The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

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Symm
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Symm »

Selbst ich als Fan muss Sven ab und auch Recht geben. Aber irgendwie hab ich geschafft innerlich auch vor dem Podcast schon vieles zu ignorieren.
Es ist und bleibt ein 20-25h Titel. Bei einem Monster mit 100h+ wie Witcher 3 sähe das vielleicht auch anders aus, was die Texte usw. angeht.

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Brahlam
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Brahlam »

[Von Moderation gekürzt - PM beachten, bitte]

Deine Kritik Andre war zumindest auf das Spiel fokussiert. Outer Worlds ist an vielen Stellen sehr mittelmäßig und man merkt das mangelnde Budget. Wo ich diese Kritik jedoch nicht teilen kann ist bei den Dialogen und Texten. Auch wenn diese meist in die gleiche Kerbe schlagen sind diese Hervorragend geschrieben. Auch wenn manche Perlen sich hinter zu hackenden Terminals verstecken. Weswegen einem durchaus etwas entgehen kann.

Für mich ein typischer 70er Titel. Für Fans perfekt. Alle anderen sollten auf nen Sale warten oder die Finger davon lassen, aber per se kein schlechtes Spiel.

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Haferbrei
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Haferbrei »

Für Interessierte:

Im aktuellen Podcast von The 1099 sind die beiden Obsidian-Entwickler Nitai Poddar und Brian Heins zu Gast, um über das Spiel zu sprechen. Das Interview ist insgesamt eher unkritisch und bespricht z.B. die offensichtlichen Einflüsse anderer Werke, etc.

Phazonis
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Phazonis »

NeverDieTwice hat geschrieben:
10. Nov 2019, 19:59
Ich denke das verrennt sich zu sehr in Detaildiskussionen :lol: . Ich stimme mit der Gesamtrezeption schon nicht ganz überein. Vielleicht ist das der Grund für mein Unbehagen bei diesem Podcast.
Och wenn ich jedes mal sowas bekomme, dann doch bitte mehr Detaildiskussionen. :D Somit kommt da doch ein besseres Bild zu Stande, was die Darstellung angeht. Nach eineigen Beispielen kann ich halt trotzdem Jochens Kritikpunkte sehen, dass es doch alles zu Charakter behaftet ist. Ob es das schlecht macht ist dann wiederum fraglich. Ich werd mal sehen ob und wann ich es mir hole... Vielleicht wenns dann mal auf Steam erscheint.

Phazonis
Beiträge: 490
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Phazonis »

LlamaCannon hat geschrieben:
11. Nov 2019, 23:40
Den einzigen Kritikpunkt, und den gab es auch schon bei RAGE2, von Jochen und Andre, den ich nicht ganz nachvollziehen kann ist, dass sich das Spiel wohl über dümmliche Leute lustig machen könnte. In RAGE2 waren es Menschen mit Missbildungen. Wo kommt das her? Von diesem einen Artikel, wo einer, mit dieser Behinderung, die das Gesicht entstellt darüber schreibt, dass er sich wie "Trash" fühlt wenn er RAGE2 spielt? Ich glaube da wurde einweing zuweit ins "Bierglass gekiekt".^^ Über the outer worlds kann ich natürlich nichts sagen, aber in RAGE2 ist der Ranger den man spielt, auch nicht gerade ernstzunehmender. Das fühlte sich damals schon bei RAGE2 einfach nur wie "eins reinwürgen" an und so kommt es mir auch hier bei the outer worlds irgendwie wieder rüber.
Zugegeben ich habe Outer Worlds nicht gespielt, aber es mit RAGE 2 gleichzusetzen oder es auch nur als Beispiel zu nehmen lässt es ganz schlecht dastehen. Und nein Rage macht sich nicht über dümmliche Menschen lustig, sondern über sämtliche körperliche Mängel oder sozial abnormales Verhalten. Ein Witz über dümmliche Menschen wäre: Der Mensch tut etwas dummes und wir lachen alle mal darüber. Der Humor von Rage 2 ist wirklich: Guck mal der ist fett! und das wars. WIe auch im Podcast am Besten besprochen ist da das Beste Beispiel die Moderatorin von Mutant Bash TV. DIe ältere Frau die halt Strapse an hat und sich halt für ihr Alter ungewöhnlich sexualisiert anzieht. Wo ist da aber der Witz über dümmliche Leute? Sie macht ihren Job als Moderatorin deiner Kämpfe ja gut und offensichtlich so gut das sie davon Leben kann.
Und tut mir leid wenn das der komplette Humor ist, dann ist der schlicht wiederlich, schlecht gemacht und lässt mich eher über die Writer lachen. Weil da hört der Humor halt immer genau auf: "Guck der ist fett! Haha!". Da denke ich mir halt nur ich hoffe dafür wurde niemand bezahlt, weil diesen Job jedes Kind hinkreigt was mal etwas zu ehrlich ist und Wo ist der Witz? Da ist keiner außer halt man findet die reine Existenz von fetten Leuten witzig und wenn das als Witz reicht, dann sollte man sich mal wirklich selbstreflektierend vor den Spiegel stellen und darüber nachdenken warum man das bitte witzig findet.

philipp_neu
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von philipp_neu »

Hach, endlich mal wieder ein ordentlicher Verriss :) KO in der Ersten Runde *Ding Ding Ding*

Ich habe das Spiel nach ein paar Stunden zur Seite gelegt, war für mich die perfekte Gelegenheit mal den XBOX Gamepass zu testen für 1 €.

Obsidian bleibt für mich immer noch eine gute Spieleschmiede, aber TOW hätte meiner Meinung nach viel mehr Balancing und etwas mehr Budget gebraucht. Vielleicht erscheint ja irgendwann noch mal ein Patch.
Obwohl ich abschließend sagen muss dass ich die Dialoge und Texte eigentlich ziemlich gut fand. Hat von Euch jemand in dieser von Evil Coorperations geknechteten, kapitalistischen Welt mal irgendjemand jemanden arbeiten sehen? Von den Händlern mal abgesehen.

Aber wehe ihr verreisst Death Stranding. Spiel des Jahres minimum :D

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derFuchsi
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von derFuchsi »

philipp_neu hat geschrieben:
12. Nov 2019, 14:04
Aber wehe ihr verreisst Death Stranding. Spiel des Jahres minimum :D
Ich höre schon Jochens "Prätentiöse Scheiße" :lol:


Bin noch nicht ganz durch mit der Folge aber ich muss schon mal was los werden zum Thema Balancing. Ja da hätte man durchaus noch dran schrauben müssen aber wie in allem in der Folge auch hier maßlos übertriebene Kritik. Zumindest habe ich das Spiel bisher nicht so erlebt (bin noch nicht durch).

Ich spiele auf schwer (Neustart nachdem ich kurz "normal" spielte, das war wirklich so wie im Podcast beschrieben) und fand die Kämpfe nicht so trivial wie im Podcast gesagt wurde. Hatte schon ein paar Tode bisher. Allerdings habe ich erst spät angefangen die Waffen zu modifizieren. Hab quasi die ganze Zeit die gefundenen "vanilla" Waffen benutzt.
Ein paar tausend Taler in die eine oder andere Waffe gepumpt wurde es dann merklich einfacher das stimmt schon.

Ich kann auch die Einfachheit der Skillchecks so nicht ganz bestätigen. Im Keller der Groundbreaker z.B. habe ich tatsächlich zwei Anläufe gebaucht um genug Skill zu sammeln um den Boss da unten belügen zu können damit er das Ersatzteil ohne Gewalt rausrückt. Auch begegneten mir trotz Skill hin und wieder Türen die ich noch nicht knacken konnte.
Es gibt 8 Hauptskills mit insgesamt 18 Skills die man leveln kann wenn ich mich nicht irre. Das sind (Rechen... 8x50+18x50) 1300 Punkte die man benötigen würde. Level Cap ist glaube ich 30. Das sind 300 Punkte die man insgesamt vergeben kann im Spiel.
Bin gerade mit lvl 24 auf Byzantinum angekommen und habe hauptsächlich Schlösser knacken, hacken und die Redeskills gelevelt. Alleine dort könnte ich schon 350 Punkte rein ballern zum maximieren.
Wie Jochen da auf "Ich wusste nicht mehr wohin mit den Punkten" kommt ist mir wirklich schleierhaft.

Positiv fiel mir übrigens auf dass es Erfahrungspunkte gibt wenn man z.B. seine Redeskills einsetzt. Man wird also nicht bestraft wenn man Kämpfen ausweicht. Nur so nebenbei erwähnt.
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Andre Peschke
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Andre Peschke »

derFuchsi hat geschrieben:
12. Nov 2019, 14:36
Wie Jochen da auf "Ich wusste nicht mehr wohin mit den Punkten" kommt ist mir wirklich schleierhaft.
Das war gemeint als ein: "Ich konnte sie nur noch auf Irrelevantes oder uninteressantes Verteilen".

Was den Schwierigkeitsgrad angeht: Wir haben zwar beide einigermaßen früh umgeschaltet, aber evtl hatten wir da schon einen solchen Ressourcenvorsprung oder Level-Vorsprung, dass das Spiel noch mehr aus der Bahn war.

Andre

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derFuchsi
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von derFuchsi »

Ach das geht auch im Spiel? Hatte den Startplaneten quasi fertig und hab dann neu angefangen :)
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Stollentroll
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Stollentroll »

Ich habe erst rund 13 Stunden in das Spiel versenkt, finde es aber auch allerhöchstens mittelmäßig. Immer wieder musste ich mich zwingen, überhaupt die ersten Stunden hinter mich zu bringen, weil es schon wirklich ein extrem zäher Einstieg ist und die bunte, kulissenhafte und wenig lebendige Welt auf mich erstmal nur abschreckend gewirkt hat... Dann wurde es besser, bis ich jetzt beim zweiten größeren Planeten wieder an dem Punkt bin, wo ich mir denke: Nicht euer Ernst? Das Spiel wirkt tatsächlich, als käme es zehn Jahre zu spät und ist in keinerlei Hinsicht zeitgemäß.

In einem Kommentar ziemlich gegen Anfang wurde kritisiert, dass es Outer Worlds überhaupt nicht gelingt zu vermitteln, dass man eine Galaxie bereist und verschiedene (für einen fremde) Planeten erkundet. Und genau das ist für mich wirklich einer der größten Kritikpunkte. Himmel, sind diese Planeten schlecht designt! Man fühlt sich absolut überhaupt nicht, als würde man einen Planeten erkunden... Die winzigen, schlecht abgegrenzten Areale wirken nie wie ein fremder Planet. Immer ist es nur schlechte Kulisse, die weder fasziniert, noch zum Erkunden einlädt (Da muss ich selbst wehmütig an Elex zurückdenken, was ja nun auch kein Meisterwerk war, aber dessen Welt um längen besser gestaltet war!).

Wenn man im Raumschiff - das sich auch nicht nach einem "echten Raumschiff" anfühlt - auf einer zweidimensionalen Billokarte auf einen Planeten klickt, um diesen zu erreichen, fühlt sich das in etwa so immersiv an wie bei einem Gameboyspiel aus den frühen 90ern. Ein namentlich ganz ähnliches Spiel - The Outer Wilds - zeigt ganz hervorragend, wie man so etwas richtig machen kann! Hier reist man mit seinem kleinen Raumschiff zwischen verschiedenen kleinen Planeten hin und her, die sich alle um die Sonne drehen - und zwar ohne Ladezeiten. Man erkundet den Planeten, steigt ins Raumschiff, hebt in den Weltraum ab, steuert einen fremden Planeten an und landet schließlich auf eben diesem, um ihn zu erkunden. Und das fühlt sich so toll an, ist so immersiv! Gleichzeitig verändern sich diese Planeten auch noch, während man unterwegs ist. So zerfällt einer der Planeten nach und nach und wird von einem schwarzen Loch im Inneren Stück für Stück aufgesogen, während ein anderer von Sand bedeckter Planet diesen Sand nach und nach auf seinen Nachbarplaneten abgibt (wie bei einer Sanduhr), und so bislang verborgene unterirdische Gänge und sogar Geheimnisse freigibt. So muss sich das Erkunden von Planeten heutzutage anfühlen! Entschuldigt diesen kleinen Lobgesang auf The Outer Worlds, aber zumindest thematisch bietet sich dieser Vergleich an.

Ich bin jedenfalls ziemlich enttäuscht von Outer Worlds und wenig motiviert, überhaupt weiterzuspielen. (Was nicht zuletzt an dem "Schwierig"keitsgrad liegt. Ein Scherz!)

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kami
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von kami »

Leider einer eurer schlechteren Sonntagspodcasts. Warum sollte Kapitalismuskritik bitte unbedingt subtil sein? Der Kapitalismus selbst ist doch meist sehr unsubtil. Das Spiel macht sich auch nicht über die Menschen, die unter dem Hyperkapitalismus leiden, lustig, sondern karikiert Indoktrinierung, und das nicht mal allzu übertrieben, schaut man auf totalitäre Gesellschaften oder Apple-Jünger. Apropos totalitäre Gesellschaften, weder sehen die verwendeten Plakate vornehmlich nach sowjetischen Propaganda-Postern aus, noch ist Bürokratie, Uniformität und Phrasenhaftigkeit ein Alleinstellungsmerkmal kommunistischer Gesellschaften. Faschistische Länder haben ein kapitalistisches Wirtschaftssystem, bedienen sich aber ebenfalls aus diesen Elementen. Nur ein paar Beispiele, im Bezug zu denen im Podcast einige sehr fragwürdige Behauptungen aufgestellt wurden.

Von Moderation gekürzt. Bitte einfach an die Bitte halten, statt sie spöttisch zu umschiffen. Danke.

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LlamaCannon
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von LlamaCannon »

Phazonis hat geschrieben:
12. Nov 2019, 12:11
[...]Der Humor von Rage 2 ist wirklich: Guck mal der ist fett! und das wars. WIe auch im Podcast am Besten besprochen ist da das Beste Beispiel die Moderatorin von Mutant Bash TV. DIe ältere Frau die halt Strapse an hat und sich halt für ihr Alter ungewöhnlich sexualisiert anzieht. Wo ist da aber der Witz über dümmliche Leute?
[...]
Wie gesagt, ich schrieb ja bereits das ich parallelen zum RAGE2 Podcast sehe, um den Spiel unnötig eins reinzuwürgen. Nach dem Motto: Ist der Damm erstmal gebrochen.
Aber mal dahingestellt weiß ich nicht, ob du RAGE2 überhaupt gespielt hast. Es gibt keinen Anhaltspunkt im gesamten Spiel, man würde sich über abnormale Menschen lustig machen. Eher hat RAGE2 durch die Charaktere eine skurille Kulisse für seine Welt und wenn überhaupt ein Funken Humor aufkommt, dann veilleicht mal wenn Walker trocken einen oneliner dropt. Die Charaktere von RAGE2 haben nämlich druchaus einen ernsthaften Ansatz, aber durch die komplett gegensätzlichen Umstände in der Welt von RAGE2, verkommt dieser Ansatz eher zu einer Farce, was wohl der eigentliche Humor an dem Spiel ist. Schon allein in den ersten 2 Spielminuten sieht man z.B. wie der beste Ranger, den Vineland zu bieten hat, nach "ultra cooler" Einlage einfach zermatscht wird und Walker eher unfreiwillig seinen Platz einnehmen muss, um die Welt zuretten.

Ich glaube ja eher, das sich Jochen und Andre damals von diesem Polygon Artikel beeinflussen lassen haben, wo das Design der Mutanten Kritisiert wird, weil es sich bei einer Entstellung im Gesicht bedient, die wohl eine genetisch Komplikation bei der Geburt ist. Tim Willits entschuldigte sich dafür und machte klar, dass es nicht die Intention war, Menschen mit dieser Behinderung als Attraktion oder Bösewichten vorzuführen.
Man findet in der Welt findet außerdem auch Anhaltspunkte, dass die Mutanten schon in gewisser weise eine eigene Sprache besitzen oder entwickelt habe und in Stämmen organisiert sind, obwohl sie von jeden anderen als "Trash" angesehen werden. Also wie gesagt ich finde, dass der "fragwürdige Humor" wie im Podcast besprochen, keine Rolle spielt und sich das nur aus den Fingern gezogen wurde.
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Andre Peschke
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Andre Peschke »

LlamaCannon hat geschrieben:
12. Nov 2019, 20:14
Ich glaube ja eher, das sich Jochen und Andre damals von diesem Polygon Artikel beeinflussen lassen haben, wo das Design der Mutanten Kritisiert wird, weil es sich bei einer Entstellung im Gesicht bedient, die wohl eine genetisch Komplikation bei der Geburt ist. T
Och bitte, doch nicht versuchen unsere Meinung einfach mal spekulativ zum Nachplappern degradieren. Sei einfach anderer Ansicht, ohne schlechte Tischmanieren, bitte. Das ganze war so plakativ, dass wirklich niemand externen Input brauchte, um darauf zu stoßen. Die Rezeption kann bei dir gern anders ausfallen. Dass das eine Freakshow ist, finde ich recht eindeutig - aber ich sage auch nicht, deine Meinung ist gar nicht deine Meinung, weil ich sie nicht nachvollziehen kann.

Andre

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LlamaCannon
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von LlamaCannon »

Sich beeinflussen lassen, heißt nicht gleich ich habe gesagt, dass ihr keine eigene Meinung habt. Wohlmöglich würde ich das geliche behaupten, wenn ich RAGE2 nur 8h gespielt hätte. :P
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Pawuun
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Pawuun »

So, keinen Bock mehr. Ich breche das Spiel jetzt ab. Die Technik auf der Xbox One S ist ne Katastrophe und bisher hat mir das Spiel wirklich nicht im Ansatz genug geboten, um das Weiterspielen zu rechtfertigen. Dazu kommt noch, dass Andre und Jochen gerade im letzten Drittel ihrer Besprechung von TOW wirklich viele valide Kritikpunkte genannte haben, die mir vor allem jetzt mehr und mehr auffallen. Ich bin raus. Vielleicht noch einmal auf PC, der kann bei mir nämlich deutlich mehr als meine Konsole und wenn es auf Steam/GoG rauskommt, gab es vielleicht schon den ein oder anderen Balance-Patch + DLCs.

Martinus
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Martinus »

Outer Worlds gehört für mich zu den enttäuschendsten hoch bewerteten Spielen der letzten Jahre.

Erst mal sei gesagt dass ich Fallout 3 und New Vegas sehr gern mochte und mich enorm auf das Spiel gefreut habe. Ich bin seit Kotor 2 schon ein Freund des Entwicklerstudios Obsidian und habe deren Pillars of Eternity auf Kickstarter unterstützt.


Das macht das neuste Spiel der Entwickler leider nicht erträglicher. Habe es nun 20h gespielt und bin absolut geschockt, daß diese lahme inhaltsleere Gurke 85er Bewertungen am Fließband abgesahnt hat.


Positiv erwähnen kann ich eigentlich nur die Spielerische Freiheit und die sehr hübsche Spielwelt. Auch wenn sie letztere vom Aufbau seit Kotor 2 eigentlich nicht außer der Grafik verbessert haben. Es sind immer noch kleine Open World Schnipsel, die halt nun aufgrund der besseren Technik etwas größer und mit weniger Ladebildschirmen auskommen. Auch ist sie noch genauso unbeliebt und steril wie damals mit den selben stationären roboterartigen NPCs. Für ein RPG in 2019 ein Offenbarungseid.

Viel schwerwiegender ist aber, dass das Spiel sterbenslangweilig, viel zu leicht (habe auf "Hard" gespielt) und ohne jeden Tiefgang ist.

Die kompletten Rollenspielelemente und Punkte die man verteilt sind aufgrund der geringen Schwierigkeit und dem Mangel an lohnenswerte Fähigkeiten komplett belanglos. Man hat so viele davon, dass man eigentlich nur darauf achten muss genug davon in Dialog/Hacken/Schlossknacken und die bevorzugte Kampfrichtung (Nahkampf/Distanz/Wissenschaft) zu stecken. Wenn mal die Differenz fehlt, muß man nur die passende Rüstung im Inventar austauschen und schon klappt es meistens.

Alle Perks sind fast komplett bedeutungslos bzw sie dienen einfach nur dazu das Spiel einfacher zu machen statt den Spaßfaktor zu erhöhen. Die Bullettime wird verlängert, man kann mehr tragen, mehr Schaden austeilen oder einstecken. Bekommt mal hier 10 Punkte und mal dort 20 Prozent auf diesen oder jenen Wert. Es ist einfach sowas von belanglos.

Belanglos und wie schon tausend mal gesehen fühlen sich auch sämtliche Waffen an. Das liegt zum einen am schwammigen Gunplay und mittelmässigem Nahkampf, aber auch an der Auswahl der Waffen an sich.

Man hat sie wirklich alle ausnahmslos schon genauso so 1000 mal gesehen. Ebenso die Upgrades, welche vollkommener 0815 Standard sind. Das einzig nützliche war eigentlich das Elektromagazin, damit man die Roboter schneller erledigt bekommt. Am Anfang durchschaut man diesen mangelnden Tiefgang noch nicht und kann eine weile Spaß am Spiel haben, bis man merkt, dass man vergeblich wartet. Später sieht man dann nur enttäuscht die selben Waffen mit einem "Mark 2" am Ende und man hat nichts worauf man sich freuen kann. Ich hatte zum Schluss fünfzigtausend Credits und von jedem Munitionstyp über 10000 Schuss sowie 500 Medkits. Die Economy ist vollkommen misraten, das einzige wofür man sein Kohle ausgeben kann ist das herumtüfteln an der Werkbank.

Selbst die fünf Wissenschaftswaffen sind bis auf den Hammer spielerisch enttäuschend. Da ich den Fernkampf bevorzuge habe ich keine von denen genutzt.


Wer Kotor kennt und den Aufbau Captain plus Crew in Outer Worlds in einem Obsidian Spiel sieht, erwartet tiefgründige Charakter Nebenquests und viele interessante Dialoginteraktionen während die Story sich entwickelt. Es gibt meiner Meinung nach genau ein Crewmitglieder mit einer lohnenswerten Nebenmission und einem starken tiefgründigen Charakter und selbst deren Potential wurde mMn vergeudet. Der Rest ist belanglose Mittelmaß oder oberflächliche Beschäftigungstherapie.


Wo wir zur Story kommen. Es gibt eigentlich keine, die den Namen verdient. Die Exposition ist noch ganz geglückt weshalb man anfangs auch Interesse entwickelt, aber da kommt einfach nichts mehr. Es ist alles so flach, daß man sich nur noch durch die zweite Hälfte des Spiels durchquaelt. Die Megaton ähnlichen Entscheidungen sind so brachial und ohne Fingerspitzengefühl auf die Story draufgehaemmert, daß sie jede spielerische Befriedigung zu Nichte machen.

Ich will an dieser Stelle gar nicht weiterschreiben. Für mich ist Outer Worlds ein Inhaltsarmer Zombie von einem Spiel mit schlechter Handlung, einem mittelmässigen Gameplay, zu vielen langweiligen Charakteren, enttäuschenden Begleiterquests, langweiligen Nebenmissionen und so weiter und sofort.

Einfach nur Schade.

Pac-man
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Pac-man »

Ich bin jetzt nach 30 Stunden auch durch und ziehe nach wie vor ein positives Fazit. Es hat mich angenehm an Klassiker wie KOTOR erinnert und vom Flair her wohliges Firefly Feeling vermittelt. Da mich Fallout nie gepackt hat und mir das Weltraum Szenario mehr zugesagt hat, hat mich das Spiel gut unterhalten. Die Begleiter könnten besser ausgearbeitet sein, das Balancing ist auf "hard" und darüber ausgelegt und ansonsten zu leicht, die Planeten könnten abwechslungsreicher sein und bei einem Begleiter Nebenquest hatte ich leider einen Bug.

Mein Spiel des Jahres wird es mit Sicherheit nicht, aber ich hatte Abends immer Lust noch ein Ründchen weiter zu spielen und mich in die Welt von "The Outer Worlds" reinziehen zu lassen. Und das macht das Spiel gut. Zumal der Preis dank Mircosoft Gamepass für 1€ unschlagbar war. Für 60€ hätte ich nicht zugeschlagen. Die Tatsache, dass es sich mal nicht um einen 80+ Stunden Openworld Zeitkiller handelt hat mir auch gut gefallen. Gerne mehr von solchen mittellangen RPGs.

Bezüglich der Dialoge kann ich Jochen nicht zustimmen. Er hat im "Feierabendbier" das Argument aufgemacht, dass die Dialoge von Outer Worlds deutlich schlechter seien als die Dialoge, die John Scalzi für seinen Roman "Old Man's War" geschrieben hat. Dem würde ich zustimmen, bin aber auch gleichzeitig der Meinung, dass das niemals die Anspruchshaltung sein kann. Das Medium eignet sich schlichtweg nicht für derart pointierte Dialoge, die jede Menge Hintergrundwissen über die Welt voraussetzen, das in einem Buch ganz anders vermittelt wird. Ein Spiel hat eben nur die Dialoge, Questlogs, herumliegende (Audio)Logs und dergleichen für seine Exposition zur Verfügung. Das die Dialoge dadurch stärker expositionslastig werden als in einem gut geschrieben Roman ist da die logische Konsequenz.

Der Vergleich mit "Old Man's War" ist von Jochen wohl gewählt worden um seiner Enttäuschung über "The Outer Worlds" Ausdruck zu verleihen. Ich finde jedoch, dass der Vergleich dem Spiel gegenüber unfair ist, da die Dialoge durchaus gut geschrieben sind (und jetzt kommt's, sorry Jochen) für ein Spiel.

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W8JcyyU
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von W8JcyyU »

Kontroverse Folge, wenig überraschend deckt sich eure Analyse mit meinem persönlichen Fazit. Ich fand auch Jochens Denkanstoß zum Vergleich zwischen realem Sowjet-Kommunismus und dem im Spiel dargstellten Kapitalismus interessant.

Ich bin gespannt wie gut OW altert. New Vegas wird ja immer noch wärmstens empfohlen und bekommt dann auch in der Regel positives Feedback. Bin mir nicht sicher, ob das OW ebenfalls gelingt. Könnte mir vorstellen, dass mit der Zeit die Schwächen etwas nüchterner diskutiert werden und man von den im Schnitt viel zu hohen Bewertungen abrückt.

Wenn OW nicht ohnehin durch ein mögliches OW 2 obsolet wird.

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derFuchsi
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von derFuchsi »

Da ich jetzt mit der Folge durch bin nochmal mein Senf dazu auch wenn vieles davon evtl schon gesagt wurde.
Mein erstes und letztes Falout war übrigens Fallout 3. Nicht weil ich es schlecht fand sondern weil ich aus bestimmten Gründen nicht fertig wurde und daher nicht die Nachfolger erst spielen wollte wenn ich mit dem Vorgänger fertig wäre. Wurde halt nix draus (Savegame erst Jahre später wieder gefunden ^^)
KOTOR habe ich seltsamerweise nie gespielt, habs neulich versucht nachzuholen aber komme da irgendwie nicht rein.
Vielleicht mit ein Grund warum ich dieses Spiel hier garnicht so schlecht finde wer weiß.

Zum Podcast:
Zu den angeblich zu vielen Skillpunkten schrieb ich ja schon was.

Die dreiviertel Folge ging es über die Prämisse, Story und den nicht verstandenen Humor. Das war mir etwas zu lange. Dass Jochen den Humor nicht mochte habe ich nach 20 Munuten bereits verstanden aber das ging dann nochmal über eine Stunde so weiter...
Dafür dann Grafik und Spielmechaniken quasi gefühlt nur noch schnell runtergebrochen. Für mich stimmten da die Prioritäten nicht ganz.

Die vernichtende Bewertung im Podcast und auch hier allenthalben kann ich so nicht teilen. Ich gehe noch einigermaßen mit Andre mit und selbst der ist mir eigentlich zu negativ. Aber Jochen scheint das Spiel ja regelrecht zu hassen wie ich den Film Mad Max: Fury Road ;). Diesen Rant hat das Spiel meiner Meinung nach wirklich nicht verdient. Die angeführten Fehler sind vorhanden und die Bewertungen da draußen vielleicht etwas zu hoch aber ich finde es ein solide unterhaltsames Spiel. "Kann man in einem Sale mal mitnehmen" wäre völlig ok aber diese Verachtung einfach nein.
Im Podcast höre ich immer wieder dass sich das Spiel über die dummen Leute lustig macht. Evtl hat das den Gerechtigkeitssinn von Jochen derart getriggert dass er den Rest dann auch nur noch durch die negative Brille gesehen hat, so kommt es jedenfalls bei mir an im Podcast.
Ich habe das auch eher wie Symm hier interpretiert. Natürlich ist hier alles überzeichnet, auch die Charaktere. Es ist aber eher die skurrile Situation und nicht die angebliche Dummheit der Leute die mich hier amüsiert. Kann man natürlich langweilig finden wenn man wie Jochen schon hunderte Bücher, Filme und spiele zum Thema konsumiert hat das mag sein.
Die kennen nunmal kein anderes System und sind quasi indoktriniert. Ich bin mir fast sicher wenn du dir einen beliebigen Nordkoreaner schnappen und ausfragen könntest würdest du auch mit hoher Wahrscheinlichkeit einen finden der den großen Kim aufrichtig verehrt und sein Land für das Beste der Welt hält. Die sind deshalb auch nicht doof.
Die Menschen im Spiel können nicht aus ihrer Haut heraus und der vermeintliche Bösewicht entpuppt sich bei näherer Betrachtung meist auch nur als arme Sau die nicht anders kann. Fand ich eigentlich ganz cool gemacht. Da hat der eine z.B. ein Kind sterben lassen (Die Sau!) aber es stellte sich heraus dass nicht mehr genug Medizin vorhanden ist und er schließlich irgendwie rationieren muss. Also entschied er sich für die aus seiner Sicht "logische" Variante die Medizin für die "nützlichen" Mitglieder der Gesellschaft aufzusparen. Ein wenig wie bei Frostpunk vielleicht.
Übrigens ist der Kollege im ersten Akt bei mir aufrechten Ganges zum Wohle der Kolonie friedlich in den Untergang gelaufen. Da war ich tatsächlich einen kleinen Moment traurig.

Die Hauptstory ist vielleicht nicht der Renner aber das ist sie bei Skyrim z.B. auch nicht. Von daher stört mich das nicht. Die vielen kleinen Geschichten auf dem Weg sind aber für mich unterhaltsam genug. Die Hauptmotivation irgendwann alle aus dem Kolonieschiff zu befreien habe ich dabei irgendwo im Hinterkopf. Ist ja auch keine Ludonarrative Dissonanz dabei wie bei Fallout 4, es drängt ja nichts alle Kolonisten schnell auftauen zu müssen.
Ja es gibt hier nicht so viel zu entdecken wie bei Skyrim aber garnichts ist auch übertrieben.

Zur "Soviet-Ästhetik" und warum z.B. nicht sowas wie "Uncle Sam". Ich schätze es war eine rein ästhetische Entscheidung weil es einfach so unverbraucht ist im Gegensatz zum "Uncle Sam" und muss nicht unbedingt etwas mit der Ideologie zu tun haben. Aber die Hufeisen-Theorie ist interessant. Davon hört man in der Realpolitik ja auch gerne mal wenn Politiker so weit links sind dass sie angeblich schon wieder rechts raus kommen.
Kommunismus und Kapitalismus war interessant. Ich verfolge da mit Interesse das Experiment China das ja sehr gut zu funktionieren scheint aber das wäre hier zu OT.

Nochmal ein paar Takte zum Spiel die evtl im Podcast nicht so ausführlich zur Sprache kamen:

Die Begleiter
Vikar - Vor der Verwandlung in einen Hipppie war der eigentlich sehr ok finde ich. Nach seiner Begleiterquest ist er so ein tiefenentspannter Typ. Das ist im Vergleich zu vorher kurz witzig aber insgesamt jetzt doch eher meh.
Nyokas tragischer Hintergrund hat bei mir leider auch nicht so recht funktioniert. Ihre alte Truppe war mir doch sowas von egal.
Bei Felix habe ich mich auch die ganze Zeit gefragt warum der bei mir im Schiff rumhängt. War wohl einfach Mitleid.
SAM - Sorry nee wirklich nicht lustig. Aber nützlich! Außer die Situationen mit ADA "Mach mich sauber, ja genau hier aaaah :D "
Ada ist übrigens schon ok und recht witzig aber leider kein Vergleich zu EDI/SAM aus den Mass effects.
Ellie - unsympathische kackbratze die im Gespräch sogar Andeutungen macht dass ihre Loyalität durchaus käuflich ist.
Parvati ist einfach toll. Dieses quirlige Persönchen ohne jegliches Selbstvertrauen, einfach sympathisch.
Dazu kommt noch dass ich eigentlich gerne mal allergisch reagiere wenn man mir in einem Film oder Spiel die Diversität mit dem Holzhammer einprügeln will weil man sieht dass diese Person(engruppe) jetzt nur in dieser Form da ist um eine Agenda zu verfolgen aber nicht weil es da jetzt wirklich hin passt. Ich denke diverse Shitstorms in der Vergangenheit haben u.A. auch da ihren Ursprung. Aber die Romanze kommt hier nicht mit dem Holzhammer sondern sehr einfühlsam finde ich und wirkt hier sehr natürlich. Ich fand allerdings ihr Gegenstück ziemlich blass und auch noch schlecht gesprochen. Die Sprecherin klingt ja total lustlos erst recht im Vergleich zur Sprecherin von Parvati.

Noch was mechanisches:
Die Stealth Mechanik ist fürn Arsch. Man wird trotzdem entdeckt und man hat nur einen Schuss wie neulich schon jemand anmerkte. Habe mich richtig geärgert da Skillpunkte reingesteckt zu haben. Ohne zu schießen kommt man einfach nicht durch.

Rüstungstypen sind irgendwie auch egal, ob leicht, mittel, schwer ist völlig wurscht. Außer dass schwerere Rüstungen einen Malus auf einen Skill haben die man aber sowieso kaum bemerkt.

Wozu kann man hier eigentlich schlafen???

Die Bedienung im Inventar ist überhaupt nicht intuitiv und wirkt sehr konsolig. Mit der Maus Gegenstand auswählen und dann eine Taste auf der Tastatur drücken was für ein Unfug! Aber nützliche Sortierfunktionen gibt es die mir aber erst später aufgefallen sind. Von daher besser als das miese Elder Scrolls Inventar.

Warum kann man eigentlich Besatzungsmitglieder rauswerfen? Man kann doch anscheinend nur so viele rekrutieren wie ins Schiff passen? (Bin noch nicht durch). Bei Ellie bin ich versucht diese Funktion auszuprobieren da sie Andeutungen machte die mir nicht gefallen.
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Gamer since ~1987 (C64 C)

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Pio
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Re: The Outer Worlds - Fallout: New Vegas als Science-Fiction-Comedy

Beitrag von Pio »

Also da neben den Wertschätzungen (bzw. Testformaten) hier im Podcast Projekt nur noch Metacritic und 4players näher von mir befragt werden, was die Qualität und Empfehlung eines Spiels angeht, hatte ich mich nach dem 86er Test der 4players zum Start von Outer Worlds über den Gamepass bringen lassen.

Und ich war echt angetan! Die ersten 3 bis 6 Stunden dachte ich mir: was ein cooles Spiel, kein Triple A, aber das war auch nicht erwartet worden. Aber: endlich wieder ein "Fallout"-Feeling in einem Spiel. Mir waren immer wieder Kleinigkeiten aufgefallen... der "Holzhammer" Humor, teils öde Sidequests, wenig "tiefe" Charaktere - aber hey, dass kann in einem Fallout-Like Spiel ja nach 5 Stunden noch kommen.

Die Grundprämisse passte, Setting auch, Gameplay eigentlich auch (wenn auch eher generisch und nicht sonderlich innovativ). Ich dachte, das könnte noch ein echter Spaß werden. Die Spielstunden 7 bis 12 wurden etwas zäher, die Quests belangloser, die Gegner schwächer und die Umwelt generischer.

Und dann...

... dann kam Eure Sonntagsfolge.

Ich konnte Euren bzw. Jochens bissigen Unterton im Feierabend Bier schon nicht richtig deuten, hatte also umso auf die Folge gewartet. Und hier habt Ihr wirklich abgeliefert. Um es mal zu verbildlichen: Eure Argumentation durch die einzelnen Segmente des Spiels ließ es bei mir reihenweise "klirren". IHR HABT RECHT! Es macht auf Dauer keinen Spaß... Es hat mich jetzt in Stunde 13-14 so sehr gelangweilt, ich war sowas von overpowered, dass ich es einfach beendet habe, deinstalliert habe und oben drein den Gamepass wieder abbestellt habe.

Was bleibt ist der Eindruck, dass ich mir künftig VOR einem Zeit-Investment weitere Quellen ansehen sollte - oder auf Eure Wertschätzung warten sollte. ;-)

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