The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

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Desotho
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Desotho » 11. Nov 2019, 07:36

Ich bin mittlerweile durch. Auch das Ende lässt mich mit einem "Naja" zurück.
Es ist kein schlechtes Spiel, aber eben auch kein Gutes. Für den Gamepass ok, hätte ich 50 EUR gezahlt wäre ich wohl enttäuscht.
So zerpflückt wie die beiden im Podcast hätte ich es nicht. Aber macht das Spiel halt auch nicht zu einer Empfehlung.
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IpsilonZ
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von IpsilonZ » 11. Nov 2019, 07:48

Die Folge schien mir eine gut nachvollziehbare Compilation aus Dingen zu sein, die man kacke finden kann. Hatte selbst erschreckend wenig Interesse an dem Spiel, obwohl es eigentlich viele der richtigen Knöpfe zu drücken schien und jetzt ist das Interesse noch weiter unten. Schade drum. Wenn das Interesse doch mal irgendwo steigt werd ich mir wohl für die Ausgewogenheit noch nen positiveren Test hinzuziehen.

Aber was mir in der Folge aufgefallen ist: Die Superlative!

Es gab mindestens 5 davon. Ich musste irgendwann mitzählen, weil ichs echt lustig fand. "Ich hab noch nie eine solch sinnlose Mechanik gesehen", "ein Spiel hat noch nie so sehr meine Zeit verschwendet", "ich hab mich noch nie so überlevelt gefühlt"... Immerhin war eine Superlative positiv (die über die Skybox).
Ich finde sowas immer ein bisschen schräg. Aber vielleicht ist Outer Worlds ja wirklich ein Spiel der Extreme.. ^^

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Desotho
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Desotho » 11. Nov 2019, 08:16

IpsilonZ hat geschrieben:
11. Nov 2019, 07:48
Ich finde sowas immer ein bisschen schräg. Aber vielleicht ist Outer Worlds ja wirklich ein Spiel der Extreme.. ^^
Das einzige Extrem war meiner Ansicht nach, dass es extrem mittelmäßig war =p
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Haferbrei
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Haferbrei » 11. Nov 2019, 11:49

Harter Verriss, hat durchaus Spaß gemacht beim Zuhören und ist in vielen Teilen auch durchaus berechtigt. Für den armen Vicar Max möchte ich zumindest eine kleine Lanze brechen:

"What the fuck! Is this French... I can’t fucking read French!" - Vicar Max

Aus nachvollziehbaren Gründen war er seitdem mein Begleiter, zumal seine Companian Quest gar nicht mal so scheiße war. Unterm Strich fand ich das Spiel nett, trotz aller offensichtlichen Schwächen. Ich habe vielleicht auch einfach zu lange nichts vergleichbares gespielt.
Da es mich eh kein Geld gekostet hat, kann ich mich auch an der Front nicht beschweren. Es bringt das Medium wahrlich nicht voran, aber die im Podcast konstatierte Zeitverschwendung würde ich ihm jetzt auch nicht unterstellen.

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Symm
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Symm » 11. Nov 2019, 12:19

Bei Elli fand ich die Szene bei den Eltern noch schön abstrus. Hab da aber auch die ganze Zeit nichts zu gesagt.
Felix war mir auch relativ egal...Hatte ihn auch nicht dabei. Bei Nyoka war es ähnlich.
Parvati fand ich toll, auch ihre Quest bzw. die Quest welche man im Modeladen in Byzantium bekommt.
Hatte die meiste Zeit auch nur SAM und Parvati dabei. Die anderen nur wenn es um ihre Quest ging.
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Desotho
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Desotho » 11. Nov 2019, 12:20

Die Sache mit dem Verstorbenen fand ich übrigens ganz witzig (deutsche Texte).
Die Tante sagt ja sie muss das Begräbnis bezahlen weil Sie ihm "am nächsten Stand" und dann kommt raus dass es darum ging, dass sie einfach räumlich am nächsten dran war als es ihn erwischt hatte. Ist jetzt auch kein Brüller, aber schon absurd.

Und dass Personen in einer Welt absurde Dinge akzeptieren finde ich normal. Geht mir auf der Arbeit dauernd so.
Aber man nehme z.b. andere Beispiele. Da wird in irgendeinem arabischen land ne Frau vergewaltigt, erstattet Anzeige und landet im Knast wegen ausserehelichen Sex. Wenn ich sowas lese dann ist alles in Outer Worlds weit weg von der realen Absurdität.
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Andre Peschke » 11. Nov 2019, 12:36

Symm hat geschrieben:
11. Nov 2019, 12:19
Bei Elli fand ich die Szene bei den Eltern noch schön abstrus. Hab da aber auch die ganze Zeit nichts zu gesagt.
Ich fand es nett, direkt zu Anfang auf den Boden zu spucken (rein im Dialog). Aber dieses teenagerhafte "Ich geh jetzt zu meinen Eltern und dann sind wir beide voll die Rüpel und dann... äh... müssen sie voll irgendwie auf mich reagieren und sehen... äh... also, ich rebelliere voll gegen dieses nette Mädchen Zeug?"

--> Ich hatte irgendwie keine Ahnung, was das soll - von einer Figur, die ja offensichtlich keine 15 mehr ist.

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Symm
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Symm » 11. Nov 2019, 12:37

Ich fand die meisten Leute wie im Podcast angesprochen auch nicht wirklich "Dumm". Zumindest kam es mir anders vor.
Man macht ja einen Zeitsprung von 70 Jahren. Die meisten NPCs denen man begegnet sind nicht gerade Rentner sondern Leute im Alter von 20-40 schätzungsweise. D.h. die meisten wurden schon die konzerngesteuerten Realitäten und Strukturen reingeboren. Kennen also nichts anderes als dieses Leben und haben ihren Platz in der Welt wahrscheinlich schon zu Kindertagen eingeimpft bekommen, also das wäre jetzt meine Theorie.
Jetzt beim drüber Nachdenken erinnert mich die Situation so ein wenig an das "Tribute von Panem" Setting. Dort gibt's ja auch das Kapitol (Byzantium, Der Vorstand) und die einzelnen Outposts der Firmen (Die Distrikte). Dort wird ja ähnliches dargestellt. Die bedingungslose Unterordnung unter ein System weil man es nicht anders kennt bzw. weil man in Abhängigkeit von einer größeren Macht steht.

Wo ich der Folge rechtgeben muss, ist das die Firmen an sich zu einem großen undefinierten und kaum beleuchteten Ganzen Verschwimmen und es egal ist ob man gerade in einer Auntie Cleo's oder Rizzo's Fabrik sein Unwesen treibt. Einzig die Terminal Einträge geben hier ein wenig Einsicht. Wenn auch bei weitem nicht genug um den Antagonisten klarer zu umreißen.
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Symm » 11. Nov 2019, 12:52

Andre Peschke hat geschrieben:
11. Nov 2019, 12:36
von einer Figur, die ja offensichtlich keine 15 mehr ist.
Das Alter der Figuren war eines der größeren Probleme ich mit dem Spiel hatte.
Gefühlt sehen alle aus wie Mitte 20. Da werden mir Figuren in Dialogen und Erzählungen verkauft als wären Sie schon älter, weißer und wüssten wie der Hase läuft und dann trifft man sie und denkt, die sehen aus wie ein Kind. Allgemein war das Design Charaktere bis auf ein paar Ausnahmen nicht wirklich stimmig zu dem was sie darstellen sollten.
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Herr Hesse » 11. Nov 2019, 13:21

Scurgo hat geschrieben:
10. Nov 2019, 12:06
Eure Outer Worls Erfahrung spiegelt exakt meine Borderlands 3 Erfahrung wieder. Enttäuschung auf ganzer Linie und völliges Unverständnis wie man das so gut finden kann.
Bin da voll bei dir. In Outer Worlds gabs ein paar Lacher und einige Schmunzler. Bei Borderlands war eher Fremdschämen das Dauerempfinden. Outer Worlds hat bei mir nebenbei wieder Lust auf Firefly gemacht. Und die Serie schau ich mir gerade vergnügt wieder an.

Sanity Assassin
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Sanity Assassin » 11. Nov 2019, 16:18

Symm hat geschrieben:
11. Nov 2019, 12:52
...als wären Sie schon älter, weißer und wüssten wie der Hase läuft...
Alte weiße Männer? :D

Die Ernüchterung allerorten finde ich gerade etwas schade, eigentlich stand das Spiel schon auf meiner Liste für irgendwann. Fallout ist bisher an mir vorbeigegangen (NV habe ich originalverpackt und eingeschweißt im Regal, aber jetzt ist das schon so alt...), deshalb dachte ich, das wäre jetzt die Gelegenheit, da quasi abzukürzen auf dem Weg zur Obisidian-Brillanz. Verdammt.

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limericks
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von limericks » 11. Nov 2019, 17:11

Hab mich schon sehr auf den Verriss gefreut und wurde nicht enttäuscht :D
Nachdem ich anfangs noch sehr aufgeschlossen dem Spiel gegenüber war kann ich es rückblickend auch nur als Zeitverschwendung betiteln, die ich in Kauf genommen hab weils Obsidian ist und weil die Hoffnung da war, dass das Spiel vielleicht noch besser wird. Aber ich hab relativ schnell befürchtet dass da nichts mehr kommt, deswegen bin ich auch heilfroh dass es nach nichtmal 20 Stunden vorbei war.

Das einzig hochwertige waren die Plakate in den Ladesequenzen, die haben mir echt gut gefallen.

Um meine Aussage nach 5 Spielstunden richtigzustellen:
limericks hat geschrieben:
4. Nov 2019, 16:59
Trotz zahlreicher Kritikpunkte wie z.B. die langweiligen Begleiter bin ich doch froh, dass solche Spiele noch gemacht werden.
Nein, wenn das Ergebnis so aussieht, dann sollten solche Spiele nicht mehr gemacht werden.

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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von johnnyD » 11. Nov 2019, 18:18

Pawuun hat geschrieben:
10. Nov 2019, 08:52
Ich will das jetzt echt nicht weiter ausführen, aber meine Reaktion auf die ersten 45min des Podcasts ist einfach: Boah...ey... Jochen... . In jedem Fall Danke an Andre, der hier beim Spiel bleibt, sich auf die Logik der Spielewelt einlässt und damit das Ganze deutlich sachlicher bespricht.
...
Da möchte ich beipflichten, war kurz davor bei Jochens Redeanteilen vorzuspulen, mMn hat man sich von fairer Kritik zu weit entfernt .....

Wo mich all die Fallouts nicht abgeholt haben, fand ich TOW echt gemütlich unterhaltsam und hab meines Wissens alle Quests gemacht sowie Texte gelesen.

Inhaltlich bin ich da nämlich bei @rekuzar auf Seite 6. Wie @derfuchsi schon schrieb, im 1€ Probemonat dann noch zusätzlich klasse Preis/Leistung (bei mir sogar 2€ für 2 Monate und 3 weitere Spiele) :)
"Wenn man den Sumpf trocken legen will, darf man nicht die Frösche fragen!"

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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von VikingBK1981 » 11. Nov 2019, 18:49

So Podcast und Spiel sind durch. Ja es ist nur ein durchschnittliches Spiel, aber der Verriss ist nicht angebracht. Dann müsste man alle Fallouts, Greedfall, Elex und und und auch so aburteilen. Finde hier wurde deutlich über das Ziel hinaus geschossen.
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von JonIrenicus90 » 11. Nov 2019, 20:43

@Andre Peschke

Ich habe eine Theorie bezüglich eurer Frage im Podcast, warum das Spiel in der Presse und bei Spielern so über den Klee gelobt wird.

Ich denke das soll ein passives Statement gegen die derzeitigen Kommerztrends sein wie sie bei Bethesda, EA, Activision, etc. nunmehr seit Jahren Einzug halten. Die unterschwellige Botschaft soll sein: "Seht wie fantastisch dieses Singleplayer Spiel ist, ohne Mikrotransaktionen und jegliche zusätzliche Monetarisierung wie zuletzt bei Fallout 1st. (Liebe AAA-Publisher, kehrt bitte zu diesem altgedienten Modell zurück, damit wir eure Spiele auch wieder so toll finden können!).

Besonders bei Jim Sterling ist mir das aufgefallen. Sowohl in seinem Podcast als auch in seiner Youtube Show nennt er keine besonders hervorstechenden Argumente, die sein Urteil, dass the Outer Worlds für ihn ein Game of the Year Contender ist, bekräftigen. Es klingt eher als würde er das Konzept und die Idee feiern als das Spiel selbst.

Ich habe den Eindruck, als würde das immer und in jeder Wertung mitschwingen. Keiner der Reviewer die ich gucke/lese wirkten wirklich begeistert (ACG, Worth A Buy, Gamersglobal, Gamestar, u.A.). Es wirkt eher so als würde jemand zur Wahl gehen um ein Statement zu setzen, gegenüber der regierenden Partei (mir fällt kein anderes Beispiel ein).

Ich hoffe ich habe das halbwegs nachvollziehbar erklären können.

dadadave
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von dadadave » 11. Nov 2019, 21:20

Pawuun hat geschrieben:
10. Nov 2019, 08:52
Ich will das jetzt echt nicht weiter ausführen, aber meine Reaktion auf die ersten 45min des Podcasts ist einfach: Boah...ey... Jochen...
Mir ging's ähnlich, ich habe diese Podcast-Folge relativ bald mit obigem Empfinden abgebrochen.
( Was nicht das erste Mal ist bei The Pod. Aber dieses grundsätzliche, über einzelne Punkte einer einzelnen Folge hinausreichende Feedback, das einzelne Personen betrifft, deponier ich lieber mal persönlich in einer Privatnachricht ).

Ganz grundsätzlich bin ich nicht der grösste Fan von langatmigen Verrissen, kann ihnen aber durchaus einiges abgewinnen, wenn sie genug analytische Schärfe beinhalten und zugleich entspannt rüberkommen. Von dem, was man auf Englisch "Hyperbole" nennt, bin ich hingegen kein grosser Fan, auch wenn ich verstehe, dass dieser Stil für manche unterhaltsam ist. Für mich ist es meist nur anstrengend.

Zum Glück gibt es ja viele Folgen bei The Pod und ich bin inzwischen teilweise sogar froh, mal etwas mit gutem Gewissen abbrechen oder ganz auslassen zu können, da ich eh kaum nachkomme mit Podcasts hören. :-)

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Andre Peschke
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Andre Peschke » 11. Nov 2019, 22:59

johnnyD hat geschrieben:
11. Nov 2019, 18:18
Da möchte ich beipflichten, war kurz davor bei Jochens Redeanteilen vorzuspulen, mMn hat man sich von fairer Kritik zu weit entfernt .....
Kinners, tut mir doch den Gefallen und geht auf Argumente ein, aber schreibt nicht über die Personen. Gerade da Jochen derzeit ja im Forum gar nicht aktiv ist, lässt mich das sonst auf einem blöden Posten. Oder gebt einfach mir recht - das ist eh das beste und sollte immer gemacht werden!!1 ;)

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LlamaCannon
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von LlamaCannon » 11. Nov 2019, 23:40

War mir schon von anfang an klar, dass das game eher was für liebhaber und fans ist. Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann ist, dass es eigentlich gute wertungen abgestaubt hat. Irgendwie will ich das Gefühl nicht los werden, dass der ein oder andere reviewer nicht wahr haben kann, das the outerworld ein falloutkiller ist. Denn genau in der Zeit, als das Spiel angekündigt wurde, gab es einen riesigen shitstorm gegen Bethesda und Fallout 76.

Den einzigen Kritikpunkt, und den gab es auch schon bei RAGE2, von Jochen und Andre, den ich nicht ganz nachvollziehen kann ist, dass sich das Spiel wohl über dümmliche Leute lustig machen könnte. In RAGE2 waren es Menschen mit Missbildungen. Wo kommt das her? Von diesem einen Artikel, wo einer, mit dieser Behinderung, die das Gesicht entstellt darüber schreibt, dass er sich wie "Trash" fühlt wenn er RAGE2 spielt? Ich glaube da wurde einweing zuweit ins "Bierglass gekiekt".^^ Über the outer worlds kann ich natürlich nichts sagen, aber in RAGE2 ist der Ranger den man spielt, auch nicht gerade ernstzunehmender. Das fühlte sich damals schon bei RAGE2 einfach nur wie "eins reinwürgen" an und so kommt es mir auch hier bei the outer worlds irgendwie wieder rüber.
"It's an incredible technical achievement, but it's unfortunate that it's going to be used to kill people" Noel Sharkey, Professor of artificial intelligence and robotics at the University of Sheffield
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Tom
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Tom » 12. Nov 2019, 00:17

Ich ringe ehrlich gesagt etwas mit mir, ob ich Jochens Kritik daran, dass TOWs Kapitalismuskritik zu einem großen Teil darin besteht, die einfachen NPCs der Spielwelt zu veräppeln, folgen soll oder nicht. Meine Vermutung wäre, dass die Autoren das ganz bewusst gemacht haben, um so den Spieler dazu zu bringen, sich selbst und das Verhalten seiner Mitmenschen zu hinterfragen. Wäre das verwerflich?

Mein Problem damit ist eher, dass das für mich nicht funktioniert und das Verhalten der NPCs nicht kapitalismushörig, sondern abstrus, idiotisch und unglaubwürdig wirkt, und dabei nicht mal so lustig ist, wie das eigentlich wohl gedacht ist.

oscarmayer
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von oscarmayer » 12. Nov 2019, 07:42

Wieso wurde nicht über die Stealth Mechanik gesprochen? :D
Zu Beginn des Spiels dachte ich: "Yeah schleichen! Crit DMG und Backstabs <3 ich komme."
Bis ich bemerkte, dass die Stealth Mechanik daraus besteht genau einen Schuss auf Gegner abzugeben, bevor alle Gegner exakt wissen wo du stehst und auf dich zustürmen. Auf Entfernung kann man das mit Warten zwischen den Schüssen verhindern, aber das fühlt sich falsch an.
Nach fünf Kämpfen habe ich dann neu geskillt.

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