehört: Hier rein
Forumsregeln
Datenschutzerklärung: https://www.gamespodcast.de/datenschutzerklaerung/
Impressum: https://www.gamespodcast.de/impressum/

Forenregeln und zukünftige Weltverfassung
ART 1: Behandle andere Nutzer mit Respekt.
ART 2: Do NOT piss off the Podcasters

Lies bitte weitere Hinweise hier: viewtopic.php?f=4&t=2789
lolaldanee
Beiträge: 1066
Registriert: 2. Jun 2016, 14:05

Re: Runde #220: Die besten und schlechtesten Plot-Twists

Beitrag von lolaldanee »

Frodo kann nur die Welt und sich selbst von Ring und Sauron befreien, indem er den Ring zerstört, und damit auch unausweichlich das Zeitalter der Menschen herbeiführt, und viele schöne alte Dinge zerstöhrt (wird von Elrond im Rat sogar expliziet so erwähnt). Er muss eine Welt zerstören um zu heilen. Nur das Ausmaß und die Art der Zerstöhrung ist eine andere, das Konzept ist 1:1 das gleiche Konzept der Heldenreise

Also, ich sehe da schon sehr deutliche Parallelen

Benutzeravatar
Tengri Lethos
Beiträge: 362
Registriert: 17. Jun 2017, 16:43

Re: Runde #220: Die besten und schlechtesten Plot-Twists

Beitrag von Tengri Lethos »

Im Nachgang zu der Folge kam mir die Frage, ob ein guter Plottwist bei Spielen nicht auch einen Gameplay Twist nach sich ziehen sollte. Generell sind Gameplay Twists für mich ein spannendes Thema. Allerdings fallen mir da in erster Linie Spiele ein, die einfach mit Genrekonventionen brechen z.B.bei Sinner: Sacrifice bei dem man nach jedem besiegten Endgegner schwächer wird.

Zum Umgang mit Spoilern ist mir auch aufgefallen, dass Internetforendiskussionen mir auch oft Spaß an den Twists nehmen. Eine Diskussion finde ich immer gut, aber nur wenn das Gegenüber sich seine Schlüsse auch "aus eigener Kraft" erarbeitet. Ich hatte das Glück, dass ich jemanden auf der Arbeit hatte, der "Westworld" parallel mit mir gesehen hat, er sich aber kurz vor dem Ende der ersten Staffel eine Fantheorie im Internet angeguckt hat, die dann auch zutraf. Wir waren uns beide einig, dass das für uns viel Reiz bei einer Erzählung rausnimmt, wo ganz stark die Erwartungshaltung herrscht, dass man am Ende einen guten Plottwist bekommt.

Ein guter Twist macht für mich immer aus, dass man sich im Nachhinein denkt "Ach Fuck, das hätte ich doch merken können!". Deswegen ist das Star Wars Beispiel für mich auch kein guter Plottwist, aber aus den von André genannten Gründen, insbesondere die große Fallhöhe, die letzte Demütigung, dass Luke von seinem Vorbild Obi-Wan belogen wurde, wirksam.

Benutzeravatar
Schlagerfreund
Beiträge: 1015
Registriert: 1. Feb 2019, 16:06
Wohnort: Ruhrpott

Re: Runde #220: Die besten und schlechtesten Plot-Twists

Beitrag von Schlagerfreund »

Tengri Lethos hat geschrieben:
28. Jul 2019, 15:11
Zum Umgang mit Spoilern ist mir auch aufgefallen, dass Internetforendiskussionen mir auch oft Spaß an den Twists nehmen. Eine Diskussion finde ich immer gut, aber nur wenn das Gegenüber sich seine Schlüsse auch "aus eigener Kraft" erarbeitet. Ich hatte das Glück, dass ich jemanden auf der Arbeit hatte, der "Westworld" parallel mit mir gesehen hat, er sich aber kurz vor dem Ende der ersten Staffel eine Fantheorie im Internet angeguckt hat, die dann auch zutraf. Wir waren uns beide einig, dass das für uns viel Reiz bei einer Erzählung rausnimmt, wo ganz stark die Erwartungshaltung herrscht, dass man am Ende einen guten Plottwist bekommt.
Ein Problem moderner Zeiten in denen halt jede Fan Theorie im Internet gut sichtbar ist und diskutiert werden kann. Vor 20 Jahren hatte vielleicht irgendwer eine richtige Theorie, konnte sie aber nur begrenzt kommunizieren. Inzwischen ist die Chance sehr groß das jemand deinen Plot Twist schon im Internet erraten hat und dies auch von vielen Leuten gelesen wird.

Antworten