Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

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philipp_neu
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von philipp_neu » 5. Aug 2019, 13:45

Die ganze Diskussion wird ja noch absurder wenn man sich klar macht, dass die USK-Freigabe eine Empfehlung für die Eltern ist. Wenn der Vater mit dem 13-Jährigen Sohn sich den neusten Splatter-Tortureporn zuhause ansehen möchte, oder eine Nazi-Dokumentation, dann darf er das.

Das einzige was mit dem Jugenschutz schlüssig geregelt wird ist die kommerzielle Abgabe (Verkauf, Kino), alles andere ist schon für das Gesetz nicht mehr greifbar. Und selbst da wird es mit den neusten Vertriebsplatformen zunehmend schwerer eine Auge draufzuhalten.

Aber im Grunde ist das wieder so eine typisch deutsche Diskussion. Dafür zensieren die Amis Nippel, ha! Darüber regt sich hier keiner auf.

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Heretic
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Heretic » 5. Aug 2019, 14:06

philipp_neu hat geschrieben:
5. Aug 2019, 13:45
Die ganze Diskussion wird ja noch absurder wenn man sich klar macht, dass die USK-Freigabe eine Empfehlung für die Eltern ist. Wenn der Vater mit dem 13-Jährigen Sohn sich den neusten Splatter-Tortureporn zuhause ansehen möchte, oder eine Nazi-Dokumentation, dann darf er das.
Kann man fragwürdig finden, ist aber allemal besser, als wenn der Nachwuchs sich den Splatter-Tortureporn alleine reinpfeift. So besteht zumindest die Möglichkeit, dass Vattern ihm erklärt, was sich da auf dem Bildschirm abspielt.
philipp_neu hat geschrieben:
5. Aug 2019, 13:45
Aber im Grunde ist das wieder so eine typisch deutsche Diskussion. Dafür zensieren die Amis Nippel, ha! Darüber regt sich hier keiner auf.
Über die Nippel an sich, oder die Tatsache, dass die Amis Nippel zensieren? Über letzteres reg' ich mich schon auf! :mrgreen:

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gnadenlos
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von gnadenlos » 5. Aug 2019, 17:53

Axel hat geschrieben:
4. Aug 2019, 22:59
Also hier müssten wir erstmal anfangen. Nicht nur bei Spielen, sondern auch anderen Medien wie Spotify, YouTube, etc. Vor allem letzt beiden genannten. Ist ja absurd, was sich da 12 Jährige an widerwärtigen Rap da reinziehen können. Komplett ungefiltert. Ich weiß es läuft der Idee des freien Internet zuwider, aber die ist ja eh nicht mehr existent. Also dann gleich richtig: Entsprechende Inhalte, wenn man sich bei entsprechenden Anbieter ausgewiesen hat. Beispielsweise durch das Postident-Verfahren. Da würde man zumindest mal alle Jugendlichen von den Inhalten auf legalem Weg fernhalten.
Damit schädigst Du nur deutsche Händler, deutsche Entwickler, deutsche Publisher, deutsche Streamer, etc. - eben die deutsche Wirtschaft. Wobei das in gewissen Bereichen und in gewissem Umfang ohnehin jetzt schon der Fall ist - ich würde ein auf dem Internet/Web basierendes Unternehmen jedenfalls nicht in Deutschland gründen und sicher auch keinen Handel aufziehen, der bei seinen Produkte auf Postident-Verfahren, Sendezeiten und ähnlichen praxisfremden Quatsch achten muss.

Du kannst Dir ja mal im Eriotikbereich anschauen, wie gut der deutsche Jugendschutz funktioniert. Die deutschen Anbieter sind quasi tot, da nur ein Bruchteil der User hierfür ein Postident-Verfahren oder ähnliche Einschränkungen akzeptiert, die Jugendlichen sehen trotzdem auf Pornhub & Co. alles was sie sehen möchten. Und wenn Du Pornhub sperrst eben beim nächsten Anbieter. Da kannst Du wie bei den Raubkopien einen Kopf der Hydra nach dem anderen abschlagen und es wachsen immer weitere nach.

Bei Spielen war es auch über Jahrzehnte vollkommen üblich, dass man sich die ungeschnittenen Versionen im Ausland bestellt hat - selbst jetzt ist das noch oft günstiger als beim deutschen Händler 5 Euro Strafporto für Postident zu zahlen. Dieses regelmäßige Importieren ist erst zurückgegangen als der Quatsch mit der Indizierung zurückgegangen ist. Jetzt kann das Geschäft ein deutscher Händler machen, statt einem Händler in England oder Österreich die Taschen zu füllen.

So sehe ich das übrigens auch mit den Hakenkreuzen - wenn Du diese in Deutschland verbietest, werden die Spiele im Ausland beschafft. Gerade die Leute, die Du davon fernhalten willst (Nazis und Jugendliche) wissen sehr schnell wie sie weiterhin an die Sachen herankommen - dafür ist die Welt inzwischen viel zu stark globalisiert, als dass Du mit halbwegs gemäßigten Maßnahmen irgendwen von solchen Medien fernhalten könntest. Das haben wir in unserer Jugend ganz ohne Internet hinbekommen und jetzt sind es nur noch ein paar zusätzliche Mausklicks.

Du kannst anderen Ländern auch nicht Deine Gesetze/Einstellung aufdrücken. Das klappt vielleicht bei einzelnen größeren Anbietern über Filter, aber damit verlagerst Du das Thema nur zu kleineren Anbietern, die nicht auf der Filterliste stehen und machst diese Medien noch viel reizvoller und interessanter. Um irgendeine Wirkung zu erzielen, müsstest Du das so extrem wie China oder Nordkorea betreiben, wobei der Effekt davon auch nur wäre, dass die Leute auf VPN-Anbieter zurückgreifen würden. Nächster Schritt wäre dann das Verbieten von VPN-Lösungen oder direkt das Verbieten von Verschlüsselung. Dann hast Du mit Deinem Übereifer und blinden Aktionismus etwas ganz Tolles erreicht - nämlich Deutschland in einer Art und Weise von der Welt abgeschirmt, wie das sonst nur die schäbigsten Diktaturen (und das auch nur mit eingeschränktem Erfolg) betreiben.

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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von gnadenlos » 5. Aug 2019, 18:11

Axel hat geschrieben:
5. Aug 2019, 00:28
Nochmal: Es hat niemand was von Shooter-Verbot gesagt. Du bist der Erste, der das jetzt bringt. Hier hat niemand was überhaupt von Verboten gesagt. Es ging nur von Anfang an darum, dass USK und FSK sehr lasch geworden sind und Dinge durchwinken, die man früher nicht durchgewunken hätte. Es sagt ja niemand, dass Du das alles nicht sehen darfst. Darfst Du. Ich fordere halt nur wirksame, gesetzliche Reformen im Jugendschutz, die zur digitalen Welt passen. Und weil das nicht alle Eltern leisten können, muss der Staat ran. Das ist nämlich seine Aufgabe.
Die einzige wirksame Maßnahme wäre Jugendliche komplett von unbeaufsichtigtem Zugriff auf das Internet auszusperren. Alle anderen Maßnahmen sind witzlos und basieren auf technischem Unverständnis der Entscheider.

Das habe ich damals - als das Internet noch neu war - tatsächlich nicht verstanden, warum viele Eltern ihren 12jährigen Kindern diesen Zugang gestattet bzw. sogar finanziell ermöglicht haben, während das harmlose BTX ab 18 war. Da hat die Politik weltweit geschlafen.

Inzwischen ist dieser Zug natürlich abgefahren und man würde mit einer nationalen Regelung auch wieder nur deutschen Kindern/Jugendlichen Zukunftschancen verbauen, da diese dann die nötigen Kompetenzen und Skills nicht frühzeitig genug entwickeln könnten. Der nächste Schritt wäre dann die Kinder in ein christliches und nach Geschlechtern getrenntes Internat zu schicken, wenn man sie endgültig komplett weltfremd auf einem Niveau wie vor 50-100 Jahren aufziehen möchte.

Die Welt befindet sich in einem stetigen Wandel - dem muss man als moderne Gesellschaft, die in einer globalisierten Welt Schritt halt möchte, Rechnung tragen und nicht dem unwiederbringlichen Zustand von vor 20, 30 oder 50 Jahren nachtrauern. Daher passt es auch, dass Filme jetzt etwas großzügiger und vielleicht eine Altersklasse tiefer eingestuft werden. Wenn der 16jährige im Internet die härtesten Pornos und Tötungen durch Islamisten anschauen kann, muss man ihn nicht von einem Actionfilm durch eine "ab 18"-Freigabe fernhalten, sondern muss das nötige Verständnis für solches Filmmaterial früher aufbauen.
Zuletzt geändert von gnadenlos am 5. Aug 2019, 21:03, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Axel » 5. Aug 2019, 18:37

Leonard Zelig hat geschrieben:
5. Aug 2019, 13:00
Die AfD war anfangs eine eurokritische FDP 2.0, aus der Zeit kommen die meisten Studien zur Wählerschaft der AfD. Aber das hat sich in den letzten Jahren radikal geändert.
https://www.tagesspiegel.de/politik/pro ... 61420.html

Und entsprechende Beobachtungen kann man in Sachsen durchaus machen. Es gibt hier kleine Orte, da bekommt die AfD über 40%. Das sind dann aber gleichzeitig auch Orte, wo Du echt viele Einfamilienhäuser siehst. ;-)
A little bit of the BUBBLAAYY!
~ Chris Jericho Mark #1 ~

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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Axel » 5. Aug 2019, 18:46

Andre Peschke hat geschrieben:
5. Aug 2019, 13:41
Deswegen sage ich ja, dass wir Jugendschutz ständig vorsätzlich falsch denken. Zum einen in der Reduktion auf bestimmte Darstellungen, aber vor allem am Ansatzpunkt. Finanziell gut ausgestattete und der Moderne angepasste Bildung ist Jugendschutz. Unterstützung von Eltern, damit sie die Zeit haben sich um ihre Kinder zu kümmern, ist Jugendschutz. Die USK als Informationsquelle für Eltern - nicht als Stempelvorlage für Vertriebseinschränkungen - ist ebenfalls Jugendschutz.
Aber wie willst Du das so schnell umsetzen?

- Eltern sind häufig mehr als 10 Stunden außer Haus (Arbeitszeit + Weg, manchmal wird ja auch gependelt) und leiden in der heutigen Arbeitswelt eh schon unter einem extremen Leistungsdruck. Damit Eltern also überhaupt erstmal wieder Zeit und Muse haben sich damit auseinanderzusetzen, braucht es eine andere gesellschaftliche Haltung der Arbeit gegenüber. Sehe ich in nächster Zeit nicht kommen.

- Schulen wurden in den letzten Jahrzehnten kaputtgespart. Allein hier in Sachsen fehlt eine vierstellige Zahl an Lehrer. Wenn an einer Schule auch nur eine Lehrkraft krank wird, ist plötzlich der so schon auf Kante genähte Plan dahin und es gibt Ausfälle. Um das zu ändern brauchen die Länder mehr Geld. Oder: Man legt Bildung in den Aufgabenbereich des Bundes. Und auch das sehe ich nicht kommen. Ich sehe dann jetzt schon etwa die CSU in Bayern laut aufjaulen und Bedrohungsszenarien ausmalen.

Also kurz: Wir bräuchten eine komplett andere Gesellschaft. Und das sehe ich in den nächsten Jahren nicht auf uns zukommen.
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Inso » 5. Aug 2019, 18:59

Nachdem Nina die letzte Zeit mal durch (gefühlt) alle Formate tourte, was bei mir (gefühlt) für eine regelrechte Podcastknappheit sorgte, war ich echt schon am überlegen, mein Abo nur noch unregelmässig zu erneuern.
Soll jetzt keine Diskussion die eh schon durch ist werden, sondern was ich sagen will: dann kommen Folgen wie diese, und alles ist vergessen. Fantastische Diskussionspartner, die das Thema auf eine Art durchleuchtet haben, die bei mir sehr vieles getriggert hat. Für mich sind es solche Diskussionen, die den Podcast auszeichnen, und weswegen ich dann auch wieder froh bin, doch jeden Monat ein wenig zu seinem Erhalt beizutragen.
Danke allen Podcastern für diese klasse Folge!

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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Raptor 2101 » 5. Aug 2019, 19:51

Phazonis hat geschrieben:
4. Aug 2019, 22:21
Ja und den Fakt, dass die Rechten sich neue Smbole gesucht haben kann man genauso umspinnen und sagen, dass wir es einfach erlauben sollten, weil die Leute die es wollen sich ohnehin passende Symbole suchen, also der Symbolverbot gerade mit den neuen Erstarken der Rechten eigentlich gezeigt hat, dass er nicht funktioniert. Und auch da: Ich würde behaupten die rechten identifizieren sich auch mit Nazis die kein Hakenkreuz tragen und dann müsste man mal den Beweis bringen, dass das Hakenkreuz da so ausschlag gebend ist. Wie schon geschrieben die Nazis sind auch so sehr klar identifizierbar.
Es geht nicht darum, dass man die Nazis identifizieren kann, es geht darum, ihnen die Identifikationsmöglichkeit zu nehmen

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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Phazonis » 5. Aug 2019, 20:43

Raptor 2101 hat geschrieben:
5. Aug 2019, 19:51
Phazonis hat geschrieben:
4. Aug 2019, 22:21
Ja und den Fakt, dass die Rechten sich neue Smbole gesucht haben kann man genauso umspinnen und sagen, dass wir es einfach erlauben sollten, weil die Leute die es wollen sich ohnehin passende Symbole suchen, also der Symbolverbot gerade mit den neuen Erstarken der Rechten eigentlich gezeigt hat, dass er nicht funktioniert. Und auch da: Ich würde behaupten die rechten identifizieren sich auch mit Nazis die kein Hakenkreuz tragen und dann müsste man mal den Beweis bringen, dass das Hakenkreuz da so ausschlag gebend ist. Wie schon geschrieben die Nazis sind auch so sehr klar identifizierbar.
Es geht nicht darum, dass man die Nazis identifizieren kann, es geht darum, ihnen die Identifikationsmöglichkeit zu nehmen
Ja dann musst du aber alle Spiele die in der Ära spielen verbieten, denn Nazis haben mehr als genug Identifikationsmöglichkeiten. Wie gesagt die Berichte über Nazigruppen die sich organisieren und dann entsprechende Spiele spielen, die eben zur Nazizeit spielen, sind zahlreich.

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Wudan
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Wudan » 5. Aug 2019, 21:07

Blaight hat geschrieben:
5. Aug 2019, 00:22
Ich möchte nur mal sagen dass es mir wie Wolfgang ergangen ist. Durch die Folter Szene habe ich gta v abgebrochen.

Ansonsten bin ich vielleicht etwas geprägt dadurch dass man mir nicht nur während meiner Jugend gesagt hat meine PC Spiele wurden mich zum gewalttätigen kellerkind machen sondern mein Rapkonsum zusätzlich asozial und frauenfeindlich. Ich glaube, dass Rahmung und Kontext viel wichtiger sind als ob man statt des echten swastika irgendetwas als Ersatzsymbol verwendet.(..)
Rahmung und Kontext ist eigentlich dass was auch in GTA5 den Ausschlag gibt. Ich muss sagen mir hat die Folterszene überhaupt nicht viel ausgemacht. In einem anderen, ernsteren Spiel wär mir das vermutlich nahe gegangen und hätte mir Gedanken gemacht, aber eben im KONTEXT eines GTA Spiels... so what? In den Spielen wird bekanntermaßen auf die Kacke gehauen, ich erschiesse unzählige Polizisten, überfahre zahllose unschuldige Passanten, aber ein bisschen Foltern soll mir dann plötzlich Gewissensbisse bereiten? Nö.

Zumal, das erkennt man aber erst nach der Folter, die Message von dieser Szene ja sogar eine ganz andere ist: Trevor lässt den gefolterten laufen und hält einen langen Rant darüber das Informationen die aus Folter gewonnen werden völlig wertlos sind, und damit Folter an sich unnütz. Das erkärt er zwar in Trevor-Manier, aber die Botschaft kommt m.E. schon ziemlich deutlich rüber. Natürlich kann an Rockstar an dieser Stelle ein Feigenblatt unterstellen - muss man aber nicht. Die Diskussion ob Folter legitim ist um Informationen (z.B. über Terrorverdächtige) zu gewinnen ist bzw war zu dieser Zeit in den USA nämlich eine sehr relevante.

Guybrush
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Guybrush » 5. Aug 2019, 21:09

Habe jetzt gerade die neue Folge gehört. Zunächst mal muss ich sagen, dass ich es eine sehr gelungene Folge fand, da leider in der deutschen Spielepresse nicht oft auf diesem Niveau über solche Themen auch einfach mal leidenschaftlich diskutiert wird.

Trotzdem hätte ich einen eklatanten Kritikpunkt an dieser Stelle: Ab 39:30 behauptet Wolfgang, dass es empirische Nachweise über den Zusammenhang zwischen gesellschaftlicher Abstumpfung gegenüber medialer Gewalt und öffentlichen Äußerungen über ertrinkende Flüchtlinge gäbe (!).
Zitat: "Wir befinden uns da auf wissenschaftlich relativ gesichertem Grund."

@Andre: Ich schätze Wolfgang wirklich sehr und will seine Aussage auch gar nicht unbedingt anzweifeln, aber gerade im Hinblick darauf, dass er erstens in seiner Kolumne explizit die fehlenden empirischen Nachweise bei Petra kritisiert und ihr zweitens bei "Nachgeforscht" erst neulich einen riesigen Zweiteiler zum Thema "empirische Studien lesen" formuliert habt, hätte ich es im Sinne der argumentativen Transparenz schon angemessen gefunden, Wolfgang auf einen korrekten Verweis oder das Nachliefern der entsprechenden wissenschaftlichen Quellen hinzuweisen.

Nicht, dass ich ihm misstraue, aber wenn wir besser sein wollen als die Populisten, müssen wir Aussagen wie "das ist wissenschaftlich erwiesen" auch entsprechend nachvollziehbar machen.

Beste Grüße

Phazonis
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Phazonis » 5. Aug 2019, 21:46

Inso hat geschrieben:
5. Aug 2019, 18:59
Nachdem Nina die letzte Zeit mal durch (gefühlt) alle Formate tourte, was bei mir (gefühlt) für eine regelrechte Podcastknappheit sorgte, war ich echt schon am überlegen, mein Abo nur noch unregelmässig zu erneuern.
Soll jetzt keine Diskussion die eh schon durch ist werden, sondern was ich sagen will: dann kommen Folgen wie diese, und alles ist vergessen. Fantastische Diskussionspartner, die das Thema auf eine Art durchleuchtet haben, die bei mir sehr vieles getriggert hat. Für mich sind es solche Diskussionen, die den Podcast auszeichnen, und weswegen ich dann auch wieder froh bin, doch jeden Monat ein wenig zu seinem Erhalt beizutragen.
Danke allen Podcastern für diese klasse Folge!
Ja auch wenn es Off-Topic ist und die Diskussion etwas derailt kann und will ich sowas nicht stehen lassen. Und um deinen "Gefühlen" harte Fakten entgegen zu schmeissen: Nina war außerhalb der Formate die sie als festes Mitglied haben in 1 Sonntagsfolge zu hören und in 2 Mailbags. Also ja da bleibt einem ja quasi nix mehr zu hören übrig.
Kurz es nervt einfach sowas zu lesen, wenn man es im Projekt auch nur mal wagt Nina wie ein vollwertiges Mitglied zu behandeln was halt auch mal in anderen Formaten auftaucht. Da kommt sie nur sehr selten mal vor und dann auch meist begründet Shibuya Scramble, weil sie mit dem Genre viel Erfahrung hat oder wie in Folge 224 wo es um Beziehungen geht, einem Gebiet wor sie nunmal sich schon lange mit beschäftigt, und trotzdem kommt immer irgendwer aus der Versenkung gekrochen weil ihm sein Sexismus ach Schuldigung seine Gefühle nicht ausreichend bedient werden.
Wenn dir Nina als Diskussionspartner nicht passt fein. Das Angebot ist immer noch vielfältig genug, dass da jede Menge Ausweichmaterial vorhanden ist, gerade hinter der Paywall.

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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Stuttgarter » 5. Aug 2019, 22:39

Phazonis hat geschrieben:
5. Aug 2019, 21:46
Ja auch wenn es Off-Topic ist und die Diskussion etwas derailt kann und will ich sowas nicht stehen lassen. Und um deinen "Gefühlen" harte Fakten entgegen zu schmeissen: Nina war außerhalb der Formate die sie als festes Mitglied haben in 1 Sonntagsfolge zu hören und in 2 Mailbags. Also ja da bleibt einem ja quasi nix mehr zu hören übrig.
Kurz es nervt einfach sowas zu lesen, wenn man es im Projekt auch nur mal wagt Nina wie ein vollwertiges Mitglied zu behandeln was halt auch mal in anderen Formaten auftaucht. Da kommt sie nur sehr selten mal vor und dann auch meist begründet Shibuya Scramble, weil sie mit dem Genre viel Erfahrung hat oder wie in Folge 224 wo es um Beziehungen geht, einem Gebiet wor sie nunmal sich schon lange mit beschäftigt, und trotzdem kommt immer irgendwer aus der Versenkung gekrochen weil ihm sein Sexismus ach Schuldigung seine Gefühle nicht ausreichend bedient werden.
Wenn dir Nina als Diskussionspartner nicht passt fein. Das Angebot ist immer noch vielfältig genug, dass da jede Menge Ausweichmaterial vorhanden ist, gerade hinter der Paywall.
DANKE!

Das mal mehr, mal weniger subtile Nina-Bashing nervt einfach nur noch. Abgesehen davon, dass es eklatant gegen die Forenregeln verstößt.

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Alienloeffel
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Alienloeffel » 5. Aug 2019, 22:41

Phazonis hat geschrieben:
5. Aug 2019, 21:46
Inso hat geschrieben:
5. Aug 2019, 18:59
Nachdem Nina die letzte Zeit mal durch (gefühlt) alle Formate tourte, was bei mir (gefühlt) für eine regelrechte Podcastknappheit sorgte, war ich echt schon am überlegen, mein Abo nur noch unregelmässig zu erneuern.
Soll jetzt keine Diskussion die eh schon durch ist werden, sondern was ich sagen will: dann kommen Folgen wie diese, und alles ist vergessen. Fantastische Diskussionspartner, die das Thema auf eine Art durchleuchtet haben, die bei mir sehr vieles getriggert hat. Für mich sind es solche Diskussionen, die den Podcast auszeichnen, und weswegen ich dann auch wieder froh bin, doch jeden Monat ein wenig zu seinem Erhalt beizutragen.
Danke allen Podcastern für diese klasse Folge!
Ja auch wenn es Off-Topic ist und die Diskussion etwas derailt kann und will ich sowas nicht stehen lassen. Und um deinen "Gefühlen" harte Fakten entgegen zu schmeissen: Nina war außerhalb der Formate die sie als festes Mitglied haben in 1 Sonntagsfolge zu hören und in 2 Mailbags. Also ja da bleibt einem ja quasi nix mehr zu hören übrig.
Kurz es nervt einfach sowas zu lesen, wenn man es im Projekt auch nur mal wagt Nina wie ein vollwertiges Mitglied zu behandeln was halt auch mal in anderen Formaten auftaucht. Da kommt sie nur sehr selten mal vor und dann auch meist begründet Shibuya Scramble, weil sie mit dem Genre viel Erfahrung hat oder wie in Folge 224 wo es um Beziehungen geht, einem Gebiet wor sie nunmal sich schon lange mit beschäftigt, und trotzdem kommt immer irgendwer aus der Versenkung gekrochen weil ihm sein Sexismus ach Schuldigung seine Gefühle nicht ausreichend bedient werden.
Wenn dir Nina als Diskussionspartner nicht passt fein. Das Angebot ist immer noch vielfältig genug, dass da jede Menge Ausweichmaterial vorhanden ist, gerade hinter der Paywall.

Da gehst du aber ganz schön in die vollen. Muss das denn was mit Sexismus zu tun haben? Man kann manche Konstellationen ja einfach lieber mögen als andere? Ganz allein von dem zitierten Post ausgegangen gehst du da zu weit denke ich.

@topic: mir hat die Folge gut gefallen, obwohl ich auch etwas enttäuscht war wie simpel Fr fröhlich argumentiert hat. Wie hier schon oft erwähnt gings ja eigentlich nur um "ja Gewalt verroht und ich finde das blöd. Die usk muss mehr ablehnen!"
Klar kann man das so sehen, ich war aber doch verwundert wie wenig echte Argumente dahinter steckten. Die Wortwahl empfand ich da fast schon entlarvend. Man kann doch nicht abfällig über "gewaltpornos" reden und dann denken, dass das nicht nach frontal21 klingt.
Wolfgang klang gegen Ende so als hätte er sich etwas verzettelt, die vorangegangene kolumne war allerdings hervorragend. Bei André hätte ich mir mehr Beteiligung anstatt moderation gewünscht, der ist durch die reportage ja mehr als fähig das Thema zu stemmen (wie man im threae ja auch sieht).

Das sind meine zwei Pfennig.

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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von VikingBK1981 » 5. Aug 2019, 22:50

So Podcast bis zum Ende gehört und was soll ich sagen, kann kaum glauben was da vorgeschlagen wurde. Gerade von einem Spieleentwickler und einer Spielekritikerin habe ich etwas anderes erwartet. Auch wird hier mit sogenannten Fakten gearbeitet, die völlig aus dem Kontext gerissen wurden.

Alleine das ein Verbot von bestimmten Spielen befürwortet wird ist ein Witz. Klar gibt es Ausnahmen, ein Battlefield gehört auch in meiner Welt hinter eine 18er Freigabe. Aber sobald ein Spiel ab 18 ist hat es nicht gekürzt, beschlagnahmt oder sonst wie zensiert zu werden. Es wird immer vergessen, dass Videospiele in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und überwiegend von Leuten jenseits der 18 gespielt werden. Keiner der mir bekannten und von Petra und Wolfgang angesprochenen Titel kommt auch nur in die Nähe des §131 StGB.

Bei den Hakenkreuzen sehe ich nicht, dass durch ein nun häufigere Verwendung mehr Nazis entstehen, genauso wie es nicht mehr Gewalttaten durch gewalthaltige Spiele gibt.

Klar hat das Hakenkreuz in Deutschland einen anderen Stellenwert als zB in den USA. Nur darf man nicht vergessen, dass es bei uns lediglich in einem Medium gebannt wurde. Dies ist einfach nicht durch Logik oder Gesetze zu begründen.

Bei der Debatte, ob bestimmte Inhalte begrenzt werden müssen, weil ein Teil der Bevölkerung damit nicht umgehen kann ist lächerlich. Wir bewegen und immer weiter in einer Richtung, wo auf die Befindlichkeiten ganz kleiner Gruppen geachtet werden soll und damit andere eingeschränkt werden.
Wenn man weiß, dass man nicht mit Gewaltinhalten umgehen kann sollte man das einfach lassen.

Und er Staat kommt seinen Pflichten genug nach finde ich. Medien werden geprüft und geben Eltern eine Empfehlung an die Hand. Für die Umsetzung sind dann die Erziehungsberechtigten dran. Wer Kinder in die Welt setzt muss sich auch kümmern. Das vergessen viele einfach.
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Andre Peschke » 5. Aug 2019, 23:21

Axel hat geschrieben:
5. Aug 2019, 18:46
Aber wie willst Du das so schnell umsetzen?
Warum muss es denn schnell sein?

Andre

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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Andre Peschke » 5. Aug 2019, 23:32

Guybrush hat geschrieben:
5. Aug 2019, 21:09
@Andre: Ich schätze Wolfgang wirklich sehr und will seine Aussage auch gar nicht unbedingt anzweifeln, aber gerade im Hinblick darauf, dass er erstens in seiner Kolumne explizit die fehlenden empirischen Nachweise bei Petra kritisiert und ihr zweitens bei "Nachgeforscht" erst neulich einen riesigen Zweiteiler zum Thema "empirische Studien lesen" formuliert habt, hätte ich es im Sinne der argumentativen Transparenz schon angemessen gefunden, Wolfgang auf einen korrekten Verweis oder das Nachliefern der entsprechenden wissenschaftlichen Quellen hinzuweisen.
Ich hatte mindestens einmal in der Folge darauf hingewiesen, dass es keinen Konsens gibt, was Gewaltwirkungsforschung gibt. Das war IIRC in Reaktion auf Petra, allerdings. Kann mich an eine solche Aussage von Wolfgang gerade nicht erinnern. Grundsätzlich wollte ich aber nicht, dass sich die zwei da noch weiter off-topic begeben und habe dann auch mal was einfach so stehen lassen.

Andre

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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Phazonis » 6. Aug 2019, 00:15

Alienloeffel hat geschrieben:
5. Aug 2019, 22:41
Da gehst du aber ganz schön in die vollen. Muss das denn was mit Sexismus zu tun haben? Man kann manche Konstellationen ja einfach lieber mögen als andere? Ganz allein von dem zitierten Post ausgegangen gehst du da zu weit denke ich.
Zugegeben die Lunte ist da mittlerweile kurz, weil es auch bei weitem nicht das erste Mal ist, dennoch kann ich mir da schlicht keinen andere Grund vorstellen, der nicht einfach nur eine Tarnung für den Sexismus wäre. Wie gesagt in bisher beiden Sonntagsfolgen in dennen Nina mitgemacht hat wurde der Podcast für sie fachlich einfach enorm bereichert, schlicht weil sie in den Themen mehr Kenntnisse hatte als der Rest der Crew und schon da gibt es solche Reaktionen, dann will ich mir gar nicht erst ausmalen was bei der ersten Folge abgeht, bei der sie dann mal einfach nur dabei ist, damit man mal eine andere Meinung hört. Der Rest ist Mailbag, wo du ja eine Antwort auf deine Fragen willst und wenn du die unbedingt von xy haben willst steht es ja jedem frei sie nochmal zu posten mit Bitte auf Kommentar von xy.
Ebenso die Kritik mit den Konstellationen: Man hört mehrmals pro Woche die Stammcrew also Jochen, André und Sebastian. Sie nimmt den immer noch den Großteil des Raumes ein, also verstehe ich diese Kritik auch nicht, besonders weil man in den letzten Wochen Dom fast in einer ähnlichen Häufigkeit gehört hat (2 Wertschätzungen), nur höre ich da dann nicht sofort Schreie nach weniger Dom, macht schon stutzig oder?
Besonders giftig bin ich aber wegen dem Bild das sich da abzeichnet. Nina findet eigentlich nur in eigenen Formaten statt. Das soll hier keine Kritik an the Pod sein ich bin mir sicher das ihr Nina da bestimmt nicht vorsätzlich außen vor lasst. Und das zeichnet halt unbewusst das Bild ja Frauen dürfen sich schon äußern, aber bitte da drüben in einem Extraraum, wo sie meine Gefühle nicht stören. Und als Sahnehäubchen das in einer Folge die man toll findet, weil mal kontrovers diskutiert wurde? Nun ich hätte da eine Idee wie man mehr solche Folgen machen könnte, nämlich in dem man mehr Folgen mit einer Person macht, die eben Aufgrund von Geschlecht, aber eben auch durch Expertise und Spielevorliebe einen anderen Blick auf das Medium hat.

Vielleicht war das ganz unschuldig gemeint, dann verzeihe mir, dann ist dies halt einfach ein Fall von flascher Zeitpunkt und falscher Ort, aber diesem Gedanken möchte ich nunmal klar entgegentreten, weil er eben im sonstigen Kontext für mich nur eine sehr klare Herkunft hat.

back to topic:
Andre Peschke hat geschrieben:
5. Aug 2019, 23:32

Ich hatte mindestens einmal in der Folge darauf hingewiesen, dass es keinen Konsens gibt, was Gewaltwirkungsforschung gibt. Das war IIRC in Reaktion auf Petra, allerdings. Kann mich an eine solche Aussage von Wolfgang gerade nicht erinnern. Grundsätzlich wollte ich aber nicht, dass sich die zwei da noch weiter off-topic begeben und habe dann auch mal was einfach so stehen lassen.

Andre
Ich glaube das stößt halt deswegen so sauer auf, weil gerade in der Kolumne eines von Wolfgangs Hauptargumenten halt war: da fehlt argumentative Unterfütterung oder da wird kein Beweis erbracht. Wenn man damit halt in die Diskussion reingeht primt es einen natürlich etwas darauf genau zu achten und man findet halt leider auch reichlich. Von dem von mir im ersten Post angesprochen Ablehnen von Post Scriptum, was angeblich "kurz und schmerzlos" war bis eben den Beweis, dass das Verwenden von Hakenkreuzen im Multiplayer schlimme Folgen haben wird, besonders im vergleich zu den nazis ohne Symbolik.

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Axel
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von Axel » 6. Aug 2019, 00:22

Andre Peschke hat geschrieben:
5. Aug 2019, 23:21
Axel hat geschrieben:
5. Aug 2019, 18:46
Aber wie willst Du das so schnell umsetzen?
Warum muss es denn schnell sein?
Weil uns guter Jugendschutz etwas wert sein sollte. Es geht immerhin um unsere Kinder. Unsere Zukunft. Die Menschen, die zukünftig wählen, uns im Alter betreuen und unsere Renten finanzieren sollen. Man kann ja nicht sagen: Jugendschutz ist ja ganz nett, aber bitte erst in 10-20 Jahren, oder so. Man überlässt das Feld der Kinder- und Jugenderziehung gerade kampflos den Tech-Riesen wie Google und Facebook. Weiß nicht, ob ich das so tollig finden soll.
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Re: Runde 226: Hakenkreuze geht (jetzt) immer – oder?

Beitrag von VikingBK1981 » 6. Aug 2019, 00:39

Wir haben einen Jugendschutz. Ich sehe eher, das Eltern aufgeben. Und ja es ist schwer, aber auch nicht unmöglich Kinder vor bestimmten Inhalten zu schützen.
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