Diskussion: GOTD 2010-2019

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Heretic
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Heretic »

mrz hat geschrieben:
28. Dez 2019, 18:02
Naja, was hat die Dekade sonst geprägt - abgesehen von Walking Sims?
Microtransactions in lieblosen Openworlds. Hey, Game of the Decade: Jedes Ubisoft Spiel. :lol:
Nee, hast ja recht, das waren die großen Nummern der letzten Jahre. Alles nichts für mich. Aber zum Glück gab's abseits davon auch noch genug Zeugs für andere Geschmäcker. So hat beispielsweise ein "Shadow Tactics" die Echtzeit-Taktik erfolgreich wiederbelebt. Oder die Wadjet Eye-Titel, die bewiesen haben, dass auch klassische Point and Click-Adventures im Pixellook einen guten Flow haben und ernstere Themen abseits von reiner Comedy beinhalten können.

Irgendwie fällt mir gerade auf, dass es dem Adventure-Genre gar nicht so schlecht geht, auch wenn seine Hochzeit (LucasArts, Sierra) natürlich lange vorbei ist. Es ist heute nur viel facettenreicher als früher. Wenn auch weniger rätsellastig, aber das muss man nicht unbedingt negativ sehen.

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BummsGeordy
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von BummsGeordy »

mrz hat geschrieben:
28. Dez 2019, 18:02
Naja, was hat die Dekade sonst geprägt - abgesehen von Walking Sims?
Microtransactions in lieblosen Openworlds. Hey, Game of the Decade: Jedes Ubisoft Spiel. :lol:
Crafting → Minecraft
Storyfocus → Walking Simulatoren (Gone Home, Dear Esther, What Remains of Edith Finch,...)
Indie-Markt → (Super Meat Boy, Braid, The Witness, Limbo, Inside, Gone Home, Stardew Valley, Prison Architect, usw usw usw)
Mobile-Mechaniken (so sehr es mich auch schmerz) → Candy Crush, Angry Birds, Flappy Bird, Temple Run, und der ganze Quatsch...
Retro-Revival → Pixel Look, Retro-Shooter, usw usw...
Das Erstarken der Proceduralen Games → No Man Sky, Minecraft,...

und das sind nur die Dinge, die mir ohne länger nachzudenken oder zu recherchieren direkt einfallen.

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Tengri Lethos
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Tengri Lethos »

BummsGeordy hat geschrieben:
28. Dez 2019, 19:08
mrz hat geschrieben:
28. Dez 2019, 18:02
Naja, was hat die Dekade sonst geprägt - abgesehen von Walking Sims?
Microtransactions in lieblosen Openworlds. Hey, Game of the Decade: Jedes Ubisoft Spiel. :lol:
Crafting → Minecraft
Storyfocus → Walking Simulatoren (Gone Home, Dear Esther, What Remains of Edith Finch,...)
Indie-Markt → (Super Meat Boy, Braid, The Witness, Limbo, Inside, Gone Home, Stardew Valley, Prison Architect, usw usw usw)
Mobile-Mechaniken (so sehr es mich auch schmerz) → Candy Crush, Angry Birds, Flappy Bird, Temple Run, und der ganze Quatsch...
Retro-Revival → Pixel Look, Retro-Shooter, usw usw...
Das Erstarken der Proceduralen Games → No Man Sky, Minecraft,...

und das sind nur die Dinge, die mir ohne länger nachzudenken oder zu recherchieren direkt einfallen.
Finde ich sehr treffend zusammengefasst. Ich glaube auch, dass man erst mit Abstand sehen kann, welche Trends ein Jahrzehnt gesetzt hat. Die 1990´er sind für mich subjektiv musikalisch lange Zeit als "totaler Müll" gelaufen, aber ich stelle immer wieder fest, dass viel wirklich gute Musik in diesem Jahrzehnt entstanden ist.
Was die letzte Dekade meiner Meinung nach auch geprägt hat ist ein größeres Bewusstsein für Diversity in Spielen. Ob das jetzt immer erfolgt, weil Diversity wirklich geschätzt wird oder weil man einfach meint, sein eigenes Image damit aufbessern zu können, lasse ich mal dahingestellt.

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DieTomate
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von DieTomate »

mrz hat geschrieben:
28. Dez 2019, 18:02
Naja, was hat die Dekade sonst geprägt - abgesehen von Walking Sims?
Microtransactions in lieblosen Openworlds. Hey, Game of the Decade: Jedes Ubisoft Spiel. :lol:
Ha! Wenn man es zynisch sehen möchte, könnte man behaupten, die größten Innovationen fanden in der Monetarisierung statt.

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Patrick_Br
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Patrick_Br »

Fallout: New Vegas
Hier gab es für mich nie auch nur den Hauch eines Zweifels, dass dieses Spiel meine Nummer 1 wird. New Vegas verkörpert für mich alles, was ich an Obsidian liebe: Tolle Nachfolger zu mittelmäßigen/ganz okayen Produkten. Ich liebe die Welt, ich liebe die Dialoge, ich liebe die Quests usw. Wenn ich in meinem Kopf an das perfekte Spiel denke, ist New Vegas stets mein zweiter Gedanke, auch wenn das weiß Gott nicht den Tatsachen entspricht.

The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III / The Legend of Heroes: Zero No Kiseki
Dass diese Reihe in meiner Top-Ten vertreten sein muss, war auch klar. Ich hatte noch nie in meinem Leben das Vergnügen, eine Serie zu spielen, die mich so geflasht hat. Seit August 2018 habe ich ca. 500 Stunden in die Reihe versenkt; im Jahr 2019 habe ich fast nichts anderes gespielt. Die große Frage war aber: wie viele und welche Teile nehme ich in die Liste? Die Sky-Trilogie (von der ich Teil 3 eh nicht besonders mochte) sind ja wegen dem Original-Erscheinungstermin raus, deshalb habe ich mich für jeweils einen Teil der beiden anderen Unterserien entschieden. Cold Steel III, weil der fast keine Durchhänger hatte und mir von Anfang bis Ende durchgängig Spaß gemacht hat. Zero No Kiseki, weil mir in keinem partybasierten Rollenspiel (incl. Baldur's Gate II) die NPCs so ans Herz gewachsen sind wie hier - und das trotz einer rohen und unfertigen Fanübersetzung!

Deus Ex: Human Revolution
Ich habe lange überlegt, warum ich dieses Spiel in die Top Ten aufnehme. Nur weil es der Nachfolger meines Lieblingsspiels aller Zeiten ist? Aber ich bin zum Schluss gekommen, dass es das auch unabhängig davon verdient. Der Gameplayansatz war auch 2011 fast einmalig und ich liebe es, hier sämtliche Ecken zu durchsuchen, um auch jede Email zu Gesicht zu bekommen. Es ist außerdem der einzige Anwärter, das ich dreimal durchgespielt habe. Das ist doch ein Wort.

The Witcher 3
Dazu muss ich wohl nichts sagen. Hauptsächlich aus narrativen Gründen so weit oben platziert.

Gone Home
Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich Gone Home oder What Remains of Edith Finch auflisten soll. Am Ende habe ich mich für Gone Home entschieden, weil es mich unterm Strich emotional mehr berührt hat. Während Edith Finch definitiv die bessere Story erzählt und die Interaktivität des Mediums Spiel sehr gut einbindet, habe ich bei Gone Home viel lieber das Haus durchsucht und jeden Zettel in mich aufgesogen.

Saints Row IV
Meine liebste Open World der Dekade - ja, inklusive Witcher 3. Es gab kein anderes Spiel dieser Art, in der ich mit solcher Freude die 100% erspielt habe. Alleine die Fortbewegung ist ein Traum!

Finding Paradise
Begründung: das einzige Spiel in der Liste, in dem ich am Ende wie ein Wasserfall geheult habe.

Pillars of Eternity
Ich bin ein großer Fan der Infinity-Engine-Spiele und habe Pillars mit viel Geld (280 Dollar, wenn ich mich recht erinnere) auf Kickstarter unterstützt. Jeder Cent gut angelegt! Ich liebte das Spiel von vorne bis hinten, auch wenn ich es bisher bei einem Durchgang geblieben ist.

Sherlock Holmes: Crimes & Punishment
Dieses Spiel ist eigentlich nur wegen einem Feature auf der Liste gelandet: die fantastische Mechanik, in der der Spieler seine eigenen Schlüsse aus den Indizien zieht und auch zu falschen Schlüssen kommen kann. Leider war der Nachfolger ein Griff ins Klo.

Honorable Mentions:
Elder Scrolls V: Skyrim - tolles Spiel, aber am Ende von New Vegas überschattet.
Mass Effect 2 - der Plot ist völlig simpel, aber die Partymitglieder und ihre Loyalitätsmissionen haben sich mir für immer ins Hirn eingebrannt.
The Legend of Heroes: Ao No Kiseki - ich habe mich am Ende für Zero entschieden, weil ich in Zero den Plot besser fand
What Remains of Edith Finch - siehe Gone Home
Alpha Protocol - eigentlich ist das wegen dem mittelmäßigen Kampfsystem nicht mal ein Fünf-Sterne-Spiel, aber die Auswirkungen meiner Entscheidungen sind einfach nur geil.

Dishonorable Mentions:
Thi4f - ich hasse dieses Spiel über alles. Dieser Möchtegern-Batman ist nicht Garrett!

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Filusi
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Filusi »

1) The Witcher 3 (inkl. Addons)

Dieses Spiel hat es geschafft, meine hohen Erwartungen zu übertreffen und meine zu vorigen Ängste (erstmals Open World gepaart einer dichten durchgestylten Geschichte und dies als das erste seiner Art vom Entwickler, der zuvor auch wegen seiner Bugs nicht unbekannt war) Lügen zu strafen.
Es ist bisher mein allerliebstes Spiel generell, vor allem weil es geschafft hat, endlich die Güte und Emotionalität, welche ich in den Büchern sehe/empfinde, auch in dieses Spiel zu übertragen und eine der wenigen Schwächen seitens Sapkowskis ("komische" oftmals unbefriedigende Enden) zu bereinigen.

2) Red Dead Redemption 2

Ich glaube die Geschichte um Arthur Morgan werde ich ewig im Herzen behalten. Auch war es toll in dieser lebendigen Welt einen Ü40 zu spielen, der schon viele Probleme mit sich brachte und auch im Laufe der Spielzeit einige weitere zu bewältigen hatte und diese behandelten Themen sich viel um Freundschaften und Loyalität drehten. Hab ich so noch nicht oft in Spielen gesehen.



Weitere Platzierungs-Begründungen folgen später, wenn ich wieder Zeit finde. :)
Zuletzt geändert von Filusi am 31. Dez 2019, 18:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Jon Zen
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Jon Zen »

Nachdem ich zuletzt einige Stunden The Witcher 2 spielte, kann ich The Witcher 3 umso mehr wertschätzen, für die Dinge, die es nicht oder viel besser macht. Ein paar Beispiele:
  • Alchemiesystem: Jeden Trank, jede Bombe und jedes Öl muss man nur einmal brauen, unabhängig von der eigenen Benutzung --> Damit entfällt das lästige Trankmanagement, was fast jedes RPG zu pflgen wünscht
  • Zeitsprünge & Vermeidung von Laufwegen: Wenn eine Quest abends beginnt, wird die Zeit automatisch vorgespult; nach einer Quest kehrt man häufig zum Ausgangspunkt zurück und spart sich so den nervigen Rückweg
  • Kampfsystem: Es funktioniert gegen Einzelgegner, sowie gegen Gruppen, gegen Menschen und Monster - und das immer hervorragend, wobei die Animationen immer geschmeidig bleiben
  • Übersichtliches Inventar, obwohl es selbst für RPG-Verhältnisse viele Item-Kategorien gibt.
https://steamcommunity.com/id/Jon-Zen/ | Unsere Biervorräte schwinden dahin, Sire!

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Filusi
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Filusi »

3) Factorio

Factorio war so etwas, wie Liebe auf den ersten Screen. Als ich die Förderbänder sah, war mein Interesse sofort geweckt und nach den ersten Infos auf Gamestar, holte ich mir die Demo und danach ziemlich schnell das Spiel für damals 20 Euro.
Factorio offeriert diesen Automatisierungsaspekt und schlachtet ihn so richtig schön aus, bis ins Endgame hinein hat man immer wieder neue Aha und Wow Elemente. Zudem ist die Erarbeitung neuer Gameplayaspekte ungemein motivierend, auch da sich die so umfassend lohnt bzw. belohnt wird. (@ Wolfgang, wenn sich das Belohnungssystem von Death stranding schon so gut für dich anfühlt, dann wirst du dich in jenem von Factorio regelrecht wälzen.)

Immer wenn ein bestimmter Aspekt langweilig wird und in Arbeit ausartet, kommt direkt etwas Neues, welches genau diesen Punkt aufhebt oder so verändert, dass er direkt wieder interessant wird. Der Kopf explodiert dann teilweise, weil sich die dadurch ergebenen neuen Möglichkeiten (meist auch in der Kombination mit schon etablierten Kreisläufen) gefüllt schier unendlich erscheinen und zudem anfänglich nicht mal alle erfasst werden können.

Ich ahtte dieses Spiel teils echt gesuchtet, wie zuvor lange kein Spiel mehr. Die Pause nicht an den PC zu gelangen, war teils unerträglich, man konnte nur schwer einschlafen und wenn man doch mal am PC saß, ging die Zeit viel zu schnell um. Grandios!


4) Planetside 2

Ich war noch nie der Checker in Onlineshootern und spielte deshalb sehr gerne Gruppentaktikshooter wie Battlefield, wo man auch andere Rollen einnehmen und unterstützend wirken konnte. Planetside 2 war dann etwas, von dem ich zuvor nie dachte, dass es möglich sei. So große Welten, so viele Möglichkeiten, so große Squads und Platoons und sovielle Möglichkeiten miteinander zu interagieren, sich zu unterstützen etc. pp.

Aber erst als ich einem Clan beitrat, lernte ich es so richtig kennen. Normalerweise meide ich Clans, wegens festen Verpflichtungen etc.. Aber bei den Ruffnex war das damals nicht so, mann konnte auch ohne wirkliche Verpflichtungen teilnehmen. Auch wenn ich meist an den regelmäßigen Events nicht beiwohnen konnte, so war auch so das freie Spiel mit Ihnen meist sehr taktisch, da sie viele Member hatten, welche gut Gruppen leiten und führen konnten. Zudem gab es Trainings, welche viel zu einem geordneten Training beitrugen und nötige Dinge vermittelten.

Ich spielte das Spiel über 1-2 Jahre dann sehr intensiv und erinnere mich immer wieder gerne zurück. Zudem hoffe ich auf ein Planetside 3 und der damit verbundenen Reanimation der damaligen Mitglieder des Clans bzw. dass man sich wieder im großem Masse in so einem Umfeld wiederfindet.


5) Bioshok Infinite

Hier brauch man nicht viel schreiben, außer vielleicht noch, dass ich auch die Tatsache sehr genossen habe, nicht allein sondern zusammen mit Elizabeth die Spielwelt zu erkunden.


6) The Last of Us

The Last of Us steht ein wenig als Vertretung für alle Storyspiele von Naughty Dog in dieser Liste. Ich mag den Ansatz wie Naughty Dog zwischenmenschliche Beziehungen in einer Glaubwürdigkeit und Detailliebe erzählt, welche sonst nur sehr selten mit so einem großem Aufwand respektive Budget umgesetzt werden. Zudem treffen sie auch irgendwie für mich immer den richtigen Ton, nichts wirkt aufgesetzt oder kitschig.
Ein gut erzählter Film zum mitspielen, mit äußerst interessanten Charakteren und ihren Problemen untereinander. Zudem ist die Syncro echt ein Paradebeispiel, u.a. für Rockstar, dass es sehr wohl gehen könnte, dass wenig Essenz dabei verloren geht. Weiterhin möchte ich noch das Leveldesign wiederum in Hinsicht der Glaubwürdigkeit und das Pacing lobend herausheben.


7) Total War: Rome 2

Das antike Szenario ist halt das mir liebste und unterstützt auch perfekt das TW Prinzip und auch wenn die KI und anfängliche Bugs mir des öfteren graue Haare bescherten, habe ich es ewig erwartet und danach über 500 Stunden gespielt. Attila hat zwar bessere stratigische FGameplayfeatures und die Warhammerspiele endlich eine kompetente startegische KI, aber all das sicherte den Games nur eine einzige Kampagne bei Ihnen und ich fiel immer wieder auf Rome 2 zurück.


8) Overwatch

Eine Hass/Liebe, bei der ich auch nur wirklich im Ranked und als Unterstützer, vornehmlich Lucio, Spaß habe. Aber der Style und die immer wieder frischen Matches halten mich nun schon fast 3 Jahre bei der Stange, zudem ich der OW League lange Zeit viel abgewinnen konnte und viele E-Sportspiele live verfolgt habe.


9) Starcraft 2

Ein Strategietitel mit einer toll aus erzählten und aufwändig präsentierten Story mit interessanten Charakteren. Will wiederhaben ...


10) Mass Effect 2

Insgesamt kein absolut überragendes Spiel, aber ich mag Shepard und seine Freunde, auch wenn ich die Runden über die Normandy teils zu formelhaft und erzwungen fand (schadete dem Pacing enorm).
Zudem wird mir die letzte irgendwie stylisch inszenierte Mission mit der extrem packenden Musikuntermalung ewig im Gedächtnis bleiben. Ein Meisterwerk, eines Spielabschlusses!

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Darkcloud
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Darkcloud »

Ok hier mal meine Auflistung von irgendwie geilen und bemerkenswerten Spielen, werde daraus dann die top 10 erstellen:

2010:
VVVVVV: Ein echt cooler Platformer, bei dem man statt zu springen die Schwerkraft invertiert. War auch einer der ersten Hardcoreplatformer den ich gespielt hab. Da es echt lange her ist weiß ich leider gar nicht mehr wie gut es war. Sehr gut aber auf jeden Fall, aber GOTD gut? Ich glaub nicht, aber erwähnenswert gut.

Super Meat Boy: Eines der Spiele das mir gezeigt hat wie geil Indiegames sind und halt einfach ein guter Platformer. Was für mich ein wenig gegen GOTD spricht ist, dass ich so wie es designt ist irgendwie nicht so das Gefühl habe die 100%-ige Kontrolle zu haben wie bei anderen Platformern und das trotz der echt perfektionierten Steuerung.

Super Mario Galaxy 2: Es ist more of Super Mario Galaxy aber auch die Perfektion von Super Mario Galaxy und das war schon verdammt gut. Wohl der beste 3D Platformer.

Donkey Kong Country Returns: Ein echt guter 2D Platformer. Aber auch so ewig her, dass ich es gespielt hab. Ich glaube es hatte so einige Stellen die irgendwie unfair und frustig waren. Außerdem ist es echt mist, dass man wenn man es auf original Hardware ohne Mod spielt mit Bewungsteuerung spielen muss die einfach nur mist ist.

Final Fantasy XIII: Ich mochte FF XIII ja, wobei es wirklich schade ist, dass das Spiel so lange so linear ist. Das Postgame ist dann auch etwas viel gegrinde.

2011:

Sonic Generations: Ich find Sonic und vor allem 3d Sonic ja meist nicht so geil. Aber Sonic Generations ist echt geil und man hat auch recht schnell einen echt guten Flow und rennt durch die Level.

Prinny 2: Ein Disgaea Spinoff indem man Prinny spielt, in einem Platformer. Jenachdem in welcher Reihenfolge man die Level spielt sind sie unterschiedlich. Echt geiles Gameplay und verdammt schwer.

Jamestown: Das Spiel um Bullet Hell zu lernen. Man kann damit anfangen die Level einzeln zu spielen und auf eher harmlosen niedrigen Schwierigkeitsgraden zu spielen und wird dann dazu gezwungen langsam höher zu gehen um die letzen paar Level zu spielen und dann die Level am Stück zu spielen.

Portal 2: Während ich Portal 1 ja nicht so geil fand, war Portal 2 doch echt noch mal in allem besser. Coole Story, nette Puzzles, wie Teil 1 aber eigentlich bis zum ende echt einfach aber mit mehr Abwechslung. Alles in allem echt cool.

Wow 2011 war ein nicht so das geilste Jahr.

2012:

Harveys Neue Augen: Ich mag ja die ganzen Daedelic Comedy Adventures. Aber Harveys neue Augen ist eindeutig das beste und echt super. Hier ist auch der ernste Plottwist am besten eingebaut. Wobei Edna Bricht aus in dem Punkt noch etwas besser ist.

Hotline Miami: Geiler Soundtrack, super Gameplay und der Look ist auch super. Vor allem ein Spiel bei dem man echt merkt wie man durch Übung besser wird und am ende ist sogar recht leicht. Teil 2 wird hingegen hier nicht erscheinen. Das war zwar auch gut, aber wurde dann hinten raus viel zu oft frustrierend und die Level viel zu lang.

Witcher 2: Witcher 2 war schon ziemlich geil. Es hatte aber immer noch das Problem wie in Teil 1, dass hin und her laufen in den Hubgebieten mit der Zeit etwas nervig wurde.

Diablo 3: Ich hab mit dem Spiel kurz vor release von Reaper of Souls angefangen und ohne ROS ist es auch nicht so geil. Ich hab es wohl über 1000 Stunden gespielt und einen recht großen Teil davon wegen Multiplayer. Aber der Coregameplay Loop funktioniert schon verdammt gut. Es hängt mir mittlerweile aber schon echt aus dem Hals raus. Das wird aber langsam weniger und am ende hol ichs doch auf der Switch.

Borderlands 2: Eines meiner meistgespielten Spiele, das Gunplay macht Spass, der Loot ist abwechslungsreich und Präsentation und Story ist auch super.

Dragon's Dogma (mit Dark Arisen noch mal ein Stück geiler, das war dann erst 2013): Das Gameplay ist einfach super. Ein Wenig Monster Hunter Light. Die Story ist in ihren Ansätzen interessant aber man merkt einfach, dass fehlt was. Das Spiel wird eben vor allem von seinem geilen Gameplay getrieben. Die Open World ist nicht übermäßig groß aber dafür super designt. Im Gegensatz zu den meisten Open Wolrd Spielen hab ich da die Welt wirklich kennen gelernt.

Doom and Destiny: Fing als RPG Maker Spiel an, sieht auch so aus aber man merkt an der Ausführung der Kämpfe usw, dass es wenn es im RPG Maker gemacht worden wäre ein gewaltiger Aufwand gewesen wäre das so gut umzusetzen. Es ist ein Comedy RPG in dem eine Gruppe PnP Spieler in einer Fantasywelt landen. Ich war aber echt überrascht, wie gut das am ende alles war. Wieder so ein Spiel bei dem ich heute nicht mehr weiß wie geil ich es wirklich finden würde. Die Switch Version ist auch etwas teuer wenn ich überleg wie alt das ist, sonst würd ichs da noch mal spielen. Am PC hab ich momentan nicht so die Lust.

Anodyne: Grundlegend ist es ein Zeldaklon, was so richtig heraussticht ist die Atmosphäre, das Post Game in dem man die Spielwelt selbst praktisch auseinander nimmt und dann komplett out of Bounds geht und dort Sachen entdeckt. Größtes Problem: es ist in Flash gemacht und die Steuerung ist nicht so präzise wie sie sein sollte. Die Originalversion von Binding of Isaac hat das gleiche Problem.

Dark Souls: Ok das wird noch ein Problem, weil ich am ende eigentlich wohl Dark Souls, Dark Souls 3, Sekiro und Bloodborne auf die Liste packen will und dann schon 4 von 10 Plätze damit belegt werden. Deshalb werde ich am ende mit Sekiro und Bloodborne gehen und gerade Bloodborne stellvertretend für DS 1 und 3 drauf haben andererseits hab ich hier den Post für eine Diverse Liste mit Erklärungen und die 10er Liste ist einfach für die Punktegesamtwertung. DS 1 hat die coolste Welt so im ganzen gesehen. Wie die einzelnen Gebiete sich zu einer Welt zusammen fügen ist großartig. Aber gegen Ende fällt das Spiel einfach doch ab. Gerade mit den Demon Ruins und Lost Izalith aber die 4 Lords sind alle auch einfach keine geilen Bosse im Vergleich zum Rest.

Rayman Origins: Wenn es einen Grund gibt warum mir die Existenz von Ubisoft nicht recht egal ist, ist es Rayman Origins und Legends. Origins find ich noch ein Stück stärker, auch wenn die Runner und Musiklevel in Legends echt geil sind. Aber das man nur 3 aber dafür bedeutungsvolle Secrets im Level hat und die Level generell sind in Origins etwas stärker und Night of the Livid Dead ist einfach so ein großartiger Level.

Final Fantasy XIII-2: Mein Lieblingsteil der FF XIII Trilogy. Während die Kämpfe durch die teils geringe interaktion in XIII etwas langweilig waren ist das hier besser. Einfach weil die Geschwindigkeit deutlich erhöht wurde. Man besucht teils alte Orte aus FF XIII, welche aber in den verschiedenen Zeitzonen noch mal verändert wurden und man kann jetzt teile der Maps betreten die vorher nur Hintergrund waren. Von einem sehr linearen Spiel mit XIII zu einem recht nonlinearen. Die PC-Version ist aber unter aller sau.

They Bleed Pixels: Wieder ein Hardcore Platformer, die Angriffe die man ausführt spielen dabei eine wichtige Rolle in der Bewegung da man so auch länger in der Luft bleibt. Da ich das auch ewig nicht gespielt hab weiß ich nicht mehr wie geil genau es ist. Aber schon ziemlich.

2013:

Rayman Legends: Wie schon Origins echt geil und die Musiklevel und Runnerlevel sind super. Ich merke aber bei jedem durchspielen, das ich etwas weniger Lust auf das Spiel hab. Die ganzen Geheimnisse finden ist ein wenig wie Arbeit und dann sind da noch andere Collectible Ziele. Ich glaube hier wurde ein Stück weit das reingebracht, was Ubisoft in so vielen Spielen hat. Collectibles der Collectible willen und um die Spieler möglichst lange am Spiel zu halten damit es sich auch ja wie eine gute Investition fühlt. Ohne das wär es das bessere Spiel, wie Rayman Origins eben.

Dust an Elysian Tale: Ein echt schönes Metroidvania. So zum mal alle paar Jahre wegspielen ist das echt super. Aber mir fehlt da irgendwie das Gefühl das ich sage, das will ich jetzt echt wieder mal spielen.

Super House of the Dead Ninjas: Hm wie beschreibt man das ein Roguelike Ninja Actionplatformer bei dem man einen Turm nach unten klettern muss mit einem Zeitlimit. Echt schwer aber auch echt spassig.

New Super Mario Bros U (vor allem wegen dem DLC, wäre wohl eigentich 2014 New Super Luigi U): Es ist halt ein echt super gemachtes 2D Mario. Aber hat auch wenig neues und überrschendes. Das Highlight ist aber New Super Luigi U. Schwerere Level mit super Flow und 100 Mariosekunden (sind ja kürzer als echte Sekunden) Timer aber mit Leveln in denen die Zeit super reicht. Der Flow der Level ist super, sie haben ne angenehme Schwierigkeit und es macht einfach verdammt viel Spass.

DMC: Ich hatte mit DMC durchaus meinen Spass, ich verstehe warum es als Devil May Cry so seine Probleme hat. Aber als Spectacle Figher generell war es einfach gut. Die Level waren interessant und die Kämpfe sind super.

2013 ist auch nicht so das geile Jahr. Da sind aber eher noch Spiele dabei die ich jetzt nicht hier aufliste, da sie mir für GOTD nicht gut genug sind aber die trotzdem gut sind.

2014:

Freedom Planet: Für mich das Sonic Spiel das einfach das weitaus bessere Sonic ist. Schon allein weil das bescheuerte Ring System weg ist und dann das echt coole Leveldesign und Bosse die nicht einfach kacke sind.

Lisa: Lisa war schon echt großartig, teilweise echt gnadenlos und ich weiß nicht ob der Hardcore Schwierigkeitsgrad der speichern stark limitiert auf dem man es eigentlich spielen soll nicht etwas zu hart ist. Aber die Kombination aus Humor und Tragik ist echt großartig. Das Kampfsystem mit der Kombination aus fixen, einmaligen Kämpfen statt Zufallskämpfen in den allermeiten Situationen holt außerdem wohl das beste aus dem RPG Maker bei dem das Kampfsystem meist einfach mist ist.

Lightning Returns: Final Fantasy XIII: Das beste Kampfsystem der XIII Spiele. Komplett nonlinear und mit einer Zeitmechanik. Leider sind die quests ein wenig zu sehr Fetchquests und die Zeitmechanik wurde vor allem so genutzt, dass das Spiel an allen möglichen momenten versucht die Ingame Zeit zu verschwenden und einen auffordert zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten zu sein. Echt spassig aber gerade gegen Ende zu gestreckt.

Guacamelee: Ein Spassiges Metroidvania, das gerade gegen Ende seine Mechaniken voll ausnutzt für herausfordernde Platformsegmente. Die Kämpfe sind auch echt super. Einzig der Metroidvaniaaspekt ist verbesserungswürdig. Jeder Skill erlaubt neue collor gecodete Blöcke zu zerstören. Nicht weil der Skill es einem erlauben würde da organisch weiter zu kommen sondern weil der halt jetzt Blöcke dieser Farbe zerstören kann.

Metal Gear Rising: Ok die Story ist over the top und gerade der Finale Boss ist einfach übertrieben lang und voller dummgelaber. Aber die Inszenation ist super und das Gameplay ist einfach verdammt gut. Einer der besten Spectacle Fighter

Binding of Isaac Rebirth: Ich nehm das mal stellvertretend für die ganzen Versionen des Spiels. Hier kam die überarbeitete Version raus die nicht mehr mit Flash lief und sich damit auch wirklich gut spielt. Das Spiel hat einfach die perfekte Kombination aus Zufall und berechenbarkeit die es einem erlaubt durch lernen der Mechaniken immer besser im Spiel zu werden. Auch wenn die Varianz durch den Zufall hoch ist und manche runs bedeutend einfacher sind. Aber wissen über das Spiel erlaubt es einem auch unter nicht so guten Bedingungen erfolg zu haben und das was einem gegeben wird so zu nutzen, dass es ein guter Run wird.

Donkey Kong Country Returns Tropical Freeze: Das Spiel ist noch mal ein ganzes Stück besser als der 1. Teil. und hat nicht mehr die unfairen stellen. Ein unglaublich guter 2d Platformer mit angenehmer Herausforderung.

Hyrule Warriors: DIe Warrior Spiele sind mit Lizenz besser, dass zeigt auch Hyrule Warriors. Sich mit den Zeldacharaktern durch Gegnerhorden zu schnetzeln macht einfach spass und im Vergleich zu vielen anderen Warrior spielen sind zumindest die Bossgegner durchaus eine Herausforderung.


So das ist erst mal die erste hälfte des Jahrzehnts. Mal sehen wie ich das in ein Ranking bringe.

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Tengri Lethos
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Tengri Lethos »

Patrick_Br hat geschrieben:
30. Dez 2019, 18:55


Sherlock Holmes: Crimes & Punishment
Dieses Spiel ist eigentlich nur wegen einem Feature auf der Liste gelandet: die fantastische Mechanik, in der der Spieler seine eigenen Schlüsse aus den Indizien zieht und auch zu falschen Schlüssen kommen kann. Leider war der Nachfolger ein Griff ins Klo.
Ich meine mich sogar zu erinnern, dass in einem Fall kein 100 % eindeutiges Ergebnis möglich war (der Fall mit der verschwundenen Bahn). Fand ich auch sehr interessanter Ansatz, den man durchaus hätte ausbauen können /dürfen. Ich habe das Spiel mal bei Games with Gold bekommen und war wirklich positiv überrascht...der Nachfolger hat aber so vieles verschlimmbessert. Auf jeden Fall schön, dass noch jemand das Spiel in guter Erinnerung behalten hat!

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HerrReineke
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von HerrReineke »

Darkcloud hat geschrieben:
4. Jan 2020, 01:45
Ok hier mal meine Auflistung von irgendwie geilen und bemerkenswerten Spielen, werde daraus dann die top 10 erstellen:
[...]
So das ist erst mal die erste hälfte des Jahrzehnts. Mal sehen wie ich das in ein Ranking bringe.
Oha, krasse Liste! Schonmal danke für deine Mühen damit^^ Bin jetzt schon gespannt, was du aus der zweiten Hälfte aufzählen wirst und was es letztendlich in deine Top10-Nominierungen schaffen wird :D
Quis leget haec?

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Tengri Lethos
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Tengri Lethos »

1. The Last of Us
Ein wenig unfair, da so einfach bei mir: Hat bei mir mehrere Sweet Spots getroffen: Postapokalyptische aber glaubwürdige Welt, harte Entscheidungen, eine sehr schön und glaubhaft inszenierte Beziehung zwischen den Protagonisten, die sich auch sehr nuanciert ändert. Optisch seinerzeit total beeindruckend und mit ganz vielen Highlightmomenten (die Giraffen!!!) und einem Ende, das bei mir Gesprächsbedarf geweckt hat. Das technische, handwerkliche, inszenatorische etc. Niveau überragt für mich jedes andere Spiel...vielleicht nicht um Längen, aber immer deutlich sichtbar.
2. Life is Strange
Das Spiel hat mich aus meiner Komfortzone herausgeholt. Ich habe es damals nur geholt, weil ganz viele Menschen, bei denen ich das nicht erwartet hätte, davon geschwärmt haben. Und dann war es ein echter Ritt durch die Episoden. Alternative Realitäten, etwas Butterfly Effect und die Entwicklung einer echten Beziehung zwischen den beiden Protagonisten. Und am Ende eine Entscheidung. Würde man mir dieses Dilemma abstrakt beschreiben; ich hätte immer gesagt, dass ich weiß, wie ich entscheide. Und hier ist es durch die Nähe der Figuren zueinander genau anders gekommen. Ich habe also die Arschloch-Entscheidung getroffen, weil ich sie nicht anders treffen konnte.
3. The Walking Dead Season 1
Ein Adventure ohne Rätsel? Kaum echtes Gameplay? Die Entscheidungen sollen sich auswirken, aber läuft es am Ende nicht doch immer nur (auch aus Budgetgründen) auf den einen Handlungsweg hinaus? TWD hatte keinen leichten Start bei mir. Ich hatte auch weder eine Verbindung zur Serie oder den Comics. Und dann ist die Ausgangslage auch noch so unbequem: Die Figur, die ich spiele, hat offensichtlich Fehler gemacht. Schlimme Fehler. Dann kommt die Zombie Apokalypse und man merkt, wie jede kleine Insel des Friedens, die man sich sichert, kurz darauf wieder verloren ist. Hoffnungslosigkeit...wäre da nicht diese andere Person, für die ich mich/ meine Spielfigur sich verantwortlich fühlt. Solange sie da ist, habe ich einen Sinn zum Weitermachen. Und dann...wird absehbar, dass wir bald getrennt werden. Was für ein Vermächtnis möchte ich hinterlassen? Was will ich der anderen Figur noch mitgeben? Wie irrational werde ich angesichts der drohenden Gefahr alles zu verlieren? Und wenn mir am Ende der Spiegel vorgehalten wird...gefällt mir was ich sehe?
Das alles sind Fragen, mit denen mich das Spiel wieder und wieder konfrontiert hat. Das alleine bringt es schon in die Top 10. Aber dazu hat es noch was anderes getan: Mich aus der Gameplay-Konditionierung der "Ich treffe Entscheidungen danach, welche Auswirkungen sie später haben" herauszuholen. Denn dadurch, dass die Auswirkungen oftmals identisch wurden (Person A oder Person B muss sterben, ich entscheide. Egal wie ich mich entscheide, kurz darauf stirbt Person B sowieso) musste ich mich viel mehr damit beschäftigen, eine für mich moralisch richtige Entscheidung zu treffen. Und auch wenn ich total nachvollziehen kann, dass es viele Menschen gibt, die sich darüber aufregen, dass ihre Entscheidung keine echten Auswirkungen kann: That´s life! Wir reden uns sehr oft ein, dass wir mit unseren Entscheidungen vordefinierte Ergebnisse erzielen und weil wir dieses Ergebnis wollen, eben diese oder jene Entscheidung treffen müssen. "Ich will ja später in die und die Position kommen, also muss ich mich jetzt auf eine andere Position bewerben". Und dann sind wir enttäuscht, wenn die Bewerbung nicht hinhaut. Wir haben doch alles dafür getan, wie ungerecht ist es denn, dass uns das Leben Entscheidungsfreiheit vorgaukelt, wenn es am Ende doch sowieso auf das selbe Ergebnis hinausläuft?
Um so wichtiger ist, sich bei Entscheidungen bewusst zu machen, dass manchmal die einzig wichtige Frage ist: Kann ich mit der Entscheidung, egal wie es dann ausgeht, leben? Und: Triff eine Entscheidung über die Frage, die sich Dir gerade stellt und nicht anhand dessen, was Du möglicherweise gewinnen könntest. In manchen (!) Situationen ist dies für mich persönlich (der gesamte obere Text erhebt auf keinen Fall den Anspruch auf Allgemeingültigkeit) sehr hilfreich und wenn es nur dazu führt, dass ich mich nicht darüber ärgere, in einer bestimmten Situation dies oder jenes getan zu haben, nur weil das Ergebnis mir nahelegt, dass meine Entscheidung irrelevant war.
4. Mass Effect 2
5. The Witcher 3
6. Batman: Arkham City
7. Horizon Zero Dawn
8. God of War
9. Bioshock Infinite
10. XCOM Enemy within

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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Darkcloud »

Ich hab übrigens gemerkt, dass ich in Launchbox keine PS3, 3DS und PS Vita spiele drin hab. Deshalb fehlten die in 2010-14. Nachdem ich die hinzugefügt hab und die damit auch wirklich zeitlich einordnen kann, kommt ein Nachtrag dazu und dann 2015-19.

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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Darkcloud »

Ok jetzt die Spiele auf Systemen 2010-14 die ich in der Liste nicht drin hatte:
zuerst XBox 360, da ist 2010 das letze Jahr für das ich da Spiele hab, keins kommt in die Liste.
Also 3DS:
2010: gab es noch keinen 3ds
2011:
Super Mario 3D Land: Das Spiel hat einiges an Spass gemacht, aber wie so viele Handheld Marios, scheint es einer der schwächeren Vertreter zu sein. Ist bei den New Spielen ja genauso. Wobei ich 3D World mangels eines Switch Ports noch nicht spielen konnte. Die 8 Hauptwelten machen echt Spass, sind aber etwas leicht. Danach kommen noch mal 8 Welten, welche neu angeordnete Level der ersten 8 Welten sind. Dabei ist die Reihenfolge nicht die gleiche und leichte Level der frühen Welten sind so erschwert, dass sie in den harten Leveln erst später kommen. Das ganze auch so, dass die Level neu genug sind um Spass zu machen. Aber so generell kommt das Design einfach nicht an die Top Titel ran. Die letzen paar Level sind dann auch nervig schwer, da sie ihre Schwierigkeit oft daraus beziehen, dass man nur sehr wenige Powerups in den Leveln bekommt und für die Goldenen Münzen aber teils die Powerups braucht. Das sorgt nur dafür, dass man mehr Zeit braucht da man teils in alte Level zurück geht und die Powerups holt. Das ist nicht schwer, dass ist nervig.

Das wars auch mit 2010, Mario Kart 7 ist noch Cool, ist halt Mario Kart. Release Jahr eben.

2012:
Theathrythm Final Fantasy: Ein Rhytmusspiel, etwas ähnlich zu den Taiko Spielen. Macht echt viel Spass. Dazu RPG Elemente. Leider muss man hier die Touch Steuerung nutzen. Ich halte das hier kurz, da der Nachfolger einfach besser ist und das hier ein wenig wie die Beta wirkt.

New Super Mario Bros 2: Auch wieder ein echt Spassiges Spiel. Ein Nebenziel des Spiels ist es möglichst viele Münzen zu sammeln und so hat es auch Powerups die dafür sorgen, dass man mehr Münzen bekommt. Es ist besser als der DS teil aber fällt im Vergleich zur WIi wieder ab. Während das Spiel auf der Wii U/ Switch der beste teil der Serie ist. Da merkt man wieder, die Mobile Teile sind schlechter. Noch zu erwähnen sind die Challenges in denen man ein Paar Level in Reihe spielt und ein Ziel an Münzen hat das man erreichen muss. Die sind cool als DLC gibt es da noch spezielle, die alle so ihre Gimmicks haben, der super harte Level ist es auch. Wirklich extrem hart und auch eher frustrierend vor allem mit Hinblick auf das Ziel. Da sind mir viele der Kaizo Level in Mario Maker 2 lieber. Am schlimmsten aber ist, dass die Packs total überteuert waren. Zu der Zeit hat Nintendo echt schreckliche, teure DLC released.

2013:
Shin Megami Tensei IV: Es spielt sich ähnlich wie die anderen SMT Teile, im Vergleich zu 3 ist es aber deutlich leichter. Wie immer ist man mit Held+ rekrutierten Monstern unterwegs und ist vor allem am Dungeon Crawlen. Das Spiel wär aber geiler wenn man nicht so ewig viele Kämpfe hätten und halt echt lange Dungeons. Ich hab mich in der Oberwelt auch immer wieder verirrt und wusste nicht wo genau ich hin soll. Sonst wäre das Spiel wirklich verdammt gut, so ist es erwähnenswert, wird aber nicht in der Top 10 landen.

Pokemon X/Y: Der 1. 3DS Teil und das Pokemon Spiel mit den Coolsten gebieten. Gerade die Städte sehen echt toll aus. Die Story gefiel mir in dem Teil auch am besten. Hier wurde dann das 8 Orden Sammeln echt ziemlich Nebensache bis ganz am Ende.

2014:
Theatrhythm Final Fantasy Curtain Call: Zu dem Vorgänger ein deutlicher Schritt nach vorne. Endlich ist auch eine Steuerung mit Buttons möglich. Es gibt Adventure Maps auf denen man jeweils Level mit den Liedern Spielt und für Bosse sind es eben Boss Themes. Jede Art von Theme hat auch leicht anderes Gameplay. Aber im Kern geht es immer darum, dass richtige im richtigen Moment zu drücken. Die RPG-Mechaniken machen auch Spass und sind darauf ausgelegt, dass man, wenn man möchte auch lange was zu tun hat. Hat man Level 99 Erreicht, kann man den Charakter zurück auf Level 1 bringen und er bekommt dann Bonuspunkte für das Limit an Ausrüstbaren Skills. So kann man dann mehr Skills ausrüsten. Das kann man dann mehrmals wiederholen. Aber wer das nicht will, für den Reicht Level 99 für recht Starke Charakter und der kann dann stattdessen einen anderen der Zahlreichen Charakter aus allen möglichen FF Teilen Aufleveln.

Pokemon Alpha Saphire/Omega Ruby: Bis Lang mein Lieblingsteil, vielleicht auch weil ich mit dem nach ein Paar Jahren wieder in Pokemon eingestiegen bin. Ein Remake von Gen 3. Was mir da neben dem coolen Weltdesign vor allem gefallen hat sind die vielen Möglichkeiten Pokemon zu fangen und die Menge an Pokemon die direkt fangbar war. Das war eben auch Perfekt für den Teil, mit dem ich dann auch angefangen habe alle Pokemon zu fangen, da ich durch die Online Möglichkeiten auch dies auch als Erreichbares Ziel sah. Einzig das Artdesign gefällt mir nicht so, da es im Vergleich zu X/Y etwas limitiert ist, da es wohl an eine 3D Version von Saphire/Ruby angelehnt ist.

Playstation Vita:
Ok das wird kurz, ich mochte die PS Vita ja, aber wenn ich so schau, dann wird schnell klar, das lag an den vielen Indie Ports, in der Hinsicht war die Vita die Switch vor der Switch.

2011:
Castlevania: Harmony of Despair: Ja, der Name ist gewählt damit man es als Castlevania HD abkürzen kann. In dem Spiel hat man Auswahl aus den verschiedenen Hauptcharaktern der Metroidvania Castlevanias und mit DLC auch noch ein paar aus älteren Spielen. Man kommt dann in eine Map auf welcher man mit Zeitlimit schätze sammelt und am ende den Boss erreichen und töten muss. Das ganze mit bis zu 4 Spielern. Das Progressionssystem ist ein wenig wie Diablo, aber gleich mit Maximallevel. Also nur noch Progression durch Ausrüstung und bei einigen der Charakteren durch leveln der Skills auf verschiedene Art und weiße. Größtes Problem: es gibt absolut überstarke Ausrüstung, es wurde nichts gegen Cheater gemacht die dann Ergebnisse erreichen können die ohne nicht erreichbar sind und die Grafik besteht oftmals aus original Sprites der Spiele. Gerade wenn die vom GBA sind echt nicht hübsch. Das HD kommt dann zustande wenn man rauszoomt.
2012:
Persona 4 Golden: ok erst mal die Frage ob man das als Remake sieht, die Grafik ist besser ja, es gibt ein Extra Kapitel. Es ist das Persona 5 Royale von Persona 4. Was das Spiel echt für mich runter zieht, sind die ewig langen Zufallsdungeons voller Kämpfe. Da ist Persona 5 massiv besser. Was es aber besser als 5 macht, ist der Anspruch der kämpfe, der da noch höher ist. Wobei es abseits von den ersten 2 Kapitelbossen nie wirklich extrem schwer wird. Was es ebenfalls besser macht, die einzelnen Stories der Social Links sind in Persona 3 und 4 meist besser als in 5.

2013:
Muramasa Rebirth: Ok das ist vielleicht wirklich eher ein Port der Wii Version. Hat halt ne überarbeitete Steuerung und DLC Charakter. Das Spiel ist ein 2D Action RPG mit Jump and Run Elementen und einem Kombobasiertem Kampfsystem. So ein wenig Devil May Cry in 2d aber etwas simpler. Es gibt 2 Charaktere und dann noch mal ein paar mehr DLC Charakter. Da man aber mit jedem Charakter grob so ziemlich die gleichen Abschnitte spielt, nur in anderer Reihenfolge, wurde das schon beim 2. der Charakter etwas langweilig. Ohne diese Streckung wär das Spiel echt gut.

2014:
Tales of Hearts R: Remake eines DS Tale Spiels das es nie aus Japan geschafft hatte. Das interessante ist, dass es sich vom Story ablauf weniger wie ein typisches Tales anfühlt sondern eher wie so was wie Lufia auf dem SNES. Das Kampfsystem ist hingegen Tales Typisch. So alles in allem ist es auf jeden Fall in meinem Tales Ranking recht weit oben.

Playstation 3:
2010:
Nier:
Ok das Kampfsystem ist simpel, aber ich hatte damals trotzdem sehr viel Spass damit. Storytechnisch finde ich es ein ganzes Stück besser als Nier Automata. Auch die Sidequests haben alle super Storys, auch wenn es meist Fetchquests der dümmsten art sind. Da sind wir auch beim größten Nachteil. Die Sidequests sind nervig und das man für Ende C und D (welche eine Fortsetzung von Ende A/B sind) alle Waffen sammeln musst ist einfach dumm. Der Plottwist wenn man nach Ende A die Option nutzt in der 2. hälfte noch mal einzusteigen ist aber absolut großartig. Gerade Ende D dann aber auch noch mal. Wer das Spiel nachholen will, gerade auf der Xbox 360 kann man sich leicht mit einem Save Editor helfen.

3D Dot Game Heroes: Oberflächlich spielt es sich wie Zelda 1, also Kampffokusiert mit leichten Rätseln. Das besondere ist aber, dass man sein Schwert massiv upgraden kann. Die wirklich massiven Upgrades wirken aber nur bei voller Gesundheit. Dort hat man dann ein riesiges fast Bildschirmfüllendes Schwert, das auch verdammt viel weghaut. Das Ergebnis ist dann, dass man nach einem Treffer oft schon fast verloren hat und man verletzt nur als Fallback nutzen kann. Richtig nervig: Die Pal Version hat einen Patch nicht erhalten welcher es verdammt viel einfacher macht alle Waffen zu sammeln, da dort eine dumme Entscheidung was ins NG+ übernommen wird geändert wurde.

2013:
Tales of Graces f: Ein Port eines Wii Tales, welches es nie aus Japan geschafft hat. Die Story ist bei vielen ja nicht so beliebt, aber ich mochte die recht gerne. Die stärke ist aber absolut das Kampfsystem. Es war eines der ersten Tales welches von dem typischen Standardangriffe>Base Arte>Arcane Arte>(nicht immer) Altered Arte. Das war zwar anspruchsvoller, man war durch das MP Management aber immer ziemlich eingeschränkt und hat meist Angriff>Base oder Arcane kombos gemacht. Hier ist das Limit durch CP, man kann so lange angreifen bis die CP leer sind. Die sind so eine Art Ausdauer. Im Gegensatz zu späteren Spielen mit dem System konnte man da sehr einfach sehr lange Kombos erreichen. Mir hat das aber sehr viel Spass gemacht und es war eines der wenigen Tales bei dem ich auch gerne andere als den Hauptcharakter gespielt hab und sich jeder sehr unterschiedlich gespielt hat.

Tales of Xillia: Spielerisch wieder extrem Spassig und der Teil, in dem sich die einzelnen Charakter am Abwechslungsreichsten spielen. Man kann zwischen 2 Hauptcharaktern wählen. Die haben leicht andere Storyabschnitte, ein Kapitel ist komplett anders. Wählt man aber Mila verpasst man aber einige wichtige Plottwists und erhält stattdessen nur ein paar nette Zusatzsinfos die nicht absolut wichtig sind. Also als erstes nicht Mila spielen, sondern Jude. Die Story war recht cool, aber auch nichts besonderes. So Tales Standard. Die Stärke liegt klar im Spielerischen.

Leider ist das auch das erste Tales, dass so wirkt, als wäre das Budget weitaus geringer. Das Umgebungsdesign ist simpler als in alten Teilen und man hat sich kaum mühe gegeben, dass in den Animelook der Charakter zu integrieren. Die Umgebungen sehen einfach zu "echt" aus. Also eher realistische Umgebungen (aber trotzdem keine wirklich guten Texturen) aber Anime-Charakter. Erst Zestiria und noch mal etwas mehr Berseria waren da ein Schritt zurück in die richtige Richtung.

2014:
Drakengard 3: Das Kampfsystem ist recht simpel, so ein wenig wie Dynasty Warriors durch Gegnerhorden prügeln, hier aber in komplett linearen Leveln. Dazu hat man noch Level auf denen man auf seinem Drachen fliegt und von da Gegner tötet. Die Performance ist teils echt nicht gut und erreicht nicht immer die 30 fps. Ich hatte da aber nie groß Probleme, der "Trick" ist in den Leveln nicht den Drachen an entsprechenden Punkten zu rufen damit er einen Luftangriff macht. Das Spiel ist auch so einfach genug und wenn man den Drachen nicht ruft kann man sich stattdessen nach dem Kampf an dem Kreis heilen. Das gute ist hier auch wieder die Story. Die ist teils echt brutal niederschlagend und Nier wirkt dagegen fast fröhlich. Wohl eines der wenigen Spiele das mit jedem der Enden nur noch schlimmer wird. Die Enden nach Ende A sind spielerisch übrigens noch weniger wiederholung wie bei Nier Automata, da man jeweils neue Level spielt. Der Finale Boss des letzen Endes kann sich aber hart ficken und Joko Taro auch. Der hatte nämlich die Idee, dass man hier eine 6 Minütige Rhytm Game Sequenz spielt. Zwar nur mit einem Button und meist nur kurze Tonabfolgen, aber ein falscher Knopfdruck und man darf neu anfangen. Visuell wird das ganze nur von Wellen angezeigt, wenn die den Spieler erreichen muss man drücken. Die Kamera bewegt sich aber öfter mal absichtlich so, dass man das nicht sieht. Man muss das also durch hören machen oder man spielt synchron ein Video auf Youtube dazu ab welches einem unten eine Taikoleiste anzeigt und um die Arschigkeit perfekt zu machen, kommt am ende wenn man denkt, dass es vorbei ist so nach ner Minute noch mal eine Trollnote die man treffen muss.

Tales of Xillia 2:

Eine fortsetzung von Tales of Xillia, es Recyclet die komplette Welt von Teil 1, spielt aber größtenteils in einem anderen Teil. Es kommen ein paar Charaktere dazu, die beiden Gegenspieler aus Teil 1 und der Hauptcharakter Ludger. Das Kampfystem ist noch um ein Schwächensystem erweitert, bei dem Gegner gegen verschiedene Waffenarten empfindlich sind, einzig Ludger kann die alle abdecken und ist auch generell verdammt mächtig. Das sorgt leider ein wenig dafür, dass man im Gegensatz zu teil 1 nicht mehr so gerne die anderen Charakter spielt, da Ludger einfach besser ist.
Die Story ist dabei ein Stück das Gegenteil von Teil 1. In Teil 1 hatten die Gegenspieler einen Plan mit großen Opfern, aber Jude ist der Meinung, es muss eine Alternative geben und die gibt es auch.

In Teil 2 (muss) man selber den Weg mit Opfern gehen. Das wäre auch echt cool und ist es auch. Es gibt nur ein Problem. Jude und auch die anderen, die in Teil 1 noch entgegen allen Wahrscheinlichkeiten eine Alternative gesucht haben sagen jetzt ohne es irgendwie zu versuchen "ja dann muss das wohl so,kann man nix machen, doof".

So in der nächsten Liste von 2015-19 sind dann die Spiele der Systeme hier mit drin. Wobei es da eh nicht mehr viele gibt, bis auf den 3DS war die 2014 ja am Ende ihrer Lebenszeit.

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tsch
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von tsch »

Ich wüsste gar nicht, was ich konkret nominieren sollte, wenn ich eine Top 10 oder so erstellen müsste. Als einzelnes Spiel wäre es ziemlich eindeutig Zelda: BotW, aber danach wären es dann häufig Serien mit mehreren Einträgen:

1. Zelda: Breath of the Wild

2. Xenoblade Chronicles / Xenoblade Chronicles 2 / Xenoblade X

3. Super Mario Galaxy 2 / Super Mario Odyssey

4. Zero Escape: Virtue's Last Reward

5. AI: The Somnium Files

6. Persona 5 / Persona 4 Golden

7. Splatoon / Splatoon 2

8. Bayonetta 2 / Bayonetta 1

9. Zelda: A Link Between Worlds

10. Animal Crossing: New Leaf

Wahrscheinlich vergesse ich gerade auch noch viele, aber wenn es um eine ganze Dekade geht, dann sind häufig ja schon mehrere Teile einer Serie erschienen, wo ich zwar nur den ersten erwähnen könnte, aber oft gefiel mir der nächste Teil dann auch einfach besser, weswegen ich eigentlich beide nennen will (z.b. Bayonetta).

Oder bei Xenoblade finde ich zwar den ersten Teil am besten, aber die anderen beiden Titel wären trotzdem direkt dahinter auf den obersten Plätzen.

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Darkcloud
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Darkcloud »

Weiter gehts:
2015:
Bloodborne: Da ich erst seit 2019 eine PS4 hab, hab ich Bloodborne erst da nachgeholt. Erster Eindruck, oh gott die Framerate ist so scheiße, dass ist unspielbar. Ok, PS4 war ja auch neu, da hatte der TV dumme Einstellungen, die Stutter Reduction hat genau das Gegenteil gebracht. Ausgetellt, dann war es besser, toll war die Framerate aber oftmals trotzdem nicht. Ich würde das ja im meinem Souls Ranking ganz vorne plazieren, aber neben der Framerate haben mich auch die One Hit KOs an ein paar stellen doch etwas genervt. Vor allem die dummen Yetis in der Nightmare Frontier. An sonsten ist die Mechanik mit dem Fokus auf Ausweichen und parieren super und die Atmosphäre ebenfalls.

Crypt of the NecroDancer: Ich hab es ja nie durchgespielt, aber die Kombination aus Rhytm Game und Roguelike ist super. Wenn ichs auf der Switch noch mal spiel, probier ich wohl, sobald ich ihn freigeschaltet hab, anders als in Cadence of Hyrule ist es da ja kein Menüpunkt, sondern ein Charakter der das erlaubt.

Dark Souls 2: Scholar of the First Sin: Also eigentlich hab ich nur das Original gespielt aber nicht SotFS, aber das taucht in Launchbox bei mir aus. Soll ja auch die bessere Version sein. Ich find Dark Souls 2 klar den schwächsten Teil aber es ist trotzdem noch ein echt tolles Spiel. Die teils absolut Sinnfrei verbundenen Abschnitte sind schrecklich, aber innerhalb der Abschnitte sind die Umgebungen echt cool. Auch nervig, dass so viele Bosse "großer Typ mit Waffe" sind die auch fast alle gleich ablaufen sind. Auch das überballancieren von allem wurde immer nerviger. Gerade Magie war dann am ende nicht mehr wirklich geil, da sie so geschwächt wurde.

Dragon Quest Heroes: OK bei den ganzen Musou-Spielen sollen ja die Lizenzspiele so generell die besseren sein. Das ist vor allem hier der Fall. Es weicht auch etwas von den anderen Musou ab. Die Angriffe sind langsamer und man kann nicht so sehr einfach button mashen. Man muss gezielter angreifen. Die Gegner sind abwechslungsreicher und stärkere Monster sind viel eher eine Herausforderung als die üblichen Musou Gegner. Die Bosse sind dann auch wirklich Bosse.

Lightning Returns Final Fantasy XIII: Mein liebster Teil, der FF XIII-Trilogie. Man hat einen XIII Tage Countdown und muss in der Zeit die Hauptmissionen erledigen und halt möglichst viele Nebenmissionen. Größte Probleme: Es wird gerade wenn man alle Gegner Ausrotten will, was man für einen Extradungeon braucht ziemlich grindig. Die Nebenquest und vieles in der Welt ist klar darauf ausgelegt schlicht Ingame Zeit zu verbrauchen oder zu wollen, dass man zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort ist.

Persona 4 Dancing all Night: Ein Rhytmusspiel mit Persona 4 Charakteren und einer überarraschend guten Story. Die Spielmechaniken sind super, die Lieder gut aber leider etwas wenig. War auf jeden Fall sehr spassig.

Pillars of Eternity: Also ich fand das Spiel ja gut, hoch wird es im Ranking aber nicht landen, da die Balance halt einfach echt nicht gut ist und einzelne Charkterklassen schlicht klar besser sind. Magier sind zum beispiel relativ scheiße wegen der unglaublich kurzen Reichweite ihrer Zauber wodurch die ohne hin schon nicht so ganz einfache Platzierung der Charakter noch schwerer wird und es echt schwer wird Magier von gegnerischen Angriffen fern zu halten. Ich hab aber die ganzen DLCs und späteren Patches nicht mitbekommen. Das Spiel hatte auch viel zu viel semi interessanten Text und die Story wurde erst im letzen Drittel wirklich interessant.

Tales of Zestiria: Die Story war ganz gut, so Tales-Standard. Das Kampfsystem mit der Fusionsmechanik und den jeweils verbundenen Spirits und Menschen war interessant, ich fand es aber nicht so 100% gelungen. Das Größte Problem: Wenn der 2. Menschliche Charakter mal nicht da war, musste man gleich mit 2 Partymitgliedern weniger kämpfen, da ein Spirit nicht ohne Mensch kämpfen konnte. Trotzdem eines der besseren Tales Spiele.

Titan Souls: Simples Spielprinzip. Die einzigen Gegner sind die Bosse, die sind mit einem Schuss des Bogens den man hat tot. Man selbst auch mit einem Treffer. Problem dabei, der eine Treffer der den Gegner tötet muss den Schwachpunkt des Bosses treffen. Für jeden Boss gibt es dabei einen mehr oder weniger einfachen quick kill, mit dem man das in wenigen Sekunden schaffen kann. In fast jedem Fall ist das eher weniger einfach und man wird fast immer mehrere Versuche brauchen um den zu finden. Sonst dauert so ein Kampf schon mal ein paar Minütchen und eben mehrere Versuche bis man es letztendlich schafft.

Undertale: Eines der Spiele, dass mich nach dem spielen noch verdammt lange beschäftigt hat. Es spielt ein Stück mit Rollenspielklieschees, erlaubt es das Spiel durchzuspielen, ohne jemals einen Gegner umzubringen oder aber genau das Gegenteil zu machen und dann einfach alles umzubringen und dann ein schlechtes gewissen zu bekommen weil die Welt auf einmal so still und leer ist. Dabei bricht es immer wieder die 4. Wand und Speichern und Laden ist teil der Spielwelt. Der Charakter den man spielt erinnert sich an das was passiert ist, auch wenn man das Spiel neu läd und reagiert entsprechend anders. Auch ein paar der Charaktere in dem Spiel wissen, dass es da so etwas gibt, bzw das sogar die Möglichkeit besteht, die Spielwelt zu reseten und neu anzufangen.

Witcher 3: Witcher 3 ist halt einfach geil, geile Welt, geile Quests. Nur das mit den Fragezeichen ist doof und das skill und Kampfsystem etwas zu simpel. Macht aber trotzdem so spass, dass es auch nach 200 Stunden nicht nervig wird.

2016:
AM2R: Das bessere Remake von Metroid 2. ES spiegelt das Originalerlebnis von Metroid 2 gut wieder, updatet das spiel aber mit Elementen der moderneren Teilen und erhöht vor allem die Varianz an Bossen. Gegen Ende baut es noch weiterreichende Metroidvaniaelemente ein. Indem es ein Rohrsystem eingebaut hat, dass bis zu dem Punkt versteckt war und im Original nicht zu finden ist. Dadurch hat man dann ein Schnellreisesystem, was ein paar Metroidvaniasysteme erlaubt, welche im Original so nicht vorhanden waren. Das war ja eher Linear und hat dann in den einzelnen Abschnitten jeweils passend zu den vorhandenen Upgrades optionale Upgrades versteckt. Das ist hier bis zu dem Punkt mit dem Rohrsystem auch so.

Dark Souls 3: Ok hier wird es schwer, ob ich das vor Teil 1 oder dahinter einordnen würde. Die zusammenhängende Welt von Teil 1 ist in allen anderen Spielen unerreicht. Sekiro und Bloodborne schaffen das noch ein Stück weit. Dark Souls 2 halt überhaupt nicht, weil da einiges schlicht offensichtlich nicht passt. DS 3 hat einfach eine bessere Balance und ein besseres Stat und Upgradesystem. Die Welt in DS1 ist aber doch glaubhafter und insgesamt besser.

Darksiders: Warmastered: Ok das original ist von 2010 und ich hab auch nur das gespielt, aber auch hier wieder. Warmastered ist das was bei mir in Launchbox auftaucht. Darksiders 1 spielt sich ähnlich wie ein 3D Zelda aber mit mehr Fokus auf den Kämpfen. Alles ist echt gut gemacht und das Spiel macht echt Spass. Auch die Story ist recht interessant. Ein Paar Sachen sind hier nur etwas sehr offensichtlich kopiert. Beispielsweise die Portale die man plazieren kann um dann von einem direkt zum anderen zu kommen. Das eine ist Organge, dass andere Blau.

Deponia Doomsday: Auch ein wenig Stellvertretend für die anderen Teile. In den anderen fand ich die Rätsel oft nicht ganz so gut, da mit der komplexität etwas übertrieben wurde. Hier gibt es das zwar auch, aber sehr viel seltener. Auch die Story gefällt mir hier am besten und die ganzen Zeitreisesachen.

Ori and the Blind Forest: Definitive Edition: Ok, hier auch wieder das gleiche, gespielt hab ich nur das Original. DIe Grafik und die Musik sind einfach verdammt schön. Die Story auch, und das Gameplay ist auch echt super. Das Platforming steuert sich echt genau, die Metroidvaniamechaniken funktionieren alle super und generell ist das Spiel an vielen Stellen angenehm herausfordernd.

Pony Island: EIn Spiel in dem man in einem besessenen Arcade Automaten spielt, es fängt harmlos an und man spielt einen Autorunner mit einem Einhorn, welches laser auf die Gegner schießt. Dazwischen gibt es ein paar Puzzlespielmechaniken. Das ganze ändert sich aber immer mehr, wenn man versucht aus dem verfluchten Programm zu entkommen und sich raus zu hacken. Dabei gibt es immer wieder tiefer im Spiel versteckte Geheimnisse.

Tomb Raider: ok ist von 2013, taucht hier auf, da ich Rise of the Tomb Raider gesehen hab und mir jetzt denke, Tomb Raider sollte schon erwähnt werden. Größter Nachteil ist die absolute dissonanz zwischen "oh das arme Reh oh ich musste es umbringen" und "oh ich musste den Soldaten da umbringen, ging gerade so heimlich und ich hab den grade ermordet" und sich dann 5 Minuten später ab da den Rest des Spiels durch Söldnerhorden zu schnetzeln als wäre es nichts. Das ist nicht mal Ludonarative Dissonanz, Narativ ist das für das Spiel ab da ja auch kein Problem mehr. Aber das Gameplay ist einfach geschmeidig, das Bogen schießen macht verdammt viel Spass und auch das Restliche Gameplay ist super.

Shantae Half-Genie Hero: ein super 2D Platformer in dem man langsam neue Tierformen und andere Upgrades freischaltet. Das ganze ist dabei nicht ganz Metroidvania sondern eher wie Demon's Crest. Man kann mit den Uprades in alte Level zurück und da neue Orte und damit Powerups erreichen. Sieht super aus und das Gameplay ist auch echt prima.

Stardew Valley: Es ist praktisch Harvest Moon nur perfektioniert und mit mehr Kontent. Man kann hier ewig lange spielen, die Farm aufbauen, Upgrades erarbeiten, die Minen erkunden und sich durchkämpfen usw und dabei immer mehr Geld durch die Farm verdienen.

Tyranny: Storytechnisch macht das spiel echt verdammt viel richtig und erlaubt einem einiges an Entscheidungsmöglichkeiten, wodurch man auch einen etwas anderen Pfad durch die Story nimmt. Auch wenn es immer heißt, dass man auf irgend eine Art Böse spielen muss, es stimmt nicht. Man sagt einfach "öh verschont die, sagt der Overlord, weil isso" und oft klappt es sogar, wenn nicht kloppt man die halt um die da sind. Deshalb hab ich mich dann auch dem Widerstand angeschlossen. Das Kampfsystem ist auch recht gut, teils etwas einfach, aber auf jeden Fall besser als Pillars of Eternity.

Ok in dem Post erst mal nur 2 Jahre. 2017-19 kommt noch.

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Varus
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Varus »

tsch hat geschrieben:
12. Jan 2020, 13:35
Ich wüsste gar nicht, was ich konkret nominieren sollte, wenn ich eine Top 10 oder so erstellen müsste.
Geht mir ähnlich. Denke jetzt echt schon einige Wochen drüber nach, aber finde einfach keine Kriterien, die vor mir selbst rechtfertigen könnte. Ich meine in den letzten 10 Jahren ist so viel passiert. Ich hab Abi gemacht, von zuhause ausgezogen, 2x mit einem Studium begonnen, ein Studium abgeschlossen und nun fest im Berufsleben. In der Zeit hat sich auch mein Geschmack bei Spielen stark glaube ich sehr stark gewandelt und was mir vor 9 Jahren Spaß gemacht hat, kann ich heute nicht mehr sehen. Bestes Beispiel Skyrim. Habe auf zwei Plattformen locker über 1000h in dieses Spiel versenkt und auch riesen Spaß damit gehabt. In den letzten zwei Jahren habe ich glaube ich 4x Enderal spielen wollen, habe es aber immer nach 10h-15h sein lassen. Dieses Kampfsystem kann ich nicht mehr ertragen, auch wenn Story und Welt von Enderal eigentlich echt nice sind.

Naja, vielleicht hat sich mein Geschmack mittlerweile etwas gefestigt und ich kann dann bei den GOTDs der 2020er mitmachen :D
I'm Commander Shepard and this is my favorite singature on the Internet.

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Darkcloud
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von Darkcloud »

Ich bin grade an 2017. Bei 2019 meinte ich ja, dass es wieder an 2017 rankommt, nachdem ich 2018 etwas schwächer, aber trotzdem gut fand. Also ich bin jetzt bei 26 Spielen in 2017. Wobei einige nicht als erstes in dem Jahr released wurden, sondern nur Ports. In ner GOTY Liste wären die also falsch.
Ich bin mir nicht sicher ob da ein Stück Recency Bias dabei ist, aber meine Topliste wird wohl viel aus der 2. Hälfte des Jahrzehnts haben.

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AnnGelacht
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von AnnGelacht »

Ok, auch auf die Gefahr hin wieder mal in der bösen Noob-Casual-Mädchen-Ecke zu landen hier aber ganz ernst gemeint die Frage, ob ich Die Sims 3 auf meine Liste packen darf? Grundspiel kam zwar im Sommer 2009 raus, die Erweiterungen aber im 3-6 Monatstakt ab 2010-2013...und die haben meine Spielerfahrung auf jeden Fall geprägt...
Auf jeden Fall kein Kandidat für die oberen Plätze, meine Jahrzehntliste ohne Simstitel kann ich mir aber tatsächlich aber auch nicht recht vorstellen...aber bevor ich Sims 4 nehmen muss, lass ich es lieber weg, selbst ich habe meine Grenzen :roll: :lol:

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HerrReineke
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Re: Diskussion: GOTD 2010-2019

Beitrag von HerrReineke »

AnnGelacht hat geschrieben:
16. Jan 2020, 08:17
die Frage, ob ich Die Sims 3 auf meine Liste packen darf? Grundspiel kam zwar im Sommer 2009 raus, die Erweiterungen aber im 3-6 Monatstakt ab 2010-2013...und die haben meine Spielerfahrung auf jeden Fall geprägt...
Auf jeden Fall kein Kandidat für die oberen Plätze, meine Jahrzehntliste ohne Simstitel kann ich mir aber tatsächlich aber auch nicht recht vorstellen...aber bevor ich Sims 4 nehmen muss, lass ich es lieber weg, selbst ich habe meine Grenzen :roll: :lol:
Wie du selbst geschrieben hast: Sims 3 kam für diese Dekade zu früh raus. Tatsächlich könntest du daher nur einen (oder mehrere xD) der einzelnen DLC nominieren (außer dem ersten, der auch noch 2009 erschien).

So bleibt dann scheinbar nur die Erkenntnis, dass EA über 10 Jahre lang keinen anständigen Sims-Titel mehr gebracht hat :ugly:

Funfact falls du die Folge noch nicht gehört haben solltest: Christian und Andre haben in der aktuellen Folge von 10 Jahre Klüger Sims 3 für die Dekade 2000 - 2009 mit angesprochen als (möglichen) Top-Titel ;)
Quis leget haec?

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