Runde #263: Vorurteile

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RogueMike
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Runde #263: Vorurteile

Beitrag von RogueMike »

Diesmal genießbar nur mit einem Ha(e)ferl Kaffee: :ugly:

https://www.youtube.com/watch?v=Ly05FaTAVzg

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Laflamme
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Laflamme »

RogueMike hat geschrieben:
19. Apr 2020, 00:25
Diesmal genießbar nur mit einem Ha(e)ferl Kaffee: :ugly:

https://www.youtube.com/watch?v=Ly05FaTAVzg
Ich sage ja immer, der Robert Palfrader könnte die Sendung heute nimmer machen, den fragt gleich a jeder ob er ihn nicht verarschen will. Ich kenne das Wort übrigens nur als Häferl (Steirisch bzw. wohl "Österreichisch"), heißt einfach Tasse.

-----------------------------------------------------------

Zu zwei Vorurteilen:

- MMOs und Metal: Mööööööp. Ich habe lange Jahre WoW und Lord of the Rings Online gespielt, zur Zeit spiele ich Star Stable. Ich mag zwar
den einen oder anderen Song von Blind Guardian (aus ihrer Middle Earth Bearbeitung) oder Nightwish (ist das überhaupt Metal?), aber wenn
ich bei SongPop mit einer Metal-Kategorie herausgefordert werde gewinne ich nur mit viel Glück weil sich das für mich alles gleich anhört und
ich das einfach nicht unterscheiden kann. In LotRO bin ich mit meinem Hobbit Minstrel gerne vor einer der Banken in Bree rumgestanden und
hab auf der Klampfe so Gassenhauer wie Heaven is a Place on Earth (Belinda Carlisle) oder More than a Feeling (Boston) zum Besten gegeben.
Sonst höre ich überwiegend Modern Country.

- Visual Novels: Okay, ich erkannte mich teilweise wieder. Also von der Figur her und so. Für den Keller hat es zum Glück nie gereicht.
Mit den japanischen VNs kann ich nicht wirklich etwas anfangen, treibe mich aber in einem Forum für westliche erotische VNs herum
und unterstütze den einen oder anderen Dev auf Patreon mit Kleinbeträgen. Natürlich muss man das alles innerhalb des Genres betrachten.
Sind die Geschichten von DrPinkCake (Acting Lessons, Being a Delta Iota Kappa / DIK) oder Mr. Dots (Dating my Daughter, Melody,
Sunshine Love) herausragend? Im Genre ja. Im Großen und Ganzen der Gamesbranche? Da war für mich der Plot Twist und die
"große Entscheidung" von Acting Lessons (gibt es übrigens auf Steam), über die sich x Leute beschwert haben einfach gar keine
(Melissa oder Megan? Nach einer Sekunde nachdenken: Logisch, Megan. *klick*). Oder wenn man sich die Grafiken sämtlicher
Mr. Dots Spiele anschaut kommt man drauf, dass jeder weibliche Charakter genau vier Gesichtsausdrücke hat, die durchrotiert
werden. Trotzdem können da sehr gut geschriebene Szenen dabei sein. Ich weiß zum Beispiel bis heute nicht, wer mir bei der
Hintergrundgeschichte der kleinen Luna deLuca (The DeLuca Family, HopesGaming) - in welcher erklärt wird warum sie so
durchgeknallt ist, sich aber selbst für vollkommen normal hält - eine Schale frisch geschälte Zwiebel auf den Schreibtisch gestellt hat. :ugly:

Ansonsten kann man manche einfach nur ironisch spielen. Sisterly Lust (Perverteer) ist zwar ganz nett erzählt (und hat eine
Funktion eingebaut, dass man es sich mit allen Frauen verscherzen kann und dann einfach nichts mehr passiert), aber wenn man
am Ende mit bis zu sieben Ehefrauen (vier davon in einem engen Verwandtschaftsverhältnis) und 28 Kindern dasteht driftet die Sache
ins Absurde ab. :D VNs wie Bimbo High (P1NUPS Games) oder Battle of the Bulges (EpicLust), in denen die Devs man die meisten
Anatomieregler in Daz3D auf 200+% gedreht haben kann ich nur als Comedy spielen.

So, genug als Perverso geoutet. :D War ganz unterhaltsam zu hören diese Woche.
Einer der OGs des Hörerbiers (André Peschke in "Zwei Jahre The Pod")

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Axel
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Axel »

Warum sind Metaller Rollenspielfans?
Sebastian hat schon recht. Es gibt unter klassischen Metallern recht viele Leute, die Rollenspiele mögen. Die kommen über die Themen und den Geschmack dazu. Denn ganz häufig werden genau diese Themen in der Musik verhandelt: Fantasywelten, Schlachten, Feiern. Mal so ein ganz typischen Klassiker: Manowar! Natürlich werden sich Liebhaber von Genres wie den klassischen Heavy und Power Metal was Themen und Optik eher von westlichen Rollenspielen angezogen fühlen als etwa von japanischen rosa Knöllchen a la Kirby.

Denn beide Medien haben dieselben kulturellen Hintergründe. Von der westlichen Romantik des 19. Jahrhunderts über Horror Comics in der Mitte des 20. Jahrhundert oder Horrorfilme des selben Zeitraums. Auch entstanden Heavy Metal wie auch Pen & Paper Rollenspiele etwa zur selben Zeit, nämlich in den 1970ern. Während der Metal diese Fantasy-Themen in die Musik brachte, brachten Rollenspiele diese Themen in die Welt der Spiele. Beides bedient halt einen sehr, sehr ähnlichen Geschmack.
Daher gab es da bis vor 10 Jahren noch große Überschneidungen.

Heute ist das aber anders, denke ich. Ob jemand der beispielsweise Fozzy hört großartig was mit Fantasy-Themen anfangen kann? In der großen Tendenz wohl eher nicht. Und genauso würde ich da auch Andre recht geben, dass Computer-Rollenspiele heute einen sehr viel größeren Kreis ansprechen und ansprechen müssen. Gerade sowas wie Online-Rollenspiele. Damit sie einfach Gewinn machen, während Spiele in den 2000ern noch günstiger in der Herstellung waren. Metal und Rollenspiele sind einfach zu sehr in den Mainstream gekommen um da noch eine zwingende Korrelation herzustellen. Chris Jericho, Sänger von Fozzy, ist da ja das beste Beispiel. Als Wrestler hat er in den letzten 25 Jahren viele Millionen Menschen erreicht. Dazu ist er in den USA auch ein erfolgreicher Medienstar und Entertainer, der auch in großen Unterhaltungsshows mitwirkt, usw. Und viele dieser Leute sind dann ja über Jericho sicherlich auch zu Fozzy gekommen und davon ausgehend auch zu anderen aktuellen Metalbands, die jedoch nicht mehr diesen Fantasyepos bedienen.
Wahrscheinlich könnte man die Leute mit ner russischen Pagan-Metal-Band wie Arkona jagen. Andersherum: Hörer von russischen Pagan-Metal-Bands sind dann wieder auch offener für Fantasythemen und spielen in einer höheren Tendenz bestimmt auch Rollenspiele. Weil wir es hier dann doch wieder mit ner Szene zu tun haben, die nicht ganz so mainstreamig und somit auch nicht zu breit gefächert ist. Und weil hier wieder der thematische Einschlag zum Tragen kommt.


Zur Gothic-Szene
Sebastian, ich glaube als Außenstehender hättest Du heute wohl keinen Spaß mehr beim WGT. Zum einen gibt es diese Schauwerte wie noch von 10 Jahren nicht mehr. Einerseits weil die Locations mittlerweile sehr viel mehr über Leipzig verteilt sind und man nicht mehr diesen großen Pulk auf einen Haufen hat. Zum anderen wird die Szene alt. Gibt zumindest in Deutschland kaum Nachwuchs mehr. Und je älter man wird, desto gemütlicher. Das spiegelt sich auch bei den Besuchern. Man macht sich zwar noch schick, aber die große Extravaganz ist doch in der Breite der 20.000 Besuchern vorbei. Wer noch gesehen werden will, geht zum viktorianischen Picknick, der Rest verschwindet in den Konzerten, Lesungen und Ausstellungen oder trifft sich irgendwo in den Parkanlagen oder in der Leipziger Seenlandschaft mit Freunden. Über das WGT Wochenende verteilt gibt es lange nicht mehr dieses Schaulaufen wie es noch in den 2000ern und frühen 2010er ganz massiv und extrem war. Und das ist ausdrücklich gut so! Es gab Jahre, es war unerträglich. Mit den ganzen Normalos die einen wie im Zoo begafft haben. Bin wirklich froh, dass das vorbei ist.

Und wo wir bei Vorurteilen sind: Gruftis verkleiden sich nicht. ;) Höchstens wenn sie mal auf Arbeit müssen und sich einem Dresscode anpassen sollen. Ich würde mal so meinen: 95% aller Szenemenschen kleiden sich im normalen Alltag genauso wie sie sich auch in normalen Clubs oder auf Konzerten kleiden. Vielleicht ein wenig praktischer und weniger aufwendig, aber im Grunde gleich: Nämlich schwarz. Die allermeisten Gruftis haben IMO auch keine anderen Farben im Schrank. Auch das WGT-Outfit wird nicht als Verkleidung wahrgenommen. Ganz im Gegenteil. „Hier kann ich mich mal so voll entfalten, wie ich mich fühle“ werden ganz viele Menschen sagen, wenn man sie fragt. Dabei ist ja eine Verkleidung das Vorgeben einer Person, die man nicht ist.


Zu Visual Novels
Zumindest zwei japanische Visual Novel Reihen mochte der Andre ja: Phoenix Wright und Professor Layton! Waren ja auch die beiden Reihen, die das Genre überhaupt in den 2000er so richtig im Westen etablierten. Auch wenn man bei Phoenix Wright dieses Gameplay mit den Verhören hat und bei Professor Layton die ganzen Rätsel: Dazwischen sind das reinrassige und nicht mal schlecht geschriebene Visual Novels, die nur mit etwas Gameplay aufgelockert wurden. Derzeit sorgt ja auch Murder By Numbers für viel Begeisterung: Diese Mischung aus Feel-Good-Crime und Picross-Rätseln zwischen den Novel Passagen. Sebbel, haste denn zwischendurch mal in Murder By Numbers reingespielt? Wird es eine Wertschätzung geben?

Und ich möchte anmerken: Auch bei alten Heimcomputern waren Visual Novels verbreitet. Denn Text-Adventures waren ja im Grunde nichts anderes, besonders die späteren Vertreter mit den vielen Bildern. Als Beispiel die Legend-Spiele aus den 90ern wie Eric The Unready würde ich nicht als reine Adventures bezeichnen, sondern nachträglich tatsächlich mehr als Visual Novel. Einfach weil die Spiele so enorm viel Text hatten und man bestimmt 60-70% der Spielzeit mit lesen verbrachte.

Sind Lizenzspiele zu Kinofilmen scheiße?
Ich werde, angestachelt durch diese steile These, einen eigenen Thread mit meinen Top 40 der geilsten Filmumsetzungen der Spielegeschichte posten. Aber schonmal vorab: Es gab mehr tolle Lizenzspiele als man vielleicht denkt. Besonders auch in den 2000ern. Aber nicht für PS2/3, PC oder Wii. Sondern vor allem für den Gameboy Advance! Aber mehr dann die Tage! :D
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
(Serdar Somuncu)

RogueMike
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von RogueMike »

An dieser Stelle klinke ich mich gerne ebenfalls in die Metal-Diskussion kurz ein. Mein favorisiertes Subgenre ist seit geraumer Zeit wohl der ProgMetal, jedenfalls sind meine beiden Lieblingsalben aus dem gerade vergangenen Jahrzehnt ("Aquarius" von Haken und "The Old Man and the Spirit" von Beyond The Bridge) dem progressiven Metal zuzuordnen. Was die Texte betrifft, so scheinen die meisten ProgMetal-Bands eine ähnlich große Vielfalt anzustreben wie es im Allgemeinen im Progressive Rock der Fall ist (d.h. auch in Hinsicht Sound, Songstruktur, Tempo, verwendeten Taktarten, Tonfolgen etc.).

Atmosphäre wird gerne mal groß geschrieben und so bieten sich für die lyrische Gestaltung Mittelalterszenarien, Fantasy und Mythologie sicherlich an, sie finden aber im ProgMetal meinem Eindruck nach nur gelegentlich Verwendung, vermutlich sogar anteilsmäßig weniger als im restlichen Progressive Rock. Hierzu zwei Erklärungsansätze: Dem Fokus auf Atmosphäre steht der starke Drang zu schnellen, technisch anpruchsvollen Passagen im ProgMetal etwas entgegen. Außerdem: Trotz des Mottos "alles ist prinzipiell erlaubt" findet der Einsatz der (Quer-)Flöte und anderen der Rollenspiel-Kultur nahestehenden Instrumenten im ProgMetal deutlich weniger statt als im klassischen ProgRock.

Dann noch die "Auflösung" :lol: : Ich trage weder Bart noch lange Haare und Rollenspiele, insbesondere die MMO-Variante, zählen nicht zu meinem favorisierten Genres. Ausnahme-Spiele gibt es und "Atmosphäre" mag ich durchaus gerne, aber es ist mir oft zu wenig in Sachen Spieltempo und zu viel an Dialogen und monotonen Aufgaben. In diesem Zusammenhang sei gesagt, dass ich einen moderat starken Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsstruktur, Musikgeschmack und favorisierten Spiele-Genres vermute (der zwischen Musikgeschmack und Persönlichkeitsstruktur wurde auch bereits nachgewiesen, wenn ich mich nicht irre).

BlackSun84
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von BlackSun84 »

Ich ja ein Mensch voller Vorurteile. Bei Spielen kann ich mir z. B. bei Rollenspielen keinen Checker-Can mit Techno oder Hiphop während des Spielens vorstellen. Merkwürdigerweise gibt es ja sogar Metalfans, die Vegetarier sind, eine ähnlich absurde Mischung. Aber ich bin da wohl zu sehr der klassische Rollenspieler und Metalfan der Marke behaarter Bär.

Ansonsten muss ein Held bei Spielen, bei mir, entweder der junge, männliche Krieger oder gerne der ältere, grantige, männliche Krieger sein. Helden sind einfach männliche Krieger, gerne mit der sexy Elfe als Begleiterin und der restlichen Truppe (Zauberer, alter Krieger mit Todessehnsucht oder blutjunge Priesterin). Da hat mich Record of Lodoss War einfach massiv geprägt.

Dass hingegen Filme zu spielen idR Schrott sind, ist ja leider kein Vorurteil. Zu wenigen guten kommen doch massig mieser Verfilmungen. Daran hat sich, bis heute, leider wenig geändert. Schade.

Abel
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Abel »

Bei Visual Novels kann ich empfehlen sich mal Eliza auf Steam anzuschauen. Das ist dann wirklich eine westliche VN und habe ich in so 5 bis 6 Stunden ganz gerne "durchgespielt". Handelt auch von recht ernsten Themen, ohne darüber klar Stellung zu beziehen (das soll der Spieler selbst tun). Ist in dem Fall auch in Dialogen vollvertont.

Ich würde aber auch nicht gerade empfehlen sowas in einer Sitzung zu konsumieren. Das wird mir dann auch zu dröge und mache ich beim Bücher lesen auch eher selten.

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Soulaire
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Soulaire »

ein Vorurteil von Sebastian und Andre: "AAA-Games kommen viel zu schlecht weg" :D
bin fast vom Stuhl gefallen als die Gier der großen Publisher in Form von Lootboxen und Co leider wieder verharmlost habt. Und nein, Indie-Games machen das nicht genauso. finde es auch sehr problematisch wenn als Argument gesagt wird, dass nicht alle Leute bei EA böse sind und deswegen jegliche Kritik haltlos ist. Ich bin zwar sehr enttäuscht vom Indie-Markt in letzter Zeit, aber das in einen Topf mit den Machenschaften großer Publisher-Firmen zu werfen, halte ich dann doch für fatal.
wenn man sich die Metacritic-Wertungen und Verkaufszahlen von CoD, Fifa und Co anguckt, ist es meiner Meinung sehr absurd wenn man diese großen Firmen vor ein paar wenigen kritischen Leuten in Schutz nehmen muss. und gerade das hat einen faden Beigeschmack, weil vor allem der Spiele-Journalismus quasi als Buisness-Partner der großen Publisher agiert und somit eine große Mitverantwortung trägt.

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gnadenlos
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von gnadenlos »

Oha, Sebastian macht sich über Stottern lustig und verbindet das mit "Low Life"-Kellerkindern. Bin mal gespannt ob die Folge nicht plötzlich verschwindet.

Doki Doki Literature Club war übrigens großartig und wo AAA-Games schlecht wegkommen verstehe ich auch nicht. In der Mainstream-Presse hat doch kaum ein Indie-Titel die Chance überhaupt in den begehrten 90%+ Bereich vorzudringen, einfach weil sich viele nicht trauen ein Spiel rein durch gutes Gameplay ohne den typischen AAA-Hochglanz so einzustufen.

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tsch
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von tsch »

Puh, ich habe versucht etwas aufzuschreiben, aber mittendrin ist mir eigentlich klar geworden, dass es viel zu kompliziert ist, alles irgendwie in einem einzelnen Forenbeitrag unterzubringen. Ich probiere es mal kürzer:

Visual Novels

Ich würde Visual Novels thematisch zu Manga und Anime zählen und zuerst muss man sich da einmal bewusst sein, dass das Medien sind und keine Genres an sich - von realistisch bis pornografisch gibt es da so ziemlich alles. Viele Visual Novels von Steam würde ich z.B. als Porno bezeichnen und somit komplett ausklammern.

Als Argument, wieso manche Leute diese Sachen nicht mögen, hört man oft, dass die Charaktere nicht glaubwürdig sind. Und als Fan würde ich da sogar komplett zustimmen. Ich stimme sogar zu, dass viele Manga, Anime oder Visual Novels nicht sonderlich gut geschrieben sind (keine Ahnung, wie viel man da einer schlechten Übersetzung zuschreiben kann). Dennoch gibt es Werke in allen 3 Medien, die ich sehr schätze.

Charaktere & Welt:

Mag paradox klingen, aber ich glaube nicht, dass Charaktere zwingend glaubwürdig sein müssen. Bekannterweise setzen diese 3 Medien ja sehr auf Tropes, die für sich gesehen total simpel wirken (denke z.B. an Vegeta aus DragonBall, der ausschließlich der Stärkste sein möchte - super simpel), aber interessant werden diese dann im Zusammenspiel. Wenn man also Charaktere nicht gleichsetzt mit nachvollziehbaren Menschen, sondern mit übertriebenen Charakterfacetten, die aufeinander prallen und dadurch gemäßigt werden und neue Facetten entwickeln.

Gleiches gilt auch für die Welt/Schauplätze. Während sich bei GoT Leute aufregen, dass Charaktere sich hin und her teleportieren, was ja überhaupt keinen Sinn macht, ist das bei Manga/Anime/Visual Novel völlig normal. Genauso ist es völlig normal, dass andere - völlig unsinnige - Sachen passieren, wenn sie der Situation (möglicherweise dem Gag) helfen, die geschaffen werden soll.

Inszenierung & Ton:

Der 2. Punkt sind dann die schlechten Texte. Und ja, ich lese z.B. gerne Manga, amerikanische Comics oder auch normale Romane. Selbst wenn ich die angesehensten Manga lese (wie z.B. Monster) und diese vergleiche mit typischen "Erwachsenen-Comics" aus den USA (z.B. Saga von Image Comics), dann liegen da Welten dazwischen. Das kann glaub ich niemand in Frage stellen.

Ein wichtiger Punkt dabei ist aber auch, dass diese Comics deutlich mehr und komplexen Text enthalten, während Manga viel grafischer sind und eher simplen Text nutzen - weil Manga sich ja bewusst dadurch zum Buch unterscheiden sollen, dass man sie leichter konsumieren kann. Deswegen sehe ich es auch genauso wie ihr, dass ich natürlich Bücher eher für Texte lese als Manga. Das ist aber in etwa so, als würde man sagen, dass Europa Universalis ja strategisch so viel interessanter sei als Super Mario. Es werden hier ganz andere Dinge probiert.

Entwicklungen, die mir auch nicht gefallen:

Mancher Spott ist aber auf jeden Fall auch gerechtfertigt. Man sieht schon einen Trend, dass der Mainstream dieser 3 Medien immer sexualisierter wird, aber das sehe ich eher als viel breitere Entwicklung, die man nicht speziell auf Manga/Anime/Visual Novel beziehen kann. Teilweise kann man das umgehen, wenn man eben nicht nach den Inhalten für Jugendliche sucht (oft mit Shounen betitelt) sondern nach "Seinen" (für Erwachsene) sucht. Unter Röcke schauen wird als Erwachsener irgendwann auch langweilig, also sieht man das bei Seinen-Inhalten dann auch relativ wenig.


Metal

Bei Metal finde ich es dagegen viel leichter. Die hören halt ihren Mittelalter Rock und Fantasy Metal, weil das episch klingt, teilweise sogar instrumentell in diese Zeit passt (inkl. Verkleidung auf der Bühne usw.) und eben genau die Themen aufgreift, die sie interessant finden. Dort ist es für mich ziemlich eindeutig, dass diese Personen eine sehr große Faszination für Mittelalter & Fantasy haben und dadurch dann zum LARP, Fantasy-RPG und eben auch dieser Musik kommen. Trifft natürlich nicht auf alle zu, aber auch da kenne ich persönlich einige Beispiele.

Mir kommt es also so vor, als wäre das an sich gar kein richtiges Vorurteil, sondern nur eine ganz schlimme Verallgemeinerung. :D Diese Art von Metal und Rock ist nämlich ein ganz spezielles Subgenre, was mit "Metal" an sich auch nicht viel zu tun hat - man schaue mal zum modernen Metalcore, was das komplette Gegenteil zu einem Amon Amarth ist.
Zuletzt geändert von tsch am 19. Apr 2020, 12:59, insgesamt 4-mal geändert.

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Inquisitor
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Inquisitor »

@Sebastian Stange

Soll kein rumreiten auf Deinen Worten sein und ist sicherlich i-tüpferle-Scheißerei, aber bezüglich Russland und Europa:

Der geographische Mittelpunkt Europas ist irgendwo im polnisch/ukrainischen/weissrussischen Grenzgebiet. Je nach Berechnungsmethode:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelpunkt_Europas

Wenn das Uralgebirge den nord-östlichen Rand des geographischen Europas darstellt, dann hört das europäische Russland dort auf wo Sibirien beginnt. Meiner Meinung nach sind dann die Entwickler von bespw. Stalker: GSC Game World (Kiew, Ukraine) oder russische Entwickler wie 1C, Akella, Eagle Dynamics, Gaijin Entertainment oder Nival Interactive deren Sitz in Moskau ist mitten in Europa und produzieren europäische Spiele.

Interessant wären dann bei sibirischen Herstellern aus Nowosibirsk, Irkutsk, Jakutsk oder Wladiwostok ob diese auch "Euro-Junk" produzieren, da sie russisch-europäischen Einflüssen und sibirischen Einflüssen vor Ort ausgesetzt sind.

Grüße
Signaturen sind doch nur gesellschaftliche Normen in Foren

Mastertronic
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Mastertronic »

Kann mich bei dem Spiele zum Film/Fernsehen Vorurteil nur anschließen. Mir fällt da sofort noch Ocean aus den 80ern ein... oh Gott hatten die einen miesen Output unter irgendwelchen Lizenzen - Miami Vice, Knight Rider, Rambo etc.. alles Schrott.
Metall und Rollenspiel - finde auch das matched..

rammmses
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von rammmses »

Zum Thema "Metal": Da gibt es viele Subgenres, die ganzen Bereiche Metalcore oder Glam oder Thrash hat alles wenig mit Fantasy-RPGs zu tun und wahrscheinlich nicht viel Überschneidungen bei den Fans. Aber ja, die Bereiche des Metal, die thematisch zu den Spielen passen (insbesondere Folk Metal), werden dann auch von den Leuten gehört, ist aber auch irgendwo logisch und weniger ein Vorurteil. In diesem Metal-Subgenre sind auch viele Bands nach Tolkien Kram benannt und darauf basieren ja dann am Ende auch viele RPG-Szenarien, das passt dann einfach zusammen.

Visual Novels: ich habe da keine Vorurteile und so einige ausprobiert, vor allem die hochgelobten, aber kann da auch nicht allzu viel mit anfangen und halbwegs objektiv betrachtet ist da nichts wirklich gut geschrieben. Da gibt es einen kleinen elitären Kreis, der die abfeiert und Steam-Reviews nach oben treibt, das passiert ja bei vielen Nischen-Spielen.

Mein Vorturteil: Diese ganzen "Simulatoren" (LWS und co.) sind allesamt MÜLL und werden nur von Leuten konsumiert, die sonst keine Ahnung von Videospielen haben. :)

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CurtisCraig
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von CurtisCraig »

Also beim hören dieser Folge hab ich mir mental 2 Stichpunkte gemacht.

1. Sebastian und DokiDoki Literature Club.
Also zunächst mal geb ich ihm Recht das sich das Spiel anfangs extreeeem zieht. Und wenn ich mich nicht verhört habe sagte er, dass er es nur bis zu dem Zeitpunkt gespielt hast als die Twists mit reinkamen. Und da ist es dann auch klar, das man den Eindruck bekommt, der er bekam. Denn bis dahin ist es auch meiner Meinung nach das absolut stereotypische Japano Visual Novel mit dicktittigen Waifus sie alle mehr oder weniger superduper niedlich sind und es den anschein hat das sie alle irgendwie ein bisschen in dich verknallt sind. Ich empfinde das irgendwie als... theatralisch emotionsschwanger.

Aber AB dem Zeitpunkt wo diese Twists beginnen wurde mir zumindest nach und nach klar, das die Entwickler das absolut absichtlich so gestaltet haben um den Spieler auf eine völlig verkehrte Fährte zu locken. Denn nachdem die Seltsamkeiten beginnen, verschwindet dieses Kawai Waifu gehabe recht schnell.

Ich selbst bin kein Visual Novel Spieler, nie gewesen, werds auch nie sein. Aber da ich so extrem viel über DokiDoki gelesen hab und auch die ich glaube 97% positiven Bewertungen bei Steam gesehen hab, dachte ich mir : Ach was solls, versuchs einfach mal. Und ich muss sagen ich bin froh das ich es getan hab. Es war mal was angenehm anderes.


Und das zweite war das Thema mit den Spielen zu Filmen. Da ist mir SOFORT "Men in Black" eingefallen. Als Kind/Jugendlicher fand ich den Film unglaublich gut (eigentlich auch heute noch) und was begeistert als mein Vater das Spiel mal zuhause angeschleppt hat. Aber.... das Spiel war wirklich der allerletzte Dreck. :D Wer es nicht kennt, sollte mal bei YouTube nach Gameplayvideos suchen. Leider wird einem beim bloßen anschauen nicht zu 100% übermittelt wie extrem scheisse das war, weil die Steuerung auch einen guten Teil dazu beitrug das Spiel wirklich unter aller Kanone sein zu lassen .
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Martin Lehnert
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Martin Lehnert »

RPG und Metal: als ich mit den Hobbies angefangen habe, gab es bei mir als großen Freund von Computer (und Pen&Paper-RPGs) definitiv diesen Zusammenhang. Von der Genese her finde ich den Zusammenhang auch recht klar, denn es war mitnichten jede Form von Schrei- und Grunz-Metal, den ich gut fand, sondern die hymnenhaften epischen Metal-Balladen von Bands wie Blind Guardian, Gravedigger und Savatage, die ja nicht nur in ihren Covers, sondern sogar im Text und Art inkl. eingewobener Chöre zum Fantasy-RPG passten wie die Faust aufs Auge. Da wurden dann noch Schlachten und Dämonen besungen und alles war gut. Heute habe ich mich - besonders im Musikgeschmack weiter differenziert, aber für ca. 5 Jahre habe ich Sebastians Vorurteil voll entsprochen.

Ansonsten: war eine schöne Folge, aber (und das meine ich jetzt wirklich nur belustigt und ohne den Wunsch oder die Notwendigkeit, Diskussionen aufzureißen): ich habe rein aus Zufall diese Diskussion direkt nach der in meinem Feed gespeicherten Anekdoten-Folge über Crysis gehört, und Sebastian erst da und dann direkt im Anschluss seine Thesen über bei Shootern kotzenden Japaner raushauen zu hören hat mich ein paar Mal echt schmunzeln lassen. Weil ich Sebastian einzuschätzen und diesen unvorteilhaften Eindruck allein auf meine sehr unvorteilhafte Hörreihenfolge zu schieben weiß. Meine Schuld. :)
Zuletzt geändert von Martin Lehnert am 19. Apr 2020, 18:26, insgesamt 2-mal geändert.

HerrMannelig
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von HerrMannelig »

Lustig, dass ihr ein Indiz für die Metal-Theorie nicht bemerkt habt, dass genau vor Andres Nase stand. Schaut doch mal, aus welchem Ort das Beer of the Gods kommt, dass Andre in der Folge getrunken hat. :D

Dieses spezielle Bier wird nahezu ausschließlich von Metal-Fans und/oder Mittelalter-Fans getrunken. Das eine ergibt sich aus dem Standort, das andere aus der Mutterfirma der Brauerei. Und von dem Bier wurde, wenn ich mich recht erinnere, zum wiederholten Mal im Podcast was getrunken, weil Zuhörer das eingesendet haben. Hmm, ist vielleicht was an der Theorie dran? :lol:

Am besagten Standort der Brauerei gibt es übrigens einmal im Jahr nicht nur laute Musik von Männern mit langen Haaren, sondern während die Musik spielt, auch ein Areal mit Gaming auf dem Event. Dieses Jahr leider nicht, ihr wisst ja, Corona und so...

@Sebastian - ich kann dich zwar nicht für das WGT akkreditieren, aber für besagtes Events mit den langhaarigen Männern, lauter Musik und Gaming kann ich euch auf die Liste setzten bei Bedarf - nächstes Jahr halt dann. Dann kannst du dir die Kombination aus Metal und Gaming mal am lebenden Objekt für einen Podcast angucken. :D

Was ja auch dafür spricht: In Extremo in Gothic. Mein Username. ( :ugly: ) Blind Guardian & das Die Zwerge-Rollenspiel.

@Andre - Brot und Spiele dürfte der Song von Saltatio Mortis sein. Live tatsächlich sehr gut, auf Platte... naja.

Edit: Maurice hört Symphonic Metal. True Story. Hätte eher Power Metal erwartet, aber was will man machen.

Grüße aus besagtem Ort!

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Andre Peschke
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Andre Peschke »

HerrMannelig hat geschrieben:
19. Apr 2020, 18:19
@Andre - Brot und Spiele dürfte der Song von Saltatio Mortis sein. Live tatsächlich sehr gut, auf Platte... naja.
Ne, das war was obskures... Saltatio Mortis kennt man ja... Ich glaube, die Band hieß Metallspürhunde? Evtl. hab ich den Songtitel falsch erinnert. Beim Googlen finde ich einen Song von denen namens "Blut und Spiele". Vom Reinhören auf Youtube dürfte er das sein.

Andre

HerrMannelig
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von HerrMannelig »

Andre Peschke hat geschrieben:
19. Apr 2020, 18:44
Ne, das war was obskures... Saltatio Mortis kennt man ja... Ich glaube, die Band hieß Metallspürhunde? Evtl. hab ich den Songtitel falsch erinnert. Beim Googlen finde ich einen Song von denen namens "Blut und Spiele". Vom Reinhören auf Youtube dürfte er das sein.

Andre
Die haben auch ein Album mit dem Namen und sind tatsächlich ein bisschen obskur. Ich glaube, du liegst mit deiner Erinnerung richtig. :ugly:

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Andre Peschke
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Andre Peschke »

HerrMannelig hat geschrieben:
19. Apr 2020, 18:48
Die haben auch ein Album mit dem Namen und sind tatsächlich ein bisschen obskur. Ich glaube, du liegst mit deiner Erinnerung richtig. :ugly:
Ja... wenn ich mich recht erinnere, waren das Schweizer? Ist auch so leicht peinlich zu hören, wie ich es in Erinnerung habe. Aber auf dem Festival mit richtig Druck dahinter, fand ich das geil. :D

Andre

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Vinter
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Vinter »

Druck aus den Boxen oder aus der Bierdose? :ugly:

Sanity Assassin
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Re: Runde #263: Vorurteile

Beitrag von Sanity Assassin »

BlackSun84 hat geschrieben:
19. Apr 2020, 09:01
Merkwürdigerweise gibt es ja sogar Metalfans, die Vegetarier sind, eine ähnlich absurde Mischung
Jetzt wollte ich schon empört einschreiten, aber da wir im Vorurteile-Thread sind... :D Davon gibt es gar nicht so wenige, und einige mehr oder weniger große Bands propagieren das ja auch recht prominent (Heaven Shall Burn, Cattle Decapitation...).
Die Schnittmenge Metal - Fantasy (P&P, RPGs, Literatur, Filme) ist natürlich groß, und es gibt permanente Wechselwirkungen. Bolt Thrower sind nach einer Waffe aus Warhammer benannt, Blind Guardian vertonen am laufenden Band Fantasy-Literatur, und die Bands, die Namen aus dem Tolkien-Universum tragen, sind legion. Umgekehrt sind auch gern mal Autoren/Künstler aus dieser Richtung große Metal-Fans, und so dreht es sich immer im Kreis. Und irgendwo ist das auch logisch, denke ich, denn neben Bombast-Klassik gibt es wohl keine andere Musik, die im gleichen Maße diese larger-than-life-Epik einfangen kann, die auch Fantasy gern transportiert.
Ich fühlte mich auch direkt ertappt von Sebastian, war dann aber auch ganz amüsiert von Andres weiterer Zuspitzung, denn abseits meiner Medieninteressen würde ich behaupten, dass man mir meinen Musikgeschmack nicht unbedingt ansieht. Weder in Kleidung noch in der Frisur. :D

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