Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

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Axel
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Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

Beitrag von Axel »

Es heißt, Spiele gelten als adrenalinfördernd. Etwa in einem Egoshooter oder einem knackigen Jump & Run. Es heißt, dass in Spielen die Konflikte vor allem mit Waffengewalt gelöst werden. Spiele, so heißt es, erfüllen gerne auch Allmachtsfantasien. Alles auch Themen, die schon im Podcast besprochen wurden.

Aber. Seit jeher gibt es auch eine andere Strömung. Spiele, die nicht für Hardcore Gamer gemacht werden. Spiele, die ganz offen von einer möglichst breiten Schicht Menschen gespielt werden wollen. Spiele, die nicht das Adrenalin beim Spieler fördern, sondern andere Eigenschaften und Emotionen wecken. Vom Staunen über Lachen bis hin zu Mitgefühl. Oder Spiele, die sich einfach in sich selbst als Spiele verstehen, ohne Narration. Früher wurden diese Spiele und deren Spieler als „Casual“ benannt. Casual, ein Begriff den ich nie mochte. Weil er von Hardcore Gamern geprägt wurde und ausschließlich abwertend und ausgrenzend gemeint war. „Das sind gar keine richtigen Spiele und deren Spieler sind auch keine richtigen Gamer“. Man kennt solch abstruse Meinungen noch aus den 2000ern, die damals auch gerne von Spielezeitschriften weitergetragen wurden. Und die in den letzten Jahren mit Gamergate & Co. eine besonders toxische Ausformung gefunden hat.

In den letzten Monaten kristallisiert sich immer mehr ein Begriff für eine Art von Spiele heraus, die sich dem gängigen Bild des Games entgegenstellen. Und dessen Anzahl sehr umfangreich und alles andere als nischig ist, obwohl es der Begriff (noch) ist: Wholesome Games. Die deutsche Bedeutung für „Wholesome“ wäre gesund, bekömmlich oder auch verträglich. Und das beschreibt die Spiele um die es geht tatsächlich recht gut. Es geht nicht um Gewalt, Wettbewerb oder Adrenalin. Wholesome Games beschreibt auch kein Genre, sondern ist ein Sammelbegriff für Spiele, die bei den Spielern bestimmte Eigenschaften hervorrufen: Ruhe, Gemütlichkeit, Förderung der Kreativität, positive Stimmung, aber durchaus auch Nachdenklichkeit. Damit sind Spiele gemeint, in der es nicht darum geht die Welt zu retten, sondern die zum einen vom Alltag geprägt werden und die zum anderen eine Entschleunigung bei den Spielern hervorrufen sollen. Dazu können auch ein niedriger Schwierigkeitsgrad und freundliche Farben in der Gestaltung eine große Rolle spielen. Man sollte jedoch Wholesome Games nicht ausschließlich mit Niedlichkeit verwechseln.

Unter dem Begriff Wholesome Games fallen zahlreiche Genres: Adventure, Visual Novel, Lebenssimulationen, Puzzle, Simulationen, Geschicklichkeit, narrative Erfahrungen und durchaus auch freundliche Formen des Rollenspiels und natürlich DAS Wholesome Genre ever: das Aufbaustrategiespiel a la Anno, Rollercoaster Tycoon und Cities Skylines.

Die prototypischsten Wholesome Games sind zweifelsohne die Animal Crossing Spiele von Nintendo. Und da haben wir auch schon den Konzern, der wie kein zweiter Spielekonzern für diese Art der Spiele steht. Wenn in einem Yoshi-Spiel der Schwierigkeitsgrad sehr einfach ist, wird gerne gesagt: Das ist ja auch für Kinder. Aber stimmt das eigentlich? Oder soll nicht viel eher die Aufmerksamkeit des Spielers auf die Gestaltung der Welt gelegt und dem auch erwachsenen Spieler nicht viel eher eine positive, schöne Zeit ermöglicht werden? Und da war Nintendo seit den 2000ern immer wieder ganz vorne dabei was diese Form der Games betrifft: Von der Hamtaro Reihe auf dem GBA bis hin zu den Fullblox Rätselspielen auf dem 3DS. Nintendo ist auch der einzige große Spielekonzern, der einen Titel wie die 51 Worldwide Games vertreibt und ordentlich Werbung für solche Art Spiele macht.

Aber auch abseits von Nintendo waren Wholesome Games schon immer sehr beliebt und erfolgreich. Denken wir an The Incredible Machine von Sierra in den 90ern. Oder den zahlreichen Point & Click Adventures wie Toonstruck oder The Gene Machine. Es waren schon damals Spiele, die den Spieler Entspannung und positive Gefühle vermitteln wollten.

Und während sich ab Ende der 90er immer mehr und mehr ein Bild der Gewalt, des Stresses und des Adrenalins in den erfolgreichen AAA Spielen etablierte, gab es in den 2000ern erfolgreiche Spiele wie Angry Birds, Plants vs. Zombies oder Peggle, die ganz selbstverständlich eine breitere Spielerschicht erreicht hatten. Wie schon die Puzzle- und Adventurespiele in den 90ern.

In den letzten Jahren boomen Wholesome Games vor allem im Indiebereich. Losgetreten von einem Erfolg wie Stardew Valley. Und wahrscheinlich auch nochmal befeuert von einem popkulturellen Phänomen namens Untitled Goose Game, welches nicht nur ein nerviges Meme letztes Jahr war, sondern vor allem ein cleveres Puzzlespiel rund um den Slapstick-Humor.
Auf Steam gibt es zig Spiele, die den typischen Wettbewerbsgedanken von heutigen Spielen durch mehr Positivität ersetzen wollen. Hier eine kleine Übersicht: https://store.steampowered.com/curator/ ... 2599%25A5/
Und auch auf den Konsolen wie der Switch könnte man wohl hunderte solcher Spiele nennen. Wie auch im Mobile Markt.

Vom kleinen Indie bis hin zum großen Millionenseller sind Wholesome Games keine Nische. Sondern sie waren schon immer da, wurden jedoch von großen AAA Produktionen überschattet. Weil es für diese Spiele eben nie diesen passenden Begriff gab, mit denen sich auch Spieler und Entwickler identifizieren konnten.

Abschließend noch ein englischer Artikel von The Verge aus dem März, der sich vor allem um die Welle der Wholesome Games im Indiebereich dreht: https://www.theverge.com/2020/3/10/2117 ... -takahashi
Gestern erschien zudem die erste Wholesome Direct, die Euch über 50 kommende Indiespiele aus dem Bereich vorstellt: https://www.youtube.com/watch?v=AwCNzOPR8Ck

Ich würde mich freuen, wenn der Begriff auch im Podcast Einzug halten würde. :)
Zuletzt geändert von Axel am 27. Mai 2020, 08:19, insgesamt 1-mal geändert.
Der obige Beitrag stellt allein meine Meinung dar. Auch wenn ich es vielleicht nicht jedes einzelne Mal dazu schreibe, weil ich es vergesse: es ist dennoch nicht als Verallgemeinerung gemeint. Du sollst selbstverständlich eine andere Meinung haben. :)

JanTenner
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Re: Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

Beitrag von JanTenner »

Und dann kommt Dom und erzählt dir was von Darkest Dungeon :ugly:
Du meinst wahrscheinlich 'dediziert' wenn du 'dezidiert' schreibst :ugly:

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Axel
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Re: Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

Beitrag von Axel »

JanTenner hat geschrieben:
27. Mai 2020, 08:01
Und dann kommt Dom und erzählt dir was von Darkest Dungeon :ugly:
Der ist ja auch der Bizarro des Podcast! :ugly:
Der obige Beitrag stellt allein meine Meinung dar. Auch wenn ich es vielleicht nicht jedes einzelne Mal dazu schreibe, weil ich es vergesse: es ist dennoch nicht als Verallgemeinerung gemeint. Du sollst selbstverständlich eine andere Meinung haben. :)

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Desotho
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Re: Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

Beitrag von Desotho »

/gelöscht wegen der üblichen Foren Genderpanik hier
Zuletzt geändert von Desotho am 27. Mai 2020, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Axel
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Re: Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

Beitrag von Axel »

Desotho hat geschrieben:
27. Mai 2020, 08:13
Was den Begriff angeht: Dafür gibts nicht mal nen Wiki Eintrag, für Casual games dagegen schon :D
Dieselbe Wikipedia, die auf ihrer „Relevanz“ rumreitet? ;) Der Begriff kam erst in den letzten Monaten auf. Das dauert natürlich, bis er Verbreitung findet. Ich denke, dass die Direct gestern einen schönen Schub gibt.

Außerdem beschreibt „Casual“ die Spiele um die es ja geht nicht so richtig. Denn Casual-Spieler sind ja Gelegenheitsspieler im Wortsinn. Das sind dann auch die Leute, die sich jährlich ihr Call of Duty kaufen und ansonsten nicht weiter spielen. Wholesome Games ist ein inhaltlich viel schönerer Begriff um entspannende und gewaltfreie Spiele einen Namen zu geben. Das Spielemedium ist ja tatsächlich auch noch neu so im Vergleich. Daher ist es ja auch normal, dass neue Begriffe geboren werden. Vor 10 Jahren wussten wird ja auch noch nix mit ludonarrativer Dissonanz anzufangen, um mal ein Beispiel aus der Spielebesprechung zu geben.
Der obige Beitrag stellt allein meine Meinung dar. Auch wenn ich es vielleicht nicht jedes einzelne Mal dazu schreibe, weil ich es vergesse: es ist dennoch nicht als Verallgemeinerung gemeint. Du sollst selbstverständlich eine andere Meinung haben. :)

imanzuel
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Re: Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

Beitrag von imanzuel »

Axel hat geschrieben:
27. Mai 2020, 07:39
Unter dem Begriff Wholesome Games fallen zahlreiche Genres: Adventure, Visual Novel, Lebenssimulationen, Puzzle, Simulationen, Geschicklichkeit, narrative Erfahrungen und durchaus auch freundliche Formen des Rollenspiels und natürlich DAS Wholesome Genre ever: das Aufbaustrategiespiel a la Anno, Rollercoaster Tycoon und Cities Skylines.
Ich würde mich freuen, wenn der Begriff auch im Podcast Einzug halten würde. :)
Ich hätte noch einen Vorschlag: Zu den oben genannten Genres packen wir noch Ego-Shooter, Third Person Shooter, Souls-Like-Spiele und was es sonst noch alles gibt und nennen das Genre dann ganz einfach... Videogames. :ugly:

Ne mal ernsthaft, wenn ich es richtig verstehe bedeutet der Begriff ja nur "gewaltfreie, enspannende Spiele - unabhängig vom Genre". Und sorry, mit so einer Überdefinition kann ich nichts anfangen. Wenn jemand von einen Wholesome Game spricht, damit aber ein Aufbauspiel ala Cities-Skylines meint - dann nenn es doch bitte Aufbauspiel. Man muss die Sache nicht komplizierter machen als es schon ist.

Bezüglich Casuals, ich denke nicht das diese Wortschöpfung für Casuals-Games steht. Das die sehr zugänglich sind (sind die das?) kann ja sein, Casual bedeutet für mich aber auch sehr massentauglich. Und da schätze ich die meisten, schon alleine von der Thematik und der Optik, nicht ein.
Zuletzt geändert von imanzuel am 27. Mai 2020, 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
Notiz für mich
Top-Spiele 2020: 1. Half Life: Alyx (10/10) 2. Ori 2 (9/10) 3. Doom Eternal (8/10) 4. Resident Evil 3 (8/10) 5. Nioh 2 (8/10) 6. Persona 5 Royal (7/10) 7. SOR 4 (7/10) 8. TLoU 2 (7/10) 9. DBZ: Kakarot (6/10) 10. FF VII Remake (5/10)

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DickHorner
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Re: Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

Beitrag von DickHorner »

Axel hat geschrieben:
27. Mai 2020, 07:39
Unter dem Begriff Wholesome Games fallen zahlreiche Genres: Adventure, Visual Novel, Lebenssimulationen, Puzzle, Simulationen, Geschicklichkeit, narrative Erfahrungen und durchaus auch freundliche Formen des Rollenspiels und natürlich DAS Wholesome Genre ever: das Aufbaustrategiespiel a la Anno, Rollercoaster Tycoon und Cities Skylines.
Ja, dann lasst es uns doch einfach dabei belassen.
"Ganzheitlich" jetzt auch noch mit der Brechstange auf Games zu biegen ist einfach nur Bullshitbingo. Imho.

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Axel
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Registriert: 1. Jul 2018, 20:43

Re: Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

Beitrag von Axel »

hat geschrieben:
27. Mai 2020, 09:26
Ich hätte noch einen Vorschlag: Zu den oben genannten Genres packen wir noch Ego-Shooter, Third Person Shooter, Souls-Like-Spiele und was es sonst noch alles gibt und nennen das Genre dann ganz einfach... Videogames. :ugly:

Ne mal ernsthaft, wenn ich es richtig verstehe bedeutet der Begriff ja nur "gewaltfreie, enspannende Spiele - unabhängig vom Genre". Und sorry, mit so einer Überdefinition kann ich nichts anfangen. Wenn jemand von einen Wholesome Game spricht, damit aber ein Aufbauspiel ala Cities-Skylines meint - dann nenn es doch bitte Aufbauspiel. Man muss die Sache nicht komplizierter machen als es schon ist.
Es soll ja nicht die Genrebezeichnungen ersetzen. Sondern eine bestimmte Philosophie einen Namen geben. Schau Dir mal die Direct an oder klick Dich durch die verlinkte Steam-Kuration und Du weißt, was ich meine. Es gibt ja auch beispielsweise sehr blutige Adventures oder Horror Visual Novels mit viel Corpse, die sind natürlich keine Wholesome Games. Also nützen reine Spielegenres nichts, wenn man eine bestimmte Philosophie im Design und wie man Geschichten erzählt benennen möchte.

Um mal einen treffenden Vergleich aus der Popmusik zu bringen. Hier kann man unterscheiden in handgemachte Musik und in elektronische Musik. Ganz ohne Genre-Bezeichnung, es bezeichnet schlicht die Philosophie. Punk als Musikrichtung kann beides sein, mit per Hand gespielten Instrumenten oder elektronisch (bezeichnet man dann als Electro-Punk, siehe AG Geige in der DDR).

Und genau so ist der Begriff Wholesome Games zu verstehen: als Designphilosophie. Ähnlich den Serious Games, die ja auch in unterschiedlichen Genres stattfinden können.
Der obige Beitrag stellt allein meine Meinung dar. Auch wenn ich es vielleicht nicht jedes einzelne Mal dazu schreibe, weil ich es vergesse: es ist dennoch nicht als Verallgemeinerung gemeint. Du sollst selbstverständlich eine andere Meinung haben. :)

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Jon Zen
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Wohnort: Hessen

Re: Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

Beitrag von Jon Zen »

Ich kann verstehen, dass es einen Begriff für Spiele ohne Gewalt geben sollte und dass man diesem Begriff eine positive Konnotation geben möchte.

Problematisch am Begriff "Wholesome Games" ist die gleichzeitige indirekte Kritik und Kategorisierung an allen anderen Spielen, die man dann auch "ungesund" bezeichnen könnte. Daraus binden dann Menschen mit schlechten Absichten (z.B. Politiker, "Experten"), die diese Art von Spielen nicht mögen, einen Strick.
Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Kategorisierung der Gamer kommen: die "Wholesame Gamer" und die "Gewaltspieler". Es ist ja nicht so, als hätten wir das alles noch nicht erlebt.
https://steamcommunity.com/id/Jon-Zen/ | Unsere Biervorräte schwinden dahin, Sire!

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Stew_TM
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Registriert: 13. Jul 2016, 01:01

Re: Wholesome Games - Ein alter Trend bekommt einen positiven Namen

Beitrag von Stew_TM »

Das Wort "wholesome" als Beschreibung für Spiele ist mir schon länger ein Begriff (für Spiele, die sich anfühlen, als würde man sich in eine kuschelige, warme Decke einwickeln 8-) ). Ich habe den Begriff auch nie im Sinne von "gesund" (vs. "ungesund") verstanden, sondern eher als "heimelig" oder "heilsam". Eine Abwertung aller "nicht heilsamen" Spiele kann ich da nicht unbedingt erkennen.

Kleinen Spielen jener Art unter diesem Sammelbegriff etwas Aufmerksamkeit zu ermöglichen, halte ich für eine gute Idee, da sie im AAA-Markt tatsächlich so gut wie nicht vorkommen. Es geht hier IMO nicht um eine Genreabgrenzung. Jeder wird auch ein ganz eigenes Verständnis haben.
(In meine ganz persönliche Definition von Wholesome Games würde ich z.B. keine Aufbauspiele einschließen. Dafür aber Spiele wie Gone Home, Firewatch oder Life is Strange, was aufgrund der ernsten Thematiken wohl bei anderen auf Unverständnis stoßen könnte. Ich finde sie auf eine schöne Art melancholisch.)

Ich kann Spiele der in der Direct präsentierten Art meist nur in einer speziellen Stimmung über einen längeren Zeitraum spielen, aber diese Direct selber habe ich mir dann doch sehr gerne angesehen. Mir ist dadurch auch wieder einmal bewusst geworden, wie divers die Entwicklerszene und daher auch die Spielelandschaft eigentlich ist - eine Betrachtung, die in der breiten Spieleöffentlichkeit immer noch nicht wirklich präsent ist.
Von den Spielen hat mir TOEM (14:41 https://www.youtube.com/watch?v=AwCNzOPR8Ck) am besten gefallen - die Idee, in dieser kleinen, flachen, Welt in schwarz-weiß Fotos zu schießen, finde ich spannend.

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