Animal Crossing: New Horizons

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Cthalin
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Cthalin »

Danke für die netten Erklärungen von euch immer. :)

Michi123
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Michi123 »

Guthwulf hat geschrieben:
31. Mär 2020, 17:43
Cthalin hat geschrieben:
31. Mär 2020, 16:36
Ich finde alle 2 Tage mal eine Tarantel und dann erwischt sie mich eher, als dass ich sie fange (weil ich sie vorher nicht gesehen habe). Ganz davon ab hab ich keine Ahnung wer Carlson ist (die Echse wohl)
Carlson hat meine Insel auch noch nicht besucht (oder ich hab ihn verpasst). Zufall halt. Das mit den Taranteln ist aber leicht zu erklären. Du kannst auf den meisten Zufallsinseln gezielt Taranteln spawnen und dein ganzes Inventar damit füllen. Das macht pro Besuch einer Zufallsinsel 320.000 Sternis (ohne Carlson). Wenn du ein paar mal pro Woche Taranteln jagen gehst, dann hast du eigentlich genug Sternis auf dem Konto. Ist derzeit einer der effizientesten "Moneymaker". Erklärung, wie man das hinbekommt, gabs schon bissel weiter oben im Thread.
Als jemand der diesen Thread als Interessierter liest (werde sicher irgendwann auch mal mir mein "Erstes" Animal Crossing kaufen), hebelt die genannte Variante von dir nicht ein bisschen das normale System aus, ist das dann ein Art Exploit oder ist das eine Sache die vom Spiel gewünscht ist, wenn man es herausfindet dann ist man der Glückliche?!

Rince81
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Rince81 »

Michi123 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 18:11
Als jemand der diesen Thread als Interessierter liest (werde sicher irgendwann auch mal mir mein "Erstes" Animal Crossing kaufen), hebelt die genannte Variante von dir nicht ein bisschen das normale System aus, ist das dann ein Art Exploit oder ist das eine Sache die vom Spiel gewünscht ist, wenn man es herausfindet dann ist man der Glückliche?!
Ein bißchen sicher. Aber noch sehr im Rahmen. Ich habe das mit den Tarantulas einmal versucht, das dauert auch lange und die damit verdienten Sternis sind am Ende auch nicht viel wenn man sich die Kosten anschaut...
Das was aber in dem bereits erwähnten Discord mit dem Rübenhandel passiert hebelt aber letztlich sämtliche Spielmechaniken vollkommen aus.

Wobei ich da gerade auch Schiss habe. Ich habe 100.000 Sternis in Rüben investiert und es sieht so aus, als ob ich gerade einen massiven Verlust erleide. :pray: :pray: :pray: :(
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Michi123
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Michi123 »

Rince81 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 18:33
Michi123 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 18:11
Als jemand der diesen Thread als Interessierter liest (werde sicher irgendwann auch mal mir mein "Erstes" Animal Crossing kaufen), hebelt die genannte Variante von dir nicht ein bisschen das normale System aus, ist das dann ein Art Exploit oder ist das eine Sache die vom Spiel gewünscht ist, wenn man es herausfindet dann ist man der Glückliche?!
Ein bißchen sicher. Aber noch sehr im Rahmen. Ich habe das mit den Tarantulas einmal versucht, das dauert auch lange und die damit verdienten Sternis sind am Ende auch nicht viel wenn man sich die Kosten anschaut...
Das was aber in dem bereits erwähnten Discord mit dem Rübenhandel passiert hebelt aber letztlich sämtliche Spielmechaniken vollkommen aus.

Wobei ich da gerade auch Schiss habe. Ich habe 100.000 Sternis in Rüben investiert und es sieht so aus, als ob ich gerade einen massiven Verlust erleide. :pray: :pray: :pray: :(
Danke für die Aufklärung. Das mit dem Rübenhandel habe ich auch schon mitbekommen, dass läuft dann durch die Besuche auf anderen Inseln wenn dort die Preise hoch sind, richtig? Beeinflusst das dann die gesamte Spielwelt oder nur die jeweils einzelne Insel? Das heißt du baust Rüben an und hoffst darauf, diese dann zu hohen Preise auf einer anderen Insel verkaufen zu können?

Rince81
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Rince81 »

Michi123 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 20:42
Danke für die Aufklärung. Das mit dem Rübenhandel habe ich auch schon mitbekommen, dass läuft dann durch die Besuche auf anderen Inseln wenn dort die Preise hoch sind, richtig? Beeinflusst das dann die gesamte Spielwelt oder nur die jeweils einzelne Insel? Das heißt du baust Rüben an und hoffst darauf, diese dann zu hohen Preise auf einer anderen Insel verkaufen zu können?
Ja. Im Prinzip ist der Rübenhandel Glücksspiel. Jeden Sonntag vormittag kommt eine Händlerin auf die Insel von der man für ca. 80-110 Sternis Rüben kaufen kann. Die Rüben kann man dann Montag bis Sonnabend im Laden bei Nepp und Schlepp wieder verkaufen. Die Verkaufspreise fluktuieren stark - das scheint sich im Bereich 40-600 Sternis zu bewegen und die Preise werden morgens und mittags angepasst. Nach einer Woche werden die Rüben aber schlecht und sind dann wertlos, du kannst sie also nicht aufheben bis es sich sicher lohnt. Du kannst nun Pech haben und der Verkaufspreis bleibt die gesamte Woche unter dem Einkaufspreis, häufig wirst du einen kleinen Profit machen können und für 150-200 Sternis verkaufen können, mit viel Glück kannst du für 500-600 Sternis verkaufen. Das passiert auf jeder Insel individuell und man kann das Spiel ganz alleine für sich machen - so ist es auch gedacht. Man kann aber auch bei Freunden auf die Insel und dort ein- und verkaufen aber auch das ist im Regelfall überschaubar und erhöht die Chancen minimal.
In den Discord Chats wird diese Mechanik nun völlig ausgehebelt. Da es immer Leute gibt bei denen gerade zu Toppreisen verkauft werden kann und die dann quasi sich mit Sternis, seltenem Craftingmaterial oder Gegenständen dafür bezahlen lassen, dass sie "Fremde" zum Rüben verkaufen auf ihre Insel lassen. Hätte ich vermutlich keinen Spaß dran.

Ebenso die Suche nach Tieren oder Fossilien die ja aufs Jahr gerechnet beschäftigen soll - und darüber hinaus wenn man Tiere verpasst - auch damit wird gehandelt. Im Endeffekt hebelt man damit einen Großteil des Langzeitspielprinzips aus.
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Rince81
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Rince81 »

Rince81 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 21:09
In den Discord Chats wird diese Mechanik nun völlig ausgehebelt. Da es immer Leute gibt bei denen gerade zu Toppreisen verkauft werden kann und die dann quasi sich mit Sternis, seltenem Craftingmaterial oder Gegenständen dafür bezahlen lassen, dass sie "Fremde" zum Rüben verkaufen auf ihre Insel lassen. Hätte ich vermutlich keinen Spaß dran.

Ebenso die Suche nach Tieren oder Fossilien die ja aufs Jahr gerechnet beschäftigen soll - und darüber hinaus wenn man Tiere verpasst - auch damit wird gehandelt. Im Endeffekt hebelt man damit einen Großteil des Langzeitspielprinzips aus.
Im Endeffekt führt das - und Zeitreisen durchs verstellen der Systemzeit der Switch - dann zu sowas:
https://www.polygon.com/2020/3/31/21193 ... ime-travel
“When I look on Twitter and see people with seemingly full neighborhoods, big houses with tons of cool furniture and knickknacks, and largely furnished museums, it makes me feel like I’m playing the game incorrectly,” says player Samuel Martinelli, who does not time travel.
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Guthwulf
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Guthwulf »

Rince81 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 18:33
Michi123 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 18:11
Guthwulf hat geschrieben:
31. Mär 2020, 17:43
(...) Du kannst auf den meisten Zufallsinseln gezielt Taranteln spawnen und dein ganzes Inventar damit füllen. (...)
hebelt die genannte Variante von dir nicht ein bisschen das normale System aus, ist das dann ein Art Exploit oder ist das eine Sache die vom Spiel gewünscht ist, wenn man es herausfindet dann ist man der Glückliche?!
Ein bißchen sicher. Aber noch sehr im Rahmen.
Exploit ist für mich dass Ausnutzen bzw. Mißbrauchen eines Bugs oder Glitches für eigene Spielvorteile. In Animal Crossing gab es z.B. bis vor wenigen Tagen noch einen Bug, der das beliebige Duplizieren von Gegenständen erlaubte. Der wurde auch prompt mit dem nächsten Patch behoben. Ein anderes Beispiel für einen Exploit wäre das Zeitreisen durchs Verstellen der Systemuhr auf der Switch. Die Strategie mit den Taranteln nutzt aber die normalen vorgesehenen Spielsysteme und ist für mich das übliche Min-Maxing, so wie in Rollenspielen ja auch gerne besonders starke Charakterbuilds oder Levelstrategien ausgetauscht werden. Ob das korrekturbedürftig ist, ist dann eine Frage des Balancing und darf natürlich diskutiert werden. Ein Exploit ist es aber nicht.
Michi123 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 20:42
Beeinflusst das dann die gesamte Spielwelt oder nur die jeweils einzelne Insel?
Beeinflusst nur dich selber. Ist also einen persönliche Entscheidung, wie man das eigene Spiel spielen will.
Rince81 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 21:09
Im Prinzip ist der Rübenhandel Glücksspiel. (...) Das passiert auf jeder Insel individuell und man kann das Spiel ganz alleine für sich machen - so ist es auch gedacht. (...) In den Discord Chats wird diese Mechanik nun völlig ausgehebelt. Da es immer Leute gibt bei denen gerade zu Toppreisen verkauft werden kann und die dann quasi sich mit Sternis, seltenem Craftingmaterial oder Gegenständen dafür bezahlen lassen, dass sie "Fremde" zum Rüben verkaufen auf ihre Insel lassen. Hätte ich vermutlich keinen Spaß dran. (...) Ebenso die Suche nach Tieren oder Fossilien die ja aufs Jahr gerechnet beschäftigen soll - und darüber hinaus wenn man Tiere verpasst - auch damit wird gehandelt. Im Endeffekt hebelt man damit einen Großteil des Langzeitspielprinzips aus.
Sehe ich anders. Bei Animal Crossing dreht sich vieles um "Community". Es bietet bewusst die Möglichkeit an, mit anderen Spielern online zusammen zu spielen, sich gegenseitig auf den Inseln zu besuchen und miteinander zu handeln. Deshalb kann man z.B. ohne Handel mit anderen Spielern auch nicht alle 5 Obstsorten auf seine eigene Insel bekommen und darum erzielt die einheimische Fruchtsorte auf den Inseln anderer Spieler höhere Verkaufspreise. Mag ja sein, dass für Nintendo das Internet immer noch Neuland ist... :whistle: Aber man kann nicht überrascht sein, wenn die Spieler sich untereinander austauschen oder gegenseitig unterstützen. Für mich ist das in diesem Fall gelebte Community im Sinne des Erfinders. Ich finde es sogar positiv. Es gibt z.B. Spieler, die betätigen sich dann als Händler und bauen auf ihrer Insel beim Flughafen nen Marktplatz bzw. Verkaufsstände auf. Oder Spieler bieten Angeltouren auf der eigenen Insel als Event an (weil man abhängig von der Hemissphäre unterschiedliche Fischsorten fangen kann). Ist doch ein tolles Beispiel für Community? Und das sich Spieler im Internet immer zu optimalen Spielstrategien austauschen, ist doch nu auch wirklich nichts neues. Ob man persönlich daran Spaß hat und entsprechend daran teilnimmt, bleibt natürlich eine individuelle Entscheidung und jedem selbst überlassen. Aber das ist weder ein Exploit noch gegen den Sinn des Spiels.
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Voigt
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Voigt »

Nach allem was ich von Animal Crossing las, ist Min-Maxing nicht die Intention des Spieles,,daher erscheinen die genannten Beispiele (Spielmechanik-) Exploits zu sein.

Exploits sind per-se aber nix schlimmes, man kann auch damit Spaß haben, und solange man niemanden anderem schadet geht ja alles klar.
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Guthwulf
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Guthwulf »

Voigt hat geschrieben:
31. Mär 2020, 23:16
Nach allem was ich von Animal Crossing las, ist Min-Maxing nicht die Intention des Spieles
Naja... da gibts direkt im Spiel aber Gegenbeispiele. Die Rübenbörse ist z.B. aufs Min-Maxing ausgelegt. Man soll schließlich den "optimalen" Verkaufstag finden und zu möglichst niedrigen Einkaufspreisen zuschlagen. Und warum dann Easter-Eggs wie "Feng Shui Räume" einbauen, mit denen man Erträge maximieren kann? Warum gibts für unterschiedliche Dinge unterschiedliche Verkaufspreise (was Spieler dazu motiviert Kosten/Nutzen zu maximieren)? Generell ist Min-Maxing immer ein Faktor, sobald man die Progression an Spielsysteme bindet, die man durch bestimmte Spielweisen optimieren kann. Da darf "Min-Maxing" nicht überraschen. Insofern finde ich die Diskussion über "die Intention" immer schwierig. Sollte das Ausmaß des Min-Maxing tatsächlich nicht die Intention sein, dann würde ich einen Balancingpatch erwarten, so wie in Rollenspielen gerne auch mal zu starke Charakterbuilds genervt werden. Einen solchen Patch gab es hier aber bisher nicht. Für die Tarantelstrategie wäre das z.B. sehr einfach machbar gewesen. Stattdessen hat man aber nur den Exploit bzgl. Duplizieren von Gegenständen gepatched (der zur gleichen Zeit wie die Tarantelstrategie "entdeckt" wurde).
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Desotho
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Desotho »

Cthalin hat geschrieben:
31. Mär 2020, 16:36
Wenn ich deine Berichte lese und Bilder sehe denke ich manchmal, wir spielen verschiedene Spiele. :lol: Ich finde alle 2 Tage mal eine Tarantel und dann erwischt sie mich eher, als dass ich sie fange (weil ich sie vorher nicht gesehen habe).
Die Taranteln aus dem Screen stammten btw. von einer Insel auf der nur Taranteln spawnten - völlig beabsichtigt vom Spieldesigner.
Natürlich kann man andere Inseln auch ein wenig manipulieren.

Aber ich würde auch nicht jeden Abend Taranteln farmen wollen. Ab und zu ist es aber echt spassig.
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CmdShepardsCat
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von CmdShepardsCat »

Rince81 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 18:33
Wobei ich da gerade auch Schiss habe. Ich habe 100.000 Sternis in Rüben investiert und es sieht so aus, als ob ich gerade einen massiven Verlust erleide. :pray: :pray: :pray: :(
Also ich hab heute als Nachmittags-Ankaufswert für die Rüben 197 (oder waren's 187?), wenn dir das hilft? Bin noch ein bisschen da und heute Abend auch wieder, schreib mir sonst einfach.

Michi123
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Michi123 »

Rince81 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 21:09
Michi123 hat geschrieben:
31. Mär 2020, 20:42
Danke für die Aufklärung. Das mit dem Rübenhandel habe ich auch schon mitbekommen, dass läuft dann durch die Besuche auf anderen Inseln wenn dort die Preise hoch sind, richtig? Beeinflusst das dann die gesamte Spielwelt oder nur die jeweils einzelne Insel? Das heißt du baust Rüben an und hoffst darauf, diese dann zu hohen Preise auf einer anderen Insel verkaufen zu können?
Ja. Im Prinzip ist der Rübenhandel Glücksspiel. Jeden Sonntag vormittag kommt eine Händlerin auf die Insel von der man für ca. 80-110 Sternis Rüben kaufen kann. Die Rüben kann man dann Montag bis Sonnabend im Laden bei Nepp und Schlepp wieder verkaufen. Die Verkaufspreise fluktuieren stark - das scheint sich im Bereich 40-600 Sternis zu bewegen und die Preise werden morgens und mittags angepasst. Nach einer Woche werden die Rüben aber schlecht und sind dann wertlos, du kannst sie also nicht aufheben bis es sich sicher lohnt. Du kannst nun Pech haben und der Verkaufspreis bleibt die gesamte Woche unter dem Einkaufspreis, häufig wirst du einen kleinen Profit machen können und für 150-200 Sternis verkaufen können, mit viel Glück kannst du für 500-600 Sternis verkaufen. Das passiert auf jeder Insel individuell und man kann das Spiel ganz alleine für sich machen - so ist es auch gedacht. Man kann aber auch bei Freunden auf die Insel und dort ein- und verkaufen aber auch das ist im Regelfall überschaubar und erhöht die Chancen minimal.
In den Discord Chats wird diese Mechanik nun völlig ausgehebelt. Da es immer Leute gibt bei denen gerade zu Toppreisen verkauft werden kann und die dann quasi sich mit Sternis, seltenem Craftingmaterial oder Gegenständen dafür bezahlen lassen, dass sie "Fremde" zum Rüben verkaufen auf ihre Insel lassen. Hätte ich vermutlich keinen Spaß dran.

Ebenso die Suche nach Tieren oder Fossilien die ja aufs Jahr gerechnet beschäftigen soll - und darüber hinaus wenn man Tiere verpasst - auch damit wird gehandelt. Im Endeffekt hebelt man damit einen Großteil des Langzeitspielprinzips aus.
Danke für die ausführliche Erklärung! :), interessant was sich da für eine Dynamik um diesen Handel aufbaut. Zusätzlich finde ich spannend wie in der fortlaufenden Diskussion dann diese Mechaniken unterschiedlich wahrgenommen werden.
Für mich wären diese Min-Max Variante auch Hebel gegen das Langzeitspielprinzip.

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Guthwulf
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Guthwulf »

Michi123 hat geschrieben:
1. Apr 2020, 13:36
Zusätzlich finde ich spannend wie in der fortlaufenden Diskussion dann diese Mechaniken unterschiedlich wahrgenommen werden. Für mich wären diese Min-Max Variante auch Hebel gegen das Langzeitspielprinzip.
Kann man so sehen. Das schöne is dann aber ja, dass es an dir selbst liegt, inwiefern du das nutzt.

Ich spiel auch eher entspannt für mich alleine, verfolge solche sozialen Dynamiken in Spielecommunities aber immer sehr fasziniert. Ist immer wieder erstaunlich, auf was für Ideen Spieler kommen und welche Wege sie finden, zusammen zu arbeiten (oder Profit rauszuschlagen).

Ich selber hab mich auch schon mal nen Stündchen vor meinem Flughafen auf nen Schaukelstuhl gesetzt, vor mir lauter Obstsorten ausgebreitet und die Leute eingeladen, mich zu besuchen und sich die Ihnen noch fehlenden Sorten für umsonst mitzunehmen.

So lernt man auch viele Leute kennen. :D

Aber: Corona macht auch vor meiner heilen Inselidylle in Animal Crossing nicht halt. #triggered :doh: :whistle: :lol:

Bild

Vielleicht hätte ich doch nicht so viele Spieler auf meine Insel einladen sollen.... :think:
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Cthalin
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Cthalin »

Ja, es ist langwierig und je nach Insel echt nicht so spannend. Aber am Ende hat es irgendwie ein gutes Gefühl, die Gewissheit zu haben, eine ganze biologische Armee in seinem Gästezimmer zu haben, falls die Nachbarn mal wieder nerven. :lol:

Bild

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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Ines »

Ich nutze das Spiel derzeit eher so, dass ich abends nach der Arbeit, die derzeit sehr anstrengend ist, ein bisschen doof auf meiner Insel rumlaufe, ein paar Tierchen fange und ein paar Bäumchen schüttle. Für dieses Min-Maxing müsste ich mich viel zu sehr anstrengen. Bei mir war auch jemand erkältet. Warum die das jetzt im Spiel lassen, wo so viele das zur Ablenkung nutzen, weiß ich nicht.
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von CmdShepardsCat »

Guthwulf hat geschrieben:
1. Apr 2020, 14:23
Vielleicht hätte ich doch nicht so viele Spieler auf meine Insel einladen sollen.... :think:
Immer nur einen auf einmal, Guthwulf, und 2m Abstand halten!!! Oder an alle Besucher Atemschutzmasken verteilen?
Ines hat geschrieben:
2. Apr 2020, 08:11
Ich nutze das Spiel derzeit eher so, dass ich abends nach der Arbeit, die derzeit sehr anstrengend ist, ein bisschen doof auf meiner Insel rumlaufe, ein paar Tierchen fange und ein paar Bäumchen schüttle. Für dieses Min-Maxing müsste ich mich viel zu sehr anstrengen.
So mache ich es derzeit auch. Morgens kurz die Neuigkeiten anschauen, nach der Insel sehen, dann abends spiel ich dann nochmal ein Stündchen und sammle Holz/Fossilien/Insekten/Stein etc. Jeder Tag bringt eine neue Kleinigkeiten, heute einen neuen Nachbarn, morgen auch (Baarbara - ich hoffe, sie ist mein Schaf Nr. 2, bei dem Namen wäre alles andere enttäuschend :lol: ).
Hab leider verpeilt, dass das Spiel zufällig einen Bewohner zuweist, wenn man ein Häuschen baut und dann nicht sofort auch jemanden einlädt. Finde ich ein bisschen doof, aber so sind meine Bewohner fast ausschließlich (bis auf Flurry *herz* und Alfonso) "zufällig" ausgesucht. Ist ja vielleicht auch gut.

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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Guthwulf »

CmdShepardsCat hat geschrieben:
2. Apr 2020, 09:26
Hab leider verpeilt, dass das Spiel zufällig einen Bewohner zuweist, wenn man ein Häuschen baut und dann nicht sofort auch jemanden einlädt.
Das is mir auch grad passiert. Nachdem ich gestern auf Zufallsinseln niemanden gefunden hatte, der mir symphatisch genug war, um ihn einzuladen, hab ich ausgeschaltet und mir gedacht, dass ich ja dann morgen nochmal ein paar Versuche machen kann. Und prompt war das Haus heute natürlich vergeben und ein Zufallsvillager ist eingezogen, einen den ich gar nicht auf meiner Insel möchte. *grummel*
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Desotho »

Das wusste ich Gottseidank (wozu hat man AC-Fangirl-Kolleginnen). Hatte Kornelia auf einer Meileninsel und auch wenn es eine normale Persönlichkeit ist, habe ich die auch gleich eingeladen.
Ich arbeite immer noch dran Herbert loszuwerden.
Ansonsten scheint das mit der Einladung über Amiibos durchaus zu klappen.
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Guthwulf
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Guthwulf »

Desotho hat geschrieben:
2. Apr 2020, 13:40
Ansonsten scheint das mit der Einladung über Amiibos durchaus zu klappen.
Dazu bräuchte man Animal Crossing Amiibos (oder Karten)
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Re: Animal Crossing: New Horizons

Beitrag von Michi123 »

Guthwulf hat geschrieben:
1. Apr 2020, 14:23
Michi123 hat geschrieben:
1. Apr 2020, 13:36
Zusätzlich finde ich spannend wie in der fortlaufenden Diskussion dann diese Mechaniken unterschiedlich wahrgenommen werden. Für mich wären diese Min-Max Variante auch Hebel gegen das Langzeitspielprinzip.
Kann man so sehen. Das schöne is dann aber ja, dass es an dir selbst liegt, inwiefern du das nutzt.

Ich spiel auch eher entspannt für mich alleine, verfolge solche sozialen Dynamiken in Spielecommunities aber immer sehr fasziniert. Ist immer wieder erstaunlich, auf was für Ideen Spieler kommen und welche Wege sie finden, zusammen zu arbeiten (oder Profit rauszuschlagen).
Glaube so wäre dann auch mein Spielstil, dass gemütlich vor sich hin spielen für Tag für Tag ;). Aber ich gebe dir recht, diese Dynamik in Spielecommunities zu beobachten, ist wirklich faszinierend.

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