Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

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Mastertronic
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Mastertronic »

Ich kann diese " armer Dom ist unter die Räder gekommen" Posts auch nicht so nachvollziehen. Vielleicht ist der Eindruck entstanden, da er eben eine "weichere" Art zu sprechen hat , als z.B. Jochen. Fand Dom aber in seinen Punkten auch klar und stark.

Was ich bei der Besprechung eher etwas ermüdend fand, war die Vorhersehbarkeit in Verbindung mit der Länge . Irgendwie war mir klar das Jochen hier den Verriss rausholt, obwohl ich das starke Ausmaß auch nicht erwartet habe - Andre irgendwo in der Mitte wabert und Dom als Histo Freak das gut findet. Die Gesprächsfrontlinien waren ja auch sehr schnell markiert und dann war der Podcast irgendwie zu lang und auch zu wenig abwechslungsreich - also lustigerweise analog zu Euren Hauptvorwürfen die Ihr Valhalla gemacht habt - naja vielleicht wolltet ihr ja bei dem Podcast auch Euer Spielgefühl spiegeln.
Ich hätte mir noch etwas mehr eine wertfreie historische Einordnung gewünscht oder wie es sich anfühlt und das Spiel damit umgeht, dass man historisch verklärte Massenmörder spielt - wie werden die Klischees behandelt etc.
Naja ist aber wie üblich Jammern auf hohem Niveau - höre Euch immer sehr gerne zu
Ich werde mir AC Valhalla auf jeden Fall auch noch holen, wenn ich dann hoffentlich 2023 auch meine PS5 bekomme und bin jetzt schon gespannt auf welcher Seite von Euch Dreien ich mich einfinden werde.

Weltraumhirsch
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Weltraumhirsch »

Andre Peschke hat geschrieben:
23. Nov 2020, 00:44
Weltraumhirsch hat geschrieben:
22. Nov 2020, 21:30

Ich habe grundsätzlich kein Problem mit negativer Kritik, wenn sie sachlich vorgetragen wird...aber wenn es wirklich in diese konstant abwertende und mit Superlativen um sich schlagende Richtung geht, finde ich es unerträglich so etwas zuzuhören. Als wäre dieses Spiel ein persönlicher Feind, an dem man sich abreagieren müsste....nee, sorry, stellenweise war das richtig unangenehm zu hören.
Also, dein Eindruck ist dir unbenommen. Aber ich finds zu harsch. Es ist doch cool und unterhaltsam, wenn Jochen mit verve seine Meinung vorträgt. Da muss ich ehrlich sagen, bin ich dagegen das zu ändern (jetzt mal abgesehen davon, dass das eh nicht meine Entscheidung wäre ;)).
Vielleicht hat bei mir die Kombination aus „ständig Dom ins Wort fallen“ und dann so abfällig über das Spiel herziehen, das ausgelöst.
Man kann da ja auch unterschiedlicher Meinung sein, was eine angemessene und respektvolle Art ist, über ein Spiel zu reden. Bei Jochen hab ich sehr oft den Restaurantkritiker aus Ratatouille vor meinem inneren Augen. Diese Art war jedenfalls etwas, das ich in diesem Jahr wenig vermisst hab. Ist aber persönlicher Geschmack, bis auf das ins Wort fallen, das find ich einfach daneben und ist für mich einfach schlechter Diskussionsstil, grad wenn man es selbst so oft einfordert.

Herr Hesse
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Herr Hesse »

Jochen war anstrengend.
Man muss AC:V nicht mögen, aber eine Katastrophe ist es sicher nicht.
Ich persönlich habe es mit Eivor männlich, in Deutsch auf einem dicken PC durchgespielt. Der Sprecher hat mir wirklich gut gefallen, und das Niveau der deutschen Synchro empfand ich für die Menge an Texten echt ok.
Für ein Spiel dieser Größe hat es vieles richtig gemacht und der Nervfaktor hielt sich in Grenzen. Das wichtigste ist wirklich schnell nach Englaland zu kommen und zu entscheiden lass ich mich auf Valhall ein oder nicht.
Wenn ja, kann man viel Spaß haben und eine riesige authentische Spielwelt erleben, die nicht nur Questmüll Massen bietet (bei mir ca.90h Spielzeit).

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DickHorner
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von DickHorner »

Also, ich finde es echt total abgefahren, wie Dom hier von manchen Usern zur damsel in distress der Podcaster gemacht wird, unfähig für sich selbst einzustehen, auf Rettung durch Forenuser angewiesen. Sehr strange.

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Gonas
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Gonas »

DickHorner hat geschrieben:
23. Nov 2020, 10:49
Also, ich finde es echt total abgefahren, wie Dom hier von manchen Usern zur damsel in distress der Podcaster gemacht wird, unfähig für sich selbst einzustehen, auf Rettung durch Forenuser angewiesen. Sehr strange.
Ich glaube die wenigsten fürchten hier um Dom. Das Gespräch hat so schlicht nicht gefallen.

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Fährmann
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Fährmann »

Ich fand die Runde sehr spannend und die Besprechung des Spiels sehr gelungen.

An diesem Podcast wurde aber auch nochmal deutlich, wie sehr Dom ein Geschenk ist, das kein Mensch auf der Welt verdient hat. Die vielen Blickwinkel, die er auf das Spiel aufgemacht hat, waren alle super interessant. Und es war wirklich charmant, wie er nach etlichen Stunden Spielzeit noch neue Dinge gefunden hat, die er an Valhalla wertschätzen konnte oder besprechenswert fand. Man hat das Gefühl, dass Dom dieses Spiel nie aufgegeben hat, obwohl er an vielen Punkten bereits genug Gründe dafür gehabt hätte. Ich hätte ihm noch sehr viel länger zuhören können, wie er über Nebenquests und dänische Folklore redet. :D

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echtschlecht165
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von echtschlecht165 »

Fährmann hat geschrieben:
23. Nov 2020, 11:26
Ich fand die Runde sehr spannend und die Besprechung des Spiels sehr gelungen.

An diesem Podcast wurde aber auch nochmal deutlich, wie sehr Dom ein Geschenk ist, das kein Mensch auf der Welt verdient hat. Die vielen Blickwinkel, die er auf das Spiel aufgemacht hat, waren alle super interessant. Und es war wirklich charmant, wie er nach etlichen Stunden Spielzeit noch neue Dinge gefunden hat, die er an Valhalla wertschätzen konnte oder besprechenswert fand. Man hat das Gefühl, dass Dom dieses Spiel nie aufgegeben hat, obwohl er an vielen Punkten bereits genug Gründe dafür gehabt hätte. Ich hätte ihm noch sehr viel länger zuhören können, wie er über Nebenquests und dänische Folklore redet. :D
Zustimmung in jedem Wort.
Doms so andere Sicht ist zwar nicht immer die meinige, aber fast immer interessant.
Ansich mag ich es auch wenn Podcasts verschiedene Meinungen repräsentieren, ich brauch nicht jemanden der mir auf die Schulter klopft und mich in meiner Meinung bestätigt (ich weiss sowieso , dass die richtig ist :-) ).
Das sind aus meiner SDicht die eindeutig interessanteren Gespräche.

Wenn ich was zum bekritteln habe: Jochens Redeanteil war tatsächlich sehr hoch. Er hat aber leider oft die Angewohnheit, seine Argumente 3x zu sagen, und dabei nur den Satzbau oder ein paar Vokabeln zu ändern. (Diese Angewohnheit kenne ich allerdings von vielen) Das nervt beizeiten schon mal, und ich denk mir : "Ja, Jochen, ich habe es auch beim ersten mal verstanden."
Wenn man ihn allein schon dabei einbremsen würde, würde sich der Redeanteil bestimmt ausgleichen :-D
In Stein gemeißelt

dreikoenig
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von dreikoenig »

DickHorner hat geschrieben:
23. Nov 2020, 10:49
Also, ich finde es echt total abgefahren, wie Dom hier von manchen Usern zur damsel in distress der Podcaster gemacht wird, unfähig für sich selbst einzustehen, auf Rettung durch Forenuser angewiesen. Sehr strange.
Darum geht es mir nicht.
Es geht darum, dass es unhöflich und zum Zuhören anstrengend ist, wenn ein Podcaster den anderen ständig unterbricht.

Stellenweise kann Dom zwei Sätze sagen und Jochen fällt ihn lachend ins Wort. Selbst wenn sich die Runde versteht untereinander, ist das unhöflich.

Im Vergleich: Dom hat Jochen immer ausreden lassen. Andre ist auch keinem ins Wort gefallen.

Der Podcast war mega spannend und lebt von den unterschiedlichen Meinungen. Trotzdem ist es anstrengend, wenn einer der Podcaster dem anderen ständig über den Mund fährt und dessen Meinung kleinredet.

Für mich geht es nicht darum, dass Dom verteidigt werden muss, sondern darauf hinzuweisen, dass es zum Zuhören anstrengend ist, mich es nervt, dass ich Doms Gedanken (stellenweise) nicht zu Ende hören kann und es eben unhöflich ist.

Man merkt, dass Jochen über das Spiel schimpfen wollte. Das ist legitim. Aber er muss dem Gegenpol auch die Möglichkeit geben mal auszureden.

Das ist mein Hörempfinden.

Ihr (Podcaster) sagt ja auch immer, es spielt keine Rolle was ein Entwickler sich gedacht hat, sondern wie es beim Spieler ankommt.

Es ist also egal, ob ihr euch gut versteht und es deshalb nicht so schlimm finden. Wichtig ist wie es für den Zuhörer ist.
Und für mich als Zuhörer war es eben teils anstrengend, ich empfand es als unhöflich und herablassend.
Wenn das die Lösung ist, kann ich dann bitte mein Problem wieder haben?

boeschner
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von boeschner »

Habe mir das Spiel geholt, um die Zeit bis Cyberpunk zu überbrücken. Odyssey fand ich ganz ok, aber Valhalla finde ich schon sehr enttäuschend. Stimme Jochen da in vielen Punkten zu.

Die Story ist echt furchtbar. Eivor ist als Charakter komplett inkonsistent. Mal hitzig, mal ruhig, dann plötzlich ein einfühlsamer Poet. Dadurch, dass das Spiel in Story-Abschnitte aufgeteilt ist, verbringt man relativ wenig Zeit mit relativ vielen NPCs, die nahezu alle ziemlich generisch wirken und die man wenige Stunden später schon wieder vergessen hat. Die World-Events können klassische Nebenquests für mich auch in keinster Weise Ersetzen. Den Humor empfand ich eher als peinlich. Pipi-Kaka halt.

Das Kampfsystem ist absolut lächerlich. Nach nur wenigen Stunden ist man so übermächtig, dass man Kämpfe eigentlich gar nicht mehr verlieren kann. Wenn man seine Heilbeutel aufwertet, kann man nur noch sterben, wenn man wirklich den Controller aus der Hand legt.

Die englische Synchro findet ich insgesamt in Ordnung. Nur die weibliche Eivor klingt furchtbar gezwungen rau und tief. So redet doch keiner!

Für mich ein kompletter Rückschritt im Vergleich zu Odyssey. Hatte mir deutlich mehr versprochen. Das Setting hätte durchaus was Spannendes hergegeben. Schade.

Voigt
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Voigt »

Ich frag mich ja, kommt in der Folge ein Vergleich mit Ghost of Tsuhima? Beides interessante Szenarios die durch Tropes sehr bekannt sind, bei mit einer voller Open World, beide versuchen sich an einer besonderen Inszenierung, aber anscheinend funktionierte ja Ghost of Tsuhima mit Samurai zumindest für Andre viel viel besser als Assassins Creed Valhalla mit Wikingern.

Grumbledook
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Grumbledook »

Hm, hab die Folge jetzt zwei Mal gehört, weil ich sie so unterhaltsam fand. Konnte die Kritik anfangs auch verstehen und fand zumindest zwei Passagen etwas unangenehm. Dom wirkt auch an einer Stelle ein bisschen frustriert und generell hat man bei der Folge so ein wenig das Gefühl, dass nur Andre und Jochen sich hier die Bälle zuspielen. Kann es sein, dass euer Zugang zum Spiel hier vielleicht zu unterschiedlich war und sich deswegen kein großer Austausch ergibt?

Jedenfalls steht ihr bei manchen von Doms Punkten quasi schulterzuckend mit einem "Seh ich nicht so" daneben. Aber da kann halt keiner was dafür, wenn Dom das Spiel schwierig findet und Jochen mit zwei Tasten durchkommt. Hätte mir trotzdem gewünscht, etwas mehr von Dom zu hören.

Wo wir bei unterschiedlichen Zugängen sind: 1-3 Stunden, um Norwegen vollständig zu erforschen? Bei mir waren es fast 10 (!) und es sind noch Punkte offen, weil mir die World Events zu doof waren.

Jetzt bin ich gestern in England angekommen und so richtig will der Funke noch nicht überspringen. Ganz furchtbar fand ich die Szene zu Beginn, wo man an dieser Taufszene vorbeifährt und die Mannschaft sich schon ausmalt, wie sie das Kloster plündert. Und die Leute juckt das überhaupt nicht, die reagieren da gar nicht drauf.

Ich kam mir vor wie bei so einer Wildwasserbahn im Freizeitpark, wo links und rechts Puppentheater läuft.

Das Wikinger-Speedboat sieht in der Cinematic Camera auch lustig aus. Auf dem weiten Meer von Odyssey fiel mir das noch nicht so stark auf, aber wie absurd schnell das ist. Bei manchen Kurven kriegt man richtig Angst...

Und was mir bei den Raids nicht so gut gefällt: Ich finde oft den letzten Schatz nicht sofort und es wirkt unfreiwillig komisch, wenn meine Wikinger zu dramatischer Musik geschäftig und doch ziellos durch die Gegend rennen, um irgendwie diese Überfall-Kulisse aufrechtzuerhalten, während seit 5 Minuten alle Somdaten tot auf dem Boden liegen. Ich fänds cool, wenn die sich einfach mal zum Würfeln hinhocken, weil der Chef schon wieder keinen Plan hat... :lol:

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IpsilonZ
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von IpsilonZ »

dreikoenig hat geschrieben:
23. Nov 2020, 11:50
DickHorner hat geschrieben:
23. Nov 2020, 10:49
Also, ich finde es echt total abgefahren, wie Dom hier von manchen Usern zur damsel in distress der Podcaster gemacht wird, unfähig für sich selbst einzustehen, auf Rettung durch Forenuser angewiesen. Sehr strange.
Darum geht es mir nicht.
Es geht darum, dass es unhöflich und zum Zuhören anstrengend ist, wenn ein Podcaster den anderen ständig unterbricht.

Stellenweise kann Dom zwei Sätze sagen und Jochen fällt ihn lachend ins Wort. Selbst wenn sich die Runde versteht untereinander, ist das unhöflich.

Im Vergleich: Dom hat Jochen immer ausreden lassen. Andre ist auch keinem ins Wort gefallen.

Der Podcast war mega spannend und lebt von den unterschiedlichen Meinungen. Trotzdem ist es anstrengend, wenn einer der Podcaster dem anderen ständig über den Mund fährt und dessen Meinung kleinredet.

Für mich geht es nicht darum, dass Dom verteidigt werden muss, sondern darauf hinzuweisen, dass es zum Zuhören anstrengend ist, mich es nervt, dass ich Doms Gedanken (stellenweise) nicht zu Ende hören kann und es eben unhöflich ist.

Man merkt, dass Jochen über das Spiel schimpfen wollte. Das ist legitim. Aber er muss dem Gegenpol auch die Möglichkeit geben mal auszureden.

Das ist mein Hörempfinden.

Ihr (Podcaster) sagt ja auch immer, es spielt keine Rolle was ein Entwickler sich gedacht hat, sondern wie es beim Spieler ankommt.

Es ist also egal, ob ihr euch gut versteht und es deshalb nicht so schlimm finden. Wichtig ist wie es für den Zuhörer ist.
Und für mich als Zuhörer war es eben teils anstrengend, ich empfand es als unhöflich und herablassend.
Danke, kann ich zu 100% so unterschreiben.
Es geht mir nicht darum Dom zu "beschützen". Er kennt Jochen und Andre besser als ich, Andre und Jochen kennen Dom besser als ich. Wenn ihn etwas wirklich massiv gestört hat nehme ich an, wird er das sicher nach der Folge angesprochen haben. Wenn nicht, ist das auch seine Entscheidung und nicht meine als Hörer da irgendwie für ihn zu sprechen.

Aber es ist eben für mich als Hörer sehr unangenehm angekommen. Dazu gehören so Dinge wie das aussprechen lassen aber auch sonst die Dinge die du schon genannt hast.

Wenn das alles so gewollt war bzw. man von Podcaster-Seite aus das Gefühl hatte, dass das alles cool so war, dann ist es halt so. Gibt ja genug andere Formate und Konstellationen die ich mir dann auch noch anhören kann. ich weiß für mich halt, dass ich eher wenig Lust habe mir noch eine Folge anzuhören, die so eine Stimmung hat.

flowseven
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von flowseven »

Ich finde Jochens Übertreibungen "schlechteste Synchronisation ever"/kein AC war lustloser"/die KI war noch nie schlechter auch nur anstrengend. So war er aber schon immer und das eignet sich vielleicht für ein Jochen Format, aber für keine Wertschätzung. Ich hätte gerne Dom/Andre und Seb als Moderator zugehört, weil an Andres Meinung hätte man schon feststellen können, dass das Spiel nicht perfekt ist.

Lustig fand ich wie Dom eine von Jochen "allgemeingültige Aussage" (die Lieder sind scheiße) ins rechte Licht gerückt hat.

lolaldanee
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von lolaldanee »

flowseven hat geschrieben:
23. Nov 2020, 14:35
Lustig fand ich wie Dom eine von Jochen "allgemeingültige Aussage" (die Lieder sind scheiße) ins rechte Licht gerückt hat.
Hat er doch gar nicht gemacht. Er hat sogar explizit gesagt, dass es Geschmacksache ist. :violin:

Ansonsten: Ich fand den Podcast ziemlich gut, endlich mal wieder eine Besprechung, in der sich nicht alle einig sind. Gegenseitiges Bachkraulen der Marke "du hast ja sooooo recht" ist zwar schön, aber eintönig. Unter diesem Umstand leidet die Spielepresse hierzulanden viel zu stark. Es lebe die Streitkultur. Wenn Dom ein bisschen mehr ausreden hätte können, das wäre aber echt schön gewesen, da sind die Pferde wirklich etwas mit Jochen durchgegangen, der Teil war schon etwas anstrengend. ABER: schöner Podcast zu einem gar fürchterlich generischem Spiel

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Lurtz
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Lurtz »

Ich wollte die Folge nach Jochens Twitter-Posts zu dem Spiel und Sebastians Teaser in der Magazin-Folge zu Jochens Meinung in Skype eigentlich gar nicht hören, aufgrund der Folgenbeschreibung, die mehr Ausgewogenheit versprach, habe ich es dann aber doch getan.

Ich hatte bis etwa zur Hälfte der Folge auch keine großen Probleme damit, da werden über das auch nochmal subjektivere Thema Story finde ich zwar durchaus gegensätzliche, aber vertretbare Meinungen ausgetauscht.

Im Mittelteil wurde es mir etwas zu heftig, da leidet die Diskussionskultur durch die Unterbrechungen tatsächlich ziemlich. Hat für mich auch nichts mit einer rotzigen Stammtischrunde zu tun, ich würde auch da nicht Teil sein wollen, wenn man sich nicht ausreden lässt, das sind einfach grundlegende Voraussetzungen, damit Kommunikation funktionieren kann. Und an dem Punkt hat man sich finde ich auch etwas zu sehr in allgemeingültig formulierte Extreme gesteigert teilweise.

Beispiel: Kämpfe viel zu einfach, Spiel ist unbrauchbar bzw. macht große Teile der Gameplaysysteme überflüssig. Ja okay, aber dann ist Skyrim bspw. halt auch ein unbrauchbares Spiel, und das liebt Jochen ja bekanntlich. Zeigt für mich nur, dass man selbst objektiv feststellbare Dinge nicht unbedingt gleich bewerten muss. Zumal man selbst bei zu leichten Kämpfen die Inszenierung, den nahtlosen Wechsel zwischen Nah-, Fernkampf und Stealth schätzen kann. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man versucht mehr in die Tiefe zu gehen, statt sich wiederholt zu fragen, wie man das gleiche Spiel so anders wahrnehmen kann :D
Wobei ich auch der Meinung bin, dass der dritte Schwierigkeitsgrad insgesamt zwar zu leicht, aber auch nicht gänzlich frei von Herausforderungen ist. Dass es das leichteste Spiel der Reihe wäre, halte ich für eine absurde Behauptung angesichts der Quicktime-Kampfsysteme alter Teile, wo man mit zwei Tasten und großzügigem Reaktionsfenster alles platt machen konnte – selbstverständlich ohne wählbaren Schwierigkeitsgrad.

Gegen Ende wurde es dann wieder ausgewogener und mit den Fazits kann ich auch mitgehen. Ist nicht so, dass ich blinder Verehrer der Reihe wäre. Ich mag sie sehr gerne, und fand bisher fast jeden Teil spielenswert, aber man kann die Reihe auch sehr leicht sehr mies finden.
Insofern ist das mit dem Bashing bei Assassin’s Creed schon eine ziemlich niedrig-hängende Frucht, kann man mal machen, aber der Erkenntnisgewinn ist IMO nicht sonderlich hoch. Andre schneidet das soweit ich mich erinnere in der Folge auch mal so ähnlich an.

Es wird ja auch deutlich, dass gute Ideen drinstecken, viele aber nicht gut fertig entwickelt sind. Daraus den Schluss zu ziehen, dass den Entwicklern persönlich die Qualität ihres Spiels egal wäre, halte ich für albern. Es ist bekannt, dass an einem AC mehrere Ubisoft-Studios beteiligt sind, viel naheliegender finde ich die Schlussfolgerung, dass man das Teil irgendwann zusammengesetzt hat, gemerkt hat, dass einiges im Argen liegt, und dann aufgrund von Corona, HomeOffice, Kündigung/Entlassung des Creative Directors etc. das Ganze nicht besser funktioniert hat, man den Release aber auch nicht ins neue Jahr schieben wollte. Das erklärt auch den ziemlich unfertigen Zustand. AC war schon immer ziemlich glitchy, aber hier ist es schon etwas mehr – wobei ich noch nichts hatte, was das Weiterkommen unmöglich gemacht hätte.

Die Frage ob Ubisoft technisch langsam abgehängt wird, ist eine interessante, aber da würde ich tatsächlich das erste Next-Gen-AC abwarten, um das zu beurteilen. Odyssey und Valhalla wirken beide nicht so hochwertig wie Origins und leiden wie man am PC auch sieht unter hoher CPU-Last bei schlechter Nutzung von Mehrkern-CPUs, insofern hoffe ich, dass Ubisoft da in den nächsten ein, zwei Jahren die Kurve kriegt. Besser können sie es auf jeden Fall, die Cutscenes in Unity und Origins waren teils hervorragend, wenn auch sicher kein TLOU2-Niveau (das erreicht ein RDR2 aber auch nicht). Die Naturdarstellung und Levelgestaltung finde ich je nach Lichtstimmung immer noch hervorragend.

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Tal Rusha
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Tal Rusha »

lolaldanee hat geschrieben:
23. Nov 2020, 14:45
flowseven hat geschrieben:
23. Nov 2020, 14:35
Lustig fand ich wie Dom eine von Jochen "allgemeingültige Aussage" (die Lieder sind scheiße) ins rechte Licht gerückt hat.
Hat er doch gar nicht gemacht. Er hat sogar explizit gesagt, dass es Geschmacksache ist. :violin:

Ansonsten: Ich fand den Podcast ziemlich gut, endlich mal wieder eine Besprechung, in der sich nicht alle einig sind. Gegenseitiges Bachkraulen der Marke "du hast ja sooooo recht" ist zwar schön, aber eintönig. Unter diesem Umstand leidet die Spielepresse hierzulanden viel zu stark. Es lebe die Streitkultur. Wenn Dom ein bisschen mehr ausreden hätte können, das wäre aber echt schön gewesen, da sind die Pferde wirklich etwas mit Jochen durchgegangen, der Teil war schon etwas anstrengend. ABER: schöner Podcast zu einem gar fürchterlich generischem Spiel
Volle Zustimmung! Bin jetzt mit der Folge durch und wurde schon lange nicht mehr von einer Sonntagsfolge so gut unterhalten.

Ich kann ja Verständnis dafür aufbringen, wenn manche behaupten, dass Jochens Redeanteil im Vergleich zu Dom zu groß war (sehe ich zwar anders, aber ok). Aber warum Jochen keine scharfen Worte für ein Spiel verwenden sollte, über das er sich ordentlich geärgert hat, ist mir ein Rätsel.
Ich hab Valhalla nicht gespielt (warum denn auch^^), aber wenn ich mir beispielsweise den ausführlichen Gamestar-Test anschaue, leistet sich das Spiel so einige grobe Patzer und hat dann auch dementsprechend Prügel verdient. Allein dieser Pipi-Kaka-Ficki-Humor in den Nebenquests ist dermaßen erbärmlich, dass meine Sympathiepunkte ganz schnell dahinschwinden. Und das scheint ja nicht der einzige Punkt in der Negativliste zu sein. Also warum dann um den heißen Brei reden?

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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von bluttrinker13 »

Ich fand die Folge stark!
(auch wenn ich jetzt wirklich nicht mehr weiß, ob ich Valhalla spielen soll, neige aber eher Jochen zu)

In der Folge ging der Punk ab, und das finde ich bekanntlich gut und sowieso zu selten.

Das einige den Stil als anstrengend oder irritierend empfanden, ist prinzipiell nachvollziehbar, mich persönlich hat es garnicht gestört.
Im Gegenteil, das war authentisch-Jochen wie er leibt und lebt. Und er hat from a mile away telegrafiert, dass er die Messer zu wetzen gedenkt und Blut fließen wird. Dann go for it und bitte mehr davon. :D

Und btw, es war keine Wertschätzung sondern eine Sonntagsfolge. In denen durfte bekanntlich auch früher ab und zu mal der Punk abgehen.

Kartodis
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Kartodis »

Hab mir heute auch die Folge angehört und fand es auch seeeehr anstrengend, Jochen zuzuhören. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich vermuten, jemand bei Ubisoft hat ihm was getan und er möchte sich rächen.

Generell finde ich es gut, wenn man seine Meinung äußert. Diese darf auch gerne mal etwas schärfer ausfallen, wenn man etwas nicht mag. Hier hat es sich bei Jochen aber so angehört, als gäbe es kaum ein schlechteres Spiel auf diesem Planeten. Er hat sich geradezu in Rage geredet und fiel Dom ins Wort, sobald ihm dessen Meinung nicht gepasst hat. Hier sollte man sich doch etwas besser im Griff haben. Es kam so rüber, als wolle Jochen Dom direkt belehren, sobald dieser etwas gut fand. Wie kann er das nur gut finden, da muss ich sofort intervenieren und wenn ich ihm dafür ins Wort fallen muss, was in einem Podcast sehr nervig für den Hörer ist.

So oder so kommt es bei mir oft so rüber, als würde es Jochen einfach mehr Spaß machen ein Spiel zu zerreißen, als es zu loben. Warum auch immer.

Werde jetzt erst mal die nächsten Folgen mit ihm auslassen, bis ich mich wieder erholt habe:)

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Pikachu
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Pikachu »

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Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe ODER Wie der Grinch den Spielspaß gestohlen hat

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Fouriety
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Re: Runde #294: Assassin’s Creed Valhalla – Geteilte Meinungen, gespaltene Köpfe

Beitrag von Fouriety »

Kartodis hat geschrieben:
23. Nov 2020, 17:01
So oder so kommt es bei mir oft so rüber, als würde es Jochen einfach mehr Spaß machen ein Spiel zu zerreißen, als es zu loben. Warum auch immer.
Es gibt doch nun wirklich mehr als genug Folgen, in denen Jochen Spiele sehr positiv bespricht, dass dieses "Jochen findet alle Spiele scheiße"-Ding irgendwann mal durch sein sollte. Alleine in den letzten Wochen gab es positive Jochenmeinungen zu Wasteland 3, Genshin Impact, Resi 4, Days Gone...

Ich zumindest schätze es, dass Jochen seine Kritik nicht in Watte packt, wenn er mal etwas richtig schlecht findet. Ein schöner Gegenpol zu Andre, der in der Regel selbst wenn er ein Spiel mal "verreißt" noch seeehr ausführlich nach positiven Aspekten sucht (zur Klarstellung: Ich finde beide Varianten auf ihre Weise interessant).


Schön auch, dass sich einige letzte Woche erst im Thread zum letzten Feierabendbier gewünscht haben, dass das Feierabendbier wieder feierabendbieriger wird - also so rumpelig wie die AeB-Folgen in der Anfangszeit. Dann kommt in der selben Woche ein Sonntagsfolge, in der es mal wieder etwas rumpeliger zugeht und im Forum wird sich seitenweise darüber beschwert... :D
Zuletzt geändert von Fouriety am 23. Nov 2020, 18:26, insgesamt 1-mal geändert.

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