Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

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Andre Peschke
Beiträge: 4797
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Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Andre Peschke »

Damen und Herren!

Ein neuer Mailbag-Thread, das bedeutet: Endlich wieder eine unbeschriebene Seite digitales Papier auf die ihr alle Fragen schreiben könnt, die euch so einfallen. Vielleicht die besonders knifflige Sorte, über die wir noch nie nachgedacht haben. Oder die besonders intelligente Sorte, die wir kaum verstehen. Die kontroverse Sorte, bei der wir erstmal schlucken müssen, ob ihrer Gewagtheit. Oder die normale Sorte, bei der wir denken: "Ein Glück gibt es die auch noch!".

Egal welche Geschmacksrichtung: Schreibt sie uns hier rein!

Andre

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Pan Sartre
Beiträge: 243
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Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Pan Sartre »

Mich würde interessieren, wie so das Leben einer Podcaster Katze aussieht: Wie sieht der Alltag aus? Welches Futter frisst sie? Was macht sie wärend der Aufnahmen? Wie motivierend oder gar demotivierend wirkt es es sich aus, wenn man etwas flauschig schnurrendes kraulen könnte statt zu arbeiten? Wie geht das Tier mit dem Fame um, der nun seit einigen Jahres teil seines Lebens ist? Färben die Starallüren auf das Tier ab? :D

Aber ernsthaft:
Plant ihr wieder eine Frau (dauerhaft) ins Boot zu holen? Habt ihr vielleicht schon jemand in Sicht oder eine Wunschkandidatin? Wen würdet ihr einstellen, wenn ihr frei wählen könntet? (sry, falls das bereits mal gesagt/gefragt wurde, hänge immer etwas hinterher)

Könntet ihr euch vorstellen, euch räumlich zu nähern? Also ein gemeinsames Büro? Oder zumindest so umzuziehen, dass die Distanzen weniger groß sind? Vorausgesetzt dass das mit Familie/Partner/Freunden problemlos vereinbaren ist.

Crazypilzi
Beiträge: 3
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Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Crazypilzi »

Mich würde es ja brennend interessieren ob ihr seit Beginn des Podcasts irgendwo notiert habt wieviel und welche Biere Ihr so verkostet hab?
Vielleicht sogar mit Einteilung in Hörerbiere und eigene Experimente ^^

Die Katzen Frage von Pan Sartre würde mich aber tatsächlich interessieren XD

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Soulaire
Beiträge: 1234
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Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Soulaire »

was haltet ihr von No Mans Sky und der positiven Berichterstattung über dieses Spiel im Nachhinein?
liegts an mir oder sind die Ansprüche an die Spiele-Industrie so dermaßen unten, dass selbst so ein Studio abgefeiert wird, weil sich die Verantwortlichen, nicht wie man erwartet hat, mit ihrem ergaunerten Geld auf eine kanarische Insel abgesetzt haben, sondern einen Bruchteil von diesem Geld in die weitere Entwicklung stecken und jetzt ein solides Spiel dabei rausgekommen ist ? :D
Zur Erinnerung; im Vorfeld wurde bewusst mit nachweisbaren Lügen ein künstlicher Hype von diesem Studio vor Release geschürt, der logischerweise nicht mal im Ansatz eingelöst werden könnte. Das Spiel hat zum Start übrigens Vollpreis gekostet und ist selbst heute nicht das versprochene Spiel.
Ist es nicht ein fatales Signal an andere Entwickler, wenn gerade die "NoManSky"-Entwickler als "Comebacker" auf Twitter, Youtube und Co abgefeiert werden?
es ist also anscheinend vollkommen okay, wenn man die Leute verarscht, wenn man sich im Nachhinein nur etwas Mühe mit dem eingetüteten Geld gibt. Und dann eben nur ein Teil davon in die eigene Tasche wandert? um es zynisch auszudrücken: es ist quasi der perfekte Weg zum beliebten Millionär. nur halt auf dem Rücken von Spielern und dem Medium an sich. Ist halt nur irgendwie moralisch fragwürdig in meinen Augen.

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mfj
Beiträge: 71
Registriert: 6. Nov 2018, 19:29
Wohnort: Berlin
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Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von mfj »

Hey Ihr!
Da hab ich dann doch mal eine Frage:

Hat sich das Podcasten auf eure Gesprächskultur im Allgemeinen ausgeweitet,
bzw. diese verbessert? Gemeint ist damit, dass ich bemerke, wie ihr euch für den Podcast immer mehr darauf trainiert habt
die Gesprächspartner ausreden zu lassen, nicht reinzuquatschen, nicht sofort zu widersprechen, auch nicht ständig den anderen zu verbessern und beim eigenen Reden mehr darauf zu achten, dass Raum für den anderen bleibt, oder wenigsten bald frei wird...

Dies sind ja nützliche und angenehme Regeln, die man im nicht zur Aufnahme gedachten Gespräch ja gerne mal übergeht..
Hilft das Podcasten dabei im täglichen Leben?

Lieben Gruß - Hy

Nehvis
Beiträge: 3
Registriert: 9. Mär 2018, 12:45

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Nehvis »

Hallo Zusammen,

Mich würde mal interessieren, wie so ein üblicher Arbeitstag bei euch aussieht. Neben dem Aufnehmen der Podcasts gibt es sicherlich auch viel Planung und Vorbereitung die im Hintergrund läuft und ich fände es sehr interessant wenn ihr das mal etwas näher beleuchten würdet

Viele Grüße
Nehvis

Dee'N'bee
Beiträge: 167
Registriert: 3. Sep 2016, 21:03

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Dee'N'bee »

Halli hallo...

Ich frag halt nochmal...vieleicht hab ich diesmal Glück :D

Möchtet ihr in eurem fortgeschrittenen Gamer Alter überhaupt noch von spielen gefordert werden. Also im Sinne eines Sekiro und Co.?

Oder möchtet ihr eher Casualmäßig mit sanftem Druck durch ein Spiel geführt werden?

Die 40 ist bei mir auch nimmer weit weg und ich muss sagen dass ich mit Sekiro starke Schwierigkeiten hatte. Mir fehlt es mittlerweile daran die nötige schnelle Reaktionszeit aufzubringen. Dass gleiche Problem hatte ich erst vor kurzem als ich mal wieder Metal Gear Rising auf Normal gespielt habe...den ersten Hundeartigen Boss hab ich schon gar nicht mehr geschafft...zu schnell und zu hektisch alles. Das hat mich ganz schön überfordert. Also hab ich gleich runter auf leicht gestellt.

Oder so rum: Könnt ihr noch Spiele spielen die wirklich schnell und fordernd sind und alles von euch an Geschicklichkeit abverlangen?

Mutantenjupp
Beiträge: 30
Registriert: 3. Dez 2017, 08:16

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Mutantenjupp »

Ich hätte Fragen zum Thema Cloud Gaming:
Bei Konsolenspielen wird häufig der Vorteil betont, dass Entwickler ihre Spiele nur auf eine geringe Anzahl an Hardwarespezifikationen hin entwickeln müssen. Auf dem PC hat man den Nachteil, dass es eine sehr große Kombinationsmöglichkeit von Hardware, Software und Treibern gibt.
Wie sieht das nun bei Cloud Gaming aus?

Die Server der Cloud Gaming Betreiber können ja durchaus recht unterschiedlich aufgebaut sein. Zudem wird die Hardware regelmäßig aktualisiert und unterliegt damit kontinuierlichen Änderungen. Ist dies nicht ein Nachteil, den man aus dem PC-Bereich übernimmt?

Müssen Entwickler dadurch neben Konsolen und PC nun auch die Cloud-Plattformen berücksichtigen?
Oder geht es vielleicht sogar in Richtung (Cloud-)Plattform-Exklusivität? Hätte man aus Entwickler- und Publisher-Sicht dadurch nicht eher Nachteile (vor allem finanzieller Natur)?
Bei plattformspezifischen Features könnte man ja quasi von einem geschlossenen System reden (vergleichbar mit Exklusivtiteln bei Konsolen). Müssen sich dann Publisher/Entwickler an die Cloud-Infrastruktur anpassen oder ist es der Cloud-Platfformbetreiber, der analog der Konsolenhersteller die Richtung vorgibt?

Und wie sieht es mit der Lebensdauer von Cloud Games aus? Müsste man nicht "Server-Snapshots" einfrieren, um auch noch in 15 Jahren ein bestimmtes Spiel zum Laufen zu bekommen? Würden das die Cloud-Betreiber überhaupt machen wollen?
Zuletzt geändert von Mutantenjupp am 14. Feb 2020, 15:49, insgesamt 2-mal geändert.

TriBoon
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Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von TriBoon »

Hoi zamme

mein liebstes Spiel von Früher (Anno 1998) war "Tribes". Als dieses Spiel herauskam, hat sich recht schnell herausgestellt, dass die Programmierer einen Bug im Spiel hatten- wenn man während dem herunterlaufen eines Abhangs sprang und beim aufkommen sofort wieder, dann verlor man keine Geschwindigkeit und konnte so absurd hohe Geschwindigkeiten erreichen. Dies mit gepaart mit dem immer verfügbaren Jetpack erlaubte neue Taktiken und ein unverbrauchtes und einzigartiges Spielgefühl (genannt 'Skiing'). Es wurde das Markenzeichen der Reihe.
Kennt ihr noch weitere Spiele bei denen Bugs oder ungeplante Spielmöglichkeiten das herausragende Merkmal des Gameplays wurden? Habt ihr da eventuell sogar Lieblingsspiele, aufgrund dieser "Eigenart"?

Gruss
Tri

julzwie
Beiträge: 22
Registriert: 3. Jun 2016, 22:52

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von julzwie »

copy aus Mailbag 30 (Jochen wurde durch Dom ersetzt)

1) @Sebastian, Dom, Andre: In Oblivion kann es passieren, dass sich zwei Stadtwachen versehentlich angreifen und sich unendlich lange bekämpfen, da sie durch den gegenseitigen Schaden nicht sterben können. (Eine Wache schießt mit dem Bogen auf ein Wildtier, während die andere Wache das Wildtier mit dem Schwer bekämpft. Der geschossene Pfeil trifft aber die schwertkämpfende Wache und nicht das Wildtier, wodurch sich diese Wache gegen ihren Kollegen richtet und ihn angreift.) Diese Szene ist völlig bizarr und tragisch, da man die beiden Wachen dann hie und da irgendwo in der Wildnis trifft, wo sie sich gegenseitig mit Pfeil und Bogen beschießen und sich Beleidigungen an den Kopf werfen. Aus einem "Bug" ist hier aufgrund des sehr freien, dynamischen Spielsystems von Oblivion also eine Szene entstanden, die in ein absurdes Theaterstück passen könnte.
Frage: Habt ihr in der Elder Scrolls Reihe oder anderen Spielen derartige Momente erlebt, wo aus der Mechanik heraus aus dem Nichts eine derartig tragische/lustige/absurde Szene bzw. Geschichte entstanden ist?

2) @Dom: Frage: Findest du das Kampfsystem von Divinity Original Sin 2 gut? (ja?, nein?, warum?)

edit (neue Frage hinzugefügt):

3)@Sebastian, Andre: Frage: Findet ihr, dass Spiele mit/wegen Raytracing wirklich besser aussehen - oder einfach nur anders?

4)@Andre, Sebastian, Dom: Im Post Mortem zu Desperados sprecht ihr darüber, dass man bestimmte Clichés wie den betrunkenen Mexikaner heute nicht mehr in Videospielen abbilden würde und auch nicht soll.
Frage:Ist Fiktion unter anderem nicht auch dazu da, Dinge abzubilden, die man in der realen Welt nicht tun/sagen/andenken darf (Clichés, Rassismus, Gewalt...)?
Frage:Geht für euch mit den in einer fiktiven Welt dargestellten Inhalten automatisch eine politische Aussage über die reale Welt einher?
Zuletzt geändert von julzwie am 19. Feb 2020, 11:13, insgesamt 2-mal geändert.

Sheeperich
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Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Sheeperich »

Wie kommt es eigentlich, dass ihr am Strategiegenre so total vorbeischrammt?
Habt ihr das nie beigebracht bekommen? Waren eure ersten Berührungen mit anderen Genres?
Ich kann mich noch erinnern, dass ich als eines der ersten Spiele überhaupt Die Siedler 1 am Pc im Splitscreen mit meinem Cousin zocken konnte.
Das war wohl für mich eines der Prägensten Ereignisse.
War das bei euch ähnlich ( Nur mit anderen Spielen)


//ich glaube die Frage hatten wir schonmal in so ähnlich

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Bianco Zigar
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Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Bianco Zigar »

Was spielt ihr immer wieder auf dem Klo?

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TheRealBaker
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Registriert: 20. Sep 2016, 06:50

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von TheRealBaker »

Ich hab da mal ne Frage,
habt ihr eigentlich Spiele die ihr am liebsten noch einmal komplett ohne Vorwissen spielen wollt? Also so als hättet ihr noch nie etwas von dem betreffenden Spiel gehört? Falls ja, warum?
Ich hoffe einfach mal die Frage kam bisher noch nicht oder ich habe es zu meiner Schande leider vergessen.

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TheDarkShadow
Beiträge: 52
Registriert: 19. Jul 2017, 18:28
Wohnort: München

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von TheDarkShadow »

So, ich hab tatsächlich eine aktuelle Frage. Heute hat der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig in den Medien verlauten lassen das man die Games Förderung für Computerspiele wieder zurückziehen müsse, weil: " [...] diese Branche keinerlei Interesse an wirksamem Schutz von Mädchen und Jungen vor Cybermobbing und Cybergrooming hat".
Wie ist Euere Meinung dazu, wie fachlich legitim haltet Ihr diese Aussage und ist Euch vielleicht bekannt ob sich der Herr Rörig überhaupt mal mit den deutschen Entwickern im Austausch befunden hat zu diesem Thema?
Quelle

Mutantenjupp
Beiträge: 30
Registriert: 3. Dez 2017, 08:16

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Mutantenjupp »

Ich habe eine weitere Frage, diesmal zum Thema Produktionskosten von Videospielen:
Es wird häufig gesagt, dass die Produktion im Schnitt immer teurer wird, gerade im AAA-Bereich. Jetzt meine Frage:

Warum ist das eigentlich so?

Ich kenne mich in den Produktionsprozessen der Spieleindustrie nicht aus, entwickle aber seit vielen Jahren Unternehmenssoftware und würde deshalb gerne wissen, welche Aspekte mit stetig wachsenden Kosten verbunden sind.

Dann meine Anschlussfrage:
Warum wird dem nicht entschieden entgegengewirkt?

In der Unternehmenssoftware-Entwicklung hat man viele Punkte, die zur Kostenreduktion geführt haben, anstatt zu stetigen steigenden Kosten:
  • Nutzung von Open-Source-Frameworks und Bibliotheken anstatt teurer Eigenentwicklung
  • Personalkosten: es wird häufig auf Outsourcing gesetzt, auch wenn dies Qualitätseinbußen zur Folge hat. Ansonsten haben sich die Angestelltengehälter und Freiberufler-Tagessätze (in Deutschland )so gut wie nicht verändert bzw. sind inflationsbereinigt sogar gesunken im Vergleich zu von vor 10 Jahren.
  • Automatisierung: die Paradedisziplin der Softwareentwicklung. Die Erstellung von Code, der Software Build- und Deployment-Prozess, die Qualitätssicherung, etc. werden automatisiert und haben - wenn man von der Anfangsinvestition absieht - meist keinen signifikanten Zuwachs der Kosten. Ausnahmen können komplexe Szenarien sein.
  • Deutlich günstigere Infrastrukturkosten im Vergleich zu früher
  • Minimum Viable Product (MVP): man entwickelt ein Softwareprodukt mit minimalen Features und baut darauf auf. Dadurch fallen häufig Features weg, die sich zuerst "cool" angehört haben, bei denen jedoch die Kosten-/Nutzenrelation von der Projektleitung als unzureichend definiert wird.
Falls es einfach nur "mehr von allem" ist:
Ist es dann nicht ein Irrweg der AAA-Hersteller auf die kostenintensiven Bereiche immer mehr Ressourcen zu werfen?
Was ist denn der Mehrwert davon im Vergleich zu früher? Schönere Grafik? Mehr Kreativität/Kunst? Bessere Spielmechaniken? Mehr Polishing? Besseres Storytelling?
Wird in diese Aspekte wirklich viel Geld investiert?

Edit: ich hätte auf den Sonntagspodcast warten sollen, Ralf hat eigentlich die meisten meiner Fragen beantwortet (~1/3 des Budgets geht in die Asset-Erstellung :shock: ).
Zuletzt geändert von Mutantenjupp am 23. Feb 2020, 18:45, insgesamt 1-mal geändert.

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sleepnt
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Registriert: 4. Feb 2019, 16:15

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von sleepnt »

Zwei Fragen:


Erste:
Wie findet ihr Merchandise zu Videospielen im allgemeinen und was beschäftigt euch mit einem Spiel abseits vom Spielen? - Redaktionelle Arbeit ausgeschlossen.

Ich höre etwa gerne ausgewählte Titel von Soundtracks und lege mir Artbooks besonderer Titel an.

Zweite (Erneute Fragestellung):
Ihr spielt berufsbedingt ja Spiele nie langfristig. Gibt es denn Spiele, zu denen ihr gerne zurückkehrt und die nichts bzw. wenig an ihren Reiz für euch verlieren.

Oder ist ein Spiel durchzuspielen und wegzulegen? Oder fehlt einfach die Zeit zu solchen Lieblingen zurückzukehren?

Man hört euch hin und wieder sagen, dass ihr dieses oder jenes weiterspielen wollt (z.B. Wolcen von Sebastian). Macht ihr das dann auch oder bleibt das ein unerfülltes Vorhaben?

JackRider
Beiträge: 8
Registriert: 25. Jun 2018, 20:15

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von JackRider »

Welche Spielegrafik haltet Ihr für "realistisch"?

Ich spiele zurzeit Red Dead Redemption 2 und die Grafik macht auf mich einen realistischen Eindruck. Ich bin mir nur nicht sicher, warum das so ist.

Crashernator
Beiträge: 1
Registriert: 23. Feb 2020, 20:56

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Crashernator »

lieber Andre und Co :)

jetzt bin ich doch im Forum gelanded - hab grad noch Andre geschrieben ich bin hier eigentlich nicht unterwegs - meine Frage: wie kommt ihr denn alle mit dem sog. home office zurecht. Klingt ja für viele echt geil - von zu hause arbeiten, ist es aber nicht wirklich, vorallem wenn frauen/männer ein tream sein müssen - wie funktuniert das bei euch ? habt ihr ein THE POD team building - ihr habt ja auch schon mal eine podcasterin verloren ... any comments ? liebe Grüsse und natürlich weiter bis zur WELTherrschaft.

Morval
Beiträge: 8
Registriert: 13. Okt 2019, 21:07

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Morval »

Hallo!

Im Podcast zu Through the Darkest of Times wurde unter anderem bemängelt, dass die Texte nicht gut geschrieben seien. In dieser Wertschätzung habt Ihr den Kritikpunkt vertieft und konkretisiert, aber ich habe das Gefühl, in anderen Reviews ohne weitere Beschreibung den Kritikpunkt "keine gut geschriebenen Texte" zu hören/lesen. Da stellt sich mir die Frage: Was sind eigentlich nicht gut geschriebene Texte? Oder vielleicht andersherum gefragt: Welche Aspekte führen dazu, dass die Texte gut geschrieben sind? Lässt sich das eigentlich pauschal sagen, oder ist das von vielen weiteren Kriterien abhängig (z.B. Genre, welche Aussage möchte der Text treffen, etc.)?

Don Mchawi
Beiträge: 354
Registriert: 8. Nov 2017, 08:44

Re: Mailbag 31: Ja, verdammt, jetzt frag sie halt!!!

Beitrag von Don Mchawi »

Ich hab nicht mehr den Überblick, über alle vergangene Mailbagfolgen und generell bisherige Podcasts, vlt habt ihr in die Richtung schonmal gesprochen und ich habe es einfach wieder vergessen.
In den letzten Tagen habe ich Witcher Thronebreaker durchgespielt und obwohl ich es super fand und viel Spaß hatte, stört mich eine Kleinigkeit bei den Entscheidungen, die ich regelmäßig als Spieler treffe und das geht mir häufig so in Rollen- und/oder Strategiespielen.
Konkret bei Thronebreaker spiele ich als Königin im Untergrund, führe einen Guerillakrieg, um mich langsam wieder auszubauen. Die Story legt mir nahe, mich vorsichtig zu bewegen, keine zu großen Risiken einzugehen, zudem treffe ich regelmäßig moralische Entscheidungen, die zwischen ethisch gut und pragmatisch dem Krieg und Überleben geschuldet Abwägungen erfordern.
Das Problem, das ich dabei habe: Ich weiß genau, dass mir gar nichts Schlimmes im Spiel passieren kann. Ich werde, egal wie leichtsinnig und naiv gutmütig ich an die Entscheidungen gehe, nie scheitern können, auf Grund einer Entscheidung sterben oder in eine spielerische Sackgasse geraten, weil ich es vergeigt habe. Das nimmt den Entscheidungen viel Dramatik. So geht es mir oft in Spielen, durch das Metabewusstsein, dass die Entwickler mich durch meine Storyentscheidungen nicht gegen eine Wand laufen lassen werden, werden die Entscheidungen banal und verlieren jede ernsthafte Konsequenz.
Ja, punktuell geht mir mal ein liebgewonnener Charakter verloren. Aber sonst.

Wie könnte ein Spiel das gut umsetzen? Ich habe da beispielsweise an die Abenteuer-du-entscheidest-selbst-Bücher gedacht. Dort starb ich regelmäßig, weil ich die falsche Entscheidung traf. Aber ich konnte ja immer sofort wieder zu der entpsrechenden Entscheidung zurückblättern, musste nicht von vorne lesen - d.h. die Entscheidungen hatten Konsequenzen, waren aber nicht frustrierend. Könnte das ein Ansatz sein, dass ein Spiel wie Thronebreaker versteckte Kapitelmarken abspeichert, zu denen ich im Falle eines Storytodes durch eigene Fehlentscheidungen optional zurückspringen kann, um von da weiterzuspielen? Was für Ansätze seht ihr sonst, wie der Balanceakt zwischen Entscheidung mit wirklicher Auswirkung und Option auf Scheitern und Frust mit stundenlanger Renundanz gelingen könnte?

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