10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

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Andre Peschke
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Andre Peschke » 16. Jul 2019, 09:37

Peter hat geschrieben:
16. Jul 2019, 09:29
Also bei unserem Lokalkino hat sich der Standard-Tiefpreis in den letzten 25 Jahren glatt vervierfacht von 3DM auf 6€, was auch einem vielfachen der Inflation entspricht.
Ich zahle hier in München zwischen 10 und 18 EUR pro Ticket. Je nach Länge, 3D oder Uhrzeit der Vorstellung. Ich gehe allerdings auch nur in die 1-2 Kinos, die OV zeigen. Möglich, dass es günstiger ginge, wenn ich da flexibler wäre. :D

Andre

Rick Wertz
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Rick Wertz » 16. Jul 2019, 09:45

Voigt hat geschrieben:
16. Jul 2019, 09:34
weil die höhere Ausgaben durch neue Technik
Wäre in der Hinsicht interessant, wie sich die Kosten amortisiert haben: Die Produktion und das Handling (Transport, Zusammenfügung zu einer großen Rolle etc.) der physischen Filmrollen war recht aufwändig und teuer - hatten die Kinos auch etwas vom wesentlich günstigeren Filmverleihprozess in der digitalen Kinowelt?

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DexterKane
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von DexterKane » 16. Jul 2019, 10:03

Ich glaube, dass das durch den enormen Invest in neue Projektoren mehr als aufgefressen wurde.

Zumindest in meinem Kino (gibt ja nur noch das Multiplex) sind die Preise nicht wirklich preisstabil. War am Sonntag im neuen Spider-Man (2D, keine Überlänge) in der Nachmittagsvorstellung und die kostet inzwischen 11 €, wo ich vor 2-3 Jahren noch 9 € bezahlt habe. Das man vor 20 Jahren für 8 Mark in die Abendvorstelllung kam, davon fang ich gar nicht erst an.
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Dr. Zoidberg [np]
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 16. Jul 2019, 10:15

derFuchsi hat geschrieben:
16. Jul 2019, 08:23
Gerade erst die Folge gehört musste ich vernehmen wie ihr Monkey Island SE hässlich nanntet wtf!?!? Man kann über den Stil streiten aber die Grafik der SE als solche ist doch nicht häßlich?
Doch, ist sie ^^

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Dr. Zoidberg [np]
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 16. Jul 2019, 10:16

Andre Peschke hat geschrieben:
16. Jul 2019, 09:37
Ich zahle hier in München zwischen 10 und 18 EUR pro Ticket. Je nach Länge, 3D oder Uhrzeit der Vorstellung. Ich gehe allerdings auch nur in die 1-2 Kinos, die OV zeigen. Möglich, dass es günstiger ginge, wenn ich da flexibler wäre. :D

Andre
Eigentlich im Gegenteil - das Cinema ist mit das günstigste Kino in ganz München. Wenn du es besonders günstig haben willst, dann gehst du am Montag oder Dienstag (jeweils Kinotag) oder vor 17 Uhr hin^^

Rince81
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Rince81 » 16. Jul 2019, 10:21

Rick Wertz hat geschrieben:
16. Jul 2019, 09:45
Wäre in der Hinsicht interessant, wie sich die Kosten amortisiert haben: Die Produktion und das Handling (Transport, Zusammenfügung zu einer großen Rolle etc.) der physischen Filmrollen war recht aufwändig - hatten die Kinos auch etwas vom wesentlich günstigeren Filmverleihprozess in der digitalen Kinowelt?
Nö. Die Kosten amortisieren sich erstmal nicht - nie, wenn man Anspruch hat - die Hoffnungen der Kinos haben sich zerschlagen. Ein vernünftig gepflegter und regelmäßig gewarteter 35mm Projektor war eine Anschaffung für die Ewigkeit - der hielt Jahrzehnte - der war entsprechend stabil gebaut. Die "neuen" digitalen Projektoren sind letztlich teure überdimensionierte Beamer mit einem angeschlossenem Server - Computerhardware und die altert entsprechend und wird in der Praxis kaum länger als 10 Jahre halten und wenn es Probleme gibt, ist es häufig was für Spezialisten. Für die digitale Erstausstattung gab es je nach Bundesland noch staatliche Förderung - der Ersatz muss selbst erwirtschaftet werden - das wird vielen Kinos schwer fallen und da werden noch weitere schließen.

Der wöchentliche Arbeitsaufwand ist gesunken, es müssen keine Filmrollen mehr zusammengebaut werden und auch tagtäglich lässt sich das Programm nun oft vollautomatisch fahren - die Vorführer waren auf einmal überflüssig und sind oft entlassen worden - ersetzt durch Aushilfen zum Mindestlohn... Das spart natürlich gewaltig - nur gibt es dann niemanden mehr, der Bild und Ton im Saal kontrolliert und dabei weiß was er tut oder eben auf Sonderfälle und Probleme reagieren kann.
Die Transportkosten sind grundsätzlich etwas gesunken, Ein 30kg Paket mit Filmrollen und eine 3kg Festplatte ist eben ein Unterschied - und der Trend gerade geht dahin die Filme auch in Kinos per Downloads auszuliefern. Im Endeffekt muss das aber auch bezahlt werden und ist kaum billiger als der Filmtransport früher.
Wer durch die Digitalisierung gewaltig spart sind die Verleiher, das Ziehen der 35mm Kopien war teuer und schränkte natürlich ein, da eine Kopie nur in einem Kino gezeigt wurde und nach 3-4 Wochen die Dinger keiner mehr brauchte. Nun kann die Kopie einfach auf Festplatten kopiert werden und die Festplatte für den nächsten Film weiterverwendet - letztlich wollten primär die Verleihe die Digitalisierung, nicht die Betreiber der Kinos...
Die zusätzlichen Kosten und Ersparnisse sind da nämlich sehr ungleich verteilt.

Und die Filme werden für die Kinos immer teurer. Da es kein Geheimnis ist - Disney ist da Rekordhalter und kassiert bei Neustarts seit einiger Zeit grundsätzlich 53% der Nettoeinahmen vom Ticketerlös - die Marvel Filme machten es möglich das durchzudrücken - darauf die kein Mainstreamkino verzichten. Das Ergebnis daraus ist, dass die Ticketpreise eigentlich nicht so steigen, wie es wirtschaftlich teilweise nötig wäre - davon bleibt eben auch nur die Hälfte beim Kinobetreiber selbst hängen, von einem Euro mehr bleiben nach Steuern, Filmförderabgabe und Verleihanteil eben weit weniger als die Hälfte beim Kino - die Erhöhung beim Popcorn oder Softdrinks ist wirtschaftlich wesentlich lukrativer, die bleibt nämlich nach steuern
komplett beim Betreiber. Ketten wie Cinemaxx und Co. haben in der Vergangenheit sogar die Eintrittspreise im Schnitt deutlich gesenkt und versuchen ihren Schnitt über den Tresenverkauf zu machen. Sie setzen damit aber kleine Kinos gewaltig unter Druck, die sich das wirtschaftlich nicht leisten können und die Verleiher sind darüber auch alles andere als glücklich.

Und um das klar zu sagen, 6€ für ein Ticket ist extrem wenig und am untersten Limit im Bundesschnitts, rein wirtschaftlich ist das als Normalpreis eigentlich nicht machbar - ist es ein kommerzielles Kino oder eins mit Förderung?
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philoponus
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von philoponus » 16. Jul 2019, 10:26

Andre Peschke hat geschrieben:
16. Jul 2019, 09:37

Ich zahle hier in München zwischen 10 und 18 EUR pro Ticket. Je nach Länge, 3D oder Uhrzeit der Vorstellung. Ich gehe allerdings auch nur in die 1-2 Kinos, die OV zeigen. Möglich, dass es günstiger ginge, wenn ich da flexibler wäre. :D

Andre
Mein Wiener Programmkino kostet mit 10er Block schlanke 6,50 Euro pro Ticket. Spielt freilich keine aktuellen Blockbuster, sondern nur Arthouse.

Voigt
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Voigt » 16. Jul 2019, 10:50

https://www.cinestar.de/kino-jena/info/preise

CineStar ist kommerzielles Kino und zeigt auch aktuelle Blockbuster. Aber ist halt in Osten, da ist ja eh alles anders. ^^

Die Preissteigerung von Marvel und Disney waren von 47% auf 53% Anteil vom Ticket. Ein bissel was ja, aber nix extrem.
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von derFuchsi » 16. Jul 2019, 10:51

Peter hat geschrieben:
16. Jul 2019, 09:29
Voigt hat geschrieben:
16. Jul 2019, 09:11
Ich glaube Fuchsi du rechnest falschrum. Wenn etwas jetzt 60€ kostet, wäre es durch die bisherige Inflation vor 25 Jahren günstiger gewesen, wenn es um die selbe Kaufkraft geht.
Jep, mit der durchschnittlichen Inflation von 2,2% und einem heutigen Preis von 60€ landet man vor 25 Jahren bei ziemlich genau 35€.
Jaja andersrum wird natürlich ein Schuh draus :oops:. Ein heutiger Preis von 85€ wäre durchaus angebracht für das 60€/120DM Spiel von 1994 wenn man nur den Geldwert berechnet. Die geänderten Faktoren wie gestiegene Herstellungskosten und größerer Markt sind wieder ein paar andere Schuhe die sich womöglich bisher mehr oder weniger gegenseitig aufgehoben haben.
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Peter
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Peter » 16. Jul 2019, 11:23

Voigt hat geschrieben:
16. Jul 2019, 10:50
https://www.cinestar.de/kino-jena/info/preise

CineStar ist kommerzielles Kino und zeigt auch aktuelle Blockbuster. Aber ist halt in Osten, da ist ja eh alles anders. ^^
Stimmt, bei euch ist es teurer... Jedenfalls ist beim Cinestar in Karlsruhe der Kinotag günstiger (der Rest dagegen nicht) und einen Logenzuschlag gibts hier auch nicht. Wobei man mit allen anderen Zuschlägen natürlich trotzdem auf 18,50€ kommen kann, wenn man am Wochenende in einen überlangen IMAX-3D-Film gehen will.

Die Besucherzahlen der Kinos sind übrigens schon lange rückläufig, allen Rekordeinspielergebnissen zum Trotz. In Deutschland gab es letztes Jahr den schlechtesten Wert seit 27 Jahren (2000 waren es noch 150 Mio, 2018 nur noch 100 Mio Tickets), in den USA sieht es ähnlich aus. Das wird dann halt durch die deutlich gestiegenen Ticketpreise aufgewogen (und China...).

Die durchschnittlichen Eintrittspreise der abgerechneten Tickets sehen übrigens folgendermaßen aus (und entsprechen nicht unbedingt den persönlichen Erfahrungen ;)):
1998: 5,50€
2008: 6,14€
2018: 8,54€
Also in den ersten 10 Jahren +0,64€, in den nächsten 10 Jahren +2,40€.

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DexterKane
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von DexterKane » 16. Jul 2019, 11:46

Ist ja auch kein Wunder, wenn der Kinobesuch mehr als eine Blu-ray kostet, geh ich nur noch für die ganz dicken Effektfeuerwerke, wo mir das Kino klaren Mehrwert bietet. Sowas wie, keine Ahnung, Green Book, ist ja durch das Problem "der Anderen" im Kino inzwischen tendentiell schlechter als im Heimkino.
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von derFuchsi » 16. Jul 2019, 11:59

Deshalb ab und zu mal einen Marvel Actionblockbuster oder sowas mit viel Krachbumm und Special Effects und evtl 3D. Dafür aber nur so 1x im Quartal wenn es viel ist. Anspruchsvollen Kram kann man besser zuhause in Ruhe gucken.
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Voigt
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Voigt » 16. Jul 2019, 12:33

Glaube selber im Kino war ich zum letztem mal bei den Unglaublichen 1, 2004 rum vor 15 Jahren. Hatte nie den Antrieb groß Filme im Kino zu schaun, noch weniger Actionblockbuster.

Aber glaube damit sollte das Thema Kino jetzt auch erledigt sein. Weiteres zur Folge fällt mir aber auch nicht ein. ^^
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Schlagerfreund
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Schlagerfreund » 16. Jul 2019, 12:58

Ich gehe eigentlich auch nur in ein lokales und sehr gutes Kino. Da haben wir in Essen das Privileg das wir die Lichtburg haben. Nach wie vor der größte Kinosaal in Deutschland und halt auch wirklich ein Filmpalast. Das ist aber halt auch ein Kulturbetrieb und wird entsprechend subventioniert.Der große Saal hat 1250 Sitzplätze. :D

Vorteile:
+ Sehr wenig Werbung vor einem Film und nur 5-6 Spots die auch keine in dem Sinne kommerzielle Werbung sind. Da läuft dann z.B. kurz Werbung für den öffentlichen Nahverkehr.
+ Sehr faire Preise was Getränke angeht
+ Geiler Ton
+ Geile Sitze (wenn man das Kleingeld hat)
+ Schönes Kino

Nachteile
- Hat nur den großen und einen kleinen Saal. Entsprechend laufen auch grundsätzlich nur zwei Filme zur Spielzeit.
- Guter Sitzplatz auf dem Balkon recht teuer. Spiderman Homecoming kostet so z.B. 13.20€.

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Froschi
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Froschi » 16. Jul 2019, 13:05

Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben:
16. Jul 2019, 10:15
derFuchsi hat geschrieben:
16. Jul 2019, 08:23
Gerade erst die Folge gehört musste ich vernehmen wie ihr Monkey Island SE hässlich nanntet wtf!?!? Man kann über den Stil streiten aber die Grafik der SE als solche ist doch nicht häßlich?
Doch, ist sie ^^
Bin da ganz bei Fuchsi. Guybrush selbst ist mit seiner Elvistolle eine Zumutung, das ist richtig. Aber der Rest sieht meiner Meinung nach wirklich super aus. Gerade die Hintergründe sind zum Teil meisterhaft!

Keine Frage: Das Original wird immer unübertroffen bleiben. Aber ich kann Christians Hass da auch keine Sekunde lang nachvollziehen. Er hängt sich da viel zu sehr an Guybrush selbst auf.
www.gamenotover.de - weil weniger Pixel einfach mehr sind!

Rick Wertz
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Rick Wertz » 16. Jul 2019, 13:06

Was sicher auch den Appeal des Kinos immer weiter schmälert ist die Tatsache, dass die Fernseher immer größer werden und Streaming-Angebote dominieren. Es ist sehr leicht, zuhause eine gute Filmerfahrung zu erleben ohne sich über fremde, die im dunklen Saal ihr Handy hervorziehen oder dauernd flüstern ärgern zu müssen.
derFuchsi hat geschrieben:
16. Jul 2019, 11:59
Deshalb ab und zu mal einen Marvel Actionblockbuster oder sowas mit viel Krachbumm und Special Effects und evtl 3D. Dafür aber nur so 1x im Quartal wenn es viel ist. Anspruchsvollen Kram kann man besser zuhause in Ruhe gucken.
3D ist ja für mich eher ein Grund, nicht ins Kino zu gehen (tue ich auch nicht).

Rince81
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Re: 10 Jahre Klüger: Spielepreise, Eidos, Mechwarrior

Beitrag von Rince81 » 16. Jul 2019, 13:22

Voigt hat geschrieben:
16. Jul 2019, 10:50
Die Preissteigerung von Marvel und Disney waren von 47% auf 53% Anteil vom Ticket. Ein bissel was ja, aber nix extrem.
Im Gegenteil:
Nehmen wir mal das Startwochenende (25.04-28.04.19) von Avengers Endgame in Deutschland. Es waren laut Rentrak Liste 713 Kopien im Umlauf, Der Film hatte in dem Zeitraum 1.670.122 Besucher und einen Umsatz von 19.206.196€.
Davon gehen erstmal 7% Mehrwertsteuer (rund 1.256.480,11€) weg. Dann nochmal 3% Filmförderabgabe in Höhe von 538.491,48€. Macht ein Nettoeinspielergebnis von 17.411.224,41€.

Davon 47,7% wären 8.305.154,04€ für Disney, der Rest bleibt beim Kino. Bei 53% ist Disneys Anteil 9.227.948,94€. Das ist ein Unterschied von 922.794,90€. Im Vergleich zu den alten Konditionen müssen die Kinos zusammen also fast eine Million Euro mehr an Disney abdrücken - . Auf die Startkinos verteilt sind das pro Kino im Schnitt 1.294,25€ „weniger“ und das nur am Startwochenende - bis einschließlich Sonntag.

Auf die Laufzeit gerechnet läppert sich das zusammen und ist substantiell und durchaus extrem wenn die wirtschaftliche Lage generell nicht so rosig ist.
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