Runde #235: Eine Verteidigung des Eskapismus

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derblaueClaus
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von derblaueClaus »

Stuttgarter hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:05
Jetzt kann man natürlich "fair" und "auf Augenhöhe" einfach streichen - aber diese beiden Wörter sind nunmal der Knaller in der zitierten Aussage. :D

Danke Andreas, das ist mir vorhin gar nicht aufgefallen. :)
Möchtest du eine deiner "Tatsachen" ein zweites Mal für heute widerlegt bekommen ? :D Mache ich gerne, aber dann ein einem anderen Thread. ;)

Stuttgarter
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Stuttgarter »

derblaueClaus hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:11
Möchtest du eine deiner "Tatsachen" ein zweites Mal für heute widerlegt bekommen ? :D Mache ich gerne, aber dann ein einem anderen Thread. ;)
Och, das mit "fair" und "auf Augenhöhe" erklärst Du lieber nicht mir, sondern all denen, die beispielsweise in den USA in irgendwelchen Slums wohnen, unter anderem jene,die wegen so ner blöden Finanzkrise ihr Haus verloren haben. Aber ja, hier wärs arg OT - und noch besser wärs, Du würdest das denen vor Ort erklären. Ich würd aber ne schuss-sichere Weste und Helm empfehlen. Die sind dort gern mal bewaffnet.

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Guthwulf
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Guthwulf »

Phazonis hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:01
man bekommt leider immer noch das Gefühl, dass sich nicht wirklich mit dieser Frage beschäftigt wird.
Du darfst dich ja gerne mit der Frage beschäftigen. Aber warum müssen das die anderen auch tun, die einfach nur Spaß an Anno haben wollen? ;)
Phazonis hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:01
Aber es wäre schön, wenn der Eskapismus endlich mal nur eine Geschmacksrichtung des Videospiels wäre und nicht quasi das ganze Angebot beschreibt.
Nun ja... es ist dann immer noch ein Videospiel und keine wissenschaftliche Abhandlung. Und das beinhaltet numal die Abstraktion zu einem "Unterhaltungsprodukt" oder "Kunstwerk". Da ist für mich immer ein Element von Eskapismus dabei.
Stuttgarter hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:00
dass diese Kritik an "Anno" die richtige Kritik am falschen Spiel sei, somit der Anno-Kritik ihre Berechtigung per se abgesprochen wurde. Was hier auch wiederholt so oder so ähnlich geschrieben wurde. Oder gleich mit dem Zusatz, dass man das nicht kritisieren solle, weil es ja gar nicht möglich sei, in einem Spiel wie "Anno" das thematisch sinnvoll unterzubringen.
Nö... das interpretierst du da nur hinein. Wenn jemand sagt, das diese Kritik an "Anno" die richtige Kritik am falschen Spiel sei, dann ist das auch nur eine Äußerung seiner Sichtweise. Und die Aussage, dass es gar nicht möglich sei, das in einem Spiel wie "Anno" thematisch sinnvoll unterzubringen, ist auch erstmal nur ne Meinung. Beiden kann man selbstverständlich gerne widersprechen. Das alles zeigt für mich nur, das die Diskussion es wert ist, geführt zu werden, aber Anno vielleicht nicht das beste Beispiel dafür ist. Wenn man darauf beharrt, dass man diese Kritik aber konkret Anno "vorwerfen" muss, dann könnte dann doch der Eindruck entstehen, dass man Anno ändern will (und damit den Leuten den Spaß verderben, die mit dem jetzigen Anno glücklich sind).

Allerdings bin ich damit nu auch erstmal aus der Diskussion raus, von der ich eh nicht verstehe, worum es eigentlich geht...
guthwulf04 (Steam), dreosan (PSN), Guthwulf06 (Xbox), Guthwulf16 (Switch: SW-7403-8257-5609)

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Axel
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Axel »

Stuttgarter hat geschrieben:
6. Okt 2019, 23:52
Wie Du meinst. Mich fasziniert allerdings, dass Du ausgerechnet einem Podcast die Treue hältst, der seit seinem Anbeginn genau auf die Art Spielekritik und Spielefeuilleton betreibt, die Du anscheinend für so falsch hältst. :)
Jochen ist doch meiner Meinung. Er sagt nichts anderes was ich hier auch versuche zu sagen: Man kann einem Anno den Eskapismus nicht vorwerfen, weil es keine reale Welt abbildet. Und auch nicht abbilden möchte.
Aber so allgemein: Es nicht Aufgabe Dritter irgendwie interpretieren was für mich richtig und falsch ist. Klüger wäre es mich zu fragen... ;)

Jetzt aber wirklich raus.
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
(Serdar Somuncu)

Stuttgarter
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Stuttgarter »

Guthwulf hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:24
Phazonis hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:01
man bekommt leider immer noch das Gefühl, dass sich nicht wirklich mit dieser Frage beschäftigt wird.
Du darfst dich ja gerne mit der Frage beschäftigen. Aber warum müssen das die anderen auch tun, die einfach nur Spaß an Anno haben wollen? ;)
Müssen sie doch gar nicht! Aber warum müssen sie umgekehrt aller Welt mitteilen, dass sie so gar kein Interesse an dieser Frage haben? Dann sollen sie zu solchen Artikeln halt nix sagen, wenn es sie doch eh nicht interessiert. :D

Nur, wenn sie mitteilen, dass sie das für uninteressant und falsch halten, dann wird man ihnen ja wohl bitte auch sagen dürfen, aus welchen Gründen man das ganze anders sehen kann.

Nur nochmal zur Sicherheit: Der Thread hier ist nicht entstanden, weil die Verteidiger von Doms Artikel damit missioniert haben. Sondern, weil jemand - in dem Fall Jochen - Doms Kritik nicht unkommentiert lassen konnte. Bitte nicht Henne und Ei verwechseln. ;)

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mfj
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von mfj »

Jahnu hat geschrieben:
6. Okt 2019, 23:37
- Mich hätte Ninas Meinung zur WW-II-Frauen-Frage in Battlefield interessiert.
Mich allerdings auch und zwar sehr. Da ja eh alles hier recht Off Topic ist schmeiss ich das noch rein.
Weshalb sollten Frauen wünschen an die Front in einem Weltkrieg geworfen zu werden?
Da gehören sie schon deshalb nicht hin, weil sie da nie waren, aus gutem Grund, und es würde mich schon stark verwundern, wenn ihnen danach wäre, mit dem Scheiss in Verbindung gebracht zu werden, Eskapismus hin, oder her..
Klar gibt es heute mittlerweile weibliche Soldaten, aber Krieg war schon immer Männersache. Wann standen das letzte Mal 2 Heere von Frauenkriegern auf einem Feld sich gegenüber, mit geschärften Äxten und/oder Mg's im Anschlag..?
Jemals?


Ani Difranco - "Reprieve"

Manhattan is an island
Like the women who are
Surrounded by children in a car
Surrounded by cars

Or manhattan was a project
That projected the worst of mankind
First one and then the other
Has made its mark on my mind

It's sixty years later near the hypo-center of the a-bomb
I'm standing in the middle of hiroshima
Watching a twisted old eucalyptus tree wave
One of the very few lifes that survived and lives on
Remembering the day it was suddenly
thousands of degrees in the shade
And what all of nature gave birth to
Terror took in a blinding ray
With the kind of pain
It would take cancer so many years just to say

Oh to grow up gagged and blindfolded
A mans world in your little girls head
The voice of the great mother drowned out
In the constant honking haunting the car crash up ahead

Oh to grow up hypnotized and then try to shake yourself awake
Cause you can sense what has been lost
Cause you can sense what is at stake

Yeah it took me a few years to catch on that those days I catch everyone's eye
Correspond with those nights of the month when the moon gleams like an egg in the sky
And men are using a sense they don't even know they have just to watch me walk by
And me, I'm supposed to be sensible, leave my animal outside to cry

But when all of nature conspires to make me her glorious whore
It's cause in my body I hold the secret recipe of precisely what life is for
And the patriarchy that looks to shame me for it is the same one making war
And I've said too much already but I'll tell you something more

To split yourself in two is just the most radical thing you can do
So girl if that shit ain't up to you, then you simply are not free
Cause from the sunlight on my hair to which eggs I grow to term
To the expression that I wear, all I really own is me

I mean to split yourself in two is just the most radical thing you can do
Goddess forbid that little atom should grow so jealous of eve

And in the face of the great farce of the nuclear age
Feminism ain't about equality,
it's about reprieve

Phazonis
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Phazonis »

Axel hat geschrieben:
6. Okt 2019, 23:42
Außerdem: Weder Kritiker noch Konsumenten entscheiden über Kunst. Sondern allein der Künstler. Der Musiker über seine Musik. Regisseur und Drehbuchschreiber über den Film. Programmierer und Designer über ein Spiel. Wer eine andere Kunst haben möchte, sollte die Kunst erschaffen, die er für richtig hält. Man sollte aber nie anderen Vorwerfen, dass sie Kunst machen die einem selbst nicht gefällt.

Solange ein Kunstwerk da ist, welches auch nur irgendjemanden gefällt, hat es seine Berechtigung. Kann man sich auf den Konsens einigen?
Ja darauf können wir uns einigen oder eher da wollen wir irgendwann rauskommen. Um mal einen Bildvergleich zu bemühen: Die Videospielindustrie malt ein Bild von einem sterbenden Jesus mit Blut am Kreuze in den letzten Momenten seines Lebens umgeben von seinen Jüngern. Ich als Konsument sehe das Bild und fange erstmal ganz offen den Künstler zu fragen: "Da sie ein solches Bild gemalt haben: Wie stehen sie denn zu Religion? Altes Testament oder Neues Testament?" und ich kriege als Antwort: " Was wieso stellen sie mir so eine Frage? Wo erkennen sie da bitte einen Zusammenhang mit der Religion? Nein ich werde ihnen keine Aussagen zu ihren Fragen geben, denn das wäre mir zu persönlich" Ich komme noch nicht mal dazu zu sagen, ob ich diese Kunst nun gut oder schlecht finde, weil der Künstler selbst alles was er selbst dort offensichtlich gezeichnet hat in Abrede stellt und als reinen Zufall darstellt und überhaupt es meine Schuld wäre, selbst offensichtlichste Themen zu behandeln, weil das Bild ja keine Aussage hat.

Wie gesagt das wird erstmal, wenn er zugibt, dass er nur Eskapismus betreibt, nicht besser: "Ich male halt gerne Leute an Kreuzen und es hat sich gezeigt, dass wenn ich Jesus male ich mehr verkaufe." Aber wenn wir dort endlich ankommen und zugeben: Ja jedes Bild hat eine Aussage, dann können wir irgendwann dazu kommen Kunst zu kritisieren und aus dieser Kritik kann dann irgendwann auch Kunst entstehen die meinst was sie ausdrückt.

Phazonis
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Phazonis »

Guthwulf hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:24
Phazonis hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:01
man bekommt leider immer noch das Gefühl, dass sich nicht wirklich mit dieser Frage beschäftigt wird.
Du darfst dich ja gerne mit der Frage beschäftigen. Aber warum müssen das die anderen auch tun, die einfach nur Spaß an Anno haben wollen? ;)
Da verwechselst du was. Ja du als Konsument musst dich nicht damit beschäftigen, aber das war ja an die Künstler/ Entwickler gestellt. Und ja die sollten sich damit beschäftigen oder eben einfach sagen, wenn sie sich mit bestimmten Aspekten nicht beschäftigt haben.
Guthwulf hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:24
Phazonis hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:01
Aber es wäre schön, wenn der Eskapismus endlich mal nur eine Geschmacksrichtung des Videospiels wäre und nicht quasi das ganze Angebot beschreibt.
Nun ja... es ist dann immer noch ein Videospiel und keine wissenschaftliche Abhandlung. Und das beinhaltet numal die Abstraktion zu einem "Unterhaltungsprodukt" oder "Kunstwerk". Da ist für mich immer ein Element von Eskapismus dabei.
Durchaus, nur gibt es ja druchaus Kunst die mehr will als nur Eskapismus. Sie möchte eine Aussage treffen, Missstände aufzeigen oder ähnliches und das geht auch in künstlerischer, ja sogar unterhaltender Weise. Es wird kein Zufall sein, dass viele sich nicht Schindlers Liste zum runterkommen angucken.

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derFuchsi
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von derFuchsi »

Alter dieser Thread. 24h nach erscheinen des Podcasts über 100 Beiträge. Da kommt kein Mensch mehr mit, das macht keinen Spaß. Einige scheinen das Forum mit einem Chat zu verwechseln. Stuttgarter führt übrigens mit 25 Beiträgen vor Axel mit 18 Beiträgen. Axel und Stuttgarter macht mal Urlaub das ist ja nicht auszuhalten hier. Der Thread besteht quasi zur hälfte aus euch. Für mich habt ihr den Thread ruiniert. Ich für meinen Teil hätte gerne mitdiskutiert aber bei über 100 Beiträgen in 24h ist das witzlos. Schönen Tag noch.

Nebenbei war das Thema Eskapismus, nur falls das jemand vergessen haben sollte während der letzten 100 Beiträge.
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Phazonis
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Phazonis »

derFuchsi hat geschrieben:
7. Okt 2019, 01:48
Alter dieser Thread. 24h nach erscheinen des Podcasts über 100 Beiträge.
Ja und was ist daran nun so schlimm? War halt ein kontroverses Thema.
derFuchsi hat geschrieben:
7. Okt 2019, 01:48
Da kommt kein Mensch mehr mit, das macht keinen Spaß. Einige scheinen das Forum mit einem Chat zu verwechseln.
Ok ich weiß ja nicht ob du in letzter Zeit mal einen Chat benutzt hast, aber 100 Beiträge in 24h ist für fast jeden halbwegs gut besuchten Chat lachhaft. Da kommst du schnell auf ein Vielfaches an "Beiträgen" und diese meist auch noch formtechnisch sehr aneinander geklatscht.
derFuchsi hat geschrieben:
7. Okt 2019, 01:48
Ich für meinen Teil hätte gerne mitdiskutiert aber bei über 100 Beiträgen in 24h ist das witzlos. Schönen Tag noch.
Nun dann nimm dir halt die Zeit reinzukommen. Der Grund warum ich gerade Foren gerne noch nutze ist eben, dass dies möglich ist. Versuche mal in eine kontroverse Diskussion in einem Chatraum von vor 3 Tagen reinzukommen. Neben der eben genannten wahrscheinlich viel höheren Anzahl an Beiträgen und einer enormen Redundanz an Informationen (Wirst meist 100te Male lesen "Ich sehe das genau so") ist der Aufbau der einzelnen Beiträge wirklich (k)ein Augenschmaus. Hier hast du jeden Beitrag einzeln sauber getrennt vom nächsten und als jemand der schonmal versucht hat in Diskussionen eines Chatraums im Nachhinein reinzukommen kann ich dir sagen, dass das hier hingegen ein Klacks ist. Und hier ist keinerlei Anspruch auf zeitliche Nähe deiner Antworten. Wenn du erst in 5 Tagen dazu kamst alle Antworten durchzugehen und dann noch was schreiben willst lese ich das meist auch dann noch, weil ich meist auch nachdem ein Thema langsam stirbt noch Abonennt bleibe. Auch da versuche das mal in einem Chatraum: ja ich hätte noch eine Meinung zu dem Thema was vor 3h besprochen wurde. Ich wünsche in jedem fall viel Spaß. :lol:
derFuchsi hat geschrieben:
7. Okt 2019, 01:48
Nebenbei war das Thema Eskapismus, nur falls das jemand vergessen haben sollte während der letzten 100 Beiträge.
Ok am Ende eine Bitte um Fokus, während dein gesamter Beitrag Off-Topic war? Da weiß ich echt nicht mehr was man noch schreiben soll.

Stuttgarter
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Stuttgarter »

derFuchsi hat geschrieben:
7. Okt 2019, 01:48
Alter dieser Thread. 24h nach erscheinen des Podcasts über 100 Beiträge. Da kommt kein Mensch mehr mit, das macht keinen Spaß. Einige scheinen das Forum mit einem Chat zu verwechseln. Stuttgarter führt übrigens mit 25 Beiträgen vor Axel mit 18 Beiträgen. Axel und Stuttgarter macht mal Urlaub das ist ja nicht auszuhalten hier. Der Thread besteht quasi zur hälfte aus euch. Für mich habt ihr den Thread ruiniert. Ich für meinen Teil hätte gerne mitdiskutiert aber bei über 100 Beiträgen in 24h ist das witzlos. Schönen Tag noch.

Nebenbei war das Thema Eskapismus, nur falls das jemand vergessen haben sollte während der letzten 100 Beiträge.
Es tut mir ja leid, wenn Dich überfordert, dass hier heut abend eine ziemlich angeregte Diskussion war.

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echtschlecht165
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von echtschlecht165 »

Lol angeregte diskussion, du derailst die gefühlt 100. Diskussion (diesmal eben geht's um eskapismus) um deine ewig gleiche Leier runterzurattern, die anscheinend manchen am Nerv geht, und beleidigst nebenbei unterschwellig andere, was du wahrscheinlich nicht mal merkst.
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Andre Peschke
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Andre Peschke »

Jahnu hat geschrieben:
6. Okt 2019, 23:37
- Wenn ihr schon nicht so nett über Doms Kolumne sprecht, ladet ihn doch zum Podcast ein, damit er seine Position vertreten kann.
Wir sind an dem Punkt einfach viel länger kleben geblieben, als gedacht. :D

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Nina
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Nina »

mfj hat geschrieben:
7. Okt 2019, 00:32
Jahnu hat geschrieben:
6. Okt 2019, 23:37
- Mich hätte Ninas Meinung zur WW-II-Frauen-Frage in Battlefield interessiert.
Mich allerdings auch und zwar sehr. Da ja eh alles hier recht Off Topic ist schmeiss ich das noch rein.
Ein wichtiger Hinweis vorab: Ich habe die Folge nicht gehört und gehe daher ausdrücklich ohne Bezug auf Jochens und Andrés Äußerungen auf die Frage(n) ein - und zwar Punkt für Punkt.
Weshalb sollten Frauen wünschen an die Front in einem Weltkrieg geworfen zu werden?
Zunächst einmal wünschen sie sich das ja nicht wirklich, wir sprechen hier schließlich über digitale Spiele.

Ansonsten greifen vermutlich die gleichen Gründe wie bei Männern: Um ein im historischen Kontext angesiedeltes, fiktives Szenario spielerisch zu erkunden. Um einen guten Ego-Shooter in der Rolle eines Charakters zu erleben, mit dem sie sich identifizieren können. Vielleicht auch, um sich in einer virtuellen Gewaltorgie auszutoben. Und grundsätzlich: Für den Eskapismus.
Da gehören sie schon deshalb nicht hin, weil sie da nie waren, aus gutem Grund, und es würde mich schon stark verwundern, wenn ihnen danach wäre, mit dem Scheiss in Verbindung gebracht zu werden, Eskapismus hin, oder her..
Es gab stets Frauen, die in Kriegen - und auch im zweiten Weltkrieg - kämpften, aber das Thema wurde vor und nach der Veröffentlichung von "Battlefield II" in zahlreichen Artikeln ausführlich durchgekaut, also bitte ich, bei Bedarf dort nachzulesen - zumal "Battlefield" ja ausdrücklich keine historisch akkurate und möglichst realitätsgetreue Abbildung von Geschichte darstellt, weswegen die ganze Diskussion ziemlich müßig ist.

Und auch hier erschließt sich mir nicht recht, woher diese strikten Trennung zwischen den (vermeintlichen) Bedürfnissen von männlichen und weiblichen Spielern rührt. Ich bezweifle stark, dass alle Männer, die "Battlefield" oder andere Shooter dieser Art spielen, sich begeistert mit Kriegsszenarien im allgemeinen assoziieren und identifizieren. Der größte Teil der Zielgruppe wird niemals selbst unmittelbar kriegerische Auseinandersetzungen erlebt haben und erleben müssen, zum Glück. Für viele Menschen wird das sogar die entscheidende Voraussetzung sein, damit sie diese Spiele unbeschwert genießen können.
Klar gibt es heute mittlerweile weibliche Soldaten, aber Krieg war schon immer Männersache. Wann standen das letzte Mal 2 Heere von Frauenkriegern auf einem Feld sich gegenüber, mit geschärften Äxten und/oder Mg's im Anschlag..?
Jemals?
Wann stand jemals ein Heer von Elfen einem von Orks gegenüber? Oder die Besatzung eines kleinen Raumschiffs einer außerirdischen Bedrohung? Wenn wir in Spielen - oder der Fiktion im allgemeinen - nur Szenarien abbilden dürften, die unserer Realität entspringen, wäre die Auswahl ziemlich überschaubar.

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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Stuttgarter »

echtschlecht165 hat geschrieben:
7. Okt 2019, 06:32
Lol angeregte diskussion, du derailst die gefühlt 100. Diskussion (diesmal eben geht's um eskapismus) um deine ewig gleiche Leier runterzurattern, die anscheinend manchen am Nerv geht, und beleidigst nebenbei unterschwellig andere, was du wahrscheinlich nicht mal merkst.
Ich bin verwirrt. Das ganze ist ein von mir erstellter Thread - in dem ich mich auf etwas beziehe, was im zugehörigen Podcast extrem viel Raum eingenommen hat. Wie kann ich den selbst derailen? :o

Und nein, in meiner selbstgerechten Art ist mir tatsächlich nicht klar, wo und wie ich andere unterschwellig beleidige. Erleuchte mich bitte.

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Vinter
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Vinter »

Erleuchtet euch besser nicht gegenseitig (und wenn doch, nur per PM)

Vielleicht solltet ihr alle mal ein wenig runterkommen, einen Tag Pause vom Thread machen und anderen etwas Raum geben, bevor hier am Ende die gelben und roten Karten gezückt werden müssen. Das gilt insbesondere für Stuttgarter und Axel.

Stuttgarter
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Stuttgarter »

Vinter hat geschrieben:
7. Okt 2019, 10:26
Erleuchtet euch besser nicht gegenseitig (und wenn doch, nur per PM)

Vielleicht solltet ihr alle mal ein wenig runterkommen, einen Tag Pause vom Thread machen und anderen etwas Raum geben, bevor hier am Ende die gelben und roten Karten gezückt werden müssen. Das gilt insbesondere für Stuttgarter und Axel.
Mir war nicht klar, dass es hier eine Art Obergrenze gibt, wieviel Anteil an einer Diskussion man haben darf, sorry. Aber okay, der Tag Pause wird eingelegt.

Wobei ich eine Erklärung, wo ich andere unterschwellig beleidigt haben soll, doch begrüßen würde - außer den "Brüllaffen" fällt mir nämlich beim besten Willen nix ein. Und angesichts dessen, wie die Spielercommunity sich seit Jahren öffentlich bei bestimmten Themen gebärdet (Gamergate, lesbische Küsse, Frauen in Battlefield etc), halte ich das für eine recht zutreffende Charakterisierung.

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echtschlecht165
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von echtschlecht165 »

Stuttgarter hat geschrieben:
7. Okt 2019, 02:26
derFuchsi hat geschrieben:
7. Okt 2019, 01:48
Alter dieser Thread. 24h nach erscheinen des Podcasts über 100 Beiträge. Da kommt kein Mensch mehr mit, das macht keinen Spaß. Einige scheinen das Forum mit einem Chat zu verwechseln. Stuttgarter führt übrigens mit 25 Beiträgen vor Axel mit 18 Beiträgen. Axel und Stuttgarter macht mal Urlaub das ist ja nicht auszuhalten hier. Der Thread besteht quasi zur hälfte aus euch. Für mich habt ihr den Thread ruiniert. Ich für meinen Teil hätte gerne mitdiskutiert aber bei über 100 Beiträgen in 24h ist das witzlos. Schönen Tag noch.

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Heretic
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Heretic »

Um nochmal auf Anno zurückzukommen... :D

Weil ein „Anno 1800“ ein an die Realität angelehntes Szenario verwendet, das manche Leute als detailgetreue und realistische Abbildung der damaligen Zeit missverstehen könnten, ist es quasi dazu gewzungen, auch die Schattenseiten dieser Zeit einzubauen und aufzuzeigen? Während ähnlich gelagerte Spiele, in denen knubbelnasige Siedler oder Orks und Elfen herumwuseln, diese Aspekte vollkommen außen vor lassen dürfen, weil sie ein weniger realistisch anmutendes Setting und einen anderen Grafikstil haben? Halte ich nicht für nötig. Stattdessen sollte dafür gesorgt werden, dass die Menschheit ‘ne vernünftige Allgemeinbildung abkriegt und ihr Wissen nicht aus Unterhaltungsmedien bezieht.

Man bemängelt ja z. B. bei einer Serie wie „Scrubs“ oder der Schwarzwaldklinik auch nicht, dass der Krankenhausalltag nicht realistisch abgebildet wird. Das ist hoffentlich jedem Zuschauer klar und muss in einer Kritik nicht extra erwähnt werden. Wenn trotzdem reale Missstände in irgendeiner Form aufs Tablett gebracht werden - umso besser. Absolut wünschenswert, aber keine Pflicht.

Ich frage mich nach wie vor, wie man ein Thema wie Sklaverei in einem Spiel wie Anno „sinnvoll“ unterbringen könnte. Soll man es nur am Rande erwähnen oder gar in irgendeiner Form als Spielmechanik umsetzen? Schwierig. Besonders in diesem Genre. Man könnte vielleicht in der Kampagne die schnellstmögliche Beendigung der Sklaverei als ein Spielziel vorgeben, aber was macht man im storylosen Aufbaupart? Da möchte man kein Spieldesigner sein...

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Schlagerfreund
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Re: Runde 235: Eskapismus

Beitrag von Schlagerfreund »

Ich würde mich auch freuen, wenn die Moderation auch etwas gegen so trumpsche Manöver unternehmen würde. Ich habe das Gefühl, dass eine Person hier einfach pauschal den Vorwurf der Beleidigung in den Raum wirft, um sozusagen Tatsachen zu schaffen (die es nicht gibt). So nach dem Motto: Wenn ich etwas oft genug behaupte, dann glaubt es irgendwann auch mal jemand. Das finde ich ziemlich asozial und betreffende Person, weiß auch schon warum sie da den Giftschrank der Kommunikation aufgemacht hat. Wahrscheinlich weil sie sich nicht mit eher sachlichen Argumenten auseinander setzen. Das mal dazu.


Ich fand und finde den Begriff des Eskapismus auch arg schwammig. Nach der kommunizierten Logik in der Folge, wäre fast alles Eskapismus bei dem wir in irgendeine Form von Flow kommen. Flow in der Definition das man vollends in einer Tätigkeit aufgeht. Das kann z.B. bei einem Videospiel passieren, kann aber genau so gut auch beim Kochen oder beim Putzen passieren.

Da wäre in der Folge auch mal ein Blick auf die Selbstbestimmungstheorie von Richard Ryan und Edward Deci sinnvoll gewesen. Stark vereinfacht baut die Theorie auf drei Bedürfnisse die wir als Mensch in dem Fall haben:

• Autonomie
• Soziale Eingebundenheit
• Kompetenz

So geht es dann auch gerade in Spielen meiner Meinung nach nicht wirklich um eine Flucht vor der Realität. Gerade Spiele vermitteln uns oft unmittelbar unsere Kompetenz. Spiele sind voll mit System ,die uns sagen ob wir etwas gut oder schlecht machen. Dabei überwiegt eigentlich immer das positive Feedback.

In einem Skyrim haben wir dazu auch eine enorme Autonomie und ich glaube das ist ein Grund warum Open World Spiele so beliebt sind. Ich kann als Spieler sehr breit entscheiden was ich mache und wo ich hin gehe.

Soziale Eingebundenheit kann übrigens nicht nur bei Online Spielen stattfinden, wo man z.B. ein MMO in einer Gilde spielt. So ein Forum wie hier und auch der Podcast selber erfüllen diese Funktionen auch. Wir sehen/hören das andere sich mit den selben oder ähnlichen Themen beschäftigen und das bindet uns direkt oder indirekt ein.

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