Spiele und Umweltschutz

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Tattus
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Tattus » 15. Sep 2019, 16:42

Andreas29 hat geschrieben:
13. Sep 2019, 16:38
Tattus hat geschrieben:
11. Sep 2019, 11:30
Die Welt retten kann man also nicht mit dem Ändern des eigenen Spielverhaltens.
Doch. Das ist halt die ultimative Ausrede. [...]

Das erinnert mich an Fellinis "Das große Fressen": "Ist eh alles scheißegal, also zerstören wir uns doch einfach selbst und nehmen keine Rücksicht weder auf uns, noch auf andere".
Aus meiner Sicht reißt du mit deiner Interpration meine Aussage da ziemlich aus dem Kontext. Ich habe die ganze Diskussion hier ja überhaupt erst angezettelt.
Es geht mir um eine differenziernde Herangehensweise bzgl. der Auswirkungen des eigenen Handelns. Nicht jede gute Tat rettet gleich die Welt. Sie bleibt aber trotzdem eine gute Tat, bewirkt oder möchte also Gutes.

ZiggyStardust
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von ZiggyStardust » 16. Sep 2019, 16:40

Ich habe heute wieder in der Zeitung gelesen, was für ein Ressourcenfresser Steaming wäre. Insbesondere wenn jeder auf seinem eigenen Gerät was schaut und nicht die ganze Familie zusammen. Die Serverfarmen seien darüber hinaus überdimensioniert, um auch auf Großereignisse wie ein Fußball-WM-Finale vorbereitet zu sein. Cloudgaming dürfte noch mehr Daten und Strom verbrauchen als Netflix und YouTube.

Generell ist der Stromverbrauch der Konsolen trotz Effizienzsteigerungen und dünnere Halbleiter massiv gestiegen mit dem Umstieg aufs HD-Zeitalter. PS2, Dreamcast und Gamecube haben viel weniger Strom verbraucht als eine PS4 oder Xbox One. Und die Fernseher werden auch immer größer. Wer einen Fernseher mit exzellenter Bildqualität haben will, aber nicht mehr als 32 Zoll braucht, kann lange suchen.

Als Optimist hoffe ich mal, dass das mit dem Klimawandel letztendlich nicht so dramatisch wird und wir Lösungen finden werden, um weiterhin gut leben zu können. Irgendwann sind ja das Öl und die Kohle so gut wie aufgebraucht und dann muss man auf Erneuebare Energien setzen, weil alles andere unwirtschaftlich wäre. Vielleicht kann man auch Roboter-Bienen entwickeln, die das Gleiche wie Bienen machen, aber etwas robuster sind. Dann müssen die eben die Bestäubung übernehmen.

Andreas29
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Andreas29 » 16. Sep 2019, 19:43

Tattus hat geschrieben:
15. Sep 2019, 16:42
Aus meiner Sicht reißt du mit deiner Interpration meine Aussage da ziemlich aus dem Kontext. Ich habe die ganze Diskussion hier ja überhaupt erst angezettelt.
Es geht mir um eine differenziernde Herangehensweise bzgl. der Auswirkungen des eigenen Handelns. Nicht jede gute Tat rettet gleich die Welt. Sie bleibt aber trotzdem eine gute Tat, bewirkt oder möchte also Gutes.
Ich wollte nichts aus dem Zusammenhang reißen. Ich wollte sozusagen einer Misinterpretation vorbeugen. Die einzelne gute Tat ist wichtig, weil sie ein Signal ist und diese gute Tat eben nur in der Masse wirkt.

Erst heute hat Alexander Gauland von der AfD wieder dieses Muster benutzt und gesagt, dass sich Klimamaßnahmen in Deutschland nicht lohnen würden, weil es nur 3% der weltweiten CO2-Emissionen ausstößt. Du siehst also: Das wird mittlerweile zum Hauptargument, wo sich doch die wissenschaftlichen Erkenntnisse immer schwerer leugnen lassen.
ZiggyStardust hat geschrieben:
16. Sep 2019, 16:40
Als Optimist hoffe ich mal, dass das mit dem Klimawandel letztendlich nicht so dramatisch wird und wir Lösungen finden werden, um weiterhin gut leben zu können. Irgendwann sind ja das Öl und die Kohle so gut wie aufgebraucht und dann muss man auf Erneuebare Energien setzen, weil alles andere unwirtschaftlich wäre. Vielleicht kann man auch Roboter-Bienen entwickeln, die das Gleiche wie Bienen machen, aber etwas robuster sind. Dann müssen die eben die Bestäubung übernehmen.
Das klingt ja ganz so, als hättest Du schon aufgegeben...

Und mit den Roboterbienen... kennst Du Black Mirror ? :D

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Weapi
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Weapi » 29. Sep 2019, 15:05

Es sollte für Hardwarekomponenten eine maximale Leistungsaufnahme geben. Zb. Eine Grafikarte das nur max 125W verbrauchen darf. Oder wenn eine Konsole verkauft wird darf der Hersteller erst in 10 Jahren wieder eine neue Konsole rausbringen und muss diese für 15 Jahre unterstützen. Nachtürlich auch mit maximaler Leistungsaufnahme.

Im allgemeinen müsste man elektronische Spiele aber verbieten. Die Produktion von Hard und Software und das Spielen selbst binden viele wertvolle Ressourcen die man aus strategischer sicht woanders besser nutzen kann. Oder anders ausgerdrückt. Wir brauchen "Games" nicht zum überleben also können Sie weg.

Also Kunde kann man einfach mit dem Spielen aufhören. Genauso wie man aufhören kann Fleisch zu Essen, oder man zieht in den Ort wo man arbeitet und verzichtet aufs Pendeln. Ja auch auf Pendeln mit Bus und Bahn.

Die eingendliche Frage ist doch ob unsere Gesellschaft bereit dazu ist ihren Lebensstill fundamental zu ändern?

Nein, das sind wir nicht.

Tengri Lethos
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Tengri Lethos » 29. Sep 2019, 17:10

Weapi hat geschrieben:
29. Sep 2019, 15:05
Wir brauchen "Games" nicht zum überleben also können Sie weg.
Genau so wie Kunst?
Weapi hat geschrieben:
29. Sep 2019, 15:05
Also Kunde kann man einfach mit dem Spielen aufhören. Genauso wie man aufhören kann Fleisch zu Essen, oder man zieht in den Ort wo man arbeitet und verzichtet aufs Pendeln. Ja auch auf Pendeln mit Bus und Bahn.

Die eingendliche Frage ist doch ob unsere Gesellschaft bereit dazu ist ihren Lebensstill fundamental zu ändern?

Nein, das sind wir nicht.
Und wenn ich keine Wohnung nah bei meiner Arbeit finde kann ich jeden Tag 10 km mit dem Rad fahren? Bei Wind und Wetter? Natürlich, die Antwort ist: Ja, das geht. Aber gibts nicht vielleicht auch Zwischenschritte? Wie wäre es z.B. erstmal mit Bus und Bahn?
Dein Text erweckt bei mir erstmal den Eindruck, dass Du sagen willst, wenn man nicht konsequent durchzieht braucht man gar nicht erst anfangen. Meinst Du das so?

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Soulaire
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Soulaire » 29. Sep 2019, 17:52

Tengri Lethos hat geschrieben:
29. Sep 2019, 17:10
Weapi hat geschrieben:
29. Sep 2019, 15:05
Wir brauchen "Games" nicht zum überleben also können Sie weg.
Genau so wie Kunst?

die Menschheit braucht Kunst. Sonst können wir gleich zu Robotern werden ;)

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Weapi
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Weapi » 29. Sep 2019, 19:28

Tengri Lethos hat geschrieben:
29. Sep 2019, 17:10
Genau so wie Kunst?
Kunst kann ja auch heißen ein Bild zu Malen das mit Farben aus natürlichen Rohstoffen gewonnen wurde, usw.. Kunst muss man nicht abschaffen sondern sollte nachhaltig sein.

Eine Konsole, auf der z.B. Journey gespielt wird, verbraucht in der Herstellung viele Edelmetale, seltene Erden, Öl, usw... Schon allein die Rohstoffgewinnung verschmutzt die Umwelt. Diese Kunst ist damit nicht Nachhaltig. Und um etwas zu Produzieren was nicht nachhaltig ist sollte es da nicht einen besseren Grund geben als Unterhaltung. Das Retten von Menschenleben? Das Herstellen von Medzinischen Geräten?
Tengri Lethos hat geschrieben:
29. Sep 2019, 17:10
Und wenn ich keine Wohnung nah bei meiner Arbeit finde kann ich jeden Tag 10 km mit dem Rad fahren? Bei Wind und Wetter? Natürlich, die Antwort ist: Ja, das geht. Aber gibts nicht vielleicht auch Zwischenschritte? Wie wäre es z.B. erstmal mit Bus und Bahn?
Das ist jetzt zwar OT ich beantworte das trotzdem mal. Schon heute finde ich es ungerecht das jemand mit einer Ferienwohung wertvollen Wohnraum blockiert obwohl er Sie nur zwei Wochen im Jahr benutzt.Und dadurch jemand zum Pendeln gezwungen wird. Das Gesetzlich zu Regeln wäre auch ein Zwischenschritt. Das ist aber auch mit der Frage verbunden wie sehr wie nsere freireitliche & kapitalisische Geseellschaft im Nahmen der "Natur" einschränken wollen.
Tengri Lethos hat geschrieben:
29. Sep 2019, 17:10
Dein Text erweckt bei mir erstmal den Eindruck, dass Du sagen willst, wenn man nicht konsequent durchzieht braucht man gar nicht erst anfangen. Meinst Du das so?
Nein. Es ging mir nur daraum aufzuzeigen wo wir mit den ganzen Regulierungsüberlegungen landen. Und das "Games" alles sind aber nicht Umweltfreundlich. So ehrlich muss man schon sein.

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Soulaire
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Soulaire » 29. Sep 2019, 19:47

Weapi hat geschrieben:
29. Sep 2019, 19:28
Tengri Lethos hat geschrieben:
29. Sep 2019, 17:10
Genau so wie Kunst?
Kunst kann ja auch heißen ein Bild zu Malen das mit Farben aus natürlichen Rohstoffen gewonnen wurde, usw.. Kunst muss man nicht abschaffen sondern sollte nachhaltig sein.

Eine Konsole, auf der z.B. Journey gespielt wird, verbraucht in der Herstellung viele Edelmetale, seltene Erden, Öl, usw... Schon allein die Rohstoffgewinnung verschmutzt die Umwelt. Diese Kunst ist damit nicht Nachhaltig. Und um etwas zu Produzieren was nicht nachhaltig ist sollte es da nicht einen besseren Grund geben als Unterhaltung. Das Retten von Menschenleben? Das Herstellen von Medzinischen Geräten?

mit dieser Logik sollte ein Künstler keine Bilder mehr malen, weil er damit zwar der Umwelt nicht schadet aber ihr auch nicht hilft. Er könnte in der gleichen Zeit auch z.B Plastik aus den Meeren fischen.
Man sollte das nicht gegeneinander ausspielen, sondern wirklich da etwas verändern wo es auch tatsächlich möglich ist. Politik und Unternehmen sind da gefragt, weil sie da etwas bewegen können/müssen. Natürlich ist dafür ein gesellschaftlicher Druck von Nöten. Aber ein Einzelner, der sein Konsumverhalten ändert wird damit alleine nichts ändern, auch wenn es löblich ist.

Tengri Lethos
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Tengri Lethos » 29. Sep 2019, 20:14

Weapi hat geschrieben:
29. Sep 2019, 19:28


Kunst kann ja auch heißen ein Bild zu Malen das mit Farben aus natürlichen Rohstoffen gewonnen wurde, usw.. Kunst muss man nicht abschaffen sondern sollte nachhaltig sein.

Eine Konsole, auf der z.B. Journey gespielt wird, verbraucht in der Herstellung viele Edelmetale, seltene Erden, Öl, usw... Schon allein die Rohstoffgewinnung verschmutzt die Umwelt. Diese Kunst ist damit nicht Nachhaltig. Und um etwas zu Produzieren was nicht nachhaltig ist sollte es da nicht einen besseren Grund geben als Unterhaltung. Das Retten von Menschenleben? Das Herstellen von Medzinischen Geräten?
Wenn Du die Frage aufwirfst, ob es nicht was besseres / sinnvolleres gäbe, wirst Du bei sehr vielen Tätigkeiten fündig. Unsere Diskussion ist z.B. evtl. nicht so sinnvoll, wie eine Stunde draußen Müll sammeln. Mit der Überlegung hätten wir beispielsweise auch nie die Raumfahrt entwickeln dürfen und auf eine rationalen Ebene und Annahme bestimmter Voraussetzungen kann ich auch verstehen, dass es Leute gibt, die diese Einstellung vertreten.
Weapi hat geschrieben:
29. Sep 2019, 19:28
Das ist jetzt zwar OT ich beantworte das trotzdem mal. Schon heute finde ich es ungerecht das jemand mit einer Ferienwohung wertvollen Wohnraum blockiert obwohl er Sie nur zwei Wochen im Jahr benutzt.Und dadurch jemand zum Pendeln gezwungen wird. Das Gesetzlich zu Regeln wäre auch ein Zwischenschritt. Das ist aber auch mit der Frage verbunden wie sehr wie nsere freireitliche & kapitalisische Geseellschaft im Nahmen der "Natur" einschränken wollen.
Die meisten Ferienwohnungen werden wahrscheinlich nicht nur für einen selber, sondern auch für andere genutzt (vermietet). Grundsätzlich finde ich Zweitwohnungen, insbesondere in Ballungsräumen, auch problematisch. Aber wie stellst Du Dir eine Regelung vor? An der Küste gibt es Orte, die fast nur aus Ferienwohnungen bestehen...ich bezweifle aber, dass dadurch jemand zum Pendeln gezwungen wird, da der Ort an und für sich ohne den Tourismus kaum genug Arbeitsplätze bereit halten würde.
Weapi hat geschrieben:
29. Sep 2019, 19:28
Nein. Es ging mir nur daraum aufzuzeigen wo wir mit den ganzen Regulierungsüberlegungen landen. Und das "Games" alles sind aber nicht Umweltfreundlich. So ehrlich muss man schon sein.
Ist eine Stunde Konsole spielen genau so gut oder schädlich, wie eine Stunde Motorrad fahren? Wie sieht es mit Tennis spielen aus?
Sehr viele der von Menschen ausgeübten Tätigkeiten sind nicht umweltfreundlich. Aber ich möchte, bevor man mir sagt, dass als Freizeittätigkeit "Wandern" überbleibt doch angesichts des Mehrwerts der diversen Hobbies, die wir alle haben, zunächst schauen, ob man etwas optimieren kann. Damit sollten aber die meisten Menschen anfangen, insofern kann ich deine Forderung nach "Eigenehrlichkeit" sehr gut verstehen.

Merbatur
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Merbatur » 30. Sep 2019, 16:22

ZiggyStardust hat geschrieben:
16. Sep 2019, 16:40
Ich habe heute wieder in der Zeitung gelesen, was für ein Ressourcenfresser Steaming wäre. Insbesondere wenn jeder auf seinem eigenen Gerät was schaut und nicht die ganze Familie zusammen.
Das nun jedes Familienmitglied häufiger allein Medien konsumiert ist nicht direkt dem Streaming zuzuschreiben, sondern ist schon länger zu beobachten. Seitdem die Anschaffungskosten von Fernseher bzw. Computer stark gesunken sind, konnten Haushalte mehrere Geräte kaufen und sich so eine individuellere Sehgewohnheiten entwickeln.
Weapi hat geschrieben:
29. Sep 2019, 15:05
Es sollte für Hardwarekomponenten eine maximale Leistungsaufnahme geben. Zb. Eine Grafikarte das nur max 125W verbrauchen darf. Oder wenn eine Konsole verkauft wird darf der Hersteller erst in 10 Jahren wieder eine neue Konsole rausbringen und muss diese für 15 Jahre unterstützen. Nachtürlich auch mit maximaler Leistungsaufnahme.
Sind solche Regulierungen nicht extrem innovationsfeindlich? Man muss überlegen, wer High-End-Grafikkarten benötigt. Diese werden hauptsächlich in der Entwicklung oder Forschung verwendet, um Berechnungen durchzuführen. Falls erforderlich, kann man mit (Strom!-)Preiserhöhungen Anreize setzen, da Unternehmen empfindlicher auf Preisveränderungen reagieren. Deswegen sind häufig Rechenzentrum ökologisch effizient, um Kosten für die Kühlung stark zu senken.
Und beim privaten Konsumenten gibt es effizientere Hebel und sei es nur Investitionen in eine bessere Heizung oder besser: Warmes duschen auf fünf Minuten am Tag limitieren.

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Axel
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Axel » 30. Sep 2019, 17:39

Bevor ihr euch jetzt endgültig in Verbotsfantasien verliert: Wie wäre es denn für den Anfang, dass die Bundesrepublik aufhört jährlich mit 50 Milliarden Euro die Ölindustrie zu subventionieren? Was man mit dem Geld alles machen könnte...

Aber da ist seltsamerweise nie die Rede davon. Lieber soll der kleine Mann durch Selbstgeißelung das Klima in Alleingang retten! :ugly: Ihr merkt hoffentlich selbst, wie absurd das alles ist.
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ZiggyStardust
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von ZiggyStardust » 30. Sep 2019, 17:42

Noch höhere Strompreise sind dem Verbraucher nicht zumutbar. Man kann von den Leuten auch nicht erwarten ihren SUV zu verkaufen oder nicht mehr zu fliegen. Aber man könnte Fleisch absurd teuer machen (30€ Steuer pro kg), um ökologischeren Alternativen einen Boost zu geben. Neue Technologien können den Klimawandel nur stoppen, wenn sie auch von staatlicher Seite gefördert werden.

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Axel
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Axel » 30. Sep 2019, 17:44

ZiggyStardust hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:42
Aber man könnte Fleisch absurd teuer machen (30€ Steuer pro kg), um ökologischeren Alternativen einen Boost zu geben.
Da hat jemand keine Haustiere.
Zuletzt geändert von Axel am 30. Sep 2019, 17:51, insgesamt 2-mal geändert.
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Siel
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Siel » 30. Sep 2019, 17:47

Fühlt euch da bitte nicht angegriffen! Aber einige Meinungen hier erinnern mich an das Mittelalter!
Begrenzung, Regulation und Verbote. Damit ist keinen Geholfen!
Vielmehr wäre es sinnvoller Konzerne einzuschränken und sie dazu zu zwingen Garantien auf ihre Geräte zu geben die länger als 2 Jahre sind!
Das Glühbirnen Kartell sollte einigen bekannt sein! Diese Situation haben wir gerade wieder!
Wenn mein 3000€ Fernseher genau nach 2 Jahren Fehler aufweist (ist Fakt bei mir) kann ich nicht anders als Vorsatz vermuten!

Konzerne müssten viel mehr in Regress gezogen werden können als heute! Das hätte mehrere Positive auswirkungen.
Weniger Verbrauch der Ressourcen,Erhöhung der Langlebigkeit der Geräte im allgemeinen, zufriedene und treue Kunden und weniger Belastung für die Umwelt! Natürlich würde das die Firma weniger Profit erwirtschaften aber solange sie die Selbstkosten + Profit generiert sollte es ok sein. Dieser Neoliberalismus ist eines der Übel der Welt wie sie heute ist!

ZiggyStardust
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von ZiggyStardust » 30. Sep 2019, 17:48

Axel hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:44
ZiggyStardust hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:42
Aber man könnte Fleisch absurd teuer machen (30€ Steuer pro kg), um ökologischeren Alternativen einen Boost zu geben.
Da hat jemand keine Haustiere. :roll:
Für Dosenfutter könnte man ja in den ersten Jahren Ausnahmen machen. Wobei auch Hunde und Katzen vegetarisch ernährt werden können.

Siel
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Siel » 30. Sep 2019, 17:50

ZiggyStardust hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:48
Axel hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:44
ZiggyStardust hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:42
Aber man könnte Fleisch absurd teuer machen (30€ Steuer pro kg), um ökologischeren Alternativen einen Boost zu geben.
Da hat jemand keine Haustiere. :roll:
Für Dosenfutter könnte man ja in den ersten Jahren Ausnahmen machen. Wobei auch Hunde und Katzen vegetarisch ernährt werden können.
Das ist leider komplett falsch und grenzt an tierquälerei!

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Soulaire
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Soulaire » 30. Sep 2019, 17:53

ZiggyStardust hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:42
Aber man könnte Fleisch absurd teuer machen (30€ Steuer pro kg), um ökologischeren Alternativen einen Boost zu geben.
hast du schon mal Kleinkinder gesehen die vegan ernährt wurden? die verantwortlichen Eltern sitzen meistens vollkommen zurecht im Gefängnis.

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HerrReineke
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von HerrReineke » 30. Sep 2019, 18:13

Bitte kommt hier nicht vollkommen vom Thema ab und behaltet einen höflichen und respektvollen Umgangston bei ;)
Quis leget haec?

ZiggyStardust
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von ZiggyStardust » 30. Sep 2019, 18:27

Siel hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:47
Fühlt euch da bitte nicht angegriffen! Aber einige Meinungen hier erinnern mich an das Mittelalter!
Begrenzung, Regulation und Verbote. Damit ist keinen Geholfen!
Kurzfristig sicher nicht, aber langfristig würde die Welt davon profitieren. Außerdem gibt sich jede zivilisierte Gesellschaft Regeln. Regt sich heute noch jemand über die Gurtpflicht und das Verbot von Kinderarbeit auf?
Soulaire hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:53
ZiggyStardust hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:42
Aber man könnte Fleisch absurd teuer machen (30€ Steuer pro kg), um ökologischeren Alternativen einen Boost zu geben.
hast du schon mal Kleinkinder gesehen die vegan ernährt wurden? die verantwortlichen Eltern sitzen meistens vollkommen zurecht im Gefängnis.
Was hat damit zu tun? Außerdem ist eine vegetarische Ernährung auch fleischlos. Gibt auch Fleischesser, die schlechte Eltern sind und ihre Kinder vernachlässigen.
Siel hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:50
ZiggyStardust hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:48
Axel hat geschrieben:
30. Sep 2019, 17:44


Da hat jemand keine Haustiere. :roll:
Für Dosenfutter könnte man ja in den ersten Jahren Ausnahmen machen. Wobei auch Hunde und Katzen vegetarisch ernährt werden können.
Das ist leider komplett falsch und grenzt an tierquälerei!
Quatsch. Rat mal wie sich Straßenhunde ernähren.

Andreas29
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Re: Spiele und Umweltschutz

Beitrag von Andreas29 » 30. Sep 2019, 18:32

Weapi hat geschrieben:
29. Sep 2019, 15:05
Im allgemeinen müsste man elektronische Spiele aber verbieten. Die Produktion von Hard und Software und das Spielen selbst binden viele wertvolle Ressourcen die man aus strategischer sicht woanders besser nutzen kann. Oder anders ausgerdrückt. Wir brauchen "Games" nicht zum überleben also können Sie weg.

Also Kunde kann man einfach mit dem Spielen aufhören.
Weapi hat geschrieben:
29. Sep 2019, 19:28
Kunst kann ja auch heißen ein Bild zu Malen das mit Farben aus natürlichen Rohstoffen gewonnen wurde, usw.. Kunst muss man nicht abschaffen sondern sollte nachhaltig sein.

Eine Konsole, auf der z.B. Journey gespielt wird, verbraucht in der Herstellung viele Edelmetale, seltene Erden, Öl, usw... Schon allein die Rohstoffgewinnung verschmutzt die Umwelt. Diese Kunst ist damit nicht Nachhaltig. Und um etwas zu Produzieren was nicht nachhaltig ist sollte es da nicht einen besseren Grund geben als Unterhaltung. Das Retten von Menschenleben? Das Herstellen von Medzinischen Geräten?
Puh. Das ist echt harter Tobak. Kennst Du die "Maslowsche Bedürnispyramide" ? Hier mal der Wiki-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsch ... hierarchie
Kurzfassung: Der Mensch hat demnach 5 Grundbedürfnisse; von unten in der Pyramide fängt es bei existentiellen Grundbedürfnissen an und endet oben bei der Selbstverwirklichung. Der Mensch strebt immer zur Spitze und fühlt sich erst erfüllt und glücklich, wenn er diese erreicht. Unsere westliche Gesellschaft ist mittlerweile mindestens dort angekommen, wo für die meisten Menschen die vierte Stufe erreicht ist.

Wenn Du das wirklich ernst meinst, was du da schreibst, bist Du Anhänger eines sehr reduktionistischen Menschenbilds. Wenn alles "weg kann", was man nicht unmittelbar zum Überleben braucht, bringst du den Menschen in dieser Bedürfnispyramide zurück auf die 1. und 2. Stufe. Die man auf die Menschheitsgeschichte bis zur Industrialisierung anwenden kann und danach nur in Kriegen und Krisenzeiten.

Der Mensch braucht Kunst, Zerstreuung, Unterhaltung, Spiel... sonst ist deine Forderung auch nichts anderes als der Effizienz- und Optimierungswahn des modernen Kapitalismus, der uns diese Umweltkatastrophe erst beschert hat.

Das Bedürfnis nach Kunst und Kultur darf keiner Ökobilanz unterzogen werden und ist alles andere als unwichtig.

Das bedeutet natürlich in keinster Weise, dass man nicht nach Lösungen suchen kann, es so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Das ist in dem Bereich dann aber kein Verzicht, sondern technischer Fortschritt.

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