Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

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Axel
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von Axel »

toxic_garden hat geschrieben:
10. Mär 2020, 23:28
Axel hat geschrieben:
10. Mär 2020, 23:18
Bayonetta ist ein Scheißspiel, Bayonetta ist ein Scheißspiel! Wie alle Spiele von Platinum... Nä nä nä nä nä nä, bäh bäh!
da schwebt er dahin gen Kamin, dein Backstage-Pass für Welle:Erdball im Haus Auensee.... :P
Ich bin da beim Haus Auensee bekannt. Weiß nicht ob ich da nen Pass bräuchte. :ugly: Aber guck! Da aus dem Fenster! Da fliegt sie, die schöne Actionfigur dieser Hexe. Und noch eine. Springst Du mit? Los, mach schon! Ich habe ne Wette am laufen!
tyr hat geschrieben:
10. Mär 2020, 23:36
Verglichen mit den manchmal ähnlich polemischen Aussagen von Wolfgang fehlt es mir hier nämlich an Objektivität und vor allem an nachvollziehbaren, sinnvoll angebrachten und überzeugenden Fakten.
Dafür ist es ja auch nur eine Kolumne. Das sind in erster Linie Meinungsartikel. Also eben subjektiv und gerade nicht objektiv. Sonst wäre es ja auch keine Kolumne. ;)
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
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tyr
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von tyr »

Axel hat geschrieben:
10. Mär 2020, 23:37
Dafür ist es ja auch nur eine Kolumne. Das sind in erster Linie Meinungsartikel. Also eben subjektiv und gerade nicht objektiv. Sonst wäre es ja auch keine Kolumne. ;)
Ja, aber ich will die Meinungen/Aussagen ja verstehen.
Und dafür brauche ich die Basis, auf der diese entstanden sind. Wenn er behauptet, dass ihn Leute oft als Nintentofanboy bezichtigen, dann ist das für mich eine ungewohnte Situation. Das letzte mal habe ich vor mehr als 5 Jahren in einer echten (oder online) Diskussion das Wort Fanboy (ernst gemeint) gehört. Von diesem Standpunkt aus bräuchte ich halt objektive Darstellungen seiner Umstände, die mehr sind als eine Anekdote o.ä, um dann schlussendlich aus den Fakten + seiner subjektiven Interpretation dieser Umstände ein klares Bild zu erlangen.

Objektivität hat in Kolumnen ihren festen Platz. Sie dient dazu ein "level playing field" zu erschaffen, um dann eine subjektive Interpretation auf dieser Basis zu ermöglichen. Wenn ich mit anderen Grundvorstellungen als der Autor in eine Kolumne "rein spaziere", und er mir seine Grundvorstellungen nicht nachvollziehbar erklärt, wird der Schluss doch immer sein "Ja, das denkst du halt, aber in meiner Welt sieht das halt anders aus"-

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Darkcloud
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von Darkcloud »

m0ebius hat geschrieben:
10. Mär 2020, 15:14
Ich fand den Podcast wirklich schlecht.
Ging mir auch so. Die Argumente die dann kamen waren eben genau die, die man für gewöhnlich eben so schon in irgendwelchen Konsolenkriegsdiskussionen liest. Gerade in Englischen Foren oder auch in eher Mainstreamigeren deutschen Foren liest man die Punkte gegen Nintendo recht oft. Hat dann aber meist auch das was im Podcast gesagt wurde als Antwort dort. Wer also die Punkte gegen Nintendo kennt wird auch die hier genannten Gegenargumente wohl kennen.

Also das eine Argument das noch positiv raustach war das, dass Nintendo bis zur Wii eben durchaus recht potente Hardware hatte. Wobei Ich da sagen musste, Nintendo hatte fast immer etwas an der Hardware das die Konsole jeweils zurückgehalten hat. Problematisch wurde das aber erst beim N64.

Das NES hatte die eingeschränkte Farbpalette und vor allem das Spritelimit aber gut es war die erste der 3 größeren Konsolen der Generation und die 3. Generation war einfach generell noch sehr Problembehaftet.

Das SNES hatte eine verdammt langsame CPU mit 3,58 MHz. Der Genesis war gut doppelt so schnell und sogar der Gameboy war leicht schneller. Das hat den SNES eben oft in der Geschwindigkeit der Spiele ausgebremst und fast jedes Spiel hatte Momente mit Slowdown.

Das N64 wurde dann zum einen im Platz durch die Module stark eingeschränkt. Aber es gab auch andere Probleme wodurch fast jedes Spiel eine Nebelsuppe war. Ich glaube es liegt am RAM, da das Expansionmodul ja kaum genutzt wurde.

Der Gamecube war dann eigentlich echt eine super Konsole. Die Xbox war halt doch etwas Leistungsstärker aber die PS2 hat er eigentlich in den Schatten gestellt. Aber man musste sich für Mini DVDs mit maximal 1,4gb entscheiden. Was dann bei verdammt vielen Spielen für totkomprimierte Texturen und Sounds und fehlende Videos sorgte und damit war dann die GC-Version oft die schlechtere.

Naja mit der Wii und Wii U war dann halt schlicht der Punkt erreicht, an dem Nintendos Hardware jeweils auf dem Niveau einer Proversion der Generation vorher war. Die Switch. Naja es ist eben in erster Linie Mobilehardware und ob da wirklich mehr in Hinsicht auf konstant die Leistung halten wegen der Wärmeentwicklung, Akkulaufzeit und Hardwarepreis möglich gewesen wäre ist halt schon etwas fraglich und man hat beim 3DS schlicht gesehen, dass die Schmerzgrenze beim Preis bei Handhelds sehr viel niedriger ist.

Das Argument mit "aber Generation wird mit der Zeit definiert" mag zwar stimmen, ist aber halt einfach Semantik. Die Aussage damit ist doch schlicht, die Nintendhardware ist mir zu schwach im vergleich zu den Aktuellen Angeboten der anderen.

Das Kiddieimage hat sich Nintendo halt auch aktiv erarbeitet. Auf dem SNES ist zumindest Nintendo of America (und das wurde an Europe praktisch so weitergeleitet) auf harten Zensurkurs geganngen und man hat sich in den USA in dem Prozess wegen gewaltätiger Videospiele aktiv gegen die anderen Gestellt mit einem "wir sind aber total Familienfreundlich und finden Blut und so in Spielen Böse Böse Böse" und hat dann kurz danach in Mortal Kombat 2 doch das Blut zugelassen weil man gemerkt hat "scheiße das ist nicht gut für unsere Verkaufszahlen".

Das N64 hatte dann etwas gewalttätigere Spiele durch Rare und Third Party entwickler aber eben doch vergleichsweise wenige und in den Generationen danach zeigte sich halt vor allem, dass sich Third Party Titel deutlich schlechter verkaufen. Von daher war auch der Support in der Hinsicht weniger und die Spiele haben das Image der Konsole weniger geprägt und Nintendo hat sich eben lange weiter stark Familienfreundlich präsentiert. Auch auf der Switch verkaufen sich Third Party Titel noch deutlich schlechter als die von Nintendo. Nintendo Titel veraufen schon mal ihre 15 Millionen Exemplare oder mehr. Third Party Titel sind abseits von Minecraft meist deutlich unter 1 Mio, nach den ersten paar Top Titeln weit drunter.

Alles noch auf Leven, dass sich ein Port wohl lohnt, die Switch als Hauptplatform aber nur bedingt. Zumindest für AAA-Entwickler und da Nintendo eben nicht groß für "Erwachsene" Titel sorgt, bleibt das Image trotzdem noch leicht bestehen.

Wobei ich dieses "Das Spiel ist so kindisch weil es ist ja nicht Blutig und Gewaltätig ja bei denen die sie dann auch spielen dürfen (also die über 18) befremdlich finde. Denn dieses "ich bin so Edgy ich will Blut und Gewalt ganz unbedingt" eigentlich eher mit Teenagern verbinde. Wobei ich noch verstehen kann, dass man da eine komplette oder fast komplette Abstinenz scheiße findet verstehen kann.

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Axel
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von Axel »

tyr hat geschrieben:
10. Mär 2020, 23:57
Axel hat geschrieben:
10. Mär 2020, 23:37
Dafür ist es ja auch nur eine Kolumne. Das sind in erster Linie Meinungsartikel. Also eben subjektiv und gerade nicht objektiv. Sonst wäre es ja auch keine Kolumne. ;)
Ja, aber ich will die Meinungen/Aussagen ja verstehen.
Und dafür brauche ich die Basis, auf der diese entstanden sind. Wenn er behauptet, dass ihn Leute oft als Nintentofanboy bezichtigen, dann ist das für mich eine ungewohnte Situation. Das letzte mal habe ich vor mehr als 5 Jahren in einer echten (oder online) Diskussion das Wort Fanboy (ernst gemeint) gehört. Von diesem Standpunkt aus bräuchte ich halt objektive Darstellungen seiner Umstände, die mehr sind als eine Anekdote o.ä, um dann schlussendlich aus den Fakten + seiner subjektiven Interpretation dieser Umstände ein klares Bild zu erlangen.

Objektivität hat in Kolumnen ihren festen Platz. Sie dient dazu ein "level playing field" zu erschaffen, um dann eine subjektive Interpretation auf dieser Basis zu ermöglichen. Wenn ich mit anderen Grundvorstellungen als der Autor in eine Kolumne "rein spaziere", und er mir seine Grundvorstellungen nicht nachvollziehbar erklärt, wird der Schluss doch immer sein "Ja, das denkst du halt, aber in meiner Welt sieht das halt anders aus"-
Das ist tatsächlich ein valider Kritikpunkt, hier erwartet Andreas tatsächlich das entsprechende Vorwissen. Also es ist so, dass man als Nintendo-Spieler seit Ende der 90er bis noch vor wenigen Jahren immer als etwas seltsam galt - nein, das ist verharmlosend. Es sprang einem teilweise richtig heftiger Hass entgegen als würde man eine Art „Gamer-Ehre“ besudeln. Das was Andreas auch in der Kolumne beschrieben hat. Nintendo galt als uncool, deren Konsolen waren als „Kinderspielzeug“ verschrien. Damals in den 2000ern waren auch die Console Wars unter den Fans weitaus heftiger als heute. Und wenn Du Dich da als Nintendo-Spieler (muss ja nicht mal Fan sein) geoutet hast, warst Du bei den sogenannten Hardcore Gamern schon unten durch. Ähnlich wie, wenn Du heute sagst, man spielt Mobile Games. Das kann man sich heute tatsächlich nicht mehr vorstellen WIE krass das damals war und das hat bei einigen bis heute eine Art „Trauma“ erzeugt. Und das üble war ja, dass damals auch viele Redakteure da fröhlich mitgemacht haben. Weswegen gerade in Multi-Konsolen-Titeln Nintendo kaum eine Rolle gespielt hat. Oder wenn so nach der Marke „Guckt mal, wie billig das ist“. Ich weiß noch wie sich die ganze versammelte Presselandschaft im Vorfeld des DS und vor allem der Wii beömmelt und anschließend munter drauf losgedroschen hat. Das war schon ne richtig miese Hetz-Kampagne, würde man heute sagen.
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tyr
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von tyr »

Axel hat geschrieben:
11. Mär 2020, 00:08
tyr hat geschrieben:
10. Mär 2020, 23:57
Axel hat geschrieben:
10. Mär 2020, 23:37
Dafür ist es ja auch nur eine Kolumne. Das sind in erster Linie Meinungsartikel. Also eben subjektiv und gerade nicht objektiv. Sonst wäre es ja auch keine Kolumne. ;)
Ja, aber ich will die Meinungen/Aussagen ja verstehen.
Und dafür brauche ich die Basis, auf der diese entstanden sind. Wenn er behauptet, dass ihn Leute oft als Nintentofanboy bezichtigen, dann ist das für mich eine ungewohnte Situation. Das letzte mal habe ich vor mehr als 5 Jahren in einer echten (oder online) Diskussion das Wort Fanboy (ernst gemeint) gehört. Von diesem Standpunkt aus bräuchte ich halt objektive Darstellungen seiner Umstände, die mehr sind als eine Anekdote o.ä, um dann schlussendlich aus den Fakten + seiner subjektiven Interpretation dieser Umstände ein klares Bild zu erlangen.

Objektivität hat in Kolumnen ihren festen Platz. Sie dient dazu ein "level playing field" zu erschaffen, um dann eine subjektive Interpretation auf dieser Basis zu ermöglichen. Wenn ich mit anderen Grundvorstellungen als der Autor in eine Kolumne "rein spaziere", und er mir seine Grundvorstellungen nicht nachvollziehbar erklärt, wird der Schluss doch immer sein "Ja, das denkst du halt, aber in meiner Welt sieht das halt anders aus"-
Das ist tatsächlich ein valider Kritikpunkt, hier erwartet Andreas tatsächlich das entsprechende Vorwissen. Also es ist so, dass man als Nintendo-Spieler seit Ende der 90er bis noch vor wenigen Jahren immer als etwas seltsam galt - nein, das ist verharmlosend. Es sprang einem teilweise richtig heftiger Hass entgegen als würde man eine Art „Gamer-Ehre“ besudeln. Das was Andreas auch in der Kolumne beschrieben hat. Nintendo galt als uncool, deren Konsolen waren als „Kinderspielzeug“ verschrien. Damals in den 2000ern waren auch die Console Wars unter den Fans weitaus heftiger als heute. Und wenn Du Dich da als Nintendo-Spieler (muss ja nicht mal Fan sein) geoutet hast, warst Du bei den sogenannten Hardcore Gamern schon unten durch. Ähnlich wie, wenn Du heute sagst, man spielt Mobile Games. Das kann man sich heute tatsächlich nicht mehr vorstellen WIE krass das damals war und das hat bei einigen bis heute eine Art „Trauma“ erzeugt. Und das üble war ja, dass damals auch viele Redakteure da fröhlich mitgemacht haben. Weswegen gerade in Multi-Konsolen-Titeln Nintendo kaum eine Rolle gespielt hat. Oder wenn so nach der Marke „Guckt mal, wie billig das ist“. Ich weiß noch wie sich die ganze versammelte Presselandschaft im Vorfeld des DS und vor allem der Wii beömmelt und anschließend munter drauf losgedroschen hat. Das war schon ne richtig miese Hetz-Kampagne, würde man heute sagen.
Den Text hier als Prolog für den Podcast, vllt. noch ein, zwei eben solch herablassende Zitate von bekannten Journalisten aus der damaligen Zeit und schon hätte das ganze für mich eine anderes Level an Qualität.
Aber es ergibt sich für mich nicht, warum man da unbedingt totzdem Zurückschießen will, außer aus reiner Genugtuung. Frei nach Linus Neumann:
Der Troll hat gewonnen, wenn du dich aufregst.
Selbst wenn die Argumente hier wohl überlegt und gut rübergebracht wären, so werden sie IMHO >HIER< wohl kaum den richtig Addressenten finden und Wirkung zeigen.

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schneeland
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von schneeland »

Axel hat geschrieben:
11. Mär 2020, 00:08
Das ist tatsächlich ein valider Kritikpunkt, hier erwartet Andreas tatsächlich das entsprechende Vorwissen. Also es ist so, dass man als Nintendo-Spieler seit Ende der 90er bis noch vor wenigen Jahren immer als etwas seltsam galt - nein, das ist verharmlosend. Es sprang einem teilweise richtig heftiger Hass entgegen als würde man eine Art „Gamer-Ehre“ besudeln. Das was Andreas auch in der Kolumne beschrieben hat. Nintendo galt als uncool, deren Konsolen waren als „Kinderspielzeug“ verschrien. Damals in den 2000ern waren auch die Console Wars unter den Fans weitaus heftiger als heute.
...
Aber ist diese Schlacht nicht einfach schon geschlagen? Ich hatte immer den Eindruck, dass seit Wii und DS Nintendo eben sein eigenes Ding macht und beim "Wer hat den längeren"-Spiel von Microsoft und Sony halt nicht mehr mit macht.

Insofern muss ich zumindest festhalten: mich ließ der Podcast rätselnd zurück - vielleicht kenne ich einfach nur zu nette Leute oder treibe mich an den falschen Orten rum, aber von dem, was da thematisiert wurde, habe ich in den letzten 10-15 Jahren einfach nichts mehr mitbekommen.
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Desotho
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von Desotho »

Zu einem guten Stück ist das aber doch auch nur das übliche Lagerdenken. Amiga vs Atari, Sega vs Nintendo, PC vs Konsolen, Casuals vs Core Gamer, etc.
Und ein bisschen Kabbelei finde ich ok, man sollte es halt nie zu ernst nehmen :D
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DieTomate
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von DieTomate »

Der Gamecube ist meine Lieblingskonsole und kein Kinderspielzeug. Aber diesen Podcast fand ich außerordentlich kindisch.

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Leonard Zelig
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von Leonard Zelig »

AnnGelacht hat geschrieben:
10. Mär 2020, 14:38
Ich weiß, dass ich allgemein leider nicht ganz Zielgruppe des Podcasts bin, aber vor allem mit dem Gedanken an die gestrige Weltherrschaft und deine Sorge um die rückgehenden Neuabonnements wäre eine leichte Öffnung weg von einer eher leistungsorientierten, maskulin geprägten Community hin Richtung etwas mehr Mainstreamtoleranz doch vielleicht hilfreich...
Würde mich auch freuen, wenn Nintendo-Spiele eine größere Rolle im Podcast einnehmen würden. Insbesondere von Sebastian als ehemaligen N-Zone-Redakteur hätte ich mir da ein bisschen mehr erwartet.
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."

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HerrMannelig
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von HerrMannelig »

Mich lässt die Folge irgendwie irritiert zurück.

Kurz zur Einordnung: Ich habe im Konsolenkrieg und "PC Gaming Master Race" gegen "Console Peasants" keine Aktien, ich kaufe völlig unaufgeregt das, wo ich die meisten Spiele für mich finde.

Nintendo sagt in seinem Selbstverständnis, dass man nicht mit EA und co. konkurriert, sondern mit Hasbro und Konsorten - die Einstufung als Kinderspielzeug kommt also von Nintendo selbst. Wo ist das Problem?

Wirklich anstoß nehme ich an der Aussage, Nintendo müsse verteidigt werden. Nintendo ist ein kommerzielles Unternehmen mit einem Umsatz von 9,893 Milliarden Euro für 2018/2019. Einer der absoluten Bigplayer am Markt. Nein, die müssen nicht verteidigt werden. Natürlich kann man sie verteidigen, wenn es einem eine Herzensangelegenheit ist - wenn es eine Herzensangelegenheit ist man aber eben jeder gängigen Definiton nach ein Fanboy, dafür gibt es das Wort eben. Aber grundsätzlich ist das verteidigen eine Sache der Nintendo Marketing- & PR-Abteilung, die wird dafür bezahlt.

Wichtig: Falschaussagen mit Fakten richtig zu stellen ist kein verteidigen. Wenn ich jemandem sage, dass Pluto kein Planet ist, dann verteidige ich ja auch nicht Pluto und bin kein Pluto-Fanboy. Wenn ich mich aber genötigt fühle einen Podcast zur Offensivverteidigung zu veröffentlichen. Nunja. Fanboy ist die Beschreibung, die für sowas vorgesehen ist. Sorry.

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Early
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von Early »

HerrVikarin hat geschrieben:
10. Mär 2020, 22:43
Service Post für manch einen spaßbefreiten Zeitgenossen hier: Jemand der seinen Beitrag mit „Defense Force“ überschreibt und in einer Kolumne(!) das Wort objektiv verwendet, setzt einen intellektuellen Zwinkersmiley.

Sehe ich auch so. Die Begründungen waren ja auch eher witzig/kurios als wirklich ernst gemeint. Alleine wenn ich an die Erwachsenen-Spiele, wo er dies mit einem acht Jahre alten Port der Last-Gen unterlegt. :lol:

Ich hab's nicht ernst genommen, gefallen hat's mir aber auch nicht wirklich. Hatte dafür einfach zu wenig Fleisch. Kam mir irgendwie künstlich-provokant vor, um einfache Klicks/Postings abzustauben.

m0ebius
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Registriert: 16. Jul 2018, 20:55

Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von m0ebius »

HerrVikarin hat geschrieben:
10. Mär 2020, 22:43
Service Post für manch einen spaßbefreiten Zeitgenossen hier: Jemand der seinen Beitrag mit „Defense Force“ überschreibt und in einer Kolumne(!) das Wort objektiv verwendet, setzt einen intellektuellen Zwinkersmiley.
Mag ja sein, dass ich zu spaßbefreit bin -- aber gut, wenn die Ironie des Beitrags darin besteht, dass der Autor schlechte Argumente wie schlechte Argumentatoren schlecht argumentiert, bin ich (oder der Podcast) wohl Poe's Law (nämlich, dass man ohne offensichtliche Zeichen der Ironie ernstgemeinten Ausdruck randständiger Überzeugungen nicht von ihrer ironischen Überspitzung unterscheiden kann) zum Opfer gefallen. Vielleicht kann sich Andreas ja mal dazu äußern, ob er den Podcast ernst gemeint hat.

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Gonas
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von Gonas »

m0ebius hat geschrieben:
12. Mär 2020, 12:22
HerrVikarin hat geschrieben:
10. Mär 2020, 22:43
Service Post für manch einen spaßbefreiten Zeitgenossen hier: Jemand der seinen Beitrag mit „Defense Force“ überschreibt und in einer Kolumne(!) das Wort objektiv verwendet, setzt einen intellektuellen Zwinkersmiley.
Vielleicht kann sich Andreas ja mal dazu äußern, ob er den Podcast ernst gemeint hat.
Ich fürchte mich ein wenig vor der Antwort. :whistle:

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MellowFellow
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von MellowFellow »

Mir hat die Kolumne wirklich ausnehmend gut gefallen und bringt eine sehr interessante Perspektive. Mir persönlich sind Nintendo und die zugehörigen Fans zwar gleichgültig aber vlt. ist es ja gerade besonders gut wenn jemand es schafft ein für mich uninteressantes Thema ansprechend zu besprechen. Was sich mir aber auch am Ende noch nicht erschlossen hat ist wieso "man" Nintendo denn verteidigen muss und Vorurteile gegen eine Firma bekämpfen sollte - die bezahlen genug PR Personal und sind imo nicht auf Hilfe aus der Zivilbevölkerung angewiesen. Man stelle sich nur mal vor jemand sagt Aldi wäre ein billig Discounter und die Kunden würden sich ähnlich darüber ereifern wie manche Gaming Communities. Ich hatte bisher ehrlich gesagt auch nicht einmal mitbekommen, dass die Nintendo Fanboys oder eben Nicht-Fanboys unter einer Art Diskriminierung innerhalb des Konsolenlagers leiden.

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johnnyD
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von johnnyD »

Mal vorweg: Die Bedeutung von Begrifflichkeiten wie z.B. "next gen" auf die blanke Übersetzung der Wörter zu reduzieren ist schon mindestens abenteuerlich, denn nicht selten kommt ihnen eben eine andere Bedeutung zu.

Zudem mutet es fremd an, Nintendo gerade NICHT als familienfreundliche (und damit kindgerechte) Firmenphilosophie zu verstehen. Wie auch die Unternehmenshistorie durchblicken lässt, ist man immens darauf erpicht und stolz darauf, eben den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und mit die meisten Elternkontrollen anzubieten, um wirklich altersgerechtes Spielen zu ermöglichen, siehe unter anderem
https://www.nintendo.de/Unternehmen/Unt ... 25945.html und CSR Report https://www.nintendo.de/Unternehmen/Ber ... 25944.html.

Nintendo würde den Teufel tun und aktiv dafür Werbung zu machen, die im Podcast erwähnten zwei brutalsten Spiele auch als solche zu bewerben, denn es liefe ihrem Markenkern und dem, wofür Nintendo als Markenbotschaft in den Köpfen aller steht, vollends zuwider. Das bedeutet nicht, dass man sich auf Friede-Freude-Eierkuchen Titel bis 12 Jahre beschränkt, wie die aktuellen Third-Party-Titel auf der Switch wie z.B. Resident Evil unterstreichen. Diese Alternative wird nur eben nicht aktiv beworben, und das mMn mit voller Absicht.

Daher mutet die Argumentation der Extreme etwas komisch an, will sagen man vermarktet sich aus Sicht Nintendos in deren gesamten Geschichte schon immer als familien- und kinderfreundliche Konsole (was auch die eigenen IPs nochmals deutlich unterstreichen), für den Interessierten Erwachsenen allerdings gibt es ergänzende Alternativen. Es wird der Sache weder gerecht, sich nur auf eines zu beschränken noch sich darüber zu echauffieren, dass man die Geräte von Nintendo als das betitelt, was der Hersteller selbst im Sinn hat und bewirbt.

Mir persönlich sind Emotionen bei Hardware eh fremd, weshalb mich z.B. die Forenkriege bei Intel vs. AMD und Nvidia vs. AMD (Computerbase, PCGH, tomshw etc. pp.) nicht tangieren. So gesehen läge für mich der Begriff Fanboy durchaus nahe, wenn man extra eine Kolumne dazu veröffentlicht

PS: die reinen Fakten zu Verkaufszahlen und der verbauten Hardware mal außen vor, denn das sind ja Werte die sich sehr leicht recherchieren lassen. "Desinformation ist im engen Kontext am effektivsten" wissen wir ja schon als mal von Jochen gebrachtes Zitat von Namenvergessen und wer absichtlich diese Fakten verdreht, um Nintendo hier im Vergleich schlecht aussehen zu lassen, tut das zumeist aus gutem Grund; macht der blonde Lord übern großen Teich ja täglich.
"Wenn man den Sumpf trocken legen will, darf man nicht die Frösche fragen!"

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gnadenlos
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von gnadenlos »

Fand den Podcast auch eher flach und nicht gut auf die Zielgruppe abgestimmt. Die meisten Hörer dürften doch - sofern sie nicht reine PC-Spieler sind und gar kein Interesse an Konsolen haben - langjährige Erfahrung besitzen, so dass man ihnen nicht den groben Werdegang der Nintendo-Konsolen aufschlüsseln muss. Auch die Argumente von Fanboys und Hatern kennt man eigentlich, wenn man seit Jahrzehnten in dem Hobby unterwegs ist.

Was die Switch und Nintendo-Spiele im Podcast angeht, finde ich diese aber tatsächlich auch zu stiefmütterlich behandelt, wenn man bedenkt dass sie seit einiger Zeit die meistverkaufte Konsole ist und Nintendo regelmäßig Titel im MC 85%+ Bereich veröffentlicht. Kann man nicht mal Sebastian eine Switch als Bonus oder Weihnachts-/Geburtstagsgeschenk zukommen lassen? Kann doch nicht sein, dass es an 300 Euro scheitert und es für ein Kernteam von 3 Leuten nur eine Switch gibt, die man dann erst Mal umständlich untereinander verschicken oder bei seltenen persönlichen Kontakten übergeben muss.

@AnnGelacht: Die Switch/Nintendo sind IMO nicht nur für den Mainstream oder ein Casual-Publikum interessant. Es gibt - wie man auch hier im Forum immer wieder sieht - genügend Core-Gamer die trotzdem und gerade deshalb Interesse an diesem System und an den Nintendo-Spielen haben. Von daher musst Du Dich mit Deinen Interessen nicht so fühlen als würdest Du nicht zur Zielgruppe gehören. Schon allein, dass Du hierher gefunden hast, zeigt IMO, dass Du genügend Interesse an der Sache hast um Dich gut einzureihen.

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Soulaire
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von Soulaire »

finde die Wahrnehmung von Nintendo ein sehr interessantes Thema und würde auch bei vielen Sachen zustimmen.
Fand es insgesamt aber dann doch inhaltlich sehr oberflächlich.
wenn man das mal Wolfgangs Kolumnen gegenüber stellt ,weiß ich nicht ob es diesen Namen der Kolumne verdient :D

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Desotho
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Re: Andreas Garbe: Nintendo Defense Force

Beitrag von Desotho »

Definition ist ja offenbar "Meinungsbeitrag ", ich würde schon sagen, dass das passt. Mann kann eine Kolumne natürlich trotzdem nicht gut finden.
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VikingBK1981
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Kolumne: Nintendo Defence Force (feat. Andreas Garbe)

Beitrag von VikingBK1981 »

Schöne Folge, nur muss ich leider auch in einigen Punkten widersprechen.
Persönlich war das NES meine erste eigene Konsole und bis zur Wii war ich begeisterter Nintendo Spieler. WiiU und Switch habe ich besser, aber die haben bei mir nicht mehr gezündet.

Zu meinen Punkten.

1: Hardwareleistung von Nintendo Konsolen war schon immer nicht auf dem Stand der Technik. So schön zB. das SNES auch war, der Hit meiner Kinderheit, war die Technik veraltet. Nur durch Zusatzchips auf den Modulen waren die Spiele hinterher technisch so gut. GameBoy, N64 (ja 64Bit, aber wenig RAM und Module um nur 2 Dinge zu nennen, VirtuellBoy, usw. waren alle immer auf Kosten getrimmt und deswegen nie das was gegangen wäre.

2. Kids-Image liegt leider daran, dass BigN selber dafür hart gearbeitet hat. Streichung von Gewalt, die immer gleichen kindlichen Spiele. Ja da machen dann auch die paar Titel auf der Wii den Kohl nicht fett.

Um nur die für mich beiden größten Ungereimtheiten anzusprechen. Dann fallen mir auch immer die total überzogenen Preise auf. Sowohl für die Hardware, Zubehör und auch die Spiele. Bis da mal ne Preissenkung kommt ist schon nen Witz.

Ob man Spieler nun als Fanboys bezeichnet oder nicht, halte ich eh für komisch. Bei mir entscheiden die Spiele was ich mir an Hardware kaufe. Wenn man aber trotz alle Dinge immer nur die vermeintlich guten Dinge herausstellt muss man sich nicht wundern, wenn man als unkritisch betrachtet wird.

Wie seht ihr das?
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Gonas
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Re: Kolumne: Nintendo Defence Force (feat. Andreas Garbe)

Beitrag von Gonas »

Ich möchte auf diesen Thread verweisen. :P

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